DE4138965C2 - Einrichtung zur Bestimmung der Ankunft von Brieftauben am Heimatort - Google Patents

Einrichtung zur Bestimmung der Ankunft von Brieftauben am Heimatort

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Description

Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung gemäß dem Patentanspruch 1.
Aus der DE 36 32 958 A1 ist ein elektronisch les- und beschreibbarer Kennzeichnungsring für Brieftauben bekannt, der als Kennzeichnungsträger permanent am Bein der Brieftaube angebracht sein kann und somit die Zusammenfassung aus einem Geburtsring und einem Wettflug-Zweitring darstellt. Mittels eines zangenförmigen Handgerätes werden die Kennungsinformationen vom Fußring einer nach dem Wettflug in den Heimatschlag zurückgekehrten Brieftaube abgefragt und in ein Lesegerät übernommen, um darin mit den von einer Quarzuhr gelieferten Daten (Datum und Zeit) kombiniert zu werden, ehe eine telefonische Übermittlung an den Zentralrechner einer Taubenzüchterzentrale für die Wettkampf-Auswertung erfolgt. Das stellt zwar im Vergleich zum herkömmlicherweise eingesetzten Wettkampf-Gummiring eine modernere Datenerfassung unter Umgehung der Funktion der herkömmlichen mechanischen Taubenuhr dar, aber wie bisher muß die nach dem Flug in den Heimatschlag zurückgekehrte Taube zunächst gefangen werden, um ihrem Fußring das zangenförmige Lesegerät anlegen zu können. Dieses bisherige Erfordernis des Einfangens des angekommenen Wettkampfteilnehmers besteht auch bei der aus EP 0 064 787 B1 bekannten Tauben-Wettflugzeiterfassung, wo ein elektronischer Kennungsträger im eigens für den Wettflug angelegten Tauben-Fußring bei der Ankunft am Heimatschlag die Ankunftszeit eingeschrieben bekommt, ehe dieser Ring wieder abgenommen und der Wettkampfauswertung zugeführt wird. Ein solcher sogenannter feldprogrammierbarer Kennungsträger ist in der DE 40 03 410 C2 näher beschrieben, dort etwa zum Einpflanzen unter die Haut von Tieren, um darin beispielsweise Zuchtdaten zu akkumulieren und daraus beispielsweise Fütterungsanlagen zu steuern. Problematisch für den Wettkampf-Einsatz ist die Beschreibbarkeit solcher Kennzeichnungsträger, woraus unbeabsichtigte oder gar beabsichtigte Fehlinformationen für die Wettkampfauswertung resultieren können.
Bei einem Wettkampfzeitnahme- und Anzeigesystem nach DE-OS 21 41 001 wird jeder Wettkampfteilnehmer (beispielsweise im Autosport) mit einem individuell abgestimmten Sender ausgestattet, dessen Passieren von längs der Strecke installierten Empfängern erfaßt wird und etwa zur Steuerung einer Anzeigetafel über das aktuelle Wettgeschehen auswertbar ist. Beim automatischen Zeitnehmer nach DE 39 29 048 A1 dagegen führt jeder Wettkampfteilnehmer seine eigene Zeitmeßeinrichtung mit sich, und von längs der Strecke aufgestellten Sendern werden Zwischenzeiten eingespeichert ehe die Meßeinrichtung dann beim Zieldurchgang abgeschaltet und zur Auswertung abgeliefert wird. Für Brieftauben-Wettflüge aber, bei denen es lediglich auf den Zeitpunkt der Ankunft im Heimatschlag ankommt, ist eine Datenübertragungsmöglichkeit an bestimmten Punkten längs der Strecke ohne Interesse und ist das Mitführen von voluminöseren Geräten nicht möglich.
