DE3750010T2 - Teletext-Dekodierer. - Google Patents

Teletext-Dekodierer.

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    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00—Television systems
    • H04N7/08—Systems for the simultaneous or sequential transmission of more than one television signal, e.g. additional information signals, the signals occupying wholly or partially the same frequency band, e.g. by time division
    • H04N7/087—Systems for the simultaneous or sequential transmission of more than one television signal, e.g. additional information signals, the signals occupying wholly or partially the same frequency band, e.g. by time division with signal insertion during the vertical blanking interval only
    • H04N7/088—Systems for the simultaneous or sequential transmission of more than one television signal, e.g. additional information signals, the signals occupying wholly or partially the same frequency band, e.g. by time division with signal insertion during the vertical blanking interval only the inserted signal being digital
    • H04N7/0882—Systems for the simultaneous or sequential transmission of more than one television signal, e.g. additional information signals, the signals occupying wholly or partially the same frequency band, e.g. by time division with signal insertion during the vertical blanking interval only the inserted signal being digital for the transmission of character code signals, e.g. for teletext

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Description

  • Die Erfindung betrifft Teletext-Dekodierer zum Empfang, zur Speicherung und zur Verarbeitung von Teletext-Informationen, die als digital kodierte Daten übertragen werden und die eine Vielzahl unterschiedlicher Seiten umfassen, von denen jede einzelne durch eine entsprechende Seitennummer gekennzeichnet ist, und sie betrifft ein Verfahren zur Erzeugung eines Seitenendesignals in einem derartigen Teletext- Dekodierer. Übertragungen von Teletext-Informationen erfolgen in Fernsehsignalen in Fernsehzeilen, in denen keine Bildsignale vorliegen, die normale Fernsehbildinformationen wiedergeben. Diese Fernsehzeilen werden als Datenzeilen bezeichnet.
  • Das Dokument "Broadcast Teletext Specification", September 1976, gemeinschaftlich veröffentlicht von der British Broadcasting Corporation, Independent Broadcasting Authority, und der British Radio Equipment Manufacturers' Association, beschreibt eine Spezifikation für die Übertragung von Teletext-Informationen in Fernsehsystemen mit 625 Zeilen.
  • Im oben angegebenen Dokument "Broadcast Teletext Specification" wird eine als Einheit anzusehende Menge von Teletext-Informationen als Seite bezeichnet, und dieser Begriff wird auch in dieser Beschreibung verwendet. Sämtliche verfügbaren Seiten werden normalerweise entsprechend den individuellen Gegebenheiten mit oder ohne Aktualisierung der Seiteninformationen in einem periodischen Zyklus übertragen. An einem Teletext-Dekodierer kann eine beliebige Seite gewählt werden, und die digital kodierten Daten, die die Seiteninformationen darstellen, werden anschließend durch den Teletext-Dekodierer aus der zyklischen Übertragung übernommen und in einem Seitenspeicher des Teletext-Dekodierers so lange gespeichert, wie die Seite angefordert bleibt. Ein Teletext-Dekodierer kann einen Mehrseitenspeicher haben, der eine Vielzahl von Speicherbereichen aufweist, in denen einzelne Seiten gespeichert werden können. Diese Speicherbereiche können auf der Grundlage von Prioritäten verwendet werden, das heißt, daß bei Zuweisung von zwei (oder mehr) Speicherbereichen zur Speicherung der gleichen gewählten Seite eine Prioritätslogik im Dekodierer nur zuläßt, daß ein dem/den anderen Bereich(en) vorgezogener Bereich die Seite empfängt.
  • Die Seiten sind in unterschiedlichen Magazine (oder Gruppen) organisiert, und jede Seite besteht aus bis zu 24 Datenzeilen. Die erste Datenzeile (Zeile 0) jeder Seite wird als Seitenkopfzeile bezeichnet, und sie enthält unter anderem die Seitennumerierung. Die Übertragung jeder einzelnen Seite beginnt mit der dort enthaltenen Seitenkopfzeile, und sie endet mit der nicht mehr enthaltenen folgenden Seitenkopfzeile, die bezüglich einer Seite im gleichen Magazin übertragen wird. Somit wird vorausgesetzt, daß alle die diesbezügliche Magazinnummer enthaltenden Datenzeilen, die zwischen zwei aufeinanderfolgend übertragenen unterschiedlichen Seitenkopfzeilen übertragen werden, zur Seite mit der ersten Seitenkopfzeile gehören.
  • Vorschläge zur Verbesserung der im Dokument "Broadcast Teletext Specification" wiedergegebenen Teletext-Spezifikation sind im Dokument "World System Teletext Technical Specification", März 1985, angegeben, das vom US-Handels- und Industrieministerium (Department of Trade and Industry) erstellt wurde. Einer dieser Verbesserungsvorschläge betrifft die Bereitstellung eines Teletext-Dienstes mit bedingtem Zugang, bei dem Teletext-Meldungsinformationen in Datenseiten vor der Übertragung verwürfelt und nur von Teletext-Dekodierern mit einem entsprechenden Entwürfelungsschlüssel als sinnvolle Informationen empfangen werden können. Dieser Entwürfelungsschlüssel wird selbst als verschlüsselte Teletext-Information in der betreffenden Datenseite übertragen, während weitere Schlüssel, die zur Regelung des bedingten Zugangs zu übertragenen Teletext-Meldungsinformationen bereitgestellt sind, in verschlüsselten Steuerseiten übertragen werden. Die diesbezügliche Entschlüsselung muß ebenfalls im Teletext-Dekodierer erfolgen.
  • Empfang und Verarbeitung der verwürfelten Datenseiten und der verschlüsselten Steuerseiten erfordern die Verwendung eines Teletext-Dekodierers, der Prozessormittel zur Ausführung der Entwürfelung und Entschlüsselung umfaßt. Der eigentliche Empfang der Datenseiten und Steuerseiten kann über dedizierte Hardware- Schaltungen des Teletext-Dekodierers ausgeführt werden, sofern die Steuerung durch die Prozessormittel erfolgt.
