DE3909520C2 - Feste, schnell zerfallende Darreichungsformen für Diclofenac - Google Patents
Feste, schnell zerfallende Darreichungsformen für DiclofenacInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine feste, schnell zerfallende Darreichungsform für die Herstellung einer peroral
applizierbaren, wässrigen Suspension von Diclofenac oder Salzen davon mit
sofortiger oder verzögerter Freigabe des Wirkstoffs,
Brausetabletten auf der Grundlage der Dar
reichungsform sowie pharmazeutische Präparate.
Für die Behandlung von schmerzhaften entzündlichen Krankheiten, z. B.
Rheumatismus, stehen verschiedene Arzneimittel mit unterschiedlicher
Struktur zur Verfügung, insbesondere nicht-steroidale Antiinflammatorika
("NSAID"). Zu dieser Wirkstoffgruppe zählt das in Wasser schwerlösliche
Diclofenac, dessen ebenfalls schwerlösliches Natriumsalz unter dem
Handelsnamen VOLTAREN® erhältlich ist.
Perorale Darreichungsformen von "NSAID" wie Tabletten, welche im Magen
zerfallen, sind problematisch, da beim Zerfall eine lokale Ueberkonzen
tration aufgrund zu langsamer Diffusion und unzureichender Verteilung des
Wirkstoffs im Magensaft auftreten kann, mit dem Risiko einer Reizung der
Magenschleimhaut und Ulcus bei längerer Verabreichung. Daher soll die
Einnahme von Tabletten mit "NSAID" bei Mahlzeiten stattfinden, damit die
sonst nur durch Diffusion bewirkte Verteilung durch Konvektion des
Wirkstoffs schneller und gleichmässiger erfolgt.
Es besteht ein Bedürfnis nach neuen oralen Darreichungsformen von "NSAID",
welche zeitlich unabhängig auch bei Einnahme ausserhalb der Mahlzeiten
eine gleichmässige Verteilung des Wirkstoffs im Magensaft bewirken und
damit das Risiko der Schädigung der Magenschleimhaut durch erhöhte
Konzentrationen mindern können. Solche Darreichungsformen sollten
ausserdem eine günstigere Verwendung von Diclofenac als Analgetikum
erlauben, indem deren Einnahme jeweils gleich bei Auftreten von schmerz
haften Zuständen erfolgen kann ohne dass gerade dann eine Mahlzeit
abgewartet werden muss.
Für Acetylsalicylsäure als schwerlösliches "NSAID" mit ausgeprägter
analgetischer Wirkung steht seit langem eine Brauseformulierung zur
Verfügung, z. B. Alka-Seltzer Brausetabletten® mit Calcium
carbonat als Hilfsstoff. Beim Auflösen solcher Brausetabletten bildet
sich ein geschmacksneutrales, wasserlösliches Calciumsalz. Die vollstän
dige Verteilung dieses löslichen Salzes in Wasser bewirkt nach Einnahme
der Lösung im Magensaft eine schnell eintretende analgetische Wirkung bei
vermindertem Risiko der Schädigung der Magenschleimhaut aufgrund einer
niedrigen Konzentration in einem grossen Flüssigkeitsvolumen.
Für das "NSAID" Diclofenac und auch für seine Salze hat bisher keine
geeignete analoge Brauseformulierung und auch keine andere schnell
zerfallende Formulierung, wie z. B. Pulver oder Granulate, zur Verfügung
gestanden, da sich beim Zerfall solcher Darreichungsformen der Wirkstoff
nicht in die therapeutisch geeignete Form eines wässerlöslichen Salzes
mit neutralen Geschmackseigenschaften überführen lässt. Generell lässt
der bittere Geschmack des Wirkstoffs solche Formulierungen als ungeeignet
erscheinen.
