DE4140157C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B64D25/06—Harnessing
-
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- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B35/00—Safety belts or body harnesses; Similar equipment for limiting displacement of the human body, especially in case of sudden changes of motion
- A62B35/04—Safety belts or body harnesses; Similar equipment for limiting displacement of the human body, especially in case of sudden changes of motion incorporating energy absorbing means
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B60R22/00—Safety belts or body harnesses in vehicles
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
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- B60R22/00—Safety belts or body harnesses in vehicles
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- General Health & Medical Sciences (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Personensicherungseinrichtung, insbesondere für
Fahrzeuge, z. B. für Pferdegespanne, mit mindestens einem Halteelement und
einem mit dem Halteelement verbundenen bzw. verbindbaren Haltegurt,
wobei das Halteelement an dem dem Haltegurt fernen Ende
an einem Haltepunkt befestigbar ist und ein elastisches
Element zwischen dem Gehäuse des Halteelements und
einem beweglichen Befestigungselement vorgesehen ist.
Personensicherungseinrichtungen der in Rede stehenden Art sind in verschiedenen
Ausführungen aus der Praxis bekannt. Am häufigsten findet man sie in
Kraftfahrzeugen, Schnellbooten oder auch bei Pferdegespannen. Die hierfür
verwendeten Personensicherungseinrichtungen begrenzen den Bewegungsspielraum
einer Person und dämpfen die - beispielsweise bei einem Bremsvorgang -
auftretenden ruckartigen Stöße.
Die bekannte Personensicherungseinrichtung, von der die Erfindung ausgeht
(US-PS 26 22 664), dient zur Sicherung von Kindern auf Kraftfahrzeugsitzen.
Hierzu trägt das Kind einen Haltegurt, der mit einem Halteelement verbunden
ist. Das Halteelement weist
ein Gehäuse und eine im Gehäuse angeordnete Feder auf. Mit Hilfe eines biegbaren
Metallstreifens ist die Stabilisierungsvorrichtung am oberen Ende des
Fahrzeugsitzes befestigt und ist über ein Gurt- und Stangensystem, welches
auf das obere Ende der Feder eine Kraft in Richtung auf den Fahrzeugboden
ausübt, fixiert. Ein mit der Feder verbundenes bewegliches Befe
stigungselement ist über einen Gurt mit dem Haltegurt verbunden.
Hierdurch wird der Bewegungsspielraum des sich auf dem Fahrersitz befindenden
Kindes begrenzt und die bei einem Bremsvorgang auftretenden, ruckartigen
Stöße werden durch die Feder gedämpft.
Die bekannte Personensicherungseinrichtung, von der die Erfindung ausgeht,
weist entscheidende Nachteile auf. Der Bewegungsspielraum der sich auf den
Fahrzeugsitzen befindenden Personen wird im wesentlichen durch die Wider
standskraft des als Feder ausgeführten elastischen Elementes bestimmt. Je
nach Körpergewicht der zu sichernden Personen kommt es z. B. bei einem Bremsvorgang
zu unterschiedlich starken Auslenkungen des elastischen Elementes und
hierdurch zu unterschiedlich begrenzten Bewegungsspielräumen der zu sichernden
Personen auf dem Fahrersitz.
Gerade beim Fahrsport ist dies besonders nachteilig, da sich Situationen ergeben
können, in denen der Fahrer dann sicher und kontrolliert agieren muß,
wenn er sich z. B. beim besonders weiten "Vorlassen" der Pferde weit nach
vorne lehnt, um den Einfluß auf die Tiere nicht durch die Leinen zu verlieren.