  • Ein Problem, das bei der Verwirklichung eines Teletext-Dekodierers dieser Art aufgetreten ist, besteht darin, daß die Prozessormittel wissen müssen, wann die Übernahme einer gewählten Teletext-Seite (Steuerseite oder Datenseite) abgeschlossen ist, bevor je nach Einzelfall die Entwürfelung oder die Entschlüsselung der Teletext-Seite beginnen kann. Dieses Problem tritt auf, obwohl das oben erwähnte Seitenkopfmerkmal eine spezifische "Seite gefunden"-Angabe bereitstellt, aus der direkt ein "Seite gefunden"-Signal erzeugt werden kann, das den Beginn einer gewählten Seite angibt, da dieses Merkmal keine spezifische Seitenendeangabe am Ende der übertragenen Seite bereitstellt, aus der direkt ein Seitenendesignal am Ende einer übertragenen Seite erzeugt werden kann.
  • Der Erfindung liegt unter anderem die Aufgabe zugrunde, einen Teletext- Dekodierer der oben geschilderten Art bereitzustellen, der Mittel umfaßt, um zu ermitteln, wann sämtliche in einer gewählten Seite enthaltenen Teletext-Informationen vom Teletext-Dekodierer empfangen worden sind.
  • Die Erfindung stellt ein Verfahren bereit zur Ableitung eines Seitenendesignals in einem Teletext-Dekodierer, der Teletext-Informationen empfängt, die eine Vielzahl von jeweils durch eine entsprechende Seitennummer gekennzeichneten Seiten umfassen, mit folgenden Schritten:
  • - Bereitstellung eines Mehrseitenspeichers mit einer Vielzahl von Speicherbereichen, wobei jeder Speicherbereich eine einzelne Seite speichern kann;
  • - Auswahl von Seiten anhand ihrer Seitennummer, um sie in durch Prozessormittel zugewiesenen Speicherbereichen zu speichern;
  • - Erzeugung eines "Gefunden"-Signals in Abhängigkeit von der Erkennung der Seitennummer jeder empfangenen Seite;
  • - Zuweisung von empfangenen Seiten zur Speicherung in einem bestimmten Speicherbereich;
  • - Zuweisung einer individuell ausgewählten Seite zur Speicherung in einem anderen Speicherbereich, vorzugsweise oder zusätzlich zu dem vorbestimmten Speicherbereich;
  • - Erzeugung eines Seitenanfangssignals in Abhängigkeit von der Erkennung des "Gefunden"-Signals, das in Abhängigkeit von der Erkennung der Seitennummer jeder einzelnen ausgewählten Seite erzeugt wird; und
  • - Erzeugung des Seitenendesignals in Abhängigkeit von der Erkennung des "Gefunden"-Signals, das in Abhängigkeit von der Erkennung der Seitennummer der unmittelbar anschließend an die Erzeugung des Seitenanfangssignals empfangenen Seite erzeugt wird.
  • Indem veranlaßt wird, daß alle empfangenen Seiten im vorbestimmten Speicherbereich akzeptiert und gespeichert werden, wird sichergestellt, daß ein "Gefunden"-Signal stets am Ende einer individuell ausgewählten Seite erzeugt wird, wobei das "Gefunden"-Signal ein effektives Seitenendesignal für die ausgewählte Seite wird.
  • Aufgrund der Prioritätslogik im Dekodierer wird eine Seite, die individuell ausgewählt wird und einen ihr zugewiesenen Speicherbereich hat, in diesem Speicherbereich statt in dem vorbestimmten Speicherbereich gespeichert. Daraus folgt bei individueller Auswahl von zwei unterschiedlichen und unmittelbar benachbarten Seiten, daß jede dieser Seiten einen entsprechenden, ihr zur diesbezüglichen Speicherung zugewiesenen Speicherbereich hat und daß keine der Seiten in dem vorbestimmten Speicherbereich gespeichert wird.
  • Bei der Ausführung der Erfindung werden vorzugsweise demnach nur Seiten, die keiner anderen Speicherposition zugewiesen sind, im vorbestimmten Speicherbereich gespeichert, und bezüglich des vorbestimmten Speicherbereichs sowie bezüglich jedes anderen Speicherbereichs, der möglicherweise einer unmittelbar folgenden, individuell ausgewählten Seite zugewiesen ist, wird das Vorliegen eines "Gefunden"-Signals überwacht, um die Erzeugung des Seitenendesignals freizugeben. Zweckmäßigerweise ist das "Gefunden"-Signal ein einzelnes "Gefunden"- Bit, das im dazugehörigen Speicherbereich gespeichert wird, wobei dieses "Gefunden"- Bit einen bestimmten logischen Wert hat, wenn eine Seite, der der Speicherbereich des Bits zugewiesen wurde, im Anschluß an die Auswahl nicht gefunden wird, und wobei das "Gefunden"-Bit den entgegengesetzten logischen Wert hat, wenn die Seitennummer der betreffenden Seite empfangen wird.
  • Damit das dem vorbestimmten Speicherbereich zugehörige "Gefunden"-Bit vor dem Empfang der Seitennummer zur unmittelbar auf eine ausgewählte Seite folgenden Seite stets einen bestimmten logischen Wert einnimmt, kann ein "Gefunden"-Bit mit dem betreffenden logischen Wert jedesmal, wenn das Vorhandensein eines "Gefunden"- Bits mit dem entgegengesetzten logischen Wert in dem einer individuell ausgewählten Seite zugewiesenen Speicherbereich erkannt wird, in dem vorbestimmten Speicherbereich geschrieben werden.
  • Anfang und Ende der Speicherung einer individuell ausgewählten Seite können in den Prozessormitteln durch das darin erfolgende Setzen von entsprechenden Flags angegeben werden. Diese Flags können entsprechende einzelne Bits sein, denen ein bestimmter logischer Wert gegeben wird, wenn sie gesetzt sind, und denen der entgegengesetzte logische Wert gegeben wird, wenn sie gelöscht sind.
  • Die Erfindung stellt weiter einen Teletext-Dekodierer bereit zum Empfang von Teletext-Informationen mit einer Vielzahl von Seiten, wobei jede der Seiten durch eine entsprechende Seitennummer identifiziert wird und wobei der Teletext-Dekodierer Prozessormittel umfaßt und einen Mehrseitenspeicher mit einer Vielzahl von Speicherbereichen, die jeweils eine einzelne Seite speichern können, sowie Auswahlmittel zur Auswahl von Seiten anhand ihrer Seitennummer, um sie in von den Prozessormitteln zugewiesenen Speicherbereichen zu speichern, und Mittel zur Erzeugung eines "Gefunden"-Signals in Abhängigkeit von der Erkennung der Seitennummer jeder empfangenen Seite und weiter Mittel, um empfangene Seiten für die Speicherung einem vorbestimmten Speicherbereich zuzuweisen; Mittel zur Zuweisung einer individuell ausgewählten Seite zur Speicherung in einem anderen Speicherbereich, vorzugsweise oder zusätzlich zu dem vorbestimmten Speicherbereich; Mittel zur Erzeugung eines Seitenanfangssignals in Abhängigkeit von der Erkennung des "Gefunden"-Signals, das in Abhängigkeit von der Erkennung der Seitennummer der individuell ausgewählten Seite erzeugt wird; und Mittel zur Erzeugung des Seitenendesignals in Abhängigkeit von der Erkennung des "Gefunden"-Signals, das in Abhängigkeit von der Erkennung der Seitennummer der unmittelbar anschließend an die Erzeugung des Seitenanfangssignals empfangenen Seite erzeugt wird.