Die US 4265874 A ist in ihren Patentansprüchen und Beispielen
auf eine pharmazeutische Zubereitung auf der Basis von Indome
tacin gerichtet, in der der Wirkstoff durch Polyvinylpyrrolidon
als wasserlösliches Bindemittel geschützt bei der Verabreichung
durch Kohlendioxid entwickelnde Bestandteile im sauren physiolo
gischen Milieu des Magens freigesetzt wird. In der Beschreibung
werden auch andere Wirkstoffe, darunter Diclofenac, und auch
andere wasserlösliche Bindemittel, wie Polyethylenglykol, Gela
tine, Agar, Carboxycellulose, Ethylmethyl-cellulose, Polyviny
lalkohol und wasserlösliche Stärkederivat genannt. Dia ältere,
nicht vorveröffentlichte DE 38 02 357 A1 beschreibt Zubereitun
gen, die Diclofenac in mikronisierter Form enthalten.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine neuartige und
therapeutisch vorteilhaftere Formulierung für den schwerlöslichen
Wirkstoff Diclofenac mit schnellem Zerfall und verbesserten geschmack
lichen Eigenschaften herzustellen. Diese Formulierung soll bei ihrem
Zerfall eine gleichmässige Verteilung des Wirkstoffs in wässriger Phase
bewirken, ohne dessen bitteren Geschmack spürbar werden zu lassen.
Diese Aufgabe wird durch die vorliegende Erfindung gelöst, welche eine
feste, schnell zerfallende Darreichungsform in Form von Brausetabletten
für die Herstellung einer peroral applizierbaren, wässrigen Suspension
enthaltend feingemahlenes Diclofenac mit einer für Wasser permeablen,
quellbaren Beschichtung oder ein entsprechend beschichtetes pharmazeu
tisch annehmbares Salz und pharmazeutisch annehmbare Hilfsstoffe zum
Gegenstand hat.
Die Erfindung betrifft bevorzugt Brausetabletten enthaltend Diclofenac
mit einer durchschnittlichen Partikelgrösse
kleiner als 100 µm, für Brauseformulierungen geeignete Hilfs
stoffe, Suspensionshilfsstoffe und gegebenenfalls weitere pharmazeutische
Hilfsstoffe.
Durch Zugabe von Wasser zur Brausetablette entsteht unter Entwicklung von
CO2-Gas eine Suspension, welche in der zur Einnahme der Suspension
benötigten Zeitspanne von ca. 5-10 Minuten ohne Sedimentation von
Feststoff stabil ist und neutralen oder angenehmen Geschmack besitzt.
Durch eine Beschichtung mit hoher Permeabilität, z. B.
magensaftlöslichem Dimehylaminoethylmethacrylat-Methacrylsäure
ester-Copolymerisat vom Typ EUDRAGIT E® und geeigneter
Schichtdicke, lässt sich Diclofenac nach Zerfall der Darreichungsform in
Wasser suspendieren und noch im Magen freisetzen. Die schnelle Freigabe
des Wirkstoffs ist von Bedeutung, wenn schmerzhafte Zustände sofort bei
Auftreten innerhalb kurzer Zeit zu behandeln sind und rascher Wirkungs
eintritt mit höheren Dosen unter weitgehender Vermeidung des Risikos der
Schädigung der Magenschleimhaut erwünscht ist. Durch Wahl einer Beschich
tung mit geringerer Permeabilität, z. B. Acrylsäureester-Methacrylsäure
ester-Copolymerisat vom Typ EUDRAGIT NE® und gegebenenfalls grösserer
Schichtdicke, lässt sich die Wirkstoffabgabe im Magen verzögern bei
entsprechender Verlängerung der Wirkungsdauer. Die verzögerte Abgabe des
Wirkstoffs ist bei der Verwendung von Diclofenac als Antirheumatikum bei
Langzeittherapie von Bedeutung. Oral verabreichbare, wässrige Suspen
sionen mit verzögerter Freigabe von Diclofenac stellen eine wegen ihrer
leichteren und bequemeren Einnehmbarkeit vorteilhafte Alternative zu den
üblichen Tabletten mit resistenter Lackschicht dar.
