DE4109503C2 - Zünderdrähte zur Verbindung einer Zündkapsel mit einer Zündmaschine - Google Patents

Zünderdrähte zur Verbindung einer Zündkapsel mit einer Zündmaschine

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Description

Die Erfindung betrifft Zünderdrähte zur Verbindung einer Zündkapsel mit einer Zündmaschine, die jeweils in einen eng umschließenden Schutzmantel aus Kunststoff eingebettet und zusätzlich über einen gemeinsamen Sicherungsmantel geschützt sind.
Derartige Zündmittel werden im militärischen und im gewerblichen Bereich für die verschiedensten Zwecke benötigt, wobei wegen der damit verbundenen Gefahren besonders hohe Ansprüche an die Sicherheit gestellt werden. Daher ist man dazu über­ gegangen, ähnlich wie auch bei normalen elektrischen Leitungen, um die die eigentli­ chen Zünderdrähte umgebenden Schutzmäntel noch einen weiteren Schutzmantel her­ umzulegen, der die Zünderdrähte vor Beschädigungen schützt. Bekannt ist es hierbei, die Zünderdrähte lose in einen solchen Sicherungsmantel hineinzulegen, wobei sie dort so gehalten werden, dass sie gegenüber dem Sicherungsmantel verschiebbar sind. Nach­ teilig bleibt aber, dass sich die beiden in dem Sicherungsmantel angeordneten Zünder­ drähte mit ihrem Schutzmantel gegenseitig behindern, als solche im Sicherungsmantel schlecht identifizierbar sind und immer noch der Beschädigungsgefahr unterliegen, weil der Sicherungsmantel sie nur so lange schützt, wie sie in der vorgesehenen Anordnung im gemeinsamen Sicherungsmantel gelagert sind. Beim Herausziehen eines der beiden Zünderdrähte oder aber auch beim Ablösen des Sicherungsmantels beispielsweise mit Hilfe einer Schneideinrichtung bzw. eines Messers kann es nach wie vor zu Beschädi­ gungen der Zünderdrähte bzw. der sie umhüllenden Schutzmäntel kommen. Ein teil­ weises Ablösen des Sicherungsmantels ist aber immer notwendig, wenn sie beispiels­ weise an die Zündmaschine angeschlossen werden sollen oder aber aus irgendwelchen Gründen abgelängt werden müssen. Entsprechende Zünderdrähte sind aus Glückauf- Betriebsbücher, Band 10, 1984 bekannt.
Die DE-GM 75 06 227 hat eine ein- oder mehradrige elektrische Leitung, ins­ besondere für Flurförderfahrzeuge zum Gegenstand, die als Festleitung im Erdboden verlegt werden soll. Diese als abstrahlende HF-Leitung für Flurfahrzeuge in Hallen, Lägern und dergleichen eingesetzte Leitung verfügt nicht über Zünderdrähte, die eine Zündkapsel mit der Zündmaschine verbinden sollen und unterscheidet sich vor allem dadurch, dass nur ein einzelner Draht vorhanden ist. Die DE-GM 70 24 588 offenbart mehrere nebeneinander liegende Schwachstromleiter, die mit ihrem Schutzmantel punktweise mit ihrer Isolierung verbunden sind. Durch diese Verbindungsmittel soll eine Trennung der einzelnen Kabel möglich sein, nicht aber eine entsprechende sichern­ de Umhüllung der gefährdeten Zünderdrähte. Schließlich ist aus der DE-OS 35 13 620 eine sogenannte gemusterte elektrische Leitung bekannt, wobei die Zündseelen der einzelnen Kabel von flexiblen, mehrdrähtigen CU-Leitern gebildet sind. Diese mehr­ drähtigen, flexiblen CU-Leiter sind von einer ersten PVC-Schicht umgeben, also einem Schutzmantel, wobei auf diesen Schutzmantel eine zweite Schicht aufextrodiert ist, die aber lediglich Erkennungsfunktionen hat. Die einzelnen Kabel liegen in einem gemein­ samen Hohlraum, sodass sie sich gegeneinander verschieben und einander beeinträchti­ gen können.
