DE4128317A1 - Lastentransport- und/oder zwischenlagereinrichtung - Google Patents

Lastentransport- und/oder zwischenlagereinrichtung

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks

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Description

Die Erfindung betrifft eine Lastentransport- und/oder Zwischen­ lagereinrichtung umfassend ein Lastentraggestell, welchem zwei zueinander senkrechte Horizontalrichtungen zugeordnet sind, nämlich eine erste Horizontalrichtung und eine zweite Horizontalrichtung, wobei dieses Lastentraggestell mindestens in der ersten Horizontalrichtung beweglich ist, ferner umfassend mindestens eine im wesentlichen horizontale in der ersten Horizontalrichtung längliche Lastentragbahn zum Tragen einer Reihe von in der ersten Horizontalrichtung aufeinanderfolgender Lasten, und ferner umfassend ein Last­ umsetzmittel an mindestens einem der ersten Horizontalrich­ tung zugehörigen Ende des Lastentraggestells zum Versetzen einzelner Lasten zwischen der Lastentragbahn und einer anderen Lasttragposition.
Zum Stand der Technik sei auf ein in Fertigungsanlagen mit Montagelinie übliches Verfahren zur Belieferung der ein­ zelnen Arbeitsplätze verwiesen: die einzeln an den Arbeitsplätzen zu bearbeitenden oder zu verarbeitenden (zu assemblierenden) Teile werden längs eines Fahrwegs der jeweiligen Fertigungsanlage mittels eines Versorgungs­ fahrzeugs zu den einzelnen Arbeitsplätzen herangefahren. In dem Versorgungsfahrzeug sind Pool-Paletten oder Pool- Behälter oder Kleinladungsträger, letztere ggf. auf Pool- Paletten, aufgenommen. Die Pool-Paletten, Pool-Behälter bzw. Kleinladungsträger werden mittels des Versorgungs­ fahrzeugs an die jeweilige Bedarfsstelle herangefahren, wobei das Versorgungsfahrzeug hierzu von einem Schlepp­ fahrzeug gezogen wird. Mittels eines Gabelstaplers, welcher das Versorgungsfahrzeug etwa auf seinem ganzen Weg be­ gleitet oder welcher für das Versorgungsfahrzeug in einzel­ nen Versorgungszonen zur Verfügung steht, werden dann die Pool-Behälter bzw. Pool-Paletten bzw. die auf Platten stehenden Kleinladungsträger von dem Versorgungsfahrzeug entnommen. Der Gabelstapler ist hierzu in üblicher Weise ausgerüstet: er weist eine in der allgemeinen Fahrtrichtung nach vorne ausladende Hubgabel auf. Zur Übernahme der Pool- Behälter bzw. Platten nähert sich der Gabelstapler an die zur allgemeinen Fahrtrichtung parallele Längsseite des Versorgungsfahrzeugs auf einem annähernd 90°-Fahrkreisbogen an. In der angenäherten Stellung entnimmt der Gabelstapler die jeweils benötigte Palette bzw. den jeweils benötigten Pool-Behälter aus dem Versorgungsfahrzeug. Durch eine weitere Kurvenfahrtoperation stellt sich dann der Gapel­ stapler in Übergabestellung zu dem Bedarfsort etwa in der Weise, daß die Gabel des Gabelstaplers mit der darauf auf­ gelagerten Platte bzw. dem Pool-Behälter auf ein Regal zufährt, das am jeweiligen Bedarfsort in Längsrichtung zu dem Fahrweg und der Montagelinie verläuft. Es findet notwendigerweise eine Wendeoperation des Pool-Behälters bzw. der Palette statt; die Übergabe ist durch die Kurven­ fahrtoperationen relativ mühsam. Es wird ein breiter Fahrweg benötigt, um die Operationen des Gabelstaplers neben dem Versorgungsfahrzeug innerhalb des Fahrwegs zu ermöglichen.
Diese komplizierte Art des Handlings wird nicht nur in Fertigungsstätten eingesetzt, sondern auch in Lagern und sonstigen logistischen Einrichtungen.
