DE3781997T2 - Geschlitzte anschlusseinrichtung fuer elektrisches kabel und dementsprechendes anschlusswerkzeug. - Google Patents

Geschlitzte anschlusseinrichtung fuer elektrisches kabel und dementsprechendes anschlusswerkzeug.

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DE3781997T2
DE3781997T2 DE8787402245T DE3781997T DE3781997T2 DE 3781997 T2 DE3781997 T2 DE 3781997T2 DE 8787402245 T DE8787402245 T DE 8787402245T DE 3781997 T DE3781997 T DE 3781997T DE 3781997 T2 DE3781997 T2 DE 3781997T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anschlußvorrichtung mit Schlitz zum Abisolieren und Festhalten eines elektrischen Drahts oder mehrerer Drähte sowie ein Werkzeug zur Herstellung von Verbindungen mit Drähten in derartigen Vorrichtungen.
  • Derartige Verbindungsvorrichtungen werden meist verwendet, um Drähte miteinander in Organen vom Typ Verbindungsblock oder um Drähte mit elektrischen Geräten zu verbinden.
  • Die Druckschrift US-A-3.810.281 beschreibt eine Anschlußvorrichtung mit Schlitz für elektrische Drähte, in der mindestens ein leitendes Anschlußstück in einem Isoliergehäuse befestigt ist, das mindestens eine einem Abisolier- und Halteschlitz für den Draht gegenüberliegende Öffnung besitzt, wobei der Schlitz die elektrische Verbindung bewirkt und entlang einer Wand des Anschlußstücks verläuft. Die Öffnung ermöglicht das Einführen eines anzuschließenden Drahts quer oberhalb einer Abisoliermündung des Schlitzes sowie das spätere Festhalten des Drahts über seine Isolierhülle. Das Isoliergehäuse besitzt mindestens eine Einführungsöffnung für eine starre und bewegliche Einschubklinge eines äußeren Werkzeugs, die entlang des Schlitzes beim Einführen eines Drahts gleiten soll. Weiter besitzt das Gehäuse eine Anordnung zum Positionieren des Werkzeugs je Einführungsöffnung; diese Anordnung besteht aus einem Vorsprung, in dessen Mitte die betreffende Einführungsöffnung eingearbeitet ist und an dem ein Ende des Werkzeugs einrastet, das die Einschubklinge aufweist.
  • Üblicherweise besitzt jeder Abisolier- und Halteschlitz für den Draht an einem seiner Enden eine erweiterte Mündung, die dazu bestimmt ist, einen anzuschließenden Draht, der quer angeordnet ist, leichter in den Schlitz einzuführen und zugleich die Isolierumhüllung des Drahts quer durchzuschneiden. Die Seele des Drahts, die lokal durch die Mündung des Schlitzes abisoliert wird, gelangt in Kontakt mit den Rändern des Schlitzes, die durch ihren Druck die Seele festhalten und zugleich den elektrischen Durchgang zwischen dem Draht und dem leitenden Anschlußstück sicherstellen; die Isolierhülle des Drahts wird zugleich zwischen den Rändern einer Hüllenklemmöffnung eingeklemmt, die sich gegenüber dem Abisolier- und Halteschlitz im Isoliergehäuse befindet, in dem üblicherweise das Anschlußstück untergebracht ist.
  • Der elektrische Anschluß eines Drahts an eine solche Vorrichtung erfordert die Anwendung einer Eindrückkraft auf den Draht, die meist ein kraftverstärkendes Werkzeug erforderlich macht. Letzteres soll möglichst einfach sein, beispielsweise ein Hebel.
  • Ein Werkzeug, das eine ausreichende Kraft zu entwikkeln vermag, besitzt dagegen den Nachteil einer geringen Genauigkeit, so daß die Gefahr einer Beschädigung der Anschlußvorrichtung besteht, wenn das Werkzeug von Benutzern verwendet wird, deren Kraft, Geschick oder Sorgfalt starken Veränderungen unterworfen sind.
  • Daher sucht man Anschlußvorrichtungen oder Werkzeuge, die zu vernünftigem Preis eine gleichmäßig hohe Qualität der Anschlüsse sicherstellen.