Die im Stand der Technik bekannte Personensicherungseinrichtung, von
der die Erfindung ausgeht, eignet sich nicht zur Sicherung eines auf einem
Kutschbock sitzenden Fahrers von Pferdegespannen, da bei verschiedenen Kör
pergewichten der Fahrer sich - aufgrund der unterschiedlichen Auslenkungen der
Feder - unterschiedliche Bewegungspielräume ergeben, da die Feder für die
verschiedenen Körpergewichte der Fahrer eine konstante anfängliche Widerstandskraft
aufweist. Hierdurch kann es insbesondere bei unerfahrenen Fahrern - bei
dem Versuch, das Gleichgewicht zu halten - zu ruckartigen Bewegungen in den
Leinen des Pferdegespannes kommen, so daß der Fahrer und die Tiere in gefährliche
oder zumindest unkontrollierte Situationen gebracht werden können.
Um die Widerstandskraft auf das Körpergewicht der zu sichernden Person optimal
einstellen zu können, ist es bei der im Stand der Technik bekannten Personen
sicherungseinrichtung, von der die Erfindung ausgeht, erforderlich, jeweils
ein auf das Körpergewicht der zu sichernden Person abgestimmtes elastisches
element mit einer bestimmten Federsteifigkeit anzuordnen. Ein aufwendiges
Wechseln oder Tauschen von unterschiedlichen elastischen Elementen ist somit
erforderlich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Personensicherungsein
richtung der in Rede stehenden Art derart auszugestalten und weiterzubilden,
daß eine umständliche Montage von unterschiedlichen, auf das Körpergewicht der
zu sichernden Person abgestimmten elastischen Elementen mit unterschiedlicher
Federsteifigkeit, zur Erzeugung einer entsprechenden Widerstandskraft, entfällt.
Die zuvor aufgezeigte Aufgabe ist dadurch gelöst, daß die Stabilisierungsvor
richtung eine Umschaltvorrichtung aufweist und mit Hilfe der Umschaltvorrichtung
der Abstand zwischen dem Befestigungselement und dem Haltepunkt veränderbar
ist, so daß die anfängliche Federsteifigkeit des elastischen Elementes
einstellbar ist. Durch die Anordnung einer Umschaltvorrichtung an der Sta
bilisierungsvorrichtung kann der Abstand zwischen dem Befestigungselement
und dem Haltepunkt verändert bzw. eingestellt werden. Durch die Veränderung
des Abstandes zwischen dem Befestigungselement und dem Haltepunkt wird die
anfängliche Federsteifigkeit des elastischen Elementes bzw. der elastischen
Elemente verändert, so daß die anfängliche Federsteifigkeit des elastischen
Elementes bzw. der elastischen Elemente nun auf die verschiedenen Körper
gewicht der verschiedenen zu sichernden Personen einstellbar ist und hierdurch
die Widerstandskraft der Anordnung entsprechend dem Körpergewicht
einer zu sichernden Person eingestellt werden kann. Hierdurch entfällt das
umständliche Anordnen oder Austauschen der verschiedenen, je nach Körpergewicht
der Person ausgewählten elastischen elemente zur Erzeugung einer bestimmten
Widerstandskraft.
Weiterhin ist für eine Personensicherungseinrichtung ein zwischen einem
Haltepunkt und einem Sicherheitsgurt anordenbares elastisches Element bekannt
(DE-OS 25 02 925). Das elastische Element ist dehnbar und dämpft die
auf den Fahrer wirkenden heftigen Stöße. Hierfür besteht das elastische Element
wiederum aus drei parallel wirkenden Elementen, welche jeweils eine unterschiedliche Länge
und eine unterschiedliche Federsteifigkeit aufweisen, wodurch das elastische
Element eine progressiv verlaufende Federkennlinie aufweist. Das elastische Element
besteht aus Gummi oder elastischem Kunststoff.
Schließlich ist eine Personensicherungseinrichtung
bekannt, welche die auf einen Fahrer wirkenden Stöße ebenfalls
dämpft (FR-OS 25 37 002). Hierzu sind in dem Gehäuse des Halteelementes
mehrere Pakete von Tellerfedern unterschiedlicher Dicke in Serie
hintereinander angeordnet.
