DE3837173A1 - Abgasschalldaempfer - Google Patents
AbgasschalldaempferInfo
- Publication number
- DE3837173A1 DE3837173A1 DE3837173A DE3837173A DE3837173A1 DE 3837173 A1 DE3837173 A1 DE 3837173A1 DE 3837173 A DE3837173 A DE 3837173A DE 3837173 A DE3837173 A DE 3837173A DE 3837173 A1 DE3837173 A1 DE 3837173A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gas
- porous material
- exhaust silencer
- silencer according
- exhaust
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N13/00—Exhaust or silencing apparatus characterised by constructional features
- F01N13/16—Selection of particular materials
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N1/00—Silencing apparatus characterised by method of silencing
- F01N1/08—Silencing apparatus characterised by method of silencing by reducing exhaust energy by throttling or whirling
- F01N1/082—Silencing apparatus characterised by method of silencing by reducing exhaust energy by throttling or whirling by passing the exhaust gases through porous members
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N2310/00—Selection of sound absorbing or insulating material
- F01N2310/06—Porous ceramics
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Exhaust Silencers (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Abgasschalldämpfer für
Verbrennungskraftmaschinen gemäß dem Oberbegriff des Patent
anspruchs 1.
Beispielsweise aus der DE-OS 32 24 224 sind insbesondere als
Absorptionsschalldämpfer ausgeführte Abgasschalldämpfer von
Brennkraftmaschinen bekannt geworden, die aus einem oder mehreren
schallabsorbierenden Teilen aus keramischen Materialien be
stehen. Das keramische Material dieser Schalldämpferteile soll
dabei porös und die schallabsorbierenden Teile selbsttragend
sein.
In einer älteren Patentanmeldung ist darüberhinaus ein als
Reflexions- oder Resonanzschalldämpfer ausgeführter Abgasschall
dämpfer beschrieben, dessen Material aus einem mineralischen
Baustoff bestehen soll und beidem die Gesamtporosität des
Materials bei einer Porengröße von 0,5 bis 5 mm zwischen 50
und 95%, vorzugsweise zwischen 70 und 90%, liegen soll.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, einen
Abgasschalldämpfer für Verbrennungskraftmaschinen zu schaffen,
der gegenüber herkömmlichen Ausführungen bessere Dämpfungseigen
schaften über einen möglichst großen Frequenzbereich bietet.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich gemäß den Merkmalen des
Patentanspruchs 1. Durch die erfindungsgemäße Verwendung des
bereits vorgeschlagenen, relativ großporigen Materials und
durch Ausbildung neuer, dem Material angepaßter Ausgestaltungen
lassen sich wesentliche Verbesserungen der Schalldämpfungs
wirkung in größeren Frequenzbereichen erzielen. Dabei ist ein
wesentlicher Gedanke der Erfindung darin zu sehen, daß das
Abgas beim Durchströmen des Abgasschalldämpfers mindestens
einmal, vorzugsweise aber mehrmals, das poröse Material durch
dringen muß. Die für die Führung bzw. Reflexion der Gasströmung
innerhalb des Schalldämpfers erforderlichen Wand- und Rohrstruk
turen können dabei gemäß einer Weiterbildung der Erfindung
dadurch erzielt werden, daß gasdichte Bereiche des porösen
Materials, beispielsweise durch Aufbringen eines die Poren
des Materials verschließenden Mittels aus einem hydraulisch
oder chemischkeramisch abbindenden Schlicker oder Kleber,
geschaffen werden. Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen ergeben
sich gemäß den übrigen Unteransprüchen.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele der
Erfindung in schematischer Darstellungsweise gezeigt, die im
folgenden näher erläutert werden. Dabei zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungs
form des erfindungsgemäßen Abgasschalldämpfers,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Schalldämpfer nach
Fig. 1 gemäß den Schnittlinien II-II,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungs
form des erfindungsgemäßen Abgasschalldämpfers,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine dritte Ausführungs
variante des Abgasschalldämpfers und
Fig. 5 bis 7 in Einzeldarstellungen verschiedene, bei einem
Abgasschalldämpfer verwendbare Bauelemente, die
bei den zuvor gezeigten Abgasschalldämpfern
nicht verwendet wurden.
