DE3825166C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Durchlaufer
hitzer für eine Kaffee- oder Teemaschine, mit einer Heizung und
einem mit dieser in Wärmekontakt stehenden Wasserkanal, der
einerseits über einen Wassereinlauf mit einem gegenüber dem
Durchlauferhitzer höher gelegenen Wassertank und andererseits
über einen Wasserauslauf mit einem gegenüber dem Durchlauferhitzer
höher gelegenen Ausflußrohr in Verbindung steht, wobei bei
eingeschalteter Heizung das Wasser derart erhitzt wird, daß es
vom Wassertank zum Ausflußrohr gefördert wird.
Es ist bereits eine Haushaltsmaschine zur Herstellung von Kaffee
bzw. Tee bekannt (DE-OS 20 10 675), die im wesentlichen aus einem
Wasserbehälter, einem Durchlauferhitzer, einem Filter und einem
unter den Filter stellbaren Getränkebehälter besteht. Weiterhin
sind Leitungen zum Überführen des Wassers aus dem Wasserbehälter
in den Getränkebehälter vorhanden. Zwischen den Leitungen ist der
beim Erhitzen des Wassers auch als Pumpe dienende Durchlaufer
hitzer angeordnet, dessen Pumpleistung durch die aufsteigenden
Dampfblasen beim Kochvorgang erzeugt wird. Der Wasserbehälter be
steht aus zwei Kammern, denen jeweils eine Fördereinrichtung bzw.
ein Trakt einer Fördereinrichtung zugeordnet ist, durch die das
Wasser aus der einen Kammer zum Brühgut und das Wasser aus der
anderen Kammer unter Umgehung des Brühgutes unmittelbar in den
Getränkebehälter förderbar ist. Eine derartige Haushaltsmaschine
ist sehr aufwendig und teuer.
Darüber hinaus ist eine elektrische Kaffeemaschine mit einem un
terhalb einer Abstellplatte für eine Kaffeekanne angeordneten,
plattenförmigen Durchlauferhitzer für das Brühwasser eines offe
nen Filtersystems bekannt (DE 24 37 775 C2), in dem der Wasser
kanal in der horizontalen Ebene verläuft. An dem U-förmigen Was
serkanal liegt mit Wärmekontakt radial außerhalb ein zum Wasser
kanal parallel verlaufender Rohrheizkörper an. Die obere Begren
zungsfläche des Wasserkanals steigt kontinuierlich vom Wasserein
lauf bis zum Wasserauslauf an, so daß in Strömungsrichtung sich
der Querschnitt des Wasserkanals vergrößert. Dadurch sollen
Schnorchelgeräusche vermieden und ein gleichmäßiger Wasserlauf
erreicht werden.
Aus der DE 86 19 510 U1 ist ein Durchlauferhitzer für Getränkebereiter
bekannt, bei dem das zur Erhitzung von Wasser dienende
Wasserrohr ein vom Wasserauslauf zum Wassereinlauf verlaufendes
Gefälle aufweist. Dieser Verlauf des Wasserrohrs soll dazu dienen,
daß die Temperatur des Brühwassers auf einfache Weise noch
weiter erhöht wird, ohne den auf hufeisenförmigen Verlauf des
Wasserrohrs und des Rohrheizkörpers zu verlassen. Demgegenüber
hat aber dieser Durchlauferhitzer den Nachteil, daß bei jedem
Brühende noch Restwasser am tiefsten Punkt, nämlich am Wassereinlauf,
zurückbleibt, so daß ein Korrodieren des Wasserkanals eintreten
kann. Weiterhin können sich im Restwasser des Wasserkanals
Bakterien und Schmutzreste bilden bzw. ablagern, die dann beim
nächsten Gebrauch der Getränkemaschine in das Brühgetränk gelangen
können. Weiterhin hat dieser Durchlauferhitzer den Nachteil,
daß mit ihm kein Dampf zur Erwärmung von kalten Getränken hergestellt
werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Durchlauferhitzer
für eine Kaffee- oder Teemaschine zu schaffen, durch den neben
dem Erhitzen und Fördern von Wasser stets gleicher Qualität auch noch Dampf mit geringem
Naßdampfanteil erzeugt werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der
Durchlauferhitzer einen zur Dampferzeugung dienenden Dampfkanal aufweist,
der ebenfalls in Wärmekontakt mit der Heizung steht, daß
der Wasserkanal vom Wassereinlauf zum Wasserauslauf ein Gefälle
aufweist und daß der Dampfkanal mit einem in umgekehrter Richtung
verlaufenden Gefälle versehen ist.
