DE1934003C - Verfahren zur Kommuüerungsuberwachung bei Wechselrichtern, insbesondere Thyristor wechselrichtern - Google Patents
Verfahren zur Kommuüerungsuberwachung bei Wechselrichtern, insbesondere Thyristor wechselrichternInfo
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Description
ι 2
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur wird hUufig für Einphasen- und Drahstromwechsel-KommutierungsUberwachung
bei Wechselrichtern in Hehler größerer Leistung eingesetzt, deren Aub-Brllckenschaltung,
insbesondere Thyristorwechsel- gangsspannung durch die Phasenverschiebung und
richtern, durch Überwachung der Kommutierung mit Addition der Spannungen mehrerer Wechselrichter-Hilfe
einer Überwachungseinrichtung, die schon beim 5 sötze geregelt wird. Die WechselrichtersiUze sind
Ausbleiben einer einzigen Kommutierung ein Schalt- jeweils in der gezeichneten Brückenschaltung odor in
glied betätigt, das die Abschaltung des Wechsel- Mittelpunktschaltung ausgeführt,
richters bewirkt. Das Prinzipschaltbild enthält außer den vier
richters bewirkt. Das Prinzipschaltbild enthält außer den vier
Es ist bekannt, daß bei Wechselrichtern die Korn- Thyristoren 1 bis 4 noch vier Thyristorsicherungen
mutierung durch Erfassung der Kommutierungs- io 12, 22, 32, 42, vier Sperrdioden 11, 21, 31,41, die
impulse an der Kommutierungsdrossel mittels einer ein Entladen der Kommutierungskondensatoren über
Überwachungseinrichtung überwachbar ist. Als die Last verhindern, ferner vier Blindstromdioden,
Überwachungseinrichtung wird ein monostabiler zwei Kommutierungskondensatoren k 12, Λ34,, zwei
Multivibrator oder eine monostabile Kippstufe ver- Kommutierungsinduktivitäten D12, D 34 und einen
wendet, die von den Kommutierungsspannungs- 15 Belastungstransformator 5.
impulsen angestoßen wird und schon beim Ausblei- An den Thyristoren 1 bis 4 treten im Norinalben eines einzigen Spannungsimpulses ein Schalt- betrieb die eingezeichneten Spannungsverläufe auf. glied zum Abschalten des Wechselrichters betätigt. Im Kommutierungsaugenblick /1, /2 erscheint an Bei Wechselrichtern, die aus mehreren zur Span- dem jeweils zu lochenden Thyristor die Spannung nungsregelung in der Phasenlage gegeneinander ver- ao des jeweiligen Kommutierungskondensators k 12, A34 schiebbaren Wechselrichtersätzen in Brückenschal- als negativer Anodenspannungsimpuls. Kommutiert tung bestehen, ist ein derartiges Überwachungs- der Wechselrichter nicht mehr einwandfrei, dann verfahren nur sinnvoll, wenn für die auf die beiden bleiben diese Spannungsimpulse aus oder sie er-Brückenhälften aufgeteilte Kommutierungsinduktivi- reichen nicht die vorgeschriebene Amplitude,
tat zwei getrennte Drosseln eingesetzt werden. Bei as Erfindungsgemäß werden die Anodenspan nungs-Verwendung einer zweischenkligen Drossel ist nüm- impulse der Thyristoren mittels monostabiler Kipplich dieses Überwachungsverfahren wegen der stufen überwacht, die bereits dann ansprechen, somagnetischen Kopplung der beiden Induktivitäten bald nur ein negativer Anodenspannungsimpuls ausdann nicht wirksam, wenn nur in einer Brücken- bleibt oder eine bestimmte Impulshöhe nicht erreicht, hälfte bei einer Störung die Thyristorsicherungen an- 30 Bei dieser schnellen Erfassung von Störungen ist gesprochen haben und die zweite Brückenhälfte es erforderlich, entweder sämtliche Thyristoren einer unter Rückeinspeisung aus anderen Wechselrichtern Brückenhälfte (Thyristoren 1 und 2 oder 3 und 4) weiterarbeitet. Es ist zwar andererseits bekannt, die oder in jeder Brückenhälfte einen Thyristor, wobei Löschbereitschaft der Kommutierungskondensatoren die beiden überwachten Thyristoren in demselben direkt durch Erfassung der Kondensatorspannung zu 35 Brückenzweig liegen müssen (Thyristoren 1 und 3 überwachen, wobei jedoch der Überwachungseinrich- oder 2 und 4) zu überwachen. Die Überwachung tung jeweils ein Brückengleichrichter, welchem ein mindestens eines Thyristors in jedem Brückenzweig Widerstand und eine Relaisanordnung nachgeschaltet ist besonders dann erforderlich, wenn beim Ausfall sind, als Belastung direkt an den Kommutierungs- einer Brückenhälfte die jeweils andere Brückenhälfte kondensator angeschlossen ist. Beim Ausbleiben der 40 infolge Rückspeisung aus anderen Wechselrichter-Kondensatorspannung oder bei zu geringer Kon- sätzen weiterarbeiten kann. In diesem Fall würde densatorspannung spricht eine derartige Über- die Überwachung von Thyristoren in nur einem wachungseinrichtung nicht schnell genug an. Außer- Brückenzweig nicht ausreichen,
dem tritt bei einem Wechselrichter mit Sperrdioden Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die an häufig der Fall ein, daß der Kommutierungskonden- 45 den Thyristoren 1 und 3 erfaßten negativen Anodensator beim Auftreten einer Störung seine Spannung Spannungsimpulse einem einzigen Eingang der Überais Gleichspannung behält und ein angeschlossenes wachungseinrichtung 7 zugeführt. Die Uber-Überwachungsrelais nicht abfällt (deutsche Aus- wachungseinrichtung registriert daher eine zeitlich legeschrift 1 149 107). alternierende Impulsfolge, die sich aus den an den
impulsen angestoßen wird und schon beim Ausblei- An den Thyristoren 1 bis 4 treten im Norinalben eines einzigen Spannungsimpulses ein Schalt- betrieb die eingezeichneten Spannungsverläufe auf. glied zum Abschalten des Wechselrichters betätigt. Im Kommutierungsaugenblick /1, /2 erscheint an Bei Wechselrichtern, die aus mehreren zur Span- dem jeweils zu lochenden Thyristor die Spannung nungsregelung in der Phasenlage gegeneinander ver- ao des jeweiligen Kommutierungskondensators k 12, A34 schiebbaren Wechselrichtersätzen in Brückenschal- als negativer Anodenspannungsimpuls. Kommutiert tung bestehen, ist ein derartiges Überwachungs- der Wechselrichter nicht mehr einwandfrei, dann verfahren nur sinnvoll, wenn für die auf die beiden bleiben diese Spannungsimpulse aus oder sie er-Brückenhälften aufgeteilte Kommutierungsinduktivi- reichen nicht die vorgeschriebene Amplitude,
tat zwei getrennte Drosseln eingesetzt werden. Bei as Erfindungsgemäß werden die Anodenspan nungs-Verwendung einer zweischenkligen Drossel ist nüm- impulse der Thyristoren mittels monostabiler Kipplich dieses Überwachungsverfahren wegen der stufen überwacht, die bereits dann ansprechen, somagnetischen Kopplung der beiden Induktivitäten bald nur ein negativer Anodenspannungsimpuls ausdann nicht wirksam, wenn nur in einer Brücken- bleibt oder eine bestimmte Impulshöhe nicht erreicht, hälfte bei einer Störung die Thyristorsicherungen an- 30 Bei dieser schnellen Erfassung von Störungen ist gesprochen haben und die zweite Brückenhälfte es erforderlich, entweder sämtliche Thyristoren einer unter Rückeinspeisung aus anderen Wechselrichtern Brückenhälfte (Thyristoren 1 und 2 oder 3 und 4) weiterarbeitet. Es ist zwar andererseits bekannt, die oder in jeder Brückenhälfte einen Thyristor, wobei Löschbereitschaft der Kommutierungskondensatoren die beiden überwachten Thyristoren in demselben direkt durch Erfassung der Kondensatorspannung zu 35 Brückenzweig liegen müssen (Thyristoren 1 und 3 überwachen, wobei jedoch der Überwachungseinrich- oder 2 und 4) zu überwachen. Die Überwachung tung jeweils ein Brückengleichrichter, welchem ein mindestens eines Thyristors in jedem Brückenzweig Widerstand und eine Relaisanordnung nachgeschaltet ist besonders dann erforderlich, wenn beim Ausfall sind, als Belastung direkt an den Kommutierungs- einer Brückenhälfte die jeweils andere Brückenhälfte kondensator angeschlossen ist. Beim Ausbleiben der 40 infolge Rückspeisung aus anderen Wechselrichter-Kondensatorspannung oder bei zu geringer Kon- sätzen weiterarbeiten kann. In diesem Fall würde densatorspannung spricht eine derartige Über- die Überwachung von Thyristoren in nur einem wachungseinrichtung nicht schnell genug an. Außer- Brückenzweig nicht ausreichen,
dem tritt bei einem Wechselrichter mit Sperrdioden Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die an häufig der Fall ein, daß der Kommutierungskonden- 45 den Thyristoren 1 und 3 erfaßten negativen Anodensator beim Auftreten einer Störung seine Spannung Spannungsimpulse einem einzigen Eingang der Überais Gleichspannung behält und ein angeschlossenes wachungseinrichtung 7 zugeführt. Die Uber-Überwachungsrelais nicht abfällt (deutsche Aus- wachungseinrichtung registriert daher eine zeitlich legeschrift 1 149 107). alternierende Impulsfolge, die sich aus den an den
Die Erfindung zeigt eine Verfahrenslösung auf, 50 Thyristoren 1 und 3 erfaßten Impulsfolgen zusammenweiche
die genannten Nachteile der bekannten Über- setzt. Die alternierende Impulsfolge ist in einem
wachungsverfahren nicht aufweist. Diagramm neben der Überwachungseinrichtung 7
Das Verfahren gemäß der Erfindung besteht darin, dargestellt. Der Verlauf der Anodenspanming der
die Kommutierung durch Erfassung der Impulsfolge Thyristoren 1 und 3 ist in der Zeichnung mit je
der negativen Anodenspannung bei sämtlichen Thy- 55 einem Diagramm über den betreffenden Thyristoren
ristoren einer Brückenhälfte zu überwachen. dargestellt.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung Das Verfahren gemäß der Erfindung kann z. B.
kann die Kommutierung des Wechselrichters auch bei mehreren Wechselrichtern in einphasiger Brükdurch
Erfassung der negativen Anodenspannungs- kenschaltung verwendet werden, die als Wschselimpulse
bei nur je einem Thyristor jeder Brücken- 60 richtersätze zu einem geregelten Einphasen- oder
hälfte überwacht werden, wobei, gleichzeitig zwei Drehstromgerät zusammengefaßt sind. Das Verfah-Thyristoren
eines gleichen Brückenzweiges über- ren gemäß der Erfindung ist ferner auch bei Wechselwacht
sind. richtern in Drehstrombrückenschaltung anwendbar,
Die Erfindung wird nachfolgend durch ein Aus- desgleichen auch bei Wechselrichtern in Mittelpunktführungsbeispiel
beschrieben. Das Ausführungs- 65 schaltung, indem an beiden Thyristoren der Mittelbeispiel
bezieht sich auf einen Einphasenwechsel- punktschaltung die negative Anodenspannung überrichter
in Brückenschaltung, dessen Prinzipschalt- wacht wird,
bild in der Zeichnung dargestellt ist. Diese Schaltung Als Überwachungseinrichtung ist eine monosiabile
bild in der Zeichnung dargestellt ist. Diese Schaltung Als Überwachungseinrichtung ist eine monosiabile
Kippstufe verwendbar, die durch jeden Spannungsimpuls der alternierenden Impulsfolge gekippt wird
und bei der die Verzögerungszeit, d. ii. die Zeitdauer, die zum Zurückkippen in den stabilen Zustand benötigt wird, bei Einphasengeräten mindestens gleich S
der halben durch die Wechselrichterfreciuenz gegebenen Periodendauer ist. Wenn daher ein negativer Anodenspannungsimpuls ausbleibt oder der
betreffende Impuls nicht mit der erforderlichen Größe auftritt, dann wird die Kippstufe nicht mehr neu
angetriggert und kippt sogleich in den stabilen Zustand zurück, wobei die Kippstufe ein nachgeschaltetes Schaltglied 8 betätigt und der Wechselrichter
abgeschaltet wird.
Claims (5)
1. Verfahren zur Kommutierungsüberwachung bei Wechselrichtern, insbesondere Thyristorwechselrichtern, durch Überwachung der Span- ao
nung der Kpmmutierungskondensatoren mit Hilfe einer Überwachungseinrichtung, die schon
beim Ausbleiben einer einzigen Kommutierung ein Schaltglied betätigt, das die Abschaltung des
Wechselrichters bewirkt, dadurch gekenn- as
zeichnet, daß bei Wechselrichtern in BrIIkkenschaltung die Kommutierung durch Erfassung der Impulsfolge der negativen Anodenspannung bei sämtlichen Thyristoren einer
BrUckenhälfte überwacht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer einphasigen BrUkkenschaltung die negative Anodenspannung eines
Thyristors jeder BrUckenhttlfte überwacht wird,
wobei die beiden überwachten Thyristoren in demselben Brückenzweig (z. B. 1, 3 oder 2, 4
in A b b. 1 a) liegen.
3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch· die Verwendung bei einphasigen
Brückenschaltungen, welche als Wechselrichtersätze zu einem geregelten Einphasen- oder Drehstromgerät zusammengefaßt sind.
4. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung bei einem Wechselrichter in Drehstrombrückenschaltung.
5. Verfahren nach Anspruch I und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung bei einem
Wechselrichter in Mittelpunktschaltung, indem an beiden Thyristoren die negative Anodenspannung überwacht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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