DE4031908C2 - - Google Patents

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DE4031908C2 DE19904031908 DE4031908A DE4031908C2 DE 4031908 C2 DE4031908 C2 DE 4031908C2 DE 19904031908 DE19904031908 DE 19904031908 DE 4031908 A DE4031908 A DE 4031908A DE 4031908 C2 DE4031908 C2 DE 4031908C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Stellvorrichtung, insbesondere für ein Regelventil für flüssige oder gasförmige Medien, die mit einem Befestigungsflansch auf dem Regelventil befestigt ist und über eine zwischen zwei Endstellungen axialverschiebliche Stellachse an einem Ventilstößel befestigt ist, wobei die Stellachse mit durch einen Regler elektrisch steuerbaren Stellmitteln verbunden und elektrisch auslösbar, von einer Rückstellfeder beaufschlagt ist, mit deren Hilfe die Stellachse in eine ihrer Endstellungen verbringbar ist, sowie mit einem Stellungsmelder verbunden ist, dessen Stellungs-Ist-Signal dem Regler zugeführt ist.
Es ist aus DE-37 08 470 C1 bekannt, Regelventile durch axiale Verstellung ihres Ventilstößels elektromotorisch zu betätigen, wobei außerdem an deren Ventilstößel für eine Notbetätigung, z. B. bei einem Stromausfall, zur Verbindung in eine vorgegebene Endstellung, z. B. eine Schließstellung, eine Feder, die im Normalbetrieb ständig gespannt gehalten ist, angekuppelt wird. Nach Beendigung der Notsituation wird diese Feder dann über den elektromechanischen Stellantrieb erneut gespannt. Derartige elektromechanische Kupplungs- und Antriebsvorrichtungen sind relativ aufwendig, da sie viele bewegte Teile enthalten, die deren Zuverlässigkeit beeinträchtigen, und es ist nach einer Beendigung einer Notsituation stets erforderlich, daß die Feder erst erneut gespannt wird, um eine erneute Schließung sicherzustellen.
Weiterhin ist aus DE-GM 74 10 963 eine Ventil-Stellvorrichtung in Form eines Hydrauliktriebes bekannt, bei der eine Druckfeder als Rückstellfeder die Stellachse ständig in Richtung auf ihre Endstellung hin beaufschlagt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die eingangs genannte Vorrichtung wesentlich zu vereinfachen und eine kompaktere und zuverlässigere Regelventilstellvorrichtung zu schaffen, die eine sehr einfache und stets betriebsfähige Notstellungsvorrichtung beinhaltet.
Die Lösung der Aufgabe ist dadurch gegeben, daß die Rückstellfeder die Stellachse ständig in Richtung auf ihre Endstellung beaufschlagt und daß die Stellmittel ein Hydrauliktrieb sind, der aus einem Hydraulikzylinder besteht, dessen Kolben die Stellachse beaufschlagt und dessen durch den Kolben getrennte Zylinderräume über einen hydraulischen Stromregler mit einer von dem Regler beaufschlagten, elektrisch antreibbaren Hydraulikpumpe miteinander verbunden sind, wobei diese druckseitig gegen die Rückstellfeder wirkt, und die Zylinderräume durch ein von dem Regler beaufschlagtes, elektrisch schaltbares Rückflußventil über den hydraulischen Stromregler miteinander verbunden sind, und daß ferner die Zylinderräume über ein elektrisch auslösbares Notschaltventil miteinander verbindbar sind.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Eine sehr kompakte Konstruktion besteht darin, daß die Stellachse unmittelbar Achse des Hydraulikzylinders ist. Die Boden- und Deckelseite des Zylinders sind zwischen Montageplatten eingesetzt, auf denen die elektrisch gesteuerte Hydraulikpumpe, die Ventile und der Stromregler sowie der Positionsmelder montiert sind. Die gesamte Hydraulik bildet ein völlig geschlossenes System. Die Rückstellfeder ist vorteilhaft in dem Hydraulikzylinder selbst angeordnet.
Der Stromregler ist in vorteilhafter Weise über eine Gleichrichterventilanordnung sowohl in den Pumpenstrom wie auch in den Rücklaufstrom der Hydraulikflüssigkeit eingeschaltet. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß in beiden Reglerstellrichtungen eine praktisch gleiche Geschwindigkeit gegeben ist, wodurch auch die Wirkung des unterschiedlichen Federdrucks bei unterschiedlichem Spannungszustand der Rückstellfeder auf die Stell- und die Rückstellgeschwindigkeit weitgehend eliminiert wird.