In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist ein Abgasschalldämpfer
für eine Verbrennungskraftmaschine, insbesondere von Personen
kraftfahrzeugen, insgesamt mit 1 bezeichnet, der aus mehreren,
in einem umgebenden Blechgehäuse 2 zwischen einem Abgaseinlaß
stutzen 3 und einem Abgasauslaßstutzen 4 gehaltenen monolithi
schen Körpern 5 bis 7 zusammengesetzt ist. Die monolithischen
Körper 5 bis 7 bestehen dabei im wesentlichen aus einem offen
porig porösen, schallabsorbierenden Material, dessen Gesamt
porosität bei einer Porengröße zwischen 0,5 und 5 mm, vorzugs
weise bei einer Porengröße größer als 1,5 mm, zwischen 50 und
95%, vorzugsweise zwischen 60 und 85% liegt. Dieser offene
Makroporenanteil im Werkstoff sollte bei Brennkraftmaschinen
geringerer Leistung größer als 60 Vol.% und bei Brennkraftma
schinen höherer Leistung über etwa 70 Vol.% bei gleichzeitig
entsprechend größeren Poren liegen. Als Material kann dabei
ein keramischer Werkstoff, beispielsweise Al2O3 verwendet werden.
Grundsätzlich läßt sich jedoch jeder sinterbare keramische
oder mineralische Werkstoff einsetzen; selbst die Verwendung
von metallischen Werkstoffen oder hitzebeständigen Kunststoff
schäumen könnte ins Auge gefaßt werden. In letzteren Fällen
könnte allerdings die Korrosionsbeständigkeit bzw. die Stand
festigkeit bei höheren Temperaturen beeinträchtigt sein.
Bei dem in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel
weist der Abgasschalldämpfer 1 einen einlaßseitigen Teilkörper 5,
einen mittleren Teilkörper 6 sowie einen auslaßseitigen Teil
körper 7 auf, die jeweils unter Verwendung eines hydraulisch
oder chemisch-keramisch abbindenden Schlickers oder Klebers
miteinander verbunden sind, wobei an den Klebestellen mit 18 a
und 18 b bezeichnete und durch stark ausgezogene Linien ange
deutete gasundurchdringliche Wände gebildet sind. Auch an der
Außenkontur der Teilkörper 5 bis 7 sind solche gasdichten Wände
durch Aufbringen eines die Poren verschließenden Mittels aus
einem hydraulisch oder chemisch-keramisch abbindenden Schlicker
oder Kleber auf das poröse Material gebildet. Dabei kann dieses
Abdichten des Materials zumindest an den Außenwandbereichen
der Körper auch bereits bei der Herstellung des porösen Materials
erzeugt werden. Mit Vorzug kann nämlich die Herstellung des
porösen Materials in der Weise erfolgen, daß zunächst eine
zellförmige Struktur dadurch geschaffen wird, daß ein beispiels
weise aus Esterschaum mit einer sehr hohen offenen Porosität
bestehender Schaumkörper von entsprechender Grundform mit einem
wäßrigen Schlicker aus einem mineralischen Stoff, wie zum
Beispiel Al2O3, getränkt und anschließend gebrannt wird, wobei
bei dem Brennvorgang zugleich auch der Schaumkörper mitverbrannt
oder auf sonstige Weise ausgelöst wird. Anschließend könnte
der so quasi als Gerüst entstandene Grundkörper nochmals getränkt
werden, wobei dann auch die an der Außenkontur oder an sonstigen
Stellen vorgesehenen gasdichten Wände durch entsprechende Ver
dichtung in diesem Bereich erzeugt werden können.
Die Teilkörper 5 bis 7 weisen nun jeweils mehrere, im wesent
lichen parallel zueinander verlaufende Ausnehmungen auf, die
untereinander nicht direkt, sondern nur indirekt über aus dem
porösen Material bestehende Wandpartien in Verbindung stehen.
