DE4105367C2 - - Google Patents

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DE4105367C2
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sealing tape
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Hans-J. Dipl.-Ing. 4330 Muelheim De Tueckmantel
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Kempchen & Co 4200 Oberhausen De GmbH
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Kempchen & Co 4200 Oberhausen De GmbH
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/02Sealings between relatively-stationary surfaces
    • F16J15/06Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces
    • F16J15/10Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing
    • F16J15/12Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing with metal reinforcement or covering
    • F16J15/121Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing with metal reinforcement or covering with metal reinforcement
    • F16J15/122Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing with metal reinforcement or covering with metal reinforcement generally parallel to the surfaces

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Description

Die Erfindung betrifft ein profiliertes Dichtungsband zur Herstellung von in der Dichtungsbandebene bogenförmig gekrümmten Dichtungen, gebildet aus einem langgestreckten Blechstreifen und daran beidseitig flächig anliegenden und befestigten Abdeckungsschichten aus einem Weichdichtungswerkstoff.
Dichtungsbänder des beschriebenen Aufbaus werden insbesondere im Apparatebau eingesetzt, z. B. als Dichtungsmittel zwischen Flanschen. Der Blechstreifen besteht aus einem geeigneten Werkstoff, zumeist aus Stahl oder nichtrostendem Stahl. Die Dicke des Blechstreifens ist weitgehend beliebig. In der Praxis hat der Blechstreifen im allgemeinen eine Dicke von etwa 0,1 mm bis etwa 1 mm. Vorzugsweise ist der Blechstreifen etwa 0,5 mm dick. Der Weichdichtungswerkstoff besteht z. B. aus Graphit, auch in Form von geblähtem Graphit, oder aus Kunststoff wie Polytetrafluorethylen. Der Weichdichtungswerkstoff kann aber auch aus einem weichen Metall bestehen, z. B. aus Blei.
Bei einem bekannten Dichtungsband der eingangs beschriebenen Gattung (Firmenkatalog S1, Burgmann, Statische Dichtungen, Ausgabe D1.1/8000-3.84, S. 4, 14) besteht die Profilierung aus Wellen, die sich durchgehend über die gesamte Breite des Dichtungsbandes erstrecken. Das Dichtungsband ist zu einem Coil aufwickelbar. Wenn das Dichtungsband in seiner Ebene zu einem Dichtungsring verformt wird, dann besteht die Gefahr, daß die notwendigen Dehnungen im Bereich des äußeren Umfanges des Dichtungsringes sowie die notwendigen Stauchungen im Bereich des inneren Umfanges des Dichtungsringes nicht gleichmäßig sind. Das kann die Dichtwirkung des eingebauten Dichtungsringes beeinträchtigen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Dichtungsband der eingangs beschriebenen Gattung so zu verbessern, daß die Dichtwirkung des in seiner Ebene zu einem Dichtungsring verformten Dichtungsbandes nicht beeinträchtigt wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Profilierung der Anordnung aus dem Blechstreifen und den Abdeckungsschichten in der Weise gebildet ist, daß von beiden Längsseiten des Dichtungsbandes sich quer zu diesen Längsseiten erstreckende profilartige Ausformungen ausgehen, die vor Erreichen der Bandmitte enden, wobei in jeder Hälfte des Bandes gleichartige Ausformungen in einem in Bandlängsrichtung gemessenen festen Abstand periodisch aufeinanderfolgen, derart, daß jeweils einer Profilierungslücke in der einen Bandhälfte eine profilartige Ausformung in der anderen Bandhälfte gegenüberliegt. Die profilartigen Ausformungen können auch sinusförmige Wellen, harmonikabalgartige Faltungen oder andere wellenähnliche Profilierungen sein, die es erlauben, daß das Dichtungsband in der Dichtungsbandebene bogenförmig verformbar ist. Weil die profilartigen Ausformungen vor Erreichen der Bandmitte enden, entsteht eine neutrale Zone, die verhindert, daß bei der Verformung Dehnungen im äußeren Bereich des Dichtungsbandes sowie Stauchungen im inneren Bereich des Dichtungsbandes aufeinander rückwirken. Dehnungen und Stauchungen bleiben folglich voneinander getrennt und bilden sich gleichmäßig über die Länge des Dichtungsbandes bzw. den Umfang des Dichtungsringes aus. Eine gleichmäßige Dichtwirkung des eingebauten Dichtringes ist damit gewährleistet. Zur Verbesserung der Dichtwirkung ist in diesem Zusammenhang eine bevorzugte Ausführung der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der in Bandlängsrichtung verlaufende ausformungsfreie Bandmitten-Bereich eine durchlaufende Längsprofilierung aufweist.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die beschriebenen Profilierungen ein Aufwickeln des Dichtungsbandes zu einem Coil nicht nur nicht beeinträchtigen, sondern sogar erleichtern, während gleichzeitig die Möglichkeit geschaffen wird, das Dichtungsband in der Bandebene bogenförmig zu verformen und dadurch aus dem Dich­ tungsband Dichtungsringe aufzubauen. Es versteht sich, daß Blech­ dicke und Geometrie der Wellprofilierungen den Radiusbereich des Dichtungsringes bestimmen, zu dem das erfindungsgemäße Dichtungs­ band geformt werden kann. Die Auslegung läßt sich ohne weiteres so treffen, daß alle Radien, die im technischen Apparatebau mit großen Apparaten und Einrichtungen verlangt werden, beherrscht werden kön­ nen. Von besonderem Vorteil ist die Tatsache, daß das Dichtungsband als Coil angeliefert und erst beim Einbau zum Dichtungsring geformt werden kann. Unabhängig davon kann das Dichtungsband wie bisher als gerade verlaufendes Dichtungsband zwischen entsprechenden Flanschen und dergleichen eingesetzt werden.
