DE3879986T2 - Elektrischer Verbinder. - Google Patents

Elektrischer Verbinder.

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DE3879986T2 DE88301246T DE3879986T DE3879986T2 DE 3879986 T2 DE3879986 T2 DE 3879986T2 DE 88301246 T DE88301246 T DE 88301246T DE 3879986 T DE3879986 T DE 3879986T DE 3879986 T2 DE3879986 T2 DE 3879986T2
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  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Verbinder und insbesondere auf einen elektrischen Verbinder zum gegenseitigen Verbinden gedruckter Leiterplatten.
  • Wie allgemein bekannt ist, gibt es eine Vielfalt elektrischer Verbinder, um gedruckte Leiterplatten miteinander zu verbinden. Im allgemeinen umfaßt ein derartiger elektrischer Verbinder ein Verbindersteckergehäuse mit einer Mehrzahl von Anschlußsteckerstiften und ein Verbinderbuchsengehäuse mit einer Mehrzahl von Anschlußbuchsen mit Stifteingriffsfederkontaktbereichen. Das Verbindersteckergehäuse ist an einer gedruckten Leiterplatte befestigt und das Verbinderbuchsengehäuse ist an der anderen gedruckten Leiterplatte befestigt. Sodann können diese gedruckten Leiterplatten lösbar miteinander verbunden werden, indem die Anschlußstecker und -buchsen des Verbinderstecker- und des -buchsengehäuses miteinander verbunden werden. Wenn diese elektrischen Verbinder an gedruckten Leiterplatten befestigt werden, wird ein automatisches Lötgerät verwendet, um geschmolzenes Lot gegen die Unterseite der gedruckten Leiterplatten auszustoßen und die Anschlußstecker und -buchsen mit den gedruckten Leiterplatten nacheinander partieweise in einem für gewöhnlich als Wellenlötvorgang bezeichneten Verfahren elektrisch zu verbinden. Bevor die Anschlüsse der Verbinderbuchsengehäuse mit den gedruckten Leiterplatten verlötet werden, wird ein Flußmittel auf ausgewählte Bereiche der gedruckten Leiterplatten aufgetragen, um eine lotfeste Schutzsperre für auf der oberen Verbindereingriffs fläche der Leiterplatten gebildete Schaltungen zu schaffen. Das Flußmittel neigt dazu, in die Anschlußbuchsenkontaktbereiche durch die Einlässe hochzukriechen, die in den Verbinderbuchsengehäuse zum Einsetzen der Anschlußsteckerstifte vorgesehen sind.
  • In einem Versuch, die Anschlußbuchsen von Flußmittel rein zu halten, ist ein elektrischer Verbinder vorgeschlagen worden, dessen Verbinderbuchsengehäusen eine Membransperre am Einlaß jedes Anschlußbuchsengefaches besitzt. Die Membransperre kann ein dünner Verschluß mit einem Einschnitt in seiner Mitte sein. Dieser dünne Verschluß ist nützlich, um zu verhindern, daß Flußmittel zu den Anschlußbuchsen hochkriecht, er hat jedoch die folgenden Mängel:
  • Der Verschluß muß dem Anschlußsteckerstift die Möglichkeit geben, in eine zugehörige Anschlußbuchse einzudringen, wenn die Verbinderstecker- und -buchsengehäuse miteinander verbunden werden. Während der Verbindung drückt sich der Anschlußsteckerstift durch den Einschnitt des dünnen Verschlusses, um den Einschnitt zu zerreißen und weit zu öffnen. (1) Dieses erfordert jedoch eine erhebliche Kraft, um den dünnen Verschluß zu durchstoßen und zu zerreißen, und daher können die Steckerstifte nicht reibungslos in die zugehörigen Anschlußbuchsen eingesteckt werden. (2) Die dünnen Membransperren sind als ein einstückiges Teil der Buchsengehäuse gefertigt, und daher rnuß das Material des Buchsengehäuses unter Berücksichtigung davon ausgewählt werden, welches Material leicht zu zerreißen ist, wenn es zu einer dünnen Wand reduziert wird. Dieses verringert den Grad der Freiheit bei der Auswahl des Materials des Anschlußbuchsengehäuses. (3) Schließlich können kleine zerrissene Stücke des Membranmaterials von dem Anschlußsteckerstift mitgetragen werden, wenn der dünne Verschluß vom Steckerstift durchdrungen wird, und gelegentlich kommen solche kleinen Fragmente zur Anhaftung an der Kontaktfläche der Anschlußbuchse, was einen schlechten elektrischen Kontakt in der Kontaktzone verursacht.
