DE3834603A1 - Baumaschine mit einem anbauteil - Google Patents
Baumaschine mit einem anbauteilInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Baumaschine mit einem Anbauteil, vor allem
einen Bagger mit einem Steuereinheiten enthaltenden Fahrerhaus auf
einem Unterbau, der einem Räder und/oder Haltepratzen an Teleskoparmen
aufweisenden Traggestell drehbar zugeordnet sowie mit einem einends
schwenkbar angelenkten Ausleger für wenigstens ein Bearbei
tungswerkzeug versehen ist.
Derartige Bagger sind beispielsweise der AT-PS 3 05 910 zu entnehmen.
Sie sind schnell bewegbar und daher auch in schwierigen
Geländeverhältnissen einzusetzen. Zum Fortbewegen des Baggers wird das
vordere Ende des Unterbaues während des Betriebes durch Abstützen
eines Grabwerkzeuges od. dgl. gegen den Erdboden angehoben, der Bagger
durch Betätigen des Auslegers vor und zurück bewegt bzw. durch Drehen
des jenes Fahrerhaus enthaltenden Oberbaues gelenkt und dann wieder
auf die Haltepratzen abgesenkt, so daß sich bei Wiederholung dieser
Bewegungsabläufe eine schreitendes Fortbewegen ergibt. Zur Anpassung
eines derartigen Baggers an die Geländeunebenheiten ist es bekannt,
jeden Tragarm für sich und unabhängig von seinem Partner in einer
Vertikalebene schwenkbar zu lagern.
Besondere Nachteile sind bei derartigen Baggern dadurch gegeben, daß
die im Oberbau unterhalb des Fahrerhauses sich befindenden
Maschinenteile, insbesondere der Antrieb, sehr schwer zugänglich sind,
da Schreitbagger besonders schmal sein sollen, das Platzangebot für
Einbauten also beschränkt bleibt. Darüber hinaus hat es sich gezeigt,
daß die gesamte Lärmentwicklung der Maschine bisher verhältnismäßig
ungehindert in den Innenraum des Fahrerhauses bzw. der Fahrerkabine
dringt und hierdurch die Tätigkeit des Fahrers, somit auch die
Sicherheit, erheblich beeinträchtigt. Hierzu hat es sich als günstig
erwiesen, das Fahrerhaus kippbar zu gestalten.
Angesichts dieser Gegebenheiten hat sich der Erfinder das Ziel gesetzt,
eine Baumaschine der eingangs erwähnten Art mit einem Anbauteil so
auszugestalten, daß der Anbauteil auf einfache Weise, betriebssicher
und schnell festzulegen ist. Darüber hinaus soll eine gegen Schall
übertragung weitestgehend abgeschirmte Verbindung geschaffen werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt, daß zwischen dem Anbauteil einerseits
sowie der Baumaschine od. dgl. andererseits Kupplungspaarungen zum
Festlegen des Anbauteils an der Baumaschine vorgesehen sind, wobei die
Kupplungspaarung aus einem von dem damit ausgerüsteten Teil abragenden
Verschlußelement und einem in dieses in die Verschlußlage einsetzbaren
Riegelorgan eines Gegenelementes des anderen Teils besteht.
Von besonderer selbständiger erfinderischer Bedeutung ist die
Ausbildung des Verschlußelementes und seines Gegenpartners, dank deren
ein schnelles Verbinden zweier Teile erreicht wird, ohne daß es
aufwendiger Manipulationen bedarf. Hierzu ist das Verschlußelement
erfindungsgemäß als nach unten offener Haken ausgebildet,
vorteilhafterweise als Platte aus Stahl od. dgl. mit einem von deren
Unterkante ausgehenden Sackschlitz. Dieses Verschlußelement sitzt in
Verschlußlage einem etwa horizontal verlaufenden Riegelorgan des
Gegenelementes auf.
Außerdem umfängt dieses Verschlußelement in Verschlußlage das
bolzenartige Riegelorgan, d. h. letzteres liegt dem gerundeten
Tiefsten des Sackschlitzes an, um einen festen Sitz zu gewährleisten.
