DE4139331C2 - Tunnelausbildung in der Bodenstruktur einer Karosserie eines Personenkraftwagens - Google Patents
Tunnelausbildung in der Bodenstruktur einer Karosserie eines PersonenkraftwagensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Tunnelausbildung in der Boden
struktur einer Karosserie eines Personenkraftwagens nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei Karosserien von Personenkraftwagen ist es allgemein be
kannt, in der Längsmitte des Fahrgastraums einen Tunnel anzu
bringen, in dem beispielsweise eine Kardanwelle, Kabelschäch
te, etc. verlaufen. Dieser Tunnel wölbt sich gegenüber dem
Bodenblech nach oben auf und hat als Abdeckung üblicherweise
ein einwandiges, halbschalenförmiges Blechteil. Zur Fahrzeug
frontseite hin erweitert sich dieser Tunnelbereich zum größe
ren Getriebetunnel, der in bekannter Weise ebenfalls durch
ein einwandiges Blechteil abgedeckt ist. Diese Abdeckungen
haben nur eine unwesentliche Tragfunktion.
Weiter sind in der Bodenstruktur von Karosserien für Personen
kraftwagen Sitzquerträger als Hohlprofile zu beiden Seiten
eines Mittentunnels bekannt, die einerseits die Fahrzeugfront
sitze tragen und andererseits zur Versteifung der Bodenstruk
tur dienen. Da die Sitzquerträger mit ihren Hohlprofilen
nicht von einer Fahrzeugseite zur anderen durchgehend verlau
fen, sondern am Mittentunnel in einen links- und rechtsseiti
gen Sitzquerträger geteilt sind und die Tunnelabdeckung nur
eine geringe Trageigenschaft hat, ist dort die gewünschte
hohe Steifigkeit der Bodenstruktur nicht gegeben bzw. nur
durch aufwendige Verstärkungsmaßnahmen mit zusätzlichen Ver
stärkungsblechen herzustellen.
Übliche selbsttragende Fahrzeugkarosserien für Personenkraft
wagen sind, einschließlich der vorbeschriebenen Tunnelausbil
dung und Bodenstruktur, aus Blechteilen hergestellt. Träger
mit Hohlprofilen werden dabei jeweils aus wenigstens zwei
tiefgezogenen und miteinander verschweißten Blechen herge
stellt.
Die zum Aufbau solcher selbsttragenden Karosserien verwende
ten Stahlbleche werden im Tiefziehverfahren verformt. Die
Preßwerkzeuge zum Verformen der Bleche sind verhältnismäßig
teuer, lassen jedoch hohe Stückzahlen zu, so daß für eine
Großserienfertigung damit eine kostengünstige Lösung zur Ver
fügung steht. Aufgrund der hohen Werkzeuginvestitionen gestal
tet sich das beschriebene Verfahren für Kleinserien jedoch
sehr kostenintensiv.
Es ist daher insbesondere für Kleinserien bekannt (EP 0 146
716 B1), Fahrzeugkarosserien für Personenkraftwagen mit einer
Tragstruktur aus Hohlprofilen herzustellen, welche durch Kno
tenelemente miteinander verbunden sind. Die Hohlprofile sind
dabei als Leichtmetall-Strangprofile und die Knotenelemente
als Leichtmetall-Gußteile ausgebildet. Neben einer kostengün
stigeren Lösung für Kleinserien werden mit einer solchen Kon
struktion vorteilhaft auch geringere Karosseriegewichte und
Verbesserungen beim Korrosionsschutz erreicht.
