DE411653C - Schwingvorrichtung - Google Patents

Schwingvorrichtung

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DE411653C
DE411653C DEP46000D DEP0046000D DE411653C DE 411653 C DE411653 C DE 411653C DE P46000 D DEP46000 D DE P46000D DE P0046000 D DEP0046000 D DE P0046000D DE 411653 C DE411653 C DE 411653C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B1/00Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
    • D01B1/10Separating vegetable fibres from stalks or leaves
    • D01B1/14Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating
    • D01B1/30Details of machines
    • D01B1/40Arrangements for disposing of non-fibrous materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Schwingvorrichtung. Die Erfindung betrifft eine Schwingvorrichtung für Langfaser, Strohwerg und andere Faserstoffe, welche insbesondere zur Verarbeitung von Bastfasern oder Baststroh (Hanf, Flachs, Nessel u. dgl.) Verwendung finden soll.
  • Für solches Langfasermaterial ist es besonders wichtig, daß unter Ausschaltung der Handarbeit die Fasern möglichst geschont und bei einer Reinigung Faserbrüche vermieden werden. Nun ist es bereits bei Handschwingvorrichtungen bekannt, die Schlag-Werkzeuge im Trommelinnern als Ventilator auszubilden, der einen Luftstrom vom Eintrittsschlitz des Schwinggutes nach einer ihm gegenüberliegenden weiteren Austrittsöffnung erzeugt, wodurch das Schwinggut angesaugt und gegen die Schwingstäbe gepreßt werden soll. Anderseits sind auch bereits Schwingvorrichtungen bekannt, die kontinuierlich arbeiten. Um nun bei einer solchen Schwingvorrichtung unter Schonung des Fasergutes und Vermeidung von Knickungen eine wirksame Reinigung unter Andrücken des Schwinggutes gegen die Schlagelemente zu erzielen, ist gemäß der Erfindung in das Innere einer umlaufenden Schwingtrommel eine feststehende Saugwälze eingebaut, welche die Fasern ansaugt und die Abfälle einsaugt, und deren Mantel von der Zuführungsstelle der Fasern an auf eine Strecke unterbrochen ist. Das Innere dieser feststehenden Saugwalze ist an einen Exhaustor angeschlossen bzw: es kann auch in diese feststehende Saugwalze ein Saugventilator eingebaut sein. Eine vorteilhafte Ausführungsform ist die, daß die Schlagwerkzeuge behufs Beeinflussung der Saugwirkung einstellbar sind.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Schwingvorrichtung gemäß der Erfindung im Längsschnitt.
  • Durch ein Paar Einzugswalzen e oder eine Einzugswalze mit Tisch oder bei Strohverarbeitung, wie in der Zeichnung ersichtlich, durch das letzte Walzenpaar der vorgeschalteten Knickmaschine k wird das Fasergut festgehalten.
  • Auf einer feststehenden Saugtrommel s, die durch einen Ventilator v, Exhaustor u. dgl. unter Vakuum gehalten wird, rotiert eine Rosttrommel t, deren Rost aus geeigneten Schlagmessern -m, Spitzen, Dornen und Kratzen u. dgl. gegebenenfalls wechselnd und auswechselbar gebildet wird. An der arbeitenden Stelle befindet sich in der Saugtrommel ein Ausschnitt o, o1, durch den ein ununterbrochener Luftstrom durch die rotierende Rosttrommel hindurch in die Saugtrommel eingesaugt wird. Die vom Einzug gehaltenen Fasern, werden von diesem Luftstrom an die arbeitende Rosttrommel angesaugt und dadurch schonend bearbeitet, da sie nicht wie bei der gebräuchlichen Schwinge auf festen Unterlagen liegend bearbeitet werden. Durch die Saugtrommel- wird gleichzeitig ein großer Teil der Schäben in die die Saugtrommel s eingesaugt und von dort in geeigneter Weise ausgestoßen, während das an -der Rosttrommel t anliegende Fasergut weiterbefördert und an der Auswurfstelle am tiefsten Punkt der Trommel von einer geeigneten bekannten Transportvorrichtung abgenommen wird.
  • Unter der rotierenden Rosttrommel t kann an der arbeitenden Stelle, also gegenüber der Saugöffnung, im Bedarfsfalle ein feststehender, verstellbarer Rost r aüs festen oder verstellbaren Messern angebracht werden, der die Arbeit der Rosttrommel noch unterstützt, der aber auch ausgeschaltet werden kann.
  • Die Exhaustorwirkung kann auch durch geeignete Stellung der Rostmesser an der rotierenden Trommel t erzeugt oder wenigstens unterstützt werden.
  • Ebenso kann das Innere der Saugtrommel durch Anbringen von Ventilatorflügeln auf der durchgehenden Welle als Exhaustor aus-. gebildet werden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: z. Schwingvorrichtung für Langfaser, Strohwerg und andere Faserstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß in das Innere einer 'umlaufenden Schwingtrommel (t) eine feststehende, die Fasern an- und die Abfälle einsaugende Saugwalze (s) eingebaut ist, deren Mantel von der Zuführungsstelle (e) der Fasern an auf eine Strecke (o, o1) unterbrochen ist und die an einen Exhaustor angeschlossen oder in die ein Saugventilator eingebaut ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlag= werkzeuge (m) behufs Beeinflussung der Saugwirkung einstellbar sind.
DEP46000D 1923-03-29 1923-03-29 Schwingvorrichtung Expired DE411653C (de)

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