DE375482C - Chirurgische Hilfsmittel, die zur Einfuehrung in den menschlichen Koerper, insbesondere in die Gewebe dienen - Google Patents

Chirurgische Hilfsmittel, die zur Einfuehrung in den menschlichen Koerper, insbesondere in die Gewebe dienen

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DE375482C
DE375482C DEH88076D DEH0088076D DE375482C DE 375482 C DE375482 C DE 375482C DE H88076 D DEH88076 D DE H88076D DE H0088076 D DEH0088076 D DE H0088076D DE 375482 C DE375482 C DE 375482C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/08Wound clamps or clips, i.e. not or only partly penetrating the tissue ; Devices for bringing together the edges of a wound

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Description

  • Chirurgische Hilfsmittel, die zur Einführung in den menschlichen Körper, insbesondere in die Gewebe dienen. Die Erfindung betrifft chirurgische Hilfsmittel, die zur Einführung in den menschlichen Körper, insbesondere in die Gewebe, dienen, um Gewebeteile, Muskelteile u. dgl. miteinander zu verbinden. Solche Hilfsmittel haben im allgemeinen die Form von Klammern oder Fäden. ; Die Erfindung besteht darin, daß diese Hilfsmittel aus Metallegierungen oder Mischungen. hergestellt werden, und zwar besteht der eine Teil der Legierung aus einem resorbierbaren .Metall wie etwa Magnesium, Natrium, Kalium, Lithium oder Kalzium, der andere Bestandteil aus einem nicht resorbierbaren Metall wie Kupfer, Zink, Aluminium, Silber, Eisen.
  • Resorbierbare Metalle kann man allein für chirurgische Hilfszwecke nicht verwenden, weil diese, insbesondere Magnesium, zu kurzbrüchig sind. Infolgedessen war es nicht möglich, Fäden oder Klammem aus Magnesium herzustellen. Erst durch die Herstellung einer Legierung aus resorbierbaren und nicht resorbierbaren Metallen ist es möglich, die ersteren für chirurgische Zwecke nutzbar zu machen. Diese Resorbierbarkeit hat natürlich den großen Vorteil, daß man die aus derartigen Metallegierungen oder Mischungen hergestellten Klammern oder Fäden nach Vollendung der chirurgischen Arbeit in dem Körper belassen kann und daß sie dann, nachdem sie ihre Aufgabe erfüllt haben, sich allmählich auflösen. Man kann nun die Resorptionszeit in ein bestimmtes Verhältnis zur Zusammensetzung der Legierung bringen und die geeignete Mischung ohne weiteres an Hand von Versuchen feststellen. So wurde z., B. eine Legierung hergestellt aus go Prozent Magnesium, 8 Prozent Aluminium, i,8 Prozent Zink und o, 9, Prozent Kupfer. Aus dieser Mischung wurde ein Blech von i mm Stärke und i qcm Querschnitt hergestellt. Dieses war innerhalb von drei Monaten resorbiert. Ersetzt man in der Mischung Kupfer durch Natrium, so wird die Resorptionszeit auf drei Wochen herabgesetzt. Man hat es also vollkommen in der Hand, die Legierung dem jeweiligen Verwendungszweck anpassen zu können.
  • Die chirurgischen Hilfsmittel aus diesen Metalllegierungen haben gegenüber Katgut und anderen tierischen Stoffen den großen Vorteil, daß sie mit absoluter Sicherheit steril gemacht werden können, was bei den tierischen Hilfsmitteln nicht immer erreicht werden kann.
  • Als geeignete Mischungen haben sich folgende erwiesen. Man verwendet einerseits Magnesium, das man mit nicht resorbierbaren Metallen wie Kupfer, Zink, Aluminium oder Silber mischt. Der Zusatz dieser letzteren Metalle muß naturgemäß gering sein, damit diese geringe Menge auch, ohne resorbierbar zu sein, vom Körper aufgenommen werden kann. Man kann aber auch zur Mischung einerseits als resorbierbare Stoffe .Natrium, Kalium, Lithium oder Kalzium verwenden, e inän mit geringen Mengen von nicht resorbierbarem Eisen mischt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Chirurgische Hilfsmittel, die zur Einführung in den menschlichen Körper, insbesondere in die Gewebe, dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsmittel aus Metalllegierungen von resorbierbaren Metallen und nichtresorbierbaren Metallen hergestellt werden.
  2. 2. Chirurgisches Hilfsmittel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung der Metallegierung der gewollten Resorptionszeit angepaßt ist.
DEH88076D 1921-12-13 1921-12-13 Chirurgische Hilfsmittel, die zur Einfuehrung in den menschlichen Koerper, insbesondere in die Gewebe dienen Expired DE375482C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3477436A (en) * 1966-03-11 1969-11-11 Research Corp Method of accelerating wound healing by use of interacting metallic sutures
US3557795A (en) * 1968-06-19 1971-01-26 Weck & Co Inc Edward Suture provided with wound healing coating

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3477436A (en) * 1966-03-11 1969-11-11 Research Corp Method of accelerating wound healing by use of interacting metallic sutures
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