DE3783409T2 - Verfahren zur besserung der qualitaet von tieren. - Google Patents

Verfahren zur besserung der qualitaet von tieren.

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren zur Verbesserung der Qualität von Tieren, die empfänglich sind für Kokzidiose.
  • US-Patent Nr. 4 544 548 offenbart ein Verfahren zur kontinuierlichen Verabreichung von Oozysten an Geflügel.
  • Die Literaturstelle "Immunprophylaxe der Kokzidiose bei Küken" (A. Sandra), Mh. Vet.-Med. 40(1985) 165-167 berichtet über eine Behandlung von Küken mit Oozysten und Monensin. In dem Dokument Veterinary Parasitology, 15(1984) 1-9, wird eine Behandlung von Küken, die 28 Tage alt sind, offenbart, die umfaßt, daß man die Küken mit Eimeria impft und ihnen 1 Tag vor der Impfung bis 0, 1, 2, 3 oder 4 Tage nach der Impfung Lasalocid verabreicht.
  • Es wurde nun gefunden, daß die Qualität eines Tieres, das empfänglich ist für Kokzidiose, in Bezug auf sein Wachstum, die Futterverwertung und die Erscheinung verbessert werden kann durch anfängliche Gabe von Oozysten im Neugeborenenstadium und anschließende Verabreichung eines Ionophors.
  • Die vorliegende Erfindung ist gerichtet auf ein Verfahren zur Verbesserung der Qualität in Bezug auf Gewichtszunahme und körperliche Erscheinung eines kokzidioseempfänglichen Tiers, umfassend, daß man
  • (1) dem Tier oral im Neugeborenenzustand infektiöse Kokzidienorganismen verabreicht in einer Anzahl, die eine immunologische Antwort bei dem Tier erzeugen kann, während man
  • (2) das Tier frei von irgendwelchen chemotherapeutischen Antikokzidia hält über einen Zeitraum, der mit der Geburt oder dem Ausschlüpfen beginnt und bis nach Stufe (1) weitergeht, bis die Sporozoiten in die Wirtszellen eingedrungen sind, und
  • (3) danach ein Ionophor verabreicht, im wesentlichen kontinuierlich während der Lebensdauer des Tieres.
  • Die Tiere, die am empfänglichsten für Kokzidiose sind, sind die verschiedenen Geflügelarten. Somit ist eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die Anwendung des obigen Verfahrens für Geflügel.
  • Die Verwendung von Ionophorantikokzidia bei Geflügel war ungewöhnlich erfolgreich, da nur eine sehr kleine Anzahl von Eimeriastämmen (Protozoenpathogen, das Kokzidiose verursacht) eine verminderte Empfindlichkeit oder Resistenz gegenüber den Ionophoren aufweist. Jedoch stellt gerade dieses begrenzte Auftreten von Resistenz ein Problem in der Geflügelindustrie dar. Zusätzlich zu dem Verlust in Bezug auf verminderte Gewichtszunahme, schlechtere Verwertungseffizienz und dergleichen kann die Kokzidiose sogar in einer schwachen Form die Aufnahme einer Pigmentierung stören. Das Ergebnis ist ein Vogel, der hinsichtlich der Erscheinung nicht die Verbrauchererwartung erfüllt. Es ist ein Vorteil des Verfahrens der Erfindung, daß es Verbesserungen in der Gewichtszunahme und in der körperlichen Erscheinung des Vogels liefert, auch wenn resistente Stämme von Eimeria vorhanden sind.
  • Weiterhin wurde gefunden, daß diese Kontrolle resistenter Stämme erreicht werden kann durch Verabreichung von Stämmen von Eimeria, die ionophorsensitiv sind, wodurch das Risiko einer weiteren Verbreitung der Resistenz vermindert wird. So ist die vorliegende Erfindung in einer besonders bevorzugten Ausführungsform gerichtet auf ein spezielles Verfahren zur Verbesserung der Qualität in Bezug auf die Gewichtszunahme und die körperliche Erscheinung von Geflügel, das für Kokzidiose durch einen ionophorresistenten Stamm von Eimeria empfänglich ist, das umfaßt, daß man
  • (1) dem Geflügel innerhalb von 24 Stunden nach dem Ausschlüpfen eine wirksame Anzahl infektiöser Organismen eines ionophorempfindlichen Stamms von Eimeria verabreicht, der Immunität gegen den ionophorresistenten Stamm von Eimeria erzeugen kann, während man
  • (2) das Geflügel freihält von irgendwelchen chemotherapeutischen Antikokzidia, über einen Zeitraum, der mit dem Ausschlüpfen beginnt und sich bis nach Stufe (1) fortsetzt, bis Sporozoiten in die Wirtszellen eingedrungen sind, und
  • (3) danach eine gegen Kokzidien wirksame Dosis eines Ionophors im wesentlichen kontinuierlich während der Lebensdauer des Geflügels verabreicht.
  • Die Ionophoren sind eine Klasse von Antibiotika mit komplexer Struktur; wegen des Einschlusses mehrerer Sauerstoffatome sind sie auch als Polyether bekannt. Viele Mitglieder dieser Klasse sind bereits bekannt und andere werden von Zeit zu Zeit entdeckt. Alle Ionophore weisen eine gegen Kokzidien wirkende Aktivität auf, obwohl der relative Grad der Aktivität von Ionophor zu Ionophor variiert, und möglicherweise kann die Toxizität eines speziellen Ionophors seine Verwendung als Mittel gegen Kokzidien sinnlos machen. Unter den Ionophoren, die für die kommerzielle Kontrolle von Kokzidiose wichtig geworden sind, sind Monensin, Narasin, Lasalocid und Salinomycin. Jedes dieser Ionophoren kann für die vorliegende Erfindung angewendet werden. Andere beispielhafte Ionophore, die verwendet werden können gemäß der vorliegenden Erfindung schließen Laidlomycin, Nigericin, Grisorixin, Dianemycin, Lenoremycin, Lonomycin, Antibiotikum X206, Alborixin, Septamycin, Antibiotikum A204, Etheromycin, Isolasalocid, Lysocellin, Antibiotikum A23187, Maduramycin, A80190 und A80438 ein.
  • Das vorliegende verbesserte Verfahren kann für jedes Tier angewendet werden, das empfänglich ist für Kokzidiose. Obwohl warmblütige Tiere aller Arten empfänglich sind für Kokzidiose, leidet das Geflügel am meisten unter Kokzidiose; deshalb ist die chemotherapeutische Behandlung mit einem dieser Ionophore praktisch universell. Hühner und Puten sind die Arten, die am meisten Schutz gegenüber Kokzidiose brauchen und aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung ist die vorliegende Erfindung am nützlichsten für diese Arten. Jedoch kann die vorliegende Erfindung auch für andere Geflügelarten durchgeführt werden, wie Enten, Gänse, Wachteln, Fasanen und dergleichen. Andere warmblütige Tiere als Geflügel werden manchmal gegen Kokzidiose geschützt durch Verwendung der gleichen, für Geflügel verwendeten Ionophore. Das vorliegende verbesserte Verfahren kann deshalb auch für solche anderen Arten verwendet werden, wie zum Beispiel Vieh, Schafe, Schweine und dergleichen.
