DE4037814B4 - Verfahren zum Vulkanisieren von Gummilatex mit Peroxid unter Benutzung von Acrylatester als Beschleuniger - Google Patents

Verfahren zum Vulkanisieren von Gummilatex mit Peroxid unter Benutzung von Acrylatester als Beschleuniger Download PDF

Info

Publication number
DE4037814B4
DE4037814B4 DE4037814A DE4037814A DE4037814B4 DE 4037814 B4 DE4037814 B4 DE 4037814B4 DE 4037814 A DE4037814 A DE 4037814A DE 4037814 A DE4037814 A DE 4037814A DE 4037814 B4 DE4037814 B4 DE 4037814B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hydroperoxide
weight
parts
mixtures
group
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE4037814A
Other languages
English (en)
Other versions
DE4037814A1 (de
Inventor
Keizo Makkuuchi
Fumio Fujioka Yoshii
Isao Maebashi Ishigaki
Sudradjat Tangerang Iskandar
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Japan Atomic Energy Agency
Original Assignee
Japan Atomic Energy Research Institute
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Japan Atomic Energy Research Institute filed Critical Japan Atomic Energy Research Institute
Publication of DE4037814A1 publication Critical patent/DE4037814A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4037814B4 publication Critical patent/DE4037814B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/04Oxygen-containing compounds
    • C08K5/10Esters; Ether-esters
    • C08K5/101Esters; Ether-esters of monocarboxylic acids
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/04Oxygen-containing compounds
    • C08K5/14Peroxides

