DE3781457T2 - Unterlastschutz fuer einen elektromotor. - Google Patents

Unterlastschutz fuer einen elektromotor.

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DE3781457T2 DE8787303771T DE3781457T DE3781457T2 DE 3781457 T2 DE3781457 T2 DE 3781457T2 DE 8787303771 T DE8787303771 T DE 8787303771T DE 3781457 T DE3781457 T DE 3781457T DE 3781457 T2 DE3781457 T2 DE 3781457T2
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
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    • H02H3/12Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to underload or no-load

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  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Schutzsystem für einen Elektromotor
  • Elektromotoren werden häufig verwendet, um eine Wasserpumpe (oder eine Pumpe für eine andere Flüssigkeit) anzutreiben. In einigen derartigen Installationen kann eine Zerstörung der Pumpe auftreten, wenn die Versorgung der Pumpe mit Wasser aus irgendeinem Grund unterbrochen ist. Bei einer Motorpumpe zum Zirkulieren von Wasser in einem Schwimmbad oder einer mit einer Wasserdüse versehenen Badewanne kann der Wassereinlaß verstopfen oder aber die Wasserpumpe kann eingeschaltet werden, wenn sich in der Wanne oder dem Schwimmbad kein Wasser befindet. Dies führt dazu, daß die Pumpe mit einer erheblichen Unterlast läuft. Die Pumpe hat häufig eine Drehdichtung, die durch das gepumpte Wasser geschmiert wird; wenn die Pumpe ohne Wasser läuft, laufen die Dichtungen trocken. Dies führt dazu, daß die Dichtungen heiß werden und dauerhaft zerstört werden.
  • Dieses Problem ist im Stand der Technik bekannt, und wird, beispielsweise, in dem U.S.-Patent Nr. 4,420,787 von J. L. Tibbits und anderen diskutiert, die die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 zeigt. Dieses Patent schlägt einen Schutz vor, bei dem der Phasenwinkel zwischen der aufgebrachten Spannung und dem Strom gemessen wird, um eine Angabe des Leistungsfaktors zu gewinnen. Es ist bekannt, daß der Leistungsfaktor sich mit der Last des Motors ändert, infolgedessen kann eine Unterbelastung des Motors aus dem Wert des Leistungsfaktors bestimmt werden.
  • Es ist jedoch auch bekannt, und wird in dem obigen Patent erwähnt, daß der Leistungsfaktor durch die Höhe der Netzspannung beeinflußt wird. Das Patent schlägt vor, Änderungen der Netzspannung durch Messen des Produkts aus der Netzspannung und dem Leistungsfaktor zu kompensieren, diese Lösung ist jedoch ungeeignet, da sie keine Kompensation für einen ausreichend großen Bereich von Leistungsfaktoren ermöglicht.
  • Das Gephart und anderen erteilte U.S.-Patent Nr. 4,123,792 schlägt vor, das Produkt aus Ampere und dem Leistungsfaktor zu messen, um einen Motor in einer Wärmepumpe zu schützen. Doch auch dieser Vorschlag ist nicht geeignet, da er eine genaue Messung des Motorstroms erfordert und eine unterschiedliche Schutzvorrichtung für jedes Motormodell erfordert. Es ist von Bedeutung, daß ein solches Schutzsystem, das durch Messen des Leistungsfaktors wirkt, Änderungen der Netzspannung kompensiert. Wenn keine solche Kompensation gegeben ist, wird das System aufgrund von Änderungen der Netzspannung fehlschalten.
