DE4138965C2 - Einrichtung zur Bestimmung der Ankunft von Brieftauben am Heimatort - Google Patents
Einrichtung zur Bestimmung der Ankunft von Brieftauben am HeimatortInfo
- Publication number
- DE4138965C2 DE4138965C2 DE19914138965 DE4138965A DE4138965C2 DE 4138965 C2 DE4138965 C2 DE 4138965C2 DE 19914138965 DE19914138965 DE 19914138965 DE 4138965 A DE4138965 A DE 4138965A DE 4138965 C2 DE4138965 C2 DE 4138965C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pigeon
- time
- pigeons
- home
- carrier
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 241000272201 Columbiformes Species 0.000 title claims description 55
- 241000272205 Columba livia Species 0.000 claims description 24
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 claims description 8
- 238000001514 detection method Methods 0.000 claims description 5
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 3
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 230000001488 breeding effect Effects 0.000 description 2
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 2
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 2
- 239000004065 semiconductor Substances 0.000 description 2
- 208000019901 Anxiety disease Diseases 0.000 description 1
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 description 1
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 1
- 230000036506 anxiety Effects 0.000 description 1
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 1
- 238000009395 breeding Methods 0.000 description 1
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 1
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 1
- 238000013480 data collection Methods 0.000 description 1
- 238000007689 inspection Methods 0.000 description 1
- 239000010453 quartz Substances 0.000 description 1
- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N silicon dioxide Inorganic materials O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000036561 sun exposure Effects 0.000 description 1
- 230000003442 weekly effect Effects 0.000 description 1
- 229910000859 α-Fe Inorganic materials 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07C—TIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
- G07C1/00—Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
- G07C1/22—Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people in connection with sports or games
- G07C1/26—Pigeon-timing or like equipment
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)
- Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)
Description
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung gemäß
dem Patentanspruch 1.
Aus der DE 36 32 958 A1 ist ein elektronisch les- und beschreibbarer
Kennzeichnungsring für Brieftauben bekannt, der
als Kennzeichnungsträger permanent am Bein der Brieftaube angebracht
sein kann und somit die Zusammenfassung aus einem Geburtsring
und einem Wettflug-Zweitring darstellt. Mittels eines
zangenförmigen Handgerätes werden die Kennungsinformationen vom
Fußring einer nach dem Wettflug in den Heimatschlag zurückgekehrten
Brieftaube abgefragt und in ein Lesegerät übernommen,
um darin mit den von einer Quarzuhr gelieferten Daten (Datum
und Zeit) kombiniert zu werden, ehe eine telefonische Übermittlung
an den Zentralrechner einer Taubenzüchterzentrale für die
Wettkampf-Auswertung erfolgt. Das stellt zwar im Vergleich zum
herkömmlicherweise eingesetzten Wettkampf-Gummiring eine modernere
Datenerfassung unter Umgehung der Funktion der herkömmlichen
mechanischen Taubenuhr dar, aber wie bisher muß die nach
dem Flug in den Heimatschlag zurückgekehrte Taube zunächst gefangen
werden, um ihrem Fußring das zangenförmige Lesegerät anlegen
zu können. Dieses bisherige Erfordernis des Einfangens
des angekommenen Wettkampfteilnehmers besteht auch bei der aus
EP 0 064 787 B1 bekannten Tauben-Wettflugzeiterfassung, wo ein
elektronischer Kennungsträger im eigens für den Wettflug angelegten
Tauben-Fußring bei der Ankunft am Heimatschlag die Ankunftszeit
eingeschrieben bekommt, ehe dieser Ring wieder abgenommen
und der Wettkampfauswertung zugeführt wird. Ein solcher
sogenannter feldprogrammierbarer Kennungsträger ist in der DE
40 03 410 C2 näher beschrieben, dort etwa zum Einpflanzen unter
die Haut von Tieren, um darin beispielsweise Zuchtdaten zu akkumulieren
und daraus beispielsweise Fütterungsanlagen zu steuern.
Problematisch für den Wettkampf-Einsatz ist die Beschreibbarkeit
solcher Kennzeichnungsträger, woraus unbeabsichtigte
oder gar beabsichtigte Fehlinformationen für die Wettkampfauswertung
resultieren können.
