DE384757C - Kreisfoermige Zuendholzplatte - Google Patents

Kreisfoermige Zuendholzplatte

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DE384757C
DE384757C DEK81400D DEK0081400D DE384757C DE 384757 C DE384757 C DE 384757C DE K81400 D DEK81400 D DE K81400D DE K0081400 D DEK0081400 D DE K0081400D DE 384757 C DE384757 C DE 384757C
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  • Kreisförmige Zündholzplatte. Die Erfindung bezieht sich auf eine kreisförmige Zündholzplatte, in deren Werkstück radiale Einschnitte derart angebracht sind, daß die einzelnen, an ihren äußeren Spitzen mit Zündmasse zu versehenden Zündhölzer an ihren inneren und äußeren Enden abtrennbar zusammenhängen.
  • Diese kreisförmigen Zündholzplatten werden scheibenförmig oder sektorartig zusammengefaltet und in Packungen entsprechender Form eingelegt.
  • Eine solche Packung für die sektorförmig zusammengelegten Zündholzplatten besteht aus einem Werkstück aus Pappe o. dgl. von der Form eines Rhombus, dessen stumpfe Ecken derart abgeschnitten sind, daß ein den Rücken der Packung bildender, die Reibmasse aufnehmender rechteckiger Teil stehen bleibt. Um die beiden Längsseiten dieses rechteckigen Teiles werden dann die Dreieckflächen umgebogen und die der Reibmasse gegenüberliegenden Ecken werden durch einen Zapfen miteinander verbunden, der einer Anzahl in dem Hohlraum des als Hülle dienenden Werkstückes untergebrachter, sektorförmiger, durch radiale, der Zündholzbreite entsprechend voneinander entfernte Schnitte unterteilter und an ihrem äußeren Umfang die Zündköpfe tragender Zündholzplatten als Drehachse dient.
  • Zum Tunken dieser scheibenförmigen Werkstücke dient eine Vorrichtung, welche aus einer Achse besteht, auf welche die einzelnen Scheiben unter Zwischenschaltung von Abstandscheiben aufgereiht werden. Die Enden der Achse ruhen in den Naben zweier Räder, mittels deren die .Scheiben über einen die Zündmasse enthaltenden Behälter gerollt werden, wobei die Spitzen der Zündhölzer getunkt und mit Zündmasse versehen werden, Die den Gegenstand der Erfindung bildende kreisförmige Zündholzplatte nebst Packung für die sektorförmig zusammengelegten Zündhölzer und die Einrichtung zum Tunken sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. z eine kreisförmige, gestanzte und geschlitzte Zündholzplatte aus Pappe; Abb. 2 die Ansicht einer zu mehreren Lagen zusammengefalteten Platte; Abb. 3 die Ansicht eines Werkstückes, aus welchem die Hülse für die Zündholzpackung hergestellt wird; Abb. q. , eine - Seitenansicht der Hülse mit darin angeordneten Zündhölzern; Abb.5 eine schaubildliche Ansicht, bei welcher die eigentliche Zündholzplatte aus der Hülse herausgedreht und ein Zündholz im Augenblick des Abbrechens dargestellt ist; die Abb_ 6 und 7 in Seiten- und Vorderansicht eine Maschine zum Tränken der kreis- oder sektorförmigen Zündholzplatten.
  • Die Zündholzplatten werden aus geeignetem Material, insbesondere aus Pappe, in der aus Abb. i ersichtlichen Weise gestanzt, so daß sie aus einer sternförmigen Scheibe S Lestehen, welche mit die einzelnen Zündhölzer voneinander teilweise trennenden Schlitzen versehen ist und am äußeren Umfang die durch Randeinschnitte gebildeten Kopfenden der Zündhölzer aufweist. Ferner sind, wenn beispielsweise die Scheibe auf einen Sechstelsektor zusammengelegt werden soll, Einkerbungen o, o vorgesehen. In der Mitte der Scheibe ist ein Stück p ausgestanzt.
  • Abb. 2 läßt erkennen, daß die so hergestellte Scheibe, welche an einem Radius o, o aufgeschnitten ist, so zusammengefaltet werden kann, daß Lage über Lage kommt und die Gesamtpackung einen Sechstelsektor des Kreises ausmacht.