Die Folge ist, daß das Abgas beim Durchströmen des Abgasschall
dämpfers 1 von dem Einlaßstutzen 3 zum Auslaßstutzen 4 ein-
oder mehrmals durch das poröse Material hindurchtreten muß,
wie dies in der Zeichnung anhand der eingetragenen Pfeile ange
deutet ist, die den Verlauf der Gasströmung veranschaulichen
sollen.
So weist der in der Fig. 1 gezeigte einlaßseitige Teilkörper
5 einen mit dem Einlaßstutzen 3 verbundenen, sich im wesent
lichen axial erstreckenden Einlaßraum 8, sowie im wesentlichen
parallel dazu einen Totraum 9 sowie einen zu dem mittleren
Teilkörper 6 führenden Überströmraum 10 auf. Der mittlere Teil
körper 6 besitzt neben einem Einströmraum 11 einen mittleren
Raum 12 sowie einen Überströmraum 13, der ebenso wie der Ein
strömraum 11 jeweils mit einem Einströmraum 14 bzw. 15 des
auslaßseitigen Teilkörpers 7 in Verbindung steht. Dieser auslaß
seitige Teilkörper 7 weist dann noch einen mit dem Auslaßstutzen
4 verbundenen Auslaßraum 16 auf, der aber mit den beiden Ein
strömräumen 14 und 15 nicht direkt, sondern nur über das zwischen
diesen angeordnete poröse Wandmaterial verbunden ist.
Aus den in der Fig. 1 eingetragenen, die Gasströmung andeutenden
Pfeilen ist nun ersichtlich, daß das Abgas beim Durchströmen
des Abgasschalldämpfers 1 auf seinem Weg vom Gaseinlaßstutzen
3 zum Gasauslaßstutzen 4 mehrfach das die monolithischen Teil
körper 5 bis 7 bildende poröse Material durchdringen muß. Eine
Führung der Gasströmung wird dabei durch rohrartige Strukturen
vorgenommen, die vornehmlich als Übergang zwischen den einzel
nen Teilkörpern vorgesehen sind. Diese Rohrstrukturen sind
dabei in der Zeichnung mit 19 a, 19 b und 19 c bezeichnet und,
ebenso wie die Zwischenwände 18 a und 18 b sowie die Außenwände
17 a bis 17 c, mit einer dickeren Strichstärke gekennzeichnet.
Diese dickere Strichstärke soll dabei gasdichte Wände andeuten,
durch die das Abgas nicht hindurchtreten kann. Solche gasdichten
Wände sind auch in dem mittleren Raum 12 des mittleren Teil
körpers 6 sowie in dem Auslaßraum 16 des auslaßseitigen Teil
körpers 7 vorgesehen und dort mit 19 d bzw. 19 e und 19 f angegeben.
Der Gasdurchtritt in und durch das poröse Wandmaterial der
einzelnen Teilkörper kann dabei nur jeweils in den Bereichen
erfolgen, wo keine solchen gasdichten Wandpartien vorhanden
sind; beispielsweise kann das Gas aus dem Einströmraum 11 des
mittleren Teilkörpers 6 nur in dem mittleren Bereich zwischen
den gasdichten Wänden 19 a und 19 b zu dem mittleren Raum 12
und zu dem in der Zeichnung unteren Überströmraum 13 übertreten,
ebenso wie das Gas aus den Einströmräumen 14 und 15 des auslaß
seitigen Teilkörpers 7 nur aus deren hintersten Bereichen,
in denen die gasdichten Wände 19 b und 19 c nicht mehr vorhanden
sind, in den vorderen Bereich des Auslaßraums 16 übertreten
kann.
Im übrigen kann durch entsprechende Gestaltung dieser gasdich
ten Wände, beispielsweise durch eine mehr oder weniger versetzte
Anordnung der jeweils parallel zueinander angeordneten, durch
die gasdichten Wände gebildeten rohrartigen Strukturen, die
in den einzelnen Bereichen übertretenden Gasmengen größenmäßig
beeinflußt werden. Der Abstand der einzelnen Trennwände vonein
ander sowie die Weglänge der unterschiedlichen Strömungswege
des Abgases durch den Abgasschalldämpfer sollte nach den üblichen
Kriterien und Auslegungsmaßstäben für Schalldämpfer bestimmt
werden, so daß letztendlich eine wirkungsvolle Schalldämpfung
in praktisch allen maßgeblichen Frequenzbereichen erzielbar
ist.