  • Die vorliegende Erfindung wird durchgeführt, indem der infektiöse Kokzidienorganismus an ein Tier, das empfänglich ist für Kokzidiose, verabreicht wird. Die Verabreichung wird durchgeführt im Neugeborenenzustand, kurz nach der Geburt oder dem Ausschlüpfen. Im allgemeinen wird die Verabreichung innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Geburt oder dem Ausschlüpfen durchgeführt. Bei Anwendung bei Geflügel wird jeder Vogel kurz nach dem Ausschlüpfen behandelt, allgemein innerhalb der ersten 6 bis 12 Stunden nach dem Ausschlüpfen. Bei dieser Behandlung wird dem Geflügel typischerweise die Schnabelspitze entfernt und es wird gegen verschiedene Krankheiten geimpft, insbesondere gegen die Marek-Krankheit, infektiöse Bronchitis, Newcastle-Krankheit und dergleichen. Bei anderen Geflügelarten werden die Vögel nicht einzeln behandelt oder es wird ihnen nicht einzeln die Schnabelspitze entfernt, sondern sie werden in diesem Neugeborenenstadium behandelt, indem sie einem Aerosol ausgesetzt werden, das die notwendigen Impfstoffe gegen dieselbe Krankheit liefert.
  • Es wurde gefunden, daß die vorliegende Erfindung geeigneterweise als Teil dieser Standardverfahren angewendet werden kann und daß tatsächlich bestimmte zeitliche Beziehungen beachtet werden müssen, um die Vorteile der vorliegenden Erfindung zu erreichen. In verschiedenen Literaturstellen wird vorgeschlagen, daß frischgeschlüpftes Geflügel nicht zu einer vollständigen immunologischen Antwort fähig ist. Jedoch wurde von den Erfindern gefunden, daß die Impfung im Neugeborenenstadium tatsächlich wirksam ist und, wenn sie zusammen mit der frühest möglichen Verwendung von Ionophoren gleichlaufend mit dem immunologischen Verfahren angewendet wird, eine bessere Kontrolle der Kokzidiose liefert.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden infektiöse Kokzidienorganismen an das Tier, das gegen Kokzidiose geschützt werden soll, verabreicht. Die genaue Form des Organismus ist nicht kritisch, solange die Form eine solche ist, die eine immunologische Antwort bei dem Tier hervorruft. Geeignete Formen für infektiöse Kokzidienorganismen schließen sporulierte Oozysten, Sporozoiten und Sporozysten oder Sporenbehälter ein. Jede der letzteren Formen erfordert zusätzlichen Aufwand und Sporozoiten sind relativ instabil. Im allgemeinen ist die bevorzugte Form ein sporulierter Oozyst. Die Herstellung von Suspensionen verschiedener Formen infektiöser Kokzidienorganismen ist dem Fachmann wohlbekannt. Eine beispielhafte Herstellung sporulierter Oozysten ist unten in Beispiel 1 gezeigt.
  • Es ist wichtig, daß der infektiöse Kokzidienorganismus oral verabreicht wird. Wiederum besteht die Aufgabe darin, eine immunologische Antwort bei dem Tier hervorzurufen und bei Verabreichung auf anderen Wegen ist es weniger sicher, daß die notwendige immunologische Antwort auftritt. Die orale Verabreichung ist auch wünschenswert, da die genau Zahl von infektiösen Organismen kontrolliert werden kann. Aus diesen verschiedenen Gründen wird die vorliegende Erfindung allgemein durchgeführt, indem eine Suspension, die die notwendigen Kokzidienorganismen enthält, direkt in das Maul des Tieres gesprüht wird. Jedoch kann gemäß anderen oben beschriebenen Praktiken die orale Verabreichung auch erreicht werden über ein Aerosol. Es ist bekannt, daß die Zuführung über ein Aerosol eine indirekte Art der Zuführung in die Mundhöhle ist. Material, das die Vögel aus einem Aerosol über die Augen oder die Nase absorbieren, tropft teilweise in die Mundhöhle; auch Material, das von dem Aerosol auf dem Gefieder der Vögel abgelagert wird, gelangt durch das Putzen in die Mundhöhle des Vogels. Obwohl die vorliegende Erfindung auf die orale Verabreichung gerichtet ist, schließt dieser Ausdruck somit die Zuführung über ein Aerosol ein, das unvermeidlich zu einer oralen Verabreichung führt.
  • Obwohl es möglich ist, daß der infektiöse Organismus in mehr als einer Dosis verabreicht werden kann, besteht kein Vorteil in einer Mehrfachdosierung und Mehrfachdosierungen haben den Effekt der Verzögerung der Ionophortherapie. In der Praxis ist eine Einzeldosis am meisten bevorzugt.
  • Die genaue Anzahl infektiöser Kokzidienorganismen, die verabreicht werden soll, ist nicht kritisch, außer daß die Zahl wirksam sein muß, um eine immunologische Antwort bei dem Tier hervorzurufen. Im allgemeinen kann eine immunologische Antwort erhalten werden, wenn 1 bis 100 000 Oozysten verwendet werden. Die genaue Zahl kann vom Fachmann auf diesem Gebiet bestimmt werden im Rahmen einfacher Versuche, um den Bereich herauszufinden. Die genaue Zahl variiert je nach Art und Größe des jeweiligen Tiers, der relativen Immunogenität des jeweiligen Stammes, der kontrolliert werden soll, je nachdem ob der Stamm ein Wildtyp oder ein abgeschwächter Stamm ist, und anderen Faktoren, die dem Fachmann bekannt sind. In vielen Fällen werden gute Ergebnisse bei Geflügel erhalten mit Einzeldosen von etwa 10 bis etwa 5 000 Oozysten von Eimeria maxima oder Eimeria tenella und mit Einzeldosen von etwa 50 bis etwa 20 000 Oozysten von Eimeria acervulina. In manchen Fällen reichen 1 000 bis 5 000 Oozysten Eimeria maxima und Eimeria tenella und 5 000 bis 10 000 Oozysten Eimeria acervulina.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform wird die vorliegende Erfindung dazu verwendet, Qualitätsverbesserungen bei Tieren, die empfänglich für Eimeria-Stämme sind, die nicht mit Ionophoren kontrolliert werden können, herbeizuführen. In dieser Ausführungsform liefert die vorliegende Erfindung einen besseren Schutz gegen Kokzidien, als es möglich ist durch die Verwendung der Ionophoren allein. Von einer Anzahl von Eimeria-Stämmen ist es bekannt, daß sie eine verminderte Empfindlichkeit oder sogar eine regelrechte Resistenz gegenüber Ionophoren aufweisen. Bei der Verwendung der vorliegenden Erfindung zur Kontrolle solcher Stämme kann die immunisierende Dosis des infektiösen Kokzidienorganismus genau vom gleichen Stamm sein, der kontrolliert werden soll, d. h. dem Stamm, der die verminderte Empfindlichkeit oder Resistenz aufweist. Jedoch geht man bei der Verbreitung von ionophorresistenten Organismen das Risiko ein, das Auftreten solcher Organismen in der allgemeinen Eimeria-Population zu erhöhen. Es ist deshalb bevorzugt, einen ionophorempfindlichen Stamm zu verwenden, der eine Immunität gegenüber dem ionophorresistenten Stamm fördert. Allgemein fördern verschiedene Stämme derselben Art die Immunität gegenüber anderen Stämmen derselben Art. Jedoch ist dies nicht immer richtig, so daß es in der Praxis angebracht ist, zu bestimmen, ob ein bestimmter ionophorempfindlicher Stamm tatsächlich eine Immunität gegenüber dem ionophorresistenten Stamm, der kontrolliert werden soll, hervorrufen kann.
