DE377696C - Schachtel mit Deckel, insbesondere fuer Streichhoelzer - Google Patents

Schachtel mit Deckel, insbesondere fuer Streichhoelzer

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DE377696C
DE377696C DEC32743D DEC0032743D DE377696C DE 377696 C DE377696 C DE 377696C DE C32743 D DEC32743 D DE C32743D DE C0032743 D DEC0032743 D DE C0032743D DE 377696 C DE377696 C DE 377696C
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Expired
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DEC32743D
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ATTILIO CROCIANI
ITALO ROBOTTI
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ATTILIO CROCIANI
ITALO ROBOTTI
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F27/00Match receptacles or boxes

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  • Cartons (AREA)

Description

Die Schachtel, die den Gegenstand der Erfindung bildet, ist dazu bestimmt, die Nachteile zu beseitigen, die bei den üblichen Behältern für Wachsstreichhölzer oder Streichhölzer überhaupt auftreten. Diese bestehen hauptsächlich darin, daß sich der Behälter leicht, verbiegt und infolgedessen die Streichhölzer von selbst, ohne Willen des Benutzers, herausfallen. Ferner verursacht die eiserne ίο Xadel zum Befestigen des elastischen Schließorgans häufig Unzuträglichkeiten.
Man bewirkt die selbsttätige öffnung des Deckels der Schachtel, indem man auf einen entsprechend gefalteten Teil, der sich an den Deckel anschließt, einen Druck ausübt. Der Deckel besteht mit der Schachtel aus einem einzigen Stück Karton.
Die unbeabsichtigte Öffnung der Schachtel wird dadurch verhindert, daß der bewegliche Teil durch denjenigen Teil der Schachtel geschützt wird, der an der entsprechenden Seite der Schachtel liegt und in den Deckel übergeht. Dieser Teil der Schachtel ist ferner gefaltet und geleimt und hat eine Öffnung, a5 *"üe gestattet, einen Finger hindurchzustecken, wenn man den Deckel der Schachtel öffnen will.
Das eine Ende des elastischen Bandes oder der Schnur zum Schließen des Deckels ist an diesem mittels einer kleinen Zunge befestigt, und zwar im Innern. Die Zunge befindet sich au der inneren Deckelplatte, die mit der äußeren Deckelplatte verleimt ist. Das andere Ende der Schnur oder des Bandes ist um eine äußere Zunge gleicher Beschaffenheit am Boden der Schachtel, d. h. an der dem Deckel gegenüberliegenden Seite, gelegt.
Die besonderen Merkmale der Schachtel bestehen darin, daß der Deckel aus zwei aufeinandergelegten Teilen besteht, die zum Teil verleimt sind und zu demselben Kartonblatt gehören, aus dem die Schachtel besteht. Dabei ist der untere Deckelteil an der nicht verleimten Stelle so gefaltet, daß ein kleiner Hebelarm entsteht, an dem der hintere Teil zur Wirkung kommt.
Der obere Teil des Deckels, der seinerseits teilweise mit dem übrigen Körper der Schachtel verleimt ist, dient zu deren Abschluß, indem er die Oberseite bildet, und schützt die beweglichen Teile, die beim Öffnen auf den Deckel wirken.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Schachtel dargestellt. Es zeigen:
Abb. ι die .Schachtel von der Deckelseite gesehen,
Abb. 2 eine Vorderansicht von der Seite des Deckeltreibers, auf der man die Fingeröffnung an der Außenseite der Schachtel sieht,
Abb. 3 eine Aufsicht auf die dem Deckel gegenüberliegende Bodenseite der Schachtel, Abb. 4 eine Aufsicht auf die Reibfläche zum Entzünden der Wachsstreichhölzchen,
Abb. 5 einen Schnitt nach der Ebene E-E der Abb. 9 bis 11 und 13,
Abb. 6 das zur Bildung der Schachtel zugeschnittene Kartonblatt,
Abb. 7 eine Seitenansicht auf die verkehrt liegende Schachtel,
Abb. 8 einen gleichen Schnitt wie Abb. 5 mit offenem Deckel,
Abb. 9 einen wagerechten Schnitt nach der Ebene A-A der Abb. 7 und 5,
Abb. 10 einen Querschnitt nach der Ebene C-C der Abb. 5 und 9,
Abb. 11 einen wagerechten Schnitt nach der Ebene B-B der Abb. 5 und J,
Abb. 12 einen Querschnitt nach der Ebene/)-/? der Abb. 11,
Abb. 13 einen Querschnitt wie der der Abb. 12 mit offenem Deckel.
Die punktierten Linien deuten die Faltstellen an.
Der mittlere Teil des zugeschnittenen Kartonblattes bildet den Boden 1 der Schachtel. Um ihn faltet man im rechten Winkel die Teile 2, 2' mit den Lappen 3, 3' und dann die
Teile 4,4' an dem benachbarten Teil des Kartons, aus dem der innere Deckel 5 ausgeschnitten ist. In gleicher Weise verfährt mau mit den Teilen 6 und 7, während der Deckel 5 im .entgegengesetzten Sinne um die Linie 10 gefaltet wird.
Man faltet im zuerst angegebenen Sinne auch die Teile 11 und 12, während der äußere Deckel 13 im entgegengesetzten Sinne um die Scharnierlinie 14 gefaltet wird. Der Lappen 15 (der nur zum etwaigen Aufdrücken des Stempels dient und der in den übrigen Abbildungen, die die Schachtel bereits gebrauchsfertig hergestellt zeigen, bereits abgerissen zu denken ist) wird im gleichen Sinne, wie die meisten Teile des Kartons, um die Linie 16 gefaltet. Er ist, um das Abreißen zu erleichtern, an der Linie 17 perforiert.
Die öffnung 18 in den Teilen π und 12 dient an der fertigen Schachtel zum Durchstecken des Fingers, um den Deckel zu öffnen. Die Zungen 19 und 20 dienen zur Befestigung der Enden der elastischen Schnur 22, zum Schließen des Deckels, die in den Abb. 5., 8, 12 und 13 in der wirksamen Stellung eingezeichnet ist, während der Schlitz 21 im Lappen 7, der auf den Boden der Schachtel geleimt wird, über der Zunge 19 liegt und zum Durchführen der elastischen Schnur bestimmt ist.
Bei den letzten Faltoperationen wird der obere Deckel 13 auf den unteren Deckel 5 geleimt, so daß der Rand 5' auf die Marke 13' zu liegen kommt, die ein Hilfsmittel bei der Herstellung bildet und deren Lage praktisch ein für allemal festliegt. Die Teile 8 und 9 werden nicht verleimt und bilden, wenn die Schachtel zusammengestellt ist, einen Hebel, dessen Festpunkt auf der Scharnierlinie 7' am Teil 7 liegt und der mit der äußersten Kante des Deckels an der Scharnierlinie 10 verbunden ist.
Der doppelte Deckel wirkt, wenn die Schachtel fertiggestellt ist, als Hebel, dessen Drehpunkt in der Scharnierlinie 14 liegt. Die Kraft wird auf diesen Hebel unten an der Scharnierlinie 10, wo sich der Lenker 9 anschließt, ausgeübt, während der durch die Spannung der elastischen Schnur 22 erzeugte Widerstand in Höhe der Zunge 20 angreift, wie Abb. 8 zeigt.
Wenn die Teile 11 und 12 je auf den Teilen 6 und 6' und auf einem Stück der Oberseite 24 verleimt sind, so braucht man nur ein Ende der -elastischen Schnur an der Zunge 19 des Bodens 1 zu befestigen, indem man die Schnur durch den Schlitz 21 hindurchzieht, während das andere Ende zuvor an der anderen Zunge 20 befestigt sein muß, ehe der Deckel 5 auf dem Außendeckel 13 verleimt wird.
Die Schachtel ist damit fertiggestellt. Wenn man jetzt mit dem Zeigefinger der gleichen Hand, die die Schachtel hält, auf den Abschnitt 8 drückt, so wirkt der Lenker 9 im Gelenk 10 auf den Deckel, der um die Scharnierlinie 14 aufklappt (s. Abb. 9). Auf diese Art wird die Schachtel geöffnet. Wenn der Druck des Fingers aufhört, so schließt die Spannung der Schnur 22 den Deckel und hält ihn gegen den Anschlag, der durch den Teil 24 der Oberseite der Schachtel gebildet wird, aus der der Unterdeckel 5 ausgeschnitten ist.
Die bewegliche Fläche 8 ist durch die Flächen 11 und 12 so geschützt, daß eine ungewollte öffnung durch zufällige Ursachen vermieden wird, z. B. durch den Druck anderer Gegenstände, die sich in derselben Tasche mit der Streichholzschachtel befinden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Schachtel mit Deckel, insbesondere für Streichhölzer, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (5, 13) im Innern der Schachtel eine Verlängerung über seine Drehachse (14) hinaus aufweist, die mittels eines Lenkers (9) mit einem durch Fingerdruck von außen zu bewegenden und am Boden (1) der Schachtel angelenkten Hebel (8) in Verbindung steht.
2. Schachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Öffnen dienenden Teile, d. h. der Hebel (8) und der Lenker (9), von gefalteten Abschnitten gebildet werden, die einen Teil des aus einem Stück mit dem die Schachtel bildenden Kartonblatt bestehenden Deckels bilden.
3. Schachtel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Teile (8, 9) zum Öffnen des Dekkels durch die mit Fingeröffnung (18) versehenen Flächen (11 und 12), die sich an den Deckel (13) anschließen und in einem spitzen Winkel umgefaltet und mit der Oberseite bzw. einer Seitenfläche der Schachtel verleimt sind, geschützt sind.
4. Schachtel nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Zugorgan (22) zum Schließen des Deckels an Einschnitten der Schachtel unmittelbar befestigt ist, wobei die Anschlußstelle am Deckel von außen unsichtbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEC32743D Schachtel mit Deckel, insbesondere fuer Streichhoelzer Expired DE377696C (de)

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