Es ist weiter bekannt, Transportfahrzeuge, beispielsweise LKWs, zur Anlieferung von mit Bausteinen oder Dachziegeln beladenen Platten mit einem Ladekran auszurüsten, der in der Regel an dem einen oder anderen der beiden in Ladeflächen­ längsrichtung (Fahrtrichtung) beabstandeten Enden der Lade­ fläche angeordnet ist und durch verschiedene Teleskopier- und/oder Schwenkbewegungen in der Lage ist, die auf der Ladefläche in einer oder mehreren zur Fahrtrichtung des LKW parallelen Reihen angeordneten Paletten aufzunehmen und seit­ lich der Ladefläche des LKW in Bedarfspositionen abzusetzen, in der Regel auf der Fahrfläche oder auf bereits auf der Fahrfläche abgesetzten beladenen Platten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lastentrans­ port- und/oder Zwischenlagereinrichtung der eingangs bezeich­ neten Art insbesondere für logistische Einrichtungen, wie Fertigungsstätten, Versandanlagen, Zwischenlager, Endlager, Leergutlager und dgl. so auszubilden, daß das Übergabe- Handling erleichtert wird, Wendeoperationen nach Möglich­ keit überflüssig oder zahlenmäßig reduziert werden, die Fahrwegbreite eingeschränkt wird und die Rechnerunter­ stützung der jeweiligen Operationen und der Lastauswahl erleichtert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschla­ gen, daß die Lastentragbahn zur Verschiebung der von ihr getragenen Lasten in der ersten Horizontalrichtung ausge­ bildet ist und daß das Lastumsetzmittel einen Vertikallift mit einem Fahrstuhl umfaßt, dessen Lastunterstützungsfläche in eine Anschlußposition in Längsflucht mit der Lastentrag­ bahn einstellbar ist, und ferner eine Querfördereinrichtung zur Beförderung von Lasten zwischen der Anschlußposition und Lasttragpositionen, welche in der zweiten Horizontal­ richtung gegenüber der Lastentragbahn versetzt sind.
Bei Einsatz einer erfindungsgemäß ausgebildeten Lasten­ transport- und/oder Zwischenlagereinrichtung wird es mög­ lich, mit dem Lastentraggestell in unmittelbare Nähe der jeweiligen Bedarfsposition (Lasttragposition) heranzu­ fahren, etwa in Parallelstellung zu einem am Bedarfsort errichteten, parallel zur Fahrbahn des Lastentraggestells errichteten Regals, und die Last danach durch das jeweils mit dem Lastentraggestell in stets definierter räumlicher Zuordnung zu diesem mitgeführten Lastumsetzmittel unmittel­ bar am Bedarfsort abzusetzen.
Der Erfindungsvorschlag ist wiederum in all den bereits weiter oben genannten logistischen Einrichtungen anwendbar. Die Lasten können freistehende oder palettierte Einzellasten sein, z. B. Motorblocks oder beladene Paletten oder beladene Pool-Behälter oder Kleinladungsbehälter, die ihrerseits auf Paletten stehen können usw.
Dabei ist es denkbar, daß das Lastentraggestell während einer Fahrt jeweils nur Lasten abgibt, z. B. beladene Pool- Behälter, oder Lasten aufnimmt, z. B. Leergut-Pool-Behälter. Es ist aber auch denkbar, daß das Lastentraggestell während einer Fahrt etwa entlang einer Montagelinie am jeweiligen Bedarfsort sowohl die Versorgung des Bedarfsorts als auch die Entsorgung durch Übernahme von Leergutpaletten oder Leergutbehältern ausführt.
Im Hinblick auf die Brauchbarkeit des Erfindungsvorschlags auch in logistischen Großeinrichtungen, z. B. Montagelinien von Automobilfabriken und Speditionslager, ist es möglich, daß das Lastentraggestell mindestens zwei in der zweiten Horizontalrichtung nebeneinander angeordnete Lastentrag­ bahnen aufweist und daß die Lastunterstützungsfläche des Fahrstuhls in Längsflucht zu jeder dieser Lastentragbahnen einstellbar ist und/oder daß das Lastentraggestell Lasten­ tragbahnen in mindestens zwei übereinander angeordneten Ebenen aufweist und daß die Lastunterstützungsfläche des Fahrstuhls in Längsflucht mit jeder dieser Lastentrag­ bahnen einstellbar ist.
Sind mehrere Lastentragbahnen in horizontaler Richtung nebeneinander oder in vertikaler Richtung übereinander vorgesehen, so kann man beispielsweise jeweils eine Lastentragbahn für die Versorgung und eine weitere für die Entsorgung der jeweiligen Bedarfsorte heranziehen. Weiter kann eine Lastentragbahn zur vorübergehenden Aufnahme von Lasten benutzt werden, um die Verweilzeit am jeweiligen Bedarfsort möglichst kurz zu halten und dann während der Fahrt oder in einer betriebsablaufbedingten Verweilposition eine Umordnung der Lasten auf den einzelnen Lastentrag­ bahnen vornehmen zu können entsprechend einer späteren Versorgungsbedarfsfolge oder Entsorgungsbedarfsfolge.
