DE406403C - Injektor - Google Patents

Injektor

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DE406403C
DE406403C DEST36769D DEST036769D DE406403C DE 406403 C DE406403 C DE 406403C DE ST36769 D DEST36769 D DE ST36769D DE ST036769 D DEST036769 D DE ST036769D DE 406403 C DE406403 C DE 406403C
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DE
Germany
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displaceable
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injector
water nozzle
seal
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Expired
Application number
DEST36769D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Strube
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILH STRUBE GmbH
Original Assignee
WILH STRUBE GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE406403C publication Critical patent/DE406403C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/14Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow the inducing fluid being elastic fluid
    • F04F5/24Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow the inducing fluid being elastic fluid displacing liquids, e.g. containing solids, or liquids and elastic fluids
    • F04F5/28Restarting of inducing action
    • F04F5/30Restarting of inducing action with axially-slidable combining nozzle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

  • Injektor. Bei Injektoren mit verschiebbaren, gleichzeitig als Schlabberventile dienenden Wasser düsenteilen, die vom Speisedruckraum aus gegeneinandergedrückt werden und dadurch ihre Schlabberwasserauslaßöffnungen schließen sollen, ergeben sich mehrere hintereinänderliegende Auflagedichtungsstellen. Es ist sehr schwer, diese hintereinanderliegenden Auflagedichtungsstellen so genau zu arbeiten, daß sie gleichzeitig richtig dicht sind. Hat man sie aber mit großer Mühe so gearbeitet, daß sie einmal dicht sind, so ist dies nur der Fall bei irgendeinem Druck. Ändert sich aber der Kesseldruck, wie es bei Injektoren, die doch stets in größeren Druckgrenzen arbeiten müssen, fast immer der Fall ist, so treten Temperaturänderungen in den Düsen und damit wechselnde Dehnungen der beweglichen Wasserdüsenteile auf, wodurch dann sofort wieder Undichtigkeit von einer der Auflagedichtungsstellen die Folge ist. Nicht nur der wechselnde Druck sondern auch die Anfangstemperatur des zu speisenden Wassers, die ebenfalls oft in großen Grenzen schwankt, bedingt Temperaturänderungen im Innern der verschiebbaren WasserdÜsenteile und damit wechselnde Dehnungen und so Undichtigkeiten der Auflagedichtungsstellen. Dieser Übelstand ist so groß, daß sich bis heute noch keine der verschiedensten Ausführungen von Injektoren mit mehreren hintereinanderliegenden Auflagedichtungsstellen der verschiebbaren Wasserdüsenteile, die bisher erstanden sind, Eingang in die Praxis verschaffen konnten. Zur Beseitigung dieses Übelstandes wird nach vorliegender Neuerung der nach der Speisedruckseite des Injektors zu angeordnete letzte verschiebbare Wasserdüsenteil von einem Schlabberwasserauslaßorgan überlagert, das seinerseits zur Vermeidung von zwei hintereinanderliegenden Auflagedichtungsflächen den Speisedruckraum gegen den Schlabberraum durch zwei verschiedenartige Dichtungen, nämlich durch eine Auflagedichtung gegen den letzten verschiebbaren Wasserdüsenteil und durch eine kolbenartige Führungsdichtung abdichtet, so daß der auf dem Schlabberwasserauslaßorgan lastende Speisewasserdruck während des Betriebes stets gleichmäßig voll auf alle verschiebbaren Wasserdüsenteile einwirkt. Dehnungen der verschiebbaren Wasserdüsenteile oder irgendwelcher sonstiger Injektorteile sind in jedem Falle durch die Anwendung des Schlabberwasserauslaßorgans mit zwei verschiedenartigen Dichtungen vollkommen unschädlich gemacht, und die einzelnen verschiebbaren Wasserdüsenteile liegen bei allen Arbeitsverhältnissen immer gleichmäßig gegeneinander, so daß Undichtigkeiten an den Trennstellen zwischen den einzelnen verschiebbarenTeilen, ganz gleich, welche Anzahl verschiebbarer Düsenteile angeordnet wird, nicht mehr aus den angegebenen Gründen eintreten können.