DE3823928C2 - - Google Patents
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- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R31/00—Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
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- G01R1/07378—Multiple probes with individual probe elements, e.g. needles, cantilever beams or bump contacts, fixed in relation to each other, e.g. bed of nails fixture or probe card with provisions for altering position, number or connection of probe tips; Adapting to differences in pitch using an intermediate adapter, e.g. space transformers
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur
Feststellung von Geometriedaten bei der elektrischen Prüfung
von Leiterplatten nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 und eine Anordnung zur Durch
führung des Verfahrens nach dem Oberbegriff des Anspruchs 2.
Bei der Feststellung und Verwertung von Geometriedaten (Null
punkt, Abstand, Kontur) der Prüfpunkte auf einer Leiterplatte
wird beispielsweise durch Antippen eines Prüfpunktes auf einem
Grundadapter mit Hilfe einer Tastspitze zunächst ein Nullpunkt
festgelegt. Das Ausmessen der Daten kann beispielsweise durch
Lineale mit Rasterteilung erfolgen. Diese Daten werden dann in
den Prüfrechner eingegeben, der somit einen Bezugspunkt für die
Geometrie der Leiterplatte besitzt.
Es ist eine Anordnung aus der DE 29 20 226 A1 bekannt, die
einen prüflingsspezifischen Zwischenadapter zwischen dem Prüf
ling und dem Grundraster zur optimalen Kontaktierung der not
wendigen Prüfpunkte aufweist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
der eingangs genannten Art so fortzubilden, daß
eine einfache und schnelle Ermittlung der Geometriedaten der
Prüfpunkte durchführbar ist sowie eine Anordnung zur Durch
führung des Verfahrens zu schaffen.
Zur Lösung dieser Aufgabe weist ein Verfahren der eingangs
angegebenen Art die Merkmale des Kennzeichens des Anspruchs 1
und eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens die Merk
male des Kennzeichens des Anspruchs 2 auf.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung wird in vorteilhafter Weise
eine einfache und trotzdem genaue Feststellung eines Nullpunkts
im Prüfsystem durch die Anbringung einer Bohrung mit einer
Adapternadel ermöglicht. Der Ort dieser Adapternadel kann mit
einfachen Mitteln in einer Lernphase des Prüfsystems ermittelt
werden.
Die Erfindung wird anhand der Figuren erläutert, wobei
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Adaptersystem eines Prüf
automaten mit einem prüflingsspezifischen Zwischen
adapter,
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Grundadapter,
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Grundadapter mit mehreren
verschiedenen Prüflingen,
Fig. 4 eine weitere Draufsicht auf einen Grundadapter mit
mehreren gleichen Prüflingen und
Fig. 5 ein Verdrahtungsschaubild des Adapters zeigt.
In der Fig. 1 ist ein Adaptersystem für einen Prüfling P dar
gestellt, das eine Andruckeinheit AE, einen prüflingsspezifi
schen Zwischenadapter ZA mit Prüfnadeln N und ein Grundraster
GA mit Kontaktanschlüssen KA auf einer Kontaktfläche KF auf
weist. Die Verbindungen von den Kontaktanschlüssen KA zu dem
hier nicht dargestellten Prüfautomaten werden über Verbindungs
leitungen V hergestellt.
Die Fig. 2 zeigt dieselbe Anordnung wie Fig. 1 in der Drauf
sicht, es ist hier darüber hinaus eine Nullpunktnadel NO vor
handen, die den Nullpunkt (Bezugspunkt) für die Geometriedaten
des Prüflings P, bezogen auf den Nullpunkt des Grundrasters,
definiert.
Der prüflingsspezifische Zwischenadapter ZA weist somit an
der Prüflingskoordinate X = O/Y = O eine Bohrung für die Null
punktnadel NO auf. Der Ort dieses Nullpunktes auf dem Grund
adapter kann in einer Lernphase beim Abtasten (Lernen) der
Prüflingsverdrahtung festgestellt werden.
