DE3883245T2 - Verbinderanordnung für gedruckte Leiterplatte. - Google Patents

Verbinderanordnung für gedruckte Leiterplatte.

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DE3883245T2
DE3883245T2 DE88203014T DE3883245T DE3883245T2 DE 3883245 T2 DE3883245 T2 DE 3883245T2 DE 88203014 T DE88203014 T DE 88203014T DE 3883245 T DE3883245 T DE 3883245T DE 3883245 T2 DE3883245 T2 DE 3883245T2
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Danny Louis Cornelis Morlion
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Framatome Connectors Belgium NV
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  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbindungsanordnung für gedruckte Leiterplatten gemäss dem Oberbegriff der Patentansprüche 1 oder 9.
  • Eine Verbindungsanordnung dieses Typs, auch als sogenannte "Backplane"-Verbindung bekannt, wird im US- Patent 4'655'518 beschrieben. In dieser bekannten Verbindungsanordnung sind die ersten zusätzlichen Kontakte in einer Seitenwand des ersten Gehäuses angebracht und als Federtyp-Kontakte hergestellt. Die zweiten zusätzlichen Kontakte sind an einer der nach aussen gerichteten Seitenwände des zweiten Gehäuses angebracht. Demzufolge müssen sowohl die ersten als auch die zweiten zusätzlichen Kontakte speziell fabrizierte Kontakte sein und sie müssen im ersten bzw. im zweiten Gehäuse auf spezielle Art befestigt werden. Diese zusätzlichen Kontakte werden auf diese spezielle Art montiert, um Stromverteilungskontakte zu schaffen, ohne dass die Abmessungen der Verbindungsanordnung vergrössert werden.
  • Das EP-A-0 347 097 wird als Bestandteil des Standes der Technik in Übereinstimmung mit EPC-Artikel 54(3) und (4) für die benannten Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT und NL betrachtet. Dieses Dokument beschreibt eine Verbindungsanordnung dieses Typs, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten zusätzlichen Kontakte Steckerkontakte des Standardtyps sind, die in der Grundplatte des ersten Gehäuses längs der Seitenwände des Gehäuses montiert sind, und dass die zweiten zusätzlichen Kontakte in Reihen im zweiten Gehäuse angrenzend an die nach aussen gerichteten Seitenwände angeordnet sind. Diese Seitenwände sind mit Schlitzen zur Aufnahme der ersten zusätzlichen Kontakte versehen.
  • Es ist ein Ziel der Erfindung, eine verbesserte Verbindungsanordnung des obenerwähnten Typs zu schaffen, dadurch gekennzeichnet, dass Standardkontakte mindestens teilweise für die zusätzlichen Kontakte verwendet werden können, wobei die Standardkontakte einfach im entsprechenden Gehäuse montiert werden können.
  • Zu diesem Zweck und gemäss einem ersten Gesichtspunkt der Erfindung wird die Verbindungsanordnung gekennzeichnet durch die Eigenschaften des Kennzeichnungsteils der Patentansprüche 1A und 1.B.
  • Auf diese Art können die ersten zusätzlichen Kontakte Standard-Steckerkontakte sein, was die Möglichkeit ergibt, das erste Verbindungselement mithilfe einer selektiven Stifteinsetzmaschine zu montieren, welche alle Steckerkontakte, inbegriffen die zusätzlichen Kontakte, an den gewünschten Stellen in der gedruckten Leiterplatte einsetzt, worauf das erste Gehäuse mit seiner Grundplatte auf die Kontakte gestossen wird. In diesem Fall können zwei oder mehr Kontakte auf der gedruckten Leiterplatte parallel geschaltet werden. Natürlich ist es auch möglich, dass die Stifteinsetzmaschine nur die Steckerkontakte einsetzt, während die zusätzlichen Kontakte nach der Montage des ersten Gehäuses von Hand eingesetzt werden. Im Falle des Patentanspruches 1.B stellen zwei oder mehr zusätzliche Kontakte Bestandteile eines einzelnen Elementes dar. Im weitern können zwei oder mehr einteilig ausgebildete zusätzliche Kontakte mit einem gemeinsamen Leistungsverbindungsende auf der vom Kontaktbereich des ersten Gehäuses abgewandten Seite versehen werden.