Vielmehr ist es im Brieftaubensport, wie er beispielsweise in der Zeitschrift "Die Brieftaube", 108 (1991), Nr. 13 Seiten 583 bis 588 unter dem Titel "Reiseordnung des Verbandes deutscher Brieftaubenliebhaber e.V." definiert ist, bisher zwingend gewesen, die Jungtauben in ihren ersten Lebenstagen mit einem Geburtsring zu beringen, und außerdem bei der Benennung zur Wettkampfteilnahme mit einem Zweitring, der nach der Rückkehr in den Heimatschlag wieder abgenommen und zur Dokumentation der Zeitnahme in die Taubenuhr "eingedreht" wird. Diese bisher übliche Handhabung der Preisflug-Vorbereitung und -Durchführung ist mit vielfältigen Problemen verbunden. So resultiert daraus ein relativ hoher Zeit- und Personalaufwand vor dem Versand der Brieftauben an die Auflaßstelle, und der Züchter muß am Heimatschlag die Rückkehr seiner Brieftauben abwarten, um sie zur Abnahme und Registrierung der aktuellen Wettkampf-Zweitringe einzufangen.
Eine wesentliche Einflußgröße auf die Leistungsfähigkeit, d. h. auf die Leistungsdaten einer Taube ist der Streß der Taube, der durch ihre Übergabe vom Taubenzüchter auf den sog. Ringstellenbediensteten entsteht. Außerdem ergibt sich durch unsachgemäße Behandlung einer Taube die nicht zu vernachlässigende Gefahr, daß Flügelfedern beschädigt werden können. Das alles wirkt sich verständlicherweise auf die Leistungsfähigkeit der Taube nachteilig aus.
Die Problematik einer exakten Zeiterfassung bei der Ankunft einer Taube am Heimatort hängt im wesentlichen von den folgenden Kriterien ab:
Bislang kommen als Einrichtungen zur Bestimmung der Ankunft von Brieftauben am Heimatort sog. Trittklingeln zur Anwendung, die insbes. nach einer längeren Verwendungsdauer durch Korrosion, mechanische Beschädigungen o. dgl. in ihrer Funktion beeinträchtigt oder im Extremfall sogar funktionsuntüchtig werden können. Anstelle von Trittklingeln kommen zur Information über die Tauben- Ankunft auch Lichtschranken zur Anwendung. Diese können jedoch durch Verschmutzung und/oder durch Sonnenbestrahlung in ihrer Funktionsweise beeinträchtigt werden, so daß der Taubenzüchter bzw. Hobbysportler kein akustisches Signal über die Ankunft der Taube erhält. Ein früher Preis ist dann jedoch nicht möglich. Hinzu kommt insbes. bei Verwendung einer Trittklingel, daß eine Taube aus Ängstlichkeit oder aus Unsicherheit zwar bereits im Anflugplatz sitzt, aber nicht den Taubenschlag anfliegt. Das bedeutet, daß wertvolle Preisminuten ungenutzt verstreichen. Des weiteren zeigt sich in der Praxis immer wieder, daß sich bei besonders scheuen Tauben Schwierigkeiten ergeben, die Tauben einzufangen, um ihnen den Kennungsring abzunehmen, so daß ebenfalls entscheidende Preisminuten verlorengehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Bestimmung der Flugzeiten von Brieftauben zu schaffen, mit welcher die oben erwähnten Mängel beseitigt werden, d. h. mit der unverzüglich eine Identifizierung und Bestimmung insbesondere der Ankunftszeit von Brieftauben am Heimatort möglich ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des PA 1 gelöst. Die Einrichtung am Heimatort weist einen Detektor mit einem mit einer Antenne verbundenen Frequenzgenerator auf und ist zur berührungslosen Erfassung der durch einen an der Taube befestigten passiven Transponder gegebenen individuellen Kennung vorgesehen, wobei der Detektor mit einer funkgesteuerten Zeitmeßeinrichtung kombiniert ist. Bei Ankunft einer Taube am Heimatort werden mit Hilfe des Detektors deren Kennung und gleichzeitig mit Hilfe der Zeitmeßeinrichtung die Ankunftszeit der entsprechenden Taube bestimmt. Die erfindungsgemäße Einrichtung ist zur Identifikation der einzelnen Tauben am Heimatschlag als auch am Startort und zur fälschungssicheren Preisflug- Echtzeit-Bestimmung der entsprechenden Brieftauben geeignet. Weitere Vorteile der erfindungsgemäßen Einrichtung bestehen darin, daß weder ein Zeit- noch ein Personalaufwand erforderlich sind, um die Brieftauben nach Kennung und Ankunftszeit zu identifizieren. Auch der die Leistungs- bzw. Flugfähigkeit der Tauben beeinträchtigende Streß wird mit der erfindungsgemäßen Einrichtung in vorteilhafter Weise vermieden. Durch den Ausschluß aller dieser negativen Leistungsfaktoren kann also in vorteilhafter Weise die optimale Leistung jeder Brieftaube erreicht werden.
Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung wird die oben erwähnte Problematik der exakten Erfassung der Ankunftszeit einer Brieftaube, die im wesentlichen von den Kriterien:
Information über die Ankunft der Taube, Ängstlichkeit der Taube und Fangen der Taube, um ihr den Kennungsring abzunehmen, in einfacher Weise dadurch gelöst, daß die Taube im Anflugplatz angekommen durch den passiven Transponder erkannt und gleichzeitig die Ankunftszeit mit Hilfe der funkgesteuerten Zeitmeßeinrichtung elektronisch registriert wird. Bei der funkgesteuerten Zeitmeßeinrichtung handelt es sich insbes. um eine Funkuhr, wie sie bspw. in der DE-Z "VDI-Nachrichten", Nr. 43, 27.10.89, Seite 52, in Verbindung mit einem digitalen Fahrtenschreiber für einen Echtzeit-Unfallrekorder beschrieben ist. Das Wirkungsprinzip des mit einem entsprechenden Frequenzgenerator zusammenwirkenden passiven Transponders ist bspw. in der Zeitschrift "Technologiestandort Schweiz", 1990, mit dem Titel:
"Passive Telemetrie mit Absorptionsmodulation" beschrieben, so daß es nicht erforderlich ist, hierauf detailliert einzugehen.
Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, wenn bei der erfindungsgemäßen Einrichtung der Transponder als Tauben- Fußring mit einer schleifenartigen Drahtantenne ausgebildet ist. Auf diese Weise ergibt sich ein im Vergleich zu einer bei solchen Transpondern üblichen Ferritantenne ein sehr leichtgewichtiger und flexibler Aufbau, was für einen Tauben-Fußring von Wichtigkeit ist.
Der Detektor kann mit einer zum Anzeigen der Kennung und der Ankunftszeit jeder einzelnen Taube vorgesehenen Anzeigeeinrichtung verbindbar bzw. verbunden sein. Bei dieser Anzeigeeinrichtung handelt es sich vorzugsweise um ein elektronisches Display. Eine solchermaßen ausgebildete Einrichtung ist zur temporären Identifikation und Preisflug-Echtzeitbestimmung geeignet. Eine dauerhafte Identifikation und Preisflug-Echtzeit-Zuordnung zu den verschiedenen richtig identifizierten Brieftauben ist möglich, wenn bei der erfindungsgemäßen Einrichtung der Detektor über einen Computer mit einem zum Drucken der Kennung und der Ankunftszeit jeder einzelnen Taube vorgesehenen Drucker verbindbar bzw. verbunden ist.
Die funkgesteuerte Zeitmeßeinrichtung weist den Vorteil einer nicht zu übertreffenden Ganggenauigkeit auf. Außerdem braucht sie nie nachgestellt zu werden, d. h. selbst die Umstellung zwischen Sommer- und Winterzeit erfolgt automatisch. Ankunftszeit und Ringnummer bzw. Tauben- Kennung können unverlierbar gespeichert bzw. sichtbar gemacht bzw. mittels des erwähnten Druckers dauerhaft ausgegeben werden. Damit können erstmals die exakten Leistungsdaten von Brieftauben erfaßt und auf einfache Weise miteinander verglichen werden.