  • Erfindungsgemäß wird ein Schutzsystem für einen Elektromotor mit ersten und zweiten Spannungsversorgungsleitern, die mit einer Wechselspannungsquelle, die eine Netzspannung und einen Netzstrom liefern, verbunden sind, wobei das System das eingerichtet ist, mit den Leitungen verbunden zu werden und aufweist: Netzspannungsmeßmittel, die zur Beaufschlagung mit einem Netzspannungssignal eingerichtet sind; einem amplituden Einstellkreis, der mit den Spannungsmeßmitteln zum Einstellen des Netzspannungssignals zur Erzeugung eines justierten Spannungssignals verbunden ist; Netzstrommeßmittel, die zur Beaufschlagung mit einem Netzstromsignal eingerichtet sind, einem Phaseneinstellkreis, der mit den Strommeßmitteln zur Einstellung der Phase des Stromsignals zur Erzeugung eines phasenjustierten Stromsignals verbunden ist, auf die Phase ansprechende Mittel, die mit dem Amplitudeneinstellkreis und dem Phaseneinstellkreis zur Erzeugung eines Leitungsfaktorsignals verbunden sind, und Schaltmittel, die mit den auf die Phase ansprechenden Mittteln verbunden sind und auf den Leistungsfaktor und damit auf die Last des Motors ansprechen, dadurch gekennzeichnet, daß der Amplitudeneinstellkreis eingerichtet ist zum Einstellen der Dauer des Netzspannungssignals im Verhältnis zu der Größe der Netzspannung zur Erzeugung des justierten Spannungssignals.
  • Die vorliegende Erfindung wird jetzt beispielhaft unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Dabei zeigt:
  • Figur 1 ein Blockdiagramm eines Beispiels eines Systems nach der Erfindung;
  • Figur 2 eine Darstellung der Wellenformen, die den Betrieb des Systems zeigt;
  • Figur 3 ein schematisches Diagramms eines Schaltkreises entsprechend Figur 1;
  • Figur 4 eine Darstellung, die den Betrieb des Systems näher erläutert;
  • Figur 5 ein schematisches Diagramm, das eine Abwandlung des in Figur 3 dargestellten Systems zeigt; und
  • Figur 6 ein schematisches Diagramm, das eine andere Abwandlung des in Figur 3 wiedergegebenen Systems zeigt.
  • Es wird auf die Figuren 1 und 2 Bezug genommen. Ein Unterlastschutzsystem nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist zur Verbindung mit den Netzleitungen L1 und L2 verbunden, die einen Elektromotor mit einer einphasigen Wechselspannung versorgt. Der Motor ist in den dargestellten Beispiel ein Induktionsmotor. Ein geringer Stromwiderstand 11 liegt in der Leitung L2, diese Leitung ist weiter mit Masse 12 verbunden. Ein Schaltkreis 13 ist mit der Leitung L2 verbunden und nimmt einen Leitungsstrom auf, der in Figur 2 als Signal 14 wiedergegeben ist. Der Kreis 13 bildet einen Zug von Stromimpulsen 26, wobei jeder dieser Stromimpulse bei den Nulldurchgängen eines positiven Halbzyklus des Stromsignals 14 beginnt und endet. Es ist erkennbar, daß die Phase der Impulse 26 derjenigen des Stromsignals 14 entspricht. Ein Schaltkreis 16 ist mit der Leitung L1 verbunden und empfängt ein der Netzspannung entsprechendes Signal 17 (Figur 2). Figur 2 zeigt, daß die Last des Induktionsmotors 1 eine Phasenverschiebung mit einem Wert Θ zwischen dem Netzstrom und der Netzspannung erzeugt.
  • Mit dem Ausgang des Schaltkreises 16 ist ein Schaltkreis 18 verbunden, der einen Zug von rechteckigen Spannungsimpulsen 19 erzeugt, wobei jeder Impuls 19 eine Zeitdauer 21 hat, die eine Funktion des Spitzenwerts des Netzspannungssignals 17 ist. Wenn, beispielsweise, die Spannungsspitze ansteigt, steigen auch die Dauer 21 und der Winkel X von dem vorangehenden Nulldurchgang 22 zu dem Ende 23 des Impulses 19 an.
  • Mit dem Ausgang des Schaltkreises 13 ist ein Schaltkreis 27 verbunden, der einen Zug von Impulsen 28 erzeugt, die im wesentlichen den Impulsen 26 entsprechen, mit der Ausnahme, daß die Phase der Impulse 28 um einen Winkel Y relativ zu den Impulsen 26 verschoben ist. Die Impulse 28 haben einen Phasenwinkel Z relativ zu den Spannungsnulldurchgängen 22.