Bei einem Wettkampfzeitnahme- und Anzeigesystem nach
DE-OS 21 41 001 wird jeder Wettkampfteilnehmer (beispielsweise
im Autosport) mit einem individuell abgestimmten Sender ausgestattet,
dessen Passieren von längs der Strecke installierten
Empfängern erfaßt wird und etwa zur Steuerung einer Anzeigetafel
über das aktuelle Wettgeschehen auswertbar ist. Beim automatischen
Zeitnehmer nach DE 39 29 048 A1 dagegen führt jeder
Wettkampfteilnehmer seine eigene Zeitmeßeinrichtung mit sich,
und von längs der Strecke aufgestellten Sendern werden Zwischenzeiten
eingespeichert ehe die Meßeinrichtung dann beim
Zieldurchgang abgeschaltet und zur Auswertung abgeliefert wird.
Für Brieftauben-Wettflüge aber, bei denen es lediglich auf den
Zeitpunkt der Ankunft im Heimatschlag ankommt, ist eine
Datenübertragungsmöglichkeit an bestimmten Punkten längs der
Strecke ohne Interesse und ist das Mitführen von voluminöseren
Geräten nicht möglich.
Vielmehr ist es im Brieftaubensport, wie er beispielsweise in
der Zeitschrift "Die Brieftaube", 108 (1991), Nr. 13 Seiten 583
bis 588 unter dem Titel "Reiseordnung des Verbandes deutscher
Brieftaubenliebhaber e.V." definiert ist, bisher zwingend gewesen,
die Jungtauben in ihren ersten Lebenstagen mit einem Geburtsring
zu beringen, und außerdem bei der Benennung zur Wettkampfteilnahme
mit einem Zweitring, der nach der Rückkehr in
den Heimatschlag wieder abgenommen und zur Dokumentation der
Zeitnahme in die Taubenuhr "eingedreht" wird. Diese bisher übliche
Handhabung der Preisflug-Vorbereitung und -Durchführung
ist mit vielfältigen Problemen verbunden. So resultiert daraus
ein relativ hoher Zeit- und Personalaufwand vor dem Versand der
Brieftauben an die Auflaßstelle, und der Züchter muß am Heimatschlag
die Rückkehr seiner Brieftauben abwarten, um sie zur Abnahme
und Registrierung der aktuellen Wettkampf-Zweitringe einzufangen.
Eine wesentliche Einflußgröße auf die Leistungsfähigkeit,
d. h. auf die Leistungsdaten einer Taube ist der Streß der
Taube, der durch ihre Übergabe vom Taubenzüchter auf den
sog. Ringstellenbediensteten entsteht. Außerdem ergibt sich
durch unsachgemäße Behandlung einer Taube die nicht zu
vernachlässigende Gefahr, daß Flügelfedern beschädigt
werden können. Das alles wirkt sich verständlicherweise auf
die Leistungsfähigkeit der Taube nachteilig aus.
Die Problematik einer exakten Zeiterfassung bei der Ankunft
einer Taube am Heimatort hängt im wesentlichen von den
folgenden Kriterien ab:
Bislang kommen als Einrichtungen zur Bestimmung der Ankunft
von Brieftauben am Heimatort sog. Trittklingeln zur
Anwendung, die insbes. nach einer längeren Verwendungsdauer
durch Korrosion, mechanische Beschädigungen o. dgl. in ihrer
Funktion beeinträchtigt oder im Extremfall sogar
funktionsuntüchtig werden können. Anstelle von
Trittklingeln kommen zur Information über die Tauben-
Ankunft auch Lichtschranken zur Anwendung. Diese können
jedoch durch Verschmutzung und/oder durch Sonnenbestrahlung
in ihrer Funktionsweise beeinträchtigt werden, so daß der
Taubenzüchter bzw. Hobbysportler kein akustisches Signal
über die Ankunft der Taube erhält. Ein früher Preis ist
dann jedoch nicht möglich. Hinzu kommt insbes. bei
Verwendung einer Trittklingel, daß eine Taube aus
Ängstlichkeit oder aus Unsicherheit zwar bereits im
Anflugplatz sitzt, aber nicht den Taubenschlag anfliegt.
