DE4040713C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE4040713C2
DE4040713C2 DE19904040713 DE4040713A DE4040713C2 DE 4040713 C2 DE4040713 C2 DE 4040713C2 DE 19904040713 DE19904040713 DE 19904040713 DE 4040713 A DE4040713 A DE 4040713A DE 4040713 C2 DE4040713 C2 DE 4040713C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ink
writing head
channels
porous ceramic
head according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19904040713
Other languages
English (en)
Other versions
DE4040713A1 (de
Inventor
Klaus 8000 Muenchen De Hempen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Siemens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Priority to DE19904040713 priority Critical patent/DE4040713A1/de
Publication of DE4040713A1 publication Critical patent/DE4040713A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4040713C2 publication Critical patent/DE4040713C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J2/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed
    • B41J2/005Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by bringing liquid or particles selectively into contact with a printing material
    • B41J2/01Ink jet
    • B41J2/135Nozzles
    • B41J2/14Structure thereof only for on-demand ink jet heads
    • B41J2/14016Structure of bubble jet print heads
    • B41J2/14032Structure of the pressure chamber
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J2/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed
    • B41J2/005Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by bringing liquid or particles selectively into contact with a printing material
    • B41J2/01Ink jet
    • B41J2/17Ink jet characterised by ink handling
    • B41J2/175Ink supply systems ; Circuit parts therefor
    • B41J2/17563Ink filters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J2/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed
    • B41J2/005Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by bringing liquid or particles selectively into contact with a printing material
    • B41J2/01Ink jet
    • B41J2/135Nozzles
    • B41J2/14Structure thereof only for on-demand ink jet heads
    • B41J2002/14387Front shooter

