DE4142265C1 - Car sun roof with rigid lid(s) - has roof railing with side screens along its length in section protruding beyond roof skin in sun roof open position - Google Patents

Car sun roof with rigid lid(s) - has roof railing with side screens along its length in section protruding beyond roof skin in sun roof open position

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    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
    • B60J7/04Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels
    • B60J7/047Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels movable to overlapping or nested relationship
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Sonnendach für Fahrzeuge mit mindestens einem starren Deckel zum wahlweisen Verschließen oder mindestens teilweisen Freilegen ei­ ner in einer festen Dachhaut des Fahrzeuges ausgebildeten Dachöffnung, wobei der Deckel in seiner Schließstellung mindestens näherungsweise bündig zu der Dachhaut liegt und der Deckel zum Freilegen der Dachöffnung durch Verschwenken und gegebe­ nenfalls zusätzliches Verschieben in eine Offenstellung verstellbar ist, in welcher der Deckel mindestens zum Teil nach oben über die Dachhaut hinausragt, sowie mit einer sich über mindestens einen Teil der Längsabmessung des Daches erstreckenden Dach­ reling.
Ein als Dachaufsatz ausgebildetes Sonnendach dieser Art, bei welchem der Deckel nach Art eines Hebedaches ausstellbar ist, ist aus Fig. 3 der DE 35 45 871 A1 bekannt. In der Praxis sind auch andere Sonnendachtypen, beispielsweise Spoilerdächer, bei Fahrzeugen anzutreffen, die zusätzlich mit einer Dachreling ausgestattet sind.
Im Falle aller bekannten Dächer, bei denen der oder die Deckel im geöffneten Zustand über die Dachhaut ragt bzw. ragen, muß eine optische Beeinträchtigung des seitlichen Dachbereiches durch eine unklare Linienführung bei geöffnetem Dach hingenommen werden. Die seitliche Umströmung des ausgestellten Deckels oder der ausgestellten Deckel führt ferner während der Fahrt zu unerwünschten Verwirbelungen und Ge­ räuschen.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fahrzeug- Sonnendach der eingangs genannten Art zu schaffen, das sich im geöffneten Zustand durch eine verbesserte Optik und günstigere strömungstechnische Eigenschaften auszeichnet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Dachreling in dem Bereich ihrer Längserstreckung, in welchem der in der Offenstellung stehende Deckel über die Dachhaut hinaus­ ragt, mit Blenden versehen ist, welche den in die Offenstellung gebrachten Deckel seit­ lich mindestens teilweise verblenden. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Das Sonnendach kann grundsätzlich von beliebiger, an sich bekannter Ausführung sein. Insbesondere kann es sich um ein Schiebehebedach, dessen Deckel zwar unterhalb der Dachhaut verschoben wird, aber in eine Lüfterstellung über die Dachhaut ausstellbar ist, ein Ausstell- oder Hebedach mit über die Dachhaut ausschwenkbarem Deckel oder um ein Spoilerdach mit über die Dachhaut ausstellbarem und oberhalb der Dachhaut zurückschiebbarem Deckel handeln. Solche Dächer können jeweils einen oder gegebe­ nenfalls auch mehrere Deckel aufweisen. Insbesondere eignet sich die vorliegende Lö­ sung auch für Lamellendächer, bei denen mehrere Deckelelemente (Lamellen) über die Dachhaut ausgestellt und in der Offenstellung zusammengeschoben werden können. Bei allen diesen Dachausführungen wird erfindungsgemäß ein ohnehin bereits vorhandenes Bauteil, nämlich die Dachreling, genutzt, um das Aussehen und das strömungstechni­ sche Verhalten des Sonnendaches im geöffneten Zustand einfach und wirkungsvoll zu verbessern. Die Blenden versperren den Blick auf mindestens einen Teil der seitlichen Kanten des in der Offenstellung stehenden Deckels oder der betreffenden Deckel. Es wird in der Seitenansicht eine klare Linienführung auch bei offenem Dach erreicht. Die seitliche Umströmung des oder der Deckel wird im Offenzustand des Daches verhin­ dert. Der Geräuschpegel wird reduziert. Dies erlaubt es, selbst mit relativ hoher Ge­ schwindigkeit bei geöffnetem Dach zu fahren.
