DE3781493T2 - Druckempfindliches aufzeichnungsmaterial. - Google Patents

Druckempfindliches aufzeichnungsmaterial.

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DE3781493T2 DE8787114494T DE3781493T DE3781493T2 DE 3781493 T2 DE3781493 T2 DE 3781493T2 DE 8787114494 T DE8787114494 T DE 8787114494T DE 3781493 T DE3781493 T DE 3781493T DE 3781493 T2 DE3781493 T2 DE 3781493T2
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    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/124Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein using pressure to make a masked colour visible, e.g. to make a coloured support visible, to create an opaque or transparent pattern, or to form colour by uniting colour-forming components
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Description

  • Die Erfindung betrifft ein druckempfindliches Reproduktionsmaterial, welches bei der Herstellung von reproduzierten Buchstaben oder Mustern einsetzbar ist, die im Verlauf der Zeit automatisch verschwinden.
  • Aus dem Stand der Technik sind druckempfindliche Reproduktionsmaterialien wie Kohlepapier bekannt, bei welchen Pigmente auf Papierträgern oder Kunststoffilmen aufgebracht sind.
  • Mit derartigen druck-sensitiven Reproduktionsmaterialien können die gewünschten Buchstaben oder Muster unter Verwendung eines druckausübenden Werkzeugs wie eines Bleistifts, eines Kugelschreibers, eines Kopierstifts, eines Roulettes oder ähnlichem auf Papier, Stoff, Leder oder ähnliche Materialien, welche unter das Reproduktionsmaterial gelegt werden, durch Ausübung von Druck übertragen werden.
  • Die reproduzierten Buchstaben oder Muster verschwinden im allgemeinen nicht, und es ist ziemlich schwierig, sie wieder auszulöschen, wenn sie nicht mehr notwendig sind. Beispielsweise werden bei Arbeiten wir Nähen, Sticken oder Beschriften Buchstaben oder Muster unter Verwendung herkömmlicher Reproduktionsmaterialien gezeichnet, und die gezeichneten Buchstaben oder Muster werden am Ende der Arbeiten wieder gelöscht. Das Löschen wird im allgemeinen unter Verwendung eines Radiergummis oder ähnlicher Materialien durchgeführt, jedoch ist dieser Arbeitsvorgang ziemlich mühevoll.
  • In der US-Patentschrift 4,441,928 wurde von den Erfindern der vorliegenden Erfindung eine löschbare Tintenzusammensetzung offenbart, bestehend aus einem Indikator der Phthaleinreihe, einer anorganischen, schwach basischen Substanz und einem organischen Amin, welche als Tinte für einen Zeichenstift verwendbar ist. Eine derartige wässrige Tintenzusammensetzung ist jedoch für Reproduktionszwecke unzureichend verwendbar.
  • In der US 4,153,468 wird offenbart, daß Kohlenstoffpapier Tintenwachse für ein Reproduktionsmaterial ebenfalls als Zeitungsdruckfarbe, Flexodruck-Tinte, Rotationstiefdruck-Tinte und Siebdruckfarbe verwendbar sind. In diesem Fall wechselt die schwarze Farbe des Carbon-Black nicht. In der US 4,153,468 wird nicht beschrieben, wie die Farbe des gefärbten Materials stabilisiert werden kann. Im Gegensatz dazu wird erfindungsgemäß gezeigt, daß die Farbe des gefärbten Materials die spezifische Eigenschaft der Entfärbung aufweist, wenn sie in verdünntem Zustand der Luft ausgesetzt wird.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Druck-sensitives Reproduktionsmaterial bereitzustellen, welches ermöglicht, daß reproduzierte Buchstaben oder Muster automatisch im Laufe der Zeit verschwinden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein druckempfindliches Reproduktionsmaterial bereitgestellt wird, welches zusammengesetzt ist aus einem auf einem Träger aufliegenden Farbmaterial, wobei das Farbmaterial auf dem Träger durch das Trocknen einer absorbierten Zusammensetzung gebildet wird, die einen Indikator mit einer Phthaleingruppe, eine anorganische, schwach basische Substanz, ein organisches Amin, ein hygroskopisches Material und Wasser enthält, wobei die Zusammensetzung auf den Träger durch Eintauchen, Bestreichen oder Besprühen aufgetragen wurde.