Günstigerweise ist das Verschlußelement mit einem das Riegelorgan in
Verschlußlage untergreifenden Verschlußbolzen versehen, welcher in
dieser Verschlußlage - in jener Platte verlaufend - den Sackschlitz
durchquert und nach unten hin schließt.
Dieser Verschlußbolzen ist erfindungsgemäß selbsttätig in seine beiden
Endstellungen überführbar. Er ist in einer Längsbohrung des
Verschlußelementes geführt und seines freies Ende kann hinter die Haken
öffnung bzw. den Sackschlitz zur Freigabe zurückgezogen werden.
Die Führung des Verschlußbolzens in der Längsbohrung erfolgt mittels
eines an ihn angelenkten Schwenkorganes, das seinerseits im Abstand zu
dem Gelenk durch einen festen Achsbolzen an einen Festpunkt des ihm
zugeordneten Vorrichtungsteiles angelenkt ist; dieses Schwenkorgan ist
um seinen Achsbolzen zumindest in einem Winkel schwenkbar, der die
Länge des Weges des Längsbolzens zwischen seinen Endstellungen
bestimmt.
Als besonders günstig hat sich erwiesen, das Schwenkorgan als
Winkelhebel oder Winkelschwinge mit im Kniebereich vorgesehenem
Achsbolzen auszubilden. Der eine Arm des Winkelhebels ist an den
Verschlußbolzen angelenkt, während der auf der anderen Seite jenes
festen Achsbolzens liegende andere Arm mit einem Steuerbolzen
gelenkig verbunden wird, der seinerseits um einen Festpunkt geschwenkt
zu werden vermag.
Die Hauptflächen des an den Winkelhebel angelenkten Laschenendes des
Verschlußbolzens - das ein quer gerichtetes Langloch für den
entsprechenden Gelenkbolzen anbietet - und der Winkelhebel verlaufen
parallel zueinander.
Der dem Verschlußhebel ferne Hebelarm des Winkelhebels drückt gegen
einen Kraftspeicher des Steuerbolzens, wodurch die Endstellungen des
Verschlußbolzens lagegesichert sind; in beiden Endstellungen des
Winkelhebels hält in Abhängigkeit von ihrer Einstellung eine den
Steuerbolzen umfangende Schraubenfeder den Winkelhebel in dieser
Stellung, bis eine Führungskraft die Überführung des Winkelhebels in
seine jeweils andere Lage veranlaßt.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Schwenklager als den
Steuerbolzen und den diesen umgebende koaxiale Schraubenfeder
aufnehmende Büchse ausgebildet und an seinem dem Steuerbolzen fernen
Ende an eine Gelenkachse angeschlossen.
Im Rahmen der Erfindung liegt, daß die Achsbolzen der Gelenke und/oder
die Riegelorgane der Verschlußeinheit/en schallisoliert gelagert sind,
um bei besonderen Anwendungen der erfindungsgemäßen Aufhängung
Schallbrücken zu vermeiden. So ruht das bolzenartige Riegelorgan
beidends in einem schallisolierendem Werkstoff, der bevorzugt als eine
um das Ende des Riegelorgans angebrachte Lagerscheibe ausgebildet ist,
die von einem ringartigen Teil einer andernends festgelegten
Halteplatte umgeben ist, wobei beide Halteplatten in einem Abstand
zueinander verlaufen, der zumindest der Breite des Verschlußorgans
entspricht. Entsprechend kann auch die Achse des Gelenkes in einem
schallisolierenden Werkstoff, z. B. einer Gummischeibe, lagern.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in
Fig. 1 die skizzierte Seitenansicht eines Schreitbaggers mit Aus
leger und Fahrerkabine;
Fig. 2 einen Teil der Fig. 1 mit veränderter Lage der Fahrerkabine;
Fig. 3 einen Teil der Draufsicht zu Fig. 1;
Fig. 4 die vergrößerte Frontansicht zu Fig. 1;
Fig. 5 ein Detail aus Fig. 1 in vergrößertem Schnitt;
Fig. 6 ein teilweise geschnittenes und gegenüber Fig. 1 vergrößer
tes Teil der Fahrerkabine;
Fig. 7 das Teil der Fig. 6 in vergrößerter Seitenansicht und
veränderter Lage an einem Gegenstück;
Fig. 8 eine verkleinerte Draufsicht auf Fig. 7;
Fig. 9 ein Detail aus Fig. 8.