Aus der DE 38 09 185 A1 ist eine Bodengruppe für eine Fahr
zeugkarosserie bekannt. Ein Bodenrahmen besteht dabei aus
Längsträgern und Querträgern. Auf den Bodenrahmen ist eine
flächige Platte aufgesetzt, die im wesentlichen eine zentrale
Erhebung und zwei seitliche Vertiefungen aufweist. Die Vertie
fungen bilden zusammen mit entsprechenden Abdeckplatten einen
Hohlraum aus, in den ein Wabenkern aus Papier eingesetzt ist,
während die zentrale Erhebung einen Tunnel ausbildet. Die Tun
nelwand ist in einem oberen Bereich lediglich als einwandiges
Blechteil ausgebildet und weist daher nur eine geringe Trag
funktion auf. Insbesondere eine durchgehende Hohlprofilstruk
tur mit hoher Steifigkeit ist bei diesem Aufbau nicht gege
ben.
Ferner ist aus der DE 37 22 490 C2 eine Verbundstruktur einer
Bodengruppe für ein Kraftfahrzeug bekannt, die aus einem
Bodenrahmen aus Aluminium und darauf aufgesetzten, glasfaser
verstärkten Kunststoffschalen besteht, wobei die nach dem
Zusammenfügen der Bauteile noch vorhandenen Zwischenräume mit
Kunststoffschaum ausgeschäumt sind. Ein in Längsrichtung ver
laufender Tunnel, der beispielsweise auch als Getriebetunnel
ausgebildet ist, ist hier jedoch nicht vorgesehen.
Außerdem ist ein Bodentunnel aus der DE 28 48 593 A1 bekannt.
Dieser Bodentunnel umfaßt ein einwandiges, gewölbtes Blechele
ment als Tunneloberteil und ein ebenfalls einwandiges Blech
element als Tunnelunterteil, so daß der Bodentunnel als Hohl
raum ausgebildet ist. An den Bodentunnel schließen sich Boden
bleche an, so daß hier kein steifer Aufbau der Bodenstruktur,
insbesondere in Fahrzeugquerrichtung, gegeben ist, da die ein
wandigen Bleche lediglich eine geringe Trageigenschaft aufwei
sen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Tunnelausbildung in der
Bodenstruktur einer Karosserie eines Personenkraftwagens so
zu verbessern, daß eine erhöhte Steifigkeit der Bodenstruk
tur, insbesondere in Fahrzeugquerrichtung, bei einfacher und
kostengünstiger Ausführung erreicht wird.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Erfindungsgemäß wird die Hohlprofilstruktur der Sitzquerträ
ger bogenförmig über den Tunnel geführt, so daß durch diese
Überbrückung des Tunnels der links- und rechtsseitige Sitz
querträger stabil und steif miteinander verbunden sind.
Dazu ist ein Gußteil als Tunneljoch mit im Querschnitt hutför
migem Profil vorgesehen, das mit je einem unteren Rand am Tun
nellängsrand angeordnet und verbunden ist. Dieses Tunneljoch
soll dabei in seiner Längserstreckung wenigstens der Breite
der Sitzquerträger entsprechen, wobei diese an das Tunneljoch
seitlich angeschlossen sind.
Weiter ist ein links- und rechtsseitiges Bodenblech jeweils
mit dem Tunneljoch bzw. mit dem Tunneljochrand verbunden. Das
jeweilige Bodenblech ist dann zur Tunnelmitte hin weiterge
führt und in einem Abstand zur tunnelinneren Tunneljochwand
nach oben gebogen und mit einem Bodenblechrand mit dieser Tun
neljochwand verbunden. Dadurch ist zwischen dieser Tunneljoch
wand und dem zugeordneten Bodenblech jeweils eine erste links
und rechts des Tunnels liegende Hohlprofilstruktur gebildet.
Weiter ist auf das Tunneljoch ein halbschalenförmiger Getrie
betunnel als Blechteil mit einem hinteren Bereich aufgesetzt
und dergestalt verbunden, daß zwischen der tunneläußeren Tun
neljochwand und der Getriebetunnelinnenwand ein Abstand be
steht und somit auch hier eine obere zweite Hohlprofilstruk
tur gebildet ist.