  • Zu diesem Zweck schlägt die vorliegende Erfindung eine Anschlußvorrichtung mit Schlitz für elektrische Drähte vor, in der mindestens ein leitendes Anschlußstück in einem Isoliergehäuse befestigt ist, das mit mindestens einer Öffnung versehen ist, die sich gegenüber einem Drahtabisolier- und Rückhalteschlitz für die Seele erstreckt, der den elektrischen Anschluß bewirkt sowie sich entlang einer Wand des Anschlußstücks erstreckt, wobei die Öffnung das Einstecken eines anzuschließenden Drahtes quer oberhalb einer Abisoliermündung des Schlitzes sowie das spätere Fixieren des Drahtes durch seine Isolierhülle ermöglicht. Das Gehäuse ist mit mindestens einer Einführungsöffnung für eine starre und beweglich Einschubklinge versehen, die zu einem äußeren Werkzeug gehört, die dazu bestimmt ist, entlang des Schlitzes beim Einschieben eines Drahts zu gleiten. Das Gehäuse besitzt weiter eine Anordnung zum Positionieren des Werkzeugs je Einführungsöffnung; diese Anordnung besteht aus einem Vorsprung, in dessen Mitte die betreffende Einführungsöffnung eingearbeitet ist und an dem ein Ende des Werkzeugs einrastet, das die Einschubklinge aufweist.
  • Gemäß einem Merkmal der Erfindung besitzt die Einführungsöffnung im Inneren Einrastschultern für vom werkzeugende getragene bewegliche Befestigungselemente, die vor der Einschubklinge in die Einführungsöffnung eindringen können und an den Schultern einrasten, wodurch das Werkzeug bei der Betätigung der Einschubklinge relativ zum Isoliergehäuse festgelegt wird.
  • Die Erfindung schlägt auch ein Anschließwerkzeug mit einer starren Drahteinschubklinge vor, die in einem Führungskanal zwischen einer Stellung, bei der die Klinge in das Innere des Kanals im Werkzeug eingezogen ist, und einer Stellung, in der es außerhalb des Werkzeugs mit einem seiner Enden in die Einschubstellung vorspringt, beweglich ist, und wobei das Werkzeug mit Mitteln zum Anlegen des Werkzeugs in Arbeitsstellung auf einem Isoliergehäuse der Anschlußanordnung über einer Einführungsöffnung im Gehäuse für die Einschubklinge versehen ist.
  • Gemäß einem Merkmal der Erfindung besitzt das Anschlußwerkzeug ein Austrittsende für die Einschubklinge, das so ausgebildet ist, daß es sich von außen über einen Gehäusevorsprung setzt, in dessen Mitte sich eine Klingeneinschuböffnung befindet, wobei dieses Klingenaustrittsende mittig mit zwei nachgiebigen Lamellen versehen ist, die zu beiden Seiten der zwischen ihnen gleitenden Einschubklinge im Führungskanal befestigt sind, wobei die beiden nachgiebigen Lamellen in gleicher Weise aus dem Kanal nach außerhalb des Werkzeugs jeweils mit einem wulstförmigen Ende hervorstehen, derart, daß die Wülste, welche durch die nachgiebigen Lamellen, an denen sie sich befinden, elastisch gegeneinander in einer Stellung gehalten werden, die ihre Einführung in eine Öffnung ermöglicht, durch das Vordringen der Einschubklinge aus dem Werkzeug in Abstand gebracht werden und dementsprechend in der Lage sind, sich unter den Einrastschultern zu verklemmen, die im Inneren der betreffenden Einführungsöffnung angebracht sind, so daß das Werkzeug in Arbeitsstellung auf dem Gehäuse fixiert ist, solange die Einschubklinge nicht zurückgezogen ist.
  • Die Erfindung, ihre Merkmale und Vorteile werden nun anhand der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
  • Figur 1 zeigt eine Anschlußvorrichtung gemäß der Erfindung von der Seite.
  • Figur 2 zeigt einen Schnitt entlang II-II der Anordnung gemäß Figur 1, in der das Ende eines Anschlußwerkzeugs gemäß der Erfindung und ein anzuschließender Draht angedeutet sind.
  • Figur 3 zeigt von oben die Anschlußvorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Figur 4 ist eine Schnittdarstellung, die die Lage einer Einschubklinge gemäß der Erfindung in einem leitenden Anschlußstück einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigt.
  • Figur 5 zeigt schematisch ein Beispiel eines von Hand betätigten Anschlußwerkzeugs gemäß der Erfindung, von dem eine Gehäusehälfte entfernt wurde.
  • Die Figuren 6 und 7 zeigen mittlere Orthogonalschnitte durch einen Teil des erfindungsgemäßen Anschlußwerkzeugs, wobei eine Hälfte des Gehäuses in Figur 6 entfernt wurde.
