DE3884792T2 - Klingenabnahme- und/oder -befestigungsmechanismus sowie diesen Mechanismus enthaltende Spender- und Extraktions-/Wegwerfvorrichtung. - Google Patents

Klingenabnahme- und/oder -befestigungsmechanismus sowie diesen Mechanismus enthaltende Spender- und Extraktions-/Wegwerfvorrichtung.

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf das Spenden und Wegwerfen von Klingen und im Besonderen auf einen Mechanismus zum Entfernen und/oder Befestigen der Klingen, der dazu verwendet wird, eine bequeme Aufbewahrungs- Spende- und Wegwerfvorrichtung für Klingen zu schaffen, die mittels eines länglichen Schlitzes und eines dazu passenden Vorsprungs an Klingenheften montiert werden können.
  • Beim Schneiden ist das kommerzielle Bereitstellen von Wegwerfklingen, z. B. Klingen für chirurgische Skalpelle in verschiedenen Größen, steril oder nicht steril verpackt, bekannt, die zu herkömmlichen verschieden geformten Skalpellheften aus Metall passen, um Messer zu bilden, die für eine Vielzahl von Zwecken in Krankenhäusern, Forschungslaboratorien sowie naturwissenschaftlichen Abteilungen von Schulen und Universitäten verwendet werden. Was den Gebrauch in Krankenhäusern betrifft, werden solche Klingen in der Chirurgie, pathologischen Laboratorien usw. verwendet. Typischerweise weisen kommerziell verfügbare chirugische Klingen einen geschärften Spitzen- und Schneidenabschnitt sowie einen sich von diesem nach hinten erstreckenden Schaftabschnitt auf. Der Schaftabschnitt der Klinge ist mit einer länglichen Öffnung versehen, die so geformt und daran angepaßt ist, daß sie einen passenden länglichen Vorsprung aufnimmt, der an der vorderen oder Befestigungsspitze des Skalpellheftes ausgeformt ist.
  • Im Allgemeinen kann die längliche, am Heft angreifende Öffnung der Klinge einen verbreiterten hinteren Abschnitt und einen verengten vorderen Abschnitt aufweisen, wobei der verbreiterte hintere Abschnitt anfangs den Eingriffsvorsprung des Skalpellhefts aufnimmt und den Vorsprung nach vorne in den verengten vorderen Abschnitt der Öffnung führt. Der Vorsprung ist hinterschnitten, so daß die Ränder des verengten vorderen Abschnitts der Öffnung in Eingriff zwischen einem Skalpellheft und der hinterschnittenen Oberfläche des Vorsprungs gelangen. Wenn der Vorsprung vollständig in die Klingenöffnung eingesetzt ist, kann die hintere Kante der Klingenöffnung über das Ende des Eingriffsvorsprungs geschnappt werden, wodurch ein verriegelndes Eingreifen zwischen der Klinge und dem Skalpellheft erreicht wird.
  • Um eine derartige Klinge von einem Skalpellheft zu entfernen, muß die hintere Kante der Klinge von dem Heft getrennt werden, um das hintere Ende der Klingenöffnung außer Eingriff mit dem hinteren Ende des Vorsprungs zu bringen, so daß die Klinge dann nach vorne gedrückt werden kann, bis der hinterschnittene Vorsprung den verengten vorderen Abschnitt der Klingenöffnung freigibt, so daß die Klinge von dem Heft abgenommen werden kann.
  • Eine scharfe Kante ist beim Durchführen einer chirurgischen Operation unbedingt nötig. Klingen neigen bei solchen Vorgängen jedoch dazu, sehr schnell stumpf zu werden, so daß es üblich ist, während eines einzigen chirurgischen Eingriffs mehrere Klingen zu verwenden. Deshalb kommt es im Verlauf einer chirurgischen Operation häufig vor, daß eine gebrauchte Klinge von dem Heft abgenommen und durch eine neue sterile Klinge ersetzt wird.
  • Die Konstruktion und der Vorgang des Montierens und Demontierens von Skalpellklingen auf Klingenheften werfen insofern Probleme auf, als das Handhaben solcher scharfer Klingen zu Zwecken des Montierens und Demontierens leicht Verletzungen bei dem Handhaber verursachen kann. Dementsprechend war es in der Vergangenheit bekannt, Vorrichtungen zum Entfernen der Klingen zur Verfügung zu stellen, ohne letztere mit der Hand berühren zu müssen.
  • Zum Beispiel zeigt US-PS 3.172.316 von Grieshaber ein Werkzeug zum Entfernen von Klingen, das aus Rohrmaterial gebildet ist und einen länglichen Griff aufweist. Ein Ende ist etwas abgeflacht, so daß es flache, gegenüberliegende Flächen bildet, in denen gegenüberliegende kanalähnliche Rillen ausgebildet sind, die als Führungsbahnen für den Vorsprungsabschnitt des Skalpells dienen, wenn das Werkzeug und der Vorsprungsabschnitt des Skalpells zusammengefügt werden. Zwei voneinander beabstandete Zinken, die leicht nach oben geneigt sind, erstrecken sich in Längsrichtung von einer flachen Oberfläche des abgeflachten Endabschnitts des Griffs. Der Raum zwischen den Zinken ist so gewählt, daß der schlanke Abschnitt des Vorsprungs des Skalpellhefts dazwischen durchpaßt, wobei das freie Ende jeder Zinke nach oben versetzt ist. Das Klingenende des Skalpellhefts kann anfangs in Längsrichtung durch das flache offene Ende der Röhre zwischen die kanalähnlichen Rillen eingesetzt werden. Die versetzten Enden der Werkzeugzinken greifen verschieblich an der unteren Oberfläche der Klinge an, bis sie hinter der innersten Kante der Klinge anschließend an das Skalpellheft eingreifen. Die Neigung der Zinken bewirkt daß der innerste Randabschnitt der aufgenommenen Klinge nach oben gebogen wird, so daß jeder Randabschnitt davon den schlanken Vorsprungsabschnitt des Skalpells freigibt, wenn das Skalpell in Längsrichtung aus dem abgeflachten Ende des Werkzeugs herausgezogen wird. Die Klinge des Skalpells wird durch die versetzten Enden der Zinken während des Herausziehens des Skalpellhefts an Ort und Stelle gehalten.