  • Mit dem Ausgang der beiden Schaltkreise 18 und 27 ist ein phasenansprechender Schaltkreis 29 verbunden, der die beiden Züge von Impulsen 19 und 28 aufnimmt. Wenn ein Impuls 19 den benachbarten Impuls 28 desselben Wechselspannungszyklus überlappt, ist ein Überlappungs- oder Leistungsfaktorimpuls vorhanden, der durch die schattierten Bereiche 31 in Figur 2 angegeben wird. Wenn eine Überlappung und die schattierten Bereiche vorliegen, ist der Leistungsfaktor (und damit die Last) in dem akzeptablen Betriebsbereich. Wenn jedoch ein Unterlastzustand auftritt, nimmt der Winkel Z zu, während der Winkel X unverändert ist (d. h. ein größerer Phasenwinkel und ein kleinerer Leistungsfaktor), die Impulse 19 und 28 überlappen sich nicht, die schattierten Bereiche 31 verschwinden. Dieses Fehlen der Bereiche 31 wird gemessen durch einen Trennkreis 32, der einen Schalter 31 betreibt zum Trennen des Motors 10 von der Spannungsquelle.
  • Es ist bekannt, daß der Leistungsfaktor, sich weiter mit dem Betrag der aufgebrachten Spannung ändert. Die folgende Tabelle I zeigt den Bereich der Leistungsfaktoren für fünf unterschiedliche Induktionsmotoren bei drei aufgegebenen Spannungen. Tabelle I Leistungsfaktormessungen von typischen Motoren 50% der Nennlast Netzspannung Motor
  • Wenn die Schaltkreise so ausgebildet sind, daß der Schaltkreis 32 die Kontakte 33 öffnet, wenn eine Unterbelastung einen Leistungsfaktor von 0,5 oder weniger erzeugt, ergibt sich aus der obigen Tabelle, daß die Motoren ohne Spannungsspitzenkompensation auch getrennt werden würden, wenn eine Überspannung von 127 Volt bei normaler Last auftritt. Weiter muß wieder ohne Spannungsspitzenkompensation, wenn eine Unterspannung 103 Volt auftritt, erst eine gefährliche Unterbelastung auftreten, bevor die Kontakte 33 geöffnet werden.
  • Die vorliegende Spannungskompensation wird bewirkt durch Justieren der Breite der Impulse 19 in Übereinstimmung mit Änderungen der Spitzenspannung. Wenn die Spitzenspannung beispielsweise 127 Volt übersteigt, nimmt die Breite jeder der Impulse 19 zu, was eine Vergrößerung des Winkels X verursacht. Infolgedessen werden die beiden Impulse 19 und 28 überlappen und der Bereich 31 wird bis zu einem Leistungsfaktor von ungefährt 0,4 vorhanden sein (abhängig von den Werten ausgewählter Schaltungskomponenten). Umgekehrt wird ein Anstieg der Spitzenspannung eine Verringerung der Impulse 19 und des Winkels X verursachen, so daß der Bereich 31 bei einem Leistungsfaktor von etwa 0,6 verschwindet, wenn die Spitzenspannung abgefallen ist.
  • Figur 3 zeigt ein besonderes Beispiel nach der Erfindung, das wie oben beschrieben funktioniert.