  • Dies kann einfach durch vorhergehende Tests, die der Fachmann kennt, bestimmt werden. Allgemein wird der Test durchgeführt, indem der beabsichtigte ionophorempfindliche Stamm verabreicht wird, die Antikokzidienchemotherapie aufrechterhalten wird und kurz danach, zum Beispiel 5 bis 20 Tage danach, die Vögel mit dem ionophorresistenten Stamm, der kontrolliert werden soll, auf Immunität getestet werden. Die Vögel werden dann getötet und die üblichen Parameter der Kokzidiosekrankheit ausgewertet. Jedoch ist es auch möglich, die Immunantwort der Vögel zu verfolgen, indem die Antikörperlevel bestimmt werden. Mit dieser Technik kann man in einem Test in kleinem Maßstab bestimmen, ob ein bestimmter ionophorempfindlicher Stamm von Eimeria eine Immunität gegenüber dem ionophorresistenten Stamm, der kontrolliert werden soll, hervorrufen kann.
  • Nach der Stufe der Verabreichung des infektiösen Kokzidien- Organismus ist eine Verzögerung notwendig, bis zum Beginn der Verabreichung des Ionophors. Durch diese Verzögerung soll das immunologische Verfahren ununterbrochen fortschreiten können. Die Verzögerung muß deshalb lang genug sein, daß der infektiöse Kokzidienorganismus zu dem relevanten Bereich des Intestinaltraktes wandern kann und in die Wirtszellen eindringen kann, wonach das immunologische Verfahren fortschreitet, da die intrazellulären Organismen vor der Ionophortherapie geschützt sind. Die genaue Anzahl von Stunden der Verzögerung variiert abhängig von der Identität des Wirtes und der Transitrate durch den Gastrointestinaltrakt und abhängig von der jeweiligen Art des Kokzidiums und des Ortes des Gastrointestinaltraktes, den es infiziert. Der Fachmann weiß sehr viel über die normalen Transitzeiten durch den Gastrointestinaltrakt, den Ort der Infektion bei verschiedenen Kokzidienarten und dergleichen. Bei Hühnern sollte diese Verzögerung allgemein im Bereich von 1 bis 4 Stunden liegen. Bei Vieh wird angenommen, daß die Verzögerung im Bereich von 4 bis 8 Stunden liegt. Es ist möglich, die chemotherapeutische Behandlung sogar um einen noch längeren Zeitraum, zum Beispiel bis zu 24 Stunden, zu verzögern. Jedoch läßt eine weitere Verzögerung das Tier ungeschützt vor der Kokzidiose außer dem Schutz, der durch das immunologische Verfahren geliefert wird, und ist deshalb unerwünscht. Die bevorzugte Praxis ist es daher, die Ionophortherapie nur um einen solchen Zeitraum zu verzögern, der erforderlich ist, daß die Sporozoiten in die Wirtszellen eindringen können.
  • Nach diesem Verzögerungszeitraum wird das Ionophor verabreicht und im wesentlichen kontinuierlich während der gesamten Lebensdauer des Tieres angewendet. Wie oben angegeben, werden viele Ionophore kommerziell zur Kontrolle der Kokzidiose verwendet. Der Fachmann ist deshalb mit der Technik für deren Verwendung, den Mengen, die wirksam sind zur Kontrolle der Kokzidiose und dergleichen vertraut, so daß eine detaillierte Diskussion nicht notwendig ist. Wirksame gegen Kokzidien wirkende Mengen für verschiedene Ionophore, ausgedrückt als Konzentration im Futter, sind
  • Monensin:80 bis 125 ppm
  • Narasin: 50 bis 80 ppm
  • Lasalocid: 75 bis 125 ppm
  • Salinomycin: 40 bis 70 ppm
  • Maduramycin: 4 bis 8 ppm
  • A80190: 10 bis 40 ppm.
  • Obwohl das Ionophor im wesentlichen kontinuierlich während der gesamten Lebensdauer des Tieres verabreicht werden soll, ändern gelegentliche Unterbrechungen und ein Absetzen vor dem Schlachten die Vorteile der vorliegenden Erfindung nicht.
  • Typischerweise wird die gemäß der vorliegenden Erfindung erforderliche Ionophortherapie erreicht, indem ein einziges Ionophor als einziges Antikokzidienmittel verwendet wird. Jedoch ist es auch möglich, eine Mischung von zwei Ionophoren zu verwenden, wobei in diesem Fall die Mengen jeweils reduziert werden.
  • Das vorher Gesagte basiert auf der derzeit üblichen Praxis der Züchtung von Tieren, insbesondere solchen Verfahren zum Züchten von Geflügel, die am meisten unter Kokzidiose leiden. Jedoch ist die vorliegende Erfindung auch dazu geeignet, zusammen mit der neu entwickelten Technologie für die embryonale Immunisierung von Geflügel angewendet zu werden. Hierzu wird auf US-Patent 4 458 630 und Avian Diseases 26(1):134-149, 1982, verwiesen. Bei der embryonalen Immunisierung wird eine immunisierende Substanz in das Geflügelei injiziert. Die vorliegende Erfindung kann zur Verwendung in Zusammenhang mit der embryonalen Immunisierung angepaßt werden. Bei dieser Anpassung wird die Immunisierung, die gemäß der Erfindung notwendig ist, gemäß US-Patent 4 458 630 durchgeführt, wobei jedoch nicht angenommen wird, daß es für die vorliegenden Erfindung notwendig ist, daß Oozysten in das Amnion oder den Dottersack gespritzt werden. Statt dessen wird angenommen, daß die embryonale Immunisierung gegen Kokzidiose auch erreicht werden kann durch Injektion in die Chorionallantoismembranhöhle.