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform vorliegender Neuerung im Längsschnitt dargestellt. Es ist a die Mischdüse, in der der aus der Dampfdüse v strömende Treibdampf zuerst mit dem zu fördernden, durch den Stutzen s zugeleiteten Speisewasser zusammentrifft. b und c sind zwei verschiebbare y6Tasserdüsenteile, -die einander in bekannter Weise steuern. Es können natürlich auch =mehr verschiebbare Wasserdüsenteile angeordnet werden. d ist das Schlabberwasserauslaßorgan, das hinter dem verschiebbaren Düsenteil c eingebaut ist und diesen im geeigneten Augenblick in die.Betriebsstellung drückt, wobei es bei ia auf demDüsenteil c in der Betriebsstellung durch eine Auflagedichtungsfläche den Druckraum o gegen den Schlabberraum p abdichtet, während es gleichzeitig dieselben Räume o und p durch die kolbenartige Führung g gegeneinander abdichtet. Treten jetzt Dehnungen der verschiebbaren Wasserdüsenteile b und c oder sonstiger Injektorteile ein, so verschiebt sich dementsprechend das Schlabberorgan d in seiner Kolbendichtung, ohne daß Undichtigkeiten an den sonstigen Dichtungsstellen der verschiebbaren Wasserdüsenteile eintreten können. e ist eine Hülse, in die die Düsen-und Kegelteile eingebettet sind. Ebensogut können die Teile auch ohne Hülse unmittelbar in das Injektorgehäuse eingefügt werden.
  • Beim Anstellen des Injektors treibt der Dampf alle verschiebbaren Wasserdüsenteile nebst Schlabberwasserauslaßorgan d . zurück, so daß bei verschieden großem Hub der einzelnen verschiebbaren Teile Austrittsöffnungen für das Schlabberwasser bei lz, i und n entstehen, von wo es durch die öffnungen k, l und in in der Hülse e nach dem Schlabberraum p und von da ins Freie gehen kann. Sobald genügende Kondensation des Dampfes und genügende Druckentwicklung eingetreten ist, schieben sich die verschiebbarenDüsenteile b und c nach dem Dampfeinstrom hin zu. Dadurch kann bei n durch in noch Wasser so lange entweichen, bis das Schlabberorgan d gegen den verschiebbaren Düsenteil c geworfen wird, wodurch dann ein völliges Zuschieben und Zuhalten aller Austrittsöffnungen eingetreten ist und der Injektor den Rückschlagkegel q heben und in den Kessel speisen muß. Zweckmäßig wird der Hub der den Schlabberwasserauslaß herstellenden verschiebbaren Düsenteile und des Schlabberorgans so ausgebildet, daß er beim ersten verschiebbaren Teil am geringsten ist und dann nach der Speisedruckseite zu bei jedem Teil größer wird. Z. B. gibt man b den geringsten, c einen etwas größeren und d den größten Hub. Man kann aber auch bei gleichem Hub der verschiebbaren Teile ein Anspringen des Injektors erzielen. Die Hubbegrenzungen für die Verschiebbarkeit der einzelnen Teile können beliebig gewählt werden. In der Zeichnung findet Düsenteil b seine Hubbegrenzung an einem Ansatz in der Hülse e, Düsenteil c durch Schrauben t in der Hülse e und Schla.bberorgan d wieder an einem Ansatz in der Hülse.

Claims (1)

  1. 'PATENT-AN sPRUci3: Injektor mit verschiebbaren, gleichzeitig alsj@S@@ventile dienender' Wasserdüsenteilen, dadurch gel#:ennzeiclinet, daß zwecks sicherer Abdichtung der einzelnen verschiebbaren Teile gegeneinander in der Betriebsstellung der nach der Speisedruckseite des Injektors zu angeordnete letzte verschiebbare Wasserdüsenteil (c) von einem Schlabberwasserauslaßorgan (d) überlagert wird, das seinerseits den Speisedruckraum (o) gegen den Schlabberraum (p) durch zwei an sich verschiedene Dichtungsarten, nämlich durch eine Flächenauflagedichtung (n) gegen den letzten verschiebbaren VVasserdüsenteil (c) und durch eine kolbenartige Führungsdichtung (g), abdichtet, so daß der auf dem Schlabberwasserauslaßorgan lastende Speisewasserdruck während des Betriebes stets gleichmäßig voll auf alle Flächenauflagedichtungen einwirkt.
DEST36769D 1923-04-04 1923-04-04 Injektor Expired DE406403C (de)

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