  • Das in Figur 3 gezeigte System weist einen Elektromotor 4 auf, der in diesem besonderen Beispiel ein Induktionsmotor ist. Die Netzleitungen 41 und 42 sind mit dem Motor 40 zu dessen Versorgung verbunden. Die Leitung 42 wird über Relaiskontakte 43 verbunden, die von einer Relaisspule 44 betrieben werden. Das Relais ist so angeordnet, daß die Kontakte 43 geschlossen sind, wenn die Spule 44 nicht erregt wird. Wenn Strom durch die Spule 44 fließt, öffnet diese die Kontakte 43 und trennt dadurch die Spannungsversorgung auf der Leitung 42 zu dem Motor 40. Zwischen den Kontakten 43 und den Netzleitungen 41 und 42 liegt ein Strommeßwiderstand 46, die Leitung 42 wird weiter geerdet, wie dies bei 47 angegeben ist. Wenn der Motor betrieben wird (die Kontakte 43 sind geschlossen) tritt das sinusförmige Signal 14 über dem Widerstand 46 auf, dieses Signal erscheint an den negativen Eingang eines Komparators 48, wobei ein Widerstand 49 zwischen dem Komparator und der Netzleitung 42 liegt. Der positive Eingang des Komparators 48 ist über einen weiteren Widerstand 51 mit Erde verbunden. Der Ausgangsanschluß des Komparators 48 liegt über einen Widerstand 52 an V+ potential, daß in diesem Beispiel +5 Volt beträgt. Der Ausgang des Komparators 48 besteht aus dem Zug von Rechteckimpulsen 26, die in Figur 2 gezeigt sind. Der Komparatorausgang ist immer positiv, wenn der positive Halbzyklus des Stromsignals 14 auf der Leitung 42 auftritt. Dieser Zug von positiven Rechtecksignalen 26 wird durch einen Widerstand 53 und einen Kondensator 54 geführt, der die Phase der Impulse 26 verschiebt. Dieser Zug wird sodann auf den positiven Eingang eines anderen Komparators 56 geführt, dessen negativer Eingang über eine Leitung 57 mit einer Bezugsspannung verbunden ist. Der Ausgang des Komparators 56 weist die Impulse 28 auf, dieser Ausgang ist weiter mit V+ über einen Widerstand 58 verbunden.
  • Die Spannung an dem Motor 40 tritt auch auf einem Leiter 61 auf, der mit der Leitung 41 verbunden ist. Der Leiter 61 ist über eine Diode 62 und einen Widerstand 63 mit dem positiven Eingang eines weiteren Komparators verbunden. Der negative Eingang 66 des Komparators 64 ist mit einer Bezugsspannung verbunden, der Ausgang des Komparators 64 ist über einen Leiter 67 mit einem Summenpunkt 68, der mit dem Ausgang des Komparators 56 verbunden ist, verbunden. Der Ausgang des Komparators 64 besteht aus einen in Figur 1 gezeigten Zug von Rechteckimpulsen 19. Die Bezugsspannung an dem Eingang 66 ist durch die in Figur 1 gestrichelt dargestellte Linie angegeben. Wenn die Netzspannung über die Bezugspannung 65 ansteigt, treten die Impulse 19 an dem Ausgang des Komparators 64 auf.
  • Der Summationspunkt 68 nimmt sowohl die die Spannung repräsentierenden Impulse 19 auf der Leitung 67 und die den Strom repräsentierenden Impulse 28 an dem Ausgang des Komparators 56 auf. Der Summationspunkt 68 ist mit der Basis 69 eines Transistors 71 verbunden. Der Emitter 72 des Transistors ist mit Erde und der Konnektor 75 ist über einen Widerstand 73 mit V+ verbunden. Ein Kondensator 74 liegt über dem Kollektor und dem Emitter. Wenn der Transistor 71 nicht leitend ist, wird der Kondensator 74 durch einen Strom aufgeladen, der von V+ durch den Widerstand 73 und den Kondensator 74 gegen Masse fließt. Wenn der Transistor 71 leitet, wird der Kondensator 74 kurzgeschlossen und entladen.
  • Wie zuvor erwähnt, ist die Basis des Transistors 71 mit dem Summationspunkt 68 verbunden. Wenn entweder der Ausgang des Komparators 56 oder der Ausgang des Komparators 64 auf einem niedrigen Potential sind, ist auch die Basis 69 auf einem niedrigen Potential, der Transistor 71 leitet nicht. Wenn dagegen sowohl ein Stromimpuls 28 und ein Spannungsimpuls 19 gleichzeitig auftreten, ist die Basis des Transistors auf einem hohen Spannungslevel und der Transistor 71 ist eingeschaltet, wodurch der Kondensator 74 kurzgeschlossen wird.
