DE378385C - Verfahren zur Herstellung lackartiger Rostschutzfarben - Google Patents

Verfahren zur Herstellung lackartiger Rostschutzfarben

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DE378385C DEST36047D DEST036047D DE378385C DE 378385 C DE378385 C DE 378385C DE ST36047 D DEST36047 D DE ST36047D DE ST036047 D DEST036047 D DE ST036047D DE 378385 C DE378385 C DE 378385C
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D195/00Coating compositions based on bituminous materials, e.g. asphalt, tar, pitch

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Description

  • Verfahren zur Herstellung lackartiger Rostschutzfarben Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von . Lackfarben mit rostschützenden Eigenschaften. Die Verwendung natürlicher oder künstlicher Asphalte als Grundlage für Rostschutzfarben ist bekannt. Hierzu wird das betreffende Bitumen gewöhnlich in geeigneten Lösungsmitteln, wie Benzin, Benzol, Tetralin, gelöst verarbeitet. Das Lösungsmittel verteuert die Farbe in erheblichem Maße und macht die Anwendung mancher, an sich wertvoller Rohstoffe mangels geeigneter Lösungsmittel unmöglich.
  • Es wurde gefunden, daß man überraschenderweise für derartige hochwertige Farben die Lösungsmittel völlig entbehren kann, wenn man Bitumina mit einem verhältnismäßig geringen Zusatz von Leinöl, leinölsauren Salzen, gewöhnlich unter Zugabe von ganz geringen iXengen an Lösungsüberträgern, in Wasser fein verteilt. Die auf diese Weise erhaltenen Emulsionen liefern trotz ihres Wassergehaltes auf Eisen u. dgl. einen vollständig dichten, lackartigen Überzug, der mit Hochglanz auftrocknet, vollständig unlöslich wird und den Gegenstand durchaus schützt. Der Zusatz des Leinöles oder des leinölsauren Salzes ist für das Verfahren wesentlich, weil er als Lösungsüberträger dient und hierdurch die Zugabe andersartiger, die Dichtigkeit der Farbhaut beeinträchtigender Zusätze überflüssig macht; gleichzeitig wird hierdurch die Beschaffenheit der Farbe erheblich verbessert. Statt Leinöl können mit gleichem Erfolge Firnisse, fette Lacke verwendet werden. Auch Holzöl und holzölsäure Salze haben sich als hervorragend geeignet erwiesen. Ferner kann das Leinöl ganz oder teilweise durch Ersatzstoffe für Leinöl, insbesondere durch Naphthensäure und deren Salze sowie durch Harzöle, ersetzt werden. Die Höhe des Zusatzes geht meistens nicht über io Prozent - bezogen auf Bitumen - hinaus, jedoch haben sich für besonderen Fällen auch höhere Zusätze als wertvoll erwiesen. Geeignete Bitumen sind z. B. Petroleum- und Tiefteerbitumen. Ausführungsbeispiele. i. ioo kg Petroleumbitumen werden geschmolzen und 5 kg Leinölfirnis zugesetzt, nach Zugabe von 5o g Natronlauge 36 B6 wird unter allmählichem Zusatz von etwa 6o Prozent Wasser bis zur völligen Emulgierung weitererwärmt. Es wird eine hochwertige Lackfarbe erhalten.
  • a. In ioo kg Tiefteerbitumen werden 3 kg leinölsaures Mangan gelöst; die Lösung wird ganz schwach alkalisch gemacht und unter Zufließenlassen von Wasser in den Emulsionszustand übergeführt. Das leinölsaure Mangan kann durch leinälsaure Tonerde oder leinölsaures Zink ersetzt werden.
  • 3. In ioo kg Bitumen werden 7,5kg naphthensaures Eisen eingetragen und emulgiert ; das Eisensalz kann auch durch das Mangan-, Magnesium- oder Aluminiumsalz ersetzt werden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Verfahren zur Herstellung lackartiger Rostschutzfarben, dadurch gekennzeichnet daß Bitumen, z. B. Petroleum- oder Tiefteerbitumen, unter Zusatz verhältnism"ißig geringer Mengen von Leinöl, lein'ils:iuren Salzen, Holzöl oder dessen Salzen mit Wasser dispergiert wird.
  2. 2. Verfahren gemäß Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Leinöl ganz oder teilweise durch \aphthensäure oder deren Salze, Harzöl oder andere geeignete Lein-Mersatzstoffe vertreten wird.
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