  • Nach dem Ausschlüpfen ist die Durchführung der vorliegenden Erfindung die gleiche, d. h. eine gegen Kokzidien wirksame Dosis eines Ionophors wird verabreicht im wesentlichen kontinuierlich während der gesamten Lebensdauer des Vogels. Jedoch ist der genaue Zeitplan der Immunantwort der embryonalen Immunisierung nicht sicher bekannt; die Antwort kann tatsächlich bis zum Ausschlüpfen verzögert sein, wenn der Dottersack absorbiert ist und Teil des Intestinaltraktes des Vogels wird. Weiterhin kann die immunologische Antwort variieren von Ei zu Ei abhängig von der genauen Stelle der Injektion. Deshalb wird die Ionophortherapie vorzugsweise verzögert, so wie in der Hauptausführungsform der vorliegenden Erfindung, um ein maximales Ansprechen der embryonalen Immunisierung sicherzustellen. Bei der embryonalen Immunisierung sollte der Verzögerungszeitraum durch dieselben Faktoren, die oben diskutiert wurden, bestimmt werden, sollte aber berechnet werden, als ob das Ausschlüpfen der Punkt des Kontaktes mit den infektiösen Kokzidienorganismen wäre.
  • Bei dieser Ausgestaltung ist die vorliegende Erfindung dann gerichtet auf ein Verfahren zur Verbesserung der Qualität von Geflügel in Bezug auf Gewichtszunahme und körperliche Erscheinung, das umfaßt, daß man
  • (1) während des letzten Viertels eines Brutzeitraumes eines Geflügeleis, das einen Embryo enthält, in das Ei infektiöse Kokzidienorganismen in einer solchen Anzahl injiziert, die eine Immunantwort erzeugen kann, und
  • (2) nach dem Ausschlüpfen eine gegen Kokzidien wirksame Dosis eines Ionophors im wesentlichen kontinuierlich während der gesamten Lebensdauer des Geflügels verabreicht.
  • Bei dieser Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung, ebenso wie bei der allgemeinen Durchführung der Erfindung, ist eine weitere bevorzugte Ausführungsform die Verwendung eines ionophorempfindlichen Stammes von Eimeria, um gegen einen ionophorresistenten Stamm von Eimeria zu schützen.
  • Die vorliegende Erfindung wird durch die folgenden nicht beschränkenden Beispiele erläutert.
  • Beispiel 1 Herstellung einer sporulierten Oozystensuspension Quelle
  • Eine Suspension sporulierter Oozysten, die geeignet ist zur Durchführung der vorliegenden Erfindung, wurde wie unten beschrieben hergestellt.
  • Der angewendete Kokzidienstamm war Eimeria maxima FS-177, der ursprünglich 1974 von Perdue Farms, Inc., Salisbury, MD, isoliert wurde. Seit seiner Isolierung wurde er erhalten durch Passagen durch Hühner. Der Stamm ist ionophorempfindlich. Dieser Stamm ist erhältlich ohne Beschränkung von der American Type Culture Collection, 12301 Parklawn Drive, Rockville, MD 20852, USA, unter der ATCC-Hinterlegungsnummer 40357 (hinterlegt am 7. August 1987).
  • Produktion der Oozysten
  • Ein infektiöses Inokulum wurde hergestellt, indem eine Stammsuspension sporulierter Oozysten auf die geeignete Konzentration (15 000 bis 50 000 Oozysten/ml) mit Leitungswasser verdünnt wurde.
  • Vögel wurden mit der Kultur geimpft über eine Kropfintubation unter Verwendung einer Spritze. Zwischen 15 000 und 50 000 Eimeria maxima-Oozysten wurden an jeden Vogel verabreicht in nicht mehr als 1 ml Lösung.
  • Die Vögel wurden in dampfsterilisierten Batteriekäfigen 8 Tage nach der Infektion gehalten. Andere spezielle Vorsorgemaßnahmen wurden getroffen. Die Vögel wurden während dem achttägigen Zeitraum überwacht. Faecesmaterial wurde mikroskopisch untersucht auf die Gegenwart von anderen Oozysten als Eimeria maxima. Zusätzlich wurden die Intestinaltrakte aller Vögel später auf die Gegenwart von Beschädigungen, die durch andere Kokzidienarten erzeugt wurden, untersucht (Johnson und Reid, 1970).
  • Am 7. und 8. Tag nach der Infektion wurde der Faeces dieser Vögel gesammelt und mit Leitungswasser vermischt, um eine homogene Suspension der Oozysten zu erhalten.
  • Aufarbeitung
  • Diese Suspension wurde durch ein feinmaschiges Sieb gestrichen, so daß alles teilchenförmige Material entfernt wurde. Die entstehende Suspension wurde dann zu einem gleichen Volumen gesättigtem NaCl zugegeben, um die Oozysten von den restlichen Fäkalbruchstücken abzutrennen (obwohl NaCl bei dieser Aufarbeitung verwendet wurde, kann jedes andere Additiv, das eine hochviskose Lösung erzeugt, anstelle von NaCl verwendet werden; andere üblicherweise angewendete Additive sind Saccharose und ZnSO&sub4;). Die Oozysten schwammen zur Oberfläche der NaCl-Lösung und wurden durch Absaugen gesammelt. Die Oozysten wurden dann gewaschen, bis sie frei von gesättigtem Salz waren und dazu wiederholt mit niedriger Geschwindigkeit zentrifugiert. (Große Mengen gereinigter Oozysten können erzeugt werden durch kontinuierliche Durchflußzentrifugation, siehe J.M. Vetterling, J. Parasitol. 55:412-417, 1969.)
  • Ein konzentriertes Aggregat von Oozysten, das wie oben beschrieben hergestellt worden war, wurde in 2% K&sub2;Cr&sub2;O&sub7; (Kaliumdichromat) gemischt, um zu bewirken, daß die Oozysten sporulieren. Die Anzahl sporulierter Oozysten in einer Lösung wurde mikroskopisch bestimmt, indem die Anzahl infektiöser Organismen gezählt wurde, die auf dem Raster eines Hämazytometers erschienen. Als die Zahl der sporulierten Oozysten pro ml bestimmt worden war, wurden Verdünnungen hergestellt mit 2% K&sub2;Cr&sub2;O&sub7; auf die gewünschte Konzentration an sporulierten Oozysten pro ml. Die Bestimmung von Reinheit und Wirksamkeit wurde durchgeführt durch mikroskopische Untersuchung der Oozystenmorphologie. Die Anzahl sporulierter Oozysten pro ml in jeder Charge wurde sichergestellt.
