DE410060C - Vorrichtung zur Herstellung elektrischer Kabel - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung elektrischer Kabel

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DE410060C
DE410060C DEG59468D DEG0059468D DE410060C DE 410060 C DE410060 C DE 410060C DE G59468 D DEG59468 D DE G59468D DE G0059468 D DEG0059468 D DE G0059468D DE 410060 C DE410060 C DE 410060C
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Germany
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cable
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rollers
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electrical cables
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DEG59468D
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W T Glover & Co Ltd
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W T Glover & Co Ltd
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/06Insulating conductors or cables
    • H01B13/08Insulating conductors or cables by winding
    • H01B13/0883Pretreatment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

  • Vorrichtung _zur Herstellung elektrischer Kabel. Die Erfindung. bezieht -sich =auf Vorrich--tungen, um elektrische Kabel herzustellen, deren Papierisolation während des Durchganges des Kabels durch ein das Imprägniermittel enthaltendes Gefäß schraubenförmig aufgewickelt wird.
  • Es sind bereits derartige Verfahren bekannt, bei denen Führungsvorrichtungen für das Kabel entweder überhaupt nicht oder nur außerhalb des Imprägniergefäßes vorgesehen sind.
  • ES ist nun bei der Herstellung von Kabeln mit derartigen Apparaten leicht möglich, daß der Leiter, während er durch-das Gefäß hindurchgezogen wird, infolge des durch die Papierstreifen ausgeübten Zuges oder aus anderen Gründen nach der einen oder anderen Richtung abgebogen wird und infolgedessen die theoretisch für eine einwandfreie und richtige Umwicklung notwendige Gerade verläßt. Der Zweck der Erfindung ist es, hiergegen Abhilfe zu schaffen.
  • Es geschieht dies durch die Verwendung einer oder mehrerer innerhalb des Imprägniergefäßes angebrachter Führungen, die verhindern, daß der Leiter während des Durchganges durch das Gefäß von der Geraden abweicht. Die Führungen sind verstellbar am Behälter befestigt und so ausgestaltet, daß sie die von den Spulen oder Wickelköpfen abgezogenen Papierstreifen nicht behindern. Vorzugsweise bestehen diese Führungen aus mehreren Rollenträgern, die mit Zwischenräumen längs des Gefäßes angebracht sind. Jeder Träger besitzt beispielsweise drei faßförmige Rollen, die symmetrisch rund um den Leiter angeordnet sind, wobei deren Achsen parallel zur Kabelachse liegen. Diese Rollen üben unter der Einwirkung von federnden Gliedern einen radialen Druck gegen den Leiter auf die Papierwicklung aus, wobei dafür Sorge getragen ist, daß der Druck aller Rollen eines Rollenhalters der gleiche ist.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung mit einem Rollenhalter in Ansicht und Abb. 2 den dazugehörigen Grundriß.
  • Das die .Isolier- oder .Imprägniermasse enthaltende Gefäß ist mit a bezeichnet. Die eine Längskante a1 ist flanschenartig ausgestaltet, und am Boden des Gefäßes ist parallel zur Kante eine Schiene a2 vorgesehen. Der Rahmen b trägt einen Satz Rollen und besitzt einen um die Kante a1 des Behälters a gekröpften Ansatz b1, mit Hilfe dessen der Rahmen b durch eine Schraube b2 an einer beliebigen Stelle des Gefäßes a befestigt wird. Der sich bis über die Mitte des Gefäßes erstreckende Rahmen b ist bei b3 so abgekröpft, daß er bügelartig unter dem Leiter hindurchgreift. Mit einer Nase b4 legt sich der Rahmen hinter die Schiene a2 und erhält auf diese Weise im Zusammenwirken mit der Schraube b2 eine sichere Lage, die noch dadurch erhöht wird, daß die zusammenarbeitenden Flächen der Schiene a2 und der Nase b' geneigt liegen. Mit b6, bB und b7 sind drei Rollen bezeichnet, deren Achsen in entsprechenden Armen b'51, bsl und b71 gelagert sind. Jeder dieser Arme ist bei b52, b82 und b72 drehbar im Rahmen b3 gelagert, und sie stehen zwangläufig miteinander in Verbindung, indem die Arme b81 und b81 miteinander kämmende Zahnradsektoren b53 und b83 .besitzen, während der. Arm b` mit dem Arm b71 durch eine Zugstange b8 verbunden ist. Die Folge davon ist, daß die Bewegung der Arme um ihre Zapfen b12, b82 und b72 synchron vor sich geht und je nach der Bewegung der nachstehend beschriebenen Vorrichtung dem Leiter genähert oder von ihm entfernt werden. Im Rahmen b ist eine Spindel d senkrecht beweglich gelagert, die eine Gabel dl trägt. Letztere umgreift einen an dem einen der Sektoren vorgesehenen Zapfen d2, so daß durch eine Auf-bzw. Abwärtsbewegung der Spindel d die Rolle b" und infolge der zwangläufigen Verbindung in entsprechender Weise die Rollen b5 und b7 dem Leiter genähert oder von ihm entfernt werden. An der Spindel d ist bei d" ein Handgriff d3 drehbar gelagert, der mit einem Kurvennocken d' ausgerüstet ist. Zwischen dem Rahmen b und einem Bund der Spindel d ist eine Feder ds eingeschaltet, die das Bestreben hat, die Spindel d nach unten zu bewegen und dadurch die Rollen b", b6, b7 dem Leiter zu nähern, so daß dieser geführt und ein gewisser Druck auf die Umwicklung ausgeübt wird.
  • Schwenkt man den Handgriff d3 herum, so wird die Spindel d dadurch, daß der Kurvennocken d5 auf den Rahmen b aufläuft, gegen die Wirkung der Feder d6 angehoben. Bei weiterem Verschwenken tritt durch die IN ockenscheibe d8 eine Sperrstellung ein, so daß die Spindel d angehoben bleibt und dementsprechend die Rollen von dem Leiter abgehoben sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRUCH: i. Vorrichtung zur Herstellung elektrischer Kabel, deren Papierisolierung während des Durchganges des Kabels durch ein das Imprägniermittel enthaltendes Gefäß schraubenförmig aufgewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel während seines Durchganges durch das Gefäß durch Vorrichtungen, die in dem Gefäß selbst angeordnet sind, geführt wird und die verhindern, daß das Kabel von der theoretischen Geraden abweicht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i unter Verwendung von Rollensätzen als Führungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollensätze in Abständen innerhalb des Gefäßes angeordnet sind und daß die Rollen an beweglichen Armen sitzen, die in einem Rahmen gelagert und so miteinander gekuppelt sind, daß sie unter der Wirkung eines federnden Gliedes gleichmäßig von allen Seiten gegen das Kabel gedrückt und bei einer Bewegung in entgegengesetzter Richtung gegen die Wirkung des federnden Gliedes vom Kabel abgehoben werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Glied aus einer Schraubenfeder besteht, die sich einerseits gegen den Rollenrahmen, andererseits gegen eine in dem Rahmen geführte Spindel stützt, welch letztere mit den die Rollen tragenden Armen gekuppelt ist und durch einen Handgriff und einen Kurvennocken gegen die Wirkung der Feder im Sinne eines Abhebens der Rollen von dem Kabel bewegt werden kann.
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