DE4140992C2 - Zwei-Kammer-Abscheidevorrichtung - Google Patents

Zwei-Kammer-Abscheidevorrichtung

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Description

Die Erfindung betrifft eine Abscheidevorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Bei einer bekannten Abscheidevorrichtung dieser Art (DE-PS 27 10 256) werden die beiden an sich durch die Trennwand unten vonein­ ander getrennten Kammern über eine Querfurche im Boden miteinan­ der strömungsverbunden. Die Querfurche bildet eine Auslaßeinrich­ tung, aus der die einzige und für beide Kammern gemeinsam vorge­ sehene Pumpe absaugt. Bei der Entsorgung werden beide Kammern gemeinsam entsorgt, jedoch können während des Betriebes das Ab­ wasser und auch Feststoffe aus der Schlammfangkammer, die zumeist als Schlammfangraum dient, in die Abscheidekammer gelangen, die als Fettabscheidekammer benutzt wird und schon relativ geklärtes Abwasser und Fettanteile enthalten soll. Dies steht gesetzlichen Vor­ schriften entgegen, die einen Austausch von der Schlammfangkammer in die Abscheidekammer verbieten. Ungünstig ist dabei auch, daß die Pumpe, falls sie zum Spülen aus beiden Kammern absaugt, auch die zum Spülen ungeeigneten Schlammbestandteile aus der Schlamm­ fangkammer mitreißt. Wenn die beiden Kammern im unteren Bereich nicht getrennt sind, wie es aus der DE-PS 27 10 256 bekannt ist, so muß die Trennwand mit ihrer oberen Kante unter der Höhe der Auslauföffnung liegen, damit Flüssigkeit überhaupt über die Trenn­ wand läuft und der Niveauaustausch nicht nur über die untere Öff­ nung erfolgt, wobei Feststoffe in die Abscheidekammer geschlämmt werden. Diese nachteilige Ausbildung steht den gesetzlichen Vor­ schriften nach DIN 4040 entgegen.
Deshalb ist man dazu übergegangen, solche Abscheidevorrichtungen mit zwei voneinander getrennten Pumpen zum Spülen und Entsorgen zu versehen (DE-PS 38 04 158). Bei der Verwendung von zwei Pumpen ist es auch bekannt, zunächst mit der einen Pumpe nur die Schlammfangkammer zu entsorgen und dann mit einer Zeitverzögerung die zweite Pumpe einzuschalten und den Inhalt der Abscheidekammer in die Schlammfangkammer umzupumpen und erst daraus mit der für die Schlammfangkammer vorgesehenen Pumpe zu entsorgen. Zwei Pumpen bedeuten jedoch einen hohen Kostenaufwand, wobei bei dem zuletzt beschriebenen Prinzip die zweite und für die Schlammfangkammer zuständige Pumpe die Entsorgung zur Gänze allein auszuführen hat und entsprechend stark ausgelegt sein muß. Allerdings werden die behördlichen Vorschriften der Trennung der beiden Kammern im unteren Bereich einwandfrei erfüllt.
Es ist ferner aus der DE-33 30 087 A1 eine Abscheidevorrichtung mit nur einer Rühr- und Entsorgungspumpe bekannt. Hierbei ist die Pumpe direkt in die Schlammfangkammer gesetzt, und die Trennwand zwischen Schlammfangkammer und Abscheidekammer besitzt eine mit einer Klappe verschließbare Öffnung. Zum Entsorgen der Abscheidekammer muß die Schlammfangkammer mitentsorgt werden, und der Inhalt der Abscheidekammer muß durch die Öffnung in der Trennwand fließen, zu dem die Klappe zu öffnen ist.
