DE408356C - Roehrenkessel mit einer Anzahl nebeneinanderliegender Rohrschlangen - Google Patents

Roehrenkessel mit einer Anzahl nebeneinanderliegender Rohrschlangen

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DE408356C
DE408356C DEB111671D DEB0111671D DE408356C DE 408356 C DE408356 C DE 408356C DE B111671 D DEB111671 D DE B111671D DE B0111671 D DEB0111671 D DE B0111671D DE 408356 C DE408356 C DE 408356C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B21/00Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
    • F22B21/22Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from water tubes of form other than straight or substantially straight
    • F22B21/24Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from water tubes of form other than straight or substantially straight bent in serpentine or sinuous form

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Röhrenkessel mit einer,-Anzahl nebeneinanderliegender Rohrschlangen. Die Erfindung bezieht sich auf solche Röhrenkessel, bei denen eine Anzahl Rohrschlangen nebeneinanderliegen derart, daß die geraden Rohrstrecken den Heizraum überqueren. Gemäß der Erfindung sind die Krümmer jeder Rohrschlange abwechselnd nach entgegengesetzten Seiten so geneigt, daß die den Heizkanal überquerenden Stränge jeder Schlange versetzt zueinander verlaufen und ein wellenförmiger Querschnitt der einzelnen Rohrstaffeln entsteht. Durch diese Ausbildung wird ein dichtes Ineinanderschieben der einzelnen Staffeln, d. h. eine äußerst gedrängte Bauweise, und ohneRaummehrbeanspruchung eine Verlängerung der Rohrwege im Bereiche der Heizgase erreicht. Für den Einbau solcher Kessel auf Fahrzeugen ist die neue Bauart von besonderer Bedeutung. Die Erfindung gibt die Möglichkeit, die nebeneinanderliegenden Rohrschlangen zwei Gruppen bilden zu lassen, die abwechselnd nach der einen und nach der anderen Seite herausgezogen werden können, wodurch die Auswechselung etwa schadhaft gewordener Rohrschlangen außerordentlich erleichtert wird. Die Rohrschlangen können ferner in an sich bekannter Weise zwischen zwei oberen und zwei unteren Wasserkammern hin und her laufen und derart in diese einmünden, daß die beiden Enden der Schlangen der einen Gruppe an die übereinanderliegenden Wasserkammern der einen Seite und die Enden der anderen Gruppe an die Wasserkammern der anderen Seite angeschlossen sind. Diese Anordnungsweise führt ebenfalls bei günstigster Raumausnutzung zu einer bequemen Auswechselbarkeit der einzelnen Rohrstaffeln.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i die Vorderansicht eines Datnpfkessels, teilweise im Schnitt, un tl Abb. a die zugehörige Seitenansicht; Abb. 3 und 4 beziehen sich auf eine Einzelheit, die im Grundriß und in Seitenansicht, teilweise geschnitten, dargestellt sind.
  • Der Dampfkessel wird bei dem gewählten Beispiel von dem Rahmen i eines Wagens getragen und ist von einer abnehmbaren Haube :2 überdeckt, die aus zwei Hälften besteht. Der Brenner kann unmittelbar unter dem Kessel angeordnet werden.
  • Jeder Seitenteil besteht im wesentlichen aus einem U-förmig gestalteten, röhrenförmigen Kasten mit einem oberen Wasserraum in Gestalt eines angeschweißten oder in anderer Weise am oberen Ende des Kastens befestigten Kessels; der U-förmige Kasten 3 auf der linken Seite des Dampfkessels ist mit dem Wasserraum .4 verschweißt, während der U-förmige Kasten 5 auf der rechten Seite des Dampfkessels mit dem Wasserraum 6 verbunden ist. Die Wasseroberfläche befindet sich in diesen Wasserräumen 4 und 6. Die Wasserstutzen 3 und 5 sind oben und unten, vorn und hinten durch die Querröhren 1 und ä miteinander verbunden, die diese beiden Teile zusammenhalten und sie auch zusammenziehen, zu welchem Zweck Links- und Rechtsgewinde an den Verbindungsstellen vorgesehen ist. Somit können diese Rohre leicht eingesetzt oder herausgenommen werden, wenn der Dampfkessel zusammengesetzt bzw. auseinandergenommen werden soll bzw. die eine Seite behufs Instandsetzung ausgewechselt «-erden soll. Die Muttern 9 dienen gleichzeitig als Anschläge und als Halter für eine entsprechende Dichtung.