Damit ist erreicht, daß die steifen und stabilen Hohlprofile
der beidseitigen Sitzquerträger durch Hohlprofilstrukturen am
Tunnel überbrückt und miteinander verbunden sind, so daß sich
die gewünschte Steifigkeit über den Tunnel hinweg fortsetzt.
Dieses Tunneljoch als Gußteil stellt somit ein Knotenelement
im Sinne des eingangs genannten Standes der Technik dar. Es
wird ein sehr steifer Teileverband erzielt, der wirksam die
beim Seitencrash auf die Karosseriestruktur einwirkenden
Druckkräfte aufnimmt und der für eine abgestufte Energieauf
nahme dimensionierbar ist. Zudem trägt dieser Verband wesent
lich zur Erhöhung der Karosserie-Biegesteifigkeit in Längs-
und Querrichtung bei.
Besonders vorteilhaft ist es nach den Ansprüchen 2 und 3, an
den Hohlprofilstrukturen am Tunnel auch in Fahrzeugquerrich
tung liegende Seitenwände vorzusehen, so daß diese Hohlprofil
strukturen allseitig für eine hohe Stabilität geschlossen
sind. Diese Seitenwände können dabei am Tunneljoch angeformt
sein oder an den angeschlossenen Blechteilen gebildet werden.
Nach Anspruch 4 werden zweckmäßig die Hohlprofilstrukturen
dem Querschnitt der Sitzquerträger angepaßt, so daß keine
Steifigkeitssprünge entstehen.
Eine besonders vorteilhafte und zweckmäßige Ausführung wird
nach Anspruch 5 damit erreicht, daß die unteren beidseitigen,
ersten Hohlprofilstrukturen etwa auf halber Tunnelhöhe in die
obere zweite Hohlprofilstruktur übergehen. Dazu wird die Tun
neljochwand mit einem schräg nach oben verlaufenden Bereich
quer durch die Hohlprofilstrukturen geführt, so daß sie diese
in der Form eines Steges miteinander verbindet. Somit bildet
die Tunneljochwand die Tunnelaußenwand für die ersten unteren
Hohlprofilstrukturen und die Tunnelinnenwand für die obere
zweite Hohlprofilstruktur.
Eine weitere Verstärkung des erfindungsgemäßen Tunnelverban
des wird nach Anspruch 6 dadurch erreicht, daß der Tunnel
wenigstens im Bereich des Tunneljochs von unten her durch
eine Tunnelbrücke geschlossen ist. Dadurch ist der Tunnel
selbst als stabile, rohrförmige Konstruktion ausgeführt.
Zweckmäßig wird nach Anspruch 7 die Tunnelbrücke als weitge
hend ebene Platte ausgeführt, die mit ihren Längsrändern mit
dem Tunneljoch bzw. den beidseitigen Bodenblechen im Bereich
der Tunneljochlängsränder verbunden ist.
In einer Bodenstruktur aus Leichtmetall-Strangprofilen und
Knotenelementen aus Leichtmetall-Gußteilen entsprechend dem
eingangs genannten Stand der Technik ist es vorteilhaft, die
erfindungsgemäßen Tunnelausbildungen gemäß den Ansprüchen 8
und 9 entsprechend auszuführen. Dabei sind die beidseitigen
Sitzquerträger als Leichtmetall-Strangprofile und das Tunnel
joch in der Art eines Tunnelknotens als Leichtmetall-Gußteil
ausgeführt.
Mit dem vorstehend aufgezeigten Konstruktionsprinzip wird ein
äußerst steifer Guß-Blech-Strangprofilverband erhalten. Das
Gußteil kann dabei die Verschraubungsbasis für Sitzschienen
und die Tunnelbrücke vorne bilden.