Die Tellerfederpakete unterschiedlicher Dicke sind so angeordnet,
daß sie eine gemeinsame progressiv verlaufende Federkennlinie aufweisen.
Im einzelnen gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, die erfindungsgemäße
Personensicherungseinrichtung weiter auszubilden und auszugestalten. Dazu
wird auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Patentansprüche
verwiesen.
Die Erfindung wird anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
mit einer Zeichnung beschrieben. Die Zeichnung zeigt
eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Personen
sicherungseinrichtung.
Die Figur zeigt in perspektivischer Darstellung eine Personensicherungseinrichtung
1, die insbesondere für Fahrzeuge, wie z. B. Pferdegespanne, gedacht ist.
Zu der Personensicherungseinrichtung 1 gehören zunächst ein Haltelement 3 und
ein mit dem Halteelement 3 verbundener bzw. verbindbarer Haltegurt 2.
Das Halteelement 3
weist ein in der Figur nur angedeutetes Gehäuse 4, ein
elastisches Element 5 und ein bewegbares Befestigungselement 6 auf.
Das eine Bodenplatte aufweisende Gehäuse 4 ist an einem Haltepunkt beispielsweise
durch Verschrauben befestigbar. Dazu sind an der Bodenplatte des Gehäuses
4 mehrere Bohrungen, die in der Figur nicht dargestellt sind, vorgesehen,
so daß die Personensicherungseinrichtung an verschiedenen Stellen, insbesondere
auch an unterschiedlichen Kutschentypen, befestigt werden kann.
In dem Gehäuse 4 des Halteelementes 3 sind nun ein oder mehrere
elastische Elemente 5 vorgesehen. Die elastischen Elemente 5 sind funktional
zwischen dem Gehäuse 4 und einem frei beweglichen, in dem Halteelement
3 vorgesehenen Befestigungselement 6 angeordnet.
Das Halteelement 3
ist mit einer Umschaltvorrichtung, die in der Zeichnung nicht dar
gestellt ist, versehen. Mit ihrer Hilfe ist der Abstand zwischen dem Befe
stigungselement 6 und dem Gehäuse 4 veränderbar, so daß die anfängliche
Federsteifigkeit des elastischen Elementes 5 bzw. der elastischen Elemente 5
einstellbar ist und die Widerstandskraft der Anordnung auf das Körpergewicht
des Fahrers individuell eingestellt werden kann.
Mehrere elastische Elemente 5 sind parallel zueinander
vorgesehen. Insbesondere verläuft die Federkennlinie des elastischen
Elementes 5 bzw. der elastischen Elemente 5 progressiv. Dadurch, daß
die Stabilisierungsvorrichtung 3 eine Umschaltvorrichtung aufweist, kann die
Federkraft des Halteelementes 3 ohne jegliche Montage an das jeweilige
Körpergewicht des Fahrers oder einer zu sichernden Person angepaßt
werden. Folglich entfällt die umständliche Montage anderer elastischer Elemente
5, welche eine auf das Körpergewicht des Fahrers abgestimmte Feder
steifigkeit aufweisen.
Für die Anordnung eines elastischen Elementes 5 bzw. von mehreren elastischen
Elementen 5 gibt es nun verschiedene Möglichkeiten. Beispielsweise können
mehrere elastische Elemente 5 in Parallelschaltung einerseits an dem Gehäuse
4 und andererseits an dem Befestigungselement 6 befestigt sein. Andererseits
könnten auch mehrere elastische Elemente 5 unterschiedlicher Feder
steifigkeit in Serie hintereinander angeordnet werden. Dadurch wird eine
progressive Federkennlinie der Gesamtanordnung angenähert. Insbesondere hat
eine progressive Federkennlinie den Vorteil, daß sich der Fahrer in engen
Grenzen leicht bewegen kann, während ein weiteres Entfernen von dem Haltepunkt
mit wesentlich größerem Aufwand verbunden ist, so daß dies Auswirkungen
auf den Bewegungsspielraum des Fahrers hat.