Um die Bewegung der Lasten innerhalb des Lastentraggestells ohne äußere Hilfsmittel und ohne wesentlichen Aufwand an menschlicher Arbeitsleistung vornehmen zu können, wird vorgeschlagen, daß eine Lastentragbahn von mindestens einer, vorzugsweise mindestens zwei Rollkörperreihen ge­ bildet ist.
Eine weitere Vereinfachung des Handlings der Lasten inner­ halb des Lastentraggestells ist möglich dadurch, daß die Lastentragbahn um eine in der zweiten Horizontalrichtung verlaufende Achse gegenüber ihrer Horizontalstellung kippbar ist und daß der Fahrstuhl mit seiner Lastunterstützungs­ fläche jeweils niveaugleich mit dem ihm zugekehrten Ende der Lastentragbahn einstellbar ist.
Daneben oder alternativ ist es auch möglich, daß mindestens ein Teil der Rollkörper angetrieben ist.
Um auch beim Übergang einer Last von einer Lastentragbahn auf die Lastunterstützungsfläche des Fahrstuhls ohne Ein­ wirkung von außen und ohne Ausübung wesentlicher mensch­ licher Arbeitsleistung auszukommen, wird weiter vorge­ schlagen, daß die Querfördereinrichtung des Fahrstuhls eine Lastauflage umfaßt, welche gegenüber der Lastunter­ stützungfläche heb- und senkbar und in der zweiten Horizontalrichtung gegenüber dem Fahrstuhl verschiebbar ist. Dabei kann diese Lastauflage in Anpassung an übliche Geräte der Fördertechnik gabelförmig ausgebildet sein.
Es ist grundsätzlich möglich, jedem Lastentraggestell einen eigenen Vertikallift zuzuordnen, der ständig mit dem Lastentraggestell verbunden bleibt. Bevorzugt macht man jedoch von der Möglichkeit Gebrauch, daß der Vertikal­ lift an einem mit dem Lastentraggestell lösbar gekuppelten, zumindest in der ersten Horizontalrichtung beweglichen Liftlaufwerk angebracht ist. Auf diese Weise reduziert sich die Zahl der notwendigen Vertikallifte, da diese dann jeweils nur dann mit einem Lasttraggestell verbunden werden müssen, wenn das Lastentraggestell für Übergabeoperationen zum Einsatz kommen soll.
Das Lastentraggestell und ggf. auch das Liftlaufwerk können mit Rädern zum Befahren eines Hallenbodens oder eines sonstigen Fahrbodens ausgeführt sein. Es ist aber auch denkbar, daß das Lastentraggestell und ggf. das Liftlauf­ werk zum Befahren von Schienen oder von Hängebahnen mit entsprechenden Laufrollen ausgerüstet sind.
Zu einem besonders kostensparenden System gelangt man, wenn das Liftlaufwerk als Selbstfahrlaufwerk mit einem Antrieb versehen ist und dem Antrieb des Lastentraggestells zu­ mindest in der ersten Horizontalrichtung dient. Benutzt man für die Bereitstellung des Fahrstuhls ein Liftlaufwerk, so wird empfohlen, daß der Fahrstuhl an einem in der ersten Horizontalrichtung dem Lastentraggestell zugekehrten Ende des Liftlaufwerks angeordnet ist. Auf diese Weise kürzt man die notwendigen Wege im Bereich des Liftlaufwerks praktisch auf Null.
Insbesondere dann, wenn das Liftlaufwerk als Zugmittel für das Lastentraggestell vorausfährt und wenn der Vertikallift am rückwärtigen Ende des Liftlaufwerks unmittelbar an­ schließend an dem Lastentraggestell angebracht ist, kann man eine ergonomische Erleichterung für die Bedienungs­ person dadurch schaffen, daß dem Vertikallift ein in der zweiten Horizontalrichtung gerichteter Sitz für einen Bedienungsmann zugeordnet ist. Diese Lösung läßt sich ergonomisch noch weiter dadurch verbessern, daß der Sitz für den Bedienungsmann zwischen einem Lenkorgan und dem Vertikallift angebracht ist.
Das Lastentraggestell wird vorzugsweise von einer Skelett­ konstruktion gebildet, welche an mindestens einem der ersten Horizontalrichtung zugehörigen Ende, vorzugsweise an beiden der ersten Horizontalrichtung zugehörigen Enden, offen ist. Bevorzugt öffnet man diese Skelettkonstruktion für den freien Zugriff und die freie Blicküberwachung auch an ihren der zweiten Horizontalrichtung zugehörigen Seiten, d. h. an ihren zu der zweiten Horizontalrichtung orthogona­ len Seiten. Man hat dann die Möglichkeit, durch entsprechende Hilfsmittel an einem Bedarfsort auch von der Seite her Zugriff zu der jeweiligen Last zu nehmen, beispielsweise dann, wenn an einem Bedarfsort mit der Übergabe eines Kleinladungs­ trägers der Bedarf über längere Zeit befriedigt werden kann.