  • Erfindungsgemäß wird demnach ein verbessertes druckempfindliches Reproduktionsmaterial bereitgestellt, welches zusammengesetzt ist aus einem auf einem Träger aufliegenden Farbmaterial, wobei das Farbmaterial einen Indikator mit einer Phthaleingruppe enthält, dessen Farbe sich durch eine anorganische schwach basische Substanz in Verbindung mit einem organischen Amin entwickelt, und welches hygroskopisches Material oder einen Trocknungsinhibitor enthält.
  • Der erfindungsgemäß verwendbare Phthaleingruppenindikator umfaßt beispielsweise alpha-Naphtholphthalein, p-Cresolphthalein, o-Cresolphthalein, Phenolphthalein, Thymolphthalein, Xylenolphthalein, Dibromphenol-tetrabromphenyl-sulfonphthalein und Nitrophenol-sulfonphthalein. Alle diese Verbindungen entwickeln ihre Farbe im alkalischen pH-Bereich, und sie sind im saueren pH-Bereich farblos.
  • Ein für die Farbentwicklung des oben erwähnten Phthaleingruppenindikators verwendeter Bestandteil ist eine anorganische, schwach basische Substanz, die im Gegensatz zu einer stark alkalischen oder basischen Substanz wie Natriumhydroxid und Kaliumhydroxid erfindungsgemäß bevorzugt wird. Beispiele für die erfindungsgemäß verwendbaren schwach basischen Substanzen sind Alkalicarbonate wie Natriumcarbonat und Kaliumcarbonat, Alkalisulfite wie Natriumsulfit und Kaliumsulfit, Alkalihydrogenphosphate wie Natriumhydrogenphosphat und Kaliumhydrogenphosphat und Alkalisalze der Essigsäure wie Natriumacetat und Kaliumacetat.
  • Die in Verbindung mit den oben beschriebenen schwach basischen Substanzen verwendeten organischen Amine sind bei Raumtemperatur flüssig, und umfassen beispielsweise aliphatische primäre Amine wie Amylamin und Monoethanolamin, aliphatische sekundäre Amine wie Diethylamin und Dipropylamin und aliphatische tertiäre Amine wie Triethanolamin und Triethylamin. Diese Amine können entweder einzeln oder als Mischung verwendet werden, je nachdem welcher Farbton erwünscht wird.
  • Wenn eine derartige anorganische, schwach basische Substanz wie z.B. ein Alkalicarbonat allein als Farbentwicklungsmittel verwendet wird, ist der Glanz der sich entwickelnden Farbe im allgemeinen gering. Der Farbton wird jedoch durch die Verbindung des organischen Amins mit der schwach basischen Substanz verstärkt.
  • Andererseits wird, wenn eine stark alkalische Substanz wie Natriumhydroxid verwendet wird, der Phthaleingruppenindikator in seiner Molekularstruktur verändert und bei Lagerung entfärbt, und die erfindungsgemäß gestellte Aufgabe wird kaum gelöst.
  • Weiterhin muß ein Trocknungsinhibitor oder ein hygrokopisches Material wie Glycerin, Alkylenglycol, Polyalkylenglycol und ein ähnliches Material zugesetzt werden, um die Lagerbeständigkeit des Reproduktionsmaterials zu erhöhen. Weiterhin können, falls erfoderlich, wasserlösliche makromolekulare Substanzen wie Polyvinylalkohol, Stärke, Natriumalginat und Carboxymethylcellulose als Bindemittel zugesetzt werden.
