DE407992C - Stromwechselkontakt fuer elektrische Uhren - Google Patents

Stromwechselkontakt fuer elektrische Uhren

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DE407992C
DE407992C DESCH67555D DESC067555D DE407992C DE 407992 C DE407992 C DE 407992C DE SCH67555 D DESCH67555 D DE SCH67555D DE SC067555 D DESC067555 D DE SC067555D DE 407992 C DE407992 C DE 407992C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/02Circuit arrangements; Electric clock installations
    • G04C13/04Primary clocks
    • G04C13/0463Arrangements for generating normal driving pulses

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

  • Stromwechselkontakt für elektrische Uhren. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein funkenloser Stromwechselkontakt für elektrische Hauptuhren zum Betrieb elektrischer Nebenuhren. Die bisher demselben Zweck dienenden Vorrichtungen zur Beseitigung der lästigen Extrastromfunken erreichen den Effekt nur bedingt, weil die Löschmittel, wie Kondensatoren, \Ä iderstände u. dgl., in einem ganz bestimmten Verhältnis zur Betriebsenergie sowie zu den im ebenuhrkreis geschalteten Elektromagnetwindungen stehen müssen. In der Praxis ist dieses aber selten durchführbar, weil zunächst die Betriebsenergie (Batterie) durch Verbrauch und Erneuerung wechselt, anderseits veranlassen die angeschlossenen 'Nebenuhren durch Verlegung oder Vermehrung Änderungen im Auftreten des Extrastromes. Ein weiterer Nachteil besteht in der Verwendung der mit zu geringem Druck arbeitenden Hilfskontakte, deren Verschmutzung und Oxvdation den Funkenlöscheffekt herabmindern bzw. wertlos machen. Derartige Kontakte eignen sich daher auch nicht für Mutteruhren, welche durch elektrische Wellen geregelt oder betrieben werden, weil die nur scheinbar -unterdrückten Funken immc-r noch elektrische \\ ollen erzeugen, die den an der Hauptuhr befindlichen 1?mpfangsfritter zur ungewollten Zeit erregen und damit stören. Bei dem Gegenstand derv orliegenden Erfindung sind diese Mängel beseitigt, indem zwecks gänzlicher Beseitigung der Extrastromfunken in an sich bekannter Weise ein Frittwiderstand zur Funkenstrecke geschaltet wird. Dieser Frittwiderstand paßt sich selbständig den Batterieschwankungen an und ändert auch selbsttätig seinen \-\ iderstand zu den im Netz auftretenden Widerstandsschwankungen. Der erzielte Funkenlöscheffekt ist einvollständiger, so daß der Stromwechselkontakt mit Frittwiderstand ohne weiteres auch bei den mit elektrischen Wellen geregelten Mutteruhren verwendet werden kann, ohne daß der Empfangsfritter dadurch gestört würde. Endlich arbeitet der vorliegende Stromwechsler mit zwangläufig einsetzenden Gleitkontakten, und zwar nicht allein beiden Haupt-, sondern auch bei den Nebenkontakten, welche den Vorteil haben, daß sie sich immer blank reiben und erhalten, so daß damit eine sichere Kontaktgabe gewährleistet ist. Da die Unterdrückung des Extrafunkens gänzlich gelingt, bedürfen die Kontaktflächen keines Platinbelags, wodurch ein erheblicher technischer sowie wirtschaftlicher Effekt erzielt wird. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Abbildungen dargestellt. In der Abb. z hat der bei @troni«-c-clisclkoiit:ikteii bekannte Kontakt- .auine n (i auf der «'olle i düs Laufwerkes sei-.en Sitz, ist jedoch mittels der Isolicrbücllse 2 egen die Welle i isoliert. Ferner sitzt auf der solierbüchse#., dieScheibe3,inwelcliedieSchaltiifte 4., 5 eing csetzt sind. Einweiterer Schaltstift 7 st in dem Daumen 6 eingesetzt, während die tromführende Feder 8 auf dem- Rücken der laumenscheibe 6 unter Druck aufliegt. An dem estell des Laufwerks ist das Isolierstück 9 be-@stigt und in dessen «litte ist das Kontaktstück o mittels Schrauben angebracht, wobei die chraube 11 durch die Leitung 12 mit dem einen olderI3atterie13leitendverbundenist, während er andere Pol der Batterie 13 durch die Leitung ¢ mit dem Fuß 15 dtr Feder 8 leitend verbunen ist. -In den beiden Seitenflächen des Isoliereckes 9 sind ferner die beiden blattförmigen :ontaktfedem 16, 17 mittels Verschraubung efestigt. Unterhalb des Daumens ist an das aufgestell das Isolierstück 1S angebr cht, an essen Seitenflächen die beiden blattförmigen Efskontaktfedern =9, 2o mittels Schrauben afestigt sind. Die eine Kontaktfeder 19 ist irch die Leitung 21 mit dem Fritterwiderstand verbunden und dieser durch die Leitung 25 fit der Kontaktfeder 16 mittels der Klemmbraube 27. Die andere Hilfskontaktfeder 2o t durch die Leitung 92 mit dem Fritterwider-and 2.4 verbunden und dieser durch die Leiing 26 mit der Hauptkontaktfeder 17 mittels #r Klemmschraube 28. Ferner sind an den ontaktfedern 16, 17 die Leitungen 29, 30 an-!schlossen, welche an den Kontaktklemmen der ebenuhr 31 enden. In der Abb. 2 ist die Seitenisicht der umlaufenden Kontaktteile ersicht-;h.