Die weiter vorn und im folgenden verwendeten Begriffe und Ausdrücke sind
im Rahmen der Beschreibung der vorliegenden Erfindung wie folgt defi
niert:
Die Brausetabletten gemäss vorliegender Erfindung zerfallen unter
Entwicklung von CO2-Gas in Wasser innerhalb von drei Minuten, bevorzugt
innerhalb von einer Minute. Dabei bildet sich eine leicht trübe wässrige,
trinkbare Suspension des Wirkstoffs mit neutralem oder sogar angenehmem
Geschmack. Die Suspension ist unmittelbar nach dem vollständigen Zerfall
des Brausetablette einzunehmen.
Diclofenac, o-(2,6-Dichloranilino)-phenylessigsäure, ist in der Brause
tablette als freie Säure oder als pharmazeutisch annehmbares Salz
enthalten.
Ein pharmazeutisch annehmbares Salz von Diclofenac ist insbesondere ein
Alkalimetallsalz, z. B. das Natriumsalz, siehe Merck Index Tenth Edition
No. 3066, oder das Kaliumsalz.
Das eingemahlene Diclofenac hat eine durchschnittliche Teil
chengrösse kleiner als 200 Mikrometer und ist insbesondere mit einer
Teilchengrösse kleiner als 100 Mikrometer mikronisiert. Zur Herstellung
von Partikeln mit dieser Teilchengrösse bedient man sich der üblichen
Zerkleinerungstechniken, z. B. Mahlen in einer Luftstrahl-, Kugel- oder
Vibratormühle oder nach an sich bekannten Verfahren in einem Ultraschall
desintegrator, z. B. vom Typ Branson Sonifier, z. B. wie in J. Pharm.
Sci. 53 (9) 1040-45 (1965) beschrieben, oder mittels hochtourigem Rühren
einer Suspension, z. B. mit einem Rührer des Typs Homorex der
Fa. Brogli & Co., Basel.
Das feingemahlene Diclofenac bzw. ein pharmazeutisch annehmbares Salz
davon ist mit einer permeablen, quellbaren Beschichtung versehen, welche
aus einem elastischen, filmähnlichen Material besteht, das für Wasser
bzw. wässrige Körperflüssigkeit, wie Magen- oder Darmsaft, durchlässig
und in diesen Flüssigkeiten quellbar und/oder löslich ist.
Elastische, filmähnliche Materialien mit Wasserdurchlässigkeit sind z. B.
hydrophile Acrylsäure-Methacrylsäureester-Copolymerisate.
Hydrophile Acrylsäure-Methacrylsäure-Copolymerisate haben ein mittleres Molekulargewicht von
ca. 1,0 × 105 bis 1,0 × 106.
Die Säuregruppen der Acryl
säure- und/oder Methacrylsäuremonomeren sind teilweise oder vollständig
durch C1-C4-Alkylgruppen verestert, insbesondere Methyl- und/oder
Ethylgruppen, wobei diese Estergruppen durch hydrophile Gruppen,
insbesondere Trimethylammoniumethyl, ersetzt sein können.
Bevorzugte Polyacrylate sind unter dem registrierten Warenzeichen
EUDRAGIT®
erhältlich. Besonders bevorzugt sind EUDRAGIT® Handelsformen für schnell
zerfallende Filmüberzüge, z. B. quellbare, permeable Typen auf Acrylsäure
ester-Methacrylsäureester-Copolymerisatbasis, insbesondere Ethylacryl
säureester-Methylmethacrylsäureester-Copolymerisat, vorzugsweise mit
einem mittleren Molgewicht von 800 000 z. B. EUDRAGIT NE 30 D®, oder
magensaftlösliche Typen wie EUDRAGIT E® . Bei Verwendung von magensaft
resistenten Typen wie EUDRAGIT L oder S® lässt sich eine Abgabeverzögerung
erreichen.
Pharmazeutisch annehmbare Hilfsstoffe sind insbesondere für die Stabili
sierung von wässrigen Suspensionen geeignete viskositätserhöhende Stoffe,
welche das Sedimentieren des beschichteten Wirkstoffs Diclofenac inhibie
ren, z. B. natürliche Makromoleküle mit der Bezeichnung Karaya-Gummi, z. B.
vom Typ Carrageen oder Viscarin®, Guar-Gummi, z. B.