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Abstract

Verfahren zum Vulkanisieren von Gummilatizes unter Zusatz von 1 bis 10 Gew.-Teilen Acrylatester, 0,05 bis 2,0 Gew.-Teilen eines Hydroperoxids und 0,05 bis 2,0 Gew.-Teilen eines Reduktionsmittels je 100 Gew.-Teile des Feststoffgehalts des Gummis, wobei man
den Acrylatester aus der Gruppe auswählt, die aus 2-Äthylhexylacrylat, n-Hexylacrylat, 1,6-Hexandioldiacrylat, Neopentylglykoldiacrylat, 1,6-Hexandioldimethacrylat, Neopentylglykoldimethacrylat, Trimethylolpropantriacrylat, Tetramethylolmethantriacrylat, Trimethyloläthantriacrylat, Tetramethylolmethantetraacrylat, Trimethylolpropantrimethacrylat, Tetramethylolmethantrimethacrylat und ihren Gemischen besteht,
das Hydroperoxid aus der Gruppe auswählt, die aus t-Butylhydroperoxid, Cumolhydroperoxid, Diisopropylbenzolhydroperoxid, p-Menthanhydroperoxid, 1,1,3,3-Tetramethylbutylhydroperoxid und deren Gemischen besteht, und
das Reduktionsmittel aus der Gruppe auswählt, die aus Tetraäthylenpentamin, Pentaäthylenhexamin, Diäthylentriamin, Dipropylentriamin, Tripropylentetramin, Ascorbinsäure und deren Gemischen besteht, und
wobei die Reaktionstemperatur im Bereich von 20 bis 80 °C liegt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Vulkanisieren von Gummilatizes (die nachfolgend häufig einfach als "Latizes" bezeichnet werden) unter Zusatz eines Acrylatesters, eines Hydroperoxids und eines Reduktionsmittels zu den Gummilatizes.
  • Der kombinierte Einsatz eines Wasserstoffperoxids und eines Reduktionsmittels zur Vulkanisierung von Gummilatizes ist bekannt und in der Japanischen Patentveröffentlichung Nr. 25011/1963 beschrieben. Nach diesem Verfahren werden Wasserstoffperoxid und ein Reduktionsmittel den Gummilatizes zugesetzt, die dann zur Vulkanisierung auf 60 °C erhitzt werden. Dabei erfordert es aber wenigstens 6 Stunden, um den Vulkanisierungsvorgang zu beenden.
  • Die JP-75-10912 offenbart ein zweistufiges Verfahren zur Herstellung eines Gummilatex. In der ersten Stufe wird ein wasserhaltiger natürlicher Kautschuk z. B. mit t-Buthylhydroperoxid, 3 bis 5% Methylmethacrylat sowie gegebenenfalls weiteren synthetischen Harzmonomeren versetzt sowie für drei Stunden bei 12°C und einem anschließenden Altern über 48 Stunden polymerisiert. Im zweiten Schritt wird unter Zugabe von Schwefel, Zinkblume, einem Antioxidant sowie einem Vulkanisierungsadditiv die Vulkanisierung über drei Stunden bei 60° durchgeführt, mit einer anschließenden Alterung von 72 Stunden.
  • Die Erfinder führten intensive Studien durch, um das vorgenannte Problem des bekannten Verfahrens zu lösen und gelangten dabei zu der vorliegenden Erfindung, nach der Gummilatizes bei tieferen Temperaturen in kürzeren Zeiträumen gehärtet werden können. Der Kern der Erfindung liegt in dem Einsatz von Acrylatestern, was für den Fachmann überraschend ist, der das herkömmliche Verfahren der Gummivulkanisierung mit Peroxiden praktiziert hat.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher die Schaffung eines Verfahrens, durch das Gummilatizes in einer wirtschaftlichen und sicheren Weise vulkanisiert werden können. Insbesondere ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zu schaffen, nach dem Gummilatizes bei einer tieferen Temperatur und in einer kürzeren Zeitdauer als bei dem herkömmlichen Vulkanisierungsverfahren vulkanisiert werden können.
  • Die sich aus dem Stand der Technik ergebende Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Einsatz eines Acrylatesters in Kombination mit einem Peroxid gelöst.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend im einzelnen beschrieben. Die hier benutzte Bezeichnung "Gummilatizes" umfaßt nicht nur natürliche und synthetische Gummilatizes, sondern auch Gemische von Naturgummilatizes und Synthesegummilatizes. Die Naturgummilatizes werden in Abhängigkeit von der Art der eingesetzten Konservierungsmittel als hochammoniakalische oder niedrigammoniakalische Latizes klassifiziert; das erfindungsgemäße Verfahren ist ungeachtet der Art des eingesetzten Konservierungsmittels bei allen Naturgummilatizes anwendbar. Synthetische Latizes umfassen Isoprenlatizes, Polybutadienlatizes, Styrol/Butadien-Copolymerlatizes, Acrylnitril/Butadien-Copolymerlatizes, Styrol/Butadien/Vinylpyridin-Copolymerlatizes, durch Carbonsäure modifizierte Styrol/Butadien-Copolymerlatizes, Acrylatlatizes, usw. Diese synthetischen Latizes können durch das Verfahren der vorliegenden Erfindung in wirksamer Weise vulkanisiert werden. In bestimmten Anwendungen können Naturgummilatizes als Gemische mit synthetischen Latizes vulkanisiert werden. Gewünschtenfalls können nach der vorliegenden Erfindung Naturgummilatizes getrennt von synthetischen Latizes vulkanisiert und die beiden vulkanisierten Latizes im Gemisch miteinander eingesetzt werden.