  • Als eine Alternative kann das erste Verbindungselement vormontiert werden, so dass die Kontakte gleichzeitig in Löcher der gedruckten Leiterplatte eingesetzt werden. Die zusätzlichen Kontakte können ebenfalls vormontiert oder von Hand eingesetzt werden, wenn das Verbindungselement auf die gedruckte Leiterplatte montiert wird.
  • Da die ersten zusätzlichen Kontakte in die Schlitze des zweiten Gehäuses aufgenommen werden, wird die Gesamtabmessung der Verbindungsanordnung nicht wesentlich erhöht.
  • Überdies können, falls aus verschiedenen Gründen einer oder mehrere der ersten zusätzlichen Kontakte beschädigt werden, diese leicht entfernt und durch neue Kontakte ersetzt werden.
  • Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erstrecken sich die ersten zusätzlichen Kontakte längs einem längeren Abstand von der Grundplatte bis zum Kontaktbereich als die Steckerkontakte. Auf diese Weise können verschiedene Kontaktierungsebenen für die Kontakte vorgesehen werden, so dass zum Beispiel Vorrichtungen, die zuerst verbinden und zuletzt trennen, für Erdungs- und Speiseverbindungen auf sehr praktische Weise geschaffen werden können.
  • Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Steckerkontakte und die ersten zusätzlichen Kontakte auf der vom Kontaktbereich abgewandten Seite des ersten Gehäuses verlängert, wird ein drittes Gehäuse aus isolierendem Material vorgesehen, das eine Grundplatte und zwei beabstandete, aufrechte Seitenwände umfasst, die sich von der Grundplatte parallel zueinander erstrecken und dazwischen einen zweiten Kontaktbereich definieren, wobei die verlängerten Stecker- und zusätzlichen Kontakte durch die Grundplatte in den zweiten Kontaktbereich vorstehen, so dass demgemäss ein drittes Verbindungselement mit mindestens einer Reihe zusätzlicher Kontakte nahe bei einer seiner Seitenwände geschaffen wird.
  • Dabei können hochdichte Verbindungen mit einer "Backplane" zwischen dem ersten und dem dritten Verbindungselement geschaffen werden.
  • Erfindungsgemäss kann das dritte Verbindungselement zusammenwirken mit einem vierten Verbindungselement mit einem vierten Gehäuse aus isolierendem Material und mit nach aussen gerichteten Seitenwänden, die so beschaffen sind, dass sie zwischen die beabstandeten Seitenwände des dritten Gehäuses passen, und mit mehreren parallelen Reihen von vierten Kontakten und mit mindestens einer Reihe von vierten zusätzlichen Kontakten, wobei alle der vierten und der vierten zusätzlichen Kontakte Kontaktbereiche zum Kontaktieren der verlängerten Stecker- bzw. Kontaktieren der zusätzlichen Kontakte aufweisen, wenn das vierte Gehäuse zwischen die Seitenwände des dritten Gehäuses aufgenommen wird, und mindestens eine der nach aussen gerichteten Seitenwände des vierten Gehäuses ist mit mehreren Schlitzen versehen, um die mindestens eine Reihe von verlängerten ersten zusätzlichen Kontakten aufzunehmen.
  • Das zweite und das vierte Verbindungselement sind vorzugsweise identisch.
  • In einer abweichenden Ausführungsform ist das vierte Verbindungselement als ein Kabelverbindungselement für ein abgeschirmtes Kabel ausgebildet, mit mehreren Drähten, die mit dem vierten Verbindungselement verbunden sind, und mit einer Metallkappe mit einem Durchlass für das Kabel, die so beschaffen ist, dass sie mit der Abschirmung des Kabels in Kontakt gelangt, wobei die mindestens eine Reihe von vierten zusätzlichen Kontakten mit der Metallkappe verbunden ist, wodurch eine ununterbrochene Verbindung zwischen der Abschirmung und den ersten zusätzlichen Kontakten geschaffen wird.