  • Die Wasserrohre sind in zwei Reihen fo und i i angeordnet, die die unteren Wasserräume mit den seitlichen Teilen 3 und 5 verbinden, wobei die Rohre der einen Reihe mit denen der anderen Reihe abwechseln. Die Rohre sind so gebogen, daß sie mehreremal quer zur ganzen Breite der Heizkammer hin und her laufen und die unteren Wasserräume mit den oberen Wasserräumen q. und 6 verbinden. Um eine größtmögliche Ausnutzung der Wärme zu erzielen, sind die Krümmer der Röhren abwechselnd nach verschiedenen Richtungen geneigt, so daß die in der Querrichtung verlaufenden Teile der Röhren gegeneinander- versetzt sind und jede dieser Teile unmittelbar über dem Raum zwischen den beiden unteren sich befindet. Auf diese Weise haben die aufsteigenden Gase freien Zutritt zu allen Teilen der Röhren. Die Rohre sind dicht nebeneinandergelegt, so daß der ganze Raum in der Heizkammer ausgefüllt ist. Es ist ersichtlich, daß die Röhren der einen Reihe dicht neben den Röhren der anderen Reihe liegen und daß die entsprechenden Abbiegungen zweier nebeneinanderliegender Rohre auf entgegengesetzten Seiten der Heizkammer sich befinden. Die Rohre der Reihe io sind an ihren unteren Enden mit dem unteren Wasserraum des Seitenteiles 3 verbunden und mit ihren oberen Enden mit dem Wasserraum q., der mit dem Seitenteil 3 aus einem Stück besteht, und in ähnlicher Weise sind die Röhren i i mit ihren unteren Enden an dem unteren Wasserraum des Seitenteiles 5 und an ihren oberen Enden mit dem Wasserraum 6 verbunden. Aus dieser Bauweise ergibt sich, daß es möglich ist, ein einzelnes Rohr zu entfernen, ohne .die anderen Röhren dabei zu beeinträchtigen.
  • Die Art der Verbindung zwischen diesen Röhren und der Teile, mit -welchen sie an ihren Enden in Verbindung stehen, ist für alle herausnehmbaren Rohre des Dampfkessels die gleiche, und zwar die in den Abb. 3 und d. dargestellte. An den Enden der Röhren ist ein Anschlußstück 12 vorgeseheil, das einen hohlen konischen Stopfen 13 besitzt, der sich rechtwinklig zur Richtung des Rohres erstreckt, und dieser konische Stopfen wird in ein konisches Loch des Teiles, mit dem die Verbindung hergestellt -werden soll, eingeführt. An der hinteren Fläche der beiden nebeneinanderliegenden Verbindungsstücke 12 liegt eine Platte 14 an, die ein Loch besitzt, durch das ein Schraubenbolzen 15 hindurchgeht, der an dem Teil, mit dem die Verbindung hergestellt werden soll, befestigt ist. Eine einstellbare Mutter 16 auf dem Schraubenbolzen 15 legt sich gegen die andere Fläche ,der Platte 14 und gestattet, mit einstellbarem Druck die beiden konischen Stopfen in das konische Loch hineinzudrücken. Es -wird also ein Schraubenbolzen für zwei Röhren benutzt, und es ist klar, .daß Ausdehnung und Zusaminenziehung der Teile die Dichtheit der Verbindung nicht beeinflussen kann, noch kann diese Verbindung durch Erschütterungen undicht werden. Da die Schraubenbolzen genügend weit vorstehen, so sind sie leicht zug iinglich.