Es ist zwar bereits auch eine Dachausführung bekannt (FR-PS 22 30 510), bei der ein auf die Dachhaut aufgesetzter, in der Draufsicht U-förmiger Rahmen mit seinen Längs­ schenkeln seitliche Blenden bildet, welche die Seitenkanten eines zwischen einer Schließ- und einer Offenstellung verstellbaren Deckels seitlich abdecken. Der Deckel ist jedoch ein nur translatorisch verstellbarer Schiebedeckel, der auch in seiner Schließ­ stellung höher liegt als der die Dachöffnung begrenzende Teil der Dachhaut und der zum Öffnen nach hinten in einen Raum geschoben wird, der unten von der Dachhaut und oben von einer mit dem Rahmen fest verbundenen Ladefläche oder von an dem Rahmen angebrachten Querstreben begrenzt ist. Bei einem solchen Dach tritt die der Erfindung zugrundeliegende Problematik ebensowenig auf wie bei einem konventio­ nellen Schiebedach mit einem nach hinten unter die Dachhaut schiebbaren Deckel.
Die Blenden können in die Dachreling integriert sein. Bei den Blenden kann es sich aber auch um an die Dachreling angefügte Bauteile handeln. Dies erlaubt es, die Dach­ reling wahlweise mit oder ohne Blenden auszuliefern oder auch bei vorhandenen Fahr­ zeugdächern die Dachreling entsprechend nachzurüsten.
Vorzugsweise ist eine Randspaltdichtung zum Abdichten der Randspalte zwischen den in der Offenstellung über die Dachhaut hinausragenden Deckelteilen und den Blenden der Dachreling vorgesehen. Eine solche Randspaltdichtung unterbindet besonders wir­ kungsvoll eine seitliche Umströmung des Deckels und damit die Entstehung von Wind­ geräuschen. Die Randspaltdichtung kann wahlweise am Deckel oder an den Blenden der Dachreling angebracht sein. Im erstgenannten Fall kann dieselbe Dichtung auch zum Abdichten des Randspalts gegenüber dem Rand der Dachöffnung bei in Schließ­ stellung befindlichem Deckel genutzt werden.
Im Falle von Mehrdeckeldächern kann die Dachreling an mindestens zwei in Längsrich­ tung in Abstand voneinander liegenden Stellen mit Blenden zum seitlichen Verblenden von Deckeln versehen sein, die in der Offenstellung im Bereich dieser Stellen über die Dachhaut hinausragen.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Lammellendaches in geöffneten Zustand,
Fig. 2 eine Ansicht entsprechend Fig. 1 mit abgewandelter Ausbildung der Dachreling,
Fig. 3 in größerer Darstellung der Schnitt entlang der Linie A-A der Fig. 1 für eine Ausführungsform mit am Deckel angebrachter Randspaltdich­ tung,
Fig. 4 einen Schnitt entsprechend Fig. 3 für eine Ausführungsform mit am Rand der Dachöffnung und an den Blenden angebrachten Randspalt­ dichtungen, sowie
Fig. 5, 6 und 7 perspektivische Darstellungen eines abgewandelten Lamellendaches bei unterschiedlichen Dachstellungen.
Das in Fig. 1 veranschaulichte Fahrzeugdach weist eine Folge von Deckeln in Form von Schiebelamellen 10 auf. Diese Lamellen dienen dem wahlweisen Verschließen oder mindestens teilweisen Freigeben einer Dachöffnung 11, die in einer festen Dachhaut 12 eines Kraftfahrzeuges 13 ausgebildet ist. In der Schließstellung des Daches liegen die Schiebelamellen 10 bündig zu dem die Dachöffnung 11 begrenzenden Teil der Dach­ haut 12. Letzteres ist in Fig. 2 für die beiden vordersten Schiebelamellen 10 dargestellt. Zum Öffnen und Verschließen des Daches lassen sich die Lamellen 10 in Fahr­ zeuglängsrichtung verschieben. In ihrer Schließstellung stoßen die Lamellen 10 mit ih­ ren quer zur Verschieberichtung verlaufenden Längskanten dichtend aneinander an. Dabei bilden sie einen flächigen Lamellenverbund (Fig. 2). Die Lamellen 10 können ferner jeweils um eine sich quer zur Verschieberichtung erstreckende Schwenkachse verschwenkt werden.