  • Gemäss einem zweiten Gesichtspunkt, der auf dem allgemein schöpferischen Begriff der Erfindung beruht, sind die ersten zusätzlichen Kontakte Steckerkontakte, die in einer Reihe in der Grundplatte des ersten Gehäuses angebracht sind, und besteht das zweite Gehäuse aus zwei Teilen, von denen jeder nach aussen gerichtete Seitenwände aufweist, wobei eine Seitenwand des einen Teils einer Seitenwand des anderen Teils zugewandt ist, wobei die gedruckte Leiterplatte, die mit den Kontakten des zweiten Gehäuses verbunden werden soll, oberhalb der einander zugewandten Seitenwänden angeordnet sein muss, wobei die einander zugewandten Seitenwände der beiden Teile mit Schlitzen für die Aufnahme der Reihe von ersten zusätzlichen Kontakten versehen sind, wobei mindestens einer der Teile mit den zweiten zusätzlichen Kontakten versehen ist, die in einer Reihe angeordnet sind, welche an die mit den Schlitzen versehene Seitenwand angrenzt.
  • Diese Ausführungsform der Erfindung kann in Hochgeschwindigkeits-Anwendungen bevorzugt sein, da die gedruckte Leiterplatte, die mit den Kontakten des zweiten Gehäuses verbunden ist, in Bezug auf die Kontakte des zweiten Gehäuses mehr im Zentrum angeordnet ist, wodurch die Länge der Kontakte, speziell die Kontakte auf den Aussenseiten des zweiten Gehäuses, kürzer sein kann.
  • Die Teile des zweiten Gehäuses sind vorzugsweise identisch und die Reihe von ersten zusätzlichen Kontakten wird vorzugsweise in der Mitte der Grundplatte des ersten Gehäuses angebracht.
  • Die Erfindung wird im weitern unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erklärt, in denen mehrere Ausführungsformen der erfindungsgemässen Verbindungsanordnung gezeigt werden, wobei die:
  • Fig. 1 in schematischer Weise einen Querschnitt einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemässen Verbindungsanordnung zeigt, für die Verbindung einer gedruckten Tochter-Leiterplatte mit einer "Backplane".
  • Fig. 2 eine teilweise gezeigte perspektivische Ansicht des zweiten Verbindungselementes der Verbindungsanordnung gemäss Fig. 1 darstellt.
  • Fig. 3 ein Querschnitt des ersten Verbindungselementes einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemässen Verbindungsanordnung zeigt.
  • Fig. 4 eine perspektivische Ansicht von drei einteilig ausgebildeten zusätzlichen Kontakten des ersten Verbindungselementes gemäss Fig. 3 darstellt.
  • Fig. 5 eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemässen Verbindungsanordnung, versehen mit Verbindungselementen auf beiden Seiten der "Backplane", zeigt.
  • Fig. 6 ein Querschnitt einer vierten Ausführungsform der erfindungsgemässen Verbindungsanordnung zeigt.
  • Fig. 7 in schematischer Weise einen Querschnitt des zweiten Verbindungselementes einer fünften Ausführungsform vor dem Zusammenbau zeigt.
  • Fig. 8 das zweite Verbindungselement gemäss Fig. 7 nach dem Zusammenbau mit einem ersten Verbindungselement zeigt.
  • Fig. 9 eine sechste Ausführungsform der erfindungsgemässen Verbindungsanordnung zeigt.
  • Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 wird dort eine Verbindungsanordnung 1 gezeigt, für die Verbindung einer gedruckten Leiterplatte 2 (Tochterplatte) mit einer gedruckten Leiterplatte 3 ("Backplane"). Die Verbindungsanordnung 1 besteht aus einem ersten Verbindungselement 4, das mit der "Backplane" 3 verbunden ist, und einem zweiten Verbindungselement 5, das mit der Tochterplatte 2 verbunden ist.