Ein wesentlicher weiterer Gedanke der Erfindung, der unab­ hängig von der Konstruktion des Lastentraggestells und un­ abhängig von der Konstruktion des Lastumsetzmittels anwendbar sein kann, besteht darin, daß das Lastentraggestell als ganzes zur Aufnahme in einem Großcontainer ausgebildet ist, insbesondere einem LKW-Aufbaucontainer, Schiffscontainer oder Bahncontainer, z. B. Isocontainer. Durch diese Maßnahme wird die Zahl notwendiger Umsetzoperationen wesentlich reduziert: man kann sich vorstellen, daß bestimmte, in großer Menge an einem Bedarfsort benötigte Teile an der jeweiligen Fertigungsstelle bereits in eine Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung auf Paletten oder in Pool- Behältern oder in Kleinladungsträgern liegend eingeordnet werden, daß dann jeweils eine oder mehrere der so beladenen Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtungen in einen Großcontainer gebracht und innerhalb dieses Groß­ containers an einen Bedarfsort transportiert werden, daß dann an dem Bedarfsort die beladenen Lasttraggestelle aus dem Großcontainer herausgefahren und dem jeweiligen Ver­ teilungssystem übergeben werden.
Die Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung kann mit einem Datenterminal ausgerüstet werden, welcher dem Be­ dienungsmann die jeweils notwendigen Befehle erteilt, also insbesondere die Adressen von Lasttragpositionen, an welche Lasten übergeben werden sollen, aber auch die Adressen einzelner Lasten innerhalb der Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung, die in naher Zukunft an eine Lasttragposition übergeben werden sollen.
Die beiliegenden Figuren erläutern die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels. Es stellen dar:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Lasten­ traggestells in Zusammenkupplung mit einem Lift­ laufwerk;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 eine Übergabeoperation zwischen einem Lastentrag­ gestell und einem Bedarfsort im Bereich einer Montagelinie.
In Fig. 1 ist ein Lastentraggestell ganz allgemein mit 10 bezeichnet. Dieses Lastentraggestell 10 ist über eine Schleppdeichsel 12 mit einem Liftlaufwerk 14 gekoppelt. Das Lastentraggestell 10 und das Liftlaufwerk 14 sind mit Rädern 16 bzw. 18 zum Befahren einer Fahrfläche 20, etwa eines Hallenbodens, ausgerüstet. Das Lastentraggestell 10 ist zur Aufnahme von Lasten in drei Ebenen, der Ebene 1, der Ebene 2 und der Ebene 3, ausgebildet. Jede Ebene ist von einem Tragrahmen 22 1, 22 2 und 22 3 gebildet. Die Trag­ rahmen 22 1 und 22 3 sind von einer Skelettkonstruktion 24 getragen, an der die Räder 16 angebracht sind. Die Trag­ rahmen 22 1 bis 22 3 sind dabei um Querachsen 26 1 bis 26 3 kippbar. Zur Festlegung geometrischer Zuordnungen in der Beschreibung und in den Ansprüchen ist eine erste Horizon­ talrichtung mit HI bezeichnet, die mit der durch die Räder 16 vorgeschriebenen Fahrtrichtung zusammenfällt, während eine zweite Horizontalrichtung (siehe Fig. 2) mit HII bezeichnet ist. Damit ist dem Lastentraggestell 10 ein Koordinatensystem zugeordnet.
An dem Liftlaufwerk 14 ist ein Vertikallift angebracht. Dieser Vertikallift 28 befindet sich an dem über die Deichsel 12 mit dem Lastentraggestell 10 verbundenen Ende des Liftlaufwerks 14. Der Vertikallift 28 ist mit einem Führungsmast 30 ausgeführt, an dem ein Fahrstuhl 32 höhen­ verstellbar angebracht ist.
Zurück zur Ausgestaltung des Lastentraggestells. Jeder der Tragrahmen 22 1-22 3 besitzt in Querrichtung HII neben­ einander zwei Lastentragbahnen. Man erkennt die beiden obersten Lastentragbahnen des oberen Tragrahmens 22 3; diese sind mit 22 3a und 22 3b bezeichnet. Jede der Lasten­ tragbahnen ist von zwei Rollenspuren 34 gebildet, deren gegenseitiger Abstand auf die Breite der Last, also z. B. Pool-Paletten, in Querrichtung HII abgestimmt ist.