Das bedeutet, daß wertvolle Preisminuten ungenutzt
verstreichen. Des weiteren zeigt sich in der Praxis immer
wieder, daß sich bei besonders scheuen Tauben
Schwierigkeiten ergeben, die Tauben einzufangen, um ihnen
den Kennungsring abzunehmen, so daß ebenfalls entscheidende
Preisminuten verlorengehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung
zur Bestimmung der Flugzeiten von Brieftauben zu
schaffen, mit welcher die oben erwähnten Mängel beseitigt
werden, d. h. mit der unverzüglich eine Identifizierung und
Bestimmung insbesondere der Ankunftszeit von Brieftauben am Heimatort
möglich ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des PA 1 gelöst. Die
Einrichtung am Heimatort weist einen Detektor mit einem mit einer Antenne
verbundenen Frequenzgenerator auf und ist zur
berührungslosen Erfassung der durch einen
an der Taube befestigten passiven Transponder gegebenen
individuellen Kennung vorgesehen, wobei der Detektor
mit einer funkgesteuerten Zeitmeßeinrichtung kombiniert
ist. Bei Ankunft einer Taube am Heimatort werden mit Hilfe
des Detektors deren Kennung und gleichzeitig mit Hilfe der
Zeitmeßeinrichtung die Ankunftszeit der entsprechenden
Taube bestimmt. Die erfindungsgemäße Einrichtung ist
zur Identifikation der einzelnen Tauben am Heimatschlag
als auch am Startort und zur fälschungssicheren Preisflug-
Echtzeit-Bestimmung der entsprechenden Brieftauben
geeignet. Weitere Vorteile der erfindungsgemäßen
Einrichtung bestehen darin, daß weder ein Zeit- noch ein
Personalaufwand erforderlich sind, um die Brieftauben nach
Kennung und Ankunftszeit zu identifizieren. Auch der die
Leistungs- bzw. Flugfähigkeit der Tauben beeinträchtigende
Streß wird mit der erfindungsgemäßen Einrichtung in
vorteilhafter Weise vermieden. Durch den Ausschluß aller
dieser negativen Leistungsfaktoren kann also in
vorteilhafter Weise die optimale Leistung jeder Brieftaube
erreicht werden.
Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung wird die oben
erwähnte Problematik der exakten Erfassung der Ankunftszeit
einer Brieftaube, die im wesentlichen von den Kriterien:
Information über die Ankunft der Taube, Ängstlichkeit der Taube und Fangen der Taube, um ihr den Kennungsring abzunehmen, in einfacher Weise dadurch gelöst, daß die Taube im Anflugplatz angekommen durch den passiven Transponder erkannt und gleichzeitig die Ankunftszeit mit Hilfe der funkgesteuerten Zeitmeßeinrichtung elektronisch registriert wird. Bei der funkgesteuerten Zeitmeßeinrichtung handelt es sich insbes. um eine Funkuhr, wie sie bspw. in der DE-Z "VDI-Nachrichten", Nr. 43, 27.10.89, Seite 52, in Verbindung mit einem digitalen Fahrtenschreiber für einen Echtzeit-Unfallrekorder beschrieben ist. Das Wirkungsprinzip des mit einem entsprechenden Frequenzgenerator zusammenwirkenden passiven Transponders ist bspw. in der Zeitschrift "Technologiestandort Schweiz", 1990, mit dem Titel:
"Passive Telemetrie mit Absorptionsmodulation" beschrieben, so daß es nicht erforderlich ist, hierauf detailliert einzugehen.
Information über die Ankunft der Taube, Ängstlichkeit der Taube und Fangen der Taube, um ihr den Kennungsring abzunehmen, in einfacher Weise dadurch gelöst, daß die Taube im Anflugplatz angekommen durch den passiven Transponder erkannt und gleichzeitig die Ankunftszeit mit Hilfe der funkgesteuerten Zeitmeßeinrichtung elektronisch registriert wird. Bei der funkgesteuerten Zeitmeßeinrichtung handelt es sich insbes. um eine Funkuhr, wie sie bspw. in der DE-Z "VDI-Nachrichten", Nr. 43, 27.10.89, Seite 52, in Verbindung mit einem digitalen Fahrtenschreiber für einen Echtzeit-Unfallrekorder beschrieben ist. Das Wirkungsprinzip des mit einem entsprechenden Frequenzgenerator zusammenwirkenden passiven Transponders ist bspw. in der Zeitschrift "Technologiestandort Schweiz", 1990, mit dem Titel:
"Passive Telemetrie mit Absorptionsmodulation" beschrieben, so daß es nicht erforderlich ist, hierauf detailliert einzugehen.
Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, wenn bei der
erfindungsgemäßen Einrichtung der Transponder als Tauben-
Fußring mit einer schleifenartigen Drahtantenne ausgebildet
ist. Auf diese Weise ergibt sich ein im Vergleich zu einer
bei solchen Transpondern üblichen Ferritantenne ein sehr
leichtgewichtiger und flexibler Aufbau, was für einen
Tauben-Fußring von Wichtigkeit ist.
Der Detektor kann mit einer zum Anzeigen der Kennung und
der Ankunftszeit jeder einzelnen Taube vorgesehenen
Anzeigeeinrichtung verbindbar bzw. verbunden sein. Bei
dieser Anzeigeeinrichtung handelt es sich vorzugsweise um
ein elektronisches Display. Eine solchermaßen ausgebildete
Einrichtung ist zur temporären Identifikation und
Preisflug-Echtzeitbestimmung geeignet. Eine dauerhafte
Identifikation und Preisflug-Echtzeit-Zuordnung zu den
verschiedenen richtig identifizierten Brieftauben ist
möglich, wenn bei der erfindungsgemäßen Einrichtung der
Detektor über einen Computer mit einem zum Drucken der
Kennung und der Ankunftszeit jeder einzelnen Taube
vorgesehenen Drucker verbindbar bzw. verbunden ist.
Die funkgesteuerte Zeitmeßeinrichtung weist den Vorteil
einer nicht zu übertreffenden Ganggenauigkeit auf. Außerdem
braucht sie nie nachgestellt zu werden, d. h. selbst die
Umstellung zwischen Sommer- und Winterzeit erfolgt
automatisch. Ankunftszeit und Ringnummer bzw. Tauben-
Kennung können unverlierbar gespeichert bzw. sichtbar
gemacht bzw. mittels des erwähnten Druckers dauerhaft
ausgegeben werden. Damit können erstmals die exakten
Leistungsdaten von Brieftauben erfaßt und auf einfache
Weise miteinander verglichen werden.
Die erfindungsgemäße Einrichtung kann sowohl zur Erfassung
der Zeitdifferenzen der Ankunftszeiten verschiedener Tauben
am Heimatort als auch zur Erfassung der Zeitdifferenzen der
absoluten Flugzeiten verschiedener Tauben zwischen einem
Start- und dem Heimatort Verwendung finden. Im zuletzt
genannten Fall geschieht die Registrierung der einzelnen
Brieftauben dadurch, daß jede Brieftaube einzeln durch ein
sog. elektronisches Tor direkt in einen zugehörigen
Transportkäfig läuft. Das elektronische Tor ist hierbei mit
einer erfindungsgemäßen Einrichtung derart kombiniert, daß
es mit Hilfe des Detektors möglich ist, die individuelle
Kennung der entsprechenden Taube auszulesen und die so
ermittelten Daten dann später direkt für den Preisflug zur
Auswertung zur Verfügung zu stellen. Desgleichen dient das
elektronische Tor am entsprechenden Transportkäfig dann
auch zur Bestimmung der Startzeit, d. h. des Zeitpunktes, an
welchem der Transportkäfig geöffnet wird.
Die erfindungsgemäße Einrichtung verkürzt somit die
Wartezeiten beim Aufgeben der Brieftauben und schont diese
vor Streß und Federbruch. Die gesamte Verwaltung und
Auswertung der Reise- bzw. Flugdaten der Brieftauben ist
automatisiert und ganz wesentlich vereinfacht. Durch die
Anwendung der funkgesteuerten Zeitmeßeinrichtung ist eine
100%ige Genauigkeit der Flugzeit-Messung bzw. der Messung
der Ankunftszeiten verschiedener Brieftauben ohne
Zeitverzögerung durch Warte- und/oder Fangzeiten gegeben.
Die wöchentlich zu erstellenden Preislisten können
schneller und preisgünstiger erstellt werden. Weitere
Vorteile bestehen darin, daß die elektronisch erfaßten
Daten (Kennung und Zeit) nicht manipulierbar sind und daß
die Preisflug-Gewinnmöglichkeiten bei Verwendung der
erfindungsgemäßen Einrichtung vergleichsweise hoch sind.
