DE3934503C2 - - Google Patents

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DE3934503C2
DE3934503C2 DE19893934503 DE3934503A DE3934503C2 DE 3934503 C2 DE3934503 C2 DE 3934503C2 DE 19893934503 DE19893934503 DE 19893934503 DE 3934503 A DE3934503 A DE 3934503A DE 3934503 C2 DE3934503 C2 DE 3934503C2
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Karl Dipl.-Ing. 8000 Muenchen De Kofler
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Siemens AG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H11/00Emergency protective circuit arrangements for preventing the switching-on in case an undesired electric working condition might result
    • H02H11/002Emergency protective circuit arrangements for preventing the switching-on in case an undesired electric working condition might result in case of inverted polarity or connection; with switching for obtaining correct connection

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Schutz eines über eine zweiadrige Leitung gleichstromgespeisten Geräts vor Verpolung mit einem gepolten bistabilen Relais mit zwei Umpolkontaktsätzen, mit einem ersten Eingang, der ent­ weder über einen ersten Kontakt und einen Mittelkontakt des ers­ ten Umpolkontaktsatzes mit einem ersten Ausgang oder über einen zweiten Kontakt des zweiten Umpolkontaktsatzes mit dessen Mittel­ kontakt verbunden ist, und mit einem zweiten Eingang, der ent­ weder über einen ersten Kontakt des zweiten Umpolkontaktsatzes mit dessen Mittelkontakt oder über einen zweiten Kontakt und den Mittelkontakt des ersten Umpolkontaktsatzes mit dem ersten Ausgang verbunden ist.
In der Zeitschrift "messen + prüfen", Oktober 1970, Seiten 834-836 ist ein polarisiertes Leistungsrelais in Funktion und Anwendung beschrieben.
Der eingangsseitig geschilderte Verpolungsschutz ist aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 36 18 500 A1 bekannt. Dieser weist zwischen den Mittelkontakten beider Umpolkontaktsätze eine Reihenschaltung aus einer bei richtiger Polung im Sperrzu­ stand befindlichen Diode und aus einer zwischen zwei weiteren Umpolkontaktsätzen liegenden Parallelschaltung von einem Kon­ densator und von einer Serienschaltung aus einer Relaiswicklung und aus einem Durchbruchsglied auf. Zwischen den Mittelkon­ takten und den beiden Ausgängen befindet sich weiter eine Schwellwert-Trennschalteinrichtung.
Eine weitere derartige Verpolungsschutz-Schaltungsanordnung ist aus der deutschen Auslegeschrift DE 29 47 283 B1 bekannt. Bei dieser ist der Mittelkontakt des zweiten Umpolkontaktsatzes mit dem zweiten Ausgang verbunden. Zwischen dem ersten Ausgang und dem zweiten Eingang befindet sich eine Reihenschaltung aus einer Diode und aus einer Parallelschaltung von einem Konden­ sator und von einer ersten Relaiswicklung. Zwischen dem zweiten Eingang und dem zweiten Ausgang ist weiter eine Reihenschaltung aus einer Parallelschaltung von einem Kondensator und von einer zweiten Relaiswicklung und aus einer Diode enthalten.
Es kann vorkommen, daß bei den Umpolkontaktsätzen von Relais undefinierte oder fehlende Schaltverbindungen auftreten. Dies führt bei den bekannten Schaltungsanordnungen zu Fehlfunktio­ nen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verpolungs­ schutz-Schaltungsanordnung anzugeben, die beim Anlegen der Gleichspannung an die Eingänge unabhängig von undefinierten oder fehlenden Schaltverbindungen der Umpolkontaktsätze auch während des Betriebs bei undefinierten Schaltverbindungen der Umpolkontaktsätze funktioniert.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Patentanspruchs ge­ löst.
Anhand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung nach­ stehend näher erläutert.
Fig. 1 zeigt die erfindungsgemäße Verpolungsschutz-Schaltungs­ anordnung und
Fig. 2 bis 7 zeigen sechs Ersatzschaltungen.
Fig. 1 zeigt eine Verpolungsschutz-Schaltungsanordnung V und ein Gerät G. Die Verpolungsschutz-Schaltungsanordnung enthält ein Relais mit einem Umpolkontaktsatz U1 mit Kontakten a1 und b1 und mit einem Mittelkontakt c1 und einem Umpolkontaktsatz U2 mit Kontakten a2 und b2 und mit einem Mittelkontakt c2, eine Wicklung W, Kondensatoren C1 und C2, Zenerdioden Z1 und Z2, Dioden D1 und D2 und Widerstände R1 und R2.
In den Ersatzschaltbildern der Fig. 2 bis 4 liegt am Eingang E1 die positive Polarität und am Eingang E2 die negative Pola­ rität einer Gleichspannung UE.
Fig. 2 zeigt ein Ersatzschaltbild für den Fall von jetzt un­ erwünschten Schaltverbindungen b1-c1 und b2-c2 der Umpolkon­ taktsätze U1 und U2. Wird bei diesen Schaltverbindungen eine Gleichspannung UE angelegt, die größer als die Durchbruchs­ spannung UZ2 der Zenerdiode Z2 plus Durchlaßspannung UD2 der Diode D2 ist, fließt vom Eingang E1 über die Verbindung b2-c2, über den Widerstand R2, über die Diode D2 und über die Zener­ diode Z2 ein Erregerstrom iE durch die Wicklung W zum zweiten Eingang E2. Da die Durchbruchsspannung UZ1 der Zenerdiode Z1 addiert mit der Durchlaßspannung UD1 der Diode D1 größer als die Ansprechspannung UA an der parallelgeschalteten Wicklung W ist, löst das Relais die Schaltverbindungen b1-c1 und b2-c2.
Fig. 3 zeigt ein Ersatzschaltbild unmittelbar nach dem Lösen der Schaltverbindungen b1-c1 und b2-c2 und vor dem Schließen der Schaltverbindungen a1-c1 und a2-c2 für den Erregerstrom iE. Jetzt wird der Kondensator C2 über die Zenerdiode Z2 und die Wicklung W und der Kondensator C1 über die Zenerdiode Z1 und die Wicklung W aufgeladen.
Fig. 4 zeigt ein Ersatzschaltbild für die jetzt richtigen Schaltverbindungen a1-c1 und a2-c2. Der Kondensator C1 wird über die Wicklung W weiter aufgeladen, bis die Kondensator­ spannung UC1 die Gleichspannung UE an den Eingängen E1 und E2 minus der Durchbruchsspannung der Zenerdiode Z1 erreicht. Der Kondensator C2 wird über die Wicklung W weiter aufgeladen bis die Kondensatorspannung UC2 die Gleichspannung UE an den Ein­ gängen E1 und E2 minus die Durchbruchsspannung UZ2 erreicht. Nach beendeter Aufladung fließt kein Erregerstrom iE mehr. Die Schaltungsanordnung ist verlustfrei.
In den Ersatzschaltbildern der Fig. 5 bis 7 liegt am Ein­ gang E1 die positive Polarität und am Eingang E2 die positive Polarität einer Gleichspannung U′E.
Fig. 5 zeigt ein Ersatzschaltbild mit jetzt falschen Schalt­ verbindungen a1-c1 und a2-c2. Der Erregerstrom iE′ für das Relais fließt vom Eingang E2 durch die Wicklung W, durch die Zenerdiode Z1, durch die Diode D1, durch den Widerstand R1 und durch die Schaltverbindung a1-c1 zum Eingang E1, wenn die Gleichspannung U′E größer als die Durchbruchsspannung UZ1 der Zenerdiode Z1 plus die Durchlaßspannung UD1 der Diode D1 ist. Da die Durchlaßspannung UD2 der Diode D2 addiert mit der Durch­ bruchsspannung UZ2 der Zenerdiode Z2 größer als die Ansprech­ spannung UA′ des parallelgeschalteten Relais ist, löst dies die Schaltverbindungen a1-c1 und a2-c2.
Fig. 6 zeigt ein Ersatzschaltbild für den Zeitpunkt nach dem Lösen der Schaltverbindungen a1-c1 und a2-c2. Ein Ladestrom des Kondensators C1 über die Zenerdiode Z1 und über die Wick­ lung W einerseits und des Kondensators C2 über die Zenerdiode Z2 und über die Wicklung W andererseits garantiert ein sicheres Umschalten des Relais.
Fig. 7 zeigt ein Ersatzschaltbild nach der Herstellung der Schaltverbindung b1-c1 und b2-c2. Nachdem die Kondensatoren C1 und C2 aufgeladen sind, fließt kein Erregerstrom iE′ mehr. Die Schaltungsanordnung arbeitet verlustfrei.
Das Gerät G ist damit stets mit der richtigen Polarität der Gleichspannung UE oder UE′ an den Ausgängen A1 und A2 angeschlossen.