  • Das erste Verbindungselement 4 besteht aus einem ersten Gehäuse 6 aus isolierendem Material, enthaltend eine Grundplatte 7 und zwei beabstandete, aufrechte Seitenwände 8, die sich von der Grundplatte 7 parallel zueinander erstrecken. Ein Kontaktbereich 9 wird zwischen den Seitenwänden 8 definiert. Im weitern ist das erste Verbindungselement 4 mit vier Reihen von Steckerkontakten 10 versehen, welche in der "Backplane" 3 mit Presssitz angebracht sind und sich durch die Grundplatte 7 in den Kontaktbereich 9 erstrecken.
  • Das erste Verbindungselement 4 ist im weitern mit zwei Reihen von ersten zusätzlichen Kontakten 11 und 12 versehen, welche Reihen von zusätzlichen Kontakten 11, 12 sich nahe bei einer entsprechenden Seitenwand 8 befinden. Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, sind die zusätzlichen Kontakte 11, 12 Steckerkontakte, welche ebenfalls mit Presssitz in der "Backplane" 3 angebracht sind und sich durch die Grundplatte 7 in den Kontaktbereich 9 des Gehäuses 6 erstrecken, dies längs einem längeren Abstand von der Grundplatte 7 als die Signalkontakte 10. Dabei werden verschiedene Kontaktierungsebenen für die zusätzlichen Kontakte 11, 12 sowohl untereinander wie auch in Bezug zu den Signalkontakten 10 möglich, womit für diese zusätzlichen Kontakte 11 und 12, welche für Erdungs- und Speiseverbindungen verwendet werden, Vorrichtungen, die zuerst verbinden und zuletzt trennen, resultieren. Falls aus verschiedenen Gründen einer oder mehrere der zusätzlichen Kontakte 11, 12 beschädigt werden, können diese überdies leicht entfernt und durch neue Kontakte ersetzt werden.
  • Ein weiterer grösserer Vorteil des ersten Verbindungselementes 4 besteht darin, dass dieses Verbindungselement mithilfe einer selektiven Stifteinsetzmaschine montiert werden kann, welche die Signalkontakte 10 und die zusätzlichen Kontakte 11, 12 an den gewünschten Stellen der "Backplane" 3 einsetzt, worauf das Gehäuse 6 mit seiner Grundplatte 7 auf die Kontakte 10-12 gestossen wird. Wie oben erwähnt, können die zusätzlichen Kontakte 11, 12 von Hand eingesetzt werden, speziell wenn zwei oder mehr einteilig ausgebildete zusätzliche Kontakte 11, 12 vorhanden sind. Es ist im weitern möglich, ein vormontiertes Verbindungselement 4 vorzusehen, welches durch gleichzeitiges Einsetzen aller Kontakte auf der "Backplane" 3 angebracht wird. In diesem Fall können die zusätzlichen Kontakte 11, 12 nachher auch von Hand eingesetzt werden.
  • Es ist zu bemerken, dass der Querschnitt der zusätzlichen Kontakte 11, 12 jede gewünschte Grösse aufweisen kann und nicht gleich gross wie der Querschnitt der Steckerkontakte 10 sein muss.
  • Das zweite Verbindungselement 5 ist mit einem zweiten Gehäuse 13 aus isolierendem Material versehen, das nach aussen gerichtete Seitenwände 14 aufweist, die so beschaffen sind, dass sie zwischen die Seitenwände 8 des ersten Gehäuses 6 eingepasst werden können. Das zweite Verbindungselement 5 enthält vier Reihen von Buchsen- Signalkontakten 15 mit gegabelten Kontaktbereichen an ihren unteren Enden, zum Kontaktieren der Stecker-Signalkontakte 10, wenn das zweite Gehäuse 13 in das erste Gehäuse 6 eingesetzt wird. Die gegabelten Kontaktbereiche der Buchsenkontakte 15 liegen im Innern von Hohlräumen 16 des zweiten Gehäuses 13.