  • Der Teletext-Dekodierer kann eine Vielzahl anderer Speicherbereiche haben, wobei alle anderen Bereiche so angeordnet sind, daß empfangene Seiten einer zugewiesenen Priorität entsprechend gespeichert werden, und wobei der Dekodierer Mittel umfaßt, um das Vorliegen eines "Gefunden"-Signals bezüglich des vorbestimmten Speicherbereichs sowie bezüglich jedes anderen Speicherbereichs, der möglicherweise einer unmittelbar folgenden, individuell ausgewählten Seite zugewiesen ist, zu überwachen, und wobei die Seitenendesignal-Erzeugungsmittel in Abhängigkeit von den "Gefunden"-Signalen wirken.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 ist ein Blockdiagramm eines Teletext-Dekodierers als mögliche Ausführungsform der Erfindung;
  • Fig. 2 ist ein Blockdiagramm mit der Wiedergabe von Elementen des in Fig. 1 dargestellten Teletext-Dekodierers;
  • Fig. 3 ist ein Ablaufdiagramm mit der Wiedergabe von Vorgängen der Prozessormittel des Teletext-Dekodierers bei der Ausführung der Erfindung; und
  • Fig. 4 ist ein Zeitablaufdiagramm mit der Darstellung der Zeitbeziehungen verschiedener Schritte aus dem in Fig. 3 wiedergegebenen Ablaufdiagramm.
  • In den Zeichnungen hat der in Fig. 1 dargestellte Teletext-Dekodierer einen Vorderbereich 1 zum Empfang eines eingehenden Fernsehsignals VS. Dieser Vorderbereich 1 umfaßt die üblichen Verstärkungs-, Abstimmungs- und ZF-Detektorschaltungen, und er unterliegt der Einstellsteuerung durch die Prozessormittel 2. Mit dem am Ausgang des Vorderbereichs 1 erzeugten demodulierten Videosignal VS' wird eine Videoprozessorschaltung 3 beaufschlagt, die eine Datenbegrenzung vornimmt, um Teletext-Datenimpulse D aus dem Videosignal VS' zu entnehmen. Die Videoprozessorschaltung 3 erzeugt auch Eingangsdaten-Taktimpulse C aus den Datenimpulsen D. Die Datenimpulse D werden zusammen mit den Taktimpulsen C in eine Datenerfassungsschaltung 4 eingespeist, die betrieben werden kann, um ausgewählte Gruppen D/G der Datenimpulse als Adreß-, Speicher- und Steuerinformationen in einen Speicher 5 einzuspeisen. Der Speicher 5 kann mindestens vier Seiten, die jeweils eine Vielzahl von Datenzeilen umfassen, in entsprechenden Speicherbereichen speichern, die im folgenden als "Kapitel" bezeichnet werden. Ein Seiten- und Zeilenformat gemäß der weiter oben erwähnten "Broadcast Teletext Specification" wird vorausgesetzt.
  • Die Prozessormittel 2 können Auswahlsignalen entsprechend betrieben werden, mit denen sie von einer Benutzerschnittstelleneinrichtung 6 beaufschlagt werden, um die Kanalwahl zu steuern und um zu steuern, welche der aus den ausgewählten Gruppen D/G der Datenimpulse zusammengesetzten Seiten von der Datenerfassungsschaltung 4 erfaßt werden. Die Prozessormittel 2 können weiter so betrieben werden, daß sie aus dem Speicher 5 die erfaßten Steuer- und Meldungsinformationen auslesen. Die Meldungsinformationen werden verwendet, um einen Zeichengenerator 7 zu steuern, der Signale mit RGB-Komponenten zur Verwertung erzeugt. Eine Taktschaltung 8 stellt an den Anschlüssen t1, t2 und t3 Taktsignale für die Schaltungselemente 4, 5 und 7 bereit. Die Prozessormittel 2 greifen über eine Schnittstellenschaltung 9 auf diese Schaltungselemente und die Taktschaltung 8 zu. Durch ein Impulssignalgemisch VCS, das die Zeilen- und Feldsynchronisierungsimpulse enthält, die in der Videoprozessorschaltung 3 vom demodulierten Videosignal VS' getrennt werden, wird der Betrieb der Taktschaltung 8 mit dem empfangenen Videosignal VS synchronisiert.
  • Der Betrieb der Prozessormittel 2 kann auch der Steuerung durch ein entfernt angeordnetes Terminal oder einen Computer unterliegen, wobei diese Einrichtung über eine geeignete beidseitige Verbindung 10 und Schnittstelle 11, beispielsweise über eine externe RS232-Verbindung, Zugriff auf den Teletext-Dekodierer hat. Erfaßte Teletext-Informationen können dann zur Verwertung in entfernt angeordneten Einrichtungen über diese externe Verbindung übertragen werden. Die Kanal- und Seitenauswahl kann statt über die Schnittstelleneinrichtung 6 auch von einem entfernt angeordneten Terminal aus erfolgen.
  • Die Prozessormittel 2 können ein handelsüblicher Mikrocomputer sein, beispielsweise aus der Baureihe MAB 8400 (Philips). Das Schaltungselement 3 kann die integrierte Schaltung VIP2 Typ 5230 (Mullard) sein; die Schaltungselemente 4, 5 und 7 können integrierte Schaltungen EURO CCT Typ SAA 5420 (Mullard) sein; und die Schnittstellenschaltung 9 kann ein sogenannter FC-Bus sein.