  • Der nach der vorliegenden Erfindung in die Gummilatizes einzubringende Acrylatester wird aus der folgenden Gruppe ausgewählt: 2-Äthylhexylacrylat, n-Hexylacrylat, 1,6-Hexandioldiacrylat, Neopentylglykoldiacrylat, 1,6-Hexandioldimethacrylat, Neopentylglykoldimethacrylat, Trimethylolpropantriacrylat, Trimethylolmethantriacrylat, Trimethyloläthantriacrylat, Tetramethylolmethantetraacrylat, Trimethylolpropantrimethacrylat, Tetramethylolmethantrimethacrylat und deren Gemische.
  • Diese Acrylatester werden in Mengen eingesetzt, die von 1 bis 10 Gew.-Teile je 100 Gew.-Teile des Feststoffgehalts des Gummis reichen. Wenn wenigen als 1 Gew.-Teil eines Acrylatesters eingesetzt wird, ergibt sich nicht die gewünschte Härtungsbeschleunigungswirkung. Der Einsatz von mehr als 20 Gew.-Teilen eines Acrylatesters ist nicht nun unwirtschaftlich, sondern auch schädlich für die Zugfestigkeit des Gummis. Für die Zugabe den Acrylatester zu den Latizes ist keine spezielle Technik erforderlich, wenn man davon absieht, daß die Acrylatester zur Vermeidung einer Koagulation des Gummis nicht auf einmal zugesetzt werden sollen. Vorzugsweise werden die Acrylatester den Latizes langsam unten schwacher Rührung zugesetzt. Gewünschtenfalls können die zuzusetzenden Acrylatester mit oberflächenaktiven Mitteln emulgiert werden. Gummiteilchen, die Acrylatester absorbieren, quellen und vergrößern das Volumen der Feststoffgehalte, was zu einem Anstieg der Viskosität des Latex führt. Dieses Problem kann dadurch vermieden werden, daß man den Latex vorher mit einem geeigneten Verdünnungsmittel, wie z.B. wässrigem Ammoniak, verdünnt, so daß der Feststoffgehalt des Gummis abnimmt. Um eine gleichförmige Auflösung der Acrylatester in dem Gummilatex zu erreichen, ist es erwünscht, den letzteren wenigstens 30 Minuten nach der Zugabe der Acrylatester zu rühren und dann einen Zeitraum von wenigstens etwa 2 – 20 Stunden stehen zu lassen.
  • Das nach der vorliegenden Erfindung in einen Gummilatex einzuführende Hydroperoxid wird aus der folgenden Gruppe ausgewählt:
    t-Butylhydroperoxid, Cumolhydroperoxid, Diisopropylbenzolhydroperoxid, p-Menthanhydroperoxid, 1,1,3,3-Tetramethylbutylhydroperoxid und deren Gemische.
  • Diese Peroxide werden in Mengen von 0,05 bis 2,0 Gew.-Teile, vorzugsweise 0,1 bis 1 Gew.- Teil je 100 Gew.-Teile Feststoffgehalt des Gummis eingesetzt. Wenn weniger als 0,1 Gew.-Teil eines Peroxids eingesetzt wird, ergibt sich nicht der gewünschte Härtungseffekt. Die Verwendung von mehr als 2 Gew.-Teilen Peroxid ist einfach unwirtschaftlich. Die oben aufgeführten Hydroperoxide können den Gummilatizes als Lösung in Acrylatestern zugesetzt werden. Alternativ können sie auch getrennt von Acrylatestern zugegeben werden. Flüssige Hydroperoxide können den Gummilatizes direkt zugesetzt werden. Gewünschtenfalls können sie aber auch als Dispersion unter Verwendung in der Technik üblicher oberflächenaktiver Mittel zugegeben werden.
  • Das in einen Gummilatex nach der Erfindung einzubringende Reduktionsmittel wird aus der Gruppe ausgewählt, die aus Tetraäthylenpentamin, Pentaäthylenhexamin, Diäthylentriamin, Dipropylentriamin, Tripropylentetramin, Ascorbinsäure und deren Gemischen besteht. Diese Reduktionsmittel werden in Mengen von 0,05 bis 2,0 Gew.-Teile, vorzugsweise von 0,1 bis 1 Gew.-Teil je 100 Gew.-Teile des Feststoffgehalts des Gummis eingesetzt. Wenn weniger als 0,1 Gew.-Teil eines Reduktionsmittels verwendet wird, verläuft die Vulkanisierung nicht bis zu dem gewünschten Umfang. Der Einsatz von mehr als 2 Gew.-Teilen eines Reduktionsmittels ist einfach unwirtschaftlich. Die oben aufgeführten Reduktionsmittel werden dem Gummilatex nach Zugabe der Acrylatester und Hydroperoxide zugesetzt.