Weitere Einzelheiten und Vorteile ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung
schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles der
erfindungsgemäßen Einrichtung zur Bestimmung der Ankunft
von Brieftauben am Heimatort. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Blockdarstellung der
Einrichtung,
Fig. 2 eine räumliche Darstellung eines als Tauben-
Fußring ausgebildeten Transponders der
Einrichtung gemäß Fig. 1, und
Fig. 3 Diagrammdarstellungen zur Verdeutlichung der
verschiedenen Ankunfts-Zeiten unterschiedlicher
Brieftauben am Heimatort.
Fig. 1 zeigt in einer Blockdarstellung eine Einrichtung 10
zur Bestimmung der Ankunft von Brieftauben am Heimatort,
wobei die Einrichtung 10 einen Detektor 12 mit einem
Frequenzgenerator 14 aufweist, der mit einer Antenne 16
verbunden ist, was durch den Doppelpfeil 18 angedeutet ist.
Der Detektor 12 ist mit einer funkgesteuerten
Zeitmeßeinrichtung 20 kombiniert, die ein eigenes
Zeitnormal aufweist, das von einem bestimmten Sendersignal
gestützt wird. Dieses Sendersignal ist in der Figur durch
den gewellten Pfeil 22 angedeutet. Die erfindungsgemäße
Einrichtung 10 ist also zur Echtzeitbestimmung und
-erfassung geeignet.
Die Antenne 16 ist derart vorgesehen, daß sich eine
Brieftaube bspw. bei Ankunft an ihrem Heimatort durch den
Wirkungsbereich der Antenne 16 hindurchbewegen muß, was
durch den Pfeil 24 verdeutlicht ist. Jede (nicht
gezeichnete) Brieftaube ist mit einem passiven Transponder
26 ausgerüstet, der eine bestimmte elektronische Kennung Ki
besitzt. Bewegt sich die mit dem Transponder 26 versehene
Brieftaube durch den Wirkungsbereich der Antenne 16, so
wird die Kennung Ki in den Detektor 12 ausgelesen. Die
ausgelesene Kennung Ki kann an einer an den Detektor 12
angeschlossenen Anzeigeeinrichtung 28 gemeinsam mit der bei
der Ankunft der entsprechenden Brieftaube mit Hilfe der
funkgesteuerten Zeitmeßeinrichtung 20 festgestellten
Ankunftszeit angezeigt werden. Zu diesem Zweck ist der
Frequenzgenerator 14 mit der Zeitmeßeinrichtung 20 geeignet
wirkverbunden, was durch den Doppelpfeil 30 angedeutet ist.
Der Detektor 12 kann anstelle der Anzeigeeinrichtung 28
oder mit einer solchen kombiniert über einen Computer 32
mit einem Drucker 34 verbunden sein, um die Kennung Ki und
die zugehörige Ankunftszeit Ti dauerhaft festzuhalten.
Fig. 2 zeigt in einer räumlichen Darstellung einen
Transponder 26, der als Tauben-Fußring ausgebildet ist und
der eine schleifenartige Drahtantenne 36 und bspw. einen
Halbleiterchip 38 aufweist. Der Halbleiterchip ist dazu
vorgesehen, dem Transponder 26 elektronisch eine spezielle
Kennung Ki einzuprägen.
Fig. 3 zeigt im oberen Teil eine Zeitabszisse t ohne
Bezugs- bzw. Startzeitpunkt und über der Zeitabszisse t
diverse Kennungen K1, K2, K3, K4, . . . Ki . . ., wobei zu den
verschiedenen Kennungen entsprechende Ankunftszeiten t1,
t2, t3, t4, . . . ti . . . zugehören. Mit Hilfe der in Fig. 1
gezeichneten Einrichtung 10 werden die verschiedenen
Kennungen Ki und gleichzeitig die zu den verschiedenen
Kennungen Ki zugehörigen Ankunftszeiten ti automatisch
bestimmt und an der Anzeigeeinrichtung 28 angezeigt
und/oder am Drucker 34 ausgedruckt. Die Auswertung der
Flugleistungen verschiedener Brieftauben ist somit einfach,
exakt und nicht manipulierbar möglich. In Fig. 3 unten ist
eine Zeitabszisse t gezeichnet, in die ein Ursprungs- d. h.
Startzeitpunkt t = 0 eingezeichnet ist. Dieser Graph
soll die Flugzeiten T1, T2, T3, T4 . . . Ti . . . zwischen den
Ankunftszeiten t1 und der Startzeit t = 0 der verschiedenen
Brieftauben der Kennungen Ki verdeutlichen. Hierbei werden
nicht nur die Ankunftszeiten ti mit der Einrichtung 10
gemäß Fig. 1, sondern auch der Startzeitpunkt t = 0 mit einer
entsprechenden Einrichtung 10 automatisch, exakt und nicht
manipulierbar bestimmt.