  • Im Blockdiagramm in Fig. 2 sind Elemente der Datenerfassungsschaltung (4 - Fig. 1) des Teletext-Dekodierers wiedergegeben. Die empfangenen Teletext- Datenimpulse D werden durch die Taktimpulse C in ein 8-Bit-Schieberegister SR/8 getaktet. In der weiter oben erwähnten "Broadcast Teletext Specification" enthält jede Teletext-Datenzeile einen 8-Bit-Synchronisiercode für die Byte-Synchronisation. Ein Synchronisiercodedetektor FCD sucht nach diesem Synchronisiercode. Wird der Code vorgefunden, gibt dies den Beginn der eigentlichen Daten in einer Datenzeile an, und ein Datenbitzähler BC wird vom Detektor FCD mit einem "Start"-Signal ST beaufschlagt. Der Bitzähler BC wird durch die Taktimpulse C getaktet, und er zählt die in das Schieberegister SR/8 getakteten Teletext-Datenimpulse. Verschiedene Dekodiereinrichtungen nach dem Bitzähler BC stellen zu bestimmten Zeitpunkten während der Datenzeile Impulse für andere Teile der Datenerfassungsschaltung bereit. Eine dieser Dekodiereinrichtungen stellt alle acht Taktimpulse ein Signal (÷ 8) bereit, und sie wird verwendet, um die Datenimpulse in ein 8-Bit-Latch-Register LA zu takten. Der serielle Teletext-Datenimpulsfluß wird somit in 8-Bit-Wörter aufgeteilt. Die 8-Bit-Wörter werden in eine Hamming- und Paritätsprüfeinrichtung HPC eingespeist. Sieben der acht Bits in den Wörtern aus dem Latch-Register LA bilden Datenbytes mit Teletext- Informationen TI zur Speicherung in den entsprechenden Kapiteln eines Seitenspeichers MEM (5 - Fig. 1). Der Speicher MEM hat vier Kapitel CH0 bis CH3 zur Speicherung der entsprechenden Seiten. Das achte Bit ist ein Paritätsbit, das nicht gespeichert wird, sondern das von der Hamming- und Paritätsprüfeinrichtung HPC benutzt wird, um die Wörter auf ungerade Parität zu prüfen. In jeder Datenzeile werden die beiden ersten 8- Bit-Wörter nach dem Synchronisiercode zur Definition der durch Hamming-Codes geschützten Zeilen- und Magazinadressen benutzt. Die Prüfeinrichtung HPC führt eine Hamming-Korrektur für Einbitfehler und eine Hamming-Detektion von Zweibitfehlern durch, und sie erzeugt zwei korrigierte 4-Bit-Wörter, von denen 5 Bits Zeilenadressen definieren, während die übrigen 3 Bits Magazinadressen definieren. Beide Adressen werden in entsprechende Zeilen- und Magazinadreß-Latch-Register getaktet. Im Interesse der Vereinfachung ist in Fig. 2 lediglich das Zeilenadreß-Latch-Register RL wiedergegeben, das über Zeilenimpulse PA vom Bitzähler BC in aufeinanderfolgenden 5-Bit-Zeilenadressen in das Latch-Register getaktet wird.
  • Der Zeilenadreßausgang RAO am Latch-Register RL identifiziert in unterschiedlichen Kapiteln die Zeilenadressen, an denen die Teletext-Informationen im Speicher MEM gespeichert werden sollen. Mit dem Zeilenadreßausgang RAO wird auch ein Detektor DR0 beaufschlagt, der die Adresse von Zeile 0 erkennen kann. Wird Zeile 0 erkannt (das heißt eine Seitenkopfzeile), erzeugt der Detektor DR0 ein Signal, das einen Flipflop PHR ("page header received", Seitenkopfzeile empfangen) "setzt" (s). Das vom Flipflop PHR ausgehende Signal gibt eine Gruppe aus vier Seitenvergleichern PC0 bis PC3 "frei" (e), führt eine "Rücksetzung" (rs) einer Gruppe von vier Flipflops CPHR0-CPHR3 durch ("correct page header received", Korrekte Seitenkopfzeile empfangen) durch und "aktiviert" (a) ein Schreibelement WC über ein ODER-Gatter OWC. Nach seiner Aktivierung erzeugt das Element WC ein "Schreiben"-Signal WS, das ein Speicherschnittstellen- und -Steuerelement MCE freigibt, um das Schreiben von in einer erkannten Seitenkopfzeile (Zeile 0) enthaltenen Daten (TI) in eines der Kapitel des Speichers MEM zu ermöglichen. Das betreffende Kapitel aus den vier Kapiteln wird von den Prozessormitteln PM (2 - Fig. 1) über ein Kapitelauswahlsignal CHS bestimmt, mit dem das Element MCE von den Prozessormitteln PM über den Bus I²C (9 - Fig. 1) beaufschlagt wird.
  • Mit den Seitenvergleichern PC0 bis PC3 sind entsprechende Seitenanforderungsregister PR0 bis PR3 verknüpft, in die von den Prozessormitteln PM die Seitennummern PN der ausgewählten Seiten eingegeben werden. Wie bereits erwähnt wurde, kann eine Seite direkt über eine Benutzerschnittstelleneinrichtung (6 - Fig. 1) ausgewählt werden. Eine Seite kann auch gemäß den in einer zuvor erfaßten Seite enthaltenen Steueranweisungen durch die Prozessormittel 2 ausgewählt werden. Wird eine Seitennummer in eines der Register PR0 bis PR3 eingegeben, wird ein diesbezüglicher Flipflop von den vier Flipflops PBLF0 bis PBLF3 ("page being looked for", Gesuchte Seite) gesetzt (s), und ein PBLF-Bit mit dem logischen Wert "1" wird in das dazugehörige Kapitel der Speicherkapitel CH0 bis CH3 eingegeben.
  • Jede Seitenkopfzeile (Zeile 0) enthält eine Hamming-geschützte Seitennummer, die in jedem der Komparatoren PC0 bis PC3 mit allen in die Register PR0 bis PR3 eingegebenen Seitennummern verglichen wird. Liegt eine Übereinstimmung mit einer der verglichenen Seitennummern vor, "setzt" (s) der betreffende beziehungsweise jeder betreffende Komparator den dazugehörigen Flipflop aus den vier Flipflops CPHR0 bis CHHR3. Das sich ergebende Ausgangssignal von einem gesetzten Flipflop "aktiviert" (a) das Schreibsteuerelement WC über das ODER-Gatter OWC für alle nachfolgenden Datenleitungen, die die Datenzeilen der ausgewählten Seite enthalten, bis der Empfang der nächsten Seitenkopfzeile (Zeile 0) bewirkt, daß die gesetzten Flipflops durch den Flipflop PHR zurückgesetzt werden, und dadurch den Schreibvorgang beendet. Der Flipflop PHR wird am Ende jeder Datenleitung durch den Bitzähler BC mit einem Rückstellimpuls RS beaufschlagt. Die Aktivierung des Schreibsteuerelements WC erfolgt bezüglich eines Ausgabesignals von einem der Flipflops CPHR0 bis CPHR3; doch bestimmt ein Prioritätsdetektor PD, der mit diesen Ausgangssignalen beaufschlagt wird, auf der Grundlage einer vorbestimmten Priorität, in welches Speicherkapitel die ausgewählte Seite geschrieben werden soll, falls mehr als einer der Flipflops CPHR0 bis CPHR3 angibt, daß eine korrekte Seitenkopfzeile empfangen wurde.