Galaktomannane vom Typ Meyprogat®, insbesondere
"Meyprogate"® der Standardtypen 30, 60, 90, 120 und 130, Arabisches Gummi,
Natriumalginat oder Tragant, halbsynthetische Makromoleküle, z. B.
mikrokristalline Cellulose vom Typ Avicel®, die weiter vorn
genannten Celluloseäther wie Methyl-, Aethyl- oder Propylcellulose,
gegebenenfalls mit funktionellen Gruppen wie Hydroxy- oder Carboxy
gruppen, oder Propylenglycolalginat, synthetische Makromoleküle der
Gruppen Polyoxyäthylen, z. B. vom Typ Polyox®, Carbowax®
oder Polyglycol®, Carboxypolymethylen, z. B. vom
Typ Carbopol®, Polyvinylalkohol (PVA), z. B. vom Typ Polyviol®
der Mowiol®, oder Polyvinylpyrrolidon (PVP), z. B. vom
Typ Kollidon® oder Plasdone®, oder kolloidale Silicate, z. B.
kolloide Kieselsäure vom Typ Aerosil® oder Cab-o-Sil®.
In Brausetabletten sind neben den üblichen für die Herstellung von
Tabletten verwendeten Hilfsstoffen ein CO2-abgabefähiges Mittel sowie ein
die Abgabe von CO2 induzierendes Mittel enthalten. CO2-abgabefähige
Mittel sind pharmazeutisch annehmbare ein- und zweibasische Salze der
Kohlensäure, z. B. Alkalimetall- oder Alkalimetallhydrogencarbonate, z. B.
Natrium- oder Kaliumcarbonat oder Natriumhydrogencarbonat, sowie
Erdalkalimetallcarbonate, z. B. Calcium- oder Magnesiumcarbonat, oder
Natriumglycincarbonat. Bevorzugt ist Natriumhydrogencarbonat.
Die Abgabe von CO2 induzierende Mittel sind vorzugsweise pharmazeutisch
annehmbare organische Säuren, deren Säureanhydride oder saure Salze,
welche in fester Form vorliegen und sich ohne vorzeitige CO2-Entwicklung
mit dem beschichteten Wirkstoff und den anderen genannten Hilfsstoffen zu
Granulaten oder Tabletten formulieren lassen.
Pharmazeutisch annehmbare Säuren sind z. B. organische Säuren wie Wein
säure, Apfelsäure, Fumarsäure, Adipinsäure, Bernsteinsäure, Ascorbinsäure
oder Maleinsäure. Bevorzugt ist Citronensäure.
Pharmazeutisch annehmbare Säureanhydride sind die entsprechenden An
hydride der genannten organischen Säuren, z. B. Citronensäureanhydrid oder
Bernsteinsäureanhydrid.
Pharmazeutisch annehmbare saure Salze sind z. B. in fester Form vorliegen
de Salze von mehrbasischen Säuren, in denen mindestens noch eine Säure
funktion vorhanden ist, z. B. Natriumhydrogen- oder Dinatriumhydrogen
phosphat.
Es können auch weitere grenzflächenaktive Stoffe oder Netzmittel, sog.
Tenside, bei der Herstellung der Brausetablette zugesetzt werden, z. B.
anionische Tenside vom Typ Alkylsulfat, z. B. Natrium-, Kalium- oder
Magnesium-n-dodecylsulfat, oder nichtionische Tenside vom Typ Fettsäure-
Polyhydroxyalkoholester wie Sorbitanmonostearat oder -palmitat oder
Sorbitantristearat.
Weitere Hilfsstoffe sind z. B. pulverförmige Füllstoffe wie Lactose,
Saccharose, Sorbit, Mannit, Stärke, z. B. Kartoffelstärke, Reisstärke,
Maisstärke, Weizenstärke oder Amylopektin, oder Cellulose, insbesondere
mikrokristalline Cellulose.
Weitere Hilfsstoffe können das Aussehen und die geschmacklichen Eigen
schaften der durch Zerfall der Brausetablette erhältlichen wässrigen
Suspension verbessern, z. B. Farbstoffe, Zucker oder Süssstoffe.