  • Die Figuren 8 bis 11 zeigen das Werkzeug in Betrieb, und zwar Figur 8 und 9 vor dem Anschluß und Figur 10 und 11 danach, wobei in den Figuren 8 und 10 ein Halbgehäuse entfernt wurde.
  • Die Anschlußvorrichtung mit Schlitz gemäß der Erfindung soll in ein elektrisches Gerät 1 integriert werden, um den elektrischen Anschluß eines oder mehrere Drähte 2 an dieses Gerät sicherzustellen.
  • Im hier berücksichtigten Ausführungsbeispiel ist das elektrische Gerät ein Anschlußblock, von dem nur eine Hälfte in Figur 2 zu sehen ist; die andere Hälfte ist dazu symmetrisch bezüglich einer Mittelebene entlang der Linie XX' senkrecht zur Zeichenebene.
  • Jede Hälfte des Anschlußblocks ist mit einer erfindungsgemäßen Anschlußvorrichtung mit Schlitz versehen. Jede Anschlußvorrichtung enthält ein leitendes Anschlußstück 3, das geeignet ist, mindestens einen und ggfs. mehrere Drähte parallel aufzunehmen.
  • In der dargestellten Ausführungsform ist das leitende Anschlußstück 3 einer Anschlußvorrichtung elektrisch an ein anderes leitendes Anschlußstück des Blocks über ein Kontaktorgan anzuschließen, das sich gegen eine geeignete Fahne 4 des nschlußstücks 3 anlegt, wobei dieses andere Anschlußstück und das Kontaktorgan hier nicht dargestellt sind. Natürlich kann das Anschlußstück 3 auch unmittelbar mit seiner Basis an ein entsprechendes symmetrisch dazu montiertes Anschlußstück angeschlossen sein, wie dies in zahlreichen Anschlußblocks üblich ist. Die gemeinsame Schiene, die die Anschlußstücke über ihre Basen vereint, besitzt dann keine Fahne 4.
  • Das Anschlußstück 3 wird in einem Raum 50 festgelegt, der zu diesem Zweck im Isoliergehäuse 5 vorgesehen ist, das mindestens teilweise und hier insgesamt die elektrische Ausrüstung enthält. Dieses Isoliergehäuse 5 besteht beispielsweise aus dem Zusammenbau von zwei zueinander komplementären Halbschalen, die beispielsweise durch Ultraschallschweißung nach dem Einsetzen der vorgesehenen Innenorgane wie die leitenden Anschlußstücke 3 und das Kontaktorgan, miteinander verbunden werden.
  • Im in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel besitzen die beiden Halbschalen eine Verbindungsebene, die der mittleren Längsebene entlang der Linie YY' entspricht.
  • Jedes leitende Anschlußstück 3 besitzt einen Schlitz 30 zum Abisolieren und festhalten der Seelen 20 des anzuschließenden Drahts 2 (Figur 1), wobei dieser Schlitz hier geradlinig verläuft und an einem seiner Enden sich zu einer Abisoliermündung 34 öffnet.
  • Im nicht beschränkend zu verstehenden Ausführungsbeispiel verläuft der Schlitz 30 entlang einer Wand eines besonders geformten Teils des Anschlußstücks 3, wobei dieses Anschlußstück ausgehend von einem flachen Blech durch eine Stanzvorgang hergestellt wird, durch den es ausgeschnitten, gebogen und ggfs. an einzelnen Stellen dünner gemacht wird.
  • Der besonders geformte Bereich des Stücks 3 besitzt beispielsweise einen polygonalen hohlen Querschnitt, der hier einem U entspricht, dessen freie Enden schräg und in gleicher Weise zueinander umgebogen wurden, wie in Figur 4 zu sehen ist.
  • Der so erhaltene besonders geformte Bereich enthält zwei Knicke 31 am Ende entsprechend den oben erwähnten schräg umgebogenen freien Enden; dieser beiden Knicke liegen zu beiden Seiten des Schlitzes 30, den sie begrenzen, und die Knickbereiche sind außen in Richtung auf den Schlitz hin dünner.
  • Die beiden parallelen Wände 32, die je einen der Knikke 31 aufweisen, tragen zur Festlegung des Anschlußstücks in seinem Raum 50 gemeinsam mit dem Boden 33 bei, zu dem sie senkrecht orientiert sind.