So können als elastisches Element 5 bzw. als elastische Elemente 5 eine Feder
bzw. Federn vorgesehen sein. Das elastische Element 5 bzw. die elastischen
Elemente 5 können auch aus Gummi oder aus einem elastischen Kunststoff bestehen.
Aber auch andere entsprechende Materialien, welche vorzugsweise eine
progressive Federkennlinie aufweisen, sind denkbar.
In dem hier beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispiel ist das elastische
Element 5 des Halteelementes 3 als ein Gummiband
ausgeführt und funktional zwischen dem Gehäuse 4 und dem Befestigungs
element 6 angeordnet. Hierzu sind
an dem Befestigungselement 6 und gegebenenfalls
zusätzlich auch an dem Gehäuse 4 zwischen den Befestigungsstellen der Enden
des elastischen Elementes 5 Umlenkelemente, wie z. B. Rollen 7, vorgesehen.
An dem Befestigungselement 6 ist mittig ein Ende eines Seiles 8 be
festigt, dessen anderes Ende mit dem Haltegurt 2 verbindbar ist. Um eine
stets gleichgerichtete Angriffskraft an dem Befestigungselement 6 zu gewährleisten,
ist das Seil 8 in einem flexiblen Führungselement 9 geführt,
das im hier dargestellten Ausführungsbeispiel als gebogenes Rohr ausgeführt
ist. Das Seil 8 weist an seinem dem Befestigungselement 6 fernen
Ende einen Ring 14 auf, der zur Verbindung des
Seiles 8 mit dem Haltegurt 2 dient. An dem Haltegurt 2 ist wiederum
ein Schnellverschluß 10 vorgesehen, der
druch einen Seilzug 15 geöffnet werden kann.
Claims (7)
1. Personensicherungseinrichtung, insbesondere für Fahrzeuge, z. B. für Pferde
gespanne, mit mindestens einem Halteelement und einem mit dem Halteelement
verbundenen bzw. verbindbaren Haltegurt,
wobei das Halteelement an den dem Haltegurt fernen Ende
an einem Haltepunkt befestigbar ist und ein elastisches Element
zwischen dem Gehäuse des Halteelementes und einem
beweglichen Befestigungselement vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Halteelement (3) eine Umschaltvorrichtung aufweist, mit deren Hilfe
der Abstand zwischen dem beweglichen Befestigungselement (6) und
dem Gehäuse (4) veränderbar ist, so daß die anfängliche Federsteifigkeit des
elastischen Elementes (5) einstellbar ist.
2. Personensicherungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere elastische Elemente (5) parallel zueinander vorgesehen sind.
3. Personensicherungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das elastische Element bzw. die elastischen Elemente (5) eine
progressive Federkennlinie aufweist bzw. aufweisen.
4. Personensicherungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere elastische Elemente (5) unterschiedlicher Federsteifigkeit in
Serie hintereinander angeordnet sind.
5. Personensicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß als elastisches Element bzw. als elastische Elemente
eine Feder bzw. Federn vorgesehen ist bzw. sind.
6. Personensicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das elastische Element bzw. die elastischen Elemente (5)
aus Gummi oder aus einem elastischen Kunststoff besteht bzw. bestehen.
7. Personensicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1, 3, 4 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das elastische Element zwischen dem Gehäuse (4) und dem
Befestigungselement (6) flaschenzugähnlich angeordnet ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19914140157 DE4140157A1 (de) | 1991-04-04 | 1991-12-05 | Personensicherungseinrichtung |
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Publications (2)
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| DE4140157A1 DE4140157A1 (de) | 1992-10-08 |
| DE4140157C2 true DE4140157C2 (de) | 1993-07-22 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
| Country | Link |
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Families Citing this family (1)
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1991
- 1991-12-05 DE DE19914140157 patent/DE4140157A1/de active Granted
Also Published As
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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