  • Das erfindungsgemäß druckempfindliche Reproduktionsmaterial kann durch Eintauchen eines Trägers in eine wässrige tintenähnliche Zusammsetzung, die einen Phthaleingruppenindikator, eine anorganische schwach basische Substanz, das organische Amin und ein hygroskopisches Material oder einen Trocknungsinhibitor enthält und anschließendes Trocknen hergestellt werden. Das erfindungsgemäße Reproduktionsmaterial kann weiterhin durch Bestreichen oder Aufsprühen der wässrigen, tintenähnlichen Zusammensetzung und anschließendes Trocknen hergestellt werden. In diesem Fall kann die wässrige, tintenähnliche Zusammensetzung auf einer Seite oder auf beiden Seiten des Trägers aufgebracht werden.
  • Die bevorzugte, wässrige, tintenähnliche Zusammensetzung enthält 0,1 bis 10 Gew.-%, bevorzugt 0,5 bis 3 Gew.-% des Phthaleingruppenindikators, 0,5 bis 20 Gew.-%, bevorzugt 3 bis 10 Gew.-% der anorganischen, schwach basischen Substanz, 0,5 bis 20 Gew.-%, bevorzugt 3 bis 10 Gew.-% des organischen Amins und 5 bis 80 Gew.-%, bevorzugt 20 bis 60 Gew.-% des Trocknungsinhibitors oder des hygrokopischen Mittels in der Zusammensetzung.
  • Erfindungsgemäß werden als Träger Materialien wie Papier, Stoffe, hygrokopischer Gummi, Kunststoffschichten oder -filme verwendet.
  • Wenn ein Blatt Papier oder ein Stück Stoff unter das Reproduktionsmaterial gelegt wird und mit Hilfe eines Bleistifts, eines Kugelschreibers usw. auf die Oberfläche des Trägers Druck ausgeübt wird, werden die gewünschten Buchstaben oder Muster auf das Papier oder den Stoff übertragen. Die derart übertragenen Buchstaben oder Muster verschwinden automatisch im Laufe der Zeit dadurch, daß sie der Atmosphäre ausgesetzt sind.
  • Demgemäß ist das erfindungsgemäße Reproduktionsmaterial insbesondere zur Übertragung von Buchstaben und Mustern beim Nähen, Sticken, Beschriften usw. einsetzbar.
  • Die Erfindung wird nachfolgend durch Beispiele weiter veranschaulicht.
  • Beispiel 1
  • In 50 ml Wasser wurden nacheinander 5,5 g an wasserfreiem Natriumcarbonat und 1 g Orthocresolphthalein gelöst, und anschließend wurden 10 ml Triethanolamin und 40 ml Glycerin nacheinander zugegeben, um eine pupurfarbene Lösung herzustellen. Ein Blatt Blottingpapier wurde in die Lösung getaucht, und das eingetauchte Papier wurde anschließend getrocknet, um ein Reproduktionsmaterial herzustellen. Das Reproduktionsmaterial wurde auf einem Bogen Papier oder ein Stück Stoff gelegt, und Muster wurden auf die Oberfläche des Reproduktionsmaterials unter Verwendung eines Stifts gezeichnet, um die entsprechenden purpurfarbenen Muster auf das Papier und den Stoff zu übertragen. Wenn die reproduzierten Muster der Luft ausgesetzt wurden, verschwanden sie nach 10 bis 40 Stunden beim Papier und nach 4 bis 7 Tagen beim Stoff.
  • Beispiel 2
  • In 50 ml Wasser wurden nacheinander 4 g wasserfreies Natriumcarbonat und 1 g Phenolphthalein gelöst, und anschließend wurden 10 ml Triethanolamin, 20 ml Glycerin und 20 ml Polyethylenglycol (Molekulargewicht 200) nacheinander zugegeben, um eine Lösung herzustellen, die von rötlich-purpurfarbener Farbe war. In die Lösung wurde ein Bogen Papier getaucht und das eingetauchte Papier wurde getrocknet, um das Reproduktionsmaterial herzustellen. Das Reproduktionsmaterial wurde auf ein Stück Stoff und ein Stück Papier gelegt, und die Reproduktion wurde unter Verwendung eines Roulettes durchgeführt, um die entsprechenden rötlich-purpurfarben gefärbten Muster auf den Stoff und das Papier zu übertragen. Wenn die Muster der Luft ausgesetzt wurden, verschwanden diese nach 20 bis 24 Stunden beim Papier und nach 24 bis 70 Stunden beim Stoff.
