DE413587C - Ventil fuer Feuerloeschvorrichtungen, Brausen u. dgl. - Google Patents

Ventil fuer Feuerloeschvorrichtungen, Brausen u. dgl.

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DE413587C
DE413587C DEW63589D DEW0063589D DE413587C DE 413587 C DE413587 C DE 413587C DE W63589 D DEW63589 D DE W63589D DE W0063589 D DEW0063589 D DE W0063589D DE 413587 C DE413587 C DE 413587C
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Germany
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valve
showers
pressure screw
fire extinguishers
angle lever
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DEW63589D
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EUGEN WELS
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EUGEN WELS
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/56Mechanical actuating means without stable intermediate position, e.g. with snap action

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Schnellöffnungsventil, das besonders bei Feuerlöschvorrichtungen, Brausen, unter Druck stehenden Leitungen und Behältern Verwendung finden kann. Die schnelle und sichere Öffnung wird dadurch bewirkt, daß eine die Ventilspindel in der Verschlußstellung festhaltende Druckschraube durch kurze Bewegung eines Hebels aus ihrer Lage gedrängt wird,
ίο wobei sie einen Winkelhebel mitnimmt, der, unterstützt von dem auf dem Ventilteller lastenden Druck der Flüssigkeit, des Dampfes oder des Gases, die Ventilspindel in die Öffnungsstellung bringt und den Weg zum Auslaßrohrstutzen freimacht.
Das Ventil gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι die Vorrichtung in geschlossenem, Abb. 2 in geöffnetem Zustande.
ao Das Gehäuse α weist zwei rechtwinklig stehende Rohrstutzen für den Ein- und Auslaß der Flüssigkeit, des Dampfes oder Gases auf. Oberhalb des Ventiltellers sitzt zwischen ihm und der Ventilstange e in bekannter
*5 Weise eine biegsame Abdichtungsscheibe c aus Gummi, Metallblech ο. dgl. Die Veritilstange e ragt durch eine Führung k des Gehäusedeckels b; in dem herausragenden dickeren Teil ist ein Schlitz f vorgesehen, in den ein von Bock ζ drehbarer Winkelhebel s mit seinem einen Schenkel eingreift, während der andere Schenkel in dem Schwingbereich der Druckschraube ο liegt. Diese bzw. ihre Mutter m ist in dem Bock ζ um den Bolzen η drehbar. Das Ende der Schraube ο sitzt in Verschluß stellung in einer Aussparung h des dicken Endes der Ventilstange e. Der Bock trägt ferner eine Ausschwenkvorrichtung für die Druckschraube o, etwa einen Winkelhebel p, der z. B. mittels einer 'Druckstange w an die Druckschraubenführungsmutter m gelenkig angeschlossen ist.
Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Wird der Hebel ρ in der Pfeilrichtung bewegt, so stößt er mittels der Druckstangew die Druckschraube 0 aus der Aussparung der Ventilstange. Die Druckscheibe ihrerseits schwingt den Winkelhebel j aus, der durch seine kraftschlüssige Verbindung mit der Ventilstange diese aus der Verschluß- in die Öffnungsstellung zieht, worin sie durch den auf die Ventilstange bzw. den Ventilteller wirkenden Flüssigkeitsdruck unterstützt wird. Dadurch wird nunmehr der Weg für die Flüssigkeit, den Dampf oder das Gas zum Auslaßrohrstutzen frei. Soll das Ventil wieder geschlossen werden, so wird die Druckschraube ο mittels des Handrades ν so weit zurückgedreht, bis sie in die Aussparung der zurückgedrängten Ventilstange eingeschwenkt werden kann. Durch das Handrad ν kann sodann das Ventil unter Rückfüh-
rung des Winkelhebels wieder geschlossen werden.
Der Vorteil des neuen Ventils besteht darin, daß es durch einen kurzen Ruck geöffnet werden kann. Es eignet sich daher für alle Falle, in denen ein rasches öffnen notwendig ist. Bei Feuerlöschvorrichtungen kann man den Winkelhebel p derart mit der Schlauchleitung verbinden, daß nach dem Ablaufen des
ίο Schlauches aus der Aufbewahrungsvorrichtung der Hebel p mitgenommen wird und das Ventil öffnet. Ferner läßt sich das Ventil bei Brausen, z.B. in feuergefährlichen Fabriken, bei unter dem Druck von Flüssigkeiten, Dämpfen oder Gasen stehenden Leitungen und Behältern jeder Art verwenden, wobei es von Vorteil ist, daß die öffnung aus beliebiger Entfernung erfolgen kann.
Es ist zwar schon ein Ventil für Feuer-
flo löschleitungen bekannt geworden, dessen Stange durch eine ausschwingbar gelagerte Druckschraube gestützt ist, allein ihm fehlt der wesentliche Bestandteil des Gegenstandes der Erfindung, nämlich der von der ausschwingbaren Druckschraube betätigte Winkelhebel.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ventil für Feuerlöschvorrichtungen, Brausen u. dgl., dessen Ventilstange durch eine ausschwingbare Druckschraube abgestützt ist, gekennzeichnet durch einen außerhalb des Gehäuses (a, b) drehbar gelagerten Winkelhebel (s), der mit seinem einen Schenkel in dem Schwingbereich der von Hand zu bewegenden Druckschraube (0) liegt, während sein anderer Schenkel kraftschlüssig mit der Ventilstange verbunden ist.
    Abb.
    1 a
    Abb. 2.
    1 a
DEW63589D 1923-04-08 1923-04-08 Ventil fuer Feuerloeschvorrichtungen, Brausen u. dgl. Expired DE413587C (de)

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