DE4010309C1 - Maintenance of annealing temp. even after stoppage - involves measuring speed of wire and tacho:generator output voltage to produce control signal for thyristor - Google Patents

Maintenance of annealing temp. even after stoppage - involves measuring speed of wire and tacho:generator output voltage to produce control signal for thyristor

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Regelung der Heizleistung einer Glühanlage für metallisches Stranggut gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Wenn Metalle, z. B. Stahl oder NE-Metallegierungen einer Verformung unterworfen werden, verändert sich in der Regel die Struktur des metallischen Gefüges, wodurch die Festig­ keit beeinträchtigt oder die weitere Verarbeitung erschwert werden kann. Um den Gefügeaufbau zu verbessern, werden die Metallprodukte nach der Verformung auf eine bestimmte Temperatur erwärmt, wobei die Temperatur durch physikali­ sche Gesetzmäßigkeiten, die insbesondere von der Metall­ zusammensetzung und der gewünschten Gefügeveränderung abhängen, definiert ist.
Bei metallischem, strangförmigem Gut, wie z. B. Metalldraht oder Metallband wird dieser Erwärmungs- oder Glühvorgang üblicherweise durch Widerstandserwärmung durchgeführt, d. h. indem Strom durch das metallische Stranggut geleitet wird, durch den der Draht oder das Band auf die gewünschte Temperatur erwärmt wird. Die Widerstandserwärmung eignet sich dazu, bei laufendem Stranggut durchgeführt zu werden und ist deshalb besonders geeignet, in einen kontinuier­ lichen Herstellungs- oder Verarbeitungsprozeß integriert zu werden.
Ein besonderes Problem bei derartigen kontinuierlich arbeitenden Glühanlagen stellt die Regelung der dem Strang­ gut zugeführten elektrischen Leistung dar. Liegt die pro Zeiteinheit dem Stranggut zugeführte Leistung höher oder niedriger als die zur Erzielung der idealen Glühtemperatur notwendige Leistung, so treten Abweichungen in der erreich­ ten Glühtemperatur auf, die die Qualität des erzeugten oder verarbeiteten Produktes wesentlich beeinträchtigen können.
Mit der DE-PS 12 65 183 ist eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Regelung der Heizleistung von Draht- oder Bandglühanlagen bekannt geworden. Bei dieser bekannten Vorrichtung wird die an einem strangförmigen Gut anliegende Heizspannung sowie die Geschwindigkeit des strangförmigen Gutes mittels eines Tachogenerators gemessen. Aus der gemessenen Heizspannung wird der für die Regelung der Heizleistung maßgebende Effektivwert Ue der Heizspannung bestimmt. Die Regelung der Heizspannung erfolgt dann nach der Beziehung
Ue = G · √
Bei dieser Gleichung ist Ue der Effektivwert der Heizspan­ nung, v die Geschwindigkeit des Stranggutes und G ein dem verarbeiteten Produkt und der Anlage eigentümlicher Faktor, der üblicherweise als Glühfaktor bezeichnet wird. Die eigentliche Leistungsregelung erfolgt mittels gegenparallel geschalteter Thyristoren, deren Zündwinkel in Abhängigkeit von der gewünschten Leistung gesteuert wird.
Die vorgenannte Druckschrift beschreibt eine Glühvorrich­ tung, die mit der Wechselspannung betrieben wird, welche dem strangförmigen Gut über zwei beabstandete Kontaktrollen zugeführt wird, wodurch eine Glühstrecke gebildet wird. Es hat sich jedoch als günstiger erwiesen, in einer solchen Glühvorrichtung mehrere Glühstrecken hintereinander anzuordnen. Besonders vorteilhaft ist die Verwendung von Drehstrom-Glühvorrichtungen, bei der vier hintereinander angeordnete, das strangförmige Gut berührende Kontaktrollen oder dergleichen vorgesehen sind, durch die drei Glüh­ strecken gebildet werden. Jede dieser drei Glühstrecken wird mit einer Drehstromphase verbunden. Vorzugsweise werden ebenfalls Thyristoren verwendet, um die Heizleistung einer solchen Drehstrom-Glühvorrichtung zu regeln, wobei auch hier die Regelung der effektiven Heizspannung propor­ tional zur Wurzel der Geschwindigkeit des strangförmigen Gutes erfolgt.