Ein Schreitbagger 10 weist auf einem Traggestell 12 einen Drehkranz 14
mit um eine Achse A drehbarer Fahrerkabine 16 auf. Diese ruht auf
einem Drehsockel 18, der zum einen innerhalb eines Gehäuses 20 einen
in der Zeichnung aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht
wiedergegebenen Antriebsmotor trägt sowie zum anderen einen Ausleger
22, dessen Oberarm 22 a bei 23 an Lagerständern 21 des Drehsockels 18
vertikal schwenkbar angelenkt sowie andernends durch einen
Gelenkbolzen 24 mit einem Arbeitsarm 30 des Auslegers 22 verbunden
ist.
Oberhalb des Oberarms 22 a verlaufen zwischen ihm und dem Arbeitsarm
30 zum einen eine beidends angelenkte Kolben/Zylinder-Einheit 15, die
eine Drehung des Arbeitsarmes 30 um den Gelenkbolzen 24 steuert, sowie
zum anderen unterhalb des Oberarms 22 a eine an ihn und den Tragsockel
18 angelenkte zweite Kolben/Zylinder-Einheit 26 zur Neigungsver
stellung des Oberarms 22 a von Ausleger 22.
In einem Hohlprofil 31 des Arbeitsarmes 30 ist ein Profilarm 32
teleskopartig verschiebbar, an dessen freien Ende eine Schaufel 33 -
oder ein anderes austauschbar angebrachtes Werkzeug - bei 34
angelenkt sowie in Abstand zum Gelenk 34 mittels einer Schubstange 35
an eine Scherenlasche 36 des Profilarmes 32 angeschlossen ist. Diese
Scherenlasche 36 wird von einer Kolbenstange 38 eines nicht
erkennbaren Hydraulikantriebs in einem Kolbengehäuse mehreckigen
Querschnitts bewegt.
Wie Fig. 1 bis 3 erkennen lassen, ragt vom Traggestell 12 heckwärts
ein Paar von - an eine Traverse 40 mittels zueinander ab
standsveränderlicher Schwingarme 41 angeschlossenen - Rädern 42 ab.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Traggestells 12 sind - jeweils
an einem schwenkbaren Telskoparm 44 mit diesem höhenveränderlich -
Haltepratzen 45 durch ein Gelenk 46 angefügt. Mit 43 sind in Fig. 1
Kolben/Zylinder-Einheiten zwischen Traggestell 12 und Schwingarm 41
bzw. Teleskoparm 44 kenntlichgemacht.
Die Fahrerkabine 16 mit Fahrersitz 17 und nicht erkennbaren
Steuereinheiten für die Baggerbewegungen ist an ihrer Frontseite 16 f
durch Gelenke 48 an vom Drehsockel 18 aufragenden Lagerstützen 49
aufgehängt sowie gemäß Fig. 2 zum Ausleger 22 hin schwenkbar. Die
Achslinie E der Gelenke 48 verläuft in einem Abstand h vom Drehsockel
18 oberhalb der Schwenkachse 23 des Auslegers 22; so daß die gemäß
Fig. 4 sich über die gesamte Fahrzeugbreite a erstreckende
Fahrerkabine 16 verhältnismäßig weit auslegerwärts umgelegt zu werden
vermag. Jener Abstand h entspricht etwa einem Drittel der Kabinenhöhe
i. Etwa in Höhe der Gelenke 48 ist eine Stufung der Fahrerkabine zu
erkennen; im Heckbereich endet sie an dieser Stufenebene, da sie
dort dem angepaßten Gehäuse 20 aufliegt.
Die umgelegte Fahrerkabine 16 ist nach unten hin zumindest oberhalb
des Gehäuses 20 durch Bodenbleche 15 geschlossen, welche das Gehäuse
20 bei betriebsbereit zurückgeklappter Fahrerkabine 16 nach oben hin
abdecken. Die Bodenbleche sind mit einer Schallschutzschicht überzogen.