  • Der Kollektor 75 des Transistors 71 ist weiter mit dem positiven Eingang eines weiteres Komparators 76 verbunden. Der negative Eingang des Komparators 76 ist mit dem Verbindungspunkt 77 der beiden Widerstände 78 und 79 verbunden, die zwischen V+ und Erde liegen. Die beiden Widerstände 78 und 79 bilden so einen Spannungsteiler, der Verbindungsspunkt 77 bildet die oben erwähnte Bezugsspannung. Die Bezugsspannung ist mit dem negativen Eingang des Komparators 76, dem negativen Eingang des Komparators 56 und dem negativen Eingang des Komparators 64 verbunden. Wenn der Transistor 71 leitet, ist der positive Eingang des Komparators 76 im wesentlichen auf Massepotential und ist auf einem niedrigeren Level als die Bezugsspannung an dem Punkt 77. Wenn dagegen der Transistor 71 nicht leitend ist, wird der Kondensator 74 aufgeladen und die Spannung an dem positiven Eingang des Komparators 76 ist auf einem höheren Level als die Bezugsspannung an dem Punkt 77.
  • Der Ausgang des Komparators 76 ist über einen Widerstand 81 und eine Diode 82 mit dem Gatter 80 eines steuerbaren Siliziumgleichrichters 83 verbunden. Der Ausgang der Komparators ist weiter über eine Diode 80 mit dem negativen Eingang des Komparators 80 verbunden. Der Verbindungspunkt zwischen dem Widerstand 81 wird durch einen Kondensator 84 mit Masse verbunden, das Gatter 80 liegt über einen Widerstand 87 an Masse. Die Leistungsanschlüsse des steuerbaren Siliziumgleichrichters 83 liegen zwischen Masse 87 und einer Leitung 88, die zu der einen Seite der Spule 44 des vorerwähnten Relais führt. Die andere Seite der Spule 44 ist über einen Widerstand 89 und eine Diode 91 mit einem Leiter 61 verbunden, der zu dem Spannungsleiter 41 führt. Wenn eine positive Spannung an dem Gatter 80 des steuerbaren Siliziumgleichrichters auftritt, wird dieser getriggert und Strom fließt von der Leitung 41 durch die Leitung 61, die Diode 91, den Widerstand 89, die Spule 44, die Leitung 88, den steuerbaren Siliziumgleichrichter 83 zur Masse. Wie oben erwähnt, sind die Kontakte 43 geöffnet und die Spannungsversorgung des Motors 10 wird unterbrochen, wenn die Spule 44 durch einen Fluß durch diesen erregt wird.
  • Das in Figur e gezeigte System weist weiter eine Spannungsquelle für das V+ Potential auf. Diese Versorgung weist eine Brückenanordnung mit zwei Dioden 96 und 97, zwei Zener-Dioden 99 und zwei Widerstände 101 und 102 auf. Eine Seite der Brücke wird gegen Masse durch eine Leitung 103 verbunden, die andere Seite der Brücke ist mit der Leitung 61 und dem Spannungsleiter 41 durch einen Widerstand 104 verbunden. Der Verbindungspunkt der Diode 97 und des Widerstands 102 ist über einen Kondensator 106 mit Masse verbunden, entsprechend ist der Verbindungspunkt der Diode 96 und des Widerstands 101 durch einen Kondensator 107 mit Masse verbunden. Die Spannung V+ tritt an dem Verbindungspunkt der Zener-Diode 99 und dem Widerstand 102 auf. Wenn auch eine V- Spannung erforderlich ist, kann diese von der Verbindung des Widerstands 101 und der Diode 98 verbunden werden.