Derartige Vorrichtungen arbeiten während des üblichen Betriebes durchaus zufriedenstellend. Probleme ergeben sich jedoch, wenn die Anlage, z. B. wegen einer kurzfristigen Funktionsunterbrechung, stillgesetzt werden muß. In diesem Fall kühlt der sich in der Glühvorrichtung befindliche Draht ab und erreicht bei einem Wiederanfahren der Anlage nicht mehr die für den Glühvorgang erforderliche Tempera­ tur. Das während des Stillsetzens in der Glühvorrichtung befindliche Teilstück des strangförmigen Gutes erfüllt dann nicht mehr die Qualitätsanforderungen. Dies bedeutet, daß der nachfolgende Verarbeitungsprozeß oder das Aufspulen unterbrochen werden muß, um das entsprechende Teilstück des strangförmigen Gutes auszusondern, was zu erheblichen Störungen des gesamten Produktionsablaufes führt.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Regelung der Heizleistung einer Glühvorrichtung für strangförmiges Gut mit mindestens zwei Glühstrecken zu schaffen, durch das bzw. die sichergestellt wird, daß auch nach einem Stillsetzen der Anlage die gewünschte Glühtemperatur erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Verfahren gemäß Anspruch 1 gelöst. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist Gegenstand des Anspruches 8.
Zu bevorzugende Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die vorliegende Erfindung geht von der Überlegung aus, daß es nach einem Stillsetzen der Anlage nicht genügt, die Heizleistung insgesamt zu erhöhen, um den durch Abkühlen entstandenen Verlust an Wärmeenergie wieder auszugleichen. Würde man z. B. bei der bekannten Drehstrom-Glühvorrichtung die Heizleistung insgesamt erhöhen, so könnte damit der Draht, der sich in der letzten oder in der mittleren Glühstrecke befindet, auf die richtige Glühtemperatur gebracht werden. Gleichzeitig würde aber dem Draht, der sich in der ersten Glühstrecke befindet, eine zu hohe Heizleistung zugeführt werden, so daß die Endtemperatur dieses Teilstückes (nach dem Durchlaufen aller drei Glühstrecken) auf einen Wert steigen würde, der deutlich über der gewünschten Glühtemperatur liegt. Statt der Qualitätsminderung durch eine zu niedrige Glühtemperatur würde sich deshalb bei dieser Anpassung eine Qualitätsmin­ derung durch eine zu hohe Glühtemperatur ergeben, was ebenfalls zu Ausschuß führt.
Die erfindungsgemäße Lösung schlägt vor, nach einem Stillstand der Anlage der letzten oder den letzten Glüh­ strecken eine höhere Heizleistung zuzuführen als der oder den ersten Glühstrecken. Damit kann nicht nur die Abkühlung des Drahtes selbst kompensiert werden, es ist auch möglich, damit die während des Stillstandes erfolgende Abkühlung der Kontakteinrichtungen, z. B. der Kontaktrollen, die ebenfalls zu einer Verminderung der erreichten Endtemperatur des Drahtes führt, auszugleichen.
Bei einer Drehstrom-Glühvorrichtung wird z. B. nur die Heizleistung in der zweiten und dritten Glühstrecke erhöht. Dadurch wird der Wärmeverlust durch die Abkühlung vollstän­ dig ausgeglichen, ohne daß das in der ersten Glühstrecke befindliche Teilstück überglüht wird.
Die Regelung zur Erhöhung der Heizleistung ist vorzugsweise in der gleichen Regeleinrichtung integriert, über die die Heizleistung insgesamt geregelt wird.
Gemäß einer zu bevorzugenden Ausführungsform des erfin­ dungsgemäßen Verfahrens wird das Maß der Erhöhung der Heizleistung in der oder den letzten Glühstrecken von der vorangegangenen Stillstandszeit der Anlage abhängig gemacht. Diese Stillstandszeit kann auf einfache Weise festgestellt werden, da für die Regelung der Heizleistung ohnehin die Geschwindigkeit des metallischen Stranggutes erfaßt werden muß. Die Messung der Stillstandszeit beginnt, sobald die Geschwindigkeit den Wert Null erreicht hat und dauert entsprechend lange an.