Durch die Erfindung wird zum
einen sichergestellt, daß nach einem abgeschlossenen Brühvorgang
sämtliches Restwasser den noch heißen Wasserkanal passieren muß,
so daß es dort vollständig verdampft. Dies hat auch den Vorteil,
daß ein Korrodieren und eine Verunreinigung des vorzugsweise aus
Kupfer oder Aluminium bestehenden Wasserkanals vermieden wird.
Zum anderen wird sichergestellt, daß bei einem derartigen Durchlauferhitzer
zusätzlich noch Dampf in einem separaten Dampfkanal
erzeugt werden kann, der nur dann ausreichend schnell heiß wird,
wenn im Wasserrohr kein Restwasser vorhanden ist und wenn das
Gefälle des Dampfkanals gerade umgekehrt zum Gefälle des Wasserrohrs
verläuft, wobei der Naßdampfanteil (überhitzter Dampf) sehr
gering gehalten wird, so daß Wärmeverluste bei dieser optimalen
Verdampfung sehr klein sind. Hierdurch kann besonders schnell ein
kaltes Getränk wie Milch, Kakao etc. aufgewärmt werden.
Durch die Erfindung wird außerdem die gleichmäßige Förderung des
Brühwassers in den Filter begünstigt. Dies ist insbesondere dann
der Fall, wenn der Querschnitt des Wasserkanals vom Wassereinlauf
zum Wasserauslauf vergrößert, da der sich beim Erhitzen
des Wassers im Durchlauferhitzer bildende Dampf in seinem Volumen
zunimmt und somit eine Behinderung für das Wasser nicht
darstellt. Gleichzeitig nimmt, um am Auslaß des Dampfkanals möglichst
hohen Druck zu erreichen und den Naßdampfanteil noch mehr
zu reduzieren, der Dampfkanal vom Einlaß zum Auslaß ab.
Eine besonders gleichmäßige Wasser- bzw. Dampferhitzung wird
erreicht, wenn die Gefälle des Wasser- und des Dampfkanals
kontinuierlich verlaufen. Dabei kann es von Vorteil sein, wenn dem Durchlauferhitzer
zur Förderung des Wassers im Wasserrohr eine Zwangsförderanlage
vor- bzw. nachgeschaltet ist.
Damit das Wasser im Wasserkanal besonders gleichmäßig aufgeheizt
werden kann, also der Wasserkanal besonders lang ausgebildet ist,
und auch noch in ausreichender Menge Dampf im Dampfkanal erzeugt
werden kann, ist in einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen,
daß der Wasserkanal, der Dampfkanal und die Heizung konzentrisch
zueinander verlaufen und daß der Wasserkanal radial außerhalb
der Heizung und der Dampfkanal radial innerhalb der Heizung
kreis- bzw. U-förmig erstreckt. Diese Anordnung ermöglicht eine
besonders gleichmäßige Wärmebeaufschlagung des Wasser- und Dampfkanals,
da für das Aufheizen des Wassers viel mehr Energie als
für die Verdampfung von geringen Wassermengen im Dampfkanal
benötigt wird. Um die Wärmebeaufschlagung sowohl für den Wasser-
wie für den Dampfkanal zu optimieren, kann zusätzlich zur ersten
Heizung mindestens eine weitere Heizung vorgesehen sein.