Anhand einer Zeichnung wird eine Ausführungsform der Erfin
dung mit weiteren Einzelheiten, Merkmalen und Vorteilen näher
erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Tunnelausbildung mit
einem vorderen Tunneljoch und
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Tunnelausbildung nach
Fig. 1.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Tunnelausbildung 1 dargestellt
mit einem stabilen Leichtmetall-Gußteil als Tunneljoch 2,
einem halbschalenförmigen Getriebetunnel 3 als Blechteil, je
einem (linksseitig dargestellten) Bodenblech 4 und je einem
(linksseitig dargestellten) Sitzquerträger 5 sowie einer unte
ren Tunnelbrücke 6.
Das Tunneljoch 2 ist zweiteilig ausgeführt (in den Fig. 1 und
2 ist der linke Teil dargestellt), wobei die beiden Gußteile
am obersten Bereich des Tunnels zusammengesetzt und verbunden
sind. Damit ergibt sich insgesamt ein im Querschnitt etwa hut
förmiges Profil des Tunneljochs 2, das mit einem unteren Rand
7 am Bodenblech 4 des Tunnellängsrands aufgesetzt und dort
verbunden ist. Als Verbindungstechniken werden bevorzugt
Schweißverbindungen und/oder Klebeverbindungen sowie Nietver
bindungen und deren Kombination verwendet.
In diesem Bereich ist auch jeweils zu beiden Seiten je ein
Sitzquerträger 5 als Aluminium-Strangprofil angefügt und ver
bunden, von denen der linke Sitzquerträger 5 schematisch dar
gestellt ist.
Das jeweilige Bodenblech 4 zu beiden Seiten des Tunnels ist
unter dem Rand 7 zur Tunnelmitte etwas weitergeführt und mit
einem Abstand zur tunnelinneren Tunneljochwand 8 nach oben ge
bogen und mit einem Bodenblechrand 9 mit der Tunneljochwand 8
verbunden. Dadurch ist an beiden Seiten des Tunnels jeweils
eine erste Hohlprofilstruktur 10 gebildet.
Auf das Tunneljoch 2 ist mit einem hinteren, halbschalenförmi
gen Abschlußteil der Getriebetunnel 3 so aufgesetzt, daß er
mit seinen unteren Längsrändern 11 etwa in einer mittleren
Höhe am Tunneljoch 2 anliegt und daß zwischen der tunneläuße
ren Tunneljochwand 12 und der Getriebetunnelinnenwand 13 ein
Abstand besteht. Damit wird eine obere bogenförmige, zweite
Hohlprofilstruktur 14 gebildet.
Aus Fig. 1 ist zu ersehen, daß die unteren beidseitigen,
ersten Hohlprofilstrukturen 10 etwa auf halber Tunnelhöhe in
die obere zweite Hohlprofilstruktur 14 übergehen, wobei die
Tunneljochwand mit einem schräg nach oben verlaufenden Be
reich 15 die beiden Hohlstrukturen 10 und 14 als Steg verbin
det.
Aus Fig. 1 ist weiter zu ersehen, daß die Hohlprofilstruktur
der Sitzquerträger 5 durch die Hohlprofilstrukturen 10 und 14
bogenförmig über den Tunnel geführt ist, wodurch ein äußerst
stabiler Guß-Blech-Strangprofilverband hergestellt ist.
Am Tunneljoch 2 sind im unteren Bereich etwa senkrecht stehen
de und in Fahrzeugquerrichtung verlaufende Seitenwände 16 an
geformt, so daß die unteren Hohlprofilstrukturen 10 nach der
Montage allseitig geschlossen sind. Ebenso sind am Getriebe
tunnelteil im Bereich des Tunneljochs 2 Seitenwände 17 ange
bracht, so daß auch die obere Hohlprofilstruktur 14 nach der
Montage allseitig geschlossen ist.
Der Tunnel ist von unten her durch die plattenförmige Tunnel
brücke 6 geschlossen, die mit ihren Längsrändern 18 von unten
her an den Bodenblechen 4 anliegt und dort verbunden ist.