  • Die Absoliermündung 34 des Anschlußstücks 3 ergibt sich durch einen schrägen symmetrischen Schnitt der Knickbereiche 31 an einem ihrer Enden, wobei dieser schräge Schnitt eine sich erweiternde Öffnung ergibt. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel erzeugt das spätere Herstellen des Knicks 31 bezüglich der sie tragenden Wände 32 eine ausreichend scharfe obere Kante, um die Hülle 21 der Drähte 2 bei deren Eindrücken in die Mündung einzuschneiden.
  • Die Knickbereiche 31, die parallelen Wände 32 und der Boden 33 umgrenzen einen Raum, der nach außen über eine Klingeneinführungsöffnung 51 offen ist, die im Gehäuse in der Nähe der Abisoliermündung 34, und zwar senkrecht zu dieser und hier im oberen Teil des Blocks gemäß der Darstellung von Figur 2 angebracht ist. Die Öffnung 51 mündet hier in die zentrale Zone einer Positionieranordnung für das Werkzeug, die aus einem Vorsprung 52 im oberen Teil des Gehäuses 5 in Figur 2 besteht.
  • Dieser Vorsprung 52 besitzt hier Rechteckform und enthält in seinem Inneren die Öffnung 51, die ihrerseits rechteckförmig ist (siehe Figur 3).
  • Die Öffnung 51 ist so angeordnet, daß ein Zugang für eine Klinge 60 eines Anschlußwerkzeugs 6 (Figur 2) in das Gehäuse 5 sich ergibt, und zwar hier zum Schlitz 30 und zu beiden Seiten der Knickbereiche 31, d.h. innerhalb und außerhalb des besonders geformten Bauteils.
  • Mindestens zwei der Seiten der rechteckigen Öffnung 51, hier die beiden Längsseiten, sind mit Einrastschultern 53 versehen, die die Breite der Öffnung am oberen Ende des Vorsprungs 52 begrenzen und dazu bestimmt sind, das Anschlußwerkzeug 6 einrasten zu lassen. Letzteres ist zu diesem Zweck mit wulstigen Enden 61 an nachgiebigen Lamellen 62 versehen, die bewegliche Befestigungselemente des Werkzeugs auf dem Gehäuse bilden.
  • Das Gehäuse besitzt weiter eine Öffnung, die sich gegenüber dem Schlitz 30 erstreckt und die Einführung der Drähte 2 nacheinander und quer oberhalb der Abisoliermündung 34 sowie das Einklemmen der Isolierhüllen 21 dieser Drähte ermöglichen, und zwar ein Draht über dem anderen zugleich mit dem Einklemmen der Seelen 20 im Schlitz 30.
  • Die Öffnung besitzt hier ein zylinderförmiges Loch 54, durch das ein Draht oberhalb der Abisoliermündung 34 bis in Anschlag am hinteren Ende des Raums 50 jenseits der Abisoliermündung 34 des leitenden Anschlußstücks eingeschoben werden kann.
  • Das zylindrische Loch 54 steht mit einem geradlinigen Spalt 55 in Verbindung, der in seinem unteren Bereich in Figur 1 offen ist und sich gegenüber dem Schlitz 30 erstreckt, wenn das Anschlußstück 30 eingelegt ist.
  • Der geradlinige Schlitz 54 ist so ausgebildet, daß er die Hüllen 21 der angeschlossenen Drähte 2 festhält, d.h. seine Breite ist geringfügig kleiner als der kleinste Durchmesser der vorgesehenen Hüllen und er besitzt Vorsprünge 80 unterhalb des zylindrischen Lochs 54 in dem geradlinigen Spalt, um zu verhindern, daß ein mit seiner Hülle im geradlinigen Spalt blockierter Draht zum zylindrischen Loch 54 wieder hochsteigt.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel befindet sich ein zweites Loch 56 im Gehäuse 5 am anderen Ende des geradlinigen Spalts 55 gegenüber dem Loch 54. Es mündet unter dem Schlitz 30 des leitenden Anschlußstücks 3 nach außen, um eine Entnahme eines vorher durch Einklemmen der Seele 20 im Schlitz 30 angeschlossenen Drahts zu ermöglichen.
  • In einer anderen, hier nicht dargestellten Ausführungsform ist der geradlinige Spalt 55 in Höhe der Basis des Anschlußstücks geschlossen und besitzt kein zweites Loch.
  • Zwei Hilfslanglöcher 57 umgeben zu beiden Seiten den geradlinigen Spalt 55, um die Verformung der Zonen des Gehäuses 5 zu erlauben, die das Einklemmen der Drahthüllen bewirken, ohne daß dadurch die äußeren Abmessungen des Gehäuses sich verändern würden, wenn Hüllen dort festgelegt werden.