  • Beispiel 3
  • In 42 ml Wasser wurden nacheinander 8 g Natiumacetat und 0,8 alpha-Naphtolthalein gelöst, und anschließend wurden 8 ml Triethanolamin, 30 ml Glycerin und 20 ml Polyethylenglycol (Moleklargewicht 200) zugegeben, um eine Lösung von blauer Farbe herzustellen. In die Lösung wurde ein Bogen Papier getaucht und das eingetauchte Papier wurde getrocknet, um ein Reproduktionsmaterial herzustellen. Das Reproduktionsmaterial wurde auf ein Stück Stoff und einen Bogen Papier gelegt, und die Reproduktion wurde unter Verwendung eines Roulettes durchgeführt, um die entsprechenden blau gefärbten Muster auf den Stoff und das Papier zu übertragen. Wenn die Muster der Luft ausgesetzt wurden, verschwanden sie nach 10 bis 50 Stunden beim Papier und nach 4 bis 8 Tagen beim Stoff.
  • Beispiel 4
  • In 42 ml Wasser wurden nacheinander 8 g Natriumacetat und 0,5 g alpha-Naphtholphthalein gelöst, und anschließend wurden 8 ml Diethylamin und 50 ml Glycerin zugegeben, um eine Mischung von blauer Farbe herzustellen. In die Lösung wurde ein Bogen Papier getaucht, und das eingetauchte Papier wurde getrocknet, um ein Reproduktionsmaterial herzustellen. Das Reproduktionsmaterial wurde auf ein Stück Stoff und einen Bogen Papier gelegt, und die Reproduktion wurde unter Verwendung eines Roulettes durchgeführt, um die entsprechenden blau gefärbten Muster auf den Stoff und das Papier zu übertragen. Wenn die Muster der Luft ausgesetzt wurden, verschwanden sie nach 10 bis 50 Stunden beim Papier und nach 4 bis 8 Tagen beim Stoff.
  • Beispiel 5
  • In 35 ml Wasser wurden nacheinander 10 g Natriumphosphat und anschließend 1 g alpha-Naphtholthalein gelöst, und anschließend wurden 15 ml Monoethanolamin, 15 ml Polyethylenglycol (Molekulargewicht 200) und 35 ml Glycerin gegeben, um eine Lösung von blauer Farbe herzustellen. In die Lösung wurde ein Bogen Papier getaucht und das eingetauchte Papier wurde getrocknet, um ein Reproduktionsmaterial herzustellen. Das Reproduktionsmaterial wurde auf ein Stück Stoff und einen Bogen Papier gelegt, und die Reproduktion wurde unter Verwendung eines Roulettes durchgeführt, um die entsprechenden blau gefärbten Muster auf den Stoff und das Papier zu übertragen. Wenn die Muster der
  • Luft ausgesetzt wurden, verschwanden sie nach 10 bis 50 Stunden beim Papier und nach 4 bis 8 Tagen beim Stoff.
  • Beispiel 6
  • In 35 ml Wasser wurden nacheinander 10 g Natriumuacetat und 0,8 g Orthocresolphthalein gelöst, und anschließend wurden 15 ml Monoethanolamin und 50 ml Glycerin zugegeben, um eine Mischung von purpurner Farbe herzustellen. In die Lösung wurde ein Bogen Papier getaucht, und das eingetauchte Papier wurde getrocknet, um ein Reproduktionsmaterial herzustellen. Das Reproduktionsmaterial wurde auf ein Stück Stoff und einen Bogen Papier gelegt, und die Reproduktion wurde unter Verwendung eines Roulettes durchgeführt, um die entsprechenden purpur gefärbten Muster auf den Stoff und das Papier zu übertragen. Wenn die Muster der Luft ausgesetzt wurden, verschwanden sie nach 10 bis 40 Stunden beim Papier und nach 4 bis 7 Tagen beim Stoff.
