DE397446C - Sicherheitsschloss - Google Patents

Sicherheitsschloss

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DE397446C
DE397446C DESCH65846D DESC065846D DE397446C DE 397446 C DE397446 C DE 397446C DE SCH65846 D DESCH65846 D DE SCH65846D DE SC065846 D DESC065846 D DE SC065846D DE 397446 C DE397446 C DE 397446C
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DE
Germany
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contact
lock
sliding contact
bolt
idle slide
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Expired
Application number
DESCH65846D
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HEINRICH SCHAD
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HEINRICH SCHAD
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B45/00Alarm locks
    • E05B45/06Electric alarm locks

Landscapes

  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein mehrtouriges Sicherheitsschloß iriit eingebauter Kontakteinrichtung für einen Alarmstromkreis, der beim Öffnen des Schlosses von unbefugter Seite durch diese Kontakteinrichtung geschlossen, dessen Schließung beim Öffnen der Tür von befugter Seite verhindert wird, indem hierbei die Kontakteinrichtung außer Wirkung gesetzt wird. ίο Die Erfindung besteht gegenüber bekannten ähnlichen Einrichtungen darin, daß die Kontakteinrichtung den Alarmstromkreis schon in dem Augenblick schließt und dadurch die Alarmvorrichtung in Tätigkeit tritt, in dem der Schloßriegel von unbefugter Seite nach der ersten Tour des zum Öffnen benutzten Schlüssels aus seiner vollen Schließlage in die halbe Schließstellung zurückgeschoben worden ist.
Dies wird dadurch erreicht, daß auf der einen Seite der Schloßplatte ein Kontakt mit einer Kontaktbahn und eine Kontaktschiene mit drei der erwähnten Kontaktbahn gegenüber angeordneten Zungen isoliert angebracht sind, über die ein mit dem Schloßriegel mittels eines Leerlaufschiebers gekuppelter Schleifkontakt greift, die vorerwähnte Kontaktschiene noch mit zwei auf die andere Seite der Schloßplatte greifenden Kontakten versehen ist, mit denen ein an dem Schloßriegel angeordneter Kontakt bei dessen Üffnungsbewegung in Berührung treten kann und die Kupplung zwischen dem Schloßriegel und dem Schleifkontakt unter Vermittlung ides Leerlaufschiebers erfolgt. Durch diese Anordnung bietet das vorliegende Sicherheitsschloß gegenüber den bekannten Sicherheitsschlössern mit Alarmvorrichtung den Vorteil größter Sicherheit gegen unbefugtes Öffnen, indem die Alarmvorrichtung schon bei widerrechtlich halbgeöffnetem Schloßriegel in Tätigkeit gesetzt wird.
In der Zeichnung ist das Sicherheitsschloß nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel, und soweit es zum Verständnis der Erfindung notwendig ist, dargestellt. Abb. 1 zeigt das Schloß nach abgenommener Deckplatte von der einen Seite, gesehen in ab geschlossenem Zustande, Abb. 2 von der anderen Seite gesehen in abgeschlossenem Zustande; Abb. 3 zeigt das Schloß von der gleichen Seite gesehen in geöffnetem Zustande.