  • US-PS 4.180.162 von Magney zeigt eine kombinierte Spender-Entsorgungskassette für eine chirurgische Klinge, die einen länglichen, oben offenen Kasten umfaßt, der Mittel zum Aufnehmen und Positionieren der Klinge in einer gebogenen Position aufweist, um den passenden Vorsprung eines Skalpellhefts aufzunehmen. Der Kasten umfaßt außerdem Mittel zum Abstreifen einer gebrauchten Klinge von dem Skalpellheft und zum Halten derselben in dem Kasten zum Entsorgen. Die Klinge wird so in den Kasten gepackt, daß sie sich gekrümmt von der vorderen Spitze zur Schaftspitze erstreckt, um das Einsetzen eines Vorsprungs eines Skalpellhefts in den länglichen Schlitz zu erleichtern, das dann nach vorne bewegt und mit der auf dem Heft montierten Klinge herausgezogen wird. Das Entfernen der Klinge von dem Skalpellheft wird durch Einsetzen des Skalpellhefts in das Öffnungsende des Kastens bewirkt bis die Spitze der Klinge in Eingriff zwischen die Seitenwand und einen sich von der Oberseite des Kastens nach unten erstreckenden Vorsprung gelangt an diesem Punkt wird der Griff nach rechts bewegt, so daß die hintere Kante der Klinge durch Eingriff mit einem nach oben stehenden Abschnitt zum Klingenlösen, der einstückig mit dem Boden des Kastens ausgebildet ist, von dem verengten vorderen Abschnitt des Skalpellhefts weggezogen wird. Die kombinierte Spender-Entsorgungskassette von Magney kann sich im Gebrauch als in gewissem Maße uneffektiv herausstellen, was dazu führt, daß Chirurgen und Assistenten auf manuelles Entfernen von Klingen von Skalpellheften zurückgreifen.
  • Andere Vorrichtungen umfassen den in US-PS 4.378.624 von Klingerberg gezeigten Skalpellklingenentferner, der einen feststehenden Block in Kombination mit einem zweiten, beweglichen Block umfaßt, wobei sich zwischen den Blöcken ein Schlitz und an dem beweglichen Block ein Reiter befindet, um in Eingriff mit einem Ende der Klinge zu gelangen und es relativ zu dem Klingenkörper zu bewegen, um es von dem Heft zu lösen. Die Blöcke sind auf einer Tragefläche montiert, unterhalb derer ein steriler Entsorgungsbehälter angeordnet sein kann.
  • US-PS 4.318.473 von Sandel zeigt eine Vorrichtung zum Entfernen und Entsorgen von chirurgischen Klingen, die durch das Einsetzen eines Heftes mit einer daran montierten Klinge durch ein Führungsmittel funktioniert, so daß der hintere Teil der Klinge über voneinander beabstandete Schultern angeordnet wird, wonach das Heft zwangsweise nach unten geführt wird, wobei es dazu neigt, die Klinge zu biegen, wodurch der hintere Teil des eingeführten Abschnitts außer Eingriff mit der hinteren Kante des Klingenschlitzes gebracht wird, um dem Heft zu ermöglichen, relativ zu der Klinge zu gleiten. Die Klinge neigt wegen Reibung zwischen der Klinge und der Hefteinheit dazu, sich mit dem Heft zu bewegen, bis sie auf die Vorderwand eines Anschlags trifft, der eine weitere Bewegung der Klinge nach hinten verhindert. Eines der Probleme, das bei der Sandel-Klingenentfernungsvorrichtung auftritt, ist die schwerwiegende Biegung, die auf die Klinge ausgeübt wird, wenn sie über die voneinander beabstandeten Schultern eingepaßt wird, um die Klinge zu dem hinteren Anschlag zu führen. Dies verursacht einen hohen Grad von Reibung zwischen dem Klingenschlitz und dem Heftvorsprung, wodurch das Entfernen der Klinge sehr schwierig wird.
  • US-PS 4.344.532 von Eldridge Jr. et al. offenbart eine Entfernungsvorrichtung für chirurgische Klingen, die ein keilförmiges Haltebauteil aufweist, das sich von seiner Vorderseite zu seiner Rückseite verjüngt. Die Halterung weist ein oder mehrere zueinander parallele Querschlitze auf, die an einem Ende offen sind und sich der Länge nach von der Vorderseite der Halterung in ihr Inneres erstrecken. Die Schlitze sind so groß, daß sie den Zapfen des Klingenhalters aufnehmen, während sie die Klinge selbst daran hindern, durchzurutschen, und die Oberfläche jedes der an den Schlitz angrenzenden Haltebauteile ist mit einem Klebstoff bedeckt, der die Klinge festhält, während das Heft in dem Schlitz nach unten, weg von der Klinge, geschwenkt wird. Bei bestimmten Ausführungsformen sind die Schlitze mit Modifikationen gezeigt die so konturiert sind, daß sie die Form der Klinge ergänzen und/oder eine Kerbe aufweisen, um einen Abschnitt des Hefts der Klinge aufzunehmen, um das Entfernen der Klinge zu unterstützen.