  • Zum Zweck, die Enden der Scheibe nach Abb. i mit Zündmasse zu versehen, wird die Tunkvorrichtung benutzt, welche in Abb.6 und 7 dargestellt ist. Auf einem Gestell ruht ein flacher Trog in, der mit der Zündmasse I gefüllt ist. Zu beiden Seiten des Längstroges sind -Schienen ji angebracht. Die nach Abb. i hergestellten, gestanzten Scheiben «-erden auf eine Achse g unter Zwischenschaltung von Abstandscheiben li aufgereiht. Die Achse selbst ruht in den Naben zweier Räder oder Scheiben i, die durch Splinte k festgehalten werden. Der Abstand der beiden Scheiben i ist derart, daß sie auf den Schienen st sieb fortbewegen können. Nachdem eine entsprechende Anzahl gestanzter Scheiben S unter Zwischenschaltung der Scheiben h auf die Achse g aufgereiht und die Radscheiben i angebracht sind, wird nunmehr das Ganze in der aus Abb. 7 ersichtlichen Weise über den Zündmassebehälter in hinweggerollt, wobei die Spitzen der Zündhölzer in die Masse eintauchen und mit dieser versehen werden.
  • Um die nach Abb.2 zusammengefalteten fertigen Zündholzsektoren zu schützen, wird eine Packung verwendet, die aus den Abb. 3 bis 5 ersichtlich ist. Von den dreieckigen Teilen c des Werkstückes von Rhombusform sind die Spitzen a und b in der aus Abb. 3 ersichtlichen Weise abgeschnitten. Der mit c bezeichnete Teil bildet den Rücken der Hülse, der gleichzeitig zur Aufnahme der Zündmasse dient. Zum bequemeren Falten der Hülse ist das Werkstück nach den Linien A-B ein wenig eingeschnitten. Die zusammengelegte Hülse ist aus Abb. 4. und 3 ersichtlich. Zum Zweck, die Hülse mit der eigentlichen Zündholzpackung zu verbinden, dient eine Öse f, die gleichzeitig als Drehachse für die Zündhölzersektoren r benutzt wird, deren Zündhöher von dem inneren Mittelteil s abgetrennt werden.
  • Die Vorteile des Erfindungsgegenstandes gegenüber den bisherigen Zündholzpackungen u id deren Herstellung liegen in der handlichen Gebrauchsform der flachen, dreieckigen Hülsen und dem leichten Abtrennen und Anzünden der einzelnen Zündhölzchen, weiter in der außerordentlich einfachen Herstellungsweise und in der ebenso einfachen. zur Durchführung des Verfahrens dienenden Vorrichtung; schließlich darin, daß zur Herstellung der Zündhölzchen billige Papier- oder Pappciiäbfälle für die auszustanzenden Zündhölzchensterne verwendet werden können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kreisförmige Zündholzplatte, in deren Werkstück radiale Einschnitte derart angebracht sind, daß die einzelnen an ihren äußeren Spitzen mit "Zündmasse zu versehenden Zündhölzer an ihren inneren und äußeren Enden abtrennbar zusammenhängen und die scheibenförmig oder sektorartig zusammengefaltet in Packungen entsprechender Form eingelegt wird.
  2. 2. Zündliolzpackung für die sektorförinig zusammengelegten Zündholzplatten nach Anspruch i. gekennzeichnet durch ein Werkstück aus Pappe o. dgl. von der Form eines Rhombus, dessen stumpfe Ecken derart abgeschnitten sind, daß ein den Rücken der Packung bildender, die Reibmasse aufnehmender rechteckiger Teil stehenbleibt, um dessen beide Langsseiten die Dreieckflächen umgebogen sind. deren der Reibfläche gegenüberliegende Ecken durch einen Zapfen verbunden sind. welcher eine Anzahl in dem Hohlraum des als Hülle dienenden Werkstückes untergebrachter, sektorförmiger, durch radiale, der Zündholzbreite entsprechend voneinander entfernte Schnitte unterteilter und an ihrem äußeren Umfang die Zündköpfe tragender Zündholzplatten als Drehachse dient.
  3. 3. Vorrichtung zum Tunken der scheibenförmigen Werkstücke nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Achse (g), auf welche die einzelnen Scheiben (S) unter Zwischenschaltung von Abstandscheil-en (h) aufgereiht werden und deren Enden in den Nabe:i zweier Räder (i) ruhen, mittels deren die Scheiben (S) über einen die Zündmasse enthaltenden Behälter (sra) gerollt und dabei die Spitzen der Zündhölzer getunkt und mit Zündmasse versehen werden.
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