  • Das Anschlußwerkzeug 6 enthält, wie erwähnt, eine starre Drahteinschubklinge 60, die in den Figuren 2 und 4 angedeutet und in den Figuren 6 bis 8 genauer dargestellt ist. Diese Einschubklinge 60 ist dazu bestimmt, durch die Werkzeugeinführungsöffnung 51 in den Raum 50 einzudringen, der das leitende Anschlußstück 3 enthält, und zwar entlang des Schlitzes 30 dieses Anschlußstücks.
  • Diese Einschubklinge 60 ist dazu bestimmt, auf jeden anzuschließenden Draht 2 so zu drücken, daß die Seele 20 dieses Drahts quer in den Schlitz 30 und seine Hülle 21 in den Spalt 55 hineingedrückt werden, wo sie sich festklemmen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Einschubklinge 60 in der Lage, zwischen die Ränder 31 des Schlitzes 30 und zu beiden Seiten dieser Ränder eingeführt zu werden. Sie besitzt dann die Form einer ebenen länglichen Klinge, die symmetrisch mit Längsrillen 63 versehen ist, welche ihre Dicke auf einen Wert verringern, der geringer als der Abstand zwischen den Rändern 31 des Schlitzes 30 des Anschlußstücks ist, so daß die Klinge längs zwischen diese Ränder eingeführt werden kann und die Ränder je in einer dieser Rillen liegen.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt die Einschubklinge 60 zwei Paare von Rillen 63 symmetrisch bezüglich der Längsachse der Klinge, die als senkrecht zur Darstellungsebene der Figur 4 angenommen gilt. Eine solche Anordnung ist besonders vorteilhaft für den Benutzer, da sie es unnötig macht, die Orientierung des Anschlußwerkzeugs zu ändern, wenn man Drähte in Rücken an Rücken im selben Gehäuse angeordnete Anschlußstücke anschließen will, wie dies in Verbindungsblocks üblich ist, insbesondere solchen wie eine Hälfte davon in Figur 2 dargestellt ist.
  • Eine nicht dargestellte vereinfachte Ausführungsform verwendet eine Klinge mit nur einem Paar von Rillen 63. Diese Klinge entspricht praktisch einer Hälfte der Klinge 60 in Figur 4, die in Längsrichtung entlang einer mittleren Querebene zerschnitten ist. Sie besitzt beispielsweise eine Symmetrie bezüglich einer Querebene, die durch den Grund der Rillen 63 verläuft.
  • Die Einschubklinge 60 des Anschlußwerkzeugs 6, die in Figur 5 dargestellt ist, gleitet in einem Führungskanal 64, der weiter einen beispielsweise zylindrischen und die Einschubklinge 60 an einem Ende tragenden Stempel 65 enthält, welcher am anderen Ende den Druck von einem an einem Handgriff 67 des Werkzeugs angelenkten Betätigungshebel 66 empfängt.
  • Der Teil des Anschlußwerkzeugs, in dem der Führungskanal liegt, besteht beispielsweise aus zwei symmetrischen und miteinander verbundenen Halbschalen 6A, 6B (Figur 7).
  • Eine Spiralfeder 68 umgibt hier einen Teil des Stempels 65 und/oder der Einschubklinge 60 und drückt die Klinge gegen den Grund des Führungskanals 64 in eine zurückgezogene Stellung, wenn der Betätigungshebel 66 nach einer vollständigen Betätigung losgelassen wird. Ein klassisches nicht dargestelltes Klinkensystem zwingt den Benutzer, eine einmal begonnene Betätigung bis zum Ende fortzusetzen.
  • Durch die Annäherung des Betätigungshebels 66 an den Handgriff 67 wird die Einschubklinge 60 aus dem Führungskanal 64 und dem Werkzeug 6 nach außen geschoben. Zusätzlich besitzen Betätigungshebel und Handgriff je eine Schneidkante 69 in der Nähe ihres gemeinsamen Gelenkpunkts 80, um ein Abschneiden eines Drahts wie mit einer Schere während der Anschlußoperationen zu erlauben.
  • Zwei Befestigungsstücke 70 sind zu beiden Seiten der Einschubklinge 60 und der nachgiebigen Lamellen 62 zu beiden Seiten der Einschubklinge 60 angeordnet. Sie befestigen die nachgiebigen Lamellen auf dem Körper des Werkzeugs 6 jenseits des Führungskanals 64 zu beiden Seiten eines Führungsglieds 71 in dem die Einschubklinge 60 gleitet.