  • Beispiel 2 Die Wirkung einer Immunisierung im Alter von 1 Tag mit Eimeria maxima auf die Antwort auf eine Testinfektion im Alter von 10 Tagen
  • Ein Batterieversuch wurde durchgeführt mit Hubbard-Hühnern, um die Wirkung einer Immunisierung im Alter von 1 Tag mit Eimeria maxima (FS-177 Stamm) auf die Antwort auf einen Immunitätstest mit derselben Art und demselben Stamm im Alter von 10 Tagen auszuwerten. Bei diesem Versuch wurde kein Ionophor angewendet.
  • Hubbard-White Mountain-Hähnchen wurden in diesem Versuch verwendet. Direkt nach dem Ausschlüpfen wurden die Vögel gewogen und in Behandlungsgruppen aufgeteilt. Jede Behandlung wurde fünfmal wiederholt und jeder Wiederholungsversuch umfaßte vier Hühner. Die Hühner wurden während der Dauer des Versuches mit einer Standardstartration für Hähnchen gefüttert. Die Behandlung, die in dieser Untersuchung verwendet wurde, war wie folgt:
  • 1. nicht immunisiert, nicht auf Immunität getestet
  • 2. nicht immunisiert, auf Immunität getestet am Tag 10
  • 3. immunisiert am Tag 0, auf Immunität getestet am Tag 10.
  • Immunisierte Vögel wurden oral mit 2 000 Eimeria maxima- Oozysten am Tag 0 geimpft. Die Impfung erfolgte mit einer Suspension sporulierter Oozysten, die wie in Beispiel 1 beschrieben hergestellt worden waren. Jenen Gruppen, die auf Immunität getestet wurden, wurden am Tag 10 oral 50 000 Eimeria maxima (FS-177-Stamm)- Oozysten pro Vogel verabreicht.
  • 7 Tage nach der Verabreichung des Testinokulums wurden alle Vögel gewogen, ausgeblutet über eine Herzpunktion und die Schädigung festgestellt (J. Johnson und W.M. Reid, Exp. Parasitol. 28:30-36, 1970). Von jeder Blutprobe wurde Serum gewonnen und auf β-Karotinoidäquivalente analysiert (Ruff et al., Poultry Sci. 53:1801-1809, 1974). Zusätzlich wurde Faeces von allen Gruppen am Tag 6 und am Tag 7 nach dem Immunitätstest gesammelt. Aus diesem Material wurde die durchschnittliche Oozystenproduktion pro Vogel festgestellt.
  • Die Ergebnisse dieses Versuchs sind in Tabelle 1 dargestellt. Die am Tag 10 verabreichte Testinfektion erzeugte eine signifikante Reduktion der Leistung und der β-Karotinoidäquivalente bei Vögeln, die nicht durch Immunisierung am Tag 0 geschützt waren. Dies war verbunden mit einer Bewertung einer schweren intestinalen Schädigung und einem Oozystenausstoß von mehr als 40 Millionen pro Vogel.
  • Vögel, die mit 2 000 Eimeria maxima-Oozysten am Tag 0 immunisiert worden waren, zeigten jedoch eine wesentliche Verbesserung bei der Futterumwandlung und einen zahlenmäßigen Anstieg des Gewichtsverlustes verglichen mit nicht-immunisierten/immunitätsgetesteten Vögeln. Ebenso waren die Werte für eine Schädigung und der Oozystenausstoß dramatisch vermindert durch den Immunisierungsplan und als Ergebnis war die Serumpigmentierung statistisch gleich der von nicht-immunisierten, nicht immunitätsgetesteten Kontrollen.
  • Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, daß bei einem 1 Tag alten Hühnchen eine schützende Immunantwort nach einer anfänglichen immunisierenden Dosis von 2 000 sporulierten Eimeria maxima-Oozysten erzeugt werden kann. Diese schützende Wirkung wurde beobachtet bei der Leistung, der Bewertung der Schädigungen, dem Oozystenausstoß und den &beta;-Karotinoidäquivalenten im Serum 7 Tage nach einer schweren Immunitätstestimpfung. Tabelle 1 Parameter der Kokzidiose¹ Gruppe % Sterblichkeit Durchschnittl. Gewichtszunahme F/G Wert f. Schädigung (0 = keine, 4 = maximum) Gesamt Oozysten pro Vogel Serum &beta;-Karotinoidäquivalente (ug/ml) nicht immunisiert, nichtgetestet immunisiert, getestet am Tag ¹Durchschnittswerte in den Spalten, denen kein Buchstabe folgt, sind wesentlich verschieden von P< 0,05.
  • Beispiel 3 Die Wirkung einer Immunisierung im Alter von 1 Tag mit Eimeria maxima auf die Antwort auf eine Testimmunisierung im Alter von 21 Tagen zusammen mit Monensin
  • Es wurde eine Studie in Käfigen mit Boden durchgeführt mit Hubbard straight-run Hühnern, um die Wirkungen einer Immunisierung im Alter von 1 Tag mit Eimeria maxima Stamm FS-177 auf die Antwort auf einen Immunitätstest mit Eimeria maxima FS-410 (einem ionophorresistenten Stamm) im Alter von 21 Tagen zu bewerten. Außerdem wurde die Wirkung von Monensin (100 ppm) auf dieses Immunisierungsschema in einem kompletten 2·2 Einflußversuch bestimmt.
  • Die Ergebnisse dieses Versuchs zeigen, daß eine orale Immunisierung (2 000 Eimeria maxima Stamm FS-177-Oozysten) die Vögel schützte bei der Testimmunisierung mit Eimeria maxima Stamm FS-410 am 21. Tag, als die Bewertung der Schädigungen und die Serumpigmentierung ausgewertet wurden. Dieses Phänomen trat sowohl in Abwesenheit als auch in Gegenwart von 100 ppm Monensin auf.