  • Beispiel 7
  • In 50 ml Wasser wurden nacheinander 8 g Natriumphosphat und 1 g Orthocresolphthalein gelöst, und anschließend wurden 10 ml Diethylamin und 40 ml Glycerin zugegeben, um eine Mischung von purpurner Farbe herzustellen. In die Lösung wurde ein Bogen Papier getaucht, und das eingetauchte Papier wurde getrocknet, um ein Reproduktionsmaterial herzustellen. Das Reproduktionsmaterial wurde auf ein Stück Stoff und einen Bogen Papier gelegt, und die Reproduktion wurde unter Verwendung eines Roulettes durchgeführt, um die entsprechenden purpur gefärbten Muster auf den Stoff und das Papier zu übertragen. Wenn die Muster der Luft ausgesetzt wurden, verschwanden sie nach 10 bis 40 Stunden beim Papier und nach 4 bis 7 Tagen beim Stoff.
  • Beispiel 8
  • In 50 ml Wasser wurden nacheinander 7 g Natriumacetat und 1,2 g Phenolphthalein gelöst, und anschließend wurden 10 ml Diethylamin und 40 ml Glycerin zugegeben, um eine Mischung herzustellen, die von rötlich-purpurner Farbe war. In die Lösung wurde ein Bogen Papier getaucht und das eingetauchte Papier wurde getrocknet, um ein Reproduktionsmaterial herzustellen. Das Reproduktionsmaterial wurde auf ein Stück Stoff und einen Bogen Papier gelegt, und die Reproduktion wurde unter Verwendung eines Roulettes durchgeführt, um die entsprechenden rötlich-purpur gefärbten Muster auf den Stoff und das Papier zu übertragen. Wenn die Muster der Luft ausgesetzt wurden, verschwanden sie nach 20 bis 24 Stunden beim Papier und nach 24 bis 70 Stunden beim Stoff.
  • Beispiel 9
  • In 50 ml Wasser wurden nacheinander 10 g Natriumphosphat und 0.8 g Phenolphthalein gelöst, und anschließend wurden 15 ml Monoethanolamin und 40 ml Glycerin zugegeben, um eine Lösung herzustellen, die rötlich-purpurfarben gefärbt war. In die Lösung wurde ein Bogen Papier getaucht und das eingetauchte Papier wurde getrocknet, um ein Reproduktionsmaterial herzustellen. Das Reproduktionsmaterial wurde auf ein Stück Stoff und einen Bogen Papier gelegt, und die Reproduktion wurde unter Verwendung eines Roulettes durchgeführt, um die entsprechenden rötlich-purpur gefärbten Muster auf den Stoff und das Papier zu übertragen. Wenn die Muster der Luft ausgesetzt wurden, verschwanden sie nach 20 bis 24 Stunden beim Papier und nach 24 bis 70 Stunden beim Stoff.

Claims (2)

1. Druckempfindliches Reproduktionsmaterial, zusammengesetzt aus einem auf einem Träger aufliegenden Farbmaterial, wobei das Farbmaterial auf dem Träger durch das Trocknen einer absorbierten Zusammensetzung gebildet wird, die einen Indikator mit einer Phthaleingruppe, eine anorganische, schwach basische Substanz, ein organisches Amin, ein hygroskopisches Material und Wasser enthält, wobei die Zusammensetzung auf den Träger durch Eintauchen, Bestreichen oder Besprühen aufgetragen wurde.
2. Druckempfindliches Reproduktionsmaterial nach Anspruch 1, wobei die Zusammensetzung 0,1 - 10 Gew.-%, des Phthaleingruppenindikators, 0,5-20 Gew.-% der anorganischen, schwach basischen Substanz, 0,5 - 20 Gew.-% des organischen Amins und 5 - 80 Gew.-% des hygroskopischen Materials enthält.
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