  • Das zweite Verbindungselement 2 (5) ist im weitern mit zwei Reihen von zweiten zusätzlichen Kontakten 17 und 18 für Erdungs- und Speiseverbindungen versehen. Die Reihen von zusätzlichen Kontakten 17 und 18 sind angrenzend an eine entsprechende Seitenwand 14 des zweiten Gehäuses 13 angeordnet. An ihren unteren Enden sind die zusätzlichen Kontakte 17, 18 mit einer Zunge 19 vom Federtyp als Kontaktbereiche zum Kontaktieren der zusätzlichen Steckerkontakte 11, 12 versehen. Die Zungen 19 sind gegen die Seitenwände 14 vorgespannt. Diese Seitenwände 14 sind im weitern mit Schlitzen 20 versehen, wie aus der perspektivischen Ansicht der Fig. 2 klarer ersichtlich wird. Diese Schlitze 20 sind vorgesehen, um die zusätzlichen Kontakte 11, 12 aufzunehmen.
  • Wegen der beschriebenen Bauart der Verbindungsanordnung 1 wird die Gesamtabmessung der Verbindungsanordnung durch das Vorsehen der Reihen von zusätzlichen Kontakten nicht wesentlich vergrössert.
  • Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt wird, werden die Kontakte 15, 17 durch eine Führungsplatte 21 geführt, damit die äusseren Enden dieser Kontakte mit den Löchern der Tochterplatte 2 ausgerichtet sind, in welcher die äusseren Enden aller Kontakte 15, 17 und 19 zum Beispiel mit Presssitz angebracht sind.
  • In der Ausführungsform gemäss den Fig. 1 und 2 sind je drei sich folgende zusätzliche Kontakte 17 und 18 einteilig ausgebildet, wie in der Fig. 2 gezeigt wird.
  • Die Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform eines ersten Verbindungselementes 22, welches weitgehend dem ersten Verbindungselement 4 gemäss Fig. 1 entspricht. In diesem Fall sind drei zusätzliche Kontakte 23 ebenfalls einteilig ausgebildet und mit einem gemeinsamen Leistungsverbindungsende 24 versehen, wie in der perspektivischen Ansicht der Fig. 4 deutlich gezeigt wird. Der restliche Teil des Verbindungselementes 22 ist identisch mit dem Verbindungselement 4 und wird nicht weiter beschrieben. Es ist klar, dass jede gewünschte Bauart für die Speiseverbindung zu den zusätzlichen Kontakten gewählt werden kann. Der Vorteil der Verwendung von Standard- Steckerkontakten als zusätzliche Kontakte beruht auf der Tatsache, dass sie in diesem Fall leicht von der Rückseite der "Backplane" 3 her eingesetzt werden können.
  • Die beschriebene Bauart des ersten Verbindungselementes 4 schafft die Möglichkeit, die ersten Signalkontakte 10 und die zusätzlichen Kontakte 11, 12 auf der vom Kontaktbereich 9 des ersten Gehäuses 6 abgewandten Seite zu verlängern, wie in der Fig. 5 gezeigt wird. Dabei kann ein drittes Verbindungselement 25 vorgesehen werden, wobei die "Backplane" 3 in der Mitte zwischen den Verbindungselementen 4 und 25 liegt. Das dritte Verbindungselement 25 besteht aus einem dritten Gehäuse 26 aus isolierendem Material mit einer Grundfläche 27 und beabstandeten aufrechten Seitenwänden 28, die sich von der Grundfläche 27 parallel zueinander erstrecken. Zwischen den Seitenwänden 28 ist ein Kontaktbereich 29 definiert, in welchen die verlängerten Kontakte 8, 10, 11 und 12 durch die Grundfläche 27 vorstehen. Auf diese Art wird eine hochdichte Verbindung erhalten, mit der "Backplane" 3 als zentralem Teil des Systems. Wie in der Ausführungsform gemäss Fig. 5 gezeigt wird, kann das dritte Verbindungselement 25 mit einem vierten Verbindungselement 30 zusammenwirken, welches mit einer anderen Tochterplatte 31 verbunden und identisch mit dem zweiten Verbindungselement 5 ist.