Während dabei die tieferen Abgasschallfrequenzen durch den
gezeigten geometrischen Aufbau des Schalldämpfers gedämpft
werden, werden die höheren Frequenzanteile gezielt bei der
Durchdringung und an der offenporigen Oberfläche des porösen
Werkstoffes der den Schalldämpfer bildenden monolithischen
Körper absorbiert.
In der Fig. 3 ist eine Ausführungsvariante des erfindungs
gemäßen Abgasschalldämpfers dargestellt, bei dem der Weg des
Abgases einen etwas anderen Verlauf als bei der Ausführung
nach den Fig. 1 und 2 nimmt. Darüberhinaus bestehen auch
die einzelnen, dort mit 25, 26 und 27 bezeichneten Teilkörper
aus wesentlich massiveren, monolithischen Körpern, die unterein
ander wiederum durch gasdichte Trennwände 28 a und 28 b und nach
außen zu einem umgebenden Gehäuse 22 durch gasdichte Wände
36 a, 36 b, 36 c getrennt sind. Die Teilkörper 25 bis 27 weisen
hier nur im Bereich ihrer Übergänge durch gasdichte Wände 29 a,
29 b, 29 c und 29 d gebildete rohrartige Führungskanäle 32 bis
35 auf, deren axiale Länge unterschiedlich bemessen ist. Nur
in diesen Bereichen sowie im Bereich eines Einlaßraumes 31
weisen die keramischen Körper dazu Ausnehmungen auf, die zu
dem umgebenden offenporig porösen Material hin durch diffusor
artig ausgebildete Strukturen 30 a bis 30 i abgegrenzt sind.
Diese diffusorartigen Strukturen 30 a bis 30 i sollen dabei eine
gleichmäßige Verteilung bzw. Sammlung der Gasströmung in bzw.
aus dem porösen Material ermöglichen. Die Hauptströmung des
Abgases erfolgt dabei entsprechend den eingetragenen Pfeilen
ausgehend von dem Einlaßstutzen 23 zunächst in den einlaßseitigen
Teilkörper 25 und von diesem durch den Führungskanal 32 in
den mittleren Teilkörper 26, von dem aus ein Teil der Abgase
direkt in den zum Auslaßstutzen 24 führenden Führungskanal
35 und ein anderer Teil nach Durchtritt durch den Führungs
kanal 33 zunächst in den auslaßseitigen Teilkörper 27 und dort
nach Umkehrung und Durchströmung des Führungskanals 34 ebenfalls
in den zum Auslaß führenden Führungskanal 35 gelenkt wird.
Bei diesem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 3 muß das Abgas
also bei seinem Weg vom Einlaßstutzen 23 zum Auslaßstutzen
24 auf noch längeren Wegen das poröse Material der monolithi
schen Teilkörper 25 bis 27 durchdringen, weshalb die Porosität
dieses Materials gegenüber demjenigen der Ausführung nach der
Fig. 1 möglicherweise größer zu wählen ist.
In der Fig. 4 ist schließlich ein insgesamt mit 40 bezeichneter
Abgasschalldämpfer gezeigt, bei dem die einzelnen, hier mit
45, 46 und 47 bezeichneten Teilkörper bis auf einen Einlaß
raum 50 und einen Auslaßraum 51 keine größeren Ausnehmungen
aufweisen, bei denen also das Abgas grundsätzlich das offen
porige Material der Teilkörper durchdringen muß, wobei die
zwischen den einzelnen Teilkörpern vorgesehenen Trennwände
49 a bis 49 f in Zusammenwirken mit den zwischen den Trennwänden
verbleibenden offenen Bereichen eine Führung der Gasströmung
bewirken. Der mit dem Einlaßstutzen 43 verbundene Einlaßraum
50 und der mit dem Auslaßstutzen 44 verbundene Auslaßraum 51
weist wiederum eine diffusorartige Struktur 52 a bzw. 52 b als
Abgrenzung gegenüber dem anschließenden porösen Material auf,
das, wie oben schon erwähnt, eine günstige Verteilung bzw.