Es ist ferner eine Abscheidevorrichtung für Abwasser mit Fett- und Leichtflüssigkeiten bekannt (DE-OS 26 05 851), bei der für das Entsorgen der Kammern und das Umspülen der Flüssigkeiten nur eine Pumpe verwendet wird. Bei dieser Vorrichtung gehen aus jeder Kammer ein Abfluß- und ein Zuflußrohr und diese vier Rohre sind direkt an die Pumpe angeschlossen. Jegliche Flüssigkeitsbewegung wird nur durch die Pumpe hervorgerufen, so daß dazu immer Energie erforderlich ist. Ferner sind aufwendige Mehrwegeventile am Rohrende an der Pumpe erforderlich, um die Flüssigkeiten von jeder Kammer in die andere oder zum Entsorgen zu bekommen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abscheidevorrich­ tung der eingangs genannten Art zu schaffen, die auf baulich einfa­ che und kostengünstige Weise mit nur einer Pumpe für beide Kam­ mern die behördlichen Vorschriften erfüllt, gemäß denen eine Über­ strömung vom unteren Bereich der Schlammfangkammer in den unte­ ren Bereich der Abscheidekammer vermeidbar ist.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im Patentanspruch 1 enthaltenen Merkmalen gelöst.
Bei dieser Ausbildung der Auslaßeinrichtung verhindert das Ab­ sperrorgan, das zwischen einer Öffnungsstellung und einer Ab­ sperrstellung umstellbar ist, in seiner Absperrstellung ein Über­ strömen von Flüssigkeit und Feststoffen aus der Schlammfangkammer in die Abscheidekammer. Trotzdem können beide Kammern mittels nur einer gemeinsamen Pumpe entsorgt bzw. gespült werden, da in der Öffnungsstellung des Absperrorgans die Pumpe sowohl aus der Schlammfangkammer als auch aus der Abscheidekammer absaugt. Die Leitung sichert mit dem Absperrorgan sozusagen die gewünschte Trennung zwischen den beiden Kammern, während sie bei Bedarf das gemeinsame Entsorgen der beiden Kammern über eine gemeinsame Pumpe zuläßt. Die Leitung ist mit dem Absperrorgan und der einzigen Pumpe kostengünstig und baulich einfach zu realisieren.
Besonders zweckmäßig ist die Ausführungsform gemäß Anspruch 2, weil ein Rückstauverschluß selbsttätig in der einen Strömungsrich­ tung öffnet, hingegen in der zu sperrenden Strömungsrichtung selbsttätig sperrt. Die behördlichen Vorschriften hinsichtlich eines Sperrens eines Flüssigkeits- und Feststoffaustausches in Richtung von der Schlammfangkammer zur Abscheidekammer werden auf einfa­ che Weise erfüllt. Ein Rückstauverschluß, wie er in der Abwasser­ technik üblich ist, ist kostengünstig und in praktisch jeder beliebi­ gen Nennweite erhältlich und auch bei stark verschmutzten Ab­ wässern mit Verunreinigungen funktionssicher.
Baulich einfach und kostengünstig ist die Ausführungsform gemäß Anspruch 3. Solche Reinigungsrohre mit integrierten Rückstauver­ schlüssen sind handelsüblich und in verschiedenen Größen erhält­ lich. Das Reinigungsrohr wird integraler Bestandteil der Leitung und ermöglicht dabei den zusätzlichen Vorteil eines jederzeitigen Zutritts zur Leitung im Falle einer Störung oder Verstopfung. Beide Ausführungsformen gemäß den Ansprüchen 2 und 3 haben den Vor­ teil, daß bei einer Entsorgung mittels nur der einzigen Pumpe beide Kammern gemeinsam entsorgt werden, wobei der Rückstauverschluß selbsttätig öffnet und einen permanenten Niveauausgleich herstellt.
Bei der Ausführungsform gemäß Anspruch 4 ermöglicht die Sperrla­ gen-Verriegelung des Rückstauverschlusses auch die fallweise ge­ wünschte alleinige Entsorgung der Schlammfangkammer, ohne gleich­ zeitig auch den Inhalt aus der Abscheidekammer abzusaugen. Sofern die Verriegelung ferngesteuert ist, kann sie für diesen Fall vorei­ lend beim Einschalten der Pumpe aktiviert werden. Die Verriegelung bietet den weiteren Vorteil, daß nach vollständig entsorgter Schlammfangkammer die Abscheidekammer allein entsorgt und somit das abgesetzte Fett einer Sonderverwertung zugelei­ tet werden kann.
