DE401882C - Stellschraubenantrieb - Google Patents

Stellschraubenantrieb

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DE401882C
DE401882C DEM80118D DEM0080118D DE401882C DE 401882 C DE401882 C DE 401882C DE M80118 D DEM80118 D DE M80118D DE M0080118 D DEM0080118 D DE M0080118D DE 401882 C DE401882 C DE 401882C
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DE
Germany
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sleeve
screw
screw shaft
adjusting
screw drive
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Expired
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DEM80118D
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RUDOLF MADES DR ING
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RUDOLF MADES DR ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H3/00Propeller-blade pitch changing
    • B63H3/02Propeller-blade pitch changing actuated by control element coaxial with propeller shaft, e.g. the control element being rotary
    • B63H3/04Propeller-blade pitch changing actuated by control element coaxial with propeller shaft, e.g. the control element being rotary the control element being reciprocatable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Dezember 1922 ab. Es ist bei Verstell- und Umisteuerschrauben, und zwar sowohl bei Luft- als .auch Wasserschrauben, bekannt, die Schraubenverstellung während des Schraubemvellenumlaufes durch eine auf der Welle hin und her beweglich gelagerte, vorzugsweise nicht mit ihr umlaufende Stellmuffe vorzusehen, welche mit .der am Triebende an die Flügelwurzeln der Schraubenflegel angelenkten und gleichachsig zu und innerhalb der Schraubenwelle gelagerten Stehstange zti gemeinsamer Hin- und Herbewegung gekuppelt ist. Die Schraubenwelle ist an der Stelle, wo sie die hin und her bewegliche St.ellmuffe trägt, gewöhnlich im D.urch.-inesser verstärkt ausgebildet, weil sie mit eiii@m durchgehenden Längsschlitz versehen werden muß, welcher die Hin- und Herbewegung des die Stellintiffe finit der Stellstange kuppelit-len Bolzens oder Keiles über eine dem Stehbereich entsprechende Länge ermöglichen muß. Gewöhnlich teilt man an dieser Stelle die Schratil:enwelle und verbindet ihre beiden an der Teilungsstelle einander zugekehrten Enden durch eine Art röhrenförmige Kupplungsintiffe von einem die erforderliche Festig, -]zeit verbürgenden größeren Durchanesser. Auf dieser Kupplungsmuffe gleitet dann die Stell-Muffe.
  • Es versteht sich, daß man die Schraubenwelle an dieser die Stellmuffe tragenden Kupplungsmuffe sorgfältig gegen Achsialdruck durch geeignete Ach.sialdruckku,gellager und in der Umfangsrichtung .durch Traglager sichern muß. Es genügt im allgemeinen ein Traglager, welches man bisher in irgendeiner geeigneten Weise mit den Achsialdrucklagern kombiniert hat, und zwar durchweg an der clem Motor zugewandten Seite der die beiden Schraubenwellenhälften verbindenden Kupplungsmuffe. Zweck der Erfindung ist nun, die ganze Kupplungsstelle in ihrer Baulänge wesentlich kürzer zu halten und damit die Lagerung sicherer zu gestalten. Das geschieht geinä ß .der Erfindung dadurch, daß das Traglager unmittelbar in die Stellinuffe eingebaut ist. Diese muß ihrer reibungs- und kleinm ingsfreien Führung wegen ohnehin eine gewisse Länge aufweisen, bietet also namentlich dann genügend Platz für die Unterbringung dieses Traglagers, wenn man sie aus zwei durch die Drucklager in der Längsrichtung gegeneinander unbeweglichen, in der L`inla.ufrichtung aber gegeneinander vierdrehbaren konzentrischen Hülsen zusammensetzt, von denen die innere, unmittelbar auf dein Kupplungsmuffenumfang hin und her bewegliche und mit der Schraubenwelle umlaufende Muffe oder Hülse mit der Stellstange gekuppelt ist, während die äußere i\Zuffe oder Hülse finit dem Stellhebel gekuppelt, unverdreh.bar gelagert, gegen die Innenhülse durch das Traglager abgestützt und auf dein inneren -Umfang eines zylindrischen, unbeweglichen Gehäuses geführt ist, welches diesen Teil des Stell- und Umsteuermechanismus öl- und schmutzdicht umschließt.
  • Die Zeichnungen geben zwei bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung im mittleren Längsschnitt wieder, wobei im Falle der Abb. t die Schraubenverstellung durch einen Handhebel, im Falle der Abb.2 durch eine von Hand oder einen Kraftantrieb bewegte Schraubenspindel erfolgt.