  • Das Dokument US-A-4 010 992 beschreibt eine Buchse zur Aufnahme eines elektronischen Mehrstiftbauteils, wobei die Buchse ein langgestrecktes Gehäuse mit einer Mehrzahl sich durch dieses erstreckender Kanäle und eine entsprechende Mehrzahl von Anschlüssen aufweist und der untere Bereich jedes Kanals von einer flexiblen Membranbasis mit einer öffnung in dieser gebildet ist. Wenn der Anschluß im Kanal vollständig montiert ist, verformt sich dessen Membranbasis nach unten und wird effektiv gedehnt, wodurch das elastische Rückstellvermögen der dünnen flexiblen Membran ständig eine Vorspannungskraft gegen den Anschlußstift und dadurch eine Flüssigkeits- bzw. Formdichtung bildet.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten elektrischen Verbinder für gedruckte Leiterplatten zu schaffen, welcher Verbinder das reibungslose Einsetzen seiner Anschlußstecker in die Anschlußbuchsen ermöglicht.
  • Die vorliegende Erfindung sieht einen Buchsensteckverbinder vor, der an einer gedruckten Leiterplatte zur Verbindung mit einem anderen Schaltungsteil zugeordneten Anschlußsteckerstiften anzubringen ist, wobei der Buchsensteckverbinder versehen ist mit einem dielektrischen Gehäuse mit einer Platteneingriffsfläche und einer Mehrzahl von Anschlußaufnahmehohlräumen, jeder Hohlraum eine Einlaßöffnung an der Platteneingriffsfläche und eine Mehrzahl in den Hohlräumen angeordneter Anschlußbuchsen besitzt, jede Anschlußbuchse einen Federkontaktbereich im Hohlraum aufweist, der mit einem Kontaktbereich eines durch die Einlaßöffnung in den Hohlraum eingesetzten Anschlußsteckerstiftes in Eingriff bringbar ist, und mit einer Sperreinrichtung in jeder Einlaßöffnung zum Verhindern eines Eindringens von Flußmittel in die Hohlräume während einer Flußmittelbehandlung in Vorbereitung zu einem Wellenlötvorgang, wobei die Sperreinrichtung ein einheitliches einstückiges Klappenteil umfaßt, das an einer Seite schwenkbar mit der Einlaßöffnung verbunden ist und eine freie Endseite gegenüber der schwenkbaren Seite aufweist, die freie Endseite einer Gegenwand in der Einlaßöffnung gegenüberliegt, derart, daß die Klappe die Einlaßöffnung schließt, und die Klappe beim Einsetzen eines Anschlußsteckers federnd in den Hohlraum hinein ausgelenkt wird.
  • Entgegen der Idee, eine dünne Wand durch einen Steckerstift zu zerreißen, liegt das zentrale Merkmale der vorliegenden Erfindung in: der Verwendung einer Verschlußklappe, die einstückig mit dem Einlaß eines Anschlußbuchsengefaches in Form eines Auslegers zum Schließen des Einlasses des Gefaches verbunden ist, wodurch das Flußmittel daran gehindert wird, zur Anschlußbuchse im Gefach beim Aufbringen von Flußmittel auf ausgewählte Bereiche einer zugehörigen gedruckten Leiterplatte hochzukriechen, und dem Anschlußsteckerstift die Möglichkeit gegeben ist, in das Gefach durch elastisches Verbiegen der Verschlußklappe einzudringen, wodurch das reibungslose Einsetzen des Anschlußsteckerstiftes in die Anschlußbuchse gewährleistet ist.
  • Bei einem Verbinder der vorliegenden Erfindung schließt ein Klappenverschluß den Einlaß jedes Anschlußbuchsengefaches, um zu verhindern, daß Flußmittel zur Anschlußbuchse beim Aufbringen von Fluß mittel auf ausgewählte Bereiche einer gedruckten Leiterplatte in Vorbereitung zum Wellenlöten hochkriecht. Wenn die Verbinderstecker- und -buchsengehäuse miteinander verbunden werden, werden sämtliche Anschlußsteckerstifte des Verbindersteckergehäuse in die Anschlußbuchsengefache des Verbinderbuchensengehäuses eingesetzt, indem die Verschluß klappen der Gefache verbogen werden, was keine erhebliche Kraft erfordert, wie es beim Zerreißen einer Sperrmembran erforderlich ist, die am Einlaß jedes Anschlußbuchsengefaches beim herkömmlichen elektrischen Verbinder, wie oben beschrieben, vorgesehen ist. Jeder Anschlußsteckerstift wird gegen eine Wand des Gefaches durch die zugehörige Anschlußbuchsenfeder gedrückt, wodurch zwischen diesen eine elektrische Verbindung hergestellt wird.