  • Bezugnehmend auf die Fig. 6 wird dort eine abweichende Ausführungsform der Verbindungsanordnung gezeigt, mit dem ersten Verbindungselement 4 und dem dritten Verbindungselement 25 auf beiden Seiten der "Backplane" 3. In diesem Fall wirkt das Verbindungselement 25 mit einem Kabelverbindungselement 32 für ein abgeschirmtes Kabel 33 zusammen. Das Kabelverbindungselement 32 ist mit einer Metallkappe 34 für das Kabel 33, mit einem Durchlass für dieses Kabel, versehen, wobei der Durchlass eine Abschirmung 35 des Kabels 33 kontaktiert, wie in der Fig. 6 angegeben. Drähte 36 des Kabels 33 sind mit Signalkontakten 37 verbunden, welche in einem Gehäuse 38 aus isolierendem Material angebracht sind. Das Gehäuse 38 entspricht weitgehend dem Gehäuse 13 des zweiten Verbindungselementes 5. In diesem Fall kontaktieren die zusätzlichen Kontakte 17, 18 die Metallkappe 34, so dass eine ununterbrochene Erdungsverbindung mit niedriger Impedanz von der Kabelabschirmung 35 zur Tochterplatte 2 über die zusätzlichen Kontakte 11, 12 der Verbindungselemente 25 und 4 und über die zusätzlichen Kontakte 17, 18 des Verbindungselementes 5 erhalten wird.
  • Für Hochgeschwindigkeits-Anwendungen kann es erwünscht sein, so kurze Kontakte wie möglich zu verwenden. In den Ausführungsformen gemäss den Fig. 1-5, bei welchen die mit der Tochterplatte verbundenen Verbindungselemente 5, 30 auf der einen Seite der Tochterplatte angeordnet sind, ist die Länge der Kontakte auf der von der Tochterplatte 2 abgewandten Seite relätiv lang. Die Fig. 7 und 8 zeigen eine erste Ausführungsform der Erfindung, bei welcher die Kontaktlänge verringert wurde.
  • Wie in den Fig. 7 und 8 gezeigt wird, ist ein Verbindungselement 39 mit einem Gehäuse 40 aus isolierendem Material mit zwei gleichen Teilen 41 vorgesehen, wobei jeder Teil nach aussen gerichtete Seitenwände 42 und 43 aufweist. Die Seitenwände 43 der Teile 41 sind gegenseitig einander zugewandt und jede mit Schlitzen 44 versehen, die den Schlitzen 20 in der Seitenwand 14 des Gehäuses 13 entsprechen.
  • Im montierten Zustand gemäss Fig. 8 enthält das Gehäuse 40 vier Reihen von Signalkontakten 45 mit gegabelten Kontaktbereichen zum Kontaktieren von Signal- Steckerkontakten 46 eines Verbindungselementes 47 mit einem Gehäuse 48 aus isolierendem Material. Die Konstruktion des Gehäuses 48 entspricht der Konstruktion des Gehäuses 6. Hingegen ist bei dieser Ausführungsform eine Reihe von zusätzlichen Kontakten 49 im Mittelteil des Gehäuses 48 vorgesehen, welche zusätzlichen Kontakte 49 mit zusätzlichen Kontakten 50 des Verbindungselementes 39 zusammenwirken. Jeder Teil 41 des Gehäuses 40 ist mit einer Reihe von zusätzlichen Kontakten 50 versehen, die in der gleichen Weise montiert sind wie die zusätzlichen Kontakte 17, 18 im Gehäuse 13 des Verbindungselementes 5. Die zusätzlichen Kontakte 49 werden in die Schlitze 44 in den Seitenwänden 43 der Teile 41 aufgenommen, wobei sie Zungen 51 der zusätzlichen Kontakte 50 kontaktieren.
