DE418289C - Kupolofen mit Vorherd - Google Patents

Kupolofen mit Vorherd

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DE418289C
DE418289C DER62418D DER0062418D DE418289C DE 418289 C DE418289 C DE 418289C DE R62418 D DER62418 D DE R62418D DE R0062418 D DER0062418 D DE R0062418D DE 418289 C DE418289 C DE 418289C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/02Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces with two or more shafts or chambers, e.g. multi-storey
    • F27B1/025Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces with two or more shafts or chambers, e.g. multi-storey with fore-hearth

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Kupolofen mit Vorherd. Die Erfindung bezieht sich auf einen Iupolofen mit fest angebautem Vorfierd. Es ist bekannt, an derStelle, «-o das erschmolzene Eisen, etwa in Höhe der Schmelzzone, vom Kupolofen in den Vorherd tritt, einen Schlakkenabscheid: r einzubauen. Dieser bekannte Schlackenabscheider besteht im wesentlichen aus einer in den Weg des flüssigen Eisens eingebauten Stauwand mit unterem Durchlaß und einer in einiger Enfernung davon nach dein Vorherd hin angeordneten Überlaufwand. Hierdurch wird das Zurückhalten der auf dem flüssigen Eisen schwimmenden Schlacke in der Weise erzielt, daß sich die letztgenannte vor der Stauwand ansammelt, während nur das reine, schlackenfreie Eisen durch die Öffnungen (oder deren mehrere) unterhalb der Stauwand abgeführt wird, in den genannten Zwischenraum gelangt und über die genannte Überlaufwand in den Torherd fließen kann.
  • Wenngleich diese syphonartige Ableitung des flüssigen Eisens unter Zurückhaltung der Schlacke in vielen Fällen ausreichend ist, so ek<incien doch im Ofenbetrieb besondere Umstände eintreten, bei denen sich die geschilderte Einrichtung für das Zurückhalten der Schlacke nicht als ausreichend erweist, also trotz der angegebenen Vorkehrung zeitweise Schlacke in den Vorherd gelangt.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein weiteres Hilfsmittel. durch welches bezweckt und erreicht werden soll, den übertritt von Schlacke in den Vorherd unter allen Umständen zu vermeiden. Die Erfindung beruht auf folgender Erwägung Während sich der Abfluß des reinen flüssigen Eisens nach dem Vorherd hin durch den Schlackenabscheider in der Regel einwandfrei vollzieht, kann die Schlacke besonders bei starker Ansammlung durch Schwankungen bei der Beschickung unter Umständen der Kupolofensohle so nahe kommen, daß ihr Übertritt in den Schlackenabscheider und Vorherd zeitweise möglich wäre. Um dies mit Erfolg zu verhindern, wird gemäß der Erfindung der Stausand des Schlackenabscheiders eine besondere, brückenartige Stauwand oder deren mehrere nach dem Kupolofen hin vorgelagert, und zwar wird diese zusätzliche Stauwand so angeordnet und bemessen, daß sie einen unteren Durchlaß frei läßt, genügenden Abstand von der Rückseite der Stauwand des Schlackenabscheiders hat und oben in geringerer Höhe endigt als der Schlackenabscheidekörper. Diese Einrichtung vermittelt die neue Wirkung, daß etwa die in den gekennzeichneten besonderen Fällen unterhalb der Sonderstauwand hindurchgelangende Schlacke Gelegenheit hat, auf dein bequemsten Wege vor dem eigentlichen Schlackenabscheider in den Kupolofen zurückzugelangen, ehe sie in den Schlackenabscheider eintritt. Auf derZeichnung sind einigeAusführungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Schnitt durch den unteren Teil eines Kupolofens mit fest angebautem Vorherd und Abb. 2 einen Querschnitt.
  • Die Abb. 3 bis 5 zeigen senkrechte Schnitte von etwas abweichenden Ausführungsformen. a ist der Kupolofen, b der fest daran angebaute Vorherd. Der bekannte Schlackenabscheider besteht aus der Stauwand c mit unterem Durchlaß d und in einiger Entfernung dahinter angeordneter Oberlaufwand e.