Claims (7)
1. Einrichtung zum Dokumentieren der von einer funkgestützten
Zeitmeßeinrichtung (20) mit eigenem Zeitnormal
gelieferten Flugzeit einer Brieftaube zum
Heimatschlag, wobei die Brieftaube mit einem Fußring-
Transponder (26) ausgestattet ist, in den eine
die Brieftaube individualisierende Kennung (Ki)
permanent eingespeichert ist, die streßfrei, ohne
Einfangen der Brieftaube, bei Passieren einer Antenne
(16) berührungslos erfaßt und zusammen mit
der Echtzeit (Ti) in einen Detektor (12) eingelesen
wird, der mit einer Anzeigeeinrichtung (28) zum
temporären Darbieten der eingelesenen Daten von jeder
einzelnen der erfaßten Brieftauben verbunden
ist und der mit einem Computer (32) verbindbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Detektor (12) über den Computer (32) mit
einem Drucker (34) verbindbar ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie für das Erfassen von Zeitdifferenzen der
Ankunftszeiten (Ti) verschiedener Tauben am Heimatschlag
ausgelegt ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Detektor (12) die Kennung (Ki) einer Brieftaube
bei ihrem Passieren eines elektronischen Tors
erfaßt.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie zum Erfassen von Flugzeiten nach Maßgabe
der Zeitdifferenzen zwischen Startort und Heimatschlag
ausgelegt ist.
6. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vom Detektor (12) erfaßten Kennungen (Ki)
von Brieftauben am Startort und/oder am Heimatschlag
für eine spätere Preisflug-Auswertung direkt
zur Verfügung stellbar sind.
7. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie auch der Registrierung der individuellen
Kennungen der einzelnen Brieftauben vor Aufnahme in
einen Transportkäfig dient.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914138965 DE4138965C2 (de) | 1991-11-27 | 1991-11-27 | Einrichtung zur Bestimmung der Ankunft von Brieftauben am Heimatort |
| DE9116282U DE9116282U1 (de) | 1991-11-27 | 1991-11-27 | Einrichtung zur Bestimmung der Ankunft von Brieftauben am Heimatort |
| DE9210317U DE9210317U1 (de) | 1991-11-27 | 1992-08-01 | Zeitnahmeeinrichtung für sportliche Wettbewerbe |
| DE59207989T DE59207989D1 (de) | 1991-11-27 | 1992-11-26 | Zeitnahmeeinrichtung für sportliche Wettbewerbe |
| EP92120146A EP0544277B1 (de) | 1991-11-27 | 1992-11-26 | Zeitnahmeeinrichtung für sportliche Wettbewerbe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914138965 DE4138965C2 (de) | 1991-11-27 | 1991-11-27 | Einrichtung zur Bestimmung der Ankunft von Brieftauben am Heimatort |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4138965A1 DE4138965A1 (de) | 1993-06-03 |
| DE4138965C2 true DE4138965C2 (de) | 1995-05-24 |
Family
ID=6445679
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914138965 Expired - Fee Related DE4138965C2 (de) | 1991-11-27 | 1991-11-27 | Einrichtung zur Bestimmung der Ankunft von Brieftauben am Heimatort |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4138965C2 (de) |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4443402A1 (de) * | 1994-12-07 | 1996-06-13 | Georg Dipl Ing Taubmann | Verfahren zum Erfassen von Wettkampfzeiten |
| DE9419801U1 (de) * | 1994-12-10 | 1996-04-11 | Benzing Technische Uhren Gmbh, 78054 Villingen-Schwenningen | Antenne |
| DE19724559A1 (de) * | 1997-06-11 | 1998-12-17 | Anatoli Stobbe | Brieftaubenkonstatiersystem |
| DE19733479A1 (de) * | 1997-08-01 | 1999-02-04 | Diehl Ident Gmbh | Verfahren und Einrichtung zur Zeitnahme im Brieftaubensport |
| DE59901670D1 (de) * | 1998-10-15 | 2002-07-11 | Hendrik Albert Basch | Elektronisches konstatiersystem für brieftauben |