Landscapes

  • Particle Formation And Scattering Control In Inkjet Printers (AREA)
  • Ink Jet (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Tintenschreibkopf für eine Tintenschreib­ einrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Zur Darstellung von Zeichen und/oder grafischen Mustern sind Tintenschreibeinrichtungen bekannt, die nach dem sogenannten Drop-On-Demand-Prinzip arbeiten, d. h. der Aufbau der Zeichen oder der grafischen Muster erfolgt durch den gesteuerten Aus­ stoß einzelner Tintentröpfchen aus den Düsen eines Schreibkopfes, die bei einer entsprechenden Relativbewegung zwischen einem Aufzeichnungsträger und dem Schreibkopf die Zeichen oder Muster rasterförmig aufbauen. Der gezielte Ausstoß wird dadurch ermög­ licht, daß die jeder Düse zugeordneten Antriebselemente indi­ viduell ansteuerbar sind. Als Antriebselemente kommen vorzugs­ weise piezoelektrische oder elektrothermische Wandler in Be­ tracht. Die Verwendung von elektrothermischen Wandlerelementen in Form von Heizwiderständen gestattet den Aufbau eines Schreibkopfes mit kleinen Abmessungen und geringem Gewicht bei einer gleichzeitigen hohen Anzahl von Düsen. Da das Prinzip des Tröpfchenausstoßes in derartigen Schreibköpfen darauf beruht, daß bei Ansteuerung eines Heizwiderstandes in dem einer Düse zugeordneten Tintenkanal eine Tintendampfblase entsteht, die den eigentlichen Tröpfchenausstoß bewirkt, spricht man in diesem Falle von der sogenannten Bubble-Jet-Technik.
Die Herstellung solcher Tintenschreibköpfe erfolgt in der Regel auf einem Siliziumsubstrat (Silizium Wafer), wobei am Ende des Herstellungsprozesses ein Siliziumplättchen vorliegt, das die Strukturen des Tintenschreibkopfes beinhaltet und gleichzeitig als Träger dient. Dieses Siliziumplättchen wird mit einem Glasplättchen abgedeckt, das in einem besonderen Fertigungsverfahren vorher mit einer Tinten­ kammer und einer Öffnung für die Zuführung der Tinte versehen wird, in die ein Filter zur Fernhaltung von Schmutzpartikelchen in der Tinte eingeklebt wird.
Der Schreibkopf für eine derartige Tintenschreibeinrichtung weist demgemäß eine auf dem Substrat aufgebaute Vielzahl von Tintenkanälen auf, die in Richtung zum Aufzeichnungsträger Düsenöffnungen bilden und die an ihrem anderen Ende mit einer gemeinsamen Tintenkammer in Verbindung stehen. Jedem Tinten­ kanal sind die Antriebselemente in Form von Heizwiderständen auf dem Substrat zugeordnet. Auch die Anschlußkontaktierungen für die Heizwiderstände werden in Form von Leiterbahnen ebenfalls auf dem Substrat aufgebaut. Die gemeinsame Tintenkammer wird üblicherweise in einer Abdeckung, z. B. in einer Abdeckplatte aus­ geformt, die zugleich auch die Tintenkanäle überdeckt und den Schreibkopf flüssigkeitsdicht umschließt. Die für einen längeren Schreibbetrieb erforderliche Tintenmenge wird dem Schreibkopf aus einem Tintenvorratsbehälter zugeführt. Die Zuführung der Tinte kann dabei über eine Öffnung in der Abdeckplatte erfolgen (DE-A-30 35 439).
Eine andere Möglichkeit der Tintenzufuhr besteht darin, die Tinte durch eine Öffnung im Substrat zuzuführen (DE-A-32 48 087). In diesem Falle ist jedoch die für die Führung der Kontaktanschlüsse erforderliche Fläche auf dem Substrat deutlich eingeschränkt. Abgesehen davon, daß in manchen Fällen dadurch auch die Anzahl der ansteuerbaren Widerstände und somit auch die Anzahl der wirksamen Düsen reduziert ist, können die als Leiter­ bahnen auf dem Substrat verlaufenden Kontaktanschlüsse nicht mehr geradlinig geführt werden. Damit sind Probleme vor allem hinsichtlich der Fertigung verbunden.
Aus der DE-C3-25 43 397 ist ein Tintenschreibkopf mit einer Vor­ richtung zum Dämpfen von Flüssigkeitsschwingungen in Tintenver­ sorgungssystemen bekannt. Der Schreibkopf weist mehrere in einem Kunstharz ausgebildete Schreibdüsen auf, die rückwärtig über eine Drosselplatte mit einem Tintenvorratsraum in Fließver­ bindung stehen. Durch die Drosselplatte und ein elastisches Element in dem Tintenvorratsraum wird eine Rückwirkung der mechanischen Schwingungen während des Schreibbetriebs auf die Tintenversorgungseinrichtung verhindert.
