DE412588C - Zuendung fuer Brennkraftmaschinen durch einen Gluehzuender - Google Patents
Zuendung fuer Brennkraftmaschinen durch einen GluehzuenderInfo
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- DE412588C DE412588C DEF54375D DEF0054375D DE412588C DE 412588 C DE412588 C DE 412588C DE F54375 D DEF54375 D DE F54375D DE F0054375 D DEF0054375 D DE F0054375D DE 412588 C DE412588 C DE 412588C
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- DE
- Germany
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- ignition
- chambers
- internal combustion
- combustion engines
- glow plug
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- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q7/00—Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs
- F23Q7/001—Glowing plugs for internal-combustion engines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Air Bags (AREA)
Description
- Zündung für Brennkraftmaschinen durch einen Glühzünder. Gegenstand der Erfindung ist eine Zündung für- Verbrennungskraftmaschinen, bei der der Zündkörper vom Gemisch erwärmt wird. Zündungen dieser Art sind bekannt. Nach der Erfindung wird der Zündzeitpunkt einer solchen Zündung dadurch geregelt, daß das Volumen des Verbrennungsraums verändert wird. Im Zünder oder einem vom Zünder getrennten Gehäuse werden Kammern vorgesehen, die mit dem Verbrennungsraum in Verbindung stehen und ganz oder zum Teil von ihm getrennt werden können. Das Gemisch entzündet sich bei einem bestimmten Druck. Die Zeit, zu der dieser Druck herrscht, ist eine Funktion des Volumens der Verbrennungskammer, man kann also den Zeitpunkt der Zündung durch Ändern des Volumens verlegen. Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Abb. i und 2 sind Aufriß und Schnitt eines Zünders der die Kammern zur Veränderung des Volumens des Verbrennungsraums selbst enthält.
- Abb. 3 bis 5 zeigen eine Zündung, bei der clie Kammern in einem besonderen Gehäuse liegen.
- Abb. 3 zeigt schaubildlich die Teile des Gehäuses auseinandergenommen.
- Abb. 4 ist ein Schnitt des zusammengebauten Gehäuses.
- Abb. 5 zeigt die Anordnung des Gehäuses zti den Zündern.
- Abb. 6 ist ein Schnitt durch einen der Zün-(l er.
- Der Zünder nach Abb. i und 2 wird mit dem Stutzen 7 nach Art einer Kerze in den Zylinder eingeschraubt und mit Ringen 8 abgedichtet. Im Mantel 6 des Zünders befindet sich eine drehbare Buchse 5, deren Fuß 5a mit einer Kegelfläche 5b zum Schaft übergeht. Eine in den Mantel geschraubte Brille io stützt sich mit einer Kegelfläche 9 auf den Kegel 5b. Zwischen einem Bund 12 der Brille und einer auf den Schaft der Buchse 5 geschraubten Mutter 13 liegt eine Feder i i, die die Kegelfläche 5b gegen die Kegelfläche 9 der Brille drückt.
- Die Spule i zum Zünden des Gemischs liegt in einem Hohlraum der Buchse 5 und ist mit den beiden Enden in Schlitze 18 von zwei Elektroden 17 geklemmt, die in Isoliermasse 3 in einem Gewindepfropfen 2 eingebettet sind. Die Elektroden werden durch Muttern i9 gehalten, an denen durch Klemmschrauben . Leitungsdrähte befestigt sind. Zum Anlassen muß die Spule i elektrisch erwärmt werden; später wird sie durch die Wärine der durch die Bohrungen 14 und 15 in ihre Kammer eindringenden Verbrennungsgase glühend erhalten.
- In der Buchse 5 sind Kammern 16 ausgespart, die durch Bohrungen 16b mit einer im Hohlkegel 9 ausgesparten Ringnut 9" in Verbindung treten können. Eine Bohrung 16ä führt von der Bohrung 15 der Buchse 5 zu der Ringnut 9a. Durch Drehen der Buchse 5 im Mantel 6 kann man eine beliebige Anzahl der Kammern 16 mit dein Verbrennungsraum verbinden oder alle Kammern von ihm abschalten. Ein Zeiger 13b dient zur genauen Einstellung der Buchse.