  • Wenn der Betätigungshebel 66 losgelassen ist, dann liegt die Einschubklinge 60 bezüglich der nachgiebigen Lamellen in einer rückwärtigen Lage; wenn dagegen der Betätigungshebel gezogen wird, dann gleitet sie zwischen diesen Lamellen und trennt sie voneinander.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel enden die nachgiebigen Lamellen 62 parallel zur Einschubklinge 60; sie sind zueinander jenseits des Führungsglieds 71 und außerhalb des Werkzeugs 6 so geneigt, daß sie mit ihren freien Enden aneinander liegen. Die beiden aneinanderliegenden freien Enden sind nach außen gerollt, um je einen Wulst (61) zu bilden, der die Einführung und das Entnehmen des Werkzeugs in die Öffnung 51 bzw. aus ihr heraus aufgrund der abgerundeten Form erleichtert.
  • Die Wulste 61 spreizen sich voneinander ab, wenn die Einschubklinge 60 aus dem Werkzeug 6 heraustritt, und sie legen sich wieder aneinander an, wenn der Betätigungshebel losgelassen wird und somit die Einschubklinge 60 ins Innere des Werkzeugs zurückgezogen wird.
  • Um eine gleichmäßige Qualität der Anschlüsse zu erreichen, wird das Anschlußwerkzeug 6 sehr genau bezüglich der Öffnung 51 einer Anschlußvorrichtung eines Gehäuses 5 positioniert, indem es mit einem Ende, Klingenaustrittsende genannt, auf dem Vorsprung 52 aufgesetzt wird, in dessen zentralem Bereich die betreffende Einführungsöffnung 51 liegt.
  • Hierzu bilden die beiden Halbschalen 6A und 6B ein aus zwei Teilen bestehendes rohrförmiges Ende, wobei dieses Ende eine Anlage bildet, über die das Werkzeug 6 sich auf dem Vorsprung 52 mit der ebenen Anlagezone 72 aufsetzt (Figur 6 bis 8) und sich bezüglich dieses Vorsprungs zentriert, indem es dieses seitlich mit zwei seitlichen Zentrierelementen umschließt, die hier aus Verlängerungen 63 (siehe Figur 8) gebildet werden.
  • Die ebene Auflagefläche 72, die am Ende der beiden Halbschalen 6A und 6B ausgebildet ist, wird durch die entsprechenden Enden der beiden Befestigungsglieder 70 vervollständigt.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel enden die Verlängerungen 73 in derselben Höhe wie die Wulste 71, die sie teilweise schützen, wobei die beweglichen Lamellen 62 im Zentrum des Ausgangsendes der Klinge vorstehen.
  • Die Breite der Öffnung 51 in einer Anschlußvorrichtung auf einem Gehäuse 5 entspricht praktisch der Summe der Dicken der nachgiebigen Lamellen 62 und der Einschubklinge 60, derart, daß sich eine ausreichende Querpositionierung des Werkzeugs 6 ergibt, wenn die Wulste 61 unter die Stege 53 gelangen und die nachgiebigen Lamellen 62 und die Einschubklinge 60 durch die Öffnung fragen.
  • Um einen Draht 2 in dem Anschlußstück 3 einer in einem Gehäuse 5 liegenden Anschlußvorrichtung anzuschließen, führt man ein nicht abisoliertes Ende des Drahtes 2 durch das Loch 54 ein, bis es am hinteren Ende des Raums 50 oberhalb und jenseits der Ränder 31 des Schlitzes 30 im Anschlußstück 3 in Anschlag gelangt (Figur 8).
  • Das Werkzeug wird mit losgelassenem Betätigungshebel und somit zurückgezogener Einschubklinge 60 auf dem Vorsprung 52 aufgesetzt, wobei zugleich das rohrförmige Ende durch translatorische Bewegung diesen Vorsprung umgreift. Hierzu legen sich die Seitlichen Zentrierelemente 73 zu beiden Seiten des Vorsprungs (Figur 8) an diesen an, und die Wulste 61 der nachgiebigen Lamellen 62 dringen durch die Öffnung 51 ein und gelangen unter die Ebene der Schultern 53, wenn die Anlagefläche 72 des Anschlußwerkzeugs 6 auf der Oberseite der Vorsprünge 52 aufliegt (Figur 9).
  • Betätigt man nun den Betätigungshebel 66 des Anschlußwerkzeugs 6 in Richtung auf den Handgriff 67, dann verschiebt sich der Stempel 65 und die Einschubklinge 60 unter gleichzeitiger Kompression der Feder 68. Die Einschubklinge 60 spreizt also die nachgiebigen Lamellen 62 auseinander, deren Wulste 61 sich unter den Schultern 53 des Gehäuses festklemmen und somit das Werkzeug 6 mit dem Gehäuse verbinden.