Eine aus der DE-A1-24 60 573 bekannte Vorrichtung zur Versorgung von Schreibdüsen mit Schreibflüssigkeit weist einen keramischen Kapillarfilter auf, der in Tintenflußrichtung gesehen vor einem als Tintenkanal dienenden Röhrchen mit einem Antriebselement in Form eines Piezowandlers angeordnet ist. Der eigentliche Schreib­ kopf ist damit von dem Kapillarfilter getrennt angeordnet.
Aus "Hewlett-Packard Journal", Mai 1985, Seiten 21-27, ist ein Tintenschreibkopf in Bubble-Jet-Technik bekannt, bei dem in einem Gehäuse ein blasenförmiger, elastischer Tintenbehälter, eine Frontplatte, ein Tintenfilter und eine Dünnfilm-Anordnung auf einem gläsernen Substrat angeordnet sind. Das Substrat ist mit einer Unterschicht, einer Dünnfilmwiderstandsschicht zur Bildung einzelner Energieerzeugungselemente, elektrischen Zuleitungen und einer Passivierungsschicht versehen, wobei den gebildeten Energieerzeugungselementen einzelne Ausstoßöffnungen direkt gegenüberliegend zugeordnet sind; die Tintenzufuhr erfolgt durch eine Öffnung im Glas-Substrat.
Aus der DE-A1-30 35 439 ist schließlich ein Tintenschreibkopf der eingangs genannten Art für eine Tintenschreibeinrichtung mit einer Vielzahl von Tintenkanälen bekannt, die mit einem gemein­ samen Tintenvorratsraum in Verbindung stehen und die auf der einem Aufzeichnungsträger zugewandten Seite in Ausstoßöffnungen enden. Jedem Tintenkanal sind individuell ansteuerbare Energieerzeugungselemente zum Ausstoß von Einzeltröpfchen aus den Ausstoßöffnungen zugeordnet. Zumindest die Energieerzeu­ gungselemente und deren Kontaktanschlüsse sind schichtweise auf einem Trägerelement (Grundplatte) aus Aluminiumoxid aufgebracht. Auf der Grundplatte ist eine Platte mit einer Nut zur Bildung einer allen Tintenkanälen gemeinsamen Tintenzufuhrkammer angebracht. Die Herstellung einer präzisen Öffnung in der meist aus hartem und sprödem Material (z. B. Glas) bestehenden Abdeckplatte ist schwierig. Es müssen weiterhin ausreichend dichte Anschluß- und Verbindungsteile sowie ein Filter bereitgestellt und montiert werden, die auch für einen längeren Schreibbetrieb die nötige Sicherheit gewährleisten.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Tintenschreibkopf für eine Tintenschreibeinrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, der bei einfachem und kostengünstigem Aufbau die Zuführung von Tintenflüssigkeit von einem Tintenvorratsbehälter in die Tinten­ kanäle gewährleistet, ohne daß dafür zusätzliche Bearbeitungs­ schritte bei der Herstellung des Tintenschreibkopfes erforder­ lich sind.
Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unter­ ansprüchen angegeben.
Durch die Verwendung von porösen Keramikplättchen sowohl als Trägermaterial für die Tintenschreibkopfstrukturen als auch für die Tintenschreibkopfabdeckung und den Tintenfilter ensteht ein Tinten­ schreibkopf, bei dem auf einfache Weise die Funktionen Trägerelement, Abdeckung und Filter vereinigt sind und der auf kostengünstige Weise hergestellt werden kann.
Dabei entsteht ein Schreibkopf in der sog. Sandwichbauweise, bei dem die Tintenschreibkopfstrukturen beidseitig von porösem Keramik­ material eingefaßt sind, durch das die Tintenflüssigkeit gefil­ tert nachströmen kann. Unter Tintenschreibkopfstruktur sind dabei die Tintenkanäle mit ihren Austrittsdüsen, die Energieerzeugungs­ elemente mit den erforderlichen Anschlußleitungen sowie eventuell notwendige Abdeckschichten zu verstehen.