Um einen ausreichende Verdampfung im Dampfkanal zu erreichen,
verläuft der Dampfkanal vom Einlaß zunächst von außen bis etwa zur
Mitte des Durchlauferhitzers und gelangt von dort in mehreren,
konzentrisch zur Mitte und radial hintereinander verlaufenden
Abschnitten zum Auslaß. Durch diese Anordnung wird weiterhin ermöglicht,
daß die Auslässe des Dampf- und des Wasserkanals sowie die
Abschlüsse der Heizungen nur auf einer Seite des Wassererhitzers
ausgebildet sind. Dies erleichtert die Montage der Anschlüsse und
vereinfacht die Ausgestaltung des Gehäuses der Getränkezubereitungsmaschine.
Weiterhin wird durch den sich umkehrenden
Verlauf des Dampfkanals eine optimale Verdampfung erreicht, da
die Dampfgeschwindigkeit hierdurch herabgesetzt und damit die Wärmebe
aufschlagung des Dampfes je Wegeeinheit erhöht wird. Besonders einfach
läßt sich ein derartiger Dampfkanal herstellen, wenn die Abschnitte
in Draufsicht auf den Durchlauferhitzer nierenförmig
ausgebildet sind.
Damit eine besonders einfache Herstellung des Wassererhitzers
durch Gießen ermöglicht wird, sind die Kanäle nach oben hin offen
und werden durch einen Deckel bzw. durch eine Abstellplatte nachträglich
verschlossen. Der Deckel kann hierbei mit den einzelnen
Wandungen dichtend verstemmt, verlötet, verklebt, verschraubt
oder mit ähnlichen Befestigungs- oder Dichtmitteln dichtend
befestigt sein.
Eine Vergrößerung der Querschnitte der einzelnen Kanäle läßt sich
dadurch erreichen, daß zwei Durchlauferhitzer ohne Deckel spiegelbildlich
aufeinandersetzbar und dichtbar sind und daß die Wasserein-
und ausläufe und die Heizungen derart miteinander verbunden
werden, daß wiederum ein einziger Durchlauferhitzer entsteht.
Die Verbindung der beiden Wassererhitzerhälften erfolgt durch Löten,
Kleben, Schweißen, Verschrauben oder mit ähnlichen bekannten
Befestigungs-Dichtmitteln.
Um die Energie zum Erhitzen des Wasser bei Verwendung nur einer Heizung
besonders gut ausnützen zu können, ist in einer anderen
Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß auf der einen Seite des
Wassererhitzers die Wasserkanäle und auf der anderen Seite des
Wassererhitzers die Dampfkanäle ausgebildet sind.
Im folgenden werden mehrere, in der Zeichnung dargestellte
Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht eines erfindungsgemäßen Durchlaufer
hitzers mit einem im Querschnitt rechteckigen und ring
förmig verlaufenden Wasserkanal und einem konzentrisch
angeordneten, dampfbildenden Kanal sowie einer dazwischen
liegenden elektrischen Heizung,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie A-A gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Vorderansicht eines weiteren Wassererhitzers,
Fig. 4 eine Vorderansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels
eines Durchlauferhitzers mit zwei spiegelförmig zueinan
der angeordneten, über Schraubenbolzen oder Klammern mit
einander verbindbaren Durchlauferhitzern und
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Durchlauferhitzers
mit unterhalb der Kanäle vorgesehener Heizspirale.
In den Fig. 1 bis 3 ist der plattenförmige Durchlauferhitzer mit
2 bezeichnet, der aus einem Gußgehäuse 4 aus Stahl, Aluminium
oder sonstigem gut wärmeleitfähigem Material hergestellt sein
kann. Das plattenförmige Gußgehäuse 4 weist nach Fig. 2 in seinen
vertikal verlaufenden, ringförmigen Seitenwänden 6 zwei in einem
Ringabschnitt 30 übereinander angeordnete Heizungen 8, 10 auf,
die ringförmig bzw. gemäß Fig. 3 schraubenförmig ausgebildet sein
können.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, sind die beiden oberen Anschlußverbin
dungen 11 der Heizung 10 mit Abstand nebeneinander angeordnet.
