DE406972C - Verfahren zur Erhoehung der Genauigkeit der Einstellung einer magnetischen Waage moeglichst unabhaengig von mechanischen Einfluessen durch Schneidenreibung usw - Google Patents

Verfahren zur Erhoehung der Genauigkeit der Einstellung einer magnetischen Waage moeglichst unabhaengig von mechanischen Einfluessen durch Schneidenreibung usw

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DE406972C
DE406972C DEE28067D DEE0028067D DE406972C DE 406972 C DE406972 C DE 406972C DE E28067 D DEE28067 D DE E28067D DE E0028067 D DEE0028067 D DE E0028067D DE 406972 C DE406972 C DE 406972C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R33/00Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
    • G01R33/02Measuring direction or magnitude of magnetic fields or magnetic flux
    • G01R33/038Measuring direction or magnitude of magnetic fields or magnetic flux using permanent magnets, e.g. balances, torsion devices

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Description

  • Verfahren zur Erhöhung der Genauigkeit der Einstellung einer magnetischen Waage möglichst unabhängig von mechanischen Einflüssen durch Schneidenreibung usw. Bei der Verwendung von magnetischen Waagen, z. B. nach dem Muster der Lloydschen. Waage, machen sich die Reibungs-und Adhäsionswiderstände an und in den Schneiden, Gehängen usw., mittels deren. der Waagebalken unterstützt ist, oft störend bemerkbar. Diese Störungen kann man vermeiden, wenn man über das zumessende Feld am Orte des Waagebalkens ein zeitlich wechselndes Magnetfeld überlagert, das den Balken. dauernd schwach in geeigneter Weise erschüttert. Bedingung ist, damit die Einstellung des Waagebalkens nicht dauernd verändert wird, daß das Integral der zusätzlichen Feldstärke h über -die Zeit stets gleich Null wird für einen Wert von der klein gegen die Schwingungsdauer des Waagebalkens ist.
  • Da das wechselnde magnetische Feld imstande sein soll, eine gewisse Erschütterung des Waagebalkens herbeizuführen, so empfiehlt es sich, die Stärke des Magnetfeldes nicht rein sinusförmig wechseln zu lassen., sondern so, daß auf ein steiles Ansteigen der Feldstärke zunächst ein flaches Abfallen und im Anschluß daran, in der um 7r verschobenen Phase, ein steiler Anstieg im entgegengesetzten Sinne wie der erste steile Anstieg und schließlich wieder ein langsames Abfallen zur Nullinie erfolgt. Dabei ergeben sich scharfe Stöße auf den Waagebalken aus seiner momentanen Stellung heraus bei völliger Symmetrie der resultierenden Kraftwirkung. Wie das wechselnde Feld hergestellt wird,' ist grundsätzlich nebensächlich. Es kann "z: B. durch einen entsprechend dem gewünschten zeitlichen. Feldverlauf bewegten, magnetischen oder magnetisierbaren Körper oder durch eine geeignet angebrachte Spule, die von einem Wechselstrom durchflossen wird, oder auf irgendeine andere Weise hervorgebracht werden. Besonders empfehlenswert ist jedoch die Erzeugung des Feldes durch ein oder mehrere Wechselstromspulen im Innern des Waagegehäuses, wobei im Falle der Anwendung einer einzigen Spule diese vorzugsweise so angeordnet wird, daß die Ebene ihrer Windungen ganz oder annähernd zu der durch den Waagebalken selbst in dessen Gleichgewichtslage und durch seine Achse gelegten Ebene parallel ist. Eine beispielsweise Ausführungsform über die Anordnung der Spule ist auf der Zeichnung dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Erhöhung der Genauigkeit der Einstellung einer magnetischen Waage, möglichst unabhängig von mechanischen Einflüssen durch Schneidenreibung usw., dadurch gekennzeichnet, daß über das zu messende Feld im Raume, der aen Wagebalken umgibt, ein magnetisches Wechselfeld übergelagert wird, für welches stets gleich Null wird, wenn h die Feldstärke, t die Zeit und L1 eine gegen die Eigenschwingungsdauer des Balkens kurze Zeit bedeutet. a. Magnetische Waage, dadurch gelzennzeichnet, daß die Waage mit einem Erzeuger für ein magnetisches Wechselfeld fest zusammengebaut ist und daß dieses Wechselfeld dem zu messenden Felde derart überlagert ist, daß für das zusätzliche Wechselfeld stets gleich Null ist, wenn h die Feldstärke, t die Zeit und L1 eine gegen die Eigenschwingungsdauer des Waagebalkens kurze Zeit bedeutet. 3. Magnetische Waage nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Erzeuger des magnetischen Wechselfeldes von einer Wechselstromspule gebildet wird, deren Windungsebene parallel oder annähernd parallel zu der Ebene liegt, welche die Gleichgewichtslage des Waagebalkens und dessen Drehachse ,enthält.
DEE28067D 1922-05-09 1922-05-09 Verfahren zur Erhoehung der Genauigkeit der Einstellung einer magnetischen Waage moeglichst unabhaengig von mechanischen Einfluessen durch Schneidenreibung usw Expired DE406972C (de)

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