Ein solcher Schreibkopfaufbau hat den Vorteil, daß der Tinten­ schreibkopf direkt in den Tintenbehälter eingebaut werden kann, wobei dann die Tintenflüssigkeit von beiden Seiten durch die poröse Keramik nachströmen kann. Außerdem wird die Gefahr des Eintrocknens der Tinte an den Tintenaustrittsöffnungen an der Tintenschreibkopfstirnfläche erheblich vermindert, da durch die poröse Keramik Tinte nachströmen kann. Die Strukturen des Tintenschreib­ kopfes lassen sich vereinfachen, da die besondere Tintenkammer entfällt und die Tinte großflächig direkt in die einzelnen Tintendüsen gelangen kann. Durch geeignete Wahl der Porengröße kann die Nachströmgeschwindigkeit der Tinte optimiert werden. Weil die poröse Keramik auch gleichzeitig als Tintenfilter wirksam ist, entfällt neben der sonst in einem zusätzlichen Bearbeitungsschritt aufzubringenden Deckplatte auch das separat anzubringende Tintenfilter, das entweder in die Deckplatte eingeklebt oder wenn die Tintenflüssigkeit durch eine Öffnung im Substrat erfolgt, dort an entsprechender Stelle eingefügt werden muß.
Durch Verwendung von Keramikmaterial mit hoher Wärmeleitfähig­ keit wird darüber hinaus eine schnelle Abführung der überschüssi­ gen Wärme erreicht, die im wesentlichen durch das Aktivieren der als Heizwiderstände ausgebildeten Energieerzeugungselemente auftritt. Außerdem wird das Übersprechverhalten verbessert, da die einzelnen Tintenkanäle durch die auch als Filter wirkenden Keramiken entkoppelt sind. Durch das Übersprechen wird sonst die Tintentropfengeschwindigkeit und -größe beeinflußt, was sich wiederum auf die Abbildungsgenauigkeit auf dem Aufzeichnungs­ träger negativ auswirken kann.
Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnungen erläutert. Dort zeigt
Fig. 1 einen Tintenschreibkopf nach dem Stand der Technik,
Fig. 2 eine Draufsicht eines erfindungsgemäßen Tintenschreib­ kopfes in Schnittdarstellung und
Fig. 3 eine Vorderansicht dieses Schreibkopfes.
Die perspektivische Teildarstellung gemäß Fig. 1 zeigt den konstruktiven Aufbau und die wesentlichen Bestandteile eines Tintenschreibdruckkopfes herkömmlichen Aufbaus. Es sind dies im einzel­ nen eine üblicherweise aus Aluminium bestehende Grundplatte 1, auf der ein als Träger dienendes Substrat 2 aufgebracht, zum Beispiel geklebt ist. Als Substrat 2 dient dabei ein Silizium­ teil. Auf dieses Substrat 2 ist mittels eines chemischen Prozesses (CVD Chemical Vapour Deposition) eine erste Abdeck­ schicht 3 zum Beispiel aus Siliziumdioxid SiO2 als Wärme­ barriere und Isolationsschicht abgeschieden. Diese Silizium­ dioxidschicht kann auch durch thermische Oxidation des Silizium­ teils erzeugt werden. Auf diesem so vorbehandelten Siliziumteil sind eine als elektrothermisches Wandlerelement wirkende Widerstands­ schicht 4 und als Leiterbahnen für diese Thermowandler 4 dienende Aluminiumschichten 5, 6 aufgestäubt. Nach der foto­ grafischen Strukturierung der Leiterbahnen 5, 6 und der Thermo­ wandler 4 folgt ein weiterer CVD-Prozeß mit einer zweiten Abdeckschicht 7, zum Beispiel aus Siliziumdioxid zur Isolierung und mechanischen Stabilisierung der Thermowandler 4. Darüber hinaus ist über den Thermowandlern 4 eine Tantalschicht 14 als Kavitationsschicht aufgebracht. Eine zusätzlich als Korrosions­ schutz auf die zweite Abdeckschicht 7 aufgebrachte, beispiels­ weise aufgeschleuderte Polyamidschicht 8 bedeckt die Tantal­ schicht 14 an ihren Rändern und bildet eine untere Wandung sowohl für eine Tintenkammer 13 als auch für die Tintenkanäle 10, die von der Tintenkammer 13 ausgehend in eine Austritts­ öffnung 9 an einer sog. Düsenplatte münden und durch Kanal­ trennwände 18 voneinander räumlich isoliert sind. Dabei ist jeweils einem Tintenkanal 10 eine Austrittsöffnung 9 und ein Thermowandler 4 zugeordnet. Nach oben hin wird der Aufbau durch eine Kleberschicht 11 und eine sich daran anschließende Deck­ platte 12, die vorzugsweise aus Glas oder einem ähnlichen Material besteht, derart abgeschlossen, daß zwischen der Polyamidschicht 8 und der Kleberschicht 11 eine Reihe von Tintenkanälen 10 und die allen Tintenkanälen 10 gemeinsame Tintenkammer 13 ausgebildet sind. Die Tintenzufuhr in die Tintenkammer 13 erfolgt über eine Öffnung 19, über die die Tinte von außen zum Beispiel über eine Tintenversorgungsleitung 16, die mit einem Tintenvorratsbehälter 17 verbunden ist, zugeführt wird. Hierzu sind zusätzlich an der Deckplatte 12 Verbindungs- und Abdichteinrichtungen 20 sowie ein Tintenfilter 21 vorge­ sehen.