Die Kontakteinrichtung besteht aus dem auf der Außenseite der Schloßplatte 1 unter Zwischenschaltung einer Isolierschicht befestigten Kontakt 2 mit der zungenförmigen, federnden Kontaktbahn 3 und der federnden Kontaktschiene 4 mit drei der Kontaktbahn 3 gegenüberstehenden Zungen 5, 6 und 7. Die Kontaktschiene 4 ist mit zwei an ihrem anderen Ende vorgesehenen Zungen 8, 9 durch die Schloßplatte 1 geführt, die auf die Innenfläche dieser Platte unter Zwischenschaltung einer Isolationsschicht umgebogen sind und die beiden Kontakte ι ο und 11 bilden. An den Kontakt 2 ist mittels der Klemmschraube 12 die eine von der Stromquelle kommende Leitung 13 angeschlossen, während die zweite von der Stromquelle kommende Leitung 14 bei 15 an den Stülp 16 der Schloßplatte I angeschlossen ist und mit einem der Kontakte 10 und 11 durch den Riegel 17 des Schlosses bzw. den an diesem angeordneten Kontakt 18 in Verbindung gebracht werden kann. Die Verbindung zwischen dem Kontakt 2 bzw. der Kontaktbahn 3 und der Kontaktschiene 4 bzw. einer deren Zungen 5, 6 und 7 wird durch den starren, isolierten Schleifkontakt 19 mit der Zunge 20 hergestellt. Dieser Schleifkontakt 19, 20 wird durch den Schloßriegel 17 bei dessen Öffnen und Schließen mitgenommen. Zu diesem Zwecke ist auf der Außenfläche der Schloßplatte 1 ein Leerlaufschieber 21 hin und her beweglich angeordnet, der mittels der Zunge 22 mit dem Schleifkontakt 19, 20, aber von diesem bei 23 isoliert verbunden ist und mit dem Riegel 17 durch den an diesem befestigten, in den Schlitz 24 des Leerlaufschiebers 21 greifenden Stift 25 in Verbindung steht. Der Leerlaufschieber 21 wird auf der Platte 1 durch die beiden auf dieser befestigten Stifte 26, 27, die in die beiden Schlitze 28 und 29 des Leerlaufschiebers 21 greifen, geführt. Um diesen in seiner Lage auf der Schloßplatte 1 zu sichern, ist er mit der Platte 30 überdeckt (Abb. 3), die mittels der Schrauben 31 mit der Platte 1 verbunden wird und mittels der an ihr befestigten Blattfeder 32 den Leerlauf schieber 21 gegen die Platte andrückt. Ferner sichert bei vollständig abgeschlossenem Schloß der Stift 25 des Schloßriegels 17 den Leerlauf schieber 21 gegen eine Verschiebung auf der Schloßplatte 1 durch gewaltsamen Eingriff in das Schloß.
Die Wirkungsweise des Sicherheitschlosses ist folgende: Ist das Schloß abgeschlossen, so nehmen die einzelnen Teile dieses und
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der Kontakteinrichtung die aus den Abb. ι und 2 ersichtliche Stellung ein. Wird nun das Schloß von unbefugter Seite mit einem für das Schloß passenden normalen Schlüssel, einem Nachschlüssel o. dgl. geöffnet, so gelangt der Riegel ij bei der ersten Tour des Schlüssels zunächst in die in Abb. 2 dargestellte Lage, in der er die Tür noch abschließt, aber mit seinem Kontakt i8 bereits ι ο den Kontakt 11 der Kontaktschiene 4 erreicht hat. Da sich die Zunge 20 des Schleifkontaktes 19 und somit dieser selbst einerseits mit der Kontaktbahn 3 des Kontaktes 2 und andererseits mit der Zunge 7 der Kontaktschiene 4 in Verbindung befindet, so ist der Alarmstromkreis von der Leitung 13 über den Kontakt 2, die Kontaktbahn 3, den Schleifkontakt 19, 20, die Zunge 7, die % Kontaktschiene 4, den Kontakt 18 des Riegels 17, diesen selbst, den Stülp 16 und die Leitung 14 geschlossen, so. daß das in diesem Stromkreis liegende Signal in Tätigkeit tritt. Wird dann der Riegel 17 durch di£ zweite Tour des Schlüssels völlig geöffnet, so nimmt der Riegel 17 vermittels des Stiftes 25, der mit dem linken Ende des Schlitzes 24 des Leerlaufschiebers 21 in Eingriff gelangt, den Leerlaufschieber 21 und somit den Schleifkontakt 19, 20 mit, und zwar so weit, daß sich die Zunge 20 von der Zunge 7 der Kontaktschiene 4 auf die Zunge 6 dieser legt. Der Riegel 17 hat dabei mit seinem Kontakt 18 den Kontakt 10 der Kontaktschiene 4 erreicht, so daß der Alarmstromkreis geschlossen bleibt.