Senkrecht unter diesen sind zwei weitere Steckverbindungen für
die untere Heizung 8 vorgesehen, die aber in Fig. 1 nicht er
sichtlich sind.
Die im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 und 2 dargestellten Hei
zungen 8, 10 können in Reihe, parallel zueinander oder einzeln
unabhängig geschaltet sein. Sind beispielsweise die Heizungen 8,
10 parallel zueinander geschaltet und weisen eine Betriebs
spannung von 220 V auf, ist es möglich
diese einzelnen (halbe Leistung des
Durchlauferhitzers) oder auch gemeinsam (volle Leistung des
Durchlauferhitzers) zu betreiben. Durch einen in der Zeichnung
nicht dargestellten Ein-/Ausschalter läßt sich ein mit zwei Hei
zungen von 110 V ausgerüsteter Durchlauferhitzer einmal mit
110 Volt und das andere Mal mit 220 Volt betreiben, indem so ge
schaltet wird, daß zum einen bei einer Hintereinanderschaltung
zweier Heizungen der Durchlauferhitzer 2 mit 220 Volt beauf
schlagt werden kann und daß zum anderen bei einer Parallelschal
tung dieser Heizungen der Durchlauferhitzer nur mit 110 Volt be
aufschlagt werden kann. Hierdurch wird dieselbe Heizvorrichtung
universell sowohl in Europa (220 Volt) wie auch in USA (110 Volt)
einsetzbar und ist daher auch kostengünstiger herzustellen und
vermeidet für die verschiedenen Länder verschiedene Kaffeemaschi
nentypen. Weiterhin wird die Lagerhaltung der Durchlauferhitzer
verringert.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist außerhalb der ringförmigen Heizung
8, 10 ein ringförmiger Wasserkanal 12 vorgesehen, der mit einem
Wassereinlauf 14 und einem Wasserauslauf 16 ausgestattet ist. Der
ringförmige Wasserkanal 12 weist vom Wassereinlauf 14 zum Wasser
auslauf 16 ein kontinuierliches Gefälle I auf. Dadurch ist bei hori
zontal eingebautem Durchlauferhitzer 2 (Fig. 2) gewähr
leistet, daß nach abgeschlossenem Brühvorgang sämtliches Was
ser aus dem Wasserkanal 12 abfließen kann. Damit ist ein Kor
rodieren des Wasserkanals 12 weitgehendst ausgeschlossen.
Konzentrisch zum Wasserkanal 12 und den Heizungen 8, 10 ist in
Fig. 1 und 2 innenliegend ein ausschließlich zur Dampferzeugung vorge
sehener Kanal 20 angeordnet, der aus einzelnen Kanalstücken 25,
26 und 28 besteht, die sich ringförmig radial hintereinander an
einanderreihen. Die einzelnen Kanalstücke 25, 26, 28 sind an ihren
Enden 27, 29 offen, und sie sind jeweils mit dem sich daran anschließen
den Kanalstück 26 bzw. 28 verbunden. An das Ende des Kanalstücks
28 schließt sich der nach Fig. 1 nach unten geradlinig auslaufen
de Dampfauslaß 24 an.