  • Hubbard-white Mountain straight-run Hühner wurden in diesem Test verwendet. Sofort nachdem sie nach dem Ausschlüpfen geliefert worden waren, wurden die Vögel statistisch auf Behandlungsgruppen verteilt. Jede Behandlung wurde vierfach wiederholt und jede Gruppe enthielt 50 Vögel pro Wiederholungsversuch. Die Hühner wurden mit einer Standardstartration für Hähnchen gefüttert, die entweder 0 oder 100 ppm Monensin während der Dauer des Experiments enthielt. Die in dieser Studie verwendete Behandlung war wie folgt:
  • 1. ohne Arzneimittel, nicht immunisiert
  • 2. ohne Arzneimittel, immunisiert (2 000 Eimeria maxima Stamm FS-177-Oozysten)
  • 3.-4. wie 1-2 mit 100 ppm Monensin, eingearbeitet in das Hähnchenfutter
  • Immunisierte Vögel wurden oral mit 2 000 Eimeria maxima (FS-177)-Oozysten geimpft, ungefähr 4 Stunden bevor sie entweder mit der Ration ohne Arzneimittel oder der Ration mit Arzneimittel gefüttert wurden. Die Impfung erfolgte mit einer Suspension sporulierter Oozysten, die wie in Beispiel 1 beschrieben hergestellt worden war. Alle Vögel wurden am Tag 21 auf Immunität getestet, indem infektiöser Mist, der Oozysten von Eimeria maxima (FS-410) enthielt, über den auf dem Boden des Käfigs liegenden Mist gestreut wurde. 7 Tage nach dem Immunitätstest wurden alle Vögel gewogen und getötet und 15 Vögel pro Wiederholungsversuch wurden statistisch ausgewählt zur Bewertung der Schädigungen und der Analyse der Serumpigmentierung. Die Technik von Johnson und Reid (Exp. Parasitol. 28:30-36, 1970) wurde verwendet, um die Bewertung der Schädigungen auszuführen, während das Verfahren von Ruff et al. (Poultry Sci., 53:1801-1809, 1974) für die Pigmentierungsanalyse angewendet wurde.
  • Die Daten wurden analysiert unter Anwendung der Varianzanalyseverfahren (ANOVA); in einigen Fällen wurden Unterschiede zwischen Behandlungswerten bestimmt unter Verwendung des Student- Newman-Keul-Tests (P< 0,05).
  • Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind in Tabelle 2 dargestellt. Vögel, die mit 2 000 Eimeria maxima-Oozysten immunisiert worden waren, waren vor einer Testinfektion (FS-410) im Alter von 21 Tagen geschützt, als die Bewertung der Schädigungen und die Serumpigmentierung ausgewertet wurden. Ähnliche Trends waren zu beobachten bei immunisierten Vögeln, die mit Monensin gefüttert worden waren.
  • Die Ergebnisse dieser Untersuchung weisen darauf hin, daß immunisierte Hühner, die in Käfigen mit Boden aufgezogen wurden, eine Immunantwort liefern, die sie vor negativen Wirkungen eines Immunitätstests mit einem ionophorresistenten Organismus im Alter von 21 Tagen schützen können. Wesentliche Verbesserungen bei der Bewertung der Schädigungen und der Serumpigmentierung zeigen die Schutzwirkung einer oralen Immunisierung am ersten Lebenstag. Tabelle 2 Die Wirkung der Immunisierung im Alter von 1 Tag mit Eimeria maxima FS-177 auf die Antwort auf einen Immunitätstestmit Eimeria maxima FS-410 im Alter von 21 Tagen in Käfigen mit Boden Ergebnisse¹ Monensinkonzentration Immunisierung Durchschnittl. Gewichtszunahme Bewertung d. durchschnittl. Intestinalschädigung &beta;-Karotin-äquivalente ¹/Durchschnittswerte in den Spalten, denen kein Buchstabe folgt, sind wesentlich verschieden von P< 0,05. ANOVA - Eine Richtung Quelle SS DF MS F-Verhältnis Behandlung Fehler Insgesamt
  • (Standardgesamtfehler des Durchschnittswerts für die Gewichtszunahme die Bewertung der Schädigungen und die &beta;-Karotinäquivalente waren 12,6, 0,26 bzw, 0,31).
  • Beispiel 4 Wirkung einer Immunisierung im Alter von 1 Tag mit Eimeria maxima auf die Antwort gegenüber einem kontinuierlichem Immunitätstest in Kombination mit Monensin
  • Ein Versuch in einem Käfig mit Boden wurde durchgeführt mit Hubbard straight-run Hühnern, um die Wirkung einer Immunisierung im Alter von 1 Tag mit Eimeria maxima FS-177 auf die Antwort auf einen Immunitätstest mit Eimeria maxima FS-410 beginnend kurz nach der Immunisierung zu überprüfen. Die Testimmunisierung erfolgte, indem wieder dieselben Käfige mit Boden und der Mist aus dem in Beispiel 3 berichteten Experiment verwendet wurden. Außerdem wurde die Wirkung einer Levamisolverabreichung in Trinkwasser (5 mg/kg Körpergewicht) und Monensin (100 ppm) im Futter in einem 3·2 Einflußversuch ausgewertet.
  • Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigten, daß die Immunisierung im Alter von 1 Tag mit Eimeria maxima die Vögel bei einem Immunitätstest im Alter von 1 Tag schützte, als die Gewichtszunahme analysiert wurde. Damit nicht übereinstimmende Ergebnisse bei der Bewertung der Schädigungen und der Serumpigmentierung zeigten, daß der Immunitätstest mit dem Mist ungenügend sein könnte, um die Wirkung der Immunisierung auf die Bewertung der Schädigungen und die Serumpigmentierung vollständig abzuschätzen.
  • Hubbard-white Mountain straight-run Hähnchen wurden für diese Untersuchung verwendet. Gleich nachdem sie vom Ausschlüpfen geliefert wurden, wurden die Vögel statistisch Behandlungsgruppen zugeordnet; jede Behandlung wurde viermal wiederholt und jede Behandlungsgruppe enthielt 50 Vögel. Die Hühner wurden mit einer Standardstartration für Hähnchen während der Dauer des Tests gefüttert. Die in dieser Untersuchung verwendeten Behandlungen waren wie folgt:
  • 1. ohne Arzneimittel, nicht immunisiert
  • 2. ohne Arzneimittel, immunisiert (2 000 Eimeria maxima FS-177-Oozysten)
  • 3. ohne Arzneimittel, immunisiert (2 000 Eimeria maxima FS-177-Oozysten) + Levamisol (5 mg/kg Körpergewicht) am Tag 4, 5 und 6 im Trinkwasser
  • 4-6. wie 1-3 mit 100 ppm Monensin im Futter.
  • Immunisierte Vögel wurden oral mit 2 000 Eimeria maxima (FS-177)-Oozysten geimpft, ungefähr 4 Stunden bevor sie entweder eine Ration mit Arzneimittel oder eine Ration ohne Arzneimittel erhielten. Die Impfung erfolgte mit einer Suspension von sporulierten Oozysten, die wie in Beispiel 1 beschrieben hergestellt worden waren. Levamisol, eine Substanz, von der berichtet wird, daß sie die Immunantwort verbessert, wurde in das Trinkwasser gemischt während der Tage 4, 5 und 6 mit einer Konzentration von 5 mg/kg Körpergewicht. Der Mist, auf den alle Vögel am Tag 1 gebracht wurden, enthielt Oozysten von Eimeria maxima FS-410.
  • Am Tag 21 wurden 15 Vögel aus jedem Käfig statistisch ausgewählt, über eine Herzpunktion entblutet und die Schädigung ausgewertet gemäß dem Verfahren von Johnson und Reid (Exp. Parasitol. 28:30-36, 1970). Serum wurde gewonnen und auf &beta;-Karotinoidäquivalente analysiert (Ruff et al., Poultry Sci. 53:1801-1809, 1974). Am Tag 28 war der Versuch abgeschlossen und die Leistungskriterien wurden bestimmt.