Eine erste Möglichkeit besteht darin, daß außer der Nullpunkt
nadel NO eine weitere Nadel vorhanden ist, die in einem Bereich
liegt, der als Nullpunkt nicht in Frage kommt. Mit Hilfe einer
Kurzschlußplatte werden die Punkte detektiert und somit gelernt
und z. B. als Nullpunktkonstante in ein zu erzeugendes Prüf
programm übernommen.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß statt der zusätz
lichen Nadel eine Tastspitze verwendet wird, was nur bei einer
besseren Zugänglichkeit des Prüflings möglich ist.
Außerdem besteht die Möglichkeit, daß die Nullpunktnadel NO
durch eine elektrische Verbindung mit einem bestimmten bekann
ten Punkt des Schaltfeldes verbunden und damit definiert ist.
Dieser Schaltfeldpunkt kann beispielsweise durch eine Bediener
eingabe am Rechner festgelegt werden.
Zum Feststellen des Nullpunktes ist bei allen Ausführungsbei
spielen je eine separate Lernphase erforderlich. Bei der ersten
Ausführungsform muß außerdem der Adapter in zwei Schritten be
stückt werden, oder es muß eine prüflingsspezifische Isolier
folie verwendet werden.
Bei der dritten Ausführungsform ist kein zusätzlicher Lernlauf
erforderlich, da durch die Verbindung der Nullpunktnadel mit
einem bekannten Schaltfeldpunkt der Nullpunktanschluß eindeutig
im gelernten Prüfprogramm festliegt.
Der somit ermittelte Nullpunkt liegt in der Regel in prüfauto
matenspezifischen Adressen vor. Bei bekannter Zuordnung der An
schlüsse des Prüfautomaten zum Grundadapter GA, die eine Voraus
setzung für eine Fehlerlokalisierung ist, können aus der X/Y-
Koordinate des Prüflingsnullpunktes, bezogen auf den Nullpunkt
des Grundadapters GA, durch Koordinatentransformation z. B.
Fehleradressen, bezogen auf den Prüflingsnullpunkt, ermittelt
werden.
Das Verfahren ist vorteilhaft anwendbar bei mehreren Prüflingen
P 1, P 2, P 3 auf dem Grundadapter GA gemäß Fig. 3. Pro Prüfling
P 1, P 2, P 3 muß eine Nullpunktnadel NO vorhanden sein. Bei
mehreren gleichen oder verschiedenen Prüflingen P 1, P 2, P 3 auf
dem Adaptersystem kann nach dem gleichen Verfahren die Kontur
eines Prüflings, z. B. durch ein Polygon, mit Konturnadeln KN
"abgesteckt" werden. Fehleradressen können so eindeutig dem
jeweiligen Prüfling zugeordnet werden, ohne daß zusätzliche
Angaben im Prüfprogramm zu machen sind. Die Kontur muß in der
Regel für jeden Prüfling auf dem Adapter separat gelernt werden.
Bei einer Prüfung von mehreren gleichen Prüflingen P auf einer
gemeinsamen Leiterplatte gemäß Fig. 4 kann vorausgesetzt wer
den, daß die Prüflingsabstände gleich sind. Es können daher aus
einer Vielzahl von Prüflingen nur einmal die Geometriedaten ge
lernt und mit Hilfe eines Programmes auf die anderen Bilder um
gerechnet werden. Voraussetzung ist hier weiterhin, daß der
Zwischenadapter für jeden einzelnen Prüfling identisch aufge
baut ist.
Durch die Reihenfolge der Nullpunktnadeln NO ergibt sich die
Prüflingsreihenfolge, und aus der Lage der Nullpunktnadeln NO
ergibt sich der Abstand der Prüflinge.
Liegt der Prüflingsnullpunkt auf der Zentrierbohrung der zu
prüfenden Platte, so muß die Nullpunktnadel NO versetzt ange
ordnet werden. Durch Eingabe eines Korrekturwertes kann der
Nullpunktversatz berücksichtigt werden.
Eine vorteilhafte Anwendung ergibt sich hier bei hängendem
Grundadapter, wo eine Kontaktierung mit Tastspitze praktisch
nicht mehr möglich ist, sowie bei Prüfungen, bei denen eben
falls die Zugänglichkeit mit einer Tastspitze stark einge
schränkt ist (Prüflinge ohne Bohrungen und bei beidseitiger
Kontaktierung).