Als Hydraulikpumpe ist zweckmäßig eine elektromagnetisch betätigte Membran- und/oder Kolbenpumpe vorgesehen. Eine vorteilhafte Ausgestaltung dieser Pumpe ist dadurch gegeben, daß sie als in beiden Richtungen wirksame Pumpe mit zwei Kammern und zugehörigen Ventilen ausgebildet ist. Sie ist vorteilhaft von zwei Magneten wechselseitig angetrieben, die alternierend, vorzugsweise durch die beiden gleichgerichteten Halbwellen eines Wechselstromes, betätigt sind.
Die gesamte Anordnung der hydraulischen Bauteile ist auf einer Grundplatte vorgesehen, so daß diese Ventile Drosseln und Reglerkolben durch geeignete Bohrungen in der Platte miteinander verbunden sind, was aufwendige Schlauch- und Rohrverbindungen erübrigt.
Die Erfindung ist anhand der in den Fig. 1 bis 16 dargestellten Ausführungsbeispiele im folgenden näher erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Übersichtsbild der Stellvorrichtung in Seitenansicht;
Fig. 2 zeigt eine Frontansicht der Stellvorrichtung;
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht mit geöffnetem Gehäuse;
Fig. 4 zeigt einen Schnitt IV-IV durch die Bodenplatte;
Fig. 5 zeigt eine Aufsicht auf die Bodenplatte;
Fig. 6 zeigt einen Stromreglerkolben;
Fig. 7 zeigt einen Stromreglerzylinder, teilweise geschnitten;
Fig. 8 zeigt einen Schnitt durch einen Drosselzylinder axial;
Fig. 9 zeigt einen Schnitt IX-IX durch einen Drosselzylinder radial;
Fig. 10 zeigt eine Explosionszeichnung der Drosselinnenteile;
Fig. 11 zeigt einen Schnitt XI-XI durch einen Ventilblock;
Fig. 12 zeigt einen Schnitt XII-XII durch einen Ventilblock;
Fig. 13 zeigt eine Aufsicht auf einen Ventiblock;
Fig. 14 zeigt einen Schnitt XIV-XIV durch einen Ventilblock;
Fig. 15 zeigt ein Blockschaltbild der Gesamtvorrichtung;
Fig. 16 zeigt eine weitere Ausführung als Blockschaltbild.
Das Übersichtbild Fig. 1 zeigt den Montageflansch (13) mit nach oben im Bild sich erstreckenden Trägersäulen, auf denen die Montageplatten (10, 11) gehalten sind. Zwischen diesen befindet sich das Gehäuse (1) mit der hydraulischen Stellvorrichtung. Auf der oberen Montageplatte (11) sind an der Stellachse (12) mit einem Getriebe (14, 24) Positionsmelder (17) und Endschalter (16) angeschlossen, die über eine Nockenwelle (15) betätigt werden. Die Stellachse (12) erstreckt sich durch die gesamte Stellvorrichtung und weist an ihrem unteren Ende eine Verbindung auf, mit der sie an einen Ventilstößel anzuschließen ist, durch dessen axiale Verstellung das Reglerventil geöffnet oder geschlossen oder in eine beliebige Zwischenstellung zu verbringen ist.