Wie Fig. 5 verdeutlicht, bestehen die Gelenke 48 zum einen aus einem
Mantelring 50 der Lagerstütze 49, der einen Gelenkring 51 mit
integriertem Lagerring 52 aus Gummi od. dgl. schallisolierendem Werk
stoff umfängt, sowie zum anderen aus einem im Lagerring 52
schallisoliert drehbaren Achsbolzen 54, der beidends in Lagerlaschen
55 der Fahrerkabine 16 sitzt. Der Lagerring 52 kann auch unmittelbar
vom Mantelring 50 umgeben sein.
Den Gelenken 48 liegen an einem Querprofil 56 der Fahrer
kabinenheckseite 16 h hakenartige Verschlußstücke 57 gegenüber, die bei
betriebsbereit eingesetzter Fahrerkabine 16 nach Fig. 1, also in
Verschlußstellung, in sockelseitigen Gegenlagern 58 ruhen. Diese sind
in Fig. 7 zu erkennen und an Ständerprofilen 59 des Drehsockels 19
verschweißt.
Das Verschlußstück 57 besteht aus einer Platte 60 der Breite b von
beispielsweise 45 mm, von deren Unterkante ein Sackschlitz 61 mit
gerundetem Tiefstem ausgeht. Dieser wird von einer beidends offenen
Längsbohrung 62 der Platte 60 durchquert. In der Längsbohrung 62 ist ein
Verschlußbolzen 64 eines Durchmessers d von etwa 20 mm verschieblich
gelagert, welcher in der Öffnungsstellung nach Fig. 6 den Sackschlitz
61 freigibt und diesen in Verschlußlage der Fig. 7 durchgreift.
Dieser Verschlußbolzen 64 ist mit einem Anschlagkragen 65 zur Be
grenzung des Schubweges und einer Gelenklasche 66 einstückig. Letztere
ist ihrerseits mittels eines Gelenkbolzens 67 an eine beidends
geschlitzte Winkelschwinge 68 angelenkt; der Gelenkbolzen 67 durch
setzt ein querstehendes Langloch 69 der Gelenklasche 66 sowie den
langen Schenkel 68 n der Winkelschwinge 68 im Bereich eines
Endschlitzes 70. Die Winkelschwinge 68 ist an ihrem Knie um einen
festliegenden Achsbolzen 71 begrenzt schwenkbar.
Der kürzere Schenkel 68 q der Winkelschwinge 68 ist durch einen
Gelenkbolzen 67 q mit einem in einen Endschlitz 71 q der Winkelschwinge
68 ragenden Laschenende 72 eines von einer Feder 74 an einen Schwenk
lager 76 gehaltenen Steuerbolzens 73 verbunden. Das Schwenklager 76
ist um eine Gelenkschraube 77 drehbar, die an einer Halteplatte 78 des
Querprofils 56 gelagert.
In Fig. 8 sind durch Achsen B 1 und B 2 zwei Endstellungen jener Win
kelschwinge 68 - und damit des Verschlußbolzens 64 - verdeutlicht,
die Weglänge der Bolzenachse F des Gelenkbolzens 67 bei dessen
Bewegung um jenen Achsbolzen 71 ist mit n bezeichnet. Der Ver
schlußbolzen 64 wird in seiner Verschlußstellung nach Fig. 7 über die
Winkelschwinge 68 von jener Feder 74 gehalten und gegen ihre Kraft in
die andere Endlage überführt. Hierzu ist an der Winkelschwinge 68 eine
Einsatzhülse 75 etwa rechtwinklig zur Achslinie B 1 angeschweißt, in
die ein nicht gezeigter Stellhebel eingesetzt wird; mit diesem wird
die Einsatzhülse 75 aus der einen Endlage unter Überwindung der
dazwischenliegenden Totpunktstellung in die andere Endlage überführt.
Beispielsweise verläuft diese Einsatzhülse 75 in dargestellter Ver
schlußlage in einem Winkel e von etwa 25° zum Querprofil 56.