  • Die Daten wurden analysiert unter Verwendung der Varianzanalyse (ANOVA); Unterschiede zwischen Behandlungsdurchschnittswerten wurden ausgewertet unter Verwendung des Student-Newman-Keul- Tests (P< 0,05).
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 dargestellt und zeigen, daß die Immunisierung eine wesentliche Verbesserung der Leistung erzeugte verglichen mit nicht immunisierten, nicht mit Arzneimittel behandelten Kontrollen. Allgemein wurden die Schädigungen am Tag 21 nicht als schwer bewertet; die Werte für die Serumpigmentierung waren nicht übereinstimmend und zeigten keine Trends einer Wirkung der Behandlung aufgrund eines ungenügenden Kontaktes mit Kokzidien. Tabelle 3 Die Wirkung einer Immunisierung im Alter von 1 Tag mit Eimeria maxima auf die Antwort auf einen kontinuierlichen Immunitätstest in Käfigen mit Boden¹ Monensinkonzentration Immunisierung Gewichtszunahme Bewertung d. Schädigung &beta;-CE² keineoral³ oral + Levamisol&sup4; ¹Durchschnittswerte in den Spalten, denen kein Buchstabe folgt, sind wesentlich verschieden. Jede Behandlung umfaßte vier Wiederholungsversuche mit 50 straight-run Hühnern. Die Schädigung wurde am Tag 21 bewertet und die Blutparameter wurden am Tag 21 gesammelt. ²&beta;-Karotinoidäquivalente in ug/ml. ³Orale Immunisierung mit 2000 Eimeria maxima-Oozysten am Tag 0. &sup4;Oral + mit Levamisol behandelte Vögel wurden mit 2000 Eimeria maxima-Oozysten am Tag 0 immunisiert und erhielten Levamisol (5 mg/kg Körpergewicht) im Trinkwasseran den Tagen 4, 5 und 6 des Experiments. ANOVA - Eine Richtung Quelle SS DF MS F-Verhältnis Behandlung Fehler Insgesamt
  • (Gesamtstandardfehler der Durchschnittswerte für Gewichtszunahme, Bewertung der Schädigung und &beta;-Karotinäquivalente waren 27,7, 0,24 bzw. 0,27.)
  • Beispiel 5 Größere Studie in Käfigen mit Boden
  • Eine größere Studie in Käfigen mit Boden wurde durchgeführt, wobei bei jeder Behandlung acht Käfige betroffen waren mit 130 Vögeln pro Käfig. Vier Behandlungen waren beabsichtigt:
  • nicht immunisiert, ohne Arzneimittel
  • immunisiert, ohne Arzneimittel
  • nicht immunisiert, mit Monensin 120 ppm
  • immunisiert, mit Monensin 120 ppm
  • Jedoch erhielten aufgrund eines Mischfehlers in den ersten 21 Tagen des Versuches alle Vögel das Arzneimittel (Monensin 120 ppm). Danach wurden die Vögel genau wie oben angegeben behandelt. Der Versuch wurde durchgeführt während der gesamten Wachstumsperiode (47 Tage). Diese Studie erfolgte an einem Ort, der allgemein mit Stämmen von Eimeria maxima, die resistent gegenüber Monensin sind, kontaminiert war.
  • Die immunisierenden Oozysten waren von Eimeria maxima FS-177, hergestellt wie in Beispiel 1 oben beschrieben. Die Oozysten wurden oral verabreicht mit einer Beak-O-Vac-Vorrichtung (verkauft von Beak-O-Vac, Inc., P.O. Box 715, Gainesville, GA30501) ungefähr 2 Stunden, bevor die Vögel gefüttert wurden.
  • Verschiedene Parameter der antikokzidialen Wirksamkeit wurden ausgewertet:
  • (1) Am Tag 16 wurden 10 Vögel pro Käfig entfernt und mit 50 000 Oozysten von Eimeria maxima FS-410 auf Immunität getestet; 7 Tage später (Tag 23) wurden die Vögel ausgeblutet und getötet. Die Bewertung der Schädigungen und die Serum &beta;-Karotinoidäquivalente wurden bestimmt.
  • (2) Körpergewicht und Futterverwertung der verbleibenden Vögel wurden bestimmt am Tag 21.
  • (3) An jedem der Tage 27, 34, 41 und 47 wurden 5 Vögel pro Käfig ausgeblutet und die Serum &beta;-Karotinoidäquivalente wurden bestimmt.
  • (4) Am Ende des 47-Tage-Zeitraumes wurden Körpergewicht, endgültige Futterverwertung und Verarbeitungs- und Gerippeeigenschaften für alle verbleibenden Vögel bestimmt.
  • Beispiel 5 Größere Studie in Käfigen mit Boden
  • Eine größere Studie in Käfigen mit Boden wurde durchgeführt, wobei bei jeder Behandlung acht Käfige betroffen waren mit 130 Vögeln pro Käfig. Vier Behandlungen waren beabsichtigt:
  • nicht immunisiert, ohne Arzneimittel
  • immunisiert, ohne Arzneimittel
  • nicht immunisiert, mit Monensin 120 ppm
  • immunisiert, mit Monensin 120 ppm
  • Jedoch erhielten aufgrund eines Mischfehlers in den ersten 21 Tagen des Versuches alle Vögel das Arzneimittel (Monensin 120 ppm). Danach wurden die Vögel genau wie oben angegeben behandelt. Der Versuch wurde durchgeführt während der gesamten Wachstumsperiode (47 Tage). Diese Studie erfolgte an einem Ort, der allgemein mit Stämmen von Eimeria maxima, die resistent gegenüber Monensin sind, kontaminiert war.
  • Die immunisierenden Oozysten waren von Eimeria maxima FS-177, hergestellt wie in Beispiel 1 oben beschrieben. Die Oozysten wurden oral verabreicht mit einer Beak-O-Vac-Vorrichtung (verkauft von Beak-O-Vac, Inc., P.O. Box 715, Gainesville, GA30501) ungefähr 2 Stunden, bevor die Vögel gefüttert wurden.
  • Verschiedene Parameter der antikokzidialen Wirksamkeit wurden ausgewertet:
  • (1) Am Tag 16 wurden 10 Vögel pro Käfig entfernt und mit 50 000 Oozysten von Eimeria maxima FS-410 auf Immunität getestet; 7 Tage später (Tag 23) wurden die Vögel ausgeblutet und getötet. Die Bewertung der Schädigungen und die Serum &beta;-Karotinoidäquivalente wurden bestimmt.
  • (2) Körpergewicht und Futterverwertung der verbleibenden Vögel wurden bestimmt am Tag 21.
