DE417697C - Dampf- oder Gasturbine - Google Patents
Dampf- oder GasturbineInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D25/00—Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
- F01D25/24—Casings; Casing parts, e.g. diaphragms, casing fastenings
- F01D25/246—Fastening of diaphragms or stator-rings
Landscapes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf solche Dampf- oder Gasturbinen, bei welchen feststehende
Leitschaufelkränze oder Scheiben in einem vom Turbinengehäuse getrennten zylindrischen
Zwischengehäuse oder Leitkörpergehäuse angebracht und in diesem Gehäuse so angeordnet sind, daß das Treibmittel sowohl
an die Außenseite als auch in das Innere dieses Zwischengehäuses gelangen kann. Die Anordnung ist hierbei so, daß
das Treibmittel das Zwischengehäuse umgeben und es im wesentlichen auf der gleichen
Temperatur wie die Leitschaufelkränze oder Scheiben haken kann, so daß jeder Dehnung oder Zusammenziehung der letzteren
infolge Temperaturänderungen eine gleichwertige Dehnung oder Zusammenziehung des Zwischengehäuses entspricht.
Zweck der Erfindung ist, bei Turbinen dieser Art eine Strömung des Treibmittels
zwischen dem Zwischengehäuse und dem Turbinengehäuse zu verhindern unter Berücksichtigung
der Verschiedenheiten der Dehnung oder Zusammenziehung zwischen diesen Teilen,
und zwar sowohl der achsialen als auch der radialen. Zu diesem Zwecke wird gemäß
der Erfindung mindestens eine biegsame Ringscheibe tunlichst dampfdicht zwischen I
das Zwischengehäuse und das Turbinengehäuse eingepaßt mit radialem Spiel an mindestens
einem Umfang der Ringscheibe. Die Anordnung ist dabei eine solche, daß Unter- j schiede der achsialen Dehnung oder Zu- 1
sammenziehung durch achsiale Biegung der j Ringscheibe ausgeglichen werden, während |
der Ausgleich der radialen Dehnung oder Zusammenziehung durch das radiale Spiel erfolgt.
Die Ringscheibe kann in verschiedener Ausführungsweise zwischen dem1 Zwischengehäuse
und dem Turbinengehäuse eingeschaltet sein. Beispielsweise kann sie gegen durchgehende Flansche dieser Teile anliegend
angebracht sein, wobei sie durch den Druckunterschied auf die entgegengesetzten Seiten
im wesentlichen dampfdicht gehalten wird, oder aber sie kann entweder am Zwischengehäuse
oder am Turbinengehäuse befestigt sein und eine dampfdichte Anlage mit einem durchgehenden Ringflansch an demjenigen |
Teile bilden, an dem sie nicht befestigt ist. , Obgleich bei jeder dieser Ausführungsformen
die Ringscheibe in beliebiger geeigneter Weise an dem einen oder anderen Flansch befestigt
sein kann, beispielsweise durch eine Anzahl von Lappen, die rund um das Zwischengehäuse
oder Turbinengehäuse in letzterem angeordnet sein können, ist es vorteilhaft, zwei
Flansche entweder am Zwischengehäuse oder am Turbinengehäuse oder auch' an beiden vorzusehen
und die Ringscheibe dazwischenzusetzen, d. h. mit anderen Worten, die Ringscheibe
in gegenüberliegenden Ringnuten am Zwischengehäuse oder Turbinengehäuse einzufügen.
Wenn dabei eine der beiden Ringnuten verhältnismäßig tief gewählt wird, ist es vorteilhaft, sie auf einen Teil ihrer Tiefe
keilförmig zu machen, um die Zusammensetzung zu erleichtern und die für die Biegung
wirksame Breite der Ringscheibe zu vergrößern. Die Ringscheibe kann in Abschnitten, 7«
vorteilhaft in zwei Hälften, ausgebildet sein, wobei zur Verhütung des Übertretens des
Treibmittels an der Verbindungsstelle Überdeckungen vorgesehen sind. Für den Fall,
daß eine Mehrzahl solcher Ringscheiben zwisehen dem Zwischengehäuse und dem Turbinengehäuse
vorgesehen ist, wird, in dem Zwischengehäuse vorteilhaft eine entsprechende Anzahl von Durchgangsöffnungen oder Bohrungen
angebracht, um das Treibmittel in den Zwischenraum zwischen jedem Paar benachbarter
Ringscheiben mit verschiedenem Druck auf die beiden Seiten der letzteren einzulassen.
Mindestens eine dieser Durchgangsöffnungen ist dabei am untersten Teile des Zwischengehäuses
vorgesehen, um als Kondenswasserablaß zu dienen.
Das Zwischengehäuse kann in irgendeiner geeigneten Weise in dem Turbinengehäuse
konzentrisch mit der Läuferwelle gehalten sein, während eine Ringrippe oder ein Flansch
am Zwischengehäuse, der in eine Ringnut an der Innenseite des Turbinengehäuses eingreift,
vorgesehen ist, um den achsialen Schub, der im Zwischengehäuse entstehen kann, aufzunehmen. Ist die Vorrichtung hierfür
so, daß sie den Zutritt des Treibmittels zu irgendeiner Stelle des Zwischengehäuses
an dessen Außenseite verhindert, so sind entsprechend eine oder mehrere Durchgangs-
öffnungen am Zwischengehäuse vorzusehen, um das Treibmittel in den ι sonst von ihm
abgeschlossenen Raum zu leiten.
Die Zeichnung zeigt als Ausführungsform in Abb. ι einen Längsschnitt durch die obere
Hälfte einer Dampfturbine mit Leitscheiben, während Abb. 2 eine Einzeldarstellung Jst.