Eine andere Möglichkeit, eine Ausgangsgröße für die Erhöhung der Heizleistung zu finden, ist die Verwendung einer Temperaturmessung. Diese Temperaturmessung kann berührend oder aber vorzugsweise berührungslos erfolgen. Wird z. B. die Temperatur am Ende der ersten Glühstrecke gemessen, so kann aus der Temperaturdifferenz zwischen dem Temperaturwert bei Normalbetrieb und dem Temperaturwert nach einem Stillstand der Anlage ein Maß für die Erhöhung der Heizleistung bestimmt werden.
Um einen stufenlosen Übergang zwischen der erhöhten Heizleistung und der Heizleistung im Normalbetrieb zu erhalten, kann die Erhöhung der Heizleistung in der oder den letzten Glühstrecken kontinuierlich gemäß einer vorgegebenen Funktion zurückgefahren werden, bis die Heizleistung schließlich genauso groß ist wie die Heiz­ leistung in der oder den ersten Glühstrecken.
Das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Vorrichtung können bei allen Arten von Glühvorrichtungen für strangförmiges Gut Verwendung finden, bei denen zumindest zwei Glühstrecken ausgebildet sind.
Bezüglich der Art der Glühvorrichtung selbst und insbeson­ dere bezüglich der Übertragung des Heizstromes auf das strangförmige Gut besteht keine Einschränkung. Es können z. B. Kontaktrollen oder Kontaktkufen verwendet werden, es ist aber auch möglich, den Heizstrom über einen Elektroly­ ten oder ein Metallbad zuzuführen. Auch eine Mischform dieser Übertragungsvorrichtungen, also z. B. eine vorge­ schaltete Kontaktrolle mit nachgeschalteten Elektrolyt­ bädern und dergleichen ist möglich.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit der Zeichnung.
Darin zeigt
Fig. 1 ein Funktionsschema eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung und der Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens;
Fig. 2 ein Diagramm, welches den Normalbetrieb der Anlage gemäß Fig. 1 veranschaulicht;
Fig. 3 ein Diagramm, welches den Betrieb der Anlage nach dem Stillsetzen veranschaulicht;
Fig. 4 ein Diagramm, welches eine mögliche Steuerung des Anpassungsfaktors darstellt;
Fig. 5 ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegen­ den Erfindung.
Fig. 1 zeigt die beispielhafte Anwendung der vorliegenden Erfindung bei einer Drehstrom-Glühvorrichtung für Draht.
Die Drehstrom-Glühvorrichtung weist vier Kontaktrollen 1, 2, 3 und 4 auf, die in Kontakt mit dem strangförmigen Gut D stehen, das im vorliegenden Fall ein Draht ist. Der Draht D bewegt sich mit einer Geschwindigkeit v in Richtung des Pfeiles 5 durch die Drahtglühvorrichtung, wobei die Geschwindigkeit mittels eines Tachogenerators 7 erfaßt wird.
Der mechanische Aufbau einer solchen Vorrichtung ist dem Fachmann bekannt und muß deshalb hier nicht im einzelnen erläutert werden. Die Kontaktrollen 1 bis 4 werden über ein Drehstromnetz 9 versorgt, welches drei Phasen R, S, T aufweist, die in üblicher Weise um 120 Grad zueinander phasenverschoben sind.
Die drei Phasen des Drehstromes sind mit drei Wechselstrom­ stellern 10, 11, 12 verbunden, die jeweils aus zwei gegenparallel geschalteten Thyristoren 15, 16 und aus zwei Widerständen 17, 18 bestehen.
Die Wechselstromsteller sind mit der Primärseite von drei Transformatoren 21, 22 und 23 verbunden. Die Transfor­ matoren weisen mehrere primärseitige Anzapfungen 25a, b, c, d auf, um Anlage und Drehstromnetz aneinander anpassen zu können. Die Transformatoren sind, wie die Leitungsführung gemäß Fig. 1 zeigt, primärseitig im Dreieck geschaltet.
Sekundärseitig sind die drei Transformatoren 21, 22 und 23 im Stern zusammengeschaltet. Der Ausgang des Transformators 21 führt zur Kontaktrolle 1, der des Transformators 22 zur Kontaktrolle 2 und der des Transformators 23 zur Kontakt­ rolle 3. Weiterhin ist der Kontaktrollenausgang des Transformators 21 auch mit der Kontaktrolle 4 verbunden, so daß Kontaktrolle 1 und Kontaktrolle 4 das gleiche Span­ nungspotential aufweisen. Dadurch wird erreicht, daß die Glühvorrichtung nach außen insgesamt elektrisch neutral ist.