Fig. 2 zeigt die Stellvorrichtung um 90° gewendet. Auf der oberen Montageplatte (11) sind die Getriebeteile (14, 14′) zu erkennen, die ein Kurbelgetriebe bilden, dessen Koppelstift (14) in einen geschlitzten Arm (14′) eingreift, der auf der Nockenwelle (15) befestigt ist. Von dort werden die Positionsschalter (16), die beispielsweise eine obere und eine untere vorgegebene Endstellung betreffen, betätigt. Außerdem wird über ein Zahnradgetriebe die Stellung der Stellachse auf mindestens einen Positionsmelder (17) übertragen, der durch ein Potentiometer gebildet ist. Die gesamte Vorrichtung ist an einen höherverstellbaren Halter (18) angeschlossen, so daß sie auf jeweilige Toleranzen in der Einstellung der Stellachse (12) angepaßt werden kann. An der unteren Montageplatte (10) sind Einstellschrauben (20, 21) dargestellt, die zur Betätigung einer Reglerdrossel und einer Notstelldrossel dienen.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht bei geöffnetem Gehäuse. Zwischen der unteren und oberen Montageplatte (10, 11) ist der Stellzylinder (34) angeordnet, durch den sich die Stellachse (12) mittig erstreckt. Die Anschlüsse an die durch den Kolben getrennten oberen und unteren Zylinderräume sind durch die Montageplatten (10, 11) in Bohrungen geführt. Auf der unteren Montageplatte (10) ist die elektromagnetische Hydraulikpumpe (30) angeordnet, deren Saugleitung (36) an die obere Montageplatte (11) und von dort zu dem oberen Stellzylinderbereich geführt ist und deren Druckleitung (35) in einem Bogen nach hinten auf die untere Montageplatte (10) geführt ist. Weiterhin befindet sich auf der unteren Montageplatte (10) ein Rückflußventil (32), das über einen hydraulischen Stromregler, der in der unteren Montageplatte (10) angeordnet ist, mit der Rückleitung (33) verbunden ist, die zur oberen Montageplatte (11) und von dort in den oberen Stellzylinderbereich geführt ist.
Für die Schnellabschaltung des gesteuerten Regelventils ist von der oberen Montageplatte (11) eine hydraulische Rückleitung (38) durch das Notschaltventil (37) geführt, das eine Verbindung zur unteren Montageplatte besitzt.
Außerdem ist ein Druckwächter (31) an der druckbeaufschlagenden Pumpenseite angeordnet der einer Schutzabschaltung der Pumpe (30) dient.
Fig. 5 zeigt eine Aufsicht auf die untere Montageplatte (10), auf der die einzelnen Montagepositionen der verschiedenen Hydraulikbauteile mit den gleichen Bezugsziffern wie die Bauteile selbst und jeweils mit einem zusätzlichen Hochkomma bezeichnet sind. Die Verbindungsbohrungen, die in der Platte eingebracht sind, und die Montagebohrungen für den Regler und die Drosseln sind gestrichelt dargestellt. Diese Verbindungs- und Aufnahmebohrungen sind jeweils durch Verschlußstopfen nach außen abgedichtet.
Das Notschaltventil (37′) ist über eine Bohrung mit einer Drossel (51) verbunden, die durch eine weitere Bohrung (40) zu dem unteren Zylinderboden des Stellzylinders (34′) führt. Eine weitere Bohrung (40′) führt vom unteren Zylinderboden über mehrere Abschnitte zu dem Druckwächter (31′) und zu einer Anschlußbohrung (A) eines Ventilblockes (91′). Dieser Ventilblock (91′) hat weitere Anschlußbohrungen (B, C, D, E), die zu dem darunterliegenden Montageraum eines Stromreglers (52) führen bzw. zu der darunterliegenden Drossel (50) führen. Außerdem ist der Anschluß (B) durch eine Schrägbohrung mit dem Rückflußventil (32′) bodenseitig verbunden. Dieses hat außerdem eine Verbindung durch eine Bohrung (35′) zu dem Druckleitungsanschluß (35). Von dort führt die Druckleitung zu der Hydraulikpumpe (30′), die in den gezeigten Aufnahmebohrungen montiert ist.
Der Querschnitt IV-IV der Grundplatte (10) ist in Fig. 4 dargestellt, und aus ihm sind die Bohrungen (A, B, E, C) zu dem Ventilblock und den damit verbundenden Bauteilen zu erkennen. Die Bohrung (C), die eine Verbindung von dem hydraulischen Stromregler (52) zu dem darüberliegenden Ventilblock herstellt, ist durch eine Schrägbohrung mit der Drossel (50) verbunden. Außerdem ist die Drossel (50) durch eine weitere Bohrung (E) mit dem Stromregler (52) verbunden. Die Bohrung (A) führt zu der Verbindungsbohrung (40), die durch weitere Querbohrungen unter anderem zu dem Druckwächter (31′) verbunden ist. Die Bohrung (B) führt zu dem Montageplatz des Rückflußventils (32′) und von dort zu den Bohrungen der Druckleitung (35′).