Sammlung der Gasströmung bewirken soll. Die einzelnen Teil
körper 45 bis 47 besitzen auch wieder an ihren Außenumfangs
flächen gasdichte Wände 48 a bis 48 c und sind in einem umgebenden
Gehäuse 42 gehalten. Diese Halterung kann - wie im übrigen
auch bei den zuvor beschriebenen Schalldämpferausführungen -
in ähnlicher Weise ausgeführt sein, wie dies bei Katalysator
halterungen üblich ist, nämlich mit Hilfe einer die monolithi
schen Körper umgebenden, federnd elastischen Zwischenlage,
die zum Beispiel aus einem unter Vorspannung stehenden kerami
schen Fasermaterial bestehen kann. Bei dem in der Fig. 4 ge
zeigten Ausführungsbeispiel ist noch angedeutet, daß die Porosi
tät der einzelnen Teilkörper auch unterschiedlich groß bemessen
sein kann.
In den Fig. 5 bis 7 sind schließlich noch weitere Einzel-Bau
elemente beispielhaft angedeutet, die beim Aufbau eines Schall
dämpfers herangezogen werden können. So zeigt die Fig. 5 ein
Bauelement in Form einer Düse, bei dem in einem monolithischen
Körper 53 eine erste rohrartige Ausnehmung 54 über ein konisch
sich verengendes Zwischenstück 56 mit einer zweiten rohrartigen
Ausnehmung 57 verbunden ist. Dabei weist hier die erste rohr
artige Ausnehmung 54 eine gasdichte Wand 55 auf, so daß aus
diesem Bereich ein Übertritt von Gas in das umgebende poröse
Material des monolithischen Körpers 53 nicht möglich ist. Ein
solcher Gasaustritt ist dagegen im Bereich des konischen Über
gangsstücks 56 sowie der zweiten rohrartigen Ausnehmung 57
möglich, da diese keine solchen gasdichten Wände aufweisen.
Es ist jedoch ohne weiteres möglich, durch Anbringung bzw.
Weglassen von gasdichten Wandpartien in diesen Bereichen den
Gasübertritt in das umgebende Wandmaterial zu steuern.
In den Fig. 6 und 7 sind jeweils Rohrbögen dargestellt mit
unterschiedlicher Durchlässigkeit des umgebenden Wandmaterials.
Bei der Ausführung nach der Fig. 6 ist beispielsweise eine
rohrartige Ausnehmung 61 mit einer rohrartigen Ausnehmung 62
über eine rohrbogenartige Ausnehmung 63 verbunden, wobei jeweils
ein Teil der radial inneren Wandpartien des Rohrbogens und
der angrenzenden rohrartigen Ausnehmungen 61 und 62 mit einer
zusammenhängenden gasdichten Wand 64 versehen sind. Ein Austritt
von Abgas in die umgebenden Wandpartien ist daher nur außerhalb
dieser gasdichten Wand 64 möglich. Bei der Ausführung nach
der Fig. 7 ist wiederum eine erste rohrartige Ausnehmung 66
mit einer zweiten rohrartigen Ausnehmung 67 über eine rohrbogen
artige Ausnehmung 68 verbunden, wobei hier an den radial außen
liegenden Bereichen der rohrbogenartigen Ausnehmung 68 eine
gasdichte Wand 70 angebracht ist. Zusätzlich weist der monolithi
sche Körper 65 noch eine mittlere gasdichte Wand 69 auf, die
auch einen Übertritt von Gas aus der ersten rohrförmigen Aus
nehmung 66 in die zweite rohrförmige Ausnehmung 67 durch die
Wand hindurch verhindert.