Zusätzlich ist in Fig. 1 in strichlierter Darstellung eine weitere Möglichkeit für die Zuführung der Tinte gezeigt. Dabei erfolgt die Zufuhr der Tintenflüssigkeit in der mit dem Pfeil­ symbol gekennzeichneten Zuführrichtung 15 durch eine Öffnung 22 im Substrat 2. Damit entfällt zwar die mit einem relativ hohen Aufwand verbundene Tintenzufuhr durch die Abdeckplatte, wie anhand der Fig. 1 dargestellt und beschrieben, doch wird die zur Führung der Leiterbahnen 5, 6 verfügbare Fläche auf dem Substrat 2 verkleinert. Die Leiterbahnen müssen außerdem um die Öffnung 22 herumgeführt werden, was nicht nur einen deut­ lich höheren Fertigungsaufwand mit sich bringt, sondern auch zu einer Reduzierung der wirksam ansteuerbaren Heizwiderstände, Tintenkanäle und Düsen führen kann.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 2 und 3 des erfin­ dungsgemäßen Tintenschreibkopfes 25 sind als Träger für die Tinten­ schreibkopfstruktur 26 (Tintenkanäle mit ihren Austrittsdüsen, Heiz­ elemente mit den Anschlußleitungen, Abdeckschichten) und für die Tintenschreibkopfabdeckung sowie für das Tintenfilter poröse Keramik­ plättchen 23, 27 vorgesehen. Ein erstes Keramikplättchen 23 dient als Trägermaterial, auf dem die geometrische Struktur 26 des eigentlichen Tintenschreibdruckkopfes aufgebaut ist. Insbesondere trägt dieses Kermamikplättchen 23 das Energieerzeugungselement für den Ausstoß der Tintentröpfchen, die einzelnen Tintenkanäle mit den in Richtung zu einem Aufzeichnungsträger hin offenen Ausstoßöffnungen 24 und die jeweils einem Kanal zugeordneten Energieerzeugungselemente. Zusätzlich können, soweit erforder­ lich, noch diverse Abdeckschichten, wie sie bereits anhand des Schreibkopfes gemäß der Fig. 1 beschrieben wurden, vorgesehen sein. Das Verfahren zum Aufbringen der einzelnen Schichten kann dabei in herkömmlicher Weise durch chemische Prozesse (CVD) und/oder photolithographische Strukturen erfolgen.
Bei der Schnittdarstellung nach Fig. 2 erkennt man, daß die Tintenschreibkopfstruktur 26 von einem zweiten Keramikplättchen 27 derart abgedeckt ist, daß die Tintenschreibkopfstruktur 26 beidseitig von Keramikmaterial eingefaßt ist. Das zweite Keramikplättchen ist dabei in seinen geometrischen Ausmaßen kleiner bemessen als das Keramikplättchen 23, so daß es nicht die komplette Tintenschreibkopf­ struktur 26 abdeckt, sondern einen Anschlußbereich in Form einer Kontaktierungsebene 28 für den Anschluß der einzelnen Energie­ erzeugungselemente freiläßt. Die Energieerzeugungselemente können beispielsweise derart angeordnet sein, daß die Ausstoß­ öffnungen 24 in hoher Dichte in einer einzelnen senkrechten Reihe angeordnet sind (Fig. 3). Mit dem Bezugszeichen 29 ist dabei die Ebene dieser Ausstoßöffnungen (Tintendüsen) bezeichnet. Die beiden Keramikplättchen 23, 27 werden von einer tintendichten Gehäusewandung 30 umschlossen, so daß beidseitig der Keramik­ plättchen Tintenvorratskammern 31, 32 gebildet sind. Aus diesen Vorratskammern kann die Aufzeichnungsflüssigkeit gefiltert von beiden Seiten durch die porösen Keramikschichten in die Tinten­ kanäle des in Sandwich-Bauweise aufgebauten Tintenschreibkopfes nachströmen.
Durch einen solchen Aufbau ist es möglich, den Tintenschreibkopf direkt innerhalb eines Tintenvorratsbehälters einzubauen, wodurch auch auf einfache Weise durch geeignete Wahl des Speichervolumens des Behälters sog. Wegwerfköpfe (disposable heads) hergestellt werden können. Nach leergeschriebenem Tinten­ vorratsbehälter wird die komplette Einheit, bestehend aus Kopf und Behälter ausgetauscht.
Zur Vereinfachung von herkömmlich aufgebauten Schreibköpfen ist es in Abwandlung der Erfindung auch möglich, nur ein einziges poröses Keramikplättchen vorzusehen, und zwar als Ersatz für die Glasabdeckung (Deckplatte 12 in Fig. 1). Dadurch entfällt das aufwendige Aufbringen z. B. Kleben dieser Abdeckung und das separate Tintenfilter. Außerdem kann der Schreibkopf unmittelbar an den Tintenvorratsbehälter angebaut werden, wobei vom Behälter durch die poröse Keramik Tintenflüssigkeit in die einzelnen Tintenkanäle gefiltert nachströmen kann.