  • Die Ausgangssignale der gesetzten Flipflops CPHR0-CPHR3 werden auch verwendet, um einen entsprechenden Flipflop aus den vier Flipflops PBLF0 bis PBLF3 "zurückzusetzen" (rs). Dies führt dazu, daß das betreffende PBLF-Bit vom logischen Wert "1" auf den logischen Wert "0" geändert wird. Schließlich setzen die Ausgangssignale von den Flipflops CPHRO-CPHR3 die entsprechenden Flipflops FB0 bis FB3 zurück (rs), um "Gefunden"-Bits PB mit dem logischen Wert "0" bereitzustellen, die im betreffenden Speicherkapitel gespeichert werden. Die "Gefunden"-Bits FB und die Bits PBLF werden von den Prozessormitteln PM zur Datenerfassungssteuerung verwendet. Die Bits PBLF wechseln zwischen den logischen Werten "1" und "0", wenn die Flipflops PBLF0 bis PBLF3 durch die Funktionsweise der Schaltung "gesetzt" beziehungsweise "zurückgesetzt" werden. Dies gilt allerdings nicht für die FB-Bits, die bei ihrer Speicherung durch die Wirkungsweise der Schaltung lediglich den logischen Wert "0" erhalten. Ein FB-Bit kann nur auf den logischen Wert "1" geändert werden, indem die Prozessormittel PM den betreffenden Flipflop aus den Flipflops FB0 bis FB3 unter Verwendung eines Setzsignals SS setzt. Bezüglich der logischen Werte der Bits FB und PBLF lassen sich drei Situationen feststellen. Zunächst gibt es eine normale Situation, bei der eine Seite empfangen wurde und bei der alle relevanten Steuerfunktionen durch die Prozessormittel PM abgearbeitet wurden. Dies wird angegeben durch PBLF = 0 und FB = 1 (von den Prozessormitteln PM geschrieben). Die zweite Situation liegt vor, nachdem eine Seite angefordert wurde und wenn nach ihr gesucht wird: PBLF = 1 und FB = 1. Die dritte Situation ist, daß eine Seite empfangen wurde, wobei die Prozessormittel PM diesen Umstand noch nicht bemerkt haben; dies wird angegeben durch PBLF = 0 und FB = 0.
  • Wenn die Prozessormittel PM alle Vorgänge abgearbeitet haben, die beim Empfang einer Seite erforderlich sind, ändern sie das betreffende "Gefunden"-Bit auf den logischen Wert "1". Dies wirkt anschließend als Flag, um der Steuer-Software anzugeben, daß die Vorgänge erfolgt sind und daß die Seite nicht erneut verarbeitet werden muß. Bei jedem nachfolgenden Empfang der Seite wird das "Gefunden"-Bit auf den logischen Wert "0" zurückgesetzt, der den Prozessormitteln PM angibt, daß möglicherweise ein Arbeitsschritt erforderlich ist (die Seite kann beispielsweise aktualisiert worden sein). Ist beim Empfang einer Seite kein besonderer Vorgang durch die Steuer- Software auszuführen, brauchen die Prozessormittel PM das "Gefunden"-Bit nicht auf einen logischen Wert "1" zu setzen, und dieses Bit behält nach dem ersten Empfang einer Seite den logischen Wert "0".
  • Aus der vorstehenden Beschreibung der Betriebsweise der Datenerfassungsschaltung läßt sich entnehmen, daß die Prozessormittel PM anhand des betreffenden Bits PBLF, das heißt auf der Grundlage des logischen Werts "0" oder "1" dieses Bits, feststellen können, ob nach einer angeforderten Seite gesucht wird, und sie können aus dem logischen Wert "0" des "Gefunden"-Bits FB ermitteln, daß eine angeforderte Seite gefunden worden ist. Die Prozessormittel PM können allerdings nicht ermitteln, daß sämtliche Datenzeilen einer gefundenen Seite empfangen wurden, da der logische Wert des "Gefunden"-Bits FB nicht von der Datenerfassungsschaltung in Abhängigkeit vom Empfang einer nachfolgenden Seitenkopfzeile geändert wird, was die Voraussetzung liefert, daß alle Datenzeilen der vorangegangenen Seite gesendet wurden.
  • Gemäß der Erfindung ist die Steuer-Software der Prozessormittel PM so organisiert, daß eine Seitenendeangabe geliefert wird. Eine derartige Angabe hat sich bei Vorliegen von verwürfelten und verschlüsselten Teletext-Seiten als notwendig erwiesen. Das Ablaufdiagramm in Fig. 3 stellt die Steuer-Software dar, die die Seitenendeerkennung bereitstellt. Im Rahmen der folgenden Beschreibung der Steuer-Software wird angenommen, daß unterschiedliche Teletext-Seiten in einem hexadezimalen Seitennummerbereich von 700 bis 7FF vom Teletext-Dekodierer empfangen werden sollen und daß die Prozessormittel PM zur Speicherung einer Steuerseite (beispielsweise der Seite 700) stets das Speicherkapitel CH0 zuweisen und daß sie die Speicherkapitel CH1 bis CH2 für die Speicherung von Datenseiten (beispielsweise 701, 702 . . . ) zuweisen sowie das Speicherkapitel CH3 für die Speicherung aller Seiten, die in diesem Numerierungsbereich dem Schema 7xx folgen. Die Prozessormittel PM weisen die Speicherkapitel CH1 und CH2 abwechselnd für die Speicherung ausgewählter Datenseiten zu, indem die Eingabe individuell ausgewählter Datenseitennummern abwechselnd in die Seitenanforderungsregister PR1 und PP2 erfolgt. In das Seitenanforderungsregister PR3 werden durch die Prozessormittel PM sämtliche Seitennummern des Bereichs eingegeben.