Um nun das Öffnen des Schlosses von befugter Seite zu ermöglichen, ohne daß der Alarmstromkreis geschlossen wird, ist der Leerlauf schieb er 21 mit zwei Kerben 33 und 34 (Abb. 2 j versehen, durch die die drei Nasen 3Si 3° und 37 gebildet werden. Mit diesen' drei Nasen tritt einer der beiden Barte 38, 39 eines Spezialschlüssels (Abb. 6) beim Öffnen des Schlosses in Eingriff. Hierdurch wird bei der ersten Tour des Schlüssels der Leerlaufschieber 21 so bewegt, daß die Zunge 20 des Schleifkontaktes 19 sich von der Zunge 7 der Kontaktschiene 4 (Abb. 2) in freiem Raum zwischen der Zunge 7 und der folgenden Zunge 6 legt. Infolgedessen bleibt der Alarmstromkreis unterbrochen, obgleich der Riegel 17 mit seinem Kontakt 18 auf den Kontakt 11 der Kontaktschiene 4 gelangt ist. Bei der zweiten Tour des Schlüssels gelangt die Zunge 20 des Schleifkontaktes 19 in die in Abb. 3 dargestellte Stellung, d.h. in den freien Raum zwischen den beiden Zungen 6 und 5 der Kontaktschiene 4, so daß auch jetzt der ' Alarmstromkreis unterbrochen bleibt, obgleich der Kontakt 18 des Riegels 17 in Berührung ; mit dem Kontakt 10 der Schiene 4 getreten ist.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Sicherheitsschloß mit eingebauter Kontakteinrichtung für einen Alarmstromkreis, die beim befugten Öffnen außer Tätigkeit gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf der einen Seite der Schloßplatte (1) ein Kontakt (2) mit einer federnden Kontaktbahn (3) und eine federnde Kontaktschiene (4) mit drei der Kontaktbahn (3) gegenüber angeordneten Zungen (5,6,7) von der Schloßplatte (1) isoliert angebracht sind, über die ein mit dem Schloßriegel (17) mittels Leerlaufschieber (21) gekuppelter Schleifkontakt (19, 20) greift, und die Kontakt schiene (4) mit zwei auf die andere Seite der Platte (1) greifenden Kontakten (10, 11) versehen ist, mit denen der Kontakt (18) des Schloßriegels (17) bei seiner Öffnungsbewegung in Berührung treten kann, wobei die Kupplung zwischen Schloßriegel (17) und Schleifkontakt (19, 20) so erfolgt, daß nur beim unbefugten Öffnen des Schlosses durch diesen Schleifkontakt (19, 20) über den Kontakt (2), die Kontaktschiene (4,5,6,7,10,11), den go angeordneten Kontakt (18) und den Schloßriegel (17) selbst ein Alarmstromkreis geschlossen wird.
  2. 2. Sicherheitsschloß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifkontakt (19,20) starr, aber isoliert, mit einem Leerlauf schieber (21) verbunden ist, der mit dem Schloßriegel (17) durch einen an diesem angeordneten und in einen Schlitz (24) des Leerlaufschiebers (21) greifenden Mitnehmerstift (25) verbunden ist.
  3. 3. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Leerlaufschieber (21) mit zwei Schlüsselangriffen (33>34>35>36 und 37) versehen, ist, mit denen die Barte (38,39) des Sicherheitsschlüssels in Eingriff treten und dabei den Leerlaufschieber (21) mit dem Schleifkontakt (19,20) beim Öffnen des Schlosses so bewegen, daß die Zunge (20) des Schleifkontaktes (19,20) in die zwischen den Zungen (5, 6 und 7) der Kontaktschiene (4) vorhandenen freien Räume tritt, wodurch die Schließung des Alarmstromkreises verhindert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DESCH65846D Sicherheitsschloss Expired DE397446C (de)

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