  • Im Gegensatz zu einem Zerreißen der Membransperren beim Einsetzen der Anschlußsteckerstifte in die Einlässe der Anschlußbuchsen werden, gemäß der vorliegenden Erfindung, die Anschlußsteckerstifte in entsprechende Anschlußbuchsen eingesetzt, indem die an die Einlässe der Anschlußbuchsengefache angelenkte Verschlußklappe geöffnet wird, so daß keine zerrissenen Stücke von Sperrmaterial erzeugt werden und ein guter elektrischer Kontakt zwischen dem Anschlußstecker und der -buchse bei deren gegenseitiger Verbindung gewährleistet ist.
  • Ein Weg der Ausführung der vorliegenden Erfindung wird nun im einzelnen als Beispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, die eine spezielle Ausführungsform zeigen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Fig. 1 bis 7 zeigen ein Verbinderbuchsengehäuse.
  • Speziell ist Fig. 1 eine Planansicht des Verbinderbuchsengehäuses, wobei nur ein Gefach mit einer darin eingesetzten Anschlußbuchse gezeigt ist und die anderen Gefache ohne in diese eingesetzte Anschlußbuchse zur deutlichen Darstellung ihrer Verschlüsse gezeigt sind.
  • Fig. 2 ist eine Ansicht des Verbinderbuchsengehäuses von unten.
  • Fig. 3 ist eine Schnittdarstellung nach der Linie Y-Y in Fig. 1.
  • Fig. 4 ist eine Vorderansicht des Buchsengehäuses.
  • Fig. 5 ist eine Ansicht des Buchsengehäuses von rechts.
  • Fig. 6 ist eine Schnittdarstellung des Buchsengehäuses nach der Line Z-Z in Fig. 1.
  • Fig. 7 ist eine vergrößerte Darstellung des eingekreisten Teils "P" des Buchsengehäuses in Fig. 3.
  • Fig. 8 ist eine Darstellung ähnlich Fig. 7, bei der jedoch gezeigt ist, wie ein Anschlußsteckerstift in eine zugehörige Anschlußbuchsenfeder eingesetzt wird.
  • Fig. 9 zeigt, im Schnitt, wie Anschlußstecker und -buchse miteinander verbunden sind.
  • Mit Blick auf die Zeichnungen ist ein Verbinderbuchsengehäuse bei 1 gezeigt. Es ist dargestellt mit einer Rückwand 2, einer linken und einer rechten Seitenwand 3 und 4, die einstückig mit gegenüberliegenden Enden der Rückwand verbunden sind, einer Mehrzahl von Trennwänden 5, die mit gleichmäßigen Abständen angeordnet und einstückig mit der Rückwand verbunden sind, und einer Mehrzahl von Anschlußmontagetrennwänden 6, die jeweils einstückig mit benachbarten Trennwänden 5 verbunden sind und sich zwischen diesen und zwischen der linken Seitenwand 3 und der benachbarten Trennwand 5 und zwischen der rechten Seitenwand 4 und der benachbarten Trennwand 5 erstrecken und so, bei dieser speziellen Ausführungsform, fünf Anschlußbuchsenmontagegefache 7 bilden.
  • Die Zahl der Gefache kann nach Wunsch gewählt werden.
  • Eine Anschlußbuchsenfeder 8 ist auf jeder Anschlußmontagetrennwand 6 angebracht. Wie am deutlichsten in Fig. 3 gezeigt ist, ist der gebogene federnde Bereich 9 der Anschlußbuchse 8 in den Gefachraum 7 gelegt, um seine Federkraft gegen die innere Oberfläche 12 der Rückwand 2 in der durch den Pfeil A angegebenen Richtung auszuüben. Der verlängerte Bereich 10 der Anschlußbuchse 8 tritt teilweise aus der Bodenwand 11 des Verbinderbuchsengehäuses 1 aus. Jedes Gefach besitzt eine Öffnung 13 in der Bodenwand 11 in der Nähe der inneren Oberfläche 12 der Rückwand 2. Ferner besitzt das Gefach eine Verschlußklappe 14, die einstückig mit der Bodenseite in Form eines Auslegers verbunden ist.