Eine alternative Ausführungsform geht aus Anspruch 5 hervor. Für besonders einfache Anwendungsfälle kann ein Schieber den Flüssig­ keits- und Feststoffaustausch in Strömungsrichtung von der Schlammfangkammer zur Abscheidekammer unterbinden. Jedoch hat ein Schieber zumeist den Nachteil der notwendigen manuellen Betäti­ gung. Ist der Schieber automatisch betätigbar, dann kann er z. B. zur Entsorgung mit einer Zeitvoreilung beim Einschalten der Pumpe geöffnet werden. In seiner Sperrstellung ermöglicht der Schieber die ggf. erwünschte alleinige Entsorgung der Schlammfangkammer.
Schließlich ist auch die Ausführungsform gemäß Anspruch 6 zweck­ mäßig, weil das wahlweise betätigbare zweite Absperrorgan, vorzugsweise ein Schieber, die Mög­ lichkeit bietet, die Abscheidekammer getrennt von der Schlammfang­ kammer zu entsorgen oder auch nur den Inhalt der Abscheidekammer zum Spülen und z . B. Aufbrechen zirkulieren zu lassen, ohne dabei gleichzeitig den Schlammanteil aus der Schlammfangkammer mit umzu­ pumpen.
Anhand der Zeichnung wird eine Ausführungsform des Erfindungs­ gegenstandes erläutert:
Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Fettabscheiders,
Fig. 2 eine schematische Draufsicht und
Fig. 3 eine schematische Vorderansicht in Schnittebene III von Fig. 1.
Eine Abscheidevorrichtung F gemäß den Fig. 1 bis 3, insbeson­ dere ein Fettabscheider, besteht aus einem Behälter 1, der durch eine im Inneren angeordnete Überlauf-Trennwand 2 in eine zulauf­ seitige Schlammfangkammer S und eine ablaufseitige Abscheidekammer A aufgeteilt ist. Der mit 3 bezeichnete Sumpf der Schlammfangkam­ mer S steht über eine Auslaßeinrichtung E mit dem mit 4 bezeichne­ ten Sumpf der Abscheidekammer A in Strömungsverbindung. Die Auslaßeinrichtung E besteht aus wenigstens einer - bei dieser Aus­ führungsform - an der Außenseite des Behälters 1 liegenden Leitung 15, deren eines Ende 16 im Sumpf 3 und deren anderes Ende 17 im Sumpf 4 mündet. An die Leitung 15 ist mit einer Saugleitung 23 eine Pumpe P angeschlossen, der ein Zerkleinerer Z vorgeschaltet sein kann. In der Leitung 15 ist zwischen der Saugleitung 23 und deren Sauganschluß 23a und der Abscheidekammer A ein Absperrorgan V angeordnet, das zwischen einer Durchgangs- und einer Ab­ sperrstellung umstellbar ist. In der gezeigten Ausführungsform ist das Absperrorgan V ein Rückstauverschluß 18, der in Strömungs­ richtung von der Schlammfangkammer S zur Abscheidekammer A sperrt und in der Gegenrichtung selbsttätig öffnet.
Zwischen dem Sauganschluß 23a und dem Sumpf 3 kann in der Lei­ tung 15 ein zweites, z. B. als Schieber ausgebildetes Absperrorgan 24 angeordnet sein, das mittels einer Betätigung 25 zwischen einer Durchgangsstellung und einer Absperrstellung umstellbar ist.
Der Rückstauverschluß 18 besteht aus einer Rückstauklappe 18a und einem Klappensitz 18b, die in einem sogenannten Reinigungsrohr 19 untergebracht sind, das als Abschnitt der Leitung 15 in diese ein­ gesetzt ist. Das Reinigungsrohr 19 ist mittels eines Deckels 20 ver­ schlossen, an dem eine Sperrlagen-Verriegelung 21 für den Rück­ stauverschluß 18 vorgesehen ist. Diese Verriegelung 21 ist ggf. fernsteuerbar zu betätigen.
Der Behälter 1 ist durch eine Deckwand 5 verschlossen, in der her­ ausnehmbare Deckel 6 den Zugang zu den beiden Kammern S und A er­ möglichen. Ein außerhalb des Behälters 1 angeordnetes Drei-Wege- Ventil 7 mit Hand- oder Motorsteuerung ist an eine Druckleitung 8 der Pumpe P angeschlossen. Vom Drei-Wege-Ventil führt eine erste Lei­ tung 9 zu einem Entsorgungsanschluß 10, über den der Inhalt der beiden Kammern S und A entsorgbar ist. Ferner zweigen vom Drei- Wege-Ventil 7 Leitungen 12 zu Strahldüsen 11 in den beiden Kam­ mern S und A und eine Leitung 13 zu Kegeldüsen 14 zumindest in der Abscheidekammer A ab. Über die Strahldüsen 11 bzw. Kegeldüsen 14 kann mit der von der Pumpe P abgepumpten Flüssigkeit gespült werden.