Zusammenfassend wird festgestellt, daß mit der Erfindung eine
Tunnelausbildung zur Verfügung gestellt wird, mit der ein
äußerst steifer Guß-Blech-Strangprofilverband mit abgestufter
Energieaufnahme erzielt wird, der wirksam die beim Seiten
crash auf die Karosseriestruktur einwirkenden Druckkräfte auf
nimmt. Darüber hinaus trägt dieser Verband wesentlich zur Er
höhung der Karosserie-Biegesteifigkeit längs und quer bei.
Das Tunneljoch 2 bildet als stabiles Gußteil die Verschrau
bungsbasis für Sitzschiene und Tunnelbrücke vorn.
Claims (9)
1. Tunnelausbildung in der Bodenstruktur einer Karosserie
eines Personenkraftwagens,
mit Sitzquerträgern als Hohlprofile zu beiden Seiten des Tunnels, die mit ihrer Hohlstruktur im Bereich des Tunnels verbunden sind,
mit einem halbschalenförmigen Getriebetunnel als Blechteil und
mit einem Bodenblech,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlprofilstruktur der Sitzquerträger (5) bogenför mig über den Tunnel geführt ist und dazu der links- und rechtsseitige Sitzquertrager (5) mit dem Tunnel dergestalt verbunden sind,
daß ein Gußteil als Tunneljoch (2) mit im Querschnitt hut förmigem Profil vorgesehen ist, das mit je einem unteren Rand (7) am Tunnellängsrand angeordnet ist,
daß das Tunneljoch (2) in seiner Längserstreckung wenig stens der Breite der Sitzquerträger (5) entspricht und diese an das Tunneljoch (2) angeschlossen sind,
daß ein links- und rechtsseitiges Bodenblech (4) jeweils mit dem Tunneljoch (2) bzw. mit dem Tunneljochrand (7) ver bunden ist,
daß das jeweilige Bodenblech (4) zur Tunnelmitte hin wei tergeführt, in einem Abstand zur tunnelinneren Tunneljoch wand (8) nach oben gebogen und mit einem Bodenblechrand (9) mit der tunnelinneren Tunneljochwand (8) verbunden ist, so daß zwischen dieser Tunneljochwand (8) und dem zu geordneten Bodenblech (4) jeweils eine erste Hohlprofil struktur (10) gebildet ist,
daß auf das Tunneljoch (2) der halbschalenförmige Getriebe tunnel (3) als Blechteil mit einem hinteren Bereich über Seitenränder (11) aufgesetzt und verbunden ist, derge stalt,
daß zwischen der tunneläußeren Tunneljochwand (12) und der Getriebetunnelinnenwand (13) ein Abstand besteht und somit eine obere zweite Hohlprofilstruktur (14) gebildet ist.
mit Sitzquerträgern als Hohlprofile zu beiden Seiten des Tunnels, die mit ihrer Hohlstruktur im Bereich des Tunnels verbunden sind,
mit einem halbschalenförmigen Getriebetunnel als Blechteil und
mit einem Bodenblech,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlprofilstruktur der Sitzquerträger (5) bogenför mig über den Tunnel geführt ist und dazu der links- und rechtsseitige Sitzquertrager (5) mit dem Tunnel dergestalt verbunden sind,
daß ein Gußteil als Tunneljoch (2) mit im Querschnitt hut förmigem Profil vorgesehen ist, das mit je einem unteren Rand (7) am Tunnellängsrand angeordnet ist,
daß das Tunneljoch (2) in seiner Längserstreckung wenig stens der Breite der Sitzquerträger (5) entspricht und diese an das Tunneljoch (2) angeschlossen sind,
daß ein links- und rechtsseitiges Bodenblech (4) jeweils mit dem Tunneljoch (2) bzw. mit dem Tunneljochrand (7) ver bunden ist,
daß das jeweilige Bodenblech (4) zur Tunnelmitte hin wei tergeführt, in einem Abstand zur tunnelinneren Tunneljoch wand (8) nach oben gebogen und mit einem Bodenblechrand (9) mit der tunnelinneren Tunneljochwand (8) verbunden ist, so daß zwischen dieser Tunneljochwand (8) und dem zu geordneten Bodenblech (4) jeweils eine erste Hohlprofil struktur (10) gebildet ist,
daß auf das Tunneljoch (2) der halbschalenförmige Getriebe tunnel (3) als Blechteil mit einem hinteren Bereich über Seitenränder (11) aufgesetzt und verbunden ist, derge stalt,
daß zwischen der tunneläußeren Tunneljochwand (12) und der Getriebetunnelinnenwand (13) ein Abstand besteht und somit eine obere zweite Hohlprofilstruktur (14) gebildet ist.