  • Im Ablaufdiagramm der Fig. 3 geben die verschiedenen dort enthaltenen Kästchen und Inschriften die Schritte des Steuer-Software-Programms wie folgt an:
  • F1: STRT Anweisung zum Eintritt in das Programm
  • F2: TIM O/F? Anweisung, um zu bestimmen, ob ein Zeitlimit eines Zeitgebers überschritten ist ("Y" oder "N"). (Zweck des Zeitgebers ist es, ein Flag einmal alle 20 ms zu setzen - das heißt einmal pro Fernsehfeld - um den Beginn jeder vertikalen Austastlücke anzugeben. Der Zeitgeber wird nach jeder Austastlücke automatisch zurückgesetzt, um das Flag zu entfernen, und ein neuer Zeitabschnitt für das Zeitlimit beginnt.
  • F3: CPpf? Anweisung, um zu bestimmen, ob ein Flag CPpf in den Prozessormitteln PM gesetzt (= 1) oder gelöscht (= 0) worden ist ("Y" oder "N"). (Wird im Speicherkapitel CH0 gerade eine Steuerseite CP erfaßt - angegeben durch FB/CP = 0 - ist dieses Flag CPpf = 1).
  • F4: FB/DP-TP Der Einstieg in diesen Schritt erfolgt, wenn das Flag CPpf gesetzt ist; diese Anweisung fordert, daß die Prozessormittel PM das "Gefunden"-Bit FB aus dem Speicherkapitel CH1 (beziehungsweise aus CH2, wie im folgenden beschrieben wird) sowie aus dem Speicherkapitel CH3 entnehmen.
  • F5: FB=0? Anweisung, um zu bestimmen, ob eines der erhaltenen Gefunden" -Bits FB den logischen Wert "0" hat. (FB/DPI = 0 (oder FB/DP2 = 0) im Speicherkapitel CH1 (beziehungsweise CH2) gibt an, daß eine Datenseite DP dort gespeichert ist oder gerade gespeichert wird. Entsprechend bedeutet FB/TP = 0 im Speicherkapitel CH3, daß eine andere Seite (Trash-Seite) TP dort gespeichert ist oder gerade gespeichert wird. Wenn eines dieser "Gefunden"-Bits FB den logischen Wert "1" hat, gibt dies an, daß die Steuerseite CP noch erfaßt wird.)
  • F6: EXT Anweisung zum Verlassen des Programms, wenn die Steuerseite CP noch erfaßt wird.
  • F7: DPpf? Der Einstieg in diesen Schritt erfolgt, wenn der Schritt F3 feststellt, daß das Flag CPpf = 0 ist. Es handelt sich um eine Anweisung, um zu bestimmen, ob ein Flag DPpf in den Prozessormitteln PM gesetzt (= 1) oder gelöscht (= 0) ist ("Y" oder "N"). (Wenn eine Datenseite DP zum betreffenden Zeitpunkt im Speicherkapitel CH1 (oder CH2) erfaßt wird - angegeben durch FB/DP1 = 0 (beziehungsweise FB/DP2 = 0) - ist das Flag DPpf = 1.)
  • F8: FB/CP-TP Der Einstieg in diesen Schritt erfolgt, wenn das Flag DPpf gesetzt ist; diese Anweisung fordert, daß die Prozessormittel PM das "Gefunden"-Bit FB/CP aus dem Speicherkapitel CH0 sowie das "Gefunden"-Bit FB/TP aus dem Speicherkapitel CH3 entnehmen.
  • F9: FB=0? Anweisung, um zu bestimmen, ob eines der erhaltenen Gefunden "-Bits FB den logischen Wert "0" hat. (FB/CP = 0 im Speicherkapitel CH0 gibt an, daß eine Steuerseite CP dort gespeichert ist oder gerade gespeichert wird. Entsprechend bedeutet FB/TP = 0 im Speicherkapitel CH3, daß eine andere Seite (Trash-Seite) TP dort gespeichert ist oder gerade gespeichert wird. Wenn eines dieser "Gefunden"- Bits FB den logischen Wert "1" hat, gibt dies an, daß die Datenseite DP noch erfaßt wird.)
  • F10: EXT Anweisung zum Verlassen des Programms, wenn die Datenseite DP noch erfaßt wird.
  • F11: CLR CPpf SET CPepd WR FB/CP Ermittelt der Schritt F5, daß das "Gefunden"-Bit FB im Speicherkapitel CH1 (beziehungsweise CH2) oder im Speicherkapitel und in CH3 den logischen Wert "0" hat, erfolgt der Einstieg in die Anweisung F11; diese Anweisung fordert, daß die Prozessormittel PM das Flag CPpf löschen, ein weiteres Flag CPepd setzen und ein Bit mit dem logischen Wert "1" für das "Gefunden"-Bit FB/CP in das Speicherkapitel CH0 schreiben. (Das Löschen des Flags CPpf gibt an, daß die Steuerseite nicht mehr erfaßt wird, und das Setzen des Flags CPepd gibt an, daß die gesamte Steuerseite empfangen wurde. Das Bit FB/CP = 1 im Speicherkapitel CH0 gibt an, daß der Vorgang des Empfangs der Steuerseite durch die Steuer-Software abgeschlossen ist.)
  • F12: CLR DPpf SET DPepd WR FB/DP Diese Anweisung entspricht der Anweisung in Schritt 11; sie wird aber bezüglich einer Datenseite DP1 (beziehungsweise DP2) ausgeführt, wenn, wie in Schritt F9 bestimmt, FB/CP = 0 im Speicherkapitel CH0 oder FB/TP = 0 im Speicherkapitel CH3 gilt.
  • F13: FB/DP=0? Anweisung, um zu bestimmen, ob das in Schritt F4 erhaltene Gefunden"-Bit FB/DP1 (oder FB/DP2) im Speicherkapitel CH1 (beziehungsweise CH2) den logischen Wert "0" hat. Ist dies nicht der Fall, wird das Programm mit dem Schritt F14 verlassen. Hat das "Gefunden"-Bit den logischen Wert "0", der angibt, daß im betreffenden Speicherkapitel eine Datenseite gespeichert wird, erfolgt der Einstieg in den Schritt FIS.
  • F14: EXT Anweisung zum Verlassen des Programms, wie oben beschrieben.