Claims (5)

1. Tintenschreibkopf für eine Tintenschreibeinrichtung mit einer Vielzahl von Tintenkanälen (10), die mit einem ge­ meinsamen Tintenvorratsraum (13) in Verbindung stehen und die auf der einem Aufzeichnungsträger zugewandten Seite in Aus­ stoßöffnungen (9) enden, wobei jedem Tintenkanal (10) indi­ viduell ansteuerbare Energieerzeugungselemente (4) zum Ausstoß von Einzeltröpfchen aus den Ausstoßöffnungen (9) zugeordnet sind und wobei die Energieerzeugungselemente (4) sowie deren Kontaktanschlüsse (5, 6) schichtweise auf einem Trägerelement aufgebaut sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerelement von einer porösen Keramikschicht (23) gebildet ist, die auch die Verbindung zwischen den Tintenkanälen (10) und dem Tintenvorratsraum (13) herstellt und als Tintenfilter dient.
2. Tintenschreibkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tintenkopfstruktur (Tintenkanäle, Energieerzeugungselemente, Kontaktanschlüsse) beidseitig von porösem Keramikmaterial (23, 27) eingefaßt ist.
3. Tintenschreibkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide poröse Keramikschichten (23, 27) innerhalb eines abgeschlossenenen Tintenvorratsraumes (31, 32) derart angeordnet sind, daß Tintenflüssigkeit beidseitig durch die Keramiken (23, 27) in die Tintenkanäle nachströmen kann.
4. Tintenschreibkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch geeignete Wahl der Porengröße der Keramik (23, 27) die Nachströmgeschwindigkeit eingestellt wird.
5. Tintenschreibkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das poröse Keramikmaterial (23, 27) eine hohe Wärmeleitfähigkeit aufweist.
DE19904040713 1990-12-19 1990-12-19 Tintenschreibkopf fuer tintendruckeinrichtungen Granted DE4040713A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19904040713 DE4040713A1 (de) 1990-12-19 1990-12-19 Tintenschreibkopf fuer tintendruckeinrichtungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19904040713 DE4040713A1 (de) 1990-12-19 1990-12-19 Tintenschreibkopf fuer tintendruckeinrichtungen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4040713A1 DE4040713A1 (de) 1991-05-16
DE4040713C2 true DE4040713C2 (de) 1993-03-25

