DE418557C - Verfahren und Einrichtung zur Sicherung der Zuendung bei Verbrennungsmotoren - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Sicherung der Zuendung bei Verbrennungsmotoren

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DE418557C
DE418557C DES65176D DES0065176D DE418557C DE 418557 C DE418557 C DE 418557C DE S65176 D DES65176 D DE S65176D DE S0065176 D DES0065176 D DE S0065176D DE 418557 C DE418557 C DE 418557C
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DE
Germany
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electrodes
gases
electrically charged
internal combustion
charged electrodes
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B51/00Other methods of operating engines involving pretreating of, or adding substances to, combustion air, fuel, or fuel-air mixture of the engines
    • F02B51/04Other methods of operating engines involving pretreating of, or adding substances to, combustion air, fuel, or fuel-air mixture of the engines involving electricity or magnetism
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electrostatic Separation (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Sicherung der Zündung bei Verbrennungsmotoren. Der Zündungsvorgang bei Verbrennungskraftmaschinen kann Störungen erleiden, wenn die Gase, innerhalb deren der Zündungsfunke überspringen soll, durch irgendeinen Umstand durch Ionisation leitend geworden sind. Selbst wenn hierdurch der Zündfunke auch nicht ganz unterdrückt werden sollte, kann er doch so viel an Intensität verlieren, daß die Entzündung des Gasgemisches unvollkommen wird oder ganz unterbleibt. Eine der häufigsten Ursachen der Ionisation der im Zündraum des Verbrennungsmotors enthaltenen Gase ist die Ansaugung von Luftteilen während des Saughubes, die stark ionisiert sind. Insbesondere kann dies der Fall sein, wenn es sich um eine Verbrennungskraftmaschine auf einem Fahrzeug handelt, das sich durch stark ionisierte Luft beweg;. Die Ionisation der Luft kann verschiedentliche Ursachen haben. Insbesondere kann bei Gewitter durch Blitzschläge oder sonstige Witterungseinflüsse die Ionisation herbeigeführt werden. Auch ohne Gewitterbildung ist bekanntlich der Ionisationszustand der' Luft an verschiedenen Tagen durchaus verschieden, so daß hierauf die bekannte Tatsache zurückzuführen ist, daß die Zündvor-;"änge in Verbrennungskraftmaschinen an manchen Tagen besser vor sich gehen als an anderen. Dann können natürlich auch benachbarte Hochspannungsleitungen oder Funkstationen die Ursache starker lonisierunder Luft sein.
  • Bei G.ichtgasmotoren oder Generatorgasmotoren entstehen die in diese Motoren eingeführten brennbaren Gase bei hohen Temperaturen und sind daher schon auf Grund ihrer Entstehung stark ionisiert. Der Zündungsvorgang wird daher gerade in diesen Motorarten durch die starke Leitfähigkeit der eingeführten Gase besonders ungünstig beeinflußt.
  • Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren, gemäß dem die in den Motor einzuführenden Gase, die Luft oder die brennbaren Gemische von den Ionen ganz oder wenigstens bis zu einem solchen Grade befreit werden, daß Störungen der Zündung vermieden werden.
  • Gemäß der Erfindung wird dies -dadurch erreicht, daß die in den Motor eingeführten Gase an einem Elektrodensystem vorbeistreichen, das derart elektrisch geladen ist, daß die in der Luft befindlichen Ionen daran zurückgehalten werden.
  • Man kann z. B. den Motor mit einem Drahtnetz umgeben, das gegen den Motor isoliert ist und durch irgendeine Elektrizitätsquelle, z. B. eine Batterie von Trockenelementen, von genügender Spannung positiv geladen wird, so daß die in der Luft enthaltenen negativen Elektrizitätsteilchen an den Elektroden hängen bleiben. Man kann auch in die Einführungskanäle des Motors für die Luft Elektroden in Gestalt von Sieben, sich gegenüberstehenden Platten usw. anordnen. Die gegenüberstehenden Platten können z. B. auch an verschiedenen Polen der Elektrizitätsquelle liegen. Die Elektroden können einstellbar, z. B. beweglich, angeordnet werden, um ihre Wirkung je nach dem Ionisierungszustand der Luft einstellen zu können. Man kann auch natürlich die an die Elektroden gelegte Spannung regelbar machen. Als Stromquelle kommen außer den erwähnten Trockenbatterien alle Stromquellen in Betracht, die genügend hohe Spannung zu erzeugen vermögen. Ferner können die elektrisch geladenen Elektroden auch in der Zuführungsleitung für das brennbare Gas selbst angeordnet werden. Unter Umständen kann auch die Zündkerze selbst z. B. von einem elektrisch geladenen Gitter umgeben sein, das den Zustrom von Ionen aus den Gasen fernhält.

Claims (7)

  1. PATENT-ANSPRÜCHL: i. Verfahren zur Sicherung des Zündvorganges bei Verbrennungsmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Verbrennungsraum gelangenden Gase, insbesondere die eingeführte Luft, an elektrisch geladenen Elektroden vorbeigeführt wird, die die in den Gasen oder der Luft enthaltenen Ionen zurückhalten.
  2. 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor ganz oder an den in Betracht kommenden Teilen von elektrisch geladenen Elektroden umgeben ist, durch die die eingeführte Luft hindurchstreicht.
  3. 3. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Einlaßwegen des Motors elektrisch geladene Elektroden einebaut sind, an denen die eingeführten Gase vorbeistreichen. ¢.
  4. Einrichtung nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden aus Drahtsieben bestehen, die von einer Elektrizitätsquelle her unter Spannung gehalten werden.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 2, 3 oder ¢, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung der Elektroden regelbar gemacht wird.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 2, 3, oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden einstellbar sind.
  7. 7. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere bei Gichtgas-oder Generatorgasmotoren in den Zuführungskanälen für die Verbrennungsgase zum Motor elektrisch geladene Elektroden angebracht sind, die die Ionen der Gase abfangen. B. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündkerze von elektrisch geladenen Elektroden umgeben ist, die die Ionen abfangen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5516078A (en) * 1994-08-16 1996-05-14 Amcast Industrial Corporation Gas cylinder valve with non-perforated diaphragms

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