Die Verwendung von Farbstoffen kann sowohl der Hebung des Aussehens als
auch der Kennzeichnung des Präparates dienen. Geeignete für die Verwen
dung in der Pharmazie zugelassene Farbstoffe sind z. B. Carotinoide,
Eisenoxide oder Chlorophylle.
Zucker und Süssstoffe sind z. B. Saccharose, Xylitol, D-Xylose, D-Glucose,
Sorbitol, Mannit oder Lactose sowie Saccharin-Na, Dulcin, Ammoniumglycyr
rhizinat oder Natriumcyclamat.
Die Brausetablette wird hergestellt, indem man Feststoffteilchen von
Diclofenac feinmahlt, mit einer permeablen, quellbaren Beschichtung
versieht und gegebenenfalls unter Zusatz von pharmazeutischen Hilfsstof
fen tablettiert.
Die Beschichtung von mikronisiertem Diclofenac mit den genannten Be
schichtungsmitteln kann unter Verwendung üblicher Beschichtungstechniken
von feinkörnigem Material erfolgen, indem man z. B. das Beschichtungs
mittel im gewünschten Mengenverhältnis in Wasser oder einem organischen
Lösungsmittel oder in Mischungen davon suspendiert oder löst, z. B. in
Aethanol, Isopropanol, Aceton oder Methylenchlorid, und gegebenenfalls
Hilfsstoffe zusetzt. Diese Lösung oder Dispersion, vorzugsweise 4-6%ig,
wird auf das Diclofenac-Pulver oder Pulvermischungen mit anderen Hilfs
stoffen aufgesprüht, z. B. unter Verwendung bekannter Verfahren wie
Sprühumhüllung in der Wirbelschicht nach Wurster, z. B. gemäss den
Systemen von Aeromatic, Glatt oder Hüttlin (Kugelcoater).
Durch langsames und vollständiges Entfernen des Lösungsmittels und Sieben
des Rückstands auf eine bevorzugte mittlere Teilchengrösse von ca. 50
bis 200 µm erhält man fliessfähige Granulate, die man mit den zur Abgabe
von CO2 befähigten Hilfsstoffen wie Natriumhydrogencarbonat und korre
spondierenden, die Abgabe von CO2 induzierenden Hilfsstoffen, wie Citro
nensäure, vermischen kann.
Das Granulat aus dem beschichteten Wirkstoff kann in der weiter vorn
geschilderten Weise mit den für die Herstellung von Brausetabletten
erforderlichen und weiter vorn genannten Hilfsstoffen und Füllstoffen wie
Lactose und Cellulose sowie mit Gleitmitteln wie Polyäthylenglycol
vermischt und das Gemisch zu Brausetabletten komprimiert werden. Wegen
des hohen Hilfsstoffgehalts werden Tablettierungsmaschinen verwendet, die
zur Herstellung von grossen Presslingen mit bis zu ca. 3,5 cm Durchmesser
und bis zu ca. 1 cm Stärke geeignet sind. Gegebenenfalls wird bei der
Komprimierung unter Feuchtigkeitsausschluss oder Schutzgasatmosphäre
gearbeitet. Die Tabletten können einzeln in Folien verpackt werden.
Die Erfindung betrifft bevorzugt Brausetabletten enthaltend Diclofenac
mit einer durchschnittlichen Partikelgrösse kleiner als 200 µm und einer
permeablen, quellfähigen Beschichtung, insbesondere kleiner als 100 µm,
für Brauseformulierungen geeignete Hilfsstoffe, Suspensionshilfsstoffe
und gegebenenfalls weitere pharmazeutische Hilfsstoffe.
Die anspruchsgemäße Darreichungsform eignet
sich bei der Anwendung zur
Behandlung schmerzhafter Zustände des mensch
lichen oder tierischen Körpers.