  • Bei diesem Beispiel, bei dem der Motor ein Induktionsmotor ist, öffnet das System die Kontakte 43, wenn eine Unterbelastung auftritt, die einen Leistungsfaktor von ungefähr 0,5 oder weniger erzeugt. Dies geschieht, wenn die Phasenverschiebung des Stromsignals (der Winkel Y) ungefähr 70º betrifft, wie dies in Figur 2 gezeigt ist. Die Referenzspannung 65 beträgt ungefähr 0,766 der Spitze der Netzspannung. Diese Wert resultieren in den geschatteten Bereichen 31, wenn der Motor in dem normalen Lastbereich arbeitet, der Winkel Z jedoch gleich dem Winkel X ist, wenn eine Unterbelastung auftritt und der Leistungsfaktor auf ungefähr 0,05 bei Netzspannung abfällt. Bei diesem Abschaltpunkt verschwindet der schattierte Bereich 31 und die Kontakte 43 öffnen.
  • Wenn die Kontake 43 offen sind, verschwindet natürlich das Stromsignal 14, das Spannungssignal auf der Leitung 61 bleibt jedoch vorhanden. Weiterhin fließt Strom von der Leitung 61 durch die Diode 91, die Spule 44 und den steuerbaren Siliziumgleichrichter 83 gegen Masse, da der steuerbare Siliziumgleichrichter eingeschaltet bleibt, nachdem er getriggert worden ist. Auch die Brückenspannungsversorgung bleibt in Betrieb, da sie zwischen der Leitung 61 und Masse verbunden ist. Infolgedessen wird weiterhin V+ erzeugt. Die positive Spannung an dem Ausgang des Komparators 67 gibt eine positive Spannung über die Diode 80 auf den negativen Eingang des Komparators 48. Dies verursacht, daß der Ausgang des Komparators 48 einen niedrigen Wert annimmt, wodurch auch der Ausgang des Komparators 56 einen niedrigen Wert annimmt. Es bleibt daher auch die Spannung an dem Summenpunkt 68 niedrig, so daß der Transistor 71 nicht angetriggert wird. Die Spule 44 wird weiterhin erregt, die Kontakte 43 bleiben offen.
  • Um das System rückzusetzen, ist es erforderlich, daß eine Person den Hauptschalter 111 mit der in den Leitern 41 und 42 vor dem System liegt öffnet, so daß die Spannungsversorgung des Relais unterbrochen wird und die Kontakte 43 öffnen. Die Person kann sodann den Motor 40 durch Schließen der Kontakte 111 starten, wobei die Person auf die Unterbelastung aufgrund der Tatsache, daß der Motor ausgeschaltet war, obwohl der Schalter 111 geschlossen war, aufmerksam gemacht.
  • Das System kompensiert auch Netzspannungsänderungen, wie oben beschrieben, um ein falsches Abschalten zu verhindern. Figur 4 zeigt den mit dem vorliegenden System möglichen Kompensationsbereich.
  • Das System kann Änderungen in der Netzspannung genau kompensieren. Unter Bezugnahme auf Figur 2 erscheint der Abschaltpunkt, wenn der Winkel XVolt = Winkel Zamp
  • Xvolt = 90º + Arcos (Vref/Vpk)
  • Zamp = Arcos (pf) + Yshift
  • Bei dem Abschaltpunkt:
  • Arcos (Vref /Vpk) + 90º = Arcos (pf) - Yshift
  • pf cos [Arcos (Vref/Vpk) - (90º - Yshift)]
  • Durch Vref und Yshift ist es möglich, typischen Leistungsfaktoränderungen gegenüber Spannungsschwankungen gut zu entsprechen.
