DE378448C - Einrichtung zur Tierverwertung - Google Patents

Einrichtung zur Tierverwertung

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DE378448C
DE378448C DEH86124D DEH0086124D DE378448C DE 378448 C DE378448 C DE 378448C DE H86124 D DEH86124 D DE H86124D DE H0086124 D DEH0086124 D DE H0086124D DE 378448 C DE378448 C DE 378448C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F1/00Fertilisers made from animal corpses, or parts thereof
    • C05F1/02Apparatus for the manufacture
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
    • Y02A40/20Fertilizers of biological origin, e.g. guano or fertilizers made from animal corpses
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Description

  • Einrichtung zur Tierverwertung. Für Tierverwertereien fehlt es noch an einer brauchbaren Apparateinrichtung, die den .wegen seiner Anschaffungskosten und seiner Bedienung für kleinere und mittlere Betriebe unzweckmäßigen Dampfkessel entbehren kann.
  • Es ist bekannt, den sogenannten Leimeindampfer der Tierverwerterei mit einer Heizschlange auszurüsten, die mit Frischdampf aus dem Dampfkessel beschickt wird, um das Leimwasser zu Gallerte einzudicken. Ferner sind Einrichtungen bekannt, bei denen der hierbei freiwerdende Sekundärdampf (Leimdampf) zur Kochung und Trocknung der folgenden Beschickung benutzt wird. Diese Einrichtungen setzen sich im wesentlichen aus vier Teilen zusammen: dem Hauptapparat (Extraktions- und Trockenapparat), dem Fettabscheider oder Recipienten, dem Leimeindampfer und dem Betriebsdampfkessel.
  • Schon seit langem ist man bestrebt, für kleine und mittlere Anlagen den Betriebsdampfkessel durch eine sogenannte Eigenbeheizung zu beseitigen. Zu diesem Zwecke hat man den Hauptapparat (Extraktions- und Trockenapparat) zunächst in ein Ölbad eingebaut und mit Feuerung beheizt. Das Verharzen des Öles und die ungleichen Ausdehnungen infolge zu hoher Temperaturdifferenzen führten rasch zu Undichtigkeiten und Außerdienststellung der Apparate. Ebenfalls unzweckmäßig und unvollkommen sind die Vorschläge, die Heizflächen des Hauptapparates durch massive Schutzplatten vor der unmittelbaren Berührung mit den Feuergasen zu schützen. Endlich hat man den Hauptapparat in einen Dampfkessel eingebaut, wobei aber nur geringe Kostenersparnis und gar keine Betriebs- und Bedienungsersparnis eintritt sowie ungünstige Abmessungen und Einbauverhältnisse entstehen. Alle bisherigen Versuche, den Dampfkessel entbehrlich zu machen, sind Fehlversuche.
  • Während bis jetzt die Eigenbeheizung immer am Hauptapparat (Extraktions- und Trockenapparat) vorgesehen wurde, wählt im Gegensatz dazu die vorliegende Erfindung den LeimeindampferfürdieEigenbeheizung, umauf diesem neuen Wege den gewöhnlichen Dampfkessel entbehrlich zu machen, ohne daß Nachteile in den Kauf zu nehmen sind, viehmehr die gleich vollkommene Leistung wie bei einer Anlage mit Dampfkessel, aber ohne deren Kosten und Unbequemlichkeiten gewonnen wird. Alleinige Dampfquelle für den ganzen Betrieb ist demgemäß der durch Feuerung beheizte Leimeindampfer und die neue Einrichtung besteht im wesentlichen nur aus drei Teilen: dem Hauptapparat, dem Fettabscheider und dem Leimdampferzeuger. Wegen der Gefahr des Anbrennens des Leimes, der Explosionsgefahren durch Verstopfungen usw. wird der 1 eimeindampfer nicht unmittelbar beheizt, sondern er erhält ein Dampfhemd oder ein sonstiges Schutzhemd. Das Dampfhemd braucht keinerlei Frischdampf abzugeben und bedarf keiner Nachspeisung während des Betriebes. Z11 seiner Füllung kann salzfreies Wasser (Regenwasser oder restillat) dienen, Ii esselsteinbildung entfällt also, und die Leistung der Heizfläche hängt nur von der Reinhaltung ihrer Feuerseite ab. Die Bedienung ist einfacher als bei irgendeiner anderen Einrichtung. Man hat sich lediglich vor Betriebsbeginn davon zu überzeugen, daß die erforderliche Frischwassermenge vorhanden ist. Explosionsgefahr wegen Wassermangels oder durch Ausglühen ist ausgeschlossen. Die Anschaffungs- und Betriebskosten sind geringer. Gleichwohl aber besitzt die neue Einrichtung in dem Leimdampferzeuger eine zentrale Dampfquelle für alle Betriebszwecke.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar.