Der Stromregler (52) ist in seinen wesentlichen Einzelteilen in den Fig. 6 und 7 vergrößert dargestellt. Fig. 7 zeigt den Reglerzylinder (61) teilweise geschnitten. Im Inneren sind Ausdrehungen (76, 77) vorhanden, in die die Bohrungen (C, E) führen. Endseitig sind Abstandshalter (78) am Zylinder vorgesehen, so daß die Bohrung (D) stirnseitig Anschluß an den Zylinder (61) hat. In dem Zylinder (61) ist ein Kolben (72), Fig. 6, gelagert, der mit seiner Steuerkante (74) mit der entsprechenden Steuerkante (75) des Zylinders (61) - Fig. 7 - zusammenarbeitet. Der Kolben hat eine axiale Bohrung (71) in dem Schaft (60), welche den Anschlußraum, der zur Bohrung (E) führt, mittels einer radialen Bohrung (70) mit einem Bereich verbindet, in dem der Kolben gegen eine Feder (73) axil abgestützt ist.
Da der Kolben (72) stirnseitig mit dem hydraulischen Druck, der in der Bohrung (D) herrscht, einerseits beaufschlagt wird und andererseits mit dem Druck, der über die Bohrung (E) zugeführt wird, beaufschlagt ist, wird der Abfluß der Hydraulikflüssigkeit durch die Bohrung (C) mittels der Steuerkanten (74, 75) des Kolbens (72) und des Zylinders (61) - Fig. 7 - beeinflußt.
Die Fig. 8 bis 10 zeigen die Bauteile einer hydraulischen Drossel (50), die als bestimmendes Element den Druckabfall zwischen den Anschlußbohrungen (E, D) des Reglers (52) - Fig. 5 - gewährleistet. Der Reglerzylinder (90), Fig. 8, hat eine radiale Drosselbohrung (86), die außenseitig zu einem Kreisabschnitt führt, der mit der Bohrung (E) verbunden ist. Der Kreisabschnitt ist aus dem Schnitt IX-IX, Fig. 9, ersichtlich. Endseitig ist der Zylinder (90) mit der Bohrung (D) zugänglich verbunden. In dem Zylinder (90) befinden sich die Einsätze, die in Fig. 10 in einer Explosionszeichnung dargestellt sind. Der Schraubeinsatz (91) ist in dem Gewinde (80) axial verstellbar gelagert. Er trägt außenseitig den Reglereinstellschlitz (20). Anderenends trägt der Schraubeinsatz (91) eine Kugel (82), die einen Stelleinsatz (81) betätigt, der mit einer Feder (84) gegen einen Stützkörper (83) axial abgestützt ist. Der Stelleinsatz (81) trägt eine präzise Stellkante (87), die mit der Drosselbohrung (86), Fig. 8, zusammenarbeitet.
Die gesamte Drosselvorrichtung bestimmt den Druckabfall zwischen den Steueranschlußbohrungen (D, E) des Reglerventils (52), Fig. 5, und ist somit bestimmend für den jeweils eingeregelten Strom der hydraulischen Flüssigkeit. Ein gleichartiges Drosselventil ist als Drosselventil (51) für den Notstellbetrieb vorgesehen. Dadurch wird eine jeweils vorgegebene Schließgeschwindigkeit für die Notabschaltungen bestimmt.
Fig. 11 bis 14 zeigen den Ventilsteuerblock der zur Gleichrichtung des Pumpenstromes und des Rücklaufstromes durch den Regler, der darunter angeordnet ist, dient. Hierdurch wird sichergestellt, daß die Verstellgeschwindigkeit der Stellachse in beiden Richtungen gleich ist; ein zweiter Regler wird daher nicht benötigt. Der Gleichrichter ist ein Doppelweggleichrichter, der die Ströme zwischen den Bohrungen (A, B), die beim Pumpvorgang und beim Rückleiten der Flüssigkeit, jeweils unterschiedlich gerichtet sind, so auf die Stromregler-Anschlußbohrungen (C, D) lenkt, daß dort der Strom jeweils von der Bohrung (D) zur Bohrung (C) fließt. Zwischen diesen beiden Anschlußpunkten ist wie vorher dargestellt der Stromregler und die zugehörige Drossel eingeschaltet. Der Ventilblock (91) enthält zwei Bohrungen (92, 93), in denen Ventilschieber (V1, V2, V3, V4) - im einzelnen nicht dargestellt - angeordnet sind, wie Fig. 11 zeigt. Um die Bohrungen (92, 93) sind beabstandet jeweils drei Ringnuten eingedreht, die die Verbindung zu den Bohrungen (A, B) jeweils erbringen, wie im einzelnen aus den Schnitten, Fig. 11, 12 und 14 zu ersehen ist. Die Bohrung (E) ist nur mit einer Hilfsausnehmung (94) verbunden, die einem Austausch des gedrosselten Flüssigkeitsstromes zwischen der Drossel und dem Stromregler dient.