Zwischen den Kontaktrollen 1 und 2 ist die Glühstrecke I, zwischen den Kontaktrollen 2 und 3 die Kontaktstrecke II und zwischen den Kontaktrollen 3 und 4 die Glühstrecke III ausgebildet.
Die Regelung der gesamten Glühvorrichtung geschieht über eine Regeleinrichtung 30. Die Regeleinrichtung 30 enthält Einrichtungen, um den Thyristoren der Wechselstromsteller 10, 11, 12 Zündsignale zu liefern, die bewirken, daß den einzelnen Glühstrecken die gewünschte Heizleistung zuge­ führt wird.
Die Regelung geschieht dabei folgendermaßen: Die Geschwin­ digkeit v des Drahtes D wird, wie ausgeführt, über den Tachogenerator gemessen, der eine geschwindigkeitspropor­ tionale Spannung ausgibt. Die Spannung wird, z. B. über eine Schaltung, die üblicherweise als Funktionsgenerator oder Effektivwertbildner bezeichnet wird, wie dies in der DE-PS 12 65 183 in den Spalten 3, 4, 5 und 6 beschrieben ist, in eine Effektivspannung umgewandelt. Der Effektiv­ wertbildner ist in Fig. 1 mit dem Bezugszeichen 31 ange­ deutet. Aus der vorgegebenen Effektivspannung werden dann durch die Regeleinrichtung 30 die Steuersignale für die Thyristoren bestimmt.
Wie in der Fig. 1 schematisch dargestellt ist, hat die Regeleinrichtung 30 zwei Steuerausgangsleitungen, nämlich die Leitung 32 und die Leitung 33. Über die Leitung 32 werden Steuersignale an die Thyristoren der Wechselstrom­ steller 10, 11 ausgegeben, die somit immer der gleichen Steuerung unterliegen. Über die Leitung 33 werden Steuer­ signale an den Wechselstromsteller 12 ausgegeben, der somit unabhängig von den Wechselstromstellern 10, 11 geregelt werden kann. Die Regelcharakteristik ist in den Fig. 2, 3 und 4 dargestellt.
Fig. 2 stellt den Normalbetrieb der Glühvorrichtung dar. Die Spannungsdifferenzen zwischen den Kontaktrollen der Glühstrecken I, II, III sind jeweils gleich groß und werden nach der Beziehung
Ue = G · √
geregelt.
Die Fig. 3 zeigt die Regelung nach einem vorangegangenen Stillsetzen der Anlage. Durch das Stillsetzen der Anlage hat sich der Draht in den Glühstrecken I, II und III abgekühlt. Dies hat beim Wiederanfahren der Anlage zur Folge, daß der den Kontaktrollen 2 und 3 zugeführte Draht eine geringere Temperatur aufweist als beim kontinuier­ lichen Betrieb der Anlage. Die in den Glühstrecken II und III zugeführte Heizleistung wird deshalb kurzfristig erhöht, was durch eine stärkere Aussteuerung des Wechsel­ stromstellers 12 erfolgt. Da die zugeführte Heizleistung von der Potentialdifferenz zwischen den Kontaktrollen 2 und 3 für die Glühstrecke II und von der Potentialdifferenz zwischen den Kontaktrollen 3 und 4 für die Glühstrecke III abhängt, wird durch diese Maßnahmen die Heizleistung in beiden Glühstrecken um den gleichen Betrag erhöht.
Die Erhöhung der Heizleistung während des Wiederanfahrens wird nach der Beziehung geregelt:
Ue = K · G · √
Darin ist K ein, vorzugsweise während des Anfahrvorganges veränderbarer, Anpassungsfaktor. Die Ausgangsgröße von K ist anlagen- und produktspezifisch und hängt des weiteren von der Stillstandszeit ab. Die Größe von K kann deshalb am einfachsten experimentell bestimmt und der Regeleinrichtung 30 in entsprechender Weise vorgegeben werden. Wird der Anpassungsfaktor K variabel gewählt, vermindert er sich in Anpassung von der seit dem Wiederanfahren verstrichenen Zeit, bis er den Wert 1 erreicht.