Insgesamt gesehen ist von Nachteil, dass der um die Schutzmäntel lose herum­ gelegte Sicherungsmantel die darin angeordneten Zünderdrähte mit deren Schutzmäntel behindert. Sie sind im Sicherungsmantel schlecht zu identifizieren und sind nach wie vor der Beschädigungsgefahr ausgesetzt, weil der Sicherungsmantel sie nur solange schützt, wie sie in der vorgesehenen Anordnung im gemeinsamen Sicherungsmantel gelagert sind. Gerade bei Zünderdrähten ist eine solche Gefährdung besonders zu berücksichti­ gen, weil er zum einfachen Kürzen durch hin- und herbiegen getrennt werden kann. Ein Bruch des Zünderdrahtes führt aber in der Regel zu einem Zündausfall, was bei den Einsatzfällen insbesondere im Sprengbereich eine große Problematik darstellt. Vor allem kann der Bruch eines solchen Zünderdrahtes in der Regel gar nicht erkannt wer­ den, weil der ihn umhüllende Schutzmantel einen Einblick nicht zulässt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Zünderdrähte zu schaffen, die eine deutlich erhöhte Zündsicherheit aufweisen.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass der Sicherungs­ mantel zwei getrennte Kanäle aufweist, in denen je ein Zünderdraht mit Schutzmantel angeordnet ist und deren Innendurchmesser über dem der Schutzmäntel liegt, dass die Wandung der beiden Kanäle über eine dünne, einreißbare Wandung verbunden ist und dass innen in ihnen eine Gleitmittelbeschichtung vorgesehen ist.
Bei einem derart ausgebildeten Zündmittel ist sichergestellt, dass beim Manipu­ lieren mit einem derartigen Zündmittel die geschützten Zünderdrähte sich weder gegen­ seitig beschädigen können noch durch Beeinflussungen Dritter zu beschädigen sind. Beim Biegen der Zünderdrähte sind diese so durch den sie einfassenden Sicherungs­ mantel geschützt, dass sie nur gebogen, nicht aber umgebogen und zerstört werden können. Weiter ist sichergestellt, dass beispielsweise auch beim Verbinden mit der Zündmaschine beim Ablängen u. ä. Vorgehensweisen beide Zünderdrähte im Siche­ rungsmantel hin- und hergeschoben werden können, ohne sich gegenseitig zu behindern und ohne dass die Gefahr besteht, dass sie in irgendeiner Form verletzt werden. Dar­ über hinaus ist es möglich, die beiden von den jeweiligen Sicherungsmäntelkanälen eingefassten Zünderdrähte so von einander zu trennen, dass sie dann einzeln für eine Verbindung o. ä. vorbereitet und manipuliert werden können. Die Sicherungsmäntel bzw. die beiden Kanäle werden einfach durch Einreißen der Wandung von einander getrennt, wenn dies zur Manipulation notwendig ist. Die Gleitmittelbeschichtung einer­ seits und die Trennung des Sicherungsmantels andererseits dienen dabei der Manipula­ tionssicherheit und gleichzeitig dem Schutz der eingeschlossenen Zünderdrähte, weil ansonsten bei einer anderen Art der Auftrennung des Sicherungsmantels bzw. bei einer fehlenden Möglichkeit, die Zünderdrähte im Sicherungsmantel hin- und herzuschieben eine Beschädigung eben doch nicht vermieden werden könnte.
Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Innendurch­ messer der Kanäle den Zünderdrähten über die Länge die notwendige Beweglichkeit belassend bemessen ist. Da mehr oder weniger endlose Zünderdrähte zum Einsatz kom­ men können, ist nur bei einer entsprechenden Bemessung die notwendige Beweglich­ keit gesichert, wobei, wie weiter oben erwähnt, die Gleitmittelbeschichtung diese Be­ weglichkeit entscheidend begünstigt. Dabei soll der Kanal so bemessen sein, dass er seine Schutzfunktion für die von den Schutzmäntel umgebenen Zünderdrähte auch aus­ reichend wahrnehmen kann.
Die notwendige Förderung der Beweglichkeit wird zweckmäßigerweise dadurch gesichert, dass die Zünderdrähte mit einer Gleitmittelbeschichtung versehen sind. Diese Beschichtung kann getrennt nach der Herstellung der Zünderdrähte und nach ihrer Umhüllung mit dem Schutzmantel aufgebracht oder aber auch gleichzeitig mit dem Aufbringen der Schutzmäntel vorgesehen werden. Als besonders zweckmäßig hat sich dabei herausgestellt, wenn als Gleitmittelbeschichtung ein in die Kanäle eingegebenes Gleitpulver dient. Dieses in die Kanäle eingegebene Gleitpulver hat den Vorteil, dass es erst wirksam und für den Benutzer bemerkbar wird, wenn dieser die in den Kanälen liegenden Zünderdrähte bzw. Zünderdrähte und Schutzmäntel aus dem Sicherungsman­ tel herauszieht. Dabei verteilt sich das Gleitpulver vorteilhaft gleichmäßig innerhalb der Kanäle, ohne dass die Gefahr besteht, dass sich Verfestigungen bilden, die dann wie­ derum die Beweglichkeit der Zünderdrähte in den Kanälen bzw. dem Sicherungsmantel negativ beeinflussen würden.