  • Speziell besitzt jeder Anschlußeinlaß 13 eine quadratische Öffnung, die so groß ist, daß das Einsetzen eines Anschlußsteckerstiftes, der im Querschnitt quadratisch ist, möglich ist. Wie am deutlichsten in den Fig. 2 und 3 gezeigt, ist der Anschlußeinlaß 13 von vier Schrägflächen 15,16,17 und 18 gebildet. Eine Seite 19 der Verschlußklappe 14 ist einstückig mit dem Rand der Vorderfläche 15 verbunden, und die anderen drei Seiten 20, 21 und 22 der Verschlußklappe 14 befinden sich nahe an, sind jedoch frei von der hinteren, der linken und der rechten Oberfläche 17, 16 und 18. Speziell ist die Seite 20 der Klappe 14, die der inneren Oberfläche 12 der Rückwand 2 gegenüberliegt, von der hinteren Oberfläche 17 abgeschnitten, und die gegenüberliegenden Seiten 21, 22, die von gegenüberliegenden Enden der Seite 20 ausgehen, sind von der linken und der rechten Oberfläche 16 und 18 abgeschnitten.
  • Wie in Fig. 3 gezeigt, ist die Verschlußklappe 14 mit etwa 30º geneigt, wobei ihre Seite 20 oben ist.
  • Die Verschlußklappe 14 hält diese Position, bis ein Anschlußsteckerstift 24 in das Gefach eingesetzt wird, so daß normalerweise der Einlaß des Gefaches im wesentlichen geschlossen ist.
  • Das Material, aus dem das Verbinderbuchsengehäuse hergestellt ist, ist nicht auf ein spezielles Material beschränkt, aber bei einem Beispiel ist es Nylon 66. Die Abstände, mit denen Anschlußbuchsen 9 in den Anschlußmontageräumen 7 angeordnet sind, können nach Wunsch gewählt werden. Bei einem Beispiel sind die Anschlußbuchsen mit Abständen von 2 mm angeordnet, wobei sodann die Dicke der Verschlußklappe vorzugsweise 0,1 oder weniger mm beträgt. Es versteht sich von selbst, daß die Dicke der Verschlußklappe 14 mit der Größe, der Form und dem Material des Verbinderbuchsengehäuses, dem Abstand zwischen den Anschlußbuchsen und anderen Faktoren variieren kann.
  • Jedes Gefach des Verbinderbuchsengehäuses 1 ist durch eine zugehörige Verschlußklappe 14 geschlossen und daher kann kein Flußmittel in die Innenseite des Gefaches kriechen, wenn Flußmittel auf ausgewählte Bereiche einer zugehörigen gedruckten Leiterplatte M vor dem Anlöten des Verbinderbuchsengehäuses 1 an diese mit einem automatischen Lötgerät aufgebracht wird.
  • Ein Verbindersteckergehäuse ist an einer anderen gedruckten Leiterplatte N befestigt. Unter Bezugnahme auf die Fig. 8 und 9 ist beschrieben, wie die Anschlußsteckerstifte 24 des Verbindersteckergehäuses 23 mit den Anschlußbuchsenfedern 9 des Verbinderbuchsengehäuses 1 verbunden werden. Zuerst werden die Anschlußsteckerstifte 24 in die Einlässe 13 der Gefache 7 des Verbinderbuchsengehäuses 1, wie gestrichelt in Fig. 8 gezeigt, einsetzt. Sodann werden die Anschlußsteckerstifte 24 in die Gefache 7 hineingeschoben. Deren Verschlußklappen 14 werden elastisch verbogen, wie in durchgezogenen Linien in Fig. 8 gezeigt, wodurch die Anschlußsteckerstifte 24 mit den Anschlußbuchsenfedern 9, wie in Fig. 9 gezeigt, Kontakt herstellen können.
  • Jede Verschlußklappe 14 ist einstückig mit dem Einlaßrand jedes Gefaches in Form eines Auslegers verbunden. Speziell ist die Verschlußklappe 14 an einer Seite 19 von dieser fixiert und frei an den anderen Seiten 20, 21 und 22. Daher gibt die Verschlußklappe 14 dem Anschlußsteckerstift 24 die Möglichkeit, in das Gefach ohne wesentlichen Widerstand einzudringen. Wenn der Steckerstift 24 im Gefach 7 eingesetzt ist, wird er gegen die Oberfläche 12 der hinteren Wand des Gefaches 7 durch die Anschlußbuchsenfeder 8 geschoben. So werden die beiden gedruckten Leiterplatten M und N mechanisch und elektrisch miteinander verbunden.