  • Die Einschubklinge 60 drückt dann auf die Hülle 20 des anzuschließenden Drahts und drängt zuerst die Hülle in die Abisoliermündung des Anschlußstücks, wo die Hülle durchschnitten wird. Dann drückt die Klinge den Draht zugleich in den Schlitz 30 und in den Spalt 55, wo die Seele 20 bzw. die Hülle 21 des Drahts eingeklemmt wird (Figur 10 und Figur 11).
  • Durch Loslassen des Betätigungshebels des Werkzeugs 6 wird die Einschubklinge 60 wieder durch die Feder 68 in das Werkzeug zurückgezogen und die Wulste 61 nähern sich somit wieder elastisch aneinander an und lösen das Werkzeug 6 vom Gehäuse 5.
  • Ein Anschluß eines zweiten Drahts kann nun in gleicher Weise durchgeführt werden, wobei dieser zweite Draht den ersten elastisch tiefer in den Schlitz 30 und den Spalt 55 hineindrückt.
  • Es ist auch möglich, den ersten Draht 2 nach dessen Anschluß wieder herauszunehmen, indem man mit der Einschubklinge 60 den ersten Draht aus dem Anschlußstück 3 bis in das Loch 56 drückt, so daß der Draht entnommen werden kann.
  • Dabei muß die Wirkung des Betätigungshebels 66 erweitert werden, um dieses Ergebnis zu erzielen. Es ist vorteilhaft, ein System beispielsweise mit Rastnocken am Betätigungshebel anzubringen, das an sich bekannt ist und hier nicht beschrieben wird, aber dazu dient, den Hub des Betätigungshebels beim Anschluß von dem längeren Hub beim Lösen eines Drahts zu unterscheiden.
  • Wenn der geradlinige Schlitz 55 in Höhe der Basis des Anschlußstücks 3 geschlossen ist und kein Loch 56 am unteren Ende des Schlitzes vorhanden ist, dann ist die Verwendung eines Entnahmewerkzeugs 81 vorgesehen, das durch die Öffnung 51 bei entnommenem Werkzeug 6 eindringt, um einen vorher angeschlossenen Draht 2 herauszuziehen.
  • Das Entnahmewerkzeug 81, das als im Griff 67 des Werkzeugs 6 in Figur 5 untergebracht dargestellt ist, wird hier von einem Griff und einer am Ende hakenförmig umgebogenen starren Stange gebildet.
  • Das Entnahmewerkzeug 81 kann nach seiner Entnahme aus dem Griff 67 einen im Abisolier- und Halteschlitz des Anschlußstücks 3 eingeklemmten Draht 2 anheben, indem es in dieses Stück durch die Öffnung 51 eindringt und sich unter dem Draht 2 mit seinem umgebogenen Ende einhakt. Der Draht 2 kann dann zum zylindrischen Loch 54 hochgehoben werden und aus diesem herausgezogen werden.
  • Es kann vorgesehen sein, die Einschubklinge durch andere Mittel als den Betätigungshebel zu betätigen, beispielsweise durch ein System mit einem Druckmittel, so daß kein Handgriff mehr nötig ist.

Claims (6)

1. Anschlußvorrichtung mit Schlitz für elektrische Drähte (2), insbesondere für einen elektrischen Verbindungsblock, bei dem mindestens ein leitendes Anschlußstück (3) in einem Isoliergehäuse (5) befestigt ist, das mit mindestens einer Öffnung versehen ist, die sich gegenüber einem Drahtabisolier- und Rückhalteschlitz (30) für die Seele erstreckt, der den elektrischen Anschluß bewirkt sowie sich entlang einer Wand des Anschlußstücks erstreckt, wobei die Öffnung das Einstecken eines anzuschließenden Drahtes quer oberhalb einer Abisoliermündung (34) des Schlitzes sowie das spätere Fixieren des Drahtes durch seine Isolierhülle (21) ermöglicht, wobei das Gehäuse, versehen mit mindestens einer Einführungsöffnung (51) für eine Einschubklinge (60), die zu einem äußeren Werkzeug (6) gehört und die starr und beweglich ist und beim Einschieben eines Drahts entlang des Schlitzes gleiten soll, je Einführungsöffnung mit einer Anordnung zum Positionieren des Werkzeugs ausgestattet ist, wobei diese Anordnung aus einem Vorsprung (52) besteht, in dessen Mitte die betreffende Einführungsöffnung (51) eingearbeitet ist und an dem ein Ende des Werkzeugs einrastet, das die Einschubklinge (60) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführungsöffnung im Inneren mit Einrastschultern (53) für vom Werkzeugende getragene bewegliche Befestigungselemente (61, 62) versehen ist, die vor der Einschubklinge in die Einführungsöffnung eindringen können und an den Schultern einrasten, wodurch das Werkzeug bei der Betätigung der Einschubklinge relativ zum Isoliergehäuse festgelegt wird.