  • Figur 5 zeigt einen alternativen Schaltkreis zum Verschieben der Phase des Stromsignals und den Winkel Z. Ein Stromwiderstand 116 ist in einem Netzleiter 117 zwischen Masse 118 und einer Leitung 119 verbunden, eine einem Netzstrom entsprechende Spannung tritt in der Leitung 119 auf. Diese Spannung wird über einen Widerstand 121 mit dem negativen Eingang eines Operationsverstärkers 122 verbunden, der als Verstärker wirkt, wobei der Verstärkungsfaktor durch die Widerstände 121 und 123 bestimmt wird. Der positive Eingang wird mit Masse verbunden. Der Ausgang des Operationsverstärkers 122 ist über einen Kondensator 127 mit dem positiven Eingang eines Komparators 126 und über einen Widerstand 124 mit dem negativen Eingang des Komparators 126 verbunden. Beide Eingänge des Komparators 126 sind mit Masse über Widerstände 128 und 129 verbunden. Der Ausgang des Komparators 126 ist über eine Diode 131 mit einem Summenpunkt 132 verbunden, der dem Summenpunkt 68 von Figur 3 entspricht. Der Rest des Systems kann so ausgebildet, wie dies in Figur 3 gezeigt ist.
  • Das Stromsignal auf der Leitung 119 ist über Widerstände 123 und 124 direkt mit dem negativen Eingang des Komparators 126 verbunden. Das Signal, das den Verstärker 122 und den Kondensator 127 passiert, ist durch den Kondensator 127 und den Widerstand 128 phasenverschoben und erzeugt die phasenverschobenen Impulse 28, die in Figur 2 gezeigt sind.
  • Obwohl das hier beschriebene Ausführungsbeispiel sich auf ein System für einen Induktionsmotor bezieht, kann das System auch mit anderen Motortypen verwendet werden. Für einen Induktionsmotor beträgt der Winkel Z vorzugsweise ungefähr 70º, wie beschrieben, dieser Winkel kann jedoch bei einem kapazitätsbetriebenen Motor, beispielsweise, unterschiedlich sein.
  • Der vorangehend beschriebene Schaltkreis vermeidet die bestehenden Probleme einer Fehlabschaltung. Die bekannten Schaltkreise neigen zu einer solchen Fehlabschaltung, wenn die Netzspannung schwankt. Der vorliegende Schaltkreis berücksichtigt Änderungen der Netzspannung und verhindert, daß der Schaltkreis den Motor abschaltet, wenn die Spannungsversorgung sinkt. Der vorliegende Schaltkreis reagiert auf den Leistungsfaktor und schließt eine automatische Justierung von Änderungen der Spannungsversorgung ein.
  • Der Widerstand 23 und der Kondensator 24 bewirken eine Phasenverschiebung des Stromsignals um 70º. Es hat sich gezeigt, daß dies regelmäßig bei Induktionsmotoren zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führt. Der Wert von 70º kann jedoch für einen kapazitätsbetriebenen Motor unzureichend sein, für solche Motoren kann ein anderer Betrag der Phasenverschiebung erforderlich sein.
  • Es wurde oben beschrieben, daß nach dem Ansprechen des Schaltkreises und dem Abschalten des Motors der Hauptschalter manuell geöffnet und wieder geschlossen werden muß, um den Motor erneut zu starten. Bei manchen Installationen, beispielsweise Unterwasserpumpen für Wasserschächte, ist es erwünscht, daß der Motor nach dem Abschalten und einer Unterbelastung automatisch erneut gestartet wird.
  • Figur 6 zeigt eine Abwandlung von Figur 3, die das automatische Rücksetzen einschließt, bei dem der Motor nach einem vorgegebenen Zeitintervall erneut gestartet wird. Die Teile des Schaltkreises in Figur 6, die mit entsprechenden Teilen von Figur 3 identisch sind, haben dieselbe Bezugsziffer. Der Rest von Figur 6 kann demjenigen von Figur 3 entsprechen.
  • Ein Schaltkreis 201 liegt über dem Komparator 76, der Ausgang des Komparators 76 ist mit einem Zeitgeber 201 über eine Leitung 202 verbunden. Der Ausgang 203 des Timers 201 ist über einen Widerstand 204 mit dem positiven Eingang des Komparators 76 verbunden. Der Ausgang 203 des Timers ist normalerweise auf einem hohen Level.