Die erfindungsgemäße Einrichtung kann sowohl zur Erfassung der Zeitdifferenzen der Ankunftszeiten verschiedener Tauben am Heimatort als auch zur Erfassung der Zeitdifferenzen der absoluten Flugzeiten verschiedener Tauben zwischen einem Start- und dem Heimatort Verwendung finden. Im zuletzt genannten Fall geschieht die Registrierung der einzelnen Brieftauben dadurch, daß jede Brieftaube einzeln durch ein sog. elektronisches Tor direkt in einen zugehörigen Transportkäfig läuft. Das elektronische Tor ist hierbei mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung derart kombiniert, daß es mit Hilfe des Detektors möglich ist, die individuelle Kennung der entsprechenden Taube auszulesen und die so ermittelten Daten dann später direkt für den Preisflug zur Auswertung zur Verfügung zu stellen. Desgleichen dient das elektronische Tor am entsprechenden Transportkäfig dann auch zur Bestimmung der Startzeit, d. h. des Zeitpunktes, an welchem der Transportkäfig geöffnet wird.
Die erfindungsgemäße Einrichtung verkürzt somit die Wartezeiten beim Aufgeben der Brieftauben und schont diese vor Streß und Federbruch. Die gesamte Verwaltung und Auswertung der Reise- bzw. Flugdaten der Brieftauben ist automatisiert und ganz wesentlich vereinfacht. Durch die Anwendung der funkgesteuerten Zeitmeßeinrichtung ist eine 100%ige Genauigkeit der Flugzeit-Messung bzw. der Messung der Ankunftszeiten verschiedener Brieftauben ohne Zeitverzögerung durch Warte- und/oder Fangzeiten gegeben. Die wöchentlich zu erstellenden Preislisten können schneller und preisgünstiger erstellt werden. Weitere Vorteile bestehen darin, daß die elektronisch erfaßten Daten (Kennung und Zeit) nicht manipulierbar sind und daß die Preisflug-Gewinnmöglichkeiten bei Verwendung der erfindungsgemäßen Einrichtung vergleichsweise hoch sind.
Weitere Einzelheiten und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen Einrichtung zur Bestimmung der Ankunft von Brieftauben am Heimatort. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Blockdarstellung der Einrichtung,
Fig. 2 eine räumliche Darstellung eines als Tauben- Fußring ausgebildeten Transponders der Einrichtung gemäß Fig. 1, und
Fig. 3 Diagrammdarstellungen zur Verdeutlichung der verschiedenen Ankunfts-Zeiten unterschiedlicher Brieftauben am Heimatort.
Fig. 1 zeigt in einer Blockdarstellung eine Einrichtung 10 zur Bestimmung der Ankunft von Brieftauben am Heimatort, wobei die Einrichtung 10 einen Detektor 12 mit einem Frequenzgenerator 14 aufweist, der mit einer Antenne 16 verbunden ist, was durch den Doppelpfeil 18 angedeutet ist. Der Detektor 12 ist mit einer funkgesteuerten Zeitmeßeinrichtung 20 kombiniert, die ein eigenes Zeitnormal aufweist, das von einem bestimmten Sendersignal gestützt wird. Dieses Sendersignal ist in der Figur durch den gewellten Pfeil 22 angedeutet. Die erfindungsgemäße Einrichtung 10 ist also zur Echtzeitbestimmung und -erfassung geeignet.
Die Antenne 16 ist derart vorgesehen, daß sich eine Brieftaube bspw. bei Ankunft an ihrem Heimatort durch den Wirkungsbereich der Antenne 16 hindurchbewegen muß, was durch den Pfeil 24 verdeutlicht ist. Jede (nicht gezeichnete) Brieftaube ist mit einem passiven Transponder 26 ausgerüstet, der eine bestimmte elektronische Kennung Ki besitzt. Bewegt sich die mit dem Transponder 26 versehene Brieftaube durch den Wirkungsbereich der Antenne 16, so wird die Kennung Ki in den Detektor 12 ausgelesen. Die ausgelesene Kennung Ki kann an einer an den Detektor 12 angeschlossenen Anzeigeeinrichtung 28 gemeinsam mit der bei der Ankunft der entsprechenden Brieftaube mit Hilfe der funkgesteuerten Zeitmeßeinrichtung 20 festgestellten Ankunftszeit angezeigt werden. Zu diesem Zweck ist der Frequenzgenerator 14 mit der Zeitmeßeinrichtung 20 geeignet wirkverbunden, was durch den Doppelpfeil 30 angedeutet ist. Der Detektor 12 kann anstelle der Anzeigeeinrichtung 28 oder mit einer solchen kombiniert über einen Computer 32 mit einem Drucker 34 verbunden sein, um die Kennung Ki und die zugehörige Ankunftszeit Ti dauerhaft festzuhalten.