  • Die Vulkanisierung wird bei einer Temperatur durchgeführt, bei welcher der Latex beständig bleibt. Je höher die Temperatur der Vulkanisierung ist, umso kürzer ist die Zeit, die erforderlich ist, um den Vulkanisierungsvorgang zu beenden. Es werden Temperaturen von 20 bis 80 °C angewandt, wobei der Bereich von 30 bis 50 °C bevorzugt wird. Die zur vollständigen Vulkanisation erforderliche Zeit hängt von der verwendeten Art des Hydroperoxids, des Reduktionsmittels und des Acrylatesters sowie auch von den Anteilen ab, in denen sie in einen Gummilatex eingearbeitet werden. Gewöhnlich ist jedoch ein Zeitraum von 1 bis 6 Stunden ausreichend. Vorzugsweise wird bei dem Vulkanisationsverfahren eine inerte Atmosphäre benutzt.
  • Der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltene vulkanisierte Latex hat die gleichen kolloidalen Eigenschaften wie der unvulkanisierte Latex, und er kann durch verschiedene, in der Technik übliche Kompoundierverfahren formuliert werden. Aus ihm können verschiedene Gummiartikel durch Tauchung oder irgendein anderes Verfahren hergestellt werden.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • Ein mit einem Rührer ausgestatteter Glaskolben wurde mit 750 g eines hochammoniakalischen Naturgummilatex (Produkt aus Malaysia; 60,1 % Feststoffe im Gummi) beschickt. Während der Latex mit 40 UpM gerührt wurde, wurden 230 ml 1 %iger wässriger Ammoniak und 9 ml einer 10 %igen wässrigen Kaliumhydroxidlösung zugesetzt. Dem Gemisch wurden 0,68 g Cumolhydroperoxid ("Percumil H" der Nippon Oil & Fats Co. , Ltd. ; Reinheit 83 %) zugesetzt, und das erhaltene Gemisch wurde unter Rührung mit 40 UpM auf 40 °C gehalten. Bei fortgesetzter Rührung wurden 0,68 g Tetraäthylenpentamin zugegeben, und der Latex wurde auf 40 °C gehalten. Nach zwei Stunden wurde der Latex auf Raumtemperatur abgekühlt und ein Teil davon auf eine horizontale Glasplatte gegossen und bei Raumtemperatur getrocknet, bis er klar wurde. Der getrocknete Latex wurde von der Glasplatte getrennt und 1 Stunde bei 80 °C getrocknet. Man erhielt einen Film einer Dicke von 0,45 mm. Die Zugfestigkeit des Films wurde nach der Methode der JIS Z 6301 gemessen. Das Ergebnis ist in Tabelle 1 angegeben.
  • Beispiel
  • Ein mit einem Rührer ausgestatteter Glaskolben wurde mit 750 g eines hochammoniakalischen Naturgummilatex (Produkt aus Malaysia; 60,1 % Feststoffe im Gummi) beschickt. Während der Latex mit 40 UpM gerührt wurde, wurden 230 ml 1 %iger wässriger Ammoniak und 9 ml einer 10 %igen wässrigen Kaliumhydroxidlösung zugesetzt. Dem Gemisch wurden 22,5 g 2-Äthylhexylacrylat zugegeben, und das resultierende Gemisch wurde mit 40 UpM gerührt. Anschließend wurden 0,68 g t-Butylhydroperoxid ("Perbutil H" der Nippon Oil & Fats Co., Ltd. Reinheit 69 %) und 0,68 g Tetraäthylenpentamin zugesetzt, und das Gemisch wurde unter Rühren mit 40 UpM auf 50 °C gehalten. Zwei Stunden später wurde der Latex auf Raumtemperatur abgekühlt, ein Teil von ihm wurde auf eine horizontale Glasplatte gegossen und bei Raumtemperatur bis zum Klarwerden getrocknet. Der getrocknete Latex wurde von der Glasplatte getrennt und 1 Stunde bei 80 °C getrocknet. Man erhielt einen Film mit einer Dicke von 0,45 mm.
  • Die Zugfestigkeit des Films wurde nach der Methode der JIS Z 6301 gemessen. Das Ergebnis ist in Tabelle 1 angegeben.
  • Vergleichsbeispiel 2
  • Ein mit einem Rührer ausgerüsteter Glaskolben wurde mit 750 g hochammoniakalischem Naturgummilatex (Produkt aus Malaysia; 60,1 % Feststoffe im Gummi) beschickt. Während der Latex mit 40 UpM gerührt wurde, wurden 230 ml 1 %iger wässriger Ammoniak und 9 ml einer 10 %igen wässrigen Kaliumhydroxidlösung zugegeben. Dem Gemisch wurden 0,68 g t-Butylhydroperoxid ("Perbutil H" der Nippon Oil & Fats Co. , Ltd. ; Reinheit 69 %) und 0,68 g Tetraäthylenpentamin zugesetzt, und das Gemisch wurde unter Rühren mit 40 UpM auf 50 °C gehalten. Zwei Stunden später wurde der Latex auf Raumtemperatur abgekühlt, ein Teil von ihm wurde auf eine horizontale Glasplatte gegossen und bei Raumtemperatur bis zum Klarwerden getrocknet. Der getrocknete Latex wurde von der Glasplatte getrennt und 1 Stunde bei 80 °C getrocknet. Man erhielt einen Film einer Dicke von 0,45 mm.
  • Die Zugfestigkeit des Films wurde nach der Methode der JIS Z 6301 gemessen. Das Ergebnis ist in Tabelle 1 angegeben.
  • Das Beispiel unterscheidet sich von den Vergleichsbeispielen 1 und 2 dadurch, daß in den letzteren keine Acrylatester eingesetzt wurden. Ein Vergleich zwischen dem Beispiel und den Vergleichsbeispielen zeigt deutlich die Überlegenheit des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei dem ein Acrylatester als Härtungsbeschleuniger eingesetzt wird.
  • Tabelle 1
    Figure 00070001