  • In der Decke a des Schlachtraumfußbodens sitzen zwei Extraktoren oder Pämpfer i, in denen die Tierteile zerkocht werden. Auf dem Fußboden 1. des unteren Geschosses stehen die Fettabscheider 2, denen das aus dem Gut ausgelaugte Fett zufließt. Ferner steht hier der Trockenapparat 3, der nach der Dämpfung die festen Rückstände aufnimmt, um sie zu trocknen. Im Beispiel der Zeichnung ist also eine Einrichtung der sogenannten getrennten Bauart angegeben, bei der die Dämpfung und die Trocknung in getrennten Apparaten erfolgen. Per Erfindungsge danke ist aber ohne weiteres auch für die Einrichtungen der sogenannten kombinierten Bauart (Dämpfung und Trocknung in demselben Apparat) verwendbar.
  • Gemäß der Erflndung umgibt ein Pampfhemd 4 den Leimeindampfer 5. Der im Außenraume .4 entwickelte Dampf umspült lediglich den Leimwasserraum 5, in dem Leimdampf von etwas geringerer Spannung, als sie in q. herrscht, gebildet wird. Dieser Leimdampf dient zur Dämpfung, Trocknung und zu allen etwaigen weiteren Zwecken. Im Dampfhemd a wird nur immer wieder dasselbe Wasser verdampft, da aus ihm keinerlei Dampf für irgendwelche Betriebszwecke abgegeben wird.
  • Der Arbeitsgang ist bei der im Beispiel gewählten Anordnung folgender: Beim ersten Betriebe wird der Leimwasserraum 5 mit einer ausreichenden Menge frischen N\'assers beschickt. Der hieraus erzeugte Dampf gelangt durch die Leitungen 6 und 7 in die Dämpfer i. Fett und Leimwasser fließen durch die Rohre 8 in die Fettabscheider 2, aus denen das Fett oben entnommen wird. Das Leimwasser wird mittels der Ventile 9 und der Leitung io in das Gefäß ii gedrückt, wobei das Ventil 12 offen ist. Hat sich dis Gefäß ii gefüllt, so schließt man 12 und öffnet die Ventile 13 und 14- Jetzt herrscht in ii und 5 gleicher Druck und der Inhalt von ii entleert sich in 5 hinein.
  • Die Überführung des Leimwassers aus den rämpfern und Fettabscheidern in den Leimdampferzeuger ist also ein einfacher Vorgang, der keinen besonderen Leitaufwand erfordert. Im Gegensatz zti den Anforderungen eines gewöhnlichen Dampfkessels ist es hinsichtlich der Betriebssicherheit bei der neuen Anlage gleichgültig, ob der Raum 5 gefüllt oder leer ist.
  • Nach beendeter Dämpfung schließt man die Ventile der Leitungen 7 und läßt den Dampfvorrat in 5 durch die Leitungen 15 und r6, also auch durch den Trockenapparat hindurchgehen, der damit vorgewärmt wird und übrigens auch schon während der Dämpfung auf diesem Wege beheizt werden kann. Außerdem kann man den Dampfvorrat auch durch 14, Il. 1= entlassen. Geruchverbreitung durch den austretenden Dampf wird mittels Verdichtung oder Verbrennung verhindert. Nun öffnet man di-Ventile in den Leitungen 7 wieder und der in den IDämpfern i verbliebene Dampf dri», ckt das restliche Leimwasser durch 7 und 6 nach 5 Aus den Fettabscheidern 2 bringt man da>. Leimwasser in das Gefäß ii und sperrt Ventil i2 ab. Per letzte Inhalt von ii läßt sich unter Luftabschluß als erste Flüssigkeitsbeschickung des Eindampfers 5 für den nächsten Betrieb aufbewahren. Die Ventile der Leitungen 7 werden erneut geschlossen und es folgt die Trocknung mittels Leitung 15.
  • Wenn der Leimdampferzeuger 4., 5 entsprechend tiefer aufgestellt werden kann als dir= übrigen Apparate, so wird das Gefäß ii entbehrlich. Ferner kann man statt eines oberhalb des Leimdampferzeugers angeordneten Gefäßes ii auch ein auf dem Fußboden b stehende, Gefäß benutzen, welches etwa mit einer Handpumpe ausgerüstet wird, um das Leimwasser in den Eindampfer 5 hineinzupumpen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Einrichtung zur Tierverwertung, bei der die Auslaugung und Trocknung des Gutes durch aus dem Leimwasser erzeugten Dampf erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Leimwasserverdampfer unter Zwischenschaltung eines Dampfbades o. dgl. mittels einer Feuerung beheizt wird, um als einzige Betriebsdampfquelle zu dienen.
DEH86124D 1921-07-06 1921-07-06 Einrichtung zur Tierverwertung Expired DE378448C (de)

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