Fig. 2 zeigt in einer räumlichen Darstellung einen Transponder 26, der als Tauben-Fußring ausgebildet ist und der eine schleifenartige Drahtantenne 36 und bspw. einen Halbleiterchip 38 aufweist. Der Halbleiterchip ist dazu vorgesehen, dem Transponder 26 elektronisch eine spezielle Kennung Ki einzuprägen.
Fig. 3 zeigt im oberen Teil eine Zeitabszisse t ohne Bezugs- bzw. Startzeitpunkt und über der Zeitabszisse t diverse Kennungen K1, K2, K3, K4, . . . Ki . . ., wobei zu den verschiedenen Kennungen entsprechende Ankunftszeiten t1, t2, t3, t4, . . . ti . . . zugehören. Mit Hilfe der in Fig. 1 gezeichneten Einrichtung 10 werden die verschiedenen Kennungen Ki und gleichzeitig die zu den verschiedenen Kennungen Ki zugehörigen Ankunftszeiten ti automatisch bestimmt und an der Anzeigeeinrichtung 28 angezeigt und/oder am Drucker 34 ausgedruckt. Die Auswertung der Flugleistungen verschiedener Brieftauben ist somit einfach, exakt und nicht manipulierbar möglich. In Fig. 3 unten ist eine Zeitabszisse t gezeichnet, in die ein Ursprungs- d. h. Startzeitpunkt t = 0 eingezeichnet ist. Dieser Graph soll die Flugzeiten T1, T2, T3, T4 . . . Ti . . . zwischen den Ankunftszeiten t1 und der Startzeit t = 0 der verschiedenen Brieftauben der Kennungen Ki verdeutlichen. Hierbei werden nicht nur die Ankunftszeiten ti mit der Einrichtung 10 gemäß Fig. 1, sondern auch der Startzeitpunkt t = 0 mit einer entsprechenden Einrichtung 10 automatisch, exakt und nicht manipulierbar bestimmt.

Claims (7)

1. Einrichtung zum Dokumentieren der von einer funkgestützten Zeitmeßeinrichtung (20) mit eigenem Zeitnormal gelieferten Flugzeit einer Brieftaube zum Heimatschlag, wobei die Brieftaube mit einem Fußring- Transponder (26) ausgestattet ist, in den eine die Brieftaube individualisierende Kennung (Ki) permanent eingespeichert ist, die streßfrei, ohne Einfangen der Brieftaube, bei Passieren einer Antenne (16) berührungslos erfaßt und zusammen mit der Echtzeit (Ti) in einen Detektor (12) eingelesen wird, der mit einer Anzeigeeinrichtung (28) zum temporären Darbieten der eingelesenen Daten von jeder einzelnen der erfaßten Brieftauben verbunden ist und der mit einem Computer (32) verbindbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor (12) über den Computer (32) mit einem Drucker (34) verbindbar ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie für das Erfassen von Zeitdifferenzen der Ankunftszeiten (Ti) verschiedener Tauben am Heimatschlag ausgelegt ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor (12) die Kennung (Ki) einer Brieftaube bei ihrem Passieren eines elektronischen Tors erfaßt.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie zum Erfassen von Flugzeiten nach Maßgabe der Zeitdifferenzen zwischen Startort und Heimatschlag ausgelegt ist.
6. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Detektor (12) erfaßten Kennungen (Ki) von Brieftauben am Startort und/oder am Heimatschlag für eine spätere Preisflug-Auswertung direkt zur Verfügung stellbar sind.
7. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie auch der Registrierung der individuellen Kennungen der einzelnen Brieftauben vor Aufnahme in einen Transportkäfig dient.
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