Der Verlauf eines während des Wiederanfahrens variablen Anpassungsfaktors K ist in Fig. 4 beispielhaft dargestellt. Im Anfahrzeitpunkt t₀ weist der Anpassungsfaktor K den Wert K₀ auf. Der K-Wert fällt dann, in diesem Beispiel in etwa logarithmisch ab, und erreicht schließlich zum Zeitpunkt te den Wert 1. Ab diesem Zeitpunkt ist der Einfluß des Wiederanfahrens beendet, und die gesamte Anlage wird wieder geregelt, wie es in Fig. 2 dargestellt ist.
Es soll darauf hingewiesen werden, daß die Zeitdauer, während derer die Anlage stillgestanden hat, durch die Regeleinrichtung erfaßt werden kann, da während dieser Zeitdauer auch die Ausgangsspannung des Tachogenerators gleich 0 ist.
Bei der vorstehenden Beschreibung wurde eine übliche Regeleinrichtung dargestellt, die ausgehend von der Ausgangsspannung des Tachogenerators die Signalsteuerung der Wechselstromsteller vornimmt. Es ist darauf hinzuwei­ sen, daß statt dieser Regeleinrichtung auch eine Computer­ steuerung verwendet werden kann, der die Ausgangsspannung des Tachogenerators in geeigneter Weise zugeführt wird. Statt der Verwendung des Tachogenerators ist auch die Verwendung eines Drehzahlzählers möglich, der die Draht­ geschwindigkeit unmittelbar aus der Drehfrequenz einer Meßrolle bestimmt, die z. B. über Impulszähleinrichtungen erfaßt wird.
Fig. 5 zeigt eine Anwendung des erfindungsgemäßen Verfah­ rens bei einer Glühvorrichtung, die nur aus zwei Glüh­ strecken besteht. Die Glühvorrichtung weist die Kontaktrollen 51, 52 und 53 auf, an denen der Draht D in Richtung des Pfeiles 54 entlanggeführt wird. Zwischen den Kontaktrollen 51 und 52 ist die Glühstrecke A und zwischen den Kontakt­ rollen 52 und 53 die Glühstrecke B ausgebildet. Im Normal­ betrieb wird den Glühstrecken A und B die gleiche Heizleistung zugeführt, und die Anlage kann so konzipiert werden, daß sie nach außen hin elektrisch neutral ist.
Nach dem Wiederanfahren wird durch die (nicht dargestellte) Regeleinrichtung die der Glühstrecke B zugeführte Heiz­ leistung für eine bestimmte Zeitdauer erhöht. Es ist aller­ dings zu berücksichtigen, daß sich die Glühvorrichtung dann während der erhöhten Leistungszuführung nach außen nicht im elektrisch neutralen Zustand befindet.

Claims (11)

1. Verfahren zur Regelung der Heizleistung einer Widerstands-Glühvorrichtung, welche von einem metallischen Stranggut durchlaufen wird, wobei die Glühvorrichtung zumindest zwei aufeinanderfolgende Glühstrecken aufweist, deren Heizleistung im Normalbetrieb so geregelt wird, daß in der letzten Glühstrecke eine vorgegebene Glühtemperatur erreicht wird und wobei die Zufuhr der Heizleistung bei einem Stillstand des metallischen Stranggutes innerhalb der Glühvorrichtung unterbrochen wird, dadurch gekennzeichnet, daß nach einem Stillstand des metallischen Stranggutes in der Glühvorrichtung zumindest der letzten Glühstrecke eine höhere Heizleistung zugeführt wird als der ersten oder den übrigen Glühstrecken, wobei die Erhöhung der Heizleistung in der oder den letzten Glühstrecken derart bemessen ist, daß die während der Stillstandszeit erfolgte Abkühlung des metallischen Stranggutes im wesentlichen wieder ausgeglichen wird.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhung der Heizleistung in der oder den letzten Glühstrecken um einen Betrag vorgenommen wird, der von der vorangegangenen Stillstandszeit der Anlage abhängig ist.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine berührend oder berührungslos messende Temperaturmeßeinrichtung vorgesehen ist, die die Temperatur zumindest in einer der Glühstrecken mißt, und daß die Erhöhung der Heizleistung in der oder den letzten Glühstrecken in Abhängigkeit von dem gemessenen Temperaturwert erfolgt.