Im einzelnen bestehen im Rahmen der Erfindung mehrere Möglichkeiten der weiteren Ausbildung und Gestaltung. So kann der Blechstreifen eine Lochung mit über die Bandlänge sowie die Brandbreite verteilten Löchern aufweisen, wobei die Abdeckungsschichten durch die Löcher hindurch vereinigt sind. Nach einem anderen Vorschlag der Erfindung besitzt der Blechstreifen ausgestanzte Verankerungsfahnen und sind die Abdeckungsschichten mit diesen Verankerungsfahnen an dem Blech­ streifen befestigt. Dabei können die Verankerungsfahnen auch gleich­ sam widerhakenähnlich gekrümmt oder orientiert sein. Stets liegt es im Rahmen der Erfindung, die Abdeckungsschichten adhäsiv oder zu­ sätzlich zu den beschriebenen Maßnahmen mit mechanischer Verankerung adhäsiv mit dem Blechstreifen zu verbinden.
Das nach Lehre der Erfindung eingerichtete Dichtungsband kann selbstverständlich nicht nur am Einbauort zu einem Dichtungsring ge­ formt werden. Diese Formgebung kann auch im Zusammenhang mit der Fertigung der Dichtungsbänder geschehen, wobei das Dichtungsband schraubenwendelförmig zu einem Dichtungsring aufgeschlossen ist, der zumindest zwei Dichtungsbandlagen mit überlappten und angeschrägten Enden aufweist.
Bei Dichtungsbändern des beschriebenen Aufbaus empfiehlt es sich und ist es bekannt, zur Verbesserung der Dichtwirkung das Dichtungsband zumindest druckraumseitig mit einer Blechstreifeneinfassung mit U-för­ migem Querschnitt zu versehen, die aufgeklemmt oder aufgeheftet ist. Das gilt auch für die erfindungsgemäße Ausführungsform. Auch der Blechstreifen für die Blechstreifeneinfassung kann als Coil zur Verfü­ gung gestellt und im Zusammenhang mit dem Einbau des Dichtungs­ bandes oder eines daraus geformten Dichtungsringes mit U-förmigem Querschnitt versehen sowie als Blechstreifeneinfassung mit U-förmigem Querschnitt aufgesetzt werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausfüh­ rungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zei­ gen in schematischer Darstellung
Fig. 1 eine Draufsicht mit Seitenansicht und Querschnitt eines erfin­ dungsgemäßen Dichtungsbandes,
Fig. 2 entsprechend der Fig. 1 eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Dichtungsbandes,
Fig. 3 schematisch eine mögliche Wellprofilierung,
Fig. 4 eine andere Ausführungsform des Gegenstandes der Fig. 3,
Fig. 5 eine Draufsicht auf einen aus einem erfindungsgemäßen Dich­ tungsband aufgebauten Dichtungsring, ausschnittsweise,
Fig. 6 einen Schnitt in Richtung A-A durch den Gegenstand nach Fig. 5 und
Fig. 7 in gegenüber der Fig. 5 wesentlich vergrößertem Maßstab die Seitenansicht eines Dichtungsringes, der aus einem erfindungs­ gemäßen Dichtungsband aufgebaut ist, im Bereich der Enden dieses Dichtungsbandes.
Das in den Figuren dargestellte Dichtungsband besteht aus einem längslaufenden Blechstreifen 1 und einer beidseitigen Abdeckungs­ schicht 2 aus einem Weichdichtungswerkstoff. Diese Abdeckungsschich­ ten 2 sind mit dem Blechstreifen 1 verbunden.
Aus einer vergleichenden Betrachtung der Fig. 1 bis 4 entnimmt man, daß das Aggregat aus dem Blechstreifen 1 und den Abdeckungsschich­ ten 2 an beiden Längsrändern eine in Längsrichtung verlaufende Well­ profilierung 3 aufweist. Es ist dadurch in der Dichtungsbandebene bogenförmig verformbar. Folglich können aus dem Dichtungsband 1, 2, 3, Dichtungsringe gebildet werden, wie es anhand der Fig. 5 bis 7 weiter erläutert wird. Im Ausführungsbeispiel und nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung weisen die Wellprofilierungen 3 an den beiden Längsseiten die gleiche Wellenlänge sowie die gleiche Amplitude auf. Dabei sind die Wellprofilierungen 3 an den beiden Längsseiten um eine halbe Wellenlänge versetzt angeordnet. Zwischen den beiden Wellprofilierungen 3 befindet sich ein längslaufender wellenfreier Be­ reich 4. Dieser ist im Ausführungsbeispiel mit einer in Längsrichtung des Dichtungsbandes 1, 2, 3, durchlaufenden Längsprofilierung 5 ver­ sehen, wodurch die Dichtwirkung verbessert wird. Die Fig. 3 und 4 verdeutlichen, daß mit den verschiedensten Wellprofilierungen 3 ge­ arbeitet werden kann.
In der Ausführungsform nach Fig. 2 erkennt man, daß der Blechstrei­ fen 1 eine Lochung mit über die Bandlänge sowie die Bandbreite ver­ teilten Löchern 6 aufweist, wobei die Abdeckungsschichten 2 durch die Löcher 6 hindurch vereinigt sind. An den Löchern 6 können auch Ver­ ankerungsfahnen 7 angeordnet sein, was in dem zur Fig. 2 gehören­ den Querschnitt angedeutet worden ist. Mit den Verankerungsfahnen 7 sind die Abdeckungsschichten 2 aus dem Weichdichtungswerkstoff an den Blechstreifen 1 angeschlossen. Sie könnten aber auch oder zusätz­ lich adhäsiv mit dem Blechstreifen verbunden sein.
Die Dichtungsringe, die aus dem beschriebenen Dichtungsband her­ stellbar sind, können werksmäßig geformt oder beim Einbau der Dich­ tungen eingerichtet sein. Aus den Fig. 5 bis 7 entnimmt man, daß das Dichtungsband 1, 2, 3, schraubenwendelförmig zu einem Dichtungs­ ring aufgeschlossen ist, der im Ausführungsbeispiel aus zwei Dich­ tungsbandlagen 8, mit überlappten und angeschrägten Enden 9 besteht. In den Fig. 5 und 6 wurde außerdem angedeutet, daß das Dichtungs­ band 1, 2, 3, hier in der zusammengelegten Form als Dichtungsring, zumindest druckraumseitig eine Blechstreifeneinfassung 10 mit U-för­ migem Querschnitt aufweist, die aufgeklemmt oder aufgeheftet ist.