Fig. 15 zeigt ein Blockschaltbild der Gesamtfunktion. Die Bezugszeichen sind mit den vorgenannten identisch. Der Stellzylinder (34) enthält den Kolben, der auf die Stellachse (12) arbeitet, die das Reglerpotentiometer (17), das als Stellungsmelder dient, beaufschlagt. Dessen Signal ist einem Regler (R) zugeführt, der abhängig von einem Vergleich mit einem Sollsignal (S) jeweils bei festgestellten Regelabweichungen einen der Steuerkontakte (VR, RR), die eine Vorwärts- oder Rückwärtsregelung bewirken, schließt. Über den Vorwärtskontakt (VR) wird eine Wechselspannung (U) über einen Druckwächterkontakt (xy) eines Überdruckschalters (31) auf die Hydraulikpumpe (30) gegeben. Diese ist saugseitig über die Saugleitung (36) mit dem einen Zylinderraum verbunden und führt druckseitig zu dem Anschlußpunkt (B) der hydraulischen Gleichrichter- Regelanordnung (5).
Über das Ventil (V3) führt der Strom zum Anschlußpunkt (D) und von dort zu dem Stromregler (52) und der Drossel (50). Der gedrosselte Strom führt über die Verbindung (E) zu der federbelasteten Seite des Drosselkolbens (72), dessen Steuerkante den abgehenden Strom zum Stromrichteranschlußpunkt (C) steuert. Der Regler (52) arbeitet so, daß die Druckdifferenz an der Drossel (50) der jeweiligen Kraft der Reglerfeder (73) entspricht. Vom Verbindungspunkt (C) fließt der geregelte Strom über das Ventil (V2) zum Verbindungspunkt (A) und von dort über den Anschluß (40) zum anderen Zylinderraum des Stellzylinders (34).
Saugseitig der Pumpe (30) ist im Stellzylinder (34) die Rückstellfeder (44) angeordnet. Hierdurch ist es möglich, bei einer entgegengesetzten Regelabweichung ohne die Betätigung der Pumpe (30) durch die Federkraft eine entsprechende Rückbewegung der Stellachse (12) zu erreichen. Hierzu wird ein hydraulischer Rückfluß derart gesteuert, daß bei einer entsprechenden Regelabweichung von dem vorgegebenen Sollwert (S) der Regler (R) den Rückstellkontakt (RR) schließt, welcher die Wechselspannung (U) auf da Rückflußventil (32) gibt, welches den Rückfluß über die Rückflußleitung (33) freigibt. Dabei tritt aus dem einen Zylinderraum durch die Leitung (40) über den Anschlußpunkt (A), das Gleichrichterventil (V1), den Anschlußpunkt (D), den Stromregler (52) mit der Drossel (50) der geregelte Strom zum Anschlußpunkt (C), von wo er über das Ventil (V4) den Punkt (D) und die Bohrung (35′) zum Rückflußventil (32) und von diesem weiter zum anderen Zylinderraum fließt. Die hier bekannten Anschlußpunkte (A, - E) entsprechen in der Ausführung den Verbindungsbohrungen mit den gleichen Bezugszeichen.
Für die Notabschaltung des gesteuerten Reglerventils ist ein Notschaltventil (37) mit einer einstellbaren Drossel (51) in Serie geschaltet, und diese Serienschaltung ist ein- zu ausgangsseitig zwischen die beiden Zylinderbereiche des Stellzylinders (34) geschaltet. Das Notschaltventil (37) ist elektrisch betätigt und z. B. durch die Betriebsspannung (U) ständig geschlossen gehalten. Dabei ist sie mit einer Feder öffnend beaufschlagt, die so dimensioniert ist, daß unterhalb einer vorgegebenen unteren Schwellspannung, die z. B. 30% der Betriebsspannung beträgt, das Notschaltventil geöffnet ist. Die Drossel (51) ist auf einen wesentlich größeren Durchflußstrom dimensioniert als der Stromregler (52), so daß die Abschaltung des gesteuerten Regelventils in relativ kurzer Zeit, verglichen zu den Regelstellzeiten, erfolgt.