  • US-PS 4.120.397 von Neumann zeigt eine Einheit zum Aufnehmen von klingenähnlichen Wegwerfartikeln, bei denen die Unterseite einer Klinge, wie etwa einer Skalpellklinge, verschieblich an einem elastischen zungenähnlichen Element angreift, das nach oben weggebogen wird. Auf dem zungenähnlichen Element sind Nockenmittel befestigt, die Oberflächen aufweisen, die gegen die Klinge geschoben werden können, um den hinteren Teil der Klinge von einem Vorsprung an dem Klingenheft zu lösen. Sobald das zungenähnliche Bauteil vollständig heruntergedrückt ist, wobei es den hinteren Teil der Klinge nach unten wegbiegt, kann das Skalpellheft entfernt werden, indem der hintere Teil der Klinge gegen die innere Oberfläche einer Platte gestoßen wird, wodurch die Klinge von dem Vorsprung gelöst und die Klinge von dem Heft abmontiert wird.
  • US-PS 4.106.620 von Brimmer et al zeigt eine Anordnung zum Spenden und Entsorgen von chirurgischen Klingen, die Klingen umfaßt, die in dem Kasten zwischen einem Schlitz in einer vorderen Wand und einem Schlitz in einer hinteren Wand einzeln positioniert und gehalten werden, und die die Klingen so hält, daß sie leicht in einer seitlichen Kurve deformiert werden, um einen Vorsprung eines Halters für chirurgische Klingen in dem länglichen, im Körper der Klinge ausgebildeten Schlitz aufzunehmen. Die Klingen können durch Einsetzen des eine Klinge tragenden Hefts durch die Öffnung entfernt und nach hinten gegen vorstehende Ohren verkeilt werden. Das Heft wird dann zur Seite bewegt, um den hinteren Teil der Klinge von dem Vorsprung zu trennen und das Heft vollständig von der Klinge zu entfernen. Diese Vorrichtung hat sich als umständlich erwiesen, und der Entfernungsapparat bewirkt kein effektives Entfernen der Klingen.
  • Daher ist es ein Ziel der Erfindung, einen Spender für Skalpellklingen zu schaffen, durch den Skalpellklingen schnell und einfach an einem Skalpellklingenheft befestigt werden können.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist, eine Skalpellklingen-Lösevorrichtung zu schaffen, die das einfache Abnehmen der Klinge von einem Klingenheft erleichtert.
  • Noch ein Ziel der Erfindung ist, eine Spenderhalterung für Skalpellklingen zu schaffen, die schnellen und einfachen Zugang zu verschiedenen Skalpellklingen ermöglicht.
  • Im Einklang mit dem vorhergehenden Ziel der Erfindung ist es ein weiteres Ziel, eine Vorrichtung zu schaffen, durch die bereitgestellte Klingen einfach identifiziert werden können.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist, während des Verlaufs chirurgischer Operationen für sichere Aufbewahrung von Skalpellklingen zu sorgen.
  • Noch ein Ziel der Erfindung ist, das sichere Entsorgen gebrauchter und verschmutzter Skalpellklingen zu erleichtern.
  • Ein anderes Ziel der Erfindung ist, die Inventur der Skalpellklingen, die üblicherweise am Ende chirurgischer Operationen durchgeführt wird, schnell und genau zu erlauben.
  • Andere und weitere Ziele der Erfindung werden Fachleuten angesichts der Offenbarung der Erfindung, wie sie im Folgenden gegeben wird, klar.
  • Die Erfindung umfaßt einen Mechanismus, der sowohl zum Befestigen wie auch zur Abnahme einer Klinge mit einem Langschlitzmittel zur Befestigung an einem Klingenheft dient, das einen Befestigungsvorsprung zum Einsetzen in das Langschlitzmittel hat. Der Mechanismus umfaßt eine Heftführung, die eine Seite eines Durchgangs zum Einsetzen des Klingenhefts bildet, wobei die Heftführung einen biegsamen Körperteil hat, der hinreichend biegsam ist, um die Biegung des Hefts zum Entfernen des Vorsprungs aus dem Verbindungsverhältnis mit dem Langschlitz der Klinge zu erlauben. Ein weiteres Element des Mechanismus ist ein der Heftführung gegenüberliegend befestigtes Klingenausziehungsmittel, das eine zweite Seite des Durchgangs bildet, wobei das Ausziehungsmittel einen die Klinge haltenden, an den Durchgang angrenzenden Vorsprung hat, der zum Verhindern des Ausziehens einer Klinge aus dem Durchgang betätigt werden kann. Der Mechanismus umfaßt außerdem ein Betätigungsmittel, das für die Betätigung der Klingenausziehungsmittel bei einer zum Ausklinken des Vorsprungs aus dem Verbindungsverhältnis mit dem Langschlitz ausreichenden Biegung des Hefts befestigt ist. Als Folge davon kann eine an einem Heft befestigte Klinge von diesem entfernt werden, wenn das Heft bei betätigtem Ausziehungsmittel aus dem Durchgang herausgezogen wird.
  • Eine erfindungsgemäße Vorrichtung kann außerdem ein Gehäuse zum Halten einer Klinge in einer zum Befestigen an einem Heft geeigneten Position als auch zum Aufnehmen einer einmal gebrauchten Klinge umfassen. Wahlweise kann das Gehäuse als Entsorgungsaufnahme verwendet werden, wenn der Mechanismus nur als Klingenauszieher verwendet wird. Wenn die Schaffung einer Spende-/Entsorgungsvorrichtung erwogen wird, kann das Gehäuse auch einen Klingenhalter umfassen, der eine Klinge in einer Befestigungsposition hält, während er die Schneidkante der Klinge schützt.