  • Wie oben beschrieben, nimmt der Ausgang des Komparators einen positiven Wert an und die Relaiskontakte 43 öffnen, wenn eine Unterbelastung auftritt. Der positive Ausgang des Komparators 76 liefert ein Signal an den Timer 201, was das Rücksetzzeitintervall startet. Am Ende des Zeitintervalls fällt der Ausgang des Timers 201 ab unter die Bezugsspannung 77. Der Ausgang des Komparators 76 nimmt einen niedrigen Wert an, was dazu führt, daß keine Spannung an dem Gatter 80 des steuerbaren Siliziumgleichrichters 83 anliegt, der Stromfluß durch die Spule 44 wird unterbrochen, die Relaiskontakte schließen erneut, der Motor startet wieder. Der Timer 201 kann ein üblicher Schaltkreis sein und ein Zeitintervall haben, das den jeweiligen Installationsbesonderheiten entspricht.

Claims (5)

1. Schutzsystem für einen Elektromotor (10) mit ersten und zweiten Spannungsversorgungsleitern (L1, L2), die mit einer Wechselspannungsquelle, die eine Netzspannung und einen Netzstrom liefern, verbunden sind, wobei das System dazu eingerichtet ist, mit den Leitungen verbunden zu werden und aufweist: Netzspannungsmeßmittel (16), die zur Beaufschlagung mit einem Netzspannungssignal 17 eingerichtet sind; einem Amplitudeneinstellkreis (18), der mit den Spannungsmeßmitteln zum Einstellen des Netzspannungssignals zur Erzeugung eines justierten Spannungssignals (19) verbunden ist; Netzstrommeßmittel (13), die zur Beaufschlagung mit einem Netzstromsignal (26) eingerichtet sind, einem Phaseneinstellkreis (27), der mit den Strommeßmitteln zur Einstellung der Phase des Stromsignals zur Erzeugung eines phasenjustierten Stromsignals (28) verbunden ist, auf die Phase ansprechende Mittel (29), die mit dem Amplitudeneinstellkreis und dem Phaseneinstellkreis zur Erzeugung eines Leistungsfaktorsignals verbunden sind, und Schaltmittel (32, 33), die mit den auf die Phase ansprechenden Mitteln verbunden sind und auf den Leitungsfaktor und damit auf die Last des Motors ansprechen, dadurch gekennzeichnet, daß der Amplitudeneinstellkreis (18) eingerichtet ist zum Einstellen der Dauer des Netzspannungssignals (17) im Verhältnis zu der Größe der Netzspannung zur Erzeugung des justierten Spannungssignals (19).
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Amplitudeneinstellkreis (18) aufweist: Mittel zur Schaffung einer Bezugsspannung (VREF), die kleiner ist als der Spitzenwert der Wechselnetzspannung, und Komparatormitteln (64) zum Vergleichen der Bezugsspannung mit der Netzspannung und Bilden des justierten Spannungssignals (19), wenn die Netzspannung größer ist als die Bezugsspannung.
3. System nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das auf die Phase ansprechende Mittel (29) einen Schaltkreis aufweist, der zur Aufnahme des justierten Spannungssignals (19) und des phasenjustierten Stromsignals (28) verbunden ist und das Leistungsfaktorsignal erzeugt, wenn das justierte Spannungssignal und das phasenjustierte Stromsignal sich nicht überlappen.
4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (32, 33), die mit den auf die Phase ansprechende Mittel (29) verbunden sind, einen normalerweise geschlossenen Schalter (33 oder 43) aufweisen, der in einem der Netzversorgungsleiter (L2 oder 42) liegt, wobei die Schaltmittel in Antwort auf das Leistungsfaktorsignal geöffnet werden.
5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß weiter ein Timer (201) vorgesehen ist, der mit den auf die Phase ansprechenden Mittel (29) zum automatischen Schließen des Schaltmittels nach einer vorgegebenen Zeitdauer, nachdem das Schaltmittel geöffnet worden ist, verbunden ist.
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