  • Eine Tochterplatte 52 ist in der Mitte des Gehäuses 40 und ausgerichtet mit den zusätzlichen Kontakten 49 und 50 angeordnet, so dass diese zusätzlichen Kontakte ohne Vergrösserung der Gesamtabmessung des Gehäuses 40 vorgesehen werden können. Die äusseren Enden 53 aller Kontakte 45 und 50 sind auf der Tochterplatte 52 oberflächenmontiert.
  • Wie in der Fig. 9 gezeigt wird, können die äusseren Enden der Kontakte 45 und 50 des Verbindungselementes 39 auch in plattierten Durchgangslöchern in der Tochterplatte 52 in jeder gewünschten Art, zum Beispiel mit Presssitz, montiert werden.
  • Obschon nicht speziell in den Ansprüchen formuliert, können die Ausführungsformen gemäss den Fig. 7, 8 und 9 in der gleichen Weise abgeändert werden wie für die Verbindungsanordnung 1 gemäss Fig. 1 beschrieben.
  • Es ist klar, dass die Erfindung nicht in irgendeiner Weise auf die beschriebenen und in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsformen begrenzt ist, und dass sie in einer Anzahl von Arten innerhalb des Bereiches der Patentansprüche variiert werden kann.

Claims (9)

1. Verbindungsanordnung (1) für gedruckte Leiterplatten (2, 3), mit
einem ersten Verbindungselement (4) mit einem ersten Gehäuse (6) aus isolierendem Material, das eine Grundplatte (7) und zwei beabstandete, aufrechte Seitenwände (8) aufweist, die sich von der Grundplatte parallel zueinander erstrecken und dazwischen einen Kontaktbereich (9) definieren, und mehreren Reihen von Steckerkontakten (10) eines Standardtyps, die im Kontaktbereich parallel zu den Seitenwänden vorgesehen sind,
einem zweiten Verbindungselement (5) mit einem zweiten Gehäuse (13) aus isolierendem Material, das nach aussen gerichtete Seitenwände (14) aufweist, die so beschaffen sind, dass sie zwischen die beabstandeten Seitenwände (8) des ersten Gehäuses (6) eingepasst werden können, und mehreren parallelen Reihen von Buchsenkontakten (15), die Kontaktbereiche besitzen, um einen Kontakt mit den Steckerkontakten (10) herzustellen, wenn das zweite Gehäuse (13) zwischen den Seitenwänden (8) des ersten Gehäuses (6) aufgenommen ist,
mehreren ersten zusätzlichen Kontakten (11, 12) im ersten Gehäuse (6), und
mehreren zweiten zusätzlichen Kontakten (17, 18) im zweiten Gehäuse (13), wobei die zweiten zusätzlichen Kontakte Kontaktbereiche (19) besitzen, um mit den ersten zusätzlichen Kontakten (11, 12) einen Kontakt herzustellen, wenn das zweite Gehäuse zwischen den Seitenwänden des ersten Gehäuses aufgenommen ist, wobei die ersten und die zweiten zusätzlichen Kontakte entlang den Seitenwänden ihrer jeweiligen Verbindungselemente angebracht sind, derart, dass die Abmessungen der Verbindungsanordnung wesentlich erhöht werden,
dadurch gekennzeichnet, dass
die ersten zusätzlichen Kontakte (11, 12) Steckerkontakte des Standardtyps sind, die in der Grundplatte (7) des ersten Gehäuses (6) in einer Reihe wenigstens entlang einer der Seitenwände (8) angebracht sind,
und
die zweiten zusätzlichen Kontakte (17, 18) in einer Reihe im zweiten Gehäuse (13) angeordnet sind, welche wenigstens an eine entsprechende der nach aussen gerichteten Seitenwände (14) angrenzt, wobei die Seitenwand (14) mit mehreren Schlitzen (20) versehen ist, um die entsprechende Reihe von ersten zusätzlichen Kontakten (11, 12) aufzunehmen,
und dass
mehrere der ersten oder zweiten zusätzlichen Kontakte (11, 12; 17, 18) Bestandteile eines einzelnen Elementes darstellen.