Claims (7)

1. Profiliertes Dichtungsband, zur Herstellung von in der Dichtungsbandebene bogenförmig gekrümmten Dichtungen, gebildet aus einem langgestreckten Blechstreifen und daran beidseitig flächig anliegenden und befestigten Abdeckungsschichten aus einem Weichdichtungswerkstoff dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierung der Anordnung aus dem Blechstreifen (1) und den Abdeckungsschichten (2) in der Weise gebildet ist, daß von beiden Längsseiten des Dichtungsbandes sich quer zu diesen Längsseiten erstreckende profilartige Ausformungen (3) ausgehen, die vor Erreichen der Bandmitte enden, wobei in jeder Hälfte des Bandes gleichartige Ausformungen (3) in einem in Bandlängsrichtung gemessenen festen Abstand periodisch aufeinanderfolgen, derart daß jeweils einer Profilierungslücke in der einen Bandhälfte eine profilartige Ausformung (3) in der anderen Bandhälfte gegenüberliegt.
2. Dichtungsband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in Bandlängsrichtung verlaufende ausformungsfreie Bandmitten-Bereich (4) eine durchlaufende Längsprofilierung (5) aufweist.
3. Dichtungsband nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Blechstreifen (1) eine Lochung mit über die Bandlänge sowie die Bandbreite verteilten Löchern (6) aufweist und die Abdeckungsschichten (2) durch die Löcher (6) hindurch vereinigt sind.
4. Dichtungsband nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Blechstreifen (1) ausgestanzte Verankerungsfahnen (7) aufweist und die Abdeckungsschichten (2) mit diesen an dem Blechstreifen (1) befestigt sind.
5. Dichtungsband nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckungsschichten (2) adhäsiv mit dem Blechstreifen (1) verbunden sind.
6. Dichtungsband nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß es schraubenwendelförmig zu einem Dichtungsring aufgeschlossen ist, der zumindest zwei Dichtungsbandlagen (8) mit überlappten und angeschrägten Enden (9) aufweist.
7. Dichtungsband nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß es zumindest einseitig eine Blechstreifeneinfassung (10) mit U-förmigen Querschnitt aufweist, die aufgeheftet oder aufgeklemmt ist.
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