Family

ID=6420757

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19904040713 Granted DE4040713A1 (de) 1990-12-19 1990-12-19 Tintenschreibkopf fuer tintendruckeinrichtungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4040713A1 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2000190500A (ja) 1998-12-24 2000-07-11 Canon Inc インクジェットヘッド、インクジェットカートリッジ、インクジェット装置及び該インクジェットヘッドの製造方法
CN118254470A (zh) * 2024-04-16 2024-06-28 山东中康国创先进印染技术研究院有限公司 一种喷墨打印头和喷墨打印设备

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2460573A1 (de) * 1974-12-20 1976-07-01 Siemens Ag Vorrichtung fuer tintenstrahlschreiber zur versorgung von piezoelektrisch betriebenen schreibduesen mit schreibfluessigkeit
DE2543397C3 (de) * 1975-09-29 1982-07-15 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Vorrichtung zum Dämpfen von Flüssigkeitsschwingungen in Tintenversorgungssystemen von Tintenmosaikschreibeinrichtungen
JPS609908B2 (ja) * 1979-09-21 1985-03-13 キヤノン株式会社 液体噴射記録ヘツド
US4611219A (en) * 1981-12-29 1986-09-09 Canon Kabushiki Kaisha Liquid-jetting head
DE3238732A1 (de) * 1982-10-19 1984-04-19 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Gasblasenfaenger

Also Published As

Publication number Publication date
DE4040713A1 (de) 1991-05-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3008487C2 (de)
DE3787922T2 (de) Tintenstrahldrucker.
DE19836357B4 (de) Einseitiges Herstellungsverfahren zum Bilden eines monolithischen Tintenstrahldruckelementarrays auf einem Substrat
DE2945658C2 (de)
DE3875422T2 (de) Troepfchenbildung mittels versetzter duese.
EP0530209B1 (de) Tintenschreibkopf für eine nach dem thermalwandlerprinzip arbeitende flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung und verfahren zu seiner herstellung
DE2843064C2 (de)
DE69513617T2 (de) Tintenstrahldruckpatrone
DE69010447T2 (de) Tintenstrahldruckkopf.
DE69511200T2 (de) Drucksystem
DE69417990T2 (de) Paralleldrucker in modularer Struktur und sein Herstellungsverfahren
DE69509853T2 (de) Druckkopf
DE60113322T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Ausstosskammern für unterschiedliche Tropfengewichte auf einem einzigen Druckkopf
DE3688797T2 (de) Tintenstrahldrucker.
DE69509852T2 (de) Tintenstrahldrucksystem
DE3804456C2 (de)
DE602005000784T2 (de) Verfahren zur Herstellung einer hydrophoben Schicht auf der Oberfläche einer Düsenplatte für Tintenstrahldrucker
DE4223707A1 (de) Tintenstrahl-aufzeichnungseinrichtung, verfahren zum herstellen eines aufzeichnungskopfes und verfahren zum ausstossen von tintentroepfchen von einem aufzeichnungskopf
DE60318772T2 (de) Flüssigkeitsstrahlkopf und Flüssigkeitsstrahlvorrichtung
DE69509996T2 (de) Tintenstrahldrucksystem
DE69721854T2 (de) Verfahren zum Herstellen eines Flüssigkeitstrahlaufzeichnungskopfes
DE4141203A1 (de) Tintenstrahl-schreibkopf und verfahren zu dessen herstellung sowie verfahren zum ausstossen eines tintentroepfchens durch einen tintenstrahl-schreibkopf
DE69303526T2 (de) Herstellungsverfahren eines Druckkopfes mit piezoelektrischem Bauelement
EP0121894B1 (de) Piezoelektrisch betriebener Schreibkopf für Tintenmosaikschreibeinrichtungen
DE69810835T2 (de) Tintenstrahlaufzeichnungskopf

Legal Events

Date Code Title Description
OAV Applicant agreed to the publication of the unexamined application as to paragraph 31 lit. 2 z1
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: EASTMAN KODAK CO., ROCHESTER, N.Y., US

8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: POHLE, R., DIPL.-PHYS. FACHPHYS.F.ERFINDUNGSWESEN, PAT.-ASS., 73760 OSTFILDERN

8339 Ceased/non-payment of the annual fee