2. Anschlußvorrichtung mit Schlitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der um eine Einführungsöffnung (51) zentrierte Vorsprung (52) Rechteckform genau wie die Öffnung besitzt, die seitlich entlang zweier ihrer parallelen Ränder mit symmetrischen Einraststegen gesäumt sind.
3. Werkzeug zum Anschließen mindestens eines elektrischen Drahts an eine Anschlußvorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Werkzeug mit einer starren Drahteinschubklinge (60) versehen ist, die in einem Führungskanal (64) zwischen einer Stellung, bei der die Klinge in das Innere des Kanals im Werkzeug (6) eingezogen ist, und einer Stellung, in der es außerhalb des Werkzeugs mit einem seiner Enden in die Einschubstellung vorspringt, beweglich ist und wobei das Werkzeug mit Mitteln zum Anlegen des Werkzeugs in Arbeitsstellung auf einem Isoliergehäuse (5) der Anschlußanordnung über einer Einführungsöffnung (51) im Gehäuse für die Einschubklinge (60) versehen ist, wobei das Werkzeug (6) zu diesem Zweck ein Austrittsende (72, 73) für die Einschubklinge aufweist, das so ausgebildet ist, daß es sich über einen Gehäusevorsprung (52) setzt, in dessen Mitte sich eine Klingeneinschuböffnung (51) befindet, dadurch gekennzeichnet, daß das Klingenaustrittsende mittig mit zwei nachgiebigen Lamellen (62) versehen ist, die zu beiden Seiten der zwischen ihnen gleitenden Einschubklinge (60) im Führungskanal (64) befestigt sind, wobei die beiden nachgiebigen Lamellen in gleicher Weise aus dem Kanal nach außerhalb des Werkzeugs jeweils mit einem wulstförmigen Ende (61) hervorstehen, derart, daß die Wülste, welche durch die nachgiebigen Lamellen (62), an denen sie sich befinden, elastisch gegeneinander in einer Stellung gehalten werden, die ihre Einführung in eine Öffnung ermöglicht, durch das Vordringen der Einschubklinge (60) aus dem Werkzeug in Abstand gebracht werden und dementsprechend in der Lage sind, sich unter den Einrastschultern (53) zu verklemmen, die im Inneren der betreffenden Einführungsöffnung (51) angebracht sind, so daß das Werkzeug in Arbeitsstellung auf dem Gehäuse (5) fixiert ist, solange die Einschubklinge nicht zurückgezogen ist.
4. Anschlußwerkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Austrittsende der Einschubklinge (60) des Werkzeugs mit Positionierungsmitteln versehen sind, die aus einer ebenen Abstützzone (72) des Werkzeugs am Ende des Positionierungsvorsprungs des Werkzeugs und aus seitlichen, festen zentrierelementen (73) gebildet sind, welche die genaue seitliche Positionierung des Werkzeugs auf dem Vorsprung und relativ zur Einführungsöffnung (51) bewirken, um während der Anschlußoperation ein genaues Eindringen der Einschubklinge in die Öffnung zu ermöglichen.
5. Anschlußwerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionierungsmittel einen rohrförmigen Ansatz (72, 73) bilden, der sich durch Längsbewegung über einen Gehäusevorsprung stülpen kann, um das Werkzeug relativ zur Einführungsöffnung präzise zu blockieren, zu der der Vorsprung gehört.
6. Anschlußwerkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschubklinge (60) eine flache Klinge ist, die mit symmetrischen Rillen (63) versehen ist, welche ihre Dicke auf einen Wert reduziert, der kleiner als der Abstand zwischen den Rändern (31) des Schlitzes (30) ist, der das Abisolieren und Halten eines Anschlußstücks (3) bewirkt, damit die Klinge zwischen den Rändern gleiten kann, wobei sie sich zu beiden Seiten des Schlitzes auf einem anzuschließenden Draht (2) abstützt.
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