Die in der Zeichnung gezeigten Ausführungen von Schalldämpfern
und deren Einzelelementen sollen dabei nur mögliche Varianten
andeuten, die die Erfindung jedoch nicht einschränken. Es sind
vielmehr unter Beibehaltung der erfindungsgemäßen Grundidee
eine Vielzahl von Abwandungen möglich, wobei insbesondere durch
Veränderung der Größe und Lage der die Führungskanäle und Re
flexionsstellen bildenden gasdichten Wände Einfluß auf die
durch den Abgasschalldämpfer tretende Gasströmung und deren
Verlauf und dadurch auf den Schalldämpfungseffekt selbst genom
men werden kann. Vor allem ist es möglich, die bei den in den
Fig. 1 bis 4 dargestellten Schalldämpfern verwendeten Bauele
mente in gleicher oder abgewandelter Form und in beliebiger
Kombination miteinander sowie gegebenenfalls in Kombination
mit den in den Fig. 5 und 7 gezeigten Einzelelementen zusam
menzusetzen, wobei sich dann eine unbegrenzte Anzahl von mög
lichen Schalldämpfervarianten ergibt.
Insgesamt gesehen haben sich erfindungsgemäß ausgebildete Schall
dämpfer als außerordentlich wirksam erwiesen, und zwar nicht
nur im hochfrequenten Bereich, sondern in praktisch allen Be
triebszuständen und Frequenzbereichen, so daß sie speziell
für den Einsatz in Kraftfahrzeugen geeignet erscheinen.
Claims (10)
1. Abgasschalldämpfer für Verbrennungskraftmaschinen mit wenigstens
einem zwischen einem Gaseinlaß und einem Gasauslaß gehaltenen
monolithischen Körper aus einem schallabsorbierenden, offen
porig porösen Material, dessen Gesamtporosität bei einer
Porengröße von 0,5 bis 5 mm zwischen 50 und 95%, vorzugs
weise zwischen 70 und 90%, liegt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Körper derart ausgebildet ist, daß das Abgas beim
Durchströmen des Schalldämpfers vom Gaseinlaß zum Gasauslaß
mindestens einmal das poröse Material durchdringen muß.
2. Abgasschalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Körper durch gasdichte Bereiche gebildete Wände zur
Führung und Reflexion der Gasströmung aufweist.
3. Abgasschalldämpfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß der Körper Ausnehmungen mit partiell an ihren Ober
flächen angebrachten gasdichten Bereichen aufweist.
4. Abgasschalldämpfer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Körper wenigstens zwei, im wesentlichen parallel
zueinander verlaufende und nicht direkt miteinander verbundene
Ausnehmungen aufweist.
5. Abgasschalldämpfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die gasdichten Bereiche der Ausnehmungen gegeneinander
versetzt angeordnet sind.
6. Abgasschalldämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Gasdurchtritt durch das poröse Material
des monolithischen Körpers durch Festlegung der Größe und
Lage der gasdichten Bereiche steuerbar ist.
7. Abgasschalldämpfer nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Endbereiche der Ausnehmungen diffusor
artig ausgebildet sind.
8. Abgasschalldämpfer nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die gasdichten Bereiche durch Aufbringen
eines die Poren verschließenden Mittels auf das poröse Material
gebildet sind.
9. Abgasschalldämpfer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Mittel durch einen hydraulisch oder chemisch-keramisch
abbindenden Schlicker oder Kleber gebildet ist.