In Öffnungsstellung des Verschlußstückes 57 kann dessen Sackschlitz 61
über einen festliegenden Rundstab als Riegelorgan 80 des Gegenlagers
58 geführt werden. Das Riegelorgan 80 ist beidends in jeweils einer
eine Teilkreiskontur anbietende Haltescheiben 58 a , 58 b des Gegenlagers
58 befestigt, deren jede in einer kreisförmigen Ausnehmung 81 eine
Gummischeibe 82 mit zentrischem Rundstabdurchbruch 83 hält - das
Riegelorgan 80 ist somit ebenfalls schallisoliert gelagert.
Die Fahrerkabine 16 ist in den schallisolierenden Gummielementen 52, 82
geräuscharm aufgehängt, an Teile des Drehsockels 18 grenzende
Anschlußlinien der Fahrerkabine 16 sind ebenfalls mit Schall
isolationen 79 versehen (Fig. 2). Diese Art der Aufhängung
gewährleistet, daß die Fahrgeräusche und dgl. des Baggers 10 nur in
geringem Umfang in die Fahrerkabine 16 gelangen.
Claims (23)
1. Baumaschine mit einem Anbauteil, insbesondere Bagger mit einem
Steuereinheiten enthaltenden Fahrerhaus auf einem Unterbau, der
einem Räder und/oder Haltepratzen an Teleskoparmen aufweisenden
Traggestell drehbar zugeordnet sowie mit einem einends schwenkbar
angelenkten Ausleger für wenigstens ein Bearbeitungswerkzeug
versehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Anbauteil (16) einerseits sowie der Baumaschine
(10) anderseits Kupplungspaarungen (57, 58) zum Festlegen des
Anbauteils an der Baumaschine vorgesehen sind, wobei die
Kupplungspaarung aus einem von dem damit ausgerüsteten Teil (16)
abragenden Verschlußelement (57) und einem in dieses in die Ver
schlußlage einsetzbaren Riegelorgan (80) eines Gegenelements (58)
des anderen Teiles (58) besteht.
2. Baumaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer die
Kupplungspaarung/en (57, 58) aufweisenden Seite (16 h ) des damit
ausgerüsteten Teiles (16) eine mit Gelenken (48) versehene Seite
(16 f ) gegenüberliegt und der Teil dazwischen aufgehängt ist.
3. Baumaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verschlußelemente (57) und die Gegenelemente (58) mit den Gelenken
(48) etwa in einer Ebene verlaufen.
4. Baumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch
einen nach unten offenen Haken als Verschlußelement (57), der ei
nem etwa horizontal verlaufenden Riegelorgan (80) des Gegen
elementes (58) in Verschlußlage aufsitzt.
5. Baumaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in eine
etwa vom Teil (16) bzw. einem Querträger (56) von diesem seitlich
abragende, im wesentlichen vertikal verlaufende Stahlplatte (60)
od. dgl. von deren Unterkange ein Sackschlitz (61) mit gerundetem
Tiefstem eingebracht ist.
6. Baumaschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verschlußelement (57) in Verschlußlage das bolzenartige
Riegelorgan (80) umfängt bzw. dieses den Sackschlitz (61)
durchgreift und dessen Tiefstem anliegt.
7. Baumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verschlußelement (57) mit einem das
Riegelorgan (80) in Verschlußlage unterfangenden Verschlußbolzen
(64) versehen ist, zwischen dem und dem Tiefsten des Sackschlitzes
(61) das Riegelorgan festgelegt ist.
8. Baumaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß im Verschlußelement (57) bzw. in der
Stahlplatte (60) in Abstand zum Tiefsten des Sackschlitzes (61)
eine Längsbohrung (62) für den Verschlußbolzen (64) verläuft,
dessen freies Ende hinter die Hakenöffnung bzw. den Sackschlitz
zurückziehbar angeordnet ist.
9. Baumaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verschlußbolzen (64) an ein Schwenkorgan
(68) angelenkt und von diesem betätigbar ist.
10. Baumaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schwenkorgan (68) in Abstand zur Bolzen
anlenkung (67) von einem festen Achsbolzen (71) durchsetzt sowie
um diesen zumindest in einem die Länge (n) des Weges des Ver
schlußbolzens (64) bestimmenden Winkel schwenkbar ist.