Der Führungsmast 30 des Vertikallifts 28 ist in Horizontal­ richtung HII horizontal verschiebbar. Gleichzeitig ist der Fahrstuhl 32 längs des Führungsmasts 30 vertikal verstell­ bar. Dies bedeutet, daß der Fahrstuhl 32 in Lastaustausch­ flucht mit jeder der insgesamt sechs Lastentragbahnen ge­ bracht werden kann. An dem Fahrstuhl 32 ist eine Lastunter­ stützungsfläche 36 ausgebildet, die von insgesamt vier Rollengruppen 36 1, 36 2, 36 3 und 36 4 gebildet ist. Wenn ein Lastaustausch zwischen der Lastunterstützungsfläche 36 1-36 4 und beispielsweise der oberen Lasttragbahn 23 3a erfolgen soll, so wird die Lasttragbahn 22 3a in annähernde Flucht mit der Lastunterstützungsfläche 36 1-36 4 gebracht. Dann wird der Tragrahmen 22 3 um die Achse 26 3 gekippt. Soll eine Last von dem Tragrahmen 22 3 auf den Fahrstuhl 32 übergeben werden, so wird die Kipprichtung für den Tragrahmen 22 3 so gewählt, daß das in Fig. 1 linke Ende des Tragrahmens 22 3 gegenüber dem rechten Ende nach unten versetzt ist und die Last bzw. die Lasten das Bestreben haben, nach links der Schwerkraft folgend zu laufen. Die Höhe der Lastunterstützungfläche 36 1-36 4 wird dabei so eingestellt, daß die Rollenspuren 34 der Lasten­ tragbahn 22 3a bündig mit den Rollengruppen der Lastunter­ stützungsfläche 36 1-36 4 sind. Dann kann die jeweils vorder­ ste Last der Lastentragbahn 22 3a ohne Anschub auf die Last­ unterstützungsfläche 36 1-36 4 auflaufen.
Es sei hier erwähnt, daß die Einzellasten oder jedenfalls die endständigen Lasten auf den Rollenspuren 34 arretierbar sein können. Dies empfiehlt sich, um die Lasten während der Fahrt auf den jeweiligen Rollenspuren 34 unverschieblich festzulegen. Sind Arretierungsmittel dieser Art vorgesehen, so kann man den Tragrahmen 22 3 für eine Lastübergabe von der Lastentragbahn 22 3a auf den Fahrstuhl 32 als ganzen kippen, ohne daß die Gefahr besteht, daß sich die Lasten auf der Lastentragbahn 22 3b unbeabsichtigt in Bewegung setzen. Selbstverständlich ist es aber auch möglich, den Tragrahmen 22 3 in zwei Teilrahmen zu unterteilen und bei Bedarf jeweils nur den einen dieser beiden Teilrahmen zu kippen.
Besteht die Absicht, von der Lastunterstützungfläche 36 1-36 4 eine Last an die Lastentragbahn 22 3a zu übergeben, so wird der Tragrahmen 22 3 in entgegengesetzter Richtung gekippt, mit der Folge, daß sein linkes Ende höher liegt als sein rechtes Ende. Der Fahrstuhl 32 wird dann in seiner Höhenlage wieder so korrigiert, daß die von den Rollengruppen gebildete Lastunterstützungsfläche 36 1-36 4 bündig liegt mit dem linken höher gelegenen Ende der Lastentragbahn 22 3a. Dann kann die jeweilige Last ohne äußeren Anschub oder mit geringfügigem Anschub von Hand oder mittels eines motorisch betätigten Schiebers von der Lastunterstützungfläche 36 1-36 4 auf die Lasttragbahn 22 3a rollen bis zum Anschlag an einer weiteren Last oder bis zum Anschlag an einem ggf. individuell steuerbaren Arretierungsorgan.
Soll eine auf die Lastunterstützungsfläche 36 1-36 4 auf­ liegende Last nun an eine Bedarfsposition übergeben werden, z. B. an einen Regalplatz RP eines Regals R in Fig. 3, so wird eine in Fig. 2 gut erkennbare Lastauflage in Form einer Gabel 38 gegenüber den Rollengruppen 36 1-36 4 leicht angehoben. Die Lastauflage 38 ist von zwei Gabelschenkeln 38 1 und 38 2 gebildet, die an dem Fahrstuhl 32 geringfügig höhen­ verstellbar sind. Durch Höhenverstellung der Gabelschen­ kel 38 1 und 38 2 wird die Last von den Rollengruppen 36 1-36 4 abgehoben und ruht dann allein auf den Gabelschenkeln 38 1 und 38 2 auf. Die Gabelschenkel 38 1, 38 2 können dann in Richtung des Pfeils 40 gegenüber zugehörigen Unterstüt­ zungen 42 1, 42 2 teleskopisch ausgefahren werden, so daß die jeweilige Last - in Fig. 3 betrachtet - über dem Regalplatz RP zu liegen kommt und dort durch erneute Absenkung der Gabel 38 aufgesetzt werden kann. In umgekehrter Richtung kann eine Last auch von dem Regalplatz RP entnommen und in Richtung des Doppelpfeils 40 zurückgeholt werden, so daß sie wieder in Flucht mit der Lastentragbahn 22 3a gelangt und in Rich­ tung des Pfeils 44 in die Lastentragbahn 22 3a einlaufen kann, sofern vorher die richtige Neigung dieser Lasten­ tragbahn 22 3a eingestellt worden ist.