  • F15: SET DPpf CLR DPepd WR FB/TP Diese Anweisung fordert, daß die Prozessormittel PM das Flag DPpf setzen, ein weiteres Flag DPepd löschen und ein Bit mit dem logischen Wert "1" für das " Gefunden"-Bit FB/TP in das Speicherkapitel CH3 schreiben. (Das Setzen des Flags DPpf gibt an, daß eine Datenseite erfaßt wird, und das Löschen des Flags DPepd ist die Vorbereitung für das anschließende Setzen dieses Flags, nachdem die gesamte Datenseite empfangen worden ist. Das Bit FB/TP wird in Abhängigkeit von der nächsten Seitenkopfzeile bei deren Empfang auf "0" gesetzt, um eine Seitenendeangabe für die der Seitenkopfzeile unmittelbar vorangegangene Seite bereitzustellen.)
  • F16: EXT Anweisung zum Verlassen des Programms.
  • F17: FB/CP=0? Anweisung, um zu bestimmen, ob das in Schritt F8 erhaltene "Gefunden"-Bit FB/CP im Speicherkapitel CH0 den logischen Wert "0" hat. Ist dies nicht der Fall, wird das Programm mit dem Schritt F18 verlassen. Hat das "Gefunden"-Bit den logischen Wert "0", der angibt, daß im Speicherkapitel CH0 eine Steuerseite CP gespeichert wird, erfolgt der Einstieg in den Schritt F19.
  • F18: EXT Anweisung zum Verlassen des Programms, wie oben beschrieben.
  • F19: SET CPpf CLR CPepd WR FB/TP Diese Anweisung entspricht der Anweisung in Schritt F15; sie wird aber bezüglich der Steuerseite CP ausgeführt.
  • F20: FB/DP-CP Diese Anweisung fordert, daß die Prozessormittel PM die "Gefunden"-Bits FB aus den Speicherkapiteln CH1 (beziehungsweise CH2) und CH0 entnehmen.
  • F21: FB/CP=0? Dieser Schritt entspricht dem Schritt F17 und führt zum Schritt F19, wenn FB = 0 im Speicherkapitel CH0 gilt.
  • F22: FB/DP=0? Dieser Schritt entspricht dem Schritt F13 und führt zum Schritt F15, wenn FB = 0 im Speicherkapitel CH1 (beziehungsweise CH2) gilt.
  • F23/24: EXT Anweisungen zum Verlassen des Programms.
  • Die gesamte Arbeitsweise des Ablaufdiagramms aus Fig. 3 kann unter Bezugnahme auf die Zeitablaufdiagramme aus Fig. 4 wie folgt zusammengefaßt werden. Diagramm (a) gibt eine Teletext-Übertragung wieder, bei der die Blöcke RO-- RN aufeinanderfolgende Datenzeilen angeben. Jeder RO-Block gibt eine Seitenkopfzeile an, wobei die fünf Seitenkopfzeilen PH1 bis PH5 dargestellt sind. Die Datenzeilen R0(PH1) bis RN enthalten Daten für eine Steuerseite CP, die Datenzeilen R0(PH2) bis RN enthalten Daten für eine Datenseite DP, die Datenzeilen R0(PH3) bis RN enthalten Daten für eine Trash-Seite TP, die Datenzeilen R0(PH4) bis RN enthalten Daten für eine zweite Datenseite DP, und die Seitenkopfzeile R0(PHS) ist für eine zweite Steuerseite CP.
  • Das Diagramm (b) stellt die logischen Ausgangspegel vom Flipflop PHR dar. Die logischen Ausgangspegel von jedem der Flipflops FB0 bis FB3, die die "Gefunden"-Bits FB bilden, sind durch die Diagramme (c), (d) beziehungsweise (e) wiedergegeben.
  • Zum Zeitpunkt des Empfangs der Seitenkopfzeile R0(PH1) werden die beiden Flags CPpf und DPpf gelöscht, so daß über die Schritte F3 und F7 der Einstieg in den Schritt F20 erfolgt, um in Schritt F20 FB/DP und FB/CP zu erhalten. Da der Schritt F21 FB/CP = 0 erkennt, erfolgt anschließend der Einstieg in den Schritt F19. Da jetzt der Schritt F3 CPpf = 1 erkennt, erfolgt in periodischem Abstand der Einstieg in die Schritte F4 und F5. Wurde die Seitenkopfzeile R0(PH2) empfangen, ist FB/DP = 0, um den Einstieg in den Schritt F11 zu ermöglichen und das Flag CPepd zu setzen, das angibt, daß sämtliche Datenzeilen der Steuerseite CP empfangen worden sind. Da sich die Seitenkopfzeile R0(PH2) auf die Datenseite DP bezieht, erfolgt über den Schritt F13 der Einstieg in den Schritt F15, um das Flag DPpf zu setzen. Wenn das Flag CPpf zurückgesetzt und das Flag DPpf gesetzt ist, erfolgt über die Schritte F3 und F7 der Einstieg in den Schritt F8. Wurde die Seitenkopfzeile R0(PH3) empfangen, ist FB/TP = 0, um über die Schritte F8 und F9 den Einstieg in den Schritt F12 zu ermöglichen und das Flag DPepd zu setzen, das angibt, daß sämtliche Datenzeilen der Datenseite DP empfangen worden sind. Die beiden Flags CPpf und DPpf sind jetzt wieder zurückgesetzt, so daß über die Schritte F3 und F7 der Einstieg in die Schritte F20, F21 und F22 erfolgt, die ohne Änderungen durchlaufen werden, da FB/CP = 1 und FB/DP = 1 gilt. Wurde die Seitenkopfzeile R0(PH4) empfangen, ist FB/DP = 0, um über den Schritte F22 den Einstieg in den Schritt F15 zu ermöglichen und das Flag DPpf zu setzen. Wurde die Seitenkopfzeile R0(PH5) empfangen, erfolgt über die Schritte F8 und F9 der Einstieg in den Schritt F12, um das Flag DPepd zu setzen, das angibt, daß die zweite Datenseite DP vollständig empfangen worden ist. Da FB/CP = 0 gilt, erfolgt anschließend vom Schritt F17 aus der Einstieg in den Schritt F19, um das Flag CPpf zu setzen.