2. Tunnelausbildung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an den ersten Hohlprofilstrukturen (10) zwischen der
tunnelinneren Tunneljochwand (8) und dem jeweiligen Boden
blech (4) in Fahrzeugquerrichtung verlaufende, etwa senk
rechte Seitenwände (16), bevorzugt am Tunneljoch (2), ange
bracht sind, so daß die ersten Hohlprofilstrukturen (10)
allseitig geschlossen sind.
3. Tunnelausbildung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß an der zweiten oberen Hohlprofilstruktur
(14) zwischen der tunneläußeren Tunneljochwand (12) und
der Getriebetunnelinnenwand (13) in Fahrzeugquerrichtung
verlaufende, etwa senkrechte Seitenwände (17), bevorzugt
am Getriebetunnel (3), angebracht sind, so daß die zweite
Hohlprofilstruktur (14) allseitig geschlossen ist.
4. Tunnelausbildung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Hohlprofilstruk
turen (10 und 14) im Querschnitt etwa dem Profilquer
schnitt der Sitzquerträger (5) entsprechen.
5. Tunnelausbildung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die unteren beidseitigen, ersten Hohl
profilstrukturen (10) etwa auf halber Tunnelhöhe in die
obere zweite Hohlprofilstruktur (14) übergehen, wobei die
Tunneljochwand (8, 12) mit je einem schräg nach oben ver
laufenden Bereich (15) die ersten Hohlprofilstrukturen
(10) und die zweite Hohlprofilstruktur (14) verbindet, so
daß für die ersten unteren Hohlprofilstrukturen (10) die
Tunneljochwand (8, 12) die Tunnelaußenwand und für die
obere zweite Hohlprofilstruktur (14) die Tunnelinnenwand
bildet.
6. Tunnelausbildung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Tunnel wenigstens im Bereich des
Tunneljochs (2) von unten her durch eine Tunnelbrücke (6)
geschlossen ist.
7. Tunnelausbildung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tunnelbrücke (6) als weitgehend ebene Platte aus
geführt ist, die mit ihren Längsrändern (18) mit den beid
seitigen Bodenblechen (4) im Bereich der Tunneljochlängs
ränder (7) verbunden ist.
8. Tunnelausbildung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die beidseitigen Sitzquerträger (5)
Leichtmetall-Strangprofile sind.
9. Tunnelausbildung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Tunneljoch (2) ein Leichtmetall-Gußteil
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4139331A DE4139331C2 (de) | 1990-12-20 | 1991-11-29 | Tunnelausbildung in der Bodenstruktur einer Karosserie eines Personenkraftwagens |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4040947 | 1990-12-20 | ||
| DE4139331A DE4139331C2 (de) | 1990-12-20 | 1991-11-29 | Tunnelausbildung in der Bodenstruktur einer Karosserie eines Personenkraftwagens |
Publications (2)
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| DE4139331C2 true DE4139331C2 (de) | 1997-02-06 |
Family
ID=6420890
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4139331A Expired - Lifetime DE4139331C2 (de) | 1990-12-20 | 1991-11-29 | Tunnelausbildung in der Bodenstruktur einer Karosserie eines Personenkraftwagens |
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|---|---|---|---|
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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| R071 | Expiry of right |