  • Wenn man sich auf die einzelnen Elemente des Mechanismus bezieht, umfaßt das Klingenausziehungsmittel einen biegsamen Arm, der sich von einem Punkt an einem Ende des Durchgangs aus entlang dem Durchgang bis zu einem operativen Ende erstreckt, wobei der die Klinge haltende Vorsprung an dem operativen Ende befestigt ist, so daß er im Außerbetriebszustand außerhalb des Durchgangs positioniert ist und daß er beim Betriebszustand über den Durchgang gezogen werden kann. Das Betätigungsmittel umfaßt seinerseits ein Verriegelungsmittel, das beispielsweise an der Heftführung befestigt ist, wobei das Verriegelungsmittel eine sich rings um den Durchgang erstreckende Gabel und einen sich rings um den Klingenausziehungs- Hakenarm erstreckenden Gabelreiter aufweist, wodurch der Reiter in Betätigungsberührung mit dem Arm gezogen wird, wenn die Heftführung von dem Klingenausziehungsmittel weg gebogen wird. Wahlweise kann das Verriegelungsmittel an dem Klingenausziehungsarm befestigt sein, während sich die Gabel rings um den Durchgang erstreckt und der Gabelreiter sich rings um die Heftführung erstreckt. Der Gabelreiter kann sich rings um entweder den Arm oder die Heftführung in einem Abstand erstrecken, der ausreicht, um das Einsetzen des Hefts durch den Durchgang zu gestatten, ohne den Betätigungsarm zu betätigen.
  • Der Mechanismus kann in einem Gehäuse eingeschlossen sein, um eine kombinierte Vorrichtung zum Spenden und Entsorgen von Klingen zu schaffen. Das Gehäuse kann ein sterilisierbarer, durchsichtiger Behälter sein, in dem die Klingen sichtbar verpackt und sterilisiert werden können. Ein wiederverschließbarer Deckel mit einem geschwächten Abschnitt, der ihn an dem Gehäuse befestigt, auf einer Seite und einer Öffnung auf der anderen Seite kann gelenkig beweglich über dem gesamten Satz von Klingenöffnungen ausgeformt werden. Vorzugsweise kann die Vorrichtung wenigstens vier Klingen für den Gebrauch in einer Operationsumgebung umfassen.
  • Man hat herausgefunden, daß die Vorrichtung vorzugsweise zwischen ungefähr 5 cm (2'') und 7 cm (2 3/4'') hoch, zwischen ungefähr 7,5 cm (3'') und 10 cm (4'') lang und unten zwischen ungefähr 4,5 cm (1 3/4'') und 7 cm (2 3/4'') breit sein und mit einem Kleber auf der Unterseite versehen sein kann, um die Vorrichtung während des Gebrauchs an Ort und Stelle festzuhalten.
  • Als Ergebnis der Erfindung kann für ein medizinisches Operationsteam schneller und einfacher Zugang zu einer Mehrzahl von Skalpellklingen in der Vorrichtung geschaffen werden, die durch mechanisches Montieren und Ausziehen je nach bedarf die sichere Handhabung der Klingen erlaubt. Die Klingen können als neu oder gebraucht identifiziert werden, und die Vorrichtung gestattet das schnellere und genauere Durchführen eines Klingenzählens bei Beendigung der Operation, während sie die sichere Aufbewahrung und Entsorgung der gebrauchten Skalpellklingen gestattet.
  • Bei einer anderen Ausführungsform kann die Erfindung verwendet werden, um einen Klingenentsorgungsbehälter zu schaffen, der den oben beschriebenen Mechanismus zum Ausziehen einer Klinge aus einem Heft enthält.
  • Für ein besseres Verständnis der Erfindung zusammen mit anderen und weiteren Zielen wird auf die folgende Beschreibung zusammen mit den beigefügten Zeichnungen Bezug genommen, und der Umfang wird in den angefügten Ansprüchen dargelegt.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung wurden zum Zweck der Darstellung und der Beschreibung ausgewählt und sind in den beigefügten Zeichnungen dargestellt, von denen zeigen:
  • Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Klingenspende-/-entsorgungsvorrichtung gemäß der Erfindung;
  • Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Hefts mit einer daran befestigten Klinge;
  • Fig. 3 die Beziehung zwischen der Klinge und dem Heft in auseinandergenommenem Zustand;
  • Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Arbeitsmechanismus der Erfindung, wobei die Skalpellklinge strichpunktiert gezeichnet ist, um die Beziehung der Klinge zu dem Mechanismus darzustellen;
  • Fig. 5 einen seitlichen Querschnitt des in Fig. 1 gezeigten Mechanismus entlang der Linien 5-5;
  • Fig. 6 eine isometrische Explosionsdarstellung einer Heftführung und einer Riegelhakenanordnung des Arbeitsmechanismus;
  • Fig. 7 eine isometrische Explosionsdarstellung eines Klingenhaken-Baugruppenabschnittes des Mechanismus;
  • Fig. 8 eine alternative Ausführungsform des Arbeitsmechanismus der Erfindung;
  • Fig. 9 eine Ansicht vom Ende der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung, wobei ein Teil weggeschnitten ist, um die Wirkungsweise des Deckels und des Reiters zum Anzeigen des Klingengebrauchs darzustellen;
  • die Fig. 10 und 11 die Schritte, die beteiligt sind, um eine Klinge an einem Heft zu befestigen;
  • Fig. 12 die Wirkungsweise des Mechanismus zum Ausziehen einer Klinge aus dem Heft;
  • Fig. 13 noch eine andere Ausführungsform der Erfindung, die als Vorrichtung zum Ausziehen und Entsorgen von Klingen nützlich ist;
  • Fig. 14 einen Querschnitt durch die in Fig. 13 gezeigte Ausführungsform entlang der Linien 14-14.