- Bei Mehrzylindermaschinen werden die Zünder zwaligläufig so miteinander verbunden, daß alle zur richtigen Zeit zünden, oder alle Zünder werden von einem gemeinsamen Regler aus betätigt.
- Abb. 3 bis 5 zeigen eine Vorrichtung der letzteren Art. Die Zünder 6o sind durch Rohre 69 an Stutzen 72 eines Reglers 70 angeschlossen, die mit Bohrungen 73 in Verbindung stehen. Diese Bohrungen münden in den Sitz 74 eines Kegelventils 75, das in der Höhe der Zündungen mit -Nuten 76 versehen ist. Diesen gegenüber befinden sich im Sitz 74 Bohrungen 8o, deren jede durch ein Rohr 81 mit einer im oberen Teil des Reglers befindlichen, durch eine Schraube 83 verschlossenen Kammer 82 in Verbindung steht.
- Auf die Spindel 77 des Ventils 75, das durch eine Feder 77a in einer Kammer 79 auf seinen Sitz gedrückt wird, ist eine Stellmutter 78 mit Zeiger geschraubt. Unten ist (las Gehäuse durch einen Deckel 84 abgeschlossen.
- Jedem der vier Zylinder der Maschine sind vier Kammern 82 zugeteilt, die je nach der Stellung des Ventils 75 sämtlich oder zum Teil mit dein Verbrennungsraum ihres Zylinders verbunden oder ganz von ihm abgeschaltet sind. Eine Skala des Gehäuses trägt für jeden Kanal So eine Marke. Eine weitere 1larke zeigt die Stellung an, in der alle Kammern ausgeschaltet sind.
- Der Zünder 6o, der mit einem Stutzen 61 eingeschraubt wird, hat außer der Zündspule i, die in einer Kammer 63 liegt, eine elektrisch erwärmte Anlaßspule 66 in einer Buchse 67. Unter dieser liegt eine Buchse 64. Eine Bohrung 62 führt das Gemisch zur Kammer 63, eine weitere Bohrung 65 in der Buchse 64 zur Anlaßspule 66. Die Rohre 69 sind bei 68 an den die Buchse 6.4 umgebenden Ringraum angeschlossen. -Nach dem Anlassen wird die Spule 66 abgeschaltet und die Spule i arbeitet allein weiter.
Claims (5)
- PATENT-ANSPRTTrFTF' i. Zündung für Verbrennungskraftmaschinen mit einem vom Gemisch erwärmten Zündkörper, gekennzeichnet durch Kammern (16, 82), die wahlweise mit den Verbrennungskammern der Maschine in Verbindung gesetzt werden können.
- 2. Zündung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern gruppenweise angeordnet sind und jede Gruppe wahlweise mit einer Verbrennungskammer in Verbindung gebracht werden kann.
- 3. Zündung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrennungskammern aller Zylinder einer Maschine durch Rohre (69) mit einem gemeinsamen Regler (70) zur Einstellung ihres Voluinens verbunden sind. .
- 4. Zündung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch mehrere Gruppen von Kammern (82), deren jede durch ein allen Gruppen gemeinsames Ventil (75) mit dem Verbrennungsraum eines der Zylinder in und außer Verbindung gebracht werden kann.
- 5. Zündung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei Zündkörper in getrennten Räumen, von denen einer (66) durch den elektrischen Strom, der andere (i) durch däs verbrannte Gemisch erwärmt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB412588X | 1922-12-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE412588C true DE412588C (de) | 1925-04-24 |
Family
ID=10418870
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF54375D Expired DE412588C (de) | 1922-12-13 | 1923-07-15 | Zuendung fuer Brennkraftmaschinen durch einen Gluehzuender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE412588C (de) |
-
1923
- 1923-07-15 DE DEF54375D patent/DE412588C/de not_active Expired
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