Claims (1)

  1. Schaltungsanordnung zum Schutz eines über eine zweiadrige Leitung gleichstromgespeisten Gerätes (G) vor Verpolung mit einem gepolten bistabilen Relais mit zwei Umpolkontakt­ sätzen (U1, U2),
    mit einem ersten Eingang (E1), der entweder über einen ersten Kontakt (a1) und einen Mittelkontakt (c1) des ersten Umpolkon­ taktsatzes (U1) mit einem ersten Ausgang (A1) oder über einen zweiten Kontakt (b2) des zweiten Umpolkontaktsatzes (U2) mit dessen Mittelkontakt (c2) verbunden ist, und
    mit einem zweiten Eingang (E2), der entweder über einen ersten Kontakt (a2) des zweiten Umpolkontaktsatzes (U2) mit dessen Mittelkontakt (c2) oder über einen zweiten Kontakt (b1) und den Mittelkontakt (c1) des ersten Umpolkontaktsatzes (U1) mit dem ersten Ausgang (A1) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet,
    daß das Relais mit einer Wicklung (W) ausgerüstet ist,
    daß der Mittelkontakt (c2) des zweiten Umpolkontaktsatzes (U2) mit dem zweiten Ausgang (A2) verbunden ist,
    daß der erste Eingang (E1) über eine erste Reihenschaltung aus einem ersten Kondensator (C1), aus einer ersten Diode (D1), die vom ersten Eingang (E1) zum ersten Ausgang (A1) in Durchlaß­ richtung geschaltet ist, und aus einem ersten Widerstand (R1) mit dem ersten Ausgang (A1) verbunden ist,
    daß der erste Eingang (E1) über eine zweite Reihenschaltung aus einem zweiten Kondensator (C2), aus einer zweiten Diode (D2), die vom ersten Eingang (E1) zum zweiten Ausgang (A2) in Sperrichtung geschaltet ist, und aus einem zweiten Widerstand (R2) mit dem zweiten Ausgang (A2) verbunden ist,
    daß die Wicklung (W) mit ihrem ersten Anschluß mit dem zweiten Eingang (E2) und mit ihrem zweiten Anschluß zum einen über eine erste Zenerdiode (Z1) in Sperrichtung mit dem Verbindungspunkt des ersten Kondensators (C1) und der ersten Diode (D1) und zum an­ deren über eine zweite Zenerdiode (Z2) in Durchlaßrichtung mit dem Verbindungspunkt des zweiten Kondensators (C2) und der zweiten Diode (D2) verbunden ist.
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