Claims (2)

  1. Verfahren zum Vulkanisieren von Gummilatizes unter Zusatz von 1 bis 10 Gew.-Teilen Acrylatester, 0,05 bis 2,0 Gew.-Teilen eines Hydroperoxids und 0,05 bis 2,0 Gew.-Teilen eines Reduktionsmittels je 100 Gew.-Teile des Feststoffgehalts des Gummis, wobei man den Acrylatester aus der Gruppe auswählt, die aus 2-Äthylhexylacrylat, n-Hexylacrylat, 1,6-Hexandioldiacrylat, Neopentylglykoldiacrylat, 1,6-Hexandioldimethacrylat, Neopentylglykoldimethacrylat, Trimethylolpropantriacrylat, Tetramethylolmethantriacrylat, Trimethyloläthantriacrylat, Tetramethylolmethantetraacrylat, Trimethylolpropantrimethacrylat, Tetramethylolmethantrimethacrylat und ihren Gemischen besteht, das Hydroperoxid aus der Gruppe auswählt, die aus t-Butylhydroperoxid, Cumolhydroperoxid, Diisopropylbenzolhydroperoxid, p-Menthanhydroperoxid, 1,1,3,3-Tetramethylbutylhydroperoxid und deren Gemischen besteht, und das Reduktionsmittel aus der Gruppe auswählt, die aus Tetraäthylenpentamin, Pentaäthylenhexamin, Diäthylentriamin, Dipropylentriamin, Tripropylentetramin, Ascorbinsäure und deren Gemischen besteht, und wobei die Reaktionstemperatur im Bereich von 20 bis 80 °C liegt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man den Gummilatex aus der Gruppe auswählt, die aus Naturgummilatizes, Synthesegummilatizes und deren Gemischen besteht.
DE4037814A 1989-12-08 1990-11-28 Verfahren zum Vulkanisieren von Gummilatex mit Peroxid unter Benutzung von Acrylatester als Beschleuniger Expired - Lifetime DE4037814B4 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP31946289A JPH03181527A (ja) 1989-12-08 1989-12-08 アクリル酸エステルを促進剤とするゴムラテックスの過酸化物加硫法
JP319462/89 1989-12-08

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4037814A1 DE4037814A1 (de) 1991-06-13
DE4037814B4 true DE4037814B4 (de) 2005-08-25

Family

ID=18110471

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE4037814A Expired - Lifetime DE4037814B4 (de) 1989-12-08 1990-11-28 Verfahren zum Vulkanisieren von Gummilatex mit Peroxid unter Benutzung von Acrylatester als Beschleuniger

Country Status (2)

Country Link
JP (1) JPH03181527A (de)
DE (1) DE4037814B4 (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE602004031252D1 (de) 2003-11-21 2011-03-10 Zeon Corp Tauchformmasse und tauchformkörper
US7943685B2 (en) * 2005-04-13 2011-05-17 R.T. Vanderbilt Company, Inc. Composition and method for curing latex compounds
JP6400560B2 (ja) * 2015-11-26 2018-10-03 株式会社レヂテックス 柔軟性を有する高強度合成ポリイソプレン架橋体とその製造方法
CN111278904A (zh) * 2017-10-30 2020-06-12 米其林集团总公司 包含特定胺以及基于过氧化物和丙烯酸酯衍生物的交联体系的橡胶组合物