Damit ausschließlich und in genügender Menge Dampf im Dampfkanal
20 erzeugt wird, muß die Wasserzufuhr in den Dampfkanal 20 durch
eine Drosseleinrichtung (nicht dargestellt) gesteuert werden.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, liegt das mit dem Wassereinlaß 22 ver
bundene Kanalstück 25 tiefer als der mit dem Kanalstück 28 ver
bundene Dampfauslaß 24. Hierdurch erhält man vom Wassereinlaß 22
zum Dampfauslaß 24 eine kontinuierliche Steigung, so daß eine
sehr gute Verdampfung mit geringem oder fast keinem Naßdampfan
teil möglich ist. Der Dampf kann beispielsweise zur Zubereitung
von Cappuccino oder zum Erwärmen eines kalten Getränks benutzt
werden. Der dampfbildende Kanal 20 kann jedoch auch im
Außenbereich der Heizung 8, 10 vorgesehen sein.
In Fig. 3 verläuft der Wasserkanal 12 von links nach rechts spi
ralförmig fallend, während der Dampfkanal 20 von links nach
rechts schraubenförmig steigend verläuft.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, sind die Kanäle 20 und 12 nach oben
hin mittels einer Abdeckplatte 34, die gleichzeitig Heizplatte
ist, verschlossen.
Läßt man beispielsweise die Heizplatte 34 weg, so können zwei
identisch ausgebildete Gehäuse spiegelbildlich zueinan
der zusammengefügt werden, um ein einteiliges Gehäuse für einen
neuen Wasser- oder Durchlauferhitzer 2 zu bilden. Hierdurch wird
der Gesamtquerschnitt der Kanäle 12, 20 und somit auch die Heiz
kapazität (vier Heizungen) wesentlich vergrößert. Die einzelnen
Gehäuse können beispielsweise durch Nieten 36 bzw. Schrauben/Mut
tern (nicht dargestellt) oder auch durch Klammern 38 fest mitein
ander verbunden sein, wie dies Fig. 4 zeigt. Zur Abdichtung der
gegeneinander aufliegenden Gehäuse ist eine Ringdichtung 40
zwischen den Oberflächen der Gehäuse 4 vorgesehen (Fig. 4). Ande
re Verbindungsverfahren wie Kleben, Schweißen, Pressen, etc. sind
ebenfalls möglich.
Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 weisen die Kanäle 12 und 20
den gleichen konstanten Querschnitt auf, sie verlaufen aber - um
ein Gefälle I und II zu erhalten - schraubenförmig, ebenso wie
die einzige Heizung 10.
Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 liegen jeweils zwischen zwei
diametral gegenüberliegenden Kanälen 12 bzw. 20 die einzelnen
Heizungen 8 und 10. Da gemäß Fig. 4 ein Boden eines der Gehäuse 4
nunmehr nach oben gerichtet ist, dient dieser somit als Heizplat
te 34 für ein Gefäß. Bei dieser Ausführung sind zwei mit jeweils
geschlossenen Kanälen versehene Durchlauferhitzer 4 aufeinander
gesetzt. Die einzelnen Durchlauferhitzer 4 weisen jeweils nur
einen Kanal 12, 20 auf, so daß beispielsweise der obere als
Dampf- und der untere als Wasserkanal oder auch umgekehrt benutzt
werden kann. Bei einer hohen Dampf- bzw. Wasserförderung können
auch die Kanäle 12, 20 als Nur-Dampf- oder Wasserkanäle benutzt
werden.
Gemäß Fig. 5 kann zwischen jeweils zwei nebeneinanderliegenden
Kanälen 12 und 20 des Durchlauferhitzers 2 zur Aufnahme von Was
ser bzw. von Dampf eine Heizung 8 vorgesehen ein. Diese liegt
dann unterhalb und zwischen den Kanälen
12, 20.
