DE385372C - Verschluss fuer chemische oder metallurgische Arbeitsraeume - Google Patents

Verschluss fuer chemische oder metallurgische Arbeitsraeume

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DE385372C
DE385372C DET26055D DET0026055D DE385372C DE 385372 C DE385372 C DE 385372C DE T26055 D DET26055 D DE T26055D DE T0026055 D DET0026055 D DE T0026055D DE 385372 C DE385372 C DE 385372C
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J8/00Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes
    • B01J8/008Details of the reactor or of the particulate material; Processes to increase or to retard the rate of reaction
    • B01J8/0085Details of the reactor or of the particulate material; Processes to increase or to retard the rate of reaction promoting uninterrupted fluid flow, e.g. by filtering out particles in front of the catalyst layer
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/0053Details of the reactor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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Description

  • Verschluß für chemische oder metallurgische Arbeitsräume.
  • Bei jenen chemischen und metallurgischen Verfahren, die zur Bildung gasförmiger Pro dukte Veranlassung geben, ist es gewöhnlich mit Schwierigkeiten verknüpft, während des Verfahrens im Reaktionsraum oder in den mit demselben in Verbindung stehenden Räumen Arbeiten zu verrichten, weil bei der Vornahme solcher Arbeiten Gase entweichen, die entweder direkte Verluste bedeuten oder andere Nachteile z. B. für die Gesundheit der Arbeiter haben.
  • So ist man, um ein Beispiel herauszugreifen, bei der Herstellung von Zink in hohem Maße behindert, im Destillationsraum oder im Kondensator während. des Verfahrens Arbeiten vorzunehmen, ohne große Verluste durch entweichende Metalldämpfe zu erleiden.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird dieser Übelstand dadurch. behoben, daß um die Öffnung oder die Öffnungen, durch welche die betreffenden Arbeitsgeräte eingeführt werden, ein pulverförmiges Dichtungsmaterial, z. B.
  • Sand, aufgeschichtet wird, welches während der Bewegung der Geräte sich selbsttätig hum die letzteren schließt und so jederzeit eine vollständige Abdichtung der Arbeitsöffnung gewährleistet.
  • Diese selbsttätige Abdichtung kann auf verschiedene Weise bewerkstelligt werden.
  • In der Zeichnung ist a der Raum, in welchem die Arbeiten ausgeführt werden sollen und b eine diesen Raum begrenzende Wand. In letzterer ist eine Öffnung c vorhanden zur Einführung des betreffenden Arbeitsgeräts, z. B. eines Krählers, einer Stange o. dgl. Außen an der Ofenwand ist ein Behälter d angeordnet, der mit pulverigem Material in solcher Höhe gefüllt ist, daß die Arbeitsöffnungc von dem Material verdeckt wird. Durch die Vorderwand e dieses Behälters wird das Arbeitsgerät g hindurchgeführt. Die Öffnung in e dient gleichzeitig als Stütze für das Gerät während der Arbeit. In vielen Fällen ist eine Führung für das Gerätwrwünscht. Dies kann man durch die Anbringung einer Zwischenwand im Behälter d erreichen, so daß dieser in zwei AIF teilungen geteilt wird, wodurch gleichzeitig eine doppelte Abdichtung erfclgt. Weiter kann es zweckmäßig sein, unterhalb des Sandverschlusses eine Konsoleh oder eine andere vorspringende Unterlage anzubringen, auf der aus dem Dichtungskasten austretendes Dichtungsmaterial gesammelt wird.
  • Die Erfindung kann in verschiedener Weise abgeändert werden. So kann der Dichtungsden einfach als Haufen auf einer unterhalb der Arbeitsöffnung angebrachten Konsole oder einer sonstwie vorspringenden Fläche aufschütten, nur muß natürlich die Arbeitsöffnung durch Dichtungsmaterial gedeckt sein.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Verschluß für chemische oder metallurgische Arbeitsräume, bestehend aus Sand oder ähnlichem pulverförmigen Material, zur gasdichten Einführung von Arbeitskasten entweder an der Innenseite oder an der Außenseite der Wand b, gegebenenfalls an beiden Seiten angebracht werden. Sehr oft ist es von Bedeutung, mit dem Geräte über eine größere Fläche des Herdes hin arbeiten zu können. In solchen Fällen gibt man der Arbeitsöffnungc die Gestalt eines Schlitzes, in welchem das Gerät frei bewegt werden kann.
    Es ist selbstverständlich, daß der Schlitz in seiner ganzen Ausdehnung sich unterhalb der Oberfläche des Dichtungsmaterials im Kasten befinden muß.
    Anstatt das Dichtungsmaterial in einen Kasten zu füllen, kann man es unter Umstängeräten, dadurch gekennzeichnet, daß das pulverförmige Dichtungsmaterial in einem an der Außen- oder Innenwand des Reaktionsraumes oder an beiden Seiten der Wand angeordneten Behälter oder auch auf einer Konsole derart aufgeschichtet ist daß die Arbeitsöffnung von dem Dichtungsmaterial bedeckt wird.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Sandbehälter mit Durchtrittsöffnungen versehene Trennwände angeordnet sind, welche entsprechend ihrer Anzahl eine mehrfache Abdichtung bewirken.
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