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5010912A (de) * 1973-05-28 1975-02-04
US3956217A (en) * 1973-06-01 1976-05-11 The Malaysian Rubber Producers Research Association Latex setting materials
JPS5956472A (ja) * 1982-09-24 1984-03-31 Nitto Electric Ind Co Ltd 粘着テ−プ用下塗り組成物
EP0357535A1 (de) * 1988-08-24 1990-03-07 The Goodyear Tire & Rubber Company Syndiotaktischer 1,2-Polybutadien-Latex

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5010912A (de) * 1973-05-28 1975-02-04
US3956217A (en) * 1973-06-01 1976-05-11 The Malaysian Rubber Producers Research Association Latex setting materials
JPS5956472A (ja) * 1982-09-24 1984-03-31 Nitto Electric Ind Co Ltd 粘着テ−プ用下塗り組成物
EP0357535A1 (de) * 1988-08-24 1990-03-07 The Goodyear Tire & Rubber Company Syndiotaktischer 1,2-Polybutadien-Latex

Non-Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Chemical Abstracts, Vol.101, 1984, Referat Nr.92441 Z. & JP 59056472 A *
Chemical Abstracts, Vol.101, 1984, Referat Nr.92441 Z. JP 59-56472 A
Chemical Abstracts, Vol.83, 1975, Referat Nr. 180830r. & JP 50010912 A *
Chemical Abstracts, Vol.83, 1975, Referat Nr. 180830r. JP75-10912

Also Published As

Publication number Publication date
JPH03181527A (ja) 1991-08-07
DE4037814A1 (de) 1991-06-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1469998A1 (de) Verfahren zur Haertung von Polymeren mit neuartigen organischen Peroxyden
EP1903063B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Polychloropren-Latices
DE3805086A1 (de) In gummi eingebettetes cordmaterial
DE3306447C2 (de)
DE1520179C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Acrylnitril-Butadien-Vinylaromat-Polymerisats
DE2309150B2 (de) Herstellung von Form- oder Füllmassen durch Aufpfropfen eines Vinylmonomeren auf anorganisches Substrat
DE2416988A1 (de) Verfahren zur herstellung von vinylchloridharzmassen
DE4037814B4 (de) Verfahren zum Vulkanisieren von Gummilatex mit Peroxid unter Benutzung von Acrylatester als Beschleuniger
EP0256316A1 (de) Niedrigviskose, vorgelierbare Klebstoffe auf Kautschukbasis, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
DE1104188B (de) Verfahren zum Herstellen eines kautschukartigen Polymeren
DE2316618A1 (de) Verfahren zur herstellung eines modifizierten polymers eines konjugierten diens
DE2455594A1 (de) Verfahren zum herstellen von pfropfpolymerisaten
EP0278027B1 (de) Thermoplastische Formmasse auf Basis von ABS
EP0753530B1 (de) Verstärkte Kautschukdispersionen, ihre Herstellung und Verwendung
DE2307270A1 (de) Polyvinylchloridharzgemisch
DE69026692T2 (de) Verfahren zur Herstellung von thermoplastischen elastomeren Zusammensetzungen
DE2521172C2 (de)
DE10060474A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Mischungen aus Polyvinylchlorid und Polymerisaten auf Basis von konjugierten Dienen und Acrylnitril
DE3615979C2 (de)
DE2508996C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Copolymeren
DE2658075C2 (de)
DE1150205B (de) Verfahren zur Herstellung von endgruppenmodifizierten Butadienpolymerisaten
DE1570855C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Pfropfmischpolymerisats
DE1951034A1 (de) Weisser aktiver Fuellstoff und Verfahren zur Herstellung desselben
DE2355419A1 (de) Chloroprenlatex mit hohem feststoffgehalt

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8381 Inventor (new situation)

Inventor name: MAKUUCHI, KEIZO, GUNMA, JP

Inventor name: YOSHII, FUMIO, FUJIOKA, GUNMA, JP

Inventor name: ISHIGAKI, ISAO, MAEBASHI, GUNMA, JP

Inventor name: ISKANDAR, SUDRADJAT, TANGERANG, JAWA-BARAT, ID

8364 No opposition during term of opposition