Der Überdruckwächter (31) ist so ausgelegt, daß er bei normalen Pumpdruck, während der Kolben sich im Zylinder (34) frei bewegen kann, den Kontakt (xy) geschlossen hält. Sobald der Kolben jedoch endseitig anschlägt und die Feder (44) voll zusammengedrückt ist, schaltet dieser die Kontakte (xy) durch den viel höheren Druck frei, wodurch eine Überlastung der Pumpe (30) verhindert wird. Weiterhin sind an der Stellachse (12) nockengesteuerte Kontakte (16) angeordnet, die als oberer Hubbegrenzungskontakt (OK) und als unterer Hubbegrenzungskontakt (UK) der Abschaltung der Pumpe (30) bzw. des Rücklaufventils (32) dienen und dazu mit den entsprechenden Steuerleitungen jeweils in Serie geschaltet sind.
In Fig. 16 ist eine weitere, besonders einfache Ausführung dargestellt. Bei dieser ist vorgesehen, daß die Druckleitung (35) der Pumpe (32′′) direkt an den Verbindungspunkt (D) des Stromreglers (52) geführt ist und eine getrennte Leitung (35′) von dem abflußseitigen Regleranschluß (C) zu dem Rückflußventil (32) geführt ist. Die getrennte Steuerung der Reglerkontakte (RR, VR) stellt sicher, daß die Flußrichtung im Stromregler (52) stets die gleiche ist, da immer nur entweder die Pumpe (30′′) oder das Rückflußventil (32) betätigt sind.
Die Pumpe ist so ausgelegt, daß ein Kolben von zwei alternativ angesteuerten Magneten in einem Zylinder hin- und herbewegt wird. Die durch den Kolben wechselseitig veränderten Pumpenräume sind jeweils über ein Ventilpaar mit der Saug- bzw. Druckleitung (36, 35) verbunden. Die beiden Magneten werden z. B. über elektrische Gleichrichter (GG) von den verschiedenen Halbwellen des Wechselstromes angesteuert. Auf diese Weise wird mit jeder Halbwelle ein Pumpraum entleert und der andere gefüllt. Die Hydraulikflüssigkeit wird dadurch dem Regler (52) fortlaufend mit geringen Druckschwankungen zugeführt. Da die Pumpenlast in beiden Richtungen symmetrisch ist, arbeitet die Pumpe mit sehr geringen Geräuschen, denn eine Rückschlagenergie muß nicht abgefangen werden. Diese Pumpenkonstruktion ist unabhängig von der vorliegenden Vorrichtung.

Claims (13)

1. Stellvorrichtung, insbesondere für ein Regelventil für flüssige oder gasförmige Medien, die mit einem Befestigungsflansch (13) auf dem Regelventil befestigt ist und über eine zwischen zwei Endstellungen axialverschiebliche Stellachse (12) an einem Ventilstößel befestigt ist, wobei die Stellachse (12) mit durch einen Regler (R) elektrisch steuerbaren Stellmittel (34, 5, 30, 32) verbunden und, elektrisch auslösbar, von einer Rückstellfeder (44) beaufschlagt ist, mit deren Hilfe die Stellachse in eine ihrer Endstellungen verbringbar ist, sowie mit einem Stellungsmelder (17) verbunden ist, dessen Stellungs-Ist-Signal dem Regler (R) zugeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellfeder (44) die Stellachse (12) ständig in Richtung auf ihre Endstellung beaufschlagt und die Stellmittel (34, 5, 30, 32) ein Hydrauliktrieb sind, der aus einem Hydraulikzylinder (34) besteht, dessen Kolben die Stellachse (12) beaufschlagt und dessen durch den Kolben getrennte Zylinderräume über einen hydraulischen Stromregler (52) mit einer von dem Regler (R) beaufschlagten, elektrisch antreibbaren Hydraulikpumpe (30) miteinander verbunden sind, wobei diese druckseitig gegen die Rückstellfeder (44) wirkt, und die genannten Zylinderräume durch ein von dem Regler (R) beaufschlagtes, elektrisch schaltbares Rückflußventil (32) über den hydraulischen Stromregler (52) miteinander verbunden sind, und daß ferner die Zylinderräume durch ein elektrisch auslösbares Notschaltventil (37) miteinander verbindbar sind.
2. Stellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydraulikpumpe (30) und das Rückflußventil (32) mittels einer gleichrichtenden Ventilanordnung (V1,-V4) an denselben hydraulischen Stromregler (52) so angeschlossen sind, daß dieser im gleichen Sinn jeweils sowohl bei einer Ansteuerung der Pumpe (30) als auch des Rückflußventils (32) durchflossen wird.
3. Stellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromregler (52) ein federbelasteter Kolbenregler ist, dessen Kolben (72) entgegen der Federkraft federseitig über eine einstellbare Drossel (50) vom Zustrom beaufschlagt ist und der mit einer federseitigen Kolbenkante (74) den abgehenden Hydraulikstrom regelt.
4. Stellvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromregler (52) mit der Drossel (50) druckseitig mit der Hydraulikpumpe (30′′) und abflußseitig mit dem Rückflußventil (32) verbunden ist und der Regler zuflußseitig durch ein Zuflußventil (V1) und abflußseitig durch ein Abflußventil (V2) mit einem gemeinsamen Anschlußpunkt (A) und so mit dem einen Zylinderraum des Stellzylinders (34) verbunden ist.
5. Stellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Serie mit dem Notschaltventil (37) eine einstellbare Drossel (51) geschaltet ist und das Notschaltventil (37) durch eine elektromagnetische Betätigung gegen eine unter einer vorgegebenen Unterspannung öffnende Federkraft geschlossen gehalten ist.
6. Stellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß druckseitig der Hydraulikpumpe (30) ein Überdruckschalter (31) angeordnet ist, dessen Kontakt (xy) bei einem normalen Betriebsdruck, bei dem der Kolben im Stellzylinder (34) verschiebbar ist, geschlossen ist und bei einem höheren als dem genannten Druck geöffnet ist, und daß dieser Kontakt (xy) in eine elektrische Pumpenansteuerungsleitung eingeschaltet ist.
7. Stellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von der Stellachse (12) nockengesteuert Kontakte (16) beaufschlagt sind, welche verschiedene Betriebsstellungen signalisieren und in einer oberen Betriebsstellung die Pumpe (30) abschalten und in einer unteren Betriebsstellung das Rückflußventil (32) abschalten.
8. Stellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydraulikpumpe (30′′) mit zwei alternativ beaufschlagten Elektromagneten betätigt ist, die einen Kolben betätigen, der abwechselnd je einen Pumpraum füllt und den anderen entleert, und diese Pumpräume durch jeweils ein Ventilpaar zwischen der Saugleitung (36) und der Druckleitung (35) eingeschaltet sind.
9. Stellvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Elektromagneten der Hydraulikpumpe (30′′) jeweils über einen Halbwellengleichrichter (G) mit einer Pumpenansteuerungs- Wechselspannung gespeist sind.
10. Stellvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Hydraulikbauteile auf einer Grundplatte (10) montiert sind, in der der Stromregler (52) und die Drosseln (50, 51) von außen einstellbar eingesetzt sind.
11. Stellvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydraulikbauteile durch Bohrungen in der Grundplatte (10), die nach außen durch Blindstopfen verschlossen sind, miteinander verbunden sind, und daß die gleichrichtenden Ventile (V1, V2; V1,-V4) in einem Ventilblock (91) auf der Grundplatte (10) angeordnet sind, von der Verbindungsbohrungen (A,-E) zu den genannten Anschlüssen, dem Stromregler (52) und der Drossel (50) führen.
12. Stellvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der Grundplatte (10) gegenüberliegenden Stellzylinderseite (34) eine Montagedeckplatte (11) angeordnet ist, auf der ein Getriebe (14, 14′, 24) von der Stellachse (12) abgehend angeordnet ist, über das der Stellungsmelder (17) und die Nockenkontakte (16) angesteuert sind.
13. Stellvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellungsmelder (17), die Nockenkontakte (16) und das Getriebe (14, 24) auf einem Halter (18) befestigt sind, der justierbar bezüglich der Stellachse (12) auf der Montageplatte (11) verschraubt ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19652583C1 (de) * 1996-12-17 1997-11-20 Holter Gmbh & Co Elektrischer Stellantrieb für ein Ventil o. dgl.

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DE19652583C1 (de) * 1996-12-17 1997-11-20 Holter Gmbh & Co Elektrischer Stellantrieb für ein Ventil o. dgl.

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DE4031908A1 (de) 1991-04-11

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