| DE102011119066A1 (de) * | 2011-11-22 | 2013-05-23 | Gantner Pigeon Systems Gmbh | Verfahren zur Uhrzeit-Synchronisation für den Fernabschlag im Brieftaubensport |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2141001A1 (de) * | 1970-08-17 | 1972-05-18 | Conrac Corp | Wettkampfzeitnahme- und Anzeigesystem |
| DE3632958A1 (de) * | 1986-09-27 | 1987-11-12 | Heimes Horst Peter Dr Ing | Elektronisch les- und schreibbarer kennzeichnungsring insbesondere fuer brieftauben |
| DE3929048A1 (de) * | 1989-09-01 | 1991-03-07 | Johann Nowotny | Automatischer zeitnehmer |
| DE4003410A1 (de) * | 1990-02-05 | 1991-08-08 | Anatoli Stobbe | Tragbares feldprogrammierbares detektierplaettchen |
-
1991
- 1991-11-27 DE DE19914138965 patent/DE4138965C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4138965A1 (de) | 1993-06-03 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69028756T2 (de) | Automatisches Zollabgabesystem für städtische und ausserstädtische Autobahnen, für Brücken und Tunnel und für Zugänge zu städtischen Gebieten und Parkplätzen | |
| DE69629869T2 (de) | Messeinrichtung für die Aktivität von Tieren | |
| DE69431507T2 (de) | System für personalisierte Bildaufzeichnung | |
| DE60003085T2 (de) | Vefahren und anlage zur identifizierung von tieren | |
| EP0544277B1 (de) | Zeitnahmeeinrichtung für sportliche Wettbewerbe | |
| DE3338435A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur feststellung der brunst bei weiblichen tieren | |
| DE202015105228U1 (de) | Taubensport-Abfragesystem mit der Möglichkeit zur genauen Positionsanalyse | |
| DE4138965C2 (de) | Einrichtung zur Bestimmung der Ankunft von Brieftauben am Heimatort | |
| DE60112415T2 (de) | Verfahren und gerät zum überwachen einer einrichtung | |
| DE202010011317U1 (de) | Vorrichtung zur Erfassung, Überwachung und/oder Steuerung von Rennfahrzeugen | |
| DE102011009973A1 (de) | Zeitmesssystem zur Zeitmessung bei einer Sportveranstaltung oder im Training | |
| DE19602588A1 (de) | Verfahren zur Standortbestimmung von abgelegten Gegenständen und Anordnung zum Durchführen des Verfahrens | |
| DE9116282U1 (de) | Einrichtung zur Bestimmung der Ankunft von Brieftauben am Heimatort | |
| DE102015010398B4 (de) | Sportzeitmessung | |
| EP0582138B1 (de) | Einrichtung zum Erfassen von Echtzeitinformationen | |
| EP1544803A2 (de) | Brieftaubenkonstatiersystem | |
| DE4443402A1 (de) | Verfahren zum Erfassen von Wettkampfzeiten | |
| DE3929048A1 (de) | Automatischer zeitnehmer | |
| DE69406492T2 (de) | System zum Kontrollieren und/oder Aufzeichnen und/oder Anzeigen von verstrichener Zeit und/oder zeitlich aufeinanderfolgender Ereignisse | |
| DE19600717A1 (de) | Vorrichtung zur Objekterfassung | |
| EP0632410A2 (de) | Anordnung zum Erfassen und Austauschen von Daten zwischen beweglichen Objekten und Feststationen | |
| EP0660272A2 (de) | Zeitnahmeeinrichtung für sportliche Wettbewerbe | |
| EP1121666B1 (de) | Elektronisches konstatiersystem für brieftauben | |
| EP1045358A2 (de) | System zum Ermitteln von Reisezeiten von Kraftfahrzeugen | |
| DE102005032972B4 (de) | Verfahren zur Überwachung der Einhaltung einer auf einem Streckenabschnitt vorgegebenen Höchstgeschwindigkeit |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: DIEHL STIFTUNG & CO., 90478 NUERNBERG, DE |
|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: DIEHL IDENT GMBH, 90478 NUERNBERG, DE |
|
| 8365 | Fully valid after opposition proceedings | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: MOTZ COMPUTER SERVICE & VERTRIEBS GMBH, 37671 HOEX |
|
| 8380 | Miscellaneous part iii |
Free format text: PFANDRECHT |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20110601 Effective date: 20110531 |