4. Verfahren gemäß Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhung der Heizleistung in der oder den letzten Glühstrecken nach dem Wiederan­ fahren kontinuierlich abnimmt, bis der oder den letzten Glühstrecken die gleiche Heizleistung zugeführt wird, wie der oder den ersten Glühstrecken.
5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhung der Heizleistung in der oder den letzten Glühstrecken nach der Beziehung U effektiv = K · G · √erfolgt, wobei U effektiv die der oder den letzten Glühstrecken zugeführte effektive Heizspannung ist, G ein produkt- und anlagenspezifi­ scher Glühfaktor, v die Geschwindigkeit des metalli­ schen Stranggutes und K ein produkt- und anlagenspezi­ fischer Anpassungsfaktor, der in Abhängigkeit von der Stillstandszeit und/oder der gemessenen Temperatur ermittelt wird.
6. Verfahren gemäß Anspruch 4 und 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Anpassungsfaktor nach dem Wieder­ anfahren stetig abnimmt, bis er einen Wert 1 erreicht.
7. Verfahren gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß drei Glühstrecken vorgesehen sind, denen die erforderliche Heizleistung aus einem Drehstromnetz zugeführt wird, wobei nach einem Wiederanfahren die der zweiten und dritten Glühstrecke zugeführte Heizleistung erhöht wird.
8. Vorrichtung zur Regelung der Heizleistung einer Widerstands-Glühvorrichtung, welche von einem metallischen Stranggut durchlaufen wird, wobei die Glühvorrichtung zumindest drei aufeinanderfolgende Kontakteinrichtungen aufweist, zwischen denen Glühstrecken ausgebildet sind, und wobei eine Regeleinrichtung vorgesehen ist, die die den Glühstrecken zugeführte Heizleistung in Abhängigkeit von der mit einer Meßeinrichtung (7) gemessenen Geschwindigkeit des metallischen Stranggutes (D) regelt, dadurch gekennzeichnet, daß
die Regeleinrichtung (30) zumindest zwei Regelkreise (32, 33) aufweist, wobei ein erster Regelkreis (32) die zumindest der ersten Glühstrecke (I) zugeführte Heiz­ leistung regelt und wobei ein zweiter Regelkreis (33) zumindest die der letzten Glühstrecke (III) zugeführte Heizleistung regelt,
die Regelung des ersten Regelkreises im wesentlichen unabhängig von der Regelung des zweiten Regelkreises erfolgt, und
eine Einrichtung vorgesehen ist, die ein Signal ausgibt, durch das ein Stillstand des metallischen Stranggutes ermittelt wird, wodurch nach dem Wiederanfahren der Glühvorrichtung zeitweilig ein geändertes Regelverhalten der zweiten Regeleinrichtung ausgelöst wird.
9. Vorrichtung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Erfassen des Stillstandes aus einer Drehzahlmeßeinrichtung besteht, die über eine Kontaktrolle mit dem metallischen Stranggut in Berührung steht und durch die während des Betriebes der Anlage die Geschwindigkeit des metallischen Stranggutes bestimmt wird.
10. Vorrichtung gemäß Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühvorrichtung vier Kontakteinrichtungen aufweist, durch die drei aufeinanderfolgende Glühstrecken gebildet werden, wobei die erste, die zweite und die dritte Kontakteinrichtung jeweils mit aufeinanderfolgenden Phasen einer Drehstromversorgungseinrichtung verbunden sind, und wobei die vierte Kontakteinrichtung das gleiche Span­ nungspotential aufweist wie die erste Kontakteinrich­ tung und wobei die der ersten Glühstrecke zugeführte Heizleistung im wesentlichen von der ersten Regelein­ richtung und die der zweiten und dritten Glühstrecke zugeführte Heizleistung im wesentlichen von der zweiten Regeleinrichtung abhängt.
11. Vorrichtung gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhung der Heizleistung dadurch erfolgt, daß der dritten Kontakteinrichtung, welche sich zwischen der zweiten und der dritten Glühstrecke befindet, eine erhöhte effektive Heizspannung zugeführt wird.
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