  • (3) An jedem der Tage 27, 34, 41 und 47 wurden 5 Vögel pro Käfig ausgeblutet und die Serum &beta;-Karotinoidäquivalente wurden bestimmt.
  • (4) Am Ende des 47-Tage-Zeitraumes wurden Körpergewicht, endgültige Futterverwertung und Verarbeitungs- und Gerippeeigenschaften für alle verbleibenden Vögel bestimmt.
  • Die Ergebnisse und statistischen Analysen waren wie in den folgenden vier Tabellen ausgeführt. Die Werte für die Schädigungen wurden auf einer Skala von 0 bis 4 angegeben, wobei 0 keine Schädigung und 4 eine maximale Anzahl von Schädigungen bedeutet. In den Tabellen ist "Serum &beta;-Karotinoidäquivalente" abgekürzt mit Serum &beta;-CE''; die statistische Varianzanalyse ist abgekürzt mit "ANOVA" und der zusammengefaßte Standardfehler ist abgekürzt als PSEM. Tabelle 4 Daten von Vögeln, Immunitätstest am Tag 16, getötet am Tag 23 Behandlung* Bewertung der Schädigungen Serum &beta;-CE Immunisiert + Monensin Monensin *Es wurde für jede der vier Gruppen ein Durchschnittswert berechnet, bevor der Mischfehler entdeckt wurde. ANOVA (Bewertung der Schädigungen) SOV df SS MS F P Gesamt Trt Immunisiert (I) Monensin (M) (I·M) Fehler ANOVA (Serum &beta;-CE) SOV df SS MS F P Gesamt Trt Immunisiert (I) Monensin (M) I·M Fehler Tabelle 5 Leistungsdaten der verbleibenden (nicht auf Immunität getesteten) Vögel am Tag 21 Behandlung Körpergewicht (lbs.) Futterverwertung Immunisiert + Monensin Monensin ANOVA (Körpergewicht, 21 Tage) SOV df SS MS F P Gesamt Trt Fehler ANOVA (Futterverwertung, 21 Tage) SOV df SS MS F P Gesamt Trt Fehler Tabelle 6 Wöchentliche &beta;-Karotinoidäquivalente (ug/ml) Behandlung Tag Immunisiert + Monensin Immunisiert Monensin Kontrolle ANOVA (Tag 27) SOV df SS MS F P Gesamt Trt Immunisiert (I) Monensin (M) I·M Fehler ANOVA (Tag 34) SOV df SS MS F P Gesamt Trt Immunisiert (I) Monensin (M) I·M Fehler ANOVA (Tag 41) SOV df SS MS F P Gesamt Trt Immunisiert (I) Monensin (M) I·M Fehler ANOVA (Tag 47) SOV df SS MS F P Gesamt Trt Immunisiert (I) Monensin (M) I·M Fehler Tabelle 7 Endgültige Leistungsdaten (47 Tage)* Behandlung Körpergewicht Endgültige Futterverwertung Verarbeitungs- und Gerippeeigenschaften Farbe Oberfläche Immunisiert + Monensin Immunisiert Monensin Kontrolle *Durchschnittswerte in den Spalten, auf die kein Buchstabe folgt, waren wesentlich unterschiedlich. **Jeder behandelte Vogel erhielt eine Bewertung von 1-5 für Farbe und Oberfläche, wobei 1-2 = sehr gut bis ausgezeichnet und 3-4 = ziemlich bis gut. ANOVA (Endgültiges Körpergewicht) SOV df SS MS F P Gesamt Trt Immunisiert (I) Monensin (M) I·M Fehler ANOVA (Endgültige Futterverwertung) SOV df SS MS F P Gesamt Trt Immunisiert (I) Monensin (M) I·M Fehler

Claims (10)

1. Verfahren zur Verbesserung der Qualität in Bezug auf Gewichtszunahme und körperliche Erscheinung eines kokzidioseempfänglichen Tieres, umfassend, daß man
(1) dem Tier im Neugeborenenzustand infektiöse Kokzidienorganismen oral in einer solchen Anzahl verabreicht, die wirksam ist zur Erzeugung einer immunologischen Antwort in dem Tier, während man
(2) das Tier frei von irgendeinem chemotherapeutischen gegen Kokzidien wirkenden Mittel hält über einen Zeitraum, der mit der Geburt oder dem Ausschlüpfen beginnt und sich fortsetzt bis nach Stufe 1, bis Sporozoiten in die Wirtszellen eingedrungen sind, und
(3) danach ein Ionophor im wesentlichen kontinuierlich während der gesamten Lebensdauer des Tieres verabreicht.
2. Verfahren nach Anspruch 1 zur Verbesserung der Qualität in Bezug auf Gewichtszunahme und körperliche Erscheinung eines Geflügels, das empfänglich für Kokzidiose von einem ionophorresistenten Stamm von Eimeria ist,umfassend, daß man
(1) dem Geflügel innerhalb von 24 Stunden nach dem Ausschlüpfen eine wirksame Anzahl infektiöser Organismen eines ionophorempfindlichen Stammes von Eimeria oral verabreicht, der Immunität gegenüber einem ionophorresistenten Stamm von Eimeria vermitteln kann, während man
(2) das Geflügel frei von irgendeinem chemotherapeutischen gegen Kokzidien wirkenden Mittel hält über einen Zeitraum, der mit dem Ausschlüpfen beginnt und sich fortsetzt bis nach Stufe 1, bis Sporozoiten in die Wirtszellen eingedrungen sind, und
(3) danach eine gegen Kokzidien wirkende Dosis eines Ionophors im wesentlichen kontinuierlich während der gesamten Lebensdauer des Geflügels verabreicht.
3. Verfahren zur Verbesserung der Qualität in Bezug auf Gewichtszunahme und körperliche Erscheinung eines Geflügels, umfassend, daß man
(1) während des letzten Viertels eines Bebrütungszeitraums eines Hühnereis, das einen Embryo enthält, dem Ei infektiöse Kokzidienorganismen injiziert in einer Anzahl, die wirksam ist, um eine immunologische Antwort hervorzurufen und
(2) nach dem Ausschlüpfen dem Geflügel kontinuierlich im wesentlich während der gesamten Lebensdauer eine gegen Kokzidien wirksame Dosis eines Ionophors verabreicht.
4. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem infektiöse Kokzidienorganismen eines Stammes von Eimeria angewendet werden, der ionophorempfindlich ist, der aber Immunität gegenüber ionophorresistenten Stämmen von Eimeria vermitteln kann.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin das Ionophor Monensin ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin das Ionophor Lasalocid ist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin das Ionophor Narasin ist.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin das Ionophor Salinomycin ist.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin das Ionophor Maduramycin ist.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin das Tier, das geschützt werden soll, ein Hühnchen oder eine Pute ist.
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