Bei der Turbine nach der Zeichnung ist 1 das Turbinengehäuse, 2 der Läufer und 3
das Zwischengehäuse oder Leitkörpergehäuse, welches die Leitscheiben 4 trägt und mit der
Stopfbüchse oder dem Lagergehäuse 16 an den gegenüberliegenden Turbinenenden durch
die erste Leitscheibe 4 und einen Speiohenkranz 17 verbunden ist. Ein Flansch 18 des
Zwischengehäuses 4 greift mit etwas Spiel in die Ringnut ig eines Steges 20, der am Turbinengehäuse
ι angegossen ist und welcher dazu dient, achsiale Schübe vom Zwischengehäuse
3 auf das Turbinengehäuse zu übertragen. Der Speichenkranz 17 ist genügend
biegsam, um achsialen Dehnungs- und Zusammenziehungsunterschieden zwischen dem Turbinengehäuse 1 und dem Zwischengehäuse
3 folgen zu können.
In den Gehäusen 1 und 3 sind gegenüberliegende Nuten 5 und 6 vorgesehen, in welchen
biegsame Ringscheiben 7 mit genügendem radialen Spiel eingesetzt sind, um Unterschiede
der radialen Dehnung und Zusammenziehung zwischen Gehäusen 1 und 3 zuzulassen.
Diese Ringscheiben sind in Abschnitte geformt oder in Hälften, welche durch überdeckende
Verbindungen 8 mittels Bolzen 9, wie aus Abb. 2 ersichtlich, verbunden sind. Die Nuten
6 sind bei 10 keilförmig ausgebildet, während eine Anzahl von Bohrungen 11 im Gehäuse
3 zwischen den biegsamen Ringscheiben 7 aus den eingangs erwähnten Gründen angebracht ist.
Während des Betriebes bewirkt der auf die beiden Seiten einer Ringscheibe wirkende
Druckunterschied, daß letztere tunlichst dampfdicht in Berührung mit den Wänden 12
und 13 der Ringnuten 5 und 6 gehalten werden, so daß hierdurch ein Übertritt von
Dampf zwischen den Gehäusen 1 und 3 verhindert ist. Unterschiede der Dehnung und
Zusammenziehung zwischen dem Turbinengehäuse 1 und dem Zwischengehäuse 3 in
achsialer Richtung werden durch die Biegsamkeit der Ringscheiben 7 ausgeglichen.
Es ist augenscheinlich, daß lediglich die Wände 12 und 13 der Ringnuten 5 und 6 mit
den Ringscheiben 7 zusammenwirken, um ein Überströmen von Dampf zwischen Gehäuse r
und Gehäuse 3 zu verhüten, während die Wände 14 und 15 an der Hochdruckseite
ι der Nuten 5 und 6, die lediglich zur Sicherung in der Lage der Ringscheiben 7 dienen,
auch durch eine Gruppe von Lappen oder ; Vorsprüngen ersetzt werden können. Unter
Umständen kann eine dieser Wände auch ganz fortfallen und nur die andere durch eine
j Gruppe von Lappen oder Vorsprüngen ersetzt werden. Abänderungsweise könnte auch
die Ringscheibe 7 an dem einen der beiden Gehäuse, also entweder an i- oder an 3,
, befestigt sein und gegen eine einzige Ringwand entsprechend der Nutenwand 12 oder 13
am anderen Teile auf der Niederdruckseite der Scheibe anliegen.
Während als Beispiel eine Ausführungsform mit Leitscheiben gewählt ist, ist klar,
. daß die Erfindung auch für andere Turbinentypen anwendbar ist, beispielsweise für solche
mit Trommeln.
Claims (5)
1. Dampf- oder Gasturbine, bei welcher Leitschaufeln oder Leitscheiben in einem
zylindrischen Zwischengehäuse, das vom Turbinengehäuse getrennt ist, so angeordnet
sind, daß das Druckmittel sowohl zu dem Inneren als auch zu der Außenseite dieses Zwischengehäuses Zutritt hat, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens eine biegsame Ringscheibe (J) dampf dicht mit
radialem Spiel an mindestens einem Umfang (dem inneren oder dem äußeren) So
zwischen dem Zwischengehäuse und dem Turbinengehäuse eingesetzt ist.
2. Turbine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringscheibe gegen
einen durchgehenden Flansch am Türbinengehäuse und am Zwischengehäuse anliegend
eingesetzt ist und' in dieser Stellung . durch einen Flansch an nur einem der beiden Gehäuse gesichert ist.
3. Turbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringscheibe gegen
durchgehende Flansche am Turbinengehäuse und am Zwischengehäuse anliegend eingesetzt und in dieser Stellung durch
eine oder mehrere Gruppen von Lappen oder Vorsprüngen gesichert ist.
4. Turbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringscheibe entweder
am Zwischengehäuse oder am Turbinengehäuse befestigt ist und gegen einen j.lo
durchgehenden Flansch an dem anderen Gehäuse anliegt.
5. Turbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringscheibe in
sich gegenüberliegenden Ringnuten beider Gehäuse eingesetzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM86410D DE417697C (de) | Dampf- oder Gasturbine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM86410D DE417697C (de) | Dampf- oder Gasturbine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE417697C true DE417697C (de) | 1925-08-17 |
Family
ID=7320472
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM86410D Expired DE417697C (de) | Dampf- oder Gasturbine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE417697C (de) |
-
0
- DE DEM86410D patent/DE417697C/de not_active Expired
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