  • Soweit möglich werden bei allen Figuren die gleichen Bezugszeichen verwendet, wenn auf die gleichen Teile Bezug genommen wird. In Fig. 1 kann man eine erfindungsgemäß konstruierte Vorrichtung zum Verpacken einer Reihe von Klingen, z. B. Skalpellklingen, zum Befestigen derselben auf einem Klingenheft und zum Ausziehen der Klinge aus dem Heft sowie dem Entsorgen nach dem Gebrauch sehen. In Fig. 1 ist die Vorrichtung mit fünf Klingen gezeigt die verpackt, sterilisiert und zur Auswahl und zum Gebrauch durch das Operationsteam in die Operationsumgebung geliefert werden können. Der Spender kann ein transparentes Gehäuse 11 aufweisen, wodurch die unterschiedliche Größe und Art der Klingen bequem vom Chirugen oder Assistenten gesehen werden kann.
  • Die Fig. 2 und 3 zeigen die Beziehung zwischen der Skalpellklinge und dem Skalpellklingenheft in einer voll befestigten Position in Fig. 2 und in einer auseinandergenommenen Anordnung in Fig. 3. Nach diesen Figuren kann man eine Klinge 50 sehen, die eine längliche Öffnung 51 mit einem Abschnitt 53 von reduzierter Größe und einem vergrößerten Abschnitt 52 aufweist. Es ist auch bekannt, daß die längliche Öffnung eine dreifach veränderte Öffnungsgröße anstatt der lediglich zweifachen in Fig. 3 gezeigten aufweisen kann.
  • Ein Klingenheft 55 ist mit einem länglichen vorderen Abschnitt 57 gezeigt, der mit einem Umfangsbefestigungsschlitz 59 versehen ist. Der Umfangsschlitz 59 kann durch das Vorsehen eines erhabenen Vorsprungs 56 ausgebildet werden, der den hinterschnittenen Umfangsschlitz 59 aufweist. Der Vorsprung 56 erstreckt sich von dem vorderen Endabschnitt 57 nach außen. Nimmt man speziell auf Fig. 3 Bezug, so ist ein Teilschnitt des Vorsprungs 56 gezeigt, um den als Hinterschneidung des Vorsprungs 56 ausgebildeten Umfangsbefestigungsschlitz 59 zu zeigen. Um die Klinge 59 auf dem Heft 55 zu befestigen, muß der erhabene Vorsprungsabschnitt 56 in den vergrößerten Abschnitt 52 der länglichen Öffnung 51 geführt und nach vorne gedrückt werden, so daß der gesamte Körper des erhabenen Vorsprungs 56 in die länglichen Öffnung 51 eingesetzt wird. Der verschmälerte Abschnitt 53 des länglichen Durchgangs steht in reibendem Eingriff mit dem Umfangsschlitz 59, um die Klinge 50 auf dem Heft 55 zu sichern. Es wird angemerkt, daß die Klinge auf dem Heft gesichert ist, wenn der hintere Abschnitt 52 der Öffnung 51 über den hinteren Abschnitt des erhabenen Vorsprungs 56 fällt und in ein Verbindungsverhältnis mit diesem schnappt.
  • Unter Bezug auf Fig. 4 ist der operative Mechanismus der Erfindung gezeigt, wobei eine Klinge 50 darin strichpunktiert dargestellt ist. Zum Zeigen der unterschiedlichen Elemente des operativen Abschnitts in einer isometrischen Explosionsdarstellung wird auch auf die Fig. 6 und 7 bezug genommen. Insbesondere umfaßt der operative Mechanismus eine Heftführungsbaugruppe 20, die einen unteren Rahmen 21, der Teil eines gespritzten Bodenabschnitts sein kann, und eine obere Heftführung 22 mit einer Führungsfläche 26 aufweist. Die Heftführungsbaugruppe ist in dem Gehäuse 11 gegenüberliegend einer Klingenhakenbaugruppe 30 angeordnet, um eine Seite eines Durchgangs für die Klinge und das Klingenheft zu bilden.
  • Die Klingenhakenbaugruppe 30 umfaßt ihrerseits ein gehäusetragendes Teil 31 sowie einen Fußabschnitt 32, der sich nach oben zu einem Klingenausziehhaken 37 erstreckt, der eine Klingenausziehfläche 34 aufweist.
  • Ein dritter Abschnitt des operativen Mechanismus der Erfindung ist eine Riegelhakenbaugruppe 40, die mittels eines Riegelbalkens 41 steif mit der Heftführung 22 verbunden ist und sich mittels einer Riegelverlängerung 42 in Umfangsrichtung um den Klingendurchgang fortsetzt. Am Ende der Riegelverlängerung 42 befindet sich ein Riegelhaken 43, der sich in einem Abstand "f" um das Bein 32 erstreckt, um ein Biegen der Heftführungsbaugruppe 20 um eine Strecke zu erlauben, die ausreicht, um eine Heftspitze in den Durchgang einzusetzen, um darauf eine Klinge zu befestigen.