  • Das Spiel der Vorrichtung ist nun wie folgt urch das Laufwerk der Hauptuhr wird beidelsweise jede Minute die Kontaktscheibe i, 2, .f, 5, 6, 7 in der Richtung eines Uhrzeigers um gedreht, wobei folgende Schaltvorgänge echeinander eintreten. Zunächst drückt und eitot der auf der isolierten Scheibe 3 sitzende ift 4. gegen die Hauptkontaktfeder 16 und ennt damit den Schaltkontakt 16, 1o, alsdann ückt und gleitet der am Daumen 6 sitzende ift 7 gegen die Hilfsfeder 1g, wodurch der itterwiderstandsstromkreis 13, r4., 15, 8, 7, 21, 23, 25, 27, 29, 31,_ 30, 28, 17, 10, 11, . geschlossen wird. Der Zeiger der Nebenir 31 springt jedoch mangels Stromstärke noch -lit. In der fortschreitü nden Drehung der Kaltorgane drückt und gleitet der Daumen fi gen die Hauptkontal:tfüder 16. gleichzeitig rläßt der Stift 4. die Feder if>, wodurch der N enuhrstremkreis 13, i4., 1,5- B. ii. 11i, 27, 2e1, 31, 28, 17, 10, 1i, 12 mit vo)le,r I:iie*r'ie -eschlossen wird. worauf der Zeiger der -.'#'ebenulir 3i um eine Minute verstellt wird. Im weiteren Umlauf verläßt der Daumen 6 die Feder 16 und der an der Scheibe 3 sitzende Stift 5 übernimmt den weiteren Gleitdruck gegen die Feder i6, wodurch der Stromkreis 13, 1:1, 15, 8, Cl, 16, 27, 29, 31, 30, 28, 17, 10, 11, 12 scheinbar geöffnet wird, es ist dieses jedoch noch nicht der Fall, weil der gleichzeitig noch übergelagerte Fritterstromkre is die gänzliche Ausschaltung noch verhindert, -bis schließlich der Stift 7 von der Hilfskontaktfeder 1d abgleitet und damit restlos der, Stromkreis unterbricht, und zwar ohne jegliche Funkenbildung. Hierauf vcrläßt der Stift 5 die Feder 16 und letztere kehrt wieder unter Druck zu ihrer Ruhestellung, dem Kontaktstück io, zurück; gleichzeitig beendet das Laufwerk seinen Umlauf. Beim nächsten Anlauf drückt und gleitet der an der Scheibe 3 sitzende Stift 4. gegen die Kontaktfeder 17 und trennt den Kontakt 17, io, alsdann drückt der Stift 7 gegen die.Iilfskontaktfeder 2o, alsdann drückt und gleitet der Daumen 6 gegen die Fcdcr 17, gleichzeitig verläßt der Stift .I die Feder 17, alsdann verläßt der-Daumen f> die. Feder 17 und der Stift 5 übernimmt den weiteren Druck gegen die Feder 17, alsdann verläßt der Stift 7 die Feder 2o, daraufhin verläßt der Stift 5 die Feder 17 und letztere drückt sich wiederzur Ruhestellung an das Kontaktstück 1o, gleichzeitig beendet das Laufwerk seine Umlaufperiode. Dieser zweite Vorgang vollzieht sich in derselben Art ; der Stromlauf erfolgt jedoch in entgegengesetzter Richtung als im ersten Vorgang, so daß die Nebenuhr um eine weitere Minute verstellt wird. M ie aus den beiden Schaltvorgängen hervorgeht, werden die Stromschließungen sowie die Stromöffnungen jedesmal durch den vorher- und nachgeschalteten Frittwiderstand eingeleitet und beendet, so daß die Extraströme in beiden Fällen durch den Blättchenfritter absorbiert werden. Die Kontaktfunken werden hierdurch unterdrückt, so daß selbst Mrellenanzeiger auf dieselben nicht mehr ansprechen können.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Stromwechselkontakt für ll:atiptuliren zum Betriebe elektrischer Nebenuhren finit einem durch ein Uhrlaufwerk gedrehten -Kontaktdaumen und Stromsclilußfedern für die Batterie, die Nebenuhren -Lind Vorschaltwiderstände, dadurch gekennzeichnet, claß die Kontaktfedern (id, 2o) für die Fritterwiderstände (23, 2:1) zwischen dem Daumen ((), 7) und den Stromwechselkontakten (fit>, 17) liegen.
DESCH67555D 1923-04-14 1923-04-14 Stromwechselkontakt fuer elektrische Uhren Expired DE407992C (de)

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