  • Gemäß der Erfindung ist nun der Stauwand c eine weitere Stauwand f (oder deren mehrere) nach dem Kupolofen hin brückenartig vorgelagert.
  • Wie das Ausführungsbeispiel nach Abb. i und 2 erkennen läßt,, befindet sich unterhalb der Sonderstauwand f ein Durchlaß g, und der lichte Zwischenraum zwischen Stauwand c und Sonderstauwand f ist reichlich bemessen. Ferner ist die Höhe der Sonderstauwand f geringer als die Gesamthöhe des eigentlichen Schlackenabscheiders.
  • Etwa in die Durchlaßöffnung g unterhalb der Sonderstauwand f gelangende Schlacke kann also besonders bei Schwankungen in der Schmelzzone auf bequemstem Wege nach oben in den Kupolofen zurückgelangen, entsprechend dem Verlauf des Pfeiles li in Abb. i. Dadurch wird der Übertritt der Schlacke in den Schlackenabscheider wirksam verhindert. Zweckmäßig wird der Schlackenabscheider zeit einer Abdeckung i versehen, so daß kein Schmelzgut von oben in den Schlackenabscheider hineingelangen kann.
  • Abb. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Durchtrittsöffnung ä unterhalb der Sonderstauwand f geringere lichte Weite hat als die Durchlaßöffnung d unterhalb der Stauwand c des Scblackenabscheiders, wodurch die Vorabscheidung der Schlacke noch besser erreicht wird.
  • Abb.4 zeigt die Anordnung zweier Sonderstauwände f1, f= und Abb. 5 eine Ausführungsform, bei welcher die Sonderstauwand einen großen unteren Durchlaß g hat, um für gewisse Fälle dem Zurückfluten der Schlacke möglichst geringen Widerstand zu bieten, also den Weg für das Zurückgelangen der Schlacke möglichst wenig zu versperren.
  • Selbstverständlich wird die Sonderstauwand f so angeordnet, daß sie möglichst geschützt liegt. Auch wird die Einrichtung so getroffen, daß diese Sonderstauwand leicht auswechselbar und erneuerbar ist. Ein besonderer Vorteil besteht noch darin, daß die Sonderstauwand den eigentlichen Schlackenabscheider schützt, besonders vor mechanischen Beanspruchungen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kupolofen mit fest angebautem Vorlierd und zwischen Ofen und Vorherd etwa in Höhe der Schmelzzone eingebautem Schlackenabscheider mit Stauwand, dadurch gekennzeichnet, daß der Stauwand (c) des Schlackenabscheiders eine Sonderstauwand (f) nach dem Kupolofen hin in einiger Entfernung brückenartig vorgelagert ist, wodurch etwa zu tief herabgelangende Schlacke durch den Durchlaß unterhalb der Hilfsstaubrücke (fl und durch den Zwischenraum zwischen der letztgenannten und dem Schlackenabscheider sowie über die niedrig gehaltene Hilfsstauwand (f) in den Kupolofen zurückgelangen kann.
  2. 2. Kupolofen nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß dem. Schlackenabscheider mehrere Zwischenräume zwischen sich freilassende Sonderstauwände (f', f=) vorgelagert sind (Abb. q.).
  3. 3. Kupolofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchlaß unterhalb der Sonderstauwand (f) geringeren Querschnitt bzw. geringere lichte Weite hat als der Durchlaß (d) unterhalb der Stauwand (c) des Schlackenabscheiders (Abb. 3).
  4. 4.. Kupolofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der"Durchlaß unterhalb der Sonderstauwand (f) -größeren Querschnitt bzw. größere lichte Weite hat als der Durchlaß (d) unterhalb der Stauwand (c) des Schlackenabscheiders (Abb. 5).
  5. 5. Kupolofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonderstauwand (f) geringere Höhe hat als der Schlackenabscheider.
  6. 6. Kupolofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die lichte Weite des zwischen Schlackenabscheider und Sonderstauwand (f) und oberhalb des letztgenannten liegenden Rücktrittskanals größer ist als die lichte Weite des unteren Eintrittskanals (d) des Schlackenabscheiders, zum Zwecke, der zurückflutenden Schlacke einen möglichst bequemen Weg zu geben.i
  7. 7. Kupolofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlackenabscheider oben abgedeckt ist.
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