  • Der vorstehenden Beschreibung läßt sich entnehmen, daß bei jedem Empfang der Seitenkopfzeile für eine Steuerseite oder eine Datenseite, der durch den logischen Wert "0" des "Gefunden"-Bits im diesbezüglichen Speicherkapitel erkannt wird, die Prozessormittel PM ein "Gefunden"-Bit mit dem logischen Wert "1" in das der Trash-Seite zugewiesene Speicherkapitel schreiben. Ein "Gefunden"-Bit mit dem logischen Wert "1" wird auch im Speicherkapitel für eine Steuerseite oder eine Datenseite vor dem Empfang solcher Seiten gespeichert. Wird die nächste Seitenkopfzeile für eine Steuerseite oder für eine Datenseite empfangen, bewirkt dies die Änderung des entsprechenden "Gefunden"-Bits auf den logischen Wert "0", der durch die Prozessormittel erkannt wird, um das Seitenendedetektor-Flag bezüglich der vorangegangenen Seite zu setzen. Falls die nächste Seitenkopfzeile nicht für eine Steuerseite oder für eine Datenseite gilt, akzeptiert die Datenerfassungsschaltung die Seitenkopfzeile als zu einer Trash-Seite zugehörig, um das "Gefunden"-Bit für diese Trash-Seite auf den logischen Wert "0" zu ändern. Dies wird wiederum durch die Prozessormittel erkannt, um das Seitenendedetektor-Flag bezüglich der vorangegangenen Seite zu setzen. In Abhängigkeit von der Seitenkopfsequenz kann das "Gefunden"-Bit für die neue Seite bereits den logischen Wert "1" haben, wenn es mit einem logischen Wert "1" beschrieben wird.
  • Das Ablaufdiagramm der Fig. 3 umfaßt auch einen Schritt F25 mit mehreren Anweisungen: CPL ACQb, HOL SP, ACQ DP. Dieser Anweisungsschritt dient dazu, die beiden Speicherkapitel CH1 und CH2 abwechselnd für die Speicherung der jeweils nächsten erfaßten Datenseite verfügbar zu machen, auch wenn diese beiden Kapitel stets für die Speicherung dieser Seite zugewiesen sind. CPL ACQb ist eine komplementäre Anweisung zur Änderung des Werts eines Flags ACQb zwischen den logischen Werten "1" und "0", um zu bewirken, daß die Prozessormittel nacheinander die anderen Programmschritte bezüglich der beiden abwechselnd verfügbar werdenden Speicherkapitel ausführen. HOL SP und ACQ DP sind Anweisungen, die in den Prozessormitteln angeben, welches Speicherkapitel eine zuvor erfaßte Datenseite (beispielsweise eine Formatseite SP) enthält und welches Speicherkapitel zur Erfassung der nächsten Datenseite (DP) verwendet wird. Ist das Flag ACQb = 1, wird das Speicherkapitel CH1 zur Erfassung der nächsten Datenseite verwendet, und das Speicherkapitel CH2 nimmt die Formatseite auf. Ist das Flag ACQb = 0, nimmt das Speicherkapitel CH1 die Formatseite auf, und das Speicherkapitel CH2 wird zur Erfassung der nächsten Datenseite verwendet. Wegen des Prioritätsdetektors PD der Datenerfassungsschaltung wird normalerweise das Kapitel CH1 vorrangig vor dem Kapitel CH2 gewählt, um die nächste empfangene Datenseite zu speichern. Es ist daher lediglich notwendig, das einzelne Flag ACQb zu verwenden, um die Funktion "Formatseite aufnehmen" oder "Datenseite erfassen" für das Speicherkapitel CH1 zu wählen, da das Speicherkapitel CH2 dann automatisch die jeweils andere Funktion hat. Wegen des Umschaltvorgangs bezüglich alternierender Datenseiten wird die Anweisung WR FB/DP in Schritt F12 jetzt nach dem Schritt F25 ausgeführt.

Claims (11)

1. Verfahren zur Ableitung eines Seitenendesignals in einem Teletext- Dekodierer, der Teletext-Informationen empfängt, die eine Vielzahl von jeweils durch eine entsprechende Seitennummer gekennzeichneten Seiten umfassen, mit folgenden Schritten:
- Bereitstellung eines Mehrseitenspeichers mit einer Vielzahl von Speicherbereichen, wobei jeder Speicherbereich eine einzelne Seite speichern kann,
- Auswahl von Seiten anhand ihrer Seitennummer, um sie in durch Prozessormittel zugewiesenen Speicherbereichen zu speichern,
- Erzeugung eines "Gefunden"-Signals in Abhängigkeit von der Erkennung der Seitennummer jeder empfangenen Seite,
- Zuweisung von empfangenen Seiten zur Speicherung in einem bestimmten Speicherbereich,
- Zuweisung einer individuell ausgewählten Seite zur Speicherung in einem anderen Speicherbereich, vorzugsweise oder zusätzlich zu dem vorbestimmten Speicherbereich,
- Erzeugung eines Seitenanfangssignals in Abhängigkeit von der Erkennung des "Gefunden"-Signals, das in Abhängigkeit von der Erkennung der Seitennummer jeder einzelnen ausgewählten Seite erzeugt wird, und
- Erzeugung des Seitenendesignals in Abhängigkeit von der Erkennung des "Gefunden"-Signals, das in Abhängigkeit von der Erkennung der Seitennummer der unmittelbar anschließend an die Erzeugung des Seitenanfangssignals empfangenen Seite erzeugt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei nur Seiten, die keinem anderen Speicherbereich zugewiesen sind, im vorbestimmten Speicherbereich gespeichert werden und wobei das Vorhandensein eines "Gefunden"-Signals bezüglich des vorbestimmten Speicherbereichs sowie bezüglich jedes anderen Speicherbereichs, der möglicherweise einer unmittelbar folgenden individuell ausgewählten Seite zugewiesen ist, überwacht wird, um die Erzeugung des Seitenendesignal freizugeben.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei das "Gefunden"-Signal ein einzelnes "Gefunden"-Bit ist, das im dazugehörigen Speicherbereich gespeichert wird, wobei dieses "Gefunden"-Bit einen bestimmten logischen Wert hat, wenn eine Seite, der der Speicherbereich des Bits zugewiesen ist, im Anschluß an die Auswahl nicht gefunden wird, und wobei das "Gefunden"-Bit den entgegengesetzten logischen Wert hat, wenn die Seitennummer der betreffenden Seite empfangen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3 mit einem Schritt, wobei ein "Gefunden"-Bit mit dem ersten logischen Wert jedesmal, wenn das Vorliegen eines "Gefunden"-Bits mit dem entgegengesetzten logischen Wert in dem einer individuell ausgewählten Seite zugewiesenen Speicherbereich erkannt wird, in den vorbestimmten Speicherbereich geschrieben wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei Beginn und Ende der Speicherung einer individuell ausgewählten Seite in den Prozessormitteln durch das Setzen von diesbezüglichen Flags angegeben werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei jedes der Flags ein