Im Betrieb läuft das verschmutzte Abwasser in die Schlammfangkam­ mer S. Der mit 27 bezeichnete Zulauf ist beispielsweise mit der Kanalisation einer Großküche verbunden. Dort setzen sich Feststoffe als Schlamm 3 ab. Das von Fest- und Schwerstoffen abgetrennte Abwasser tritt über die Überlauf- Trennwand 2 in die Abscheidekammer A. Dort setzen sich oben vor allem Fettanteile in einer Schicht ab. Der mit 28 bezeichnete Ablauf des Fettabscheiders führt beispielsweise zum weiterführenden Kanalisationssystem. Vor dem Ablauf 28 ist eine von oben nach unten reichende Rückhalte­ wand 26 vorgesehen, so daß aus dem Ablauf 28 nur geklärtes Ab­ wasser abströmt. Sobald der Inhalt der Schlammfangkammer S und auch die Fettschicht in der Abscheidekammer A ein bestimmtes Maß erreicht haben, muß entsorgt werden. Bei oder vor der Entsorgung wird zweckmäßigerweise auch gespült. Während des Betriebs verhin­ dert der Rückstauverschluß 18 ein Übertreten von Feststoffen und Schlamm aus der Schlammfang- in die Abscheidekammer. Beim Spülen der Schlammfangkammer wird durch den Saugdruck der Pumpe P jedoch auch Flüssigkeit aus der Abscheidekammer A ange­ saugt, weil der Rückstauverschluß 18 selbsttätig öffnet. Falls dies nicht gewünscht wird, läßt sich mittels der Verriegelung 21 der Rückstauverschluß zunächst blockieren, so daß nur die Schlamm­ fangkammer S gespült und auch entsorgt wird. Ist das zweite Ab­ sperrorgan 24 vorgesehen, so kann auch der Inhalt der Abscheide­ kammer zum Spülen zirkulationsgepumpt und darüber hinaus allein und unabhängig von der Schlammfangkammer entsorgt werden.

Claims (6)

1. Abscheidevorrichtung, insbesondere Fettabscheider, mit einer Schlammfangkammer (S) und einer über eine Überlauf-Trennwand davon getrennten Abscheidekammer und mit einer Spül- und Entsorgungs­ pumpe, die saugseitig an eine beiden Kammern gemeinsame Auslaß­ einrichtung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßeinrichtung (E) mindestens eine in Bodennähe im Sumpfbereich die beiden Kammern (S, A) verbindende Leitung (15) ist, an die die Spül- und Entsorgungspumpe (P) über eine Saugleitung (23) angeschlossen ist, und daß in der Leitung (15) zumindest zwischen dem Anschluß (23a) der Saugleitung (23) und der Abscheidekammer (A) ein Absperrorgan (V) vorgesehen ist.
2. Abscheidevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan (V) ein in Strömungsrichtung von der Ab­ scheidekammer (A) zur Schlammfangkammer (S) öffnender, in der Gegenrichtung selbsttätig sperrender, Rückstauverschluß (18) ist.
3. Abscheidevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstauverschluß (18) aus einer schwenkbaren Rückstau­ klappe (18a) und einem Klappensitz (18b) besteht und in ein Reini­ gungsrohr (19) eingebaut ist, und daß das Reinigungsrohr (19) als Abschnitt in die Leitung (15) eingesetzt ist.
4. Abscheidevorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstauverschluß (18) eine willkürlich betätigbare Sperrlagen-Verriegelung (21) aufweist.
5. Abscheidevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan (V) ein, vorzugsweise automatisch betätigba­ rer, Schieber ist.
6. Abscheidevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß in der Leitung (15) zwischen dem Sauganschluß (23a) der Pumpe (P) und der Schlammfangkammer (S) ein wahlweise betätigbares, zweites Absperrorgan (24) angeordnet ist.
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