  • Der Raum zwischen zwei nebeneinanderliegenden Verbindungsstücken 12 ist geringer als die Breite eines Verbindungsstückes, und es ist daher erforderlich, daß, wenn man ein Rohr entfernt, dieses in Richtung von dem Verbindungsstück hinweg nach der entgegengesetzten Seite der nebeneinanderliegenden Rohre fortzunehmen. Dies ist möglich, da alle Verbindungsstücke für einen Röhrensatz auf einer Seite des Dampferzeugers angeordnet sind, während die für den anderen Satz der Röhren sich auf der anderen Seite des Dampferzeugers befinden. Es ist klar, daß, wenn eine der Röhren platzt, es nur notwendig ist, die beiden Verbindungen zu lösen und das geplatzte Rohr nach derjenigen Seite herauszuziehen, an welcher seine Enden verbunden ;sind, und ein neues Rohr einzusetzen. Die oberen und unteren Enden jederRohrschlange sind etwas verkürzt gehalten, um schnell zu den Verbindungsstücken gelangen zu können.
  • Um den Rückfluß des Wassers zu erleichtern, ist eine Anzahl von nach unten gehenden Rohren 17 vorgesehen, die die Wasserräume 4 und 6 mit den unteren Wasserräumen verbinden. Diese Röhren i7 sind mit denselben Verbindungseinrichtungen versehen wie die anderen Wasserröhren. Um die Wärme in der Heizkammer zu erhalten und gleichzeitig die Röhren 17 auf geringere Temperatur als die Wasserröhren, zum Zweck, einen schnellen Rückfluß des Wassers nach den unteren Wasserräumen zu erreichen, ist eine Wand aus wärmeisolierendem Stoff iä, beispielsweise aus Asbest, zwischen den Enden der Wasserröhren und den Röhren 17 auf beiden Seiten des Kessels angeordnet. Wenn ein gebrochenes Wasserrohr in der oben angegebenen Weise ersetzt werden soll, so muß die isolierende Wand i ä entfernt -werden, was leicht geschehen kann, da sie ja abgebogen werden kann; manchmal wird es auch erforderlich sein, eines der Rohre 17 zu entfernen.
  • ' In der Mitte zwischen den beiden seitlichen Wasserräiunen q. und 6 ist ein Dampfraum ig vorgesehen, der mit diesen Wasserräumen durch die Röhren 2o und 21 im oberen Teil in Verbindung steht. Diese Röhren 2o und 21 haben dieselben konischen Verbindungsstücke -wie die oben beschriebenen Wasserröhren, und die Stopfen in dem Dampfraum i9 sind bis fast zum Mittelpunkt dieses Raumes ausgedehnt, wie aus Abb. i deutlich ersichtlich ist. Der Zweck dieser Verlängerung der, Stopfen ist der, Wasser, das durch die Röhren 2o und 21 in den Dampfraum ig gelangt, nach unten zu führen, so daß es im unteren Teil des Dampfraumes sich ansammelt und nicht in die Dampfmaschine gelangt. Der Dampf für die Maschine wird im oberen Teil des Dampferzeugers ig durch ein Rohr 22 abgeführt. Das Niederschlagswasser in dem Raum i9 wird in die seitlichen Wasserräume q. und 6 durch die Röhren 23 und 2q. zurückgeführt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Röhrenkessel mit einer Anzahl nebeneinanderliegender Rohrschlangen, deren gerade Strecken den Heizraum überqueren, dadurch gekennzeichnet, daß die Krümmer jeder Rohrschlange abwechselnd nach entgegengesetzten Seiten geneigt sind derart, daß die quer über dem Heizkanal liegenden Stränge jeder Schlange versetzt zueinander verlaufen und bei jeder Rohrschlange ein wellenförmiger Querschnitt entsteht, der ein dichtes Ineinanderschieben der einzelnen Rohrstaffeln ermöglicht.