10. Abgasschalldämpfer nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die gasdichten Bereiche durch Verdichten
des porösen Materials bei dessen Herstellung gebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3837173A DE3837173B4 (de) | 1987-11-14 | 1988-11-02 | Abgasschalldämpfer |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3738742 | 1987-11-14 | ||
| DEP3738742.1 | 1987-11-14 | ||
| DE3837173A DE3837173B4 (de) | 1987-11-14 | 1988-11-02 | Abgasschalldämpfer |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3837173A1 true DE3837173A1 (de) | 1989-05-24 |
| DE3837173B4 DE3837173B4 (de) | 2005-08-25 |
Family
ID=34800648
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3837173A Expired - Fee Related DE3837173B4 (de) | 1987-11-14 | 1988-11-02 | Abgasschalldämpfer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3837173B4 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9405572U1 (de) * | 1994-04-02 | 1994-07-07 | Thermo Technik TTS Dipl.-Ing. Janusz Swistak, 29525 Uelzen | Schalldämpfer mit katalytischer Neutralisierung von Abgasen |
| DE19949271B4 (de) * | 1999-10-12 | 2005-08-18 | Zeuna-Stärker GmbH & Co KG | Schalldämpfer für die Abgasanlage eines durch einen Verbrennungsmotor angetriebenen Kraftfahrzeugs |
| DE102004057413A1 (de) * | 2004-11-26 | 2006-06-29 | Mahle Filtersysteme Gmbh | Schalldämpfer für eine Brennkraftmaschine |
| WO2025232662A1 (zh) * | 2024-05-06 | 2025-11-13 | 上海理想汽车科技有限公司 | 进气管、发动机进气系统以及车辆 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1476493A1 (de) * | 1964-03-16 | 1969-05-29 | Corning Glass Works | Akustische Vorrichtung |
| DE3224224A1 (de) * | 1981-07-02 | 1983-01-20 | Antiphon Aktiebolaget, 17206 Sundbyberg | Schalldaempfer |
-
1988
- 1988-11-02 DE DE3837173A patent/DE3837173B4/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1476493A1 (de) * | 1964-03-16 | 1969-05-29 | Corning Glass Works | Akustische Vorrichtung |
| DE3224224A1 (de) * | 1981-07-02 | 1983-01-20 | Antiphon Aktiebolaget, 17206 Sundbyberg | Schalldaempfer |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9405572U1 (de) * | 1994-04-02 | 1994-07-07 | Thermo Technik TTS Dipl.-Ing. Janusz Swistak, 29525 Uelzen | Schalldämpfer mit katalytischer Neutralisierung von Abgasen |
| DE19949271B4 (de) * | 1999-10-12 | 2005-08-18 | Zeuna-Stärker GmbH & Co KG | Schalldämpfer für die Abgasanlage eines durch einen Verbrennungsmotor angetriebenen Kraftfahrzeugs |
| DE102004057413A1 (de) * | 2004-11-26 | 2006-06-29 | Mahle Filtersysteme Gmbh | Schalldämpfer für eine Brennkraftmaschine |
| WO2025232662A1 (zh) * | 2024-05-06 | 2025-11-13 | 上海理想汽车科技有限公司 | 进气管、发动机进气系统以及车辆 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3837173B4 (de) | 2005-08-25 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2738600A1 (de) | Schalldaempfer | |
| DE1476493A1 (de) | Akustische Vorrichtung | |
| DE2259539A1 (de) | Schalldaempfer | |
| DE2737049A1 (de) | Auspuffschalldaempfer | |
| DE7815666U1 (de) | Schalldaempfer fuer brennkraftmaschinen | |
| DE2131410A1 (de) | Schalldaempfer | |
| DE3807948C2 (de) | ||
| DE3837173B4 (de) | Abgasschalldämpfer | |
| DE3724087C2 (de) | ||
| DE3729219C2 (de) | Abgasschalldämpfer | |
| EP1507071A1 (de) | Abgasschalldämpfer | |
| DE3836589C2 (de) | Kompaktschalldämpfer für Nutzfahrzeuge | |
| EP1400662A1 (de) | Resonatorschalldämpfer | |
| DE2930775C2 (de) | Absorptionsschalldämpfer für Abgase | |
| DE3125083C2 (de) | Schalldämpfer für Fahrzeugmotoren | |
| DE1924298A1 (de) | Schalldaempferanlage | |
| DE2256655A1 (de) | Schalldaempfer | |
| DE1426202A1 (de) | Auspuff-Schalldaempfer | |
| EP1437489A1 (de) | Abgasanlage | |
| DE3733711C2 (de) | Schalldämpfer für Gasströmung | |
| EP0158013A1 (de) | Reflexionsschalldämpfer für Brennkraftmaschinen | |
| DE2113678C3 (de) | Schalldämpfer für Auspuffgase von Brennkraftmaschinen | |
| DE2231617A1 (de) | Schalldaempfer fuer drucklufthaemmer | |
| DE10301138A1 (de) | Platzsparende Abgasnachbehandlungseinheit mit ineinanderliegenden Hin- und Rückströmbereichen bei gleichseitigem Gasein- und -austritt | |
| DE19817026C2 (de) | Dämpfungselement zur Verwendung in einem Auspuffkanal |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8120 | Willingness to grant licences paragraph 23 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |