DE375583C - Regelungseinrichtung fuer Kraftfahrzeugmotoren - Google Patents

Regelungseinrichtung fuer Kraftfahrzeugmotoren

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Publication number
DE375583C
DE375583C DEM73704D DEM0073704D DE375583C DE 375583 C DE375583 C DE 375583C DE M73704 D DEM73704 D DE M73704D DE M0073704 D DEM0073704 D DE M0073704D DE 375583 C DE375583 C DE 375583C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
accelerator
engine
lever
motor vehicle
idle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM73704D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rolls Royce Solutions GmbH
Original Assignee
Maybach Motorenbau GmbH
Publication date
Priority to DEM73704D priority Critical patent/DE375583C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE375583C publication Critical patent/DE375583C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K26/00Arrangement or mounting of propulsion-unit control devices in vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Regelungseinrichtung für Kraftfahrzeugmotoren. Die Einrichtung zur Leistungsregelung des Motors von Kraftfahrzeugen (der Akzelerator) wird bisher regelmäßig so eingerichtet, daß sie vollständiges Abstellen des Motors, also Einstellung der Leistung auf den Wert c), nicht zuläßt, sondern nur Einstellung auf 1xerlatifleistung, obwohl es, schon mit Rücksicht auf Betriebsstoffersparnis und wegen der -Möglichkeit rascheren Bremsens, er-@iinscht wäre, den Motor zeitweise ganz abstellen zu können.
  • Einer der Gründe, weshalb man den Akzelerator bisher in der Ruhestellung nicht den .Motor gailz abstellen läßt, liegt darin, weil der -Motor dann nicht angeworfen werden könnte, ohne daß gleichzeitig der _akzelerator l,enutzt wird.
  • Gemäß der Irfiildung ist es möglich gerl_@acht, den Akz°lerator bis zur vollständigen Abstellun,- des -Motors zurückgehen zu lassen und Teichwohl (las Anwerfen des -,Motors, sei e5 1_1it der Kurbel oder einer elektrischen Anl@:ßeiririclitting oder sonst irgendwie, in gleich einfacher Weise sieh abspielen zu lassen wie bisher.
  • Gemäß der Erfindung ist nämlich die Anwerfe-orrichtinig für den Motor derart reit der Einrichtung zur Leistungsregelung des Motors (Akzelerator) in Verbindung gesetzt, @laß jene iln Ruhe_@tand den Motor ganz abstellen(le Einrichtung (Akzelerator) bei jedesmaliger Belitit7ting der Aniverfverrichtitng aus der Abstellstellung in eine Stellung gebracht wird, welche deal I_eerlaufhetrieb des Motors zuläßt. 1n dieser Stellung bleibt der Akzelerator o. dgl. zweckmäßig verriegelt, bis er, zwecks Erhöhung der -Motorleistung, weiterbewegt wird, worauf alsdann die Verriegelung selbsttätig aufgehoben wird, so daß der Akzelerator in die Abstellstellung zurückkehren kann, wenn er zu diesem Z@veck freigegeben wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
  • 11it a ist der um den Punkt 17 drehbare :M ;zelerat(-)rliellel bezeichnet. Die Zahlen 1, 11. und 111 geben seine Ruhestellung, entsprechend völliger Abstellung des Motors, an lizw. seine Leerlaufstellung oder die Stellung, in welcher er die Leerlaufleistung des Motors zuläßt bzw. die Endstellung entsprechend dein vollbelasteten -Motor.
  • t'ber dein Hebel a, h ist bei c ein Winkelbebel drehbar gelagert, dessen einer Arm d reit dein Hebel a, dessen anderer Arm e mit Gier Anwerfvorrichtung für deal Motor zusaninienwirken kann.
  • Von der Anwerfvorrichtung ist in der Zeichnung das Gehäuse f eines Ftilschalters dargestellt mit Druckknopf g, bei dessen S iederdrücken (durch den Fuß) eine elektrische Anlaßmaschine bekannter Art eingeschaltet und in Betrieb gesetzt wird, die dann ihrerseits den .-'lntriebsinotor des Kraftfahrzeuges llilwirft, bis er clie zum selbsttätigen Weiterlaufen erforderliche Umdrehungszahl angenommen hat. Die Druclkknopfstange h ist durch <las Scbaltergehäuee hindurchgeführt und trifft mit dieser Verlängerung auf den Arm e des Winkelhehels, wenn der Knopf ä niedergedrüclct und die Anwerfvorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird. Hierbei wird der l@Vinkclliebel d entgegen der Wirkung der Feder i. in die durch gestrichelte Linien angedeuteteLagegebracht und drückt dabei mittels des Armes d den Hebel ca in die Stellung 11, dabei fängt sich der Arm d hinter einer Nase k, die ihn nun verhindert, unter dem Einfluß der Feder i in die ursprüngliche Lage zurückzukehren, auch dann, wenn der Knopf g losgelassen ist und durch die im Schalter eingebaute Rückzugeinrichtung in die ausgezogen gezeichnete Stellung zurückkehrt.
  • Durch die beschriebene Einrichtung wird der Akzeleratorhebel a aus der Abstellstellung in die dem Leerlauf des Motors entsprechende Stellung II selbsttätig gebracht, sobald der Motor angeworfen wird. Der Motor erhält somit während des Anwerfens so viel Gemisch, als er zum Leerlauf benötigt, und zwar so lange, bis der Akzeleratorhebel a - für die Fahrt - in Richtung auf die Stellung III weiterbewegt wird. Dann gibt die Nase k den Arm d frei und der Winkelhebel d kann in seine Ruhestellung zurückkehren, so daß es nun möglich ist, den Akzeleratorhebel a, z. B. bei Talfahrten in die Ruhestellung I zurückkehren zu lassen, so daß der Motor ganz abgestellt ist.
  • Ebenso wie dies für die elektrische Anwerfvorrichtung im vorstehenden beschrieben ist, kann bei einer Handandrehvorrichtung sinngemäß ein Stift vorgesehen sein, der durch die bekannte achsiale Bewegung der Andrehkurbel beim Ineingriffbringen mit der Andrehklaue von der Andrehkurbel aus bewegt wird und die gleiche Wirkung ausübt wie der Stift la gemäß der vorstehenden Beschreibung. Dies ist durch die in der Abbildung eingezeichnete Stange r angedeutet. Sofern sowohl eine elektrische als auch eine Handanwerfvorrichtung angeordnet sind, können beide Einrichtungen gleichzeitig, wie im vorstehenden beschrieben, vorgesehen werden.
  • Um zu vermeiden, daß der Motor zum Stillstand kommt, wenn man behufs Wechselns der übersetzung den Kupplungsfußhebel niederdrückt und dabei den Akzeleratorhebel a losläßt, kann eine ergänzende Einrichtung vorgesehen sein, welche bei jedesmaligem Niederdrücken des Kupplungshebels den Akzeleratorhebel verhindert, in die Abstellstellung zurückzukehren bzw. ihn aus dieser Stellung in die' dem Leerlauf entsprechende Stellung II bewegt. Diese zusätzliche Einrichtung benutzt zweckmäßig, mindestens teilweise, die vorher beschriebene Einrichtung, welche die' Verbindung der Anlaßvorrichtung mit dem Akzelerator bewirkt.
  • Gezeichnet ist eine mit dem Kupplungshebel m fest verbundene Nockenscheibe n, deren N ocken o beim Niederdrücken des Kupplungshebels mit Hilfe der Stange p den ! Arm e des Winkelhebels e, d niederdrückt und dabei die oben beschriebene Wirkung veranlaßt.
  • Es ist natürlich auch möglich, durch irgendeine andere Einrichtung den Kupplungshebel auf den Akzeleratorhebel einwirken zu lassen. Dabei ist es nicht nötig, daß der Akzeleratorhebel in der Stellung II (entsprechend dem Leerlauf des Motors) verbleibt, wenn der Kupplungshebel m wieder losgelassen wird.
  • Die zusätzliche Einrichtung zur Verbindung des Kupplungshebels m mit dem Akzeleratorhebel a o. dgl. soll nicht für sich den Gegenstand der Erfindung bilden, sondern nur deren Anwendung zusammen mit der Einrichtung zur Beeinflussung der Vorrichtung zur Leistungsregelung des Motors (Akzelerator) von der Anwerfvorrichtung aus.
  • Auch die den Hauptgegenstand der Erfindung bildende Einrichtung läßt sich natürlich in vielerlei anderer Weise verwirklichen als in dem absichtlich möglichst einfach und schematisch gehaltenen Ausführungsbeispiel, das oben beschrieben und in der Zeichnung dargestellt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Regelungseinrichtung für Kraftfahrzeugmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Leistungsregelung des Motors (Akzelerator), welche in ihrer Ruhestellung den Motor ganz abstellt, mit der Anwerfvorrichtung für den Motor derart verbunden ist, daß jene Einrichtung (Akzelerator) bei jedesmaliger Benutzung der Anwerfvorrichtung aus der Abstellstellung in eine Stellung gebracht wird, welche den Leerlaufbetrieb des Motors zuläßt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anwerfvorrichtung auf die Einrichtung zur Leistungsregelung (Akzelerator) mit einem Anschlag einwirkt, der bei Benutzung der Anwerfvorrichtung den Akzelerator bis in die Leerlaufstellung bewegt und dann selbst vom Akzelerator festgehalten wird, bis eine Weiterbewegung des Akzelerators ihn wieder freigibt und in die Ruhestellung zurückkehren läßt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruchi oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußschalter für die .elektrische Anlaßvorrichtung eine durch die Befestigungsplatte oder Wand hindurchgehende verschiebbare Stange besitzt, welche die Beeinflussung des Akzelerators herbeiführt.
DEM73704D Regelungseinrichtung fuer Kraftfahrzeugmotoren Expired DE375583C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4779480A (en) * 1986-07-02 1988-10-25 Ford Motor Company Multi ratio accelerator cable mechanism

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4779480A (en) * 1986-07-02 1988-10-25 Ford Motor Company Multi ratio accelerator cable mechanism

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