  • In Fig. 8 ist eine alternative Ausführungsform der Erfindung gezeigt bei der die Klemmhakenbaugruppe steif an dem Klingenausziehungshaken anstatt an der Heftführungsbaugruppe befestigt ist. Die Teile der in Fig. 8 gezeigten Anordnung, die umgeordnet wurden, sind mit Bezugszeichen "mit Strich" bezeichnet, um anzuzeigen, daß sie Teile mit ähnlicher Funktion aber einer anderen Anordnung sind.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 5 ist ein seitlicher Querschnitt entlang der Linien 5-5 der in Figur 1 gezeigten Vorrichtung zu sehen, der die Beziehung der operativen Abschnitte des Mechanismus zu dem Gehäuse 11 zeigt. In dieser Ansicht ist die Klinge auf einer Klingenplattform 18 gezeigt, die einen Klingenlagerungsvorsprung 19 umfassen kann. Der Lagerungsvorsprung 19 ist auf der Plattform 18 an einer Stelle angeordnet, in der die Klinge darauf an der Stelle "s" (siehe Fig. 4) ruht, die im wesentlichen während einer Operation unbenutzt bleibt, z. B. zwischen der Spitze und dem Schneide"bauch" der Klinge.
  • Weitere Merkmale der Erfindung umfassen in der bevorzugten Form einen vorzugsweise ein aktives Gelenk 13 aufweisenden Deckel 12, der nach hinten angehoben werden kann (siehe Fig. 9), um einen Klingenbenutzungsanzeigereiter 14 freizulegen, der unmittelbar oberhalb der verpackten Klinge angeordnet ist. Im Gebrauch wird, wenn das Heft eingesetzt wird, um die Klinge darauf zu befestigen, der Klingenanzeigereiter 14 nach unten gedrückt, um zwischen in dem Gehäuse vorgesehenen zusammenlaufenden Schultern 15 eingeklemmt zu werden, so daß der Gebrauch der Klinge, sobald er einmal heruntergedrückt wurde, durch den nach unten gehaltenen Reiter angezeigt wird.
  • Die Tätigkeit, durch die eine Klinge auf einem Heft befestigt wird, ist in den Fig. 10 und 11 gezeigt. Insbesondere wird in Fig. 10 der vordere Abschnitt 57 eines Klingenheftes 55 nach unten gedrückt, um den Klingenanzeigereiter 14 herunterzudrücken, und um Zugang zu dem Durchgang zwischen der Heftführungsbaugruppe 20 und der Hakenausziehbaugruppe 30 zu erhalten. Nimmt man nun auf Fig. 11 Bezug, so kann man das Heft sehen, so wie es mit der Langschlitzöffnung 51 der Klinge 50 in Eingriff gelangt ist. Der Reiter 14, der heruntergedrückt wurde, wird durch Reibschluß in dem heruntergedrückten Zustand zwischen den zusammenlaufenden Schultern gehalten. Weil zwischen dem Bein 32 und dem Klemmhaken 43 ein Abstand "f" besteht, kann die Heftführung bis zu einem gewissen Grad gebogen werden, ohne die Klingenausziehvorrichtung 30 zu betätigen. Sobald die Klinge auf dem vorderen Ende 57 des Hefts 55 gesichert worden ist, kann die gesamte Anordnung senkrecht aus dem Mechanismus entfernt werden.
  • Das Ausziehen einer Klinge aus einem Heft wird unter Bezugnahme auf Fig. 12 erklärt. Die Baugruppe aus Klinge und Heft kann durch die durch den dauernd heruntergedrückten Reiter 14 geschaffene Öffnung wieder in den Durchgang zwischen der Heftführungsbaugruppe 20 und der Klingenausziehungsvorrichtung 30 eingesetzt werden. Sobald die Klinge vollständig in den Durchgang eingesetzt ist, kann das Heft 55 zur Heftführung 20 hin und von der Klingenausziehungsvorrichtung 30 weg abgebogen werden, d. h. nach rechts wie in Fig. 12 gezeigt. Als Ergebnis dieser Biegung schlägt das Heft 55 gegen die obere Heftführung 22, wodurch die Heftführungsbaugruppe mit der daran fest angebrachten Riegelhakenbaugruppe 40 von dem Durchgang weg gezwungen wird. Der Riegelhaken 43 durchquert dadurch den Abstand "f" und schlägt gegen die hintere Seite des Beines 32 der Klingenausziehhakenbaugruppe 30, wodurch sie über den Durchgang gezwungen wird, wie in Fig. 12 gezeigt. Wenn das Klingenheft aus dem Durchgang heraus gebogen wird, wird gleichzeitig der hintere Abschnitt des erhabenen Vorsprungs 56 von dem hinteren Abschnitt des Langschlitzes 51 weggezogen, wodurch eine Bewegung gestattet wird, die das Heft und die Klinge außer Eingriff voneinander bringt.