  • i ist der die verstellbare Schraube tragende Teil der Schraubenwelle und durch eine Muffe 2 mit geflanschtem Bund 3 mit dem an die Antriebsmaschine angeschlossenen und in der Zeichnung nicht näher veranschaulichten Schraubenwellenteil verbunden. Die Welle i und die Kupplungsmuffe 2 sind zentrisch dnrch.bolirt und tragen die Stellstange d., durch deren Hin- und Herbewegung clie Verstelldrehung der Schraubenflügel auf der Schraubennabe auf irgendeine für die Erfindung nebensächliche Art und Weise erzeugt wird. Die Muffe 2 besitzt einen Längsschlitz 5 zur Führung des Bolzens 6, welcher die Stehstange d. mit der Steilmuffe verbindet. Diese besteht bei der in den beiden Zeichnungen dargestellten Ausführungsform aus einer mit der Kupplungsmuffe 2 umlaufenden und auf ihrem Umfang hin und her beweg-1'chen Innenhülse 8 und einer nur hin und her beweglichen, aber nicht umlaufenden Außenhülse 9, welche sich auf der Innenfläche des, zylindrischen Gehäuses io führt. Das Gehäuse io trägt unten Lager i r, mittels welcher es unbeweglich festgehalten wird.
  • Die Hülsen 8 und 9 der Stellinuffe sind durch Achsialdruckkugellager 12 in der Wellenlängsrichtung gegeneinander abgestützt, können sich also gegeneinander verdrehen, aber nicht in der Längsrichtung -gegeneinander verschieben. Zwischen diesen beiden Kugel(lrucklagern 12 sitzt das universal einstellbare Tragkugellager 13, «-elches sich beiderseits gegen die Hülsen 8 und 9 anlegt und durch Vermittlung des Zylindergehäuses io das Gewicht der Schraubenwelle aufnimmt.
  • In einen Schlitz 14 der Außenhülse 9 greift der Kugelzapfen 15 des Stellhebels 16 ein, welcher mit einer Gabel 1 7 das Zylindergehäuse io umfaßt und an ihn um Zapfen 18 drehbar gelagert ist. Der Stellhebel 16 kann durch einen Stellbogen ig mit Rasten 2o für die Segelstellung, Rückwärtsstellung, Stoppstellung und volle Vorwä rtsgeschw@indigkeits.-Stellung in seinen verschiedenen Schraubenstellagen festgehalten werden. Bei Drehung (les Hebels verschiebt sich die Stehmuffe in bekannter Weise hin und her unter Mitnahme rler die Schraubenverstellung bewirkenden Stellstange -.. Hierbei wird stets das Traglager 13 mitgenommen, es findet also nicht wie bei den bekannten Anordnungen je nach der Schraubenstellung eine Xii(leruiig des _@bstandes zwischen deni Traglager und den die Stellstange achsial festhaltenden Angriffszapfen 1 5 des Stellhebels statt, und die Länge der Stellmuffe wind davon nicht beeinflußt. Zwischen dem Gehäuse io und dem der Motorseite zugewandten Ende der Kupplungsmuffe 2 sind im übrigen auch hier, wie üblich, Kugeldrucklager 21 vorgesehen, welche beide in achsialer Richtung gegeneinander abstützen. Dieser Teil der Konstruktion kann numnehr aber recht kurz gehalten werden, weil hier ein Traglager nicht vorgesehen zu wenden braucht. Der Schlitz 22 in der Oberseite des Gehäuses io, durch «-elchen der Kugelzapfen IS in das Gehäuseinnere tritt, kann durch einen Gleitdeckel abgeschlossen werden, der in der Zeichnung nicht dargestellt ist und in Verbindung mit dem Gehäuse io die ganze Stoßstelle der beiden Schraubenwellenhälften staub- und flüssigkeitsdicht abschließt.
  • Die Ausführungsform nach Abb.2 entspricht in allen wesentlichen Teilen derjenigen nach Abb. i. Hier greift aber an der Außenhülse 9 nicht der Kugelzapfen 15 eines Stellhebels 16 an, sondern der an einer Mutter 23 sitzende Zapfen 24., welcher sich wie zuvor in dem Schlitz 22 des Gehäuses io führt. Die Mutter 23 steht mit dein Gewinde einer außerhalb des Gehäuses io parallel zur Schraubenwelle gelagerten Schraubspindel25 in Eingriff. Die Drehung der Schraubspindel a5 erfolgt beispielsweise von Hand durch ein Ha@idra(1 26. An Stelle dieses Handrades kann natürlich auch das Schlußzahnrad oder sonstiger Schlußteil eines mit der Schraubenwelle kuppelbaren Zwischengetriebes, welches die Ableitung der Schraubenstellkraft von der Antriebsmaschine ermöglicht, treten.
  • Die Erfindung ist vornehmlich für Schiffsschrauben bestimmt. Es versteht sich jedoch, daß sie auch bei Luftschrauben verwendet werden kann.

Claims (1)

  1. PATrNT-ANSPRUCH: Stellschraubenantrieb, insbesondere für verstell- und umsteuerbare Schiffsschrauben, bei «-elchen auf der die geteilte Schraubenwelle verbilirlen(Ien Kupplungsmuffe die finit der hin und her -beweglichen Stellstange gekuppelte und aus zwei gegeneinander vierdrehbaren Hülsen bestehende Stellinuffe hin und her beweglich gelagert ist, da(lurch gekennzeichnet, daß das Traglager (13) für die Schraubenwelle zwischen der Innenhülse (8) und der Außenhülse (9) der Stehmuffe (7) eingebaut ist, mit dieser also bei der Schraubenverstellung hin und her wandert.
DEM80118D 1922-12-31 1922-12-31 Stellschraubenantrieb Expired DE401882C (de)

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DEM80118D DE401882C (de) 1922-12-31 1922-12-31 Stellschraubenantrieb

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