Wie aus Fig. 2 zu ersehen, können auch zwischen den Gabel­ schenkeln 38 1, 38 2 Rollen oder Rollengruppen 36 5 und 36 6 angeordnet sein, um ein Kippen der Lasten auf jeden Fall zu verhindern.
Der Bedienungsmann sitzt in dem Liftlaufwerk 14 auf einem Sitz 46 mit normaler Blickrichtung entsprechend dem Pfeil 48. Er kann einerseits ein Lenkrad 50 bedienen und einen Bildschirm 52 beobachten. Andererseits kann er mit geringer Kopfwendung nach rechts die Übergabevorgänge der Lasten beobachten. Ist an einem Bedarfsort eine Übergabe beendet, fährt der Bedienungsmann mit dem Fahrantrieb des Liftlaufwerks 14 den nächsten Bedarfsort an. Auf dem Bild­ schirm 52 erhält der Bedienungsmann alle notwendigen Befehle über Adressen der Bedarfsorte und Adressen der innerhalb des Lastentraggestells 10 aufgenommenen Lasten sowie über Bestimmungsorte der einzelnen Lasten.
Alternativ zu der Kippbarkeit der Tragrahmen 22 1-22 3 ist es auch denkbar, die Tragrahmen starr an dem Lastentrag­ gestell 10 anzuordnen und wenigstens einen Teil der Rollen­ spuren 34 anzutreiben. Auch die Rollen 36 1-36 6 können an­ getrieben sein.
Die insgesamt sechs vorhandenen Lastentragbahnen in den verschiedenen Ebenen ermöglichen ein Rangieren einzelner Lasten. Dieses Rangieren kann durch entsprechende Steuerungs­ programme auf ein Minimum reduziert werden. Sofern nötig, kann das Rangieren am jeweiligen Bedarfsort stattfinden. Es ist aber auch denkbar, am jeweiligen Bedarfsort die Lastenbe­ wegung auf das nötigste Minimum zu reduzieren und etwaige Rangieroperationen während der Fahrt vorzunehmen oder etwaige Fahrzeugstopps zur Ausführung von Rangieroperationen zu benutzen.
Da das Lastentraggestell 10 von dem Liftlaufwerk 14 abkup­ pelbar ist, läßt sich der Lastentragrahmen mit oder ohne Räder 16 auf einfachste Weise in einen entsprechend ge­ stalteten Großcontainer einführen, so daß der Transport von Lasten, insbesondere beladenen und unbeladenen Pool-Paletten oder Pool-Containern, ohne Einzel-Handling der Lasten im Container stattfinden kann. Die Räder des Lastentraggestells 10 können während des Transports im Container abgenommen oder blockiert sein.
In Fig. 3 erkennt man ein Anwendungsbeispiel. Mit 54 ist dort eine Fahrbahn für das Liftlaufwerk 14 und das Lastentraggestell 10 bezeichnet. Das Lastentraggestell wird in Pfeilrichtung 56 gefahren. Der Bedarfsort ist mit RP bezeichnet. Es sei dies ein Fach des Regals R. Das Regal R ist parallel zu einer Montage­ linie ML angeordnet, so daß der Montagemann die benötigten Einzelteile aus der Pool-Palette oder dem Pool-Behälter ent­ nehmen kann, wenn dieser in dem Regalplatz RP abgesetzt ist. Er kann dann die jeweils benötigten Teile auf die Montagelinie ML umsetzen und dort der Bearbeitung oder Montage zuführen. Die Pfeile 40 und 44 haben in Fig. 3 die gleiche Bedeutung wie in Fig. 2.
Selbstverständlich ist es auch möglich, das Lastentraggestell 10 und das Liftlaufwerk 14 auf Schienen insbesondere von Hänge­ bahnen laufen zu lassen. Weiterhin ist es möglich, Fahrten auf dem Hallenboden 54 und an Hängebahnen miteinander zu kombinieren.