2. Verbindunganordnung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die ersten zusätzlichen Kontakte (11, 12) weiter von der Grundplatte (7) in den Kontaktbereich (9) erstrecken als die Steckerkontakte (10), derart, dass beim Einschieben des zweiten Gehäuses in das erste Gehäuse die ersten zusätzlichen Kontakte (11, 12) mit den zweiten zusätzlichen Kontakten (17, 18) in Kontakt gelangen, bevor die Steckerkontakte (10) mit den Buchsenkontakten (15) in Kontakt gelangen.
3. Verbindungsanordnung gemäss Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckerkontakte (10) und die ersten zusätzlichen Kontakte (11, 12) auf der vom Kontaktbereich (9) des ersten Gehäuses (6) abgewandten Seite verlängert sind, wobei ein drittes Verbindungselement (25) vorgesehen ist, das dem ersten Verbindungselement (4) entspricht, wobei die verlängerten Steckerkontakte und die ersten zusätzlichen Kontakte (10-12) durch die Grundfläche (27) des dritten Verbindungselementes (25) in dessen Kontaktbereich (29) vorstehen.
4. Verbindungsanordnung gemäss Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein viertes Verbindungselement (30), das dem zweiten Verbindungselement (5) entspricht und so beschaffen ist, dass es mit dem dritten Verbindungselement (25) zusammenwirkt.
5. Verbindungsanordnung gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite und das vierte Verbindungselement (5, 30) identisch sind.
6. Verbindungsanordnung gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das vierte Verbindungselement als Kabelverbindungselement (32) für ein abgeschirmtes Kabel (33) ausgebildet ist, wobei das vierte Verbindungselement (32) mit einer Metallkappe (34) mit einem Durchlass für das Kabel versehen ist, die so beschaffen ist, dass sie mit der Abschirmung (35) des Kabels in Kontakt gelangt, wobei die wenigstens eine Reihe von vierten zusätzlichen Kontakten (17,18) mit der Metallkappe verbunden ist, wodurch eine ununterbrochene Verbindung zwischen der Abschirmung und den ersten zusätzlichen Kontakten (11, 12) geschaffen wird.
7. Verbindungsanordnung gemäss einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere einteilig ausgebildete zusätzliche Kontakte mit einem gemeinsamen Leistungsverbindungsende (24) versehen sind, welches vom Kontaktbereich (9) des ersten Gehäuses (6) abgewandt ist.
8. Verbindungsanordnung gemäss einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das zweite Gehäuse (40) zwei Teile (41) aufweist, von dener jeder nach aussen gerichtete Seitenwände (42, 43) aufweist, wobei eine Seitenwand eines Teils einer Seitenwand des anderen Teils zugewandt ist, wobei die gedruckte Leiterplatte (52), die mit den Kontakten (45, 50) des zweiten Gehäuses verbunden werden soll, oberhalb der einander zugewandten Seitenwände (43) angeordnet ist, wobei die einander zugewandten Seitenwände der beiden Teile mit Schlitzen (44) für die Aufnahme der Reihe von ersten zusätzlichen Kontakten (49) versehen sind, wobei wenigstens einer der Teile mit den zweiten zusätzlichen Kontakten (50) versehen ist, die in einer Reihe angeordnet sind, die an die mit den Schlitzen (44) versehene Seitenwand (43) angrenzt.
9. Verbindungsanordnung gemäss Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile (41) des zweiten Gehäuses (40) identisch sind und dass die Reihe der ersten zusätzlichen Kontakte (49) im Mittelpunkt der Grundplatte des ersten Gehäuses (48) angebracht ist.
DE3883245T 1988-12-23 1988-12-23 Verbinderanordnung für gedruckte Leiterplatte. Expired - Lifetime DE3883245T4 (de)

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EP88203014A EP0374307B1 (de) 1988-12-23 1988-12-23 Verbinderanordnung für gedruckte Leiterplatte

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DE3883245T2 true DE3883245T2 (de) 1994-01-27
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