  2. 2. Röhrenkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die nebeneinanderliegenden Rohrschlangen zwei Gruppen (io, ii) bilden, die abwechselnd nach der einen und nach der anderen Seite herausziehbar angeordnet sind.
  3. 3. Röhrenkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrschlangen in an sich bekannter Weise zwischen zwei oberen und zwei unteren Wasserkammern hin und her laufen und in der Weise in diese einmünden, daß die beiden Enden der Rohrschlangen der einen Gruppe an die übereinanderliegenden Wasserkammern der einen Seite und die Enden der anderen Rohrgruppe an die Wasserkammern der anderen Seite angeschlossen sind. q..
  4. Röhrenkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden jeder Rohrgruppe an den Einmündungsstellen in die Wasserkammern Anschlußstücke (i2) tragen, die breiter sind als der Zwischenraum zwischen ihnen, so daß für das seitliche Herausziehen derRohrschlangen beim Auswechseln nur Platz nach der Seite der zu der betreffenden Rohrgruppe gehörigen Anschlußstücke bleibt.
  5. 5. Röhrenkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußstücke (i2) der Rohrenden mit einem Rohrkegel (i3) versehen sind, der durch eine je zwei Anschlußstücke (i2) überbrückende Spannplatte (i¢) mit regelbarem Druck in die Wandung der Wasserkammern hineingedrückt wird.
  6. 6. Röhrenkessel nach Anspruch z bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks freier Zugänglichkeit der Anschlußstücke (i2) und ihrer Preßplatten (1q.) die Endstränge der Rohrschlangen kürzer gehalten sind als die übrigen Windungen.
  7. 7. Röhrenkessel nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnenden der beiden unteren Wasserkammern durch senkrechte, Raum für das seitliche Herausziehen der Rohrgruppen (io, ii) frei lassende Kanäle (3, 5) mit den beiden oberen Wasserkammern (4,6) verbunden sind, so daß zu beiden Seiten der Rohrgruppen U-förmige Wasserkästen liegen, deren aufrecht stehende Schenkel durch die oberen Wasserkessel (q., 6) miteinander in Verbindung stehen. B. Röhrenkessel nach Anspruch i bis 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmigen Wasserkästen ohne Behinderung der seitlich zwischen den U-Schenkeln herausziehbarenRohrschlangen durch Rohre (7, 8) verbunden sind, die mit Rechtsgewinde an dem einen und mit Linksgewinde am anderen Ende eingeschraubt sind und so zur gegenseitigen, leicht lösbaren Verspannung der beiden U-Körper dienen. g. Röhrenkessel nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Wasserkessel (q., 6) mit den unteren Wasserräumen außerhalb des von den Rohrschlangen (io, ii) eingenommenen Raumes zwecks Erhöhung des Wasserumlaufes durch Rohrgruppen (i7) verbunden sind, die durch eine Isolationsschicht (18) von den Rohrschlangen getrennt, durch leicht lösbare Anschlußstücke (i2, 13, 1q., 15) nach Art der für die Rohrschlangen verwendeten angeschlossen sind und dabei einen solchen gegenseitigen Abstand haben, daß die Preßplatten (1q.) der Rohrschlangen frei zugänglich bleiben. i o. Röhrenkessel nach Anspruch i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden oberen Wasserkessel (q., 6) mit einem Dampfsammler (ig) durch Rohre (2o, 21, 23, 24) verbunden sind, die an den Anschlußenden mit spannbaren Preßplatten nach Art der für die Rohrschlangen (io, ii) benutzten versehen sind und teils (2o, 21) zur Dampfableitung aus den Wasserräumen, teils (23, 2q.) zur Wasserrückführung in die Wasserkessel dienen.
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