  • Bei der vorliegenden Vorrichtung ist die Bewegung zum Außereingriffbringen ein Zug des Heftes vertikal nach oben aus dem Durchgang heraus, der bei dem in Fig. 12 gezeigten Zustand bewirkt daß das obere Ende der Klinge 50 gegen die Klingenausziehfläche 34 schlägt wodurch die Klinge daran gehindert wird, aus dem Durchgang gezogen zu werden. Es sollte bemerkt werden, daß, weil nur eine leichte Biegung des Hefts weg von der Klinge benötigt wird, um den Vorsprung 56 außer Eingriff von der Öffnung 51 zu bringen und gleichzeitig die Klingenausziehungsvorrichtung zu betätigen, lediglich ein sehr kleiner Anstieg der Reibung zwischen dem schmalen Abschnitt 53 der Klingenöffnung 51 und dem hinterschnittenen Umfangsschlitz 59 des Vorsprungs 56 eintritt. Daher kann das Heft als Ergebnis der Betätigung der Ausziehungsvorrichtung 30 und dem Zustand einer Paarung mit niedriger Reibung der Klinge 50 auf dem Befestigungsvorsprung 56 sehr leicht aus der Klinge gezogen und von dieser abmontiert werden, ohne die Klinge selbst zu berühren.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 13 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, die lediglich als Entsorgungsvorrichtung zum Ausziehen und Aufbewahren von gebrauchten Klingen verwendet werden kann. Insbesondere ist eine Vorrichtung 70 mit einem Deckel 71 gezeigt, der von der Oberseite der Vorrichtung 70 nach hinten geschwenkt werden kann, wie in Figur 14 strichpunktiert dargestellt. Sobald der Deckel geöffnet ist, kann eine vollständig montierte Klinge mit Heft in den Mechanismus eingesetzt werden und wie in Fig. 13 gezeigt bewegt werden, um eine Klinge zu entfernen. Außerdem kann bei der in den Fig. 13 und 14 gezeigten Anordnung ein Klingenhaltepfosten 72 in Aufnahmevertiefungen 74 vorgesehen werden, um die Klingen darin in einem zusammenhängenden Stapel zu halten.
  • Bei jeder der bevorzugten Ausführungsformen können die entsorgten Klingen nach einer Operation einfach nachgezählt werden, um die Verantwortlichen zu entlasten, wenn das Gehäuse aus einem transparenten Material gefertigt ist. Außerdem kann bei den bevorzugten Ausführungsformen die zusammengesetzte Gehäuseeinheit einen selbstklebenden Boden 16 aufweisen, der sie sowohl zum Vorgang des Befestigens als auch zu dem des Ausziehens der Klingen, wie oben beschrieben, fest an Ort und Stelle hält. Die Spendervorrichtung mit neuen darin verpackten Klingen kann wahlweise mit einem sterilen Verpackungsmaterial bedeckt sein und einem Sterilisationsvorgang durch Verwendung von Ethylenoxid, Strahlung usw. ausgesetzt werden.

Claims (14)

1. Mechanismus zur Befestigung und Abnahme einer Klinge (50) mit einem Langschlitzmittel (51) zur Befestigung aus einem Klingenheft (55), das einen Befestigungsvorsprung (56) um Einschalten ins genannte Langschlitzbefestigungsmittel (51) hat, umfassend: - ein Klingengehäuse (11) Zum Halten der genannten Klinge in einer Stellung zur Befestigung am genannten Klingenheft (55) und zur Aufnahme der genannten Klinge, als diese vom genannten Heft (55) abgezogen wird, - eine Heftführung (20), die eine Seite eines Durchgangs innerhalb des genannten Klingengehäuses (11) zum Einschalten des genannten Heftes (50) bildet, wobei die genannte Heftführung (20) einen biegsamen Körperteil hat, der dermaßen biegsam ist, daß er die Biegung des genannten Heftes (55) in Entfernung aus der genannten Klinge (50) erlaubt, damit der genannte Vorsprung (56) in Verbindungsverhaltnis mit dem genannten Langschlitzbefestigungsmittel (51) eingeschaltet und der genannte Vorsprung (56) aus dem genannten Verbindungsverhältnis mit dem genannten Langschlitzbefestigungsmittel (51) ausgezogen wird, - der genannten Heftführung (20) gegenüberliegend befestigte Klingenausziehungsmittel (30), die eine zweite Seite des genannten Durchgangs der genannten Heftführung (20) gegenüber bilden, wobei diese Ausziehungsmittel (30) einen die Klinge haltenden dem genannten Durchgang anliegenden Vorsprung (37) haben, der um Hindern der Ausziehung einer Klinge aus dem genannten Klingengehäuse (11) betätigt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß er ferner - Betätigungsmittel (40) umfaßt, die für die Betätigung der genannten Klingenausziehungsmittel (30) geeignet sind, wenn das genannte Heft sich dermaßen biegt, daß es den genannten Vorsprung (56) aus dem Verbindungsverhältnis mit dem genannten Langschlitzbefestigungsmittel (51) ausklinkt, so daß eine am genannten Heft (55) befestigte Klinge (50) durch den genannten Haltevorsprung (37) gegriffen wird, damit sie beim Ausziehen des genannten Heftes aus dem genannten Durchgang entfernt wird.
2. Mechanismus nach Anspruch 1, wobei das genannte Klingenausziehungsmittel (30) ferner einen biegsamen Arm (32) umfaßt, der sich aus einem dem genannten Klingengehäuse (11) anliegenden Punkt längs des genannten Durchgangs bis zu einem operativen Ende erstreckt, wobei der genannte Vorsprung (37) Zum Halten der Klinge am genannten operativen Ende derart befestigt ist, daß er beim Außerbetriebszustand außerhalb des genannten Durchgangs positioniert ist und daß er beim Betriebszustand über den genannten Durchgang gezeigen werden kann, wodurch die Entfernung der genannten Klinge (50) aus dem genannten Durchgang verhindert wird.
3. Mechanismus nach Anspruch 2, wobei das genannte Betätigungsmittel (40) Klemmittel umfaßt, die an je einem unter der genannten Heftführung (20) und dem genannten Klingenausziehungsmittel (30) befestigt sind, wobei die genannten Klemmittel eine sich rings um den genannten Durchgang erstreckende Gabel sowie einen sich rings um eines unter dem genannten Klingenausziehungsmittel (30) und der genannten Heftführung (20) erstreckenden Klemmhaken (43) umfassen, wodurch der genannte Klemmhaken (43) in Betätigungsberührung mit einem unter dem genannten Ausziehungsmittel (30) und der genannten Heftführung (20) gezogen wird, als die genannte Heftführung in Entfernung aus dem genannten Klingenausziehungsmittel (30) gebogen wird.