11. Baumaschine nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß
Verschlußbolzen (64) und Schwenkorgan (68) in einer gemeinsamen
Ebene oder in parallelen Ebenen zueinander angeordnet sind sowie
die Achse der Bolzenanlenkung (67) parallel zum Achsbolzen (71)
verläuft.
12. Baumaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schwenkorgan (68) ein Winkelhebel ist,
dessen einer Arm (68 n ) an den Verschlußbolzen (64) angelenkt und
dessen auf der anderen Seite des festen Achsbolzens (71) liegender
zweiter Arm (68 q ) mit einem Steuerbolzen (73) gelenkig verbunden
ist, der um einen Festpunkt (77) schwenkbar ist.
13. Baumaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß den
einen Arm (68 n ) des Winkelhebels (68) und ein Laschenende (66) des
Verschlußbolzens (64) ein Gelenkbolzen (67) durchsetzt, der ein
quer zur Verschlußbolzenachse gerichtetes Langloch (89) des La
schenendes durchgreift.
14. Baumaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß der dem Verschlußbolzen (64) ferne Hebelarm
(68 q ) des Winkelhebels (68) gegen einen Kraftspeicher (74) des
Steuerbolzens (73) führbar ist.
15. Baumaschine nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß Kraftspeicher (74) und Steuerbolzen (73) in
einem Schwenklager (76) angeordnet sind.
16. Baumaschine nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schwenklager (76) als den Steuerbolzen (73) und eine diesen
umgebende koaxiale Schraubenfeder (74) aufnehmende Büchse
ausgebildet und an seinem dem Steuerbolzen fernen Ende an eine
Gelenkachse (77) angeschlossen ist.
17. Baumaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß der Winkelhebel (68) in seinem Kniebereich mit
einem seitlichen Hebelansatz (75) versehen und mit diesem um
seinen Achsbolzen (71) aus einer Endstellung (B 1; B 2) in seine
andere Endstellung (B 2; B 1) überführbar ist.
18. Baumaschine nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verschlußbolzen (64) des Verschlußelements (57) selbsttätig in
seine Verschlußlage überführbar ist.
19. Baumaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem Schaft des Verschlußbolzens (64)
und seinem in einem Schlitz (70) des Winkelhebels (68) befind
lichen Laschenende (66) ein Anschlag (65) verläuft.
20. Baumaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß die Achsbolzen (54) der Gelenke (48) und/oder
die Riegelorgane (80) der Verschlußeinheit/en (57/58) schall
isoliert gelagert sind.
21. Baumaschine nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die
Achse (54) des Gelenkes (48) in einem schallisolierenden
Werkstoff, z. B. einer Gummischeibe (52), lagert.
22. Baumaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß das bolzenartige Riegelorgan (80) beidends in
einem schallisolierendem Werkstoff (82) ruht.
23. Baumaschine nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der
schallisolierende Werkstoff um das Ende des Riegelorgans (80) eine
Lagerscheibe bildet, die von einem ringartigen Teil einer
andernends festgelegten Halteplatte (58 a ; 58 b ) umgeben ist, wobei
beide Halteplatten in einem Abstand zueinander verlaufen, der
zumindest der Breite (b) des Verschlußorgans (57) entspricht.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883834603 DE3834603C2 (de) | 1988-10-11 | 1988-10-11 | Baumaschine mit einem Anbauteil |
| AT233289A AT396798B (de) | 1988-10-11 | 1989-10-10 | Baumaschine mit einem anbauteil |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19883834603 DE3834603C2 (de) | 1988-10-11 | 1988-10-11 | Baumaschine mit einem Anbauteil |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3834603A1 true DE3834603A1 (de) | 1990-04-12 |
| DE3834603C2 DE3834603C2 (de) | 1996-09-12 |
Family
ID=6364875
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19883834603 Expired - Fee Related DE3834603C2 (de) | 1988-10-11 | 1988-10-11 | Baumaschine mit einem Anbauteil |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| AT (1) | AT396798B (de) |
| DE (1) | DE3834603C2 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: HIEBSCH & PEEGE AG, SCHAFFHAUSEN, CH |
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