Die folgenden Beispiele illustrieren die Erfindung.
| Brausetablette für Diclofenac (50 mg) | |
| Diclofenac | 50 mg |
| Galaktomannan (Meyprogat® 150) | 32 mg |
| Kolloidales Siliciumdioxid (Aerosil® 200) | 1 mg |
| Eudragit® NE 30 D Feststoff, | 7 mg |
| Polyethylenglycol 8000 | 50 mg |
| Natriumhydrogencarbonat | 825 mg |
| Citronensäure, wasserfrei | 1160 mg |
| Galaktomannan (Meyprogat® 150) | 15 mg |
| Mikrokristalline Cellulose (Avicel® PH 102) | 200 mg |
| 2400 mg |
Eine Mischung von Diclofenac, der ersten Portion Meyprogat® 150 und
Aerosil® 200 wird mit einer wässrigen Eudragit® NE 30 D-Dispersion in der
Wirbelschicht besprüht und anschliessend getrocknet. Zum umhüllten
Wirkstoff wird die äussere Phase, bestehend aus Polyethylenglycol 8000,
Natriumhydrogencarbonat, Citronensäure, der zweiten Portion
Meyprogat® 150 und mikrokristalliner Cellulose, zugemischt und das
homogene Gemisch auf einer handelsüblichen Tablertiermaschine zu Brause
tabletten (Durchmesser: 19 mm, Dicke: 6 mm) verpresst.
| Brausetablette für Diclofenac (50 mg) | |
| Diclofenac | 50 mg |
| Galaktomannan (Meyprogat® 150) | 33 mg |
| Eudragit® NE 30 D Feststoff | 7 mg |
| Lactose, gemahlen | 400 mg |
| Polyvinylpyrrolidon (PVP® K 30) | 10 mg |
| Polyethylenglycol 8000 | 50 mg |
| Natriumhydrogencarbonat | 700 mg |
| Citronensäure, wasserfrei | 975 mg |
| Galaktomannan (Meyprogat® 150) | 73 mg |
| Mikrokristalline Cellulose (Avicel® PH 102) | 100 mg |
| 2400 mg |
Eine Mischung von Diclofenac und der ersten Portion Meyprogat® 150 wird
mit einer wässrigen Eudragit® NE 30 D-Dispersion in der Wirbelschicht
besprüht und anschliessend getrocknet. Der umhüllte Wirkstoff wird mit
gemahlener Lactose sowie PVP® K 30 gemischt und, mit Wasser granuliert.
Das getrocknete Knetargranulat wird mit der äusseren Phase, bestehend
aus Polyethylenglycol 8000, Natriumhydrogencarbonat, Citronensäure, der
zweiten Portion Meyprogat® 150 und mikrokristalliner Cellulose vermischt
und zu Brausetabletten verpresst.
| Brausetablette für Diclofenac (50 mg) | |
| Diclofenac | 50 mg |
| Galaktomannan (Meyprogat® 150) | 33 mg |
| Eudragit® NE 30 D Feststoff | 7 mg |
| Lactose, gemahlen | 400 mg |
| Polyvinylpyrrolidon (PVP® K 30) | 10 mg |
| Polyethylenglycol 8000 | 50 mg |
| Natriumhydrogencarbonat | 700 mg |
| Citronensäure, wasserfrei | 950 mg |
| Mikrokristalline Cellulose (Avicel® PH 102) | 200 mg |
| 2400 mg |
Eine Mischung von Diclofenac und Meyprogat® 150 wird mit einer wässrigen
Eudragit® NE 30 D-Dispezsion in der Wirbelschicht besprüht und anschlies
send getrocknet. Der umhüllte Wirkstoff wird mit gemahlener Lactose sowie
PVP® K 30 gemischt und mit Wasser granuliert. Das getrocknete Kneter
granulat wird mit der äusseren Phase bestehend aus Polyethylengly
col 8000, Natriumhydrogencarbonat, Citronensäure und mikrokristalliner
Cellulose vermischt und zu Brausetabletten verpresst.
| Brausetablette für Diclofenac-Natrium (50 mg) | |
| Diclofenac-Natrium | 50 mg |
| Galaktomannan (Meyprogat® 150) | 32 mg |
| Kolloidales Siliciumdioxid (Aerosil® 200) | 1 mg |
| Eudragit® NE 30 D Feststoff | 7 mg |
| Polyethylenglycol 8000 | 50 mg |
| Natriumhydrogencarbonat | 855 mg |
| Citronensäure, wasserfrei | 1205 mg |
| Mikrokristalline Cellulose (Avicel® PH 102) | 200 mg |
| 2400 mg |
Eine Mischung von Diclofenac-Natrium, Meyprogat® 150 und Aerosil® 200
wird mit einer wässrigen Eudragit® NE 30 D-Dispersion in der Wirbel
schicht besprüht und anschliessend getrocknet. Zum umhüllten Wirkstoff
wird die äusseren Phase bestehend aus Polyethylenglycol 8000, Natrium
hydrogencarbonat, Citronensäure und mikrokristalliner Cellulose,
zugemischt und das homogene Gemisch auf einer Tablettiermaschine zu
Brausetabletten verpresst.
| Brausetablette für Diclofenac (50 mg) | |
| Diclofenac | 50 mg |
| Galaktomannan (Meyprogat® 150) | 32 mg |
| Kolloidales Siliciumdioxid (Aerosil® 200) | 1 mg |
| Eudragit® NE 30 D Feststoff | 25 mg |
| Polyethylenglycol 8000 | 50 mg |
| Natriumhydrogencarbonat | 825 mg |
| Citronensäure, wasserfrei | 1142 mg |
| Galaktomannan (Meyprogat® 150) | 75 mg |
| Mikrokristalline Cellulose (Avicel® PH 102) | 200 mg |
| 2400 mg |
Die Herstellung der Brausetablette erfolgt analog Beispiel 1.
| Brausetablette für Diclofenac (50 mg) | |
| Diclofenac | 50 mg |
| Galaktomannan (Meyprogat® 150) | 35 mg |
| Kolloidales Siliciumdioxid (Aerosil® 200) | 1 mg |
| Evdragit® NE 30 D | 50 mg |
| Polyethylenglycol 8000 | 50 mg |
| Natriumhydrogencarbonat | 830 mg |
| Citronensäure, wasserfrei | 1184 mg |
| Mikrokristalline Cellulose (Avicel® PH 102) | 200 mg |
| 2400 mg |
Die Herstellung erfolgt analog Beispiel 4.
Methode
- - USP-Paddle, 50 rpm
Medium
- - t 60 min. 0,1 n-HCl pH 1,0
- - t 60 min. Phosphatpuffer pH 6,8
| Resultate: | |
| % Diclofenac nach | |
| nach 60 min. | 4 |
| nach 120 min. | 50 |
| nach 240 min. | 77 |
| nach 420 min. | 93 |
Claims (3)
1. Feste, schnell zerfallende Darreichungsform für die Her
stellung einer peroral applizierbaren, wäßrigen Suspension von
Diclofenac mit einer magensaftlöslichen, permeablen und quell
fähigen Beschichtung sowie ggf. weiteren pharmazeutisch annehm
baren Hilfsstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß der Wirkstoff in
mikronisierter Form mit einer durchschnittlichen Partikelgröße
unter 200 µm vorliegt und mit einer Beschichtung aus Acrylsäure-
Methacrylsäureester-Copolymerisat versehen ist.
2. Brausetablette auf der Grundlage der Darreichungsform gemäß
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung aus
Ethylacrylsäureester-Methylmethacrylsäureester-Copolymerisat
mit einem mittleren Molekulargewicht von ca. 800 000 besteht
und ferner ein pharmazeutisch geeignetes Karbonatsalz, eine
organische Säure sowie ein kaltwasserlösliches Hydrokolloid als
Suspensionshilfsmittel vorhanden sind.
3. Pharmazeutische Präparate nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die durchschnittliche Teilchengröße des
Wirkstoffs unter 100 µm liegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1138/88A CH675537A5 (de) | 1988-03-25 | 1988-03-25 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3909520A1 DE3909520A1 (de) | 1989-10-05 |
| DE3909520C2 true DE3909520C2 (de) | 1998-12-10 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3909520A Expired - Lifetime DE3909520C2 (de) | 1988-03-25 | 1989-03-22 | Feste, schnell zerfallende Darreichungsformen für Diclofenac |
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