Claims (9)
1. Elektrischer Durchlauferhitzer (2) für eine Kaffee- oder Teemaschine,
mit einer Heizung (8) und einem mit dieser in Wärmekontakt
stehenden Wasserkanal (12), der einerseits über einen
Wassereinlauf (14) mit einem gegenüber dem Durchlauferhitzer
(2) höher gelegenen Wassertank und andererseits über einen
Wasserauslauf (16) mit einem gegenüber dem Durchlauferhitzer
(2) höher gelegenen Ausflußrohr in Verbindung steht, wobei bei
eingeschalteter Heizung (8) das Wasser derart erhitzt wird,
daß es vom Wassertank zum Ausflußrohr gefördert wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchlauferhitzer (2) einen zur Dampferzeugung dienenden
Dampfkanal (20) aufweist, der ebenfalls in Wärmekontakt
mit der Heizung (8) steht, daß der Wasserkanal (12) vom Wassereinlauf
(14) zum Wasserauslauf (16) ein Gefälle (I) aufweist
und daß der Dampfkanal (20) mit einem in umgekehrter
Richtung verlaufenden Gefälle (II) versehen ist.
2. Durchlauferhitzer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Querschnitt des Wasserkanals (12) vom Wassereinlauf
(14) zum Wasserauslauf (16) zunimmt, wogegen der Querschnitt
des Dampfkanals (20) vom Einlaß (22) zum Auslaß (24) abnimmt.
3. Durchlauferhitzer nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gefälle (I) und (II) kontinuierlich verlaufen.
4. Durchlauferhitzer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wasserkanal (12), der Dampfkanal (20) und die Heizung
(8) konzentrisch zueinander verlaufen und daß sich der Wasserkanal
(12) radial außerhalb der Heizung (8) und der Dampfkanal
(20) radial innerhalb der Heizung (8) kreis- bzw. U-förmig
erstreckt.
5. Durchlauferhitzer nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Dampfkanal (20) von Einlaß (22) zunächst von außen bis
etwa zur Mittel des Wassererhitzers (2) verläuft und von dort
in mehreren, konzentrisch zur Mitte des Durchlauferhitzers und
radial hintereinander U-förmig verlaufenden Abschnitten (25,
26, 28) zum Auslaß (24) gelangt.
6. Durchlauferhitzer nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abschnitte (25, 26, 28) in Draufsicht auf den Wassererhitzer
(2) nierenförmig ausgebildet sind.
7. Durchlauferhitzer nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kanäle (12, 20) nach oben hin offen und durch einen
Deckel bzw. durch eine Abstellplatte (34) verschlossen sind.
8. Durchlauferhitzer nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Vergrößerung des Querschnittes der Kanäle (12, 20)
zwei Durchlauferhitzer (2) ohne Deckel (34) spiegelbildlich
aufeinanderaufsetzbar und dichtbar sind und daß die Wasserein-
und ausläufe (14, 16) bzw. 14, 16, 22, 24) derart miteinander
verbunden werden, daß wiederum ein einziger Wassererhitzer
(2) entsteht.
9. Durchlauferhitzer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Oberseite des Wassererhitzers (2) die Wasserkanäle
(12) und auf der Unterseite des Durchlauferhitzers die Dampfkanäle
(20) ausgebildet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3825166A DE3825166A1 (de) | 1988-07-23 | 1988-07-23 | Elektrischer durchlauferhitzer fuer eine getraenkezubereitungsmaschine |
| EP89110459A EP0353425A3 (de) | 1988-07-23 | 1989-06-09 | Elektrischer Durchlauferhitzer für eine Getränkezubereitungsmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE3825166A DE3825166A1 (de) | 1988-07-23 | 1988-07-23 | Elektrischer durchlauferhitzer fuer eine getraenkezubereitungsmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3825166A1 DE3825166A1 (de) | 1990-01-25 |
| DE3825166C2 true DE3825166C2 (de) | 1990-05-31 |
Family
ID=6359461
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3825166A Granted DE3825166A1 (de) | 1988-07-23 | 1988-07-23 | Elektrischer durchlauferhitzer fuer eine getraenkezubereitungsmaschine |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0353425A3 (de) |
| DE (1) | DE3825166A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007058373A1 (de) | 2007-12-05 | 2009-06-10 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Umschaltbarer elektrischer Durchlauferhitzer |
Families Citing this family (10)
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