Eine nicht dargestellte Verstellmechanik koordiniert die Verschiebe- und Schwenkbewegungen der einzelnen Lamellen 10 derart, daß beim Verstellen der La­ mellen der flächige Lamellenverbund eine Translationsbewegung in der Ver­ schieberichtung ausführt und dieser Verbund beim Öffnen des Daches im Bereich des in Öffnungsrichtung vorne liegenden Endes durch Herausbewegen des jeweils in Öffnungs­ richtung vordersten Lamelle aus dem Verbund Lamelle für Lamelle aufgelöst bzw. beim Schließen des Daches wiederhergestellt wird. Im Verlauf des Öffnens des zuvor ge­ schlossenen Daches wird also zunächst nur die in Öffnungsrichtung vorderste Lamelle aus dem flächigen Lamellenverbund gelöst, indem diese Lamelle so verschwenkt wird, daß sie mit ihrem hinteren Rand vom hinteren Rand der Dachöffnung 11 freikommt. Die Lamelle kann dann beginnend in dieser Schräglage zusammen mit den übrigen, im flächigen Lamellenverhund verbleibenden, Lamellen nach hinten verschoben werden. Dieses Spiel wiederholt sich Lamelle für Lamelle, bis alle Lamellen 10 ausgestellt und nach hinten in ihre Offenstellung geschoben sind, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist.
Im Falle der gezeigten Ausführungsform sitzt im Bereich des vorderen Endes der Dach­ öffnung 11 ein ausstellbarer Windabweiser 14, der beim Einleiten des Öffnungsvorgan­ ges des Daches um eine quer zur Fahrzeuglängsachse verlaufende Schwenkachse in eine schräg nach hinten ansteigende Lage verschwenkt wird. Der Windabweiser 14 legt sich in der Schließstellung des Daches mit seiner Hinterkante gegen die Vorderkante der in der vorderen Endstellung stehenden vordersten Schiebelamelle 10 dichtend an.
Die Verstellmechanik kann in beliebiger Weise ausgebildet sein. An Stelle des ausstellbaren Windabweisers 14 kann in für Schiebedächer an sich bekannter Weise auch ein Windabweiser vorgesehen sein, der bei geschlossenem Dach unter der festen Dachhaut verschwindet und der selbsttätig in eine Arbeitsstellung übergeht, wenn das Dach geöffnet wird.
Zu beiden Seiten der Dachhaut 12 erstreckt sich über mindestens einen Teil der Längs­ abmessung des Daches eine Dachreling 15, die in herkömmlicher Weise zum Abstützen von Dachlasten benutzt werden kann. Dabei ist der hintere Relingfuß derart verbreitert, daß in dem Bereich der Längserstreckung der Dachreling 15, in welchem die Schiebe­ lamellen 10 in ihrer Offenstellung stehen, in die Dachreling integrierte Blenden 16 vor­ handen sind. Die Blenden 16 decken die nach oben über die Dachhaut 12 hinausragen­ den Seitenkantenteile der in die Offenstellung gebrachten Schiebelamellen 10 ab.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 2 unterscheidet sich von derjenigen der Fig. 1 nur da­ durch, daß an Stelle der integrierten Blenden 16 gesonderte Blenden 16′ vorgesehen sind, die in eine Dachreling 15′ üblicher Ausführung nachträglich eingefügt sind.
Die Blenden 16 bzw. 16′ können mit Bezug auf die Schiebelamellen 10 so angeordnet sein, daß zwischen den Seitenkanten der in der Offenstellung stehenden Lamellen und der diesen Seitenkanten zugewendeten Seite der Blende 16 bzw. 16′ mehr oder minder große Spalte verbleiben. Vorzugsweise ist jedoch für eine Abdichtung solcher Rand­ spalte mittels einer Randspaltdichtung gesorgt, um eine seitliche Umströmung der ge­ öffneten Lamellen 10 zu verhindern.
Entsprechend der in Fig. 3 veranschaulichten Ausführungsform tragen die Lamellen 10 eine Randspaltdichtung 18, beispielsweise in Form einer auf einen Randsteg 19 der La­ melle 10 aufgesteckten Hohlkammerdichtung. Die Randspaltdichtung 18 legt sich in der Offenstellung der Lamelle 10 gegen die Blende 16 bzw. 16′ dichtend an. In der Schließ­ stellung der Lamelle 10 wirkt die selbe Randspaltdichtung 18 mit einer die Dachöffnung 11 seitlich begrenzenden Dichtfläche 20 zusammen.
In Fällen, in denen eine Randspaltdichtung 21 beispielsweise an einem Randsteg 22 der Dachöffnung 11 befestigt ist, kann eine weitere Randspaltdichtung 23 an der Blende 16 bzw. 16′ derart angebracht sein, daß sie sich gegen die Seitenkante der in die Offenstel­ lung gebrachten Lamelle 10 anlegt, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist.
Im Falle der abgewandelten Ausführungsform nach den Fig. 5, 6 und 7 sind zwei La­ mellendächer der in den Fig. 1 und 2 veranschaulichten Art hintereinandergesetzt, um eine besonders lange ein- oder mehrteilige Dachöffnung 11 wahlweise in ihrem vorde­ ren Teil und/oder in ihrem hinteren Teil zu verschließen oder freizulegen. Eine Dach­ reling 15′′ weist in ihrem hinteren Bereich die Blenden 16 oder 16′ auf. Zusätzlich ist die Dachreling 15′′ in ihrem vorderen Bereich mit weiteren Blenden 25 versehen, die ähn­ lich wie die Blenden 16 und 16′ entweder in die Dachreling integriert oder nachträglich an diese angefügt sein können. Die Blenden 16 oder 16′ wirken in der oben erläuterten Weise mit den in die Offenstellung gebrachten Lamellen 10 des hinteren Lamellendach­ teils zusammen. In entsprechender Weise sorgen die Blenden 25 für eine seitliche Ver­ blendung der Lamellen 10 des vorderen Lamellendachteils in der Offenstellung.

Claims (7)

1. Sonnendach für Fahrzeuge mit mindestens einem starren Deckel zum wahlweisen Verschließen oder mindestens teilweisen Freilegen einer in einer festen Dachhaut des Fahrzeuges ausgebildeten Dachöffnung, wobei der Deckel in seiner Schließ­ stellung mindestens näherungsweise bündig zu der Dachhaut liegt und der Deckel zum Freilegen der Dachöffnung durch Verschwenken und gegebenenfalls zusätzli­ ches Verschieben in eine Offenstellung verstellbar ist, in welcher der Deckel min­ destens zum Teil nach oben über die Dachhaut hinausragt, sowie mit einer sich über mindestens einen Teil der Längsabmessung des Daches erstreckenden Dach­ reling, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachreling (15, 15′ bzw. 15′′) in dem Bereich ihrer Längserstreckung, in welchem der in der Offenstellung stehende Deckel (10) über die Dachhaut (12) hinausragt, mit Blenden (16, 16′ bzw. 25) versehen ist, welche den in die Offenstellung gebrachten Deckel seitlich mindestens teilweise ver­ blenden.
2. Sonnendach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blenden (16 und 25) in die Dachreling (15) integriert sind.
3. Sonnendach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blenden (16 und 25) an die Dachreling (15′) angefügt sind.
4. Sonnendach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Randspaltdichtung (18, 21 bzw. 23) zum Abdichten der Randspalte zwischen den in der Offenstellung über die Dachhaut hinausragenden Deckelteilen und den Blenden (16, 16′ bzw. 25) der Dachreling (15 bzw. 15′).
5. Sonnendach nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Randspaltdichtung (18) am Deckel (10) angebracht ist.
6. Sonnendach nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Randspaltdichtung (23) an den Blenden (16 bzw. 16′) der Dachreling (15, 15′ bzw. 15′′) angebracht ist.
7. Sonnendach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachreling (15′′) an mindestens zwei in Abstand voneinander liegenden Stellen mit Blenden (16 bzw. 16′ und 25) zum seitlichen Verblenden von Deckeln (10) versehen ist, die in der Offenstellung im Bereich dieser Stellen über die Dachhaut (11) hinausragen.
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