4. Mechanismus nach Anspruch 3, wobei der genannte Klemmhaken (43) sich rings um eines unter dem genannten Ausziehungsmittel (30) und der genannten Heftführung (20) zu einem hinreichenden Abstand erstreckt, um das Einschalten des genannten Heftes (55) durch den genannten Durchgang ohne Betätigung des genannten Ausziehungsmittels (30) zu erlauben.
5. Mechanismus nach Anspruch 1, wobei das genannte Klingengehäuse (11) einen Klingenhalter (18) umfaßt, der eine Klinge in einer vertikalen Stellung zur Befestigung an einem Punkt längs der genannten Klinge trägt, und der einen brauchbaren Teil der Schneidkante der genannten Klinge schützt.
6. Mechanismus nach Anspruch 1, der in einem Klingengehäuse (11) gelagert ist, um eine Kombination Klingenspender/-wegwerfvorrichtung zu schaffen.
7. Mechanismus nach Anspruch 5, wobei das genannte Klingengehäuse (11) durchsichtig ist und wobei es mehr als einen genannten Mechanismus gibt.
8. Mechanismus nach Anspruch 7, wobei die Vorrichtung umhüllt und sterilisiert ist.
9. Mechanismus zum Entfernen einer Klinge (50) mit einem Langschlitzmittel (51) zur Befestigung aus einem Klingenheft (55), das einen Befestigungsvorsprung (56) zum Einschalten ins genannte Langschlitzbefestigungsmittel (51) hat, umfassend: - eine Heftführung (20), die eine Seite eines Durchgangs zum Einschalten des genannten Heftes (50) bildet, wobei die genannte Heftführung (20) einen biegsamen Körperteil hat, der dermaßen biegsam ist, daß er die Biegung des genannten Heftes (55) in Entfernung aus der genannten Klinge (50) erlaubt, damit der genannte Vorsprung (56) aus dem Verbindungsverhältnis mit dem genannten Langschlitzbefestigungsmittel (51) ausgezogen wird, - der genannten Heftführung (20) gegenüberliegend befestigte Klingenausziehungsmittel (30), die eine zweite Seite des genannten Durchgangs der genannten Heftführung (20) gegenüber bilden, wobei diese Ausziehungsmittel (30) einen die Klinge haltenden dem genannten Durchgang anliegenden Vorsprung (37) haben, der zum Hindern der Ausziehung der genannten Klinge (50) aus dem genannten Durchgang betätigt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß er ferner - Betätigungsmittel (40) umfaßt, die für die Betätigung der genannten Klingenausziehungsmittel (30) geeignet sind, wenn das genannte Heft (55) sich dermaßen biegt, daß es den genannten Befestigungsvorsprung (56) aus dem Verbindungsverhältnis mit dem genannten Langschlitzbefestigungsmittel (51) ausklinkt, so daß eine am genannten Klingenheft (55) befestigte Klinge (50) durch den genannten Haltevorsprung (37) gegriffen wird, damit sie beim Ausziehen des genannten Heftes (55) aus dem genannten Durchgang entfernt wird.
10. Mechanismus nach Anspruch 9, wobei das genannte Klingenausziehungsmittel (30) ferner einen biegsamen Arm (32) umfaßt, der sich aus einem dem genannten Klingengehäuse (11) anliegenden Punkt längs des genannten Durchgangs bis zu einem operativen Ende erstreckt, wobei der genannte Vorsprung (37) zum Halten der Klinge am genannten operativen Ende derart befestigt ist, daß er beim Außerbetriebszustand außerhalb des genannten Durchgangs positioniert ist und daß er beim Betriebszustand über den genannten Durchgang gezogen werden kann, wodurch die Entfernung der genannten Klinge (50) aus dem genannten Durchgang verhindert wird.
11. Mechanismus nach Anspruch 10, wobei das genannte Betätigungsmittel Klemmittel (40) umfaßt, die an je einem unter der genannten Heftführung (20) und dem genannten Klingenausziehungsmittel befestigt sind, wobei die genannten Klemmittel eine sich rings um den genannten Durchgang erstreckende Gabel sowie einen sich rings um eines unter dem genannten Klingenausziehungsmittel (30) und der genannten Heftführung (20) erstreckenden Klemmhaken (43) umfassen, wodurch der genannte Klemmhaken (43) in Betätigungsberührung mit einem unter dem genannten Ausziehungsmittel (30) und der genannten Heftführung (20) gezogen wird, als die genannte Heftführung in Entfernung aus dem genannten Klingenausziehungsmittel (30) gebogen wird.
12. Mechanismus nach Anspruch 11, wobei der genannte Klemmhaken (43) sich rings um eines unter dem genannten Ausziehungsmittel (30) und der genannten Heftführung (20) zu einem hinreichenden Abstand erstreckt, um das Einschalten des genannten Heftes durch den genannten Durchgang ohne Betätigung des genannten Ausziehungsmittels (30) zu erlauben.
13. Mechanismus nach Anspruch 9, der in einem Gehäuse (11) gelagert ist, um eine Kombination Klingenspender/-wegwerfvorrichtung zu schaffen.
14. Mechanismus nach Anspruch 12, wobei das genannte Gehäuse (11) durchsichtig ist und wobei es mehr als einen genannten Mechanismus gibt.
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