Die erfindungsgemäße Ausbildung einer Lastentransport- und oder Zwischenlagereinrichtung läßt sich mit den unter­ schiedlichsten Lastenträgern, wie Pool-Behältern und Pool- Paletten, anwenden. Sind Kleinladungsträger vorgesehen, so können diese insbesondere auf Pool-Paletten aufgesetzt werden. Das Problem räumlicher Beengung ist ausgeräumt, da keine Kurvenfahrten zur Umorientierung von Lasten not­ wendig sind. Es besteht kein Problem, wenn Logistikketten lange unterbrochen sind. Die Anpassung an verschiedene Fahrzeugsysteme ist möglich. Wartezeiten an Übergabe­ stellen können zur Umordnung innerhalb des Lastentragge­ stells benutzt werden. Unterbrechungen des Materialflusses sind auf ein Minimum reduziert. Der Bedarf an Zwischen­ lagerflächen ist ebenfalls reduziert. Der Einsatz von Gabelstaplern und Geh-Staplern istreduziert.
Als Liftlaufwerke können herkömmliche Hubmastseiten­ stapler mit geringfügigen Änderungen eingesetzt werden. Das Lastentraggestell läßt sich als einfaches Rohrgestell kostengünstig bauen. Mehrere Lastentraggestelle können ggf. mit einem Liftlaufwerk miteinander kombiniert werden, wobei die Lastentraggestelle in der allgemeinen Fahrtrich­ tung hintereinander oder nebeneinander angeordnet sein können.
Alle Lastentraggestelle können in einer Wareneingangszone mit einem Premid (Datensender) ausgerüstet werden, auf dem alle Daten für eine folgende Logistikkette gespeichert werden können. Dabei kann die Datenspeicherung etwa dadurch bewirkt werden, daß das Lastentraggestell an einer Lese­ station vorbeigeführt wird und die Daten dort auf den Terminal des Lastentraggestells oder des jeweils einge­ setzten Liftlaufwerks überspielt werden. Somit ist eine Überprüfung der richtigen Behälterübergabe gewährleistet. Falls die Reihenfolge der Lasten auf dem Lastentraggestell nicht mit der Adressenfolge übereinstimmt, kann entschieden werden, ob ein Rangieren vorgenommen wird oder ob die Anfahrfolge einzelner Bedarfsadressen geändert wird.

Claims (24)

1. Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung umfassend ein Lastentraggestell (10), welchem zwei zueinander senkrechte Horizontalrichtungen (HI, HII) zugeordnet sind, nämlich eine erste Horizontalrich­ tung (HI) und eine zweite Horizontalrichtung (HII), wobei dieses Lastentraggestell (10) mindestens in der ersten Horizontalrichtung (HI) beweglich ist, ferner umfassend mindestens eine im wesentlichen horizontale,in der ersten Horizontalrichtung (HI) längliche Lastentragbahn (22 3a, 22 3b) zum Tragen einer Reihe von in der ersten Horizontalrichtung (HI) aufeinanderfolgenden Lasten,
und ferner umfassend ein Lastumsetzmittel (28) an mindestens einem der ersten Horizontalrichtung (HI) zugehörigen Ende des Lastentraggestells (10) zum Ver­ setzen einzelner Lasten zwischen der Lastentrag­ bahn (22 3a, 22 3b) und einer anderen Lastentrag­ position (RP),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lastentragbahn (22 3a, 22 3b) zur Verschiebung der von ihr getragenen Lasten in der ersten Horizontal­ richtung (HI) ausgebildet ist und
daß das Lastumsetzmittel (28) einen Vertikallift mit einem Fahrstuhl (32) umfaßt, dessen Lastunterstützungs­ fläche (36 1-36 4) in eine Anschlußposition in Längsflucht mit der Lastentragbahn (22 3a, 22 3b) einstellbar ist, und ferner eine Querfördereinrichtung (38, 42 1, 42 2) zur Beförderung von Lasten zwischen der Anschlußposition und Lasttragpositionen (RP), welche in der zweiten Horizontalrichtung (HII) gegenüber der Lastentrag­ bahn (22 3a, 22 3b) versetzt sind.
2. Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lastentraggestell (10) mindestens zwei in der zweiten Horizontalrichtung (HII) nebeneinander angeord­ nete Lastentragbahnen (22 3a, 223b) aufweist und daß die Lastunterstützungsfläche (36-36 4) des Fahrstuhls (32) in Längsflucht zu jeder dieser Lastentragbahnen (22 3a, 22 3b) einstellbar ist.
3. Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Lastentraggestell (10) Lastentragbahnen (22 3a, 22 3b) in mindestens zwei übereinander angeordneten Ebenen (1, 2, 3) aufweist und daß die Lastunterstützungs­ fläche (36 1-36 4) des Fahrstuhls (32) in Längsflucht mit jeder dieser Lastentragbahnen (22 3a, 22 3b) einstellbar ist.
4. Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lastentragbahn (22 3a, 22 3b) von mindestens einer, vorzugsweise mindestens zwei Rollkörperreihen (34) gebildet ist.
5. Lastentransport- und /oder Zwischenlagereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lastentragbahn (22 3a, 22 3b) um eine in der zweiten Horizontalrichtung (HII) verlaufende Achse (26 3) gegen­ über ihrer Horizontalstellung kippbar ist, und daß der Fahrstuhl (32) mit seiner Lastunterstützungsfläche (36₁-36 4) niveaugleich mit dem ihm zugekehrten Ende der Lastentrag­ bahn (22 3a, 22 3b) einstellbar ist.
6. Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil der Rollkörper (34) angetrieben ist.
7. Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lastunterstützungsfläche (36 1-36 6) des Fahr­ stuhls (32) Rollkörper umfaßt, welche eine Lastbewegung in der ersten Horizontalrichtung (HI) gestatten.
8. Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die Querfördereinrichtung (38, 42 1, 42 2) des Fahr­ stuhls (32) eine Lastauflage (38) umfaßt, welche gegen­ über der Lastunterstützungsfläche (36₁-36 6) heb- und senkbar und in der zweiten Horizontalrichtung (HII) gegenüber dem Fahrstuhl (32) verschiebbar ist.
9. Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lastauflage (38) gabelförmig ausgebildet ist.
10. Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß der Vertikallift (28) an einem mit dem Lastentrag­ gestell (10) lösbar gekuppelten, zumindest in der ersten Horizontalrichtung(HI) beweglichen Liftlaufwerk (14) angebracht ist.
11. Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß das Lastentraggestell (10) und ggf. das Liftlauf­ werk (14) auf einem Fahrboden (20) mittels Rädern (16, 18) fahrbar sind.
12. Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß das Lastentraggestell (10) und ggf. das Liftlauf­ werk (14) auf einer Hängebahn geführt sind.
13. Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung nach einem der Ansprüche 10-12, dadurch gekennzeichnet, daß das Liftlaufwerk (14) als Selbstfahrlaufwerk mit einem Antrieb versehen ist und dem Antrieb des Lasten­ traggestells (10) zumindest in der ersten Horizontal­ richtung (HI) dient.
14. Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung nach einem der Ansprüche 10-13, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrstuhl (32) an einem in der ersten Horizontal­ richtung (HI) dem Lastentraggestell (10) zugekehrten Ende des Liftlaufwerks (14) angeordnet ist.
15. Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß dem Vertikallift (28) ein in der zweiten Horizontal­ richtung (HII) gerichteter Sitz (46) für einen Bedienungs­ mann zugeordnet ist.
16. Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz (46) für den Bedienungsmann zwischen einem Lenkorgan (50) und dem Vertikallift (28) angebracht ist.
17. Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1-15, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur Aufnahme von Paletten, Pool-Behältern, Klein­ ladungsträgern oder dgl. ausgebildet ist.
18. Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1-16, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur Aufnahme von Zwischenpaletten ausgebildet ist, welche ihrerseits zur unmittelbaren Aufnahme von Lasten oder zur Aufnahme von Paletten, Pool-Behältern, Kleinladungsträgern oder dgl. ausgebildet sind.
19. Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1-18, dadurch gekennzeichnet, daß das Lastentraggestell (10) von einer Skelettkonstruk­ tion gebildet ist, welche an mindestens einem der ersten Horizontalrichtung (HI) zugehörigen Ende, vorzugsweise an beiden der ersten Horizontalrichtung (HI) zugehörigen Enden, offen oder zu öffnen ist.
20. Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Skelettkonstruktion auch an ihren der zweiten Horizontalrichtung (HII) zugehörigen Seiten offen oder zu öffnen ist.
21. Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1-20, dadurch gekennzeichnet, daß das Lastentraggestell (10) von dem Vertikallift (28) trennbar ist.
22. Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1-21, dadurch gekennzeichnet, daß das Lastentraggestell (10) zur Aufnahme in einem Großcontainer ausgebildet ist, insbesondere einem LKW-Aufbaucontainer, Schiffscontainer oder Bahncontainer, z. B. Isocontainer.
23. Lastentransport- und/oder Zwischenlagereinrichtung nach einem der Ansprüche 1-21, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einem Datenterminal (52) zur Anzeige von Lasttragpositionen (RP) und/oder zur Bezeichnung von zu versetzenden Lasten ausgerüstet ist.
24. Anwendung der Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-23, zur Versorgung und Entsorgung von Lasttragpositionen (RP) in einem Fertigungsbetrieb, einem Lager oder sonstigen logistischen Einrichtungen, insbesondere zur Versorgung von Arbeitsplätzen und Montagelinien in einem Fertigungs­ betrieb.
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