  • Bei dieser speziellen Ausführungsform ist die Verschlußklappe 14 schräggestellt, wodurch das Öffnen der Verschlußklappe leicht gemacht ist und gleichzeitig der Anschlußsteckerstift 24 in der Bewegung auf der inneren Oberfläche 12 der Rückwand 2 des Gefaches unterstützt wird, wenn der Anschlußsteckerstift in das Gefach eingesetzt wird.
  • Wie sich aus dem Obigen versteht, verhindert der im einzelnen mit bezug auf die Zeichnungen beschriebene elektrische Verbinder, daß Flußmittel in die Anschlußbuchsengefache nach oben kriecht, wenn Flußmittel auf ausgewählte Bereiche einer zugehörigen gedruckten Leiterplatte vor dem Löten mit einem automatischen Lötgerät aufgebracht wird; er gibt den Anschlußsteckerstiften die Möglichkeit, in die Anschlußbuchsengefache ohne Widerstand einzudringen dank der Verwendung der Verschlußklappen in Form von Auslegern; die Verwendung von Verschlußklappen in Form von Auslegern anstelle von Verschlüssen, die durch die Anschlußsteckerstifte zu zerstören sind, erhöht den Freiheitsgrad bei der Auswahl des Materials des Verbinderbuchsengehäuses und es werden keine zerrissenen Teile von Verschlußklappenmaterial von den Anschlußsteckerstiften mitgenommen, um an den Anschlußbuchsenkontakten zur Anhaftung gebracht zu werden, wie es der Fall bei einem herkömmlichen elektrischen Verbinder ist, der zu zerstörende Verschlußklappen verwendet, und daher ist ein guter elektrischer Kontakt zwischen den Anschlußsteckern und -buchsen bei deren gegenseitiger Verbindung gewährleistet.
  • Somit reduziert der Verbinder nicht den Freiheitsgrad bei der Auswahl des Materials des Buchsengehäuses und das Flußmittelsperrmerkmal mit Antidochtwirkung setzt im Gebrauch keine Zerstörungsteilchen in den Kontaktzonen der Anschlußbuchse frei, wodurch ein guter elektrischer Kontakt zwischen den Anschlußsteckern und -buchsen gewährleistet ist.

Claims (2)

1. Buchsensteckverbinder (1), der an einer gedruckten Leiterplatte zur Verbindung mit einem anderen Schaltungsteil zugeordneten Anschlußsteckerstiften anzubringen ist, wobei der Buchsensteckverbinder versehen ist mit einem diele-trischen Gehäuse (2) mit einer Platteneingriffsfläche und einer Mehrzahl von Anschlußaufnahmehohlräumen (7), jeder Hohlraum eine Einlaßöffnung an der Platteneingriffsfläche und eine Mehrzahl in den Hohlräumen angeordneter Anschlußbuchsen (8) besitzt, jede Anschlußbuchse einen Federkontaktbereich (9) im Hohlraum aufweist, der mit einen Kontaktbereich eines durch die Einlaßöffnung in den Hohlraum eingesetzten Anschlußsteckerstiftes (24) in Eingriff bringbar ist, und mit einer Sperreinrichtung in jeder Einlaßöffnung um Verhindern eines Eindringens von Flußmittel in die Hohlräume wähhrend einer Flußmittelbehandlung in Vorbereitung zu einem Wellenlötvorgang, wobei die Sperreinrichtung ein einheitliches einstüickiges Klappenteil (14) unfaßt, das an einer Seite schwenkbar mit der Einlaßöffnung (13) verbunden ist und eine freie Lndseite gegenüber der schwenkbaren Seite aufweist, die freie Endseite einer Gegenwand in der Einlaßöffnung gegenüberliegt, derart, daß die Klappe die Einlaßöffnung schließt, und die Klappe beim Einsetzen eines Anschlußsteckers federnd in den Hohlraum hinein ausgelenkt wird.
2. Buchsensteckverbinder nach Anspruch 1, bei dem jeder Anschlußaufnahmehohlraum eine nach innen eisende Seitenwandanlagefläche besitzt, die sich
von der Einlaßöffnung in den Hohlraum hineinerstreckt, jeder Anschlußbuchsen-Federkontaktbereich gegen die Seitenwandanlagefläche vorgespannt ist, um unter federnder Auslenkung einen eingesetzten Anschlußsteckerstift zwischen dem Federkentaktbereich und der Anlagefläche aufzunehmen, und das freie Ende des Klappenteils der Anlagefläche in der Einlaßöffnung gegenüberliegt.
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