Bei Nadeln NO mit elektrischer Verbindung zum Schaltfeld des
Prüfautomaten kann eine separate Lernphase erfolgen, wenn diese
Verbindungen in einem bestimmten Schaltfeldbereich zusammenge
faßt werden. So ist es möglich, die Nullpunktverbindungen in
einem separaten Prüfprogrammabschnitt zusammenzufassen, was die
Auswertung erheblich erleichtert.
Bei der Prüfung von mehreren Prüflingen auf dem Adaptersystem
kann durch die Reihenfolge der Anschlüsse die Reihenfolge der
Prüflinge festgelegt werden. Die Nullpunktnadel NO sollte
sinnvollerweise außerhalb des Prüflings P liegen, wobei zu
beachten ist, daß sich für die Koordinaten des Prüflings posi
tive Werte ergeben. Durch eine Angabe einer Lagekennung und
Nullpunkt-Offset läßt sich hier auf einfache Weise eine Koordi
natentransformation durchführen.
In der Fig. 5 ist eine schematische Darstellung der Zuordnung
der Prüfautomatenadressen zum Schaltfeld des Prüfautomaten, zum
Grundadapter GA im X-, Y-Koordinatensystem, bezogen auf den
Nullpunkt des Grundadapters, sowie zum Zwischenadapter ZA an
gegeben.
Die Erfindung ist vor allem bei der Fertigung und Prüfung von
Leiterplatten für elektronische Geräte anwendbar.
Claims (4)
1. Verfahren zur Feststellung von Geometriedaten bei der
elektrischen Prüfung von Leiterplatten, bei dem
- - die Geometriedaten eines Prüflings (P) und/oder des Grund adapters (GA) eines Prüfautomaten mit Hilfe eines Bezugs punktes ermittelt und im Prüfautomaten ausgewertet werden,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - auf einem prüflingsspezifischen Zwischenadapter (ZA) Null punktnadeln (NO) zur Festlegung eines Nullpunktes, der als Bezugs punkt dient herangezogen werden und daß
- - in einer Lernphase die Lage des Nullpunktes und die Geometrie daten ermittelt werden.
2. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1
mit
- - einer Andruckeinheit (AE), mit der der Prüfling (P) angedrückt wird,
- - einem prüflingsspezifischen Zwischenadapter (ZA), der Prüf nadeln (N) zur Kontaktierung der Prüfpunkte auf dem Prüfling (P) trägt, und
- - einem Grundadapter (GA), der Kontaktanschlüsse (KA) aufweist, über die eine elektrische Verbindung der Prüfnadeln (N) zur Verbindungsleitung (V) eines Prüfautomaten herstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - für jeden auf dem Grundadapter (GA) vorhandenen Prüfling (P) eine separate Nullpunktnadel (NO) und/oder Konturnadel vor handen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883823928 DE3823928A1 (de) | 1987-07-15 | 1988-07-14 | Verfahren und anordnung zur feststellung von geometriedaten bei der elektrischen pruefung von leiterplatten |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8709740 | 1987-07-15 | ||
| DE19883823928 DE3823928A1 (de) | 1987-07-15 | 1988-07-14 | Verfahren und anordnung zur feststellung von geometriedaten bei der elektrischen pruefung von leiterplatten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3823928A1 DE3823928A1 (de) | 1989-01-26 |
| DE3823928C2 true DE3823928C2 (de) | 1990-06-13 |
Family
ID=25870102
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883823928 Granted DE3823928A1 (de) | 1987-07-15 | 1988-07-14 | Verfahren und anordnung zur feststellung von geometriedaten bei der elektrischen pruefung von leiterplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3823928A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5408189A (en) * | 1990-05-25 | 1995-04-18 | Everett Charles Technologies, Inc. | Test fixture alignment system for printed circuit boards |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2920226C2 (de) * | 1979-05-18 | 1983-04-07 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Adapter zum Anschluß von eine Vielzahl von rasterartig verteilten Anschlußpunkten aufweisenden Prüflingen |
-
1988
- 1988-07-14 DE DE19883823928 patent/DE3823928A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3823928A1 (de) | 1989-01-26 |
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