Eine dritte Möglichkeit ist die, die Kanäle mit einer als Gleitmittelbeschichtung wirkenden Innenwand zu versehen oder eine entsprechende Beschichtung aufweisen zu lassen. Dabei kann das Material der Innenwand so gewählt werden, dass in Zusammen­ wirken mit dem Schutzmantel des jeweiligen Zünderdrahtes die notwendige Reduzie­ rung der Reibung erfolgt. Denkbar ist es aber genauso, die Innenwand der Kanäle mit einer entsprechenden Beschichtung zu versehen, die dann in einem getrennten Arbeits­ gang aufgebraucht werden müsste. Vorteilhaft ist dabei insbesondere, dass über die gesamte Länge des Kanals gesehen eine gleichmäßige Reduzierung der Reibung erreicht werden kann, wodurch über große Längen von Zünderdrähten diesen die zweckmäßige Beweglichkeit gesichert ist.
Zur Unterstützung der Beweglichkeit der Zünderdrähte mit Schutzmantel im Sicherungsmantel und zum anderen um die Handhabung zu erleichtern, sieht die Erfin­ dung vor, dass die Flexibilität des Sicherungsmantels durch Wärme veränderbar ist. Vorteilhaft ist dabei, dass durch Aufbringen von Wärme insbesondere durch Reibung die Flexibilität des Sicherungsmantels so verändert werden kann, dass damit auch ge­ zielt die Beweglichkeit des Zünderdrahtes im jeweiligen Kanal mit beeinflusst werden kann.
Bekannterweise werden die Zünderdrähte der Zündmittel unterschiedlich farbig markiert. Dabei können die Schutz­ mäntel entsprechend eingefärbt oder mit Streifen versehen sein, die die Identifikation des jeweiligen Zünderdrahtes erleichtern. Diese Identifikation wird noch dadurch erleich­ tert, daß gemäß der Erfindung der Sicherungsmantel durch­ sichtig ausgebildet ist. Auf diese Weise kann ein in den Kanal hineingerutschter Zünderdraht ohne weiteres identifi­ ziert werden, ohne daß es notwendig ist, den Sicherungsmantel vorher zu zerstören.
Die beiden, den Sicherungsmantel bildenden Kanäle sind über eine Wandung miteinander verbunden. Hierzu ist weiter vorne erwähnt, daß sie ausreichend dünn und einreißbar ist, um auf diese Art und Weise bei Bedarf die beiden Kanäle voneinander zu trennen. Diese Wandung ist über die gesamte Länge der beiden Kanäle durchgehend ausgebildet. Es kann aber auch zweckmäßig sein, die die Kanäle verbindende Wandung von im Abstand angeordneten Stegen bilden zu lassen, um auf diese Art und Weise das Trennen der beiden Kanäle vonein­ ander zu erleichtern. Darüber hinaus können die Stege auch jeweils an solchen Stellen vorgesehen werden, die gleich­ zeitig als Markierung dienen, beispielsweise, um dem Benutzer anzudeuten, wo er eine Trennung vornehmen muß.
Die Erfindung sieht dazu ergänzend vor, daß die Stege im gleichen, einer bestimmten Maßeinheit entsprechenden Abstand angeordnet sind. Damit könnte man in gewisser Hin­ sicht die Zünderdrähte bzw. ihren Sicherungsmantel als Maß­ stab einsetzen, wobei sogar die Möglichkeit besteht, die Stege unterschiedlich dick bzw. unterschiedlich farbig auszu­ bilden, so daß ohne Probleme sofort erkannt werden kann, welche Abstände durch einen derartigen Zünderdraht überbrückt sind. Da die Sicherungsmäntel nach einer oben erwähnten Ausbildung durchsichtig ausgebildet sind, können die durch die Markierungen gegebenen Positionen noch leichter erkannt werden.
Das Abreißen oder Lösen der einzelnen, die Zünderdrähte enthaltenden Kanäle wird dadurch begünstigt und erleichtert, daß die Wandung oder die Stege eine etwa mittig zwischen den beiden Kanälen ausgebildete Schwachstelle aufweisen. Diese Schwachstelle wirkt sich insbesondere zu Beginn des Einreiß- oder Abreißvorganges positiv aus, weil damit der Trennvorgang leicht eingeleitet werden kann. Andererseits ist durch diese Schwachstelle aber sichergestellt, daß ohne eine entsprechend gezielte Belastung die einzelnen Kanäle fest miteinander verbunden bleiben.
Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß ein Zündmittel geschaffen ist, das ein Verletzen der in den Kanälen untergebrachten Zünderdrähte bzw. der Zünder­ drähte mit dem Schutzmantel unterbindet. Es ist nun möglich, die Zünderdrähte zusammen mit ihrem Schutzmantel so zu mani­ pulieren, daß jeweils eine vorteilhafte und vor allem sichere Handhabung möglich ist. Gerade bei diesen für die Sicherheit der Bedienungsmannschaft ausgesprochen wichtigen Teilen kommt dieser die Zündsicherheit bewahrenden Ausführung be­ sondere Bedeutung zu. Vorteilhaft ist darüber hinaus, daß ein derartiges Zündmittel leicht und sicher gehandhabt werden kann, so daß es auch für den Fachmann annehmbar ist, der ansonsten nicht zuletzt aus Bequemlichkeit heraus dazu neigt, etwas kompliziertere Wege auszuschließen. Wegen der hier vorgegebenen Vereinfachung der Handhabung ist aber genau das Gegenteil der Fall, d. h. der Fachmann wird diesen Vor­ schlag als für ihn positiv erkennen und damit auch wahr­ nehmen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegen­ standes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der bevorzugte Ausführungsbei­ spiele mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 ein Zündmittel mit die Zünderdrähte um­ gebendem Sicherungsmantel mit durchgehender Verbindung der beiden Kanäle,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Sicherungsmantel nach Fig. 1.
Fig. 3 eine nur punktuelle Verbindung der beiden Kanäle des Sicherungsmantels,
Fig. 4 einen Schnitt im Bereich einer derartigen punktuellen Verbindung und
Fig. 5 eine vergrößerte Wiedergabe eines Schnittes durch einen doppelt gesicherten Zünder­ draht.
Fig. 1 gibt ein Zündmittel (1) wieder, das aus der Zündkapsel (2) sowie den Zünderdrähten (3, 4) besteht. Die beiden Zünderdrähte (3, 4) sind jeweils von einem dicht anliegenden Schutzmantel (5 bzw. 6) umgeben.
Beide Zünderdrähte (3, 4) mit den umgebenden Schutz­ mänteln (5, 6) stecken wiederum in einem Sicherungsmantel (8), wobei dieser Sicherungsmantel (8) zwei Kanäle (9, 10) aufweist, die über eine dünne Wandung (11) miteinander in Verbindung stehen.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Wiedergabe des Zünd­ mittels (1) mit den im Sicherungsmantel (8) untergebrachten Zünderdrähten (3, 4), während Fig. 2 einen Schnitt durch den Sicherungsmantel (8) mit den beiden Kanälen (9, 10) wiedergibt.
Bei Fig. 2 angedeutet ist, daß diese beiden Kanäle (9, 10), die gemeinsam den Sicherungsmantel (8) bilden, über eine relativ dünne Wandung (11) miteinander verbunden sind. Hierzu ist erläutert worden, daß die Wandung (11) dünn und einreißbar ist. Nur der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, daß es sich hier um vereinfachte Wiedergaben insbesondere bezüglich der Schnitte handelt.
Zwischen dem Sicherungsmantel (8) bzw. den sie bildenden Kanäle (9, 10) und den darin verschieblich angeordneten Zünderdrähten (3, 4) mit den Schutzmänteln (5, 6) ist eine Gleitmittelbeschichtung (12) vorgesehen. Nähere Einzelheiten hierzu werden unten noch erwähnt.
Fig. 3 zeigt eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung, nur daß hier keine durchgehende Wandung (11), sondern viel­ mehr in Abständen Stege (16, 16', 16") vorgesehen sind. Diese Stege (16) können ebenso wie die Wandung (11) aus dem gleichen Material wie die Schutzmäntel (5, 6) bzw. der Sicherungsmantel (8) hergestellt sein. Wie Fig. 3 erläutert, ist durch die besondere Ausbildung und Anordnung der hier vorgesehenen Stege (16) mit den aus Fig. 4 ersichtlichen Schwachstellen (17) ein Einreißen begünstigt, so daß beim Manipulieren die von dem jeweiligen Kanal (9 bzw. 10) ge­ sicherten Zünderdrähte (3, 4) erfaßt und gehandhabt werden können.
Die aus Fig. 4 ersichtliche Schwachstelle (17) ist besonders zweckmäßig auch bei der aus Fig. 1 ersichtlichen Ausführungsform zu gebrauchen, wo dann die Wandung (11) an einer Stelle so geschwächt ist, daß das Einreißen beim Trennen der beiden Kanäle (9, 10) voneinander begünstigt wird.
Außerdem zeigt Fig. 4, daß hier nicht auf der Innenwand (14, 15) der Kanäle (9, 10) eine Gleitmittelbeschichtung (12) vorgesehen ist, sondern auf der Oberfläche (13) der Schutzmäntel (5, 6).
Fig. 5 schließlich zeigt eine vergrößerte Wiedergabe eines der Zünderdrähte (3), der wie hier deutlich wird, zunächst von dem eng anlagernden Schutzmantel (5) umgeben ist, der dann wiederum im Abstand und damit innerhalb des Sicherungsmantels (8) beweglich angeordnet ist. Die Beweg­ lichkeit wird durch die Gleitmittelbeschichtung (12) begün­ stigt, die bei Fig. 5 körnerförmig dargestellt ist.
Angedeutet ist darüber hinaus noch bei Fig. 5, daß auch die Innenwand (14, 15) des Sicherungsmantel (8) so gewählt sein kann, daß ein einwandfreies Hin- und Herbewegen der Zünderdrähte (3, 4) mit den Schutzmänteln (5, 6) inner­ halb des Sicherungsmantels (8) gegeben ist. Angedeutet ist dies bei Fig. 5 durch ein Gleitmittel (18) innerhalb der Wand (19) des Kanals (8).

Claims (10)

1. Zünderdrähte zur Verbindung einer Zündkapsel (2) mit einer Zünd­ maschine, die jeweils in einen eng umschließenden Schutzmantel (5, 6) aus Kunststoff eingebettet und zusätzlich über einen gemeinsamen Sicherungsmantel (8) geschützt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsmantel (8) zwei getrennte Kanäle (9, 10) aufweist, in denen je ein Zünderdraht (3, 4) mit Schuhmantel (5, 6) angeordnet ist und deren Innendurchmesser über dem der Schutzmäntel (5, 6) liegt, dass die Wandung der beiden Kanäle (9, 10) über eine dünne, einreißbare Wandung (11) verbunden ist und dass innen in ihnen eine Gleitmittelbeschichtung (12) vorgesehen ist.
2. Zünderdrähte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser der Kanäle (9, 10) den Zünderdrähten (3, 4) mit Schutz­ mantel (5, 6) über deren Länge die notwendige Beweglichkeit belassend bemessen ist.
3. Zünderdrähte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zünderdrähte (3, 4) mit einer Gleitbeschichtung (12) versehen sind.
4. Zünderdrähte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Gleitmittelbeschichtung (12) ein in die Kanäle (9, 10) eingegebenes Gleitpulver dient.
5. Zünderdrähte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (9, 10) mit einer als Gleitmittelbeschichtung (12) wirkenden Innenwand (14, 15) versehen sind oder eine entsprechende Beschichtung aufweisen.
6. Zünderdrähte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flexibilität des Sicherungsmantels (8) durch Wärme veränderbar ist.
7. Zünderdrähte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsmantel (8) durchsichtig ausgebildet ist.
8. Zünderdrähte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (9, 10) verbindende Wandung (11) von im Abstand angeordneten Ste­ gen (16) gebildet ist.
9. Zünderdrähte nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (16) im gleichen, einer bestimmten Maßeinheit entsprechenden Abstand angeordnet sind.
10. Zünderdrähte nach Anspruch 1 oder Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung (11) oder die Stege (16) eine etwa mittig zwischen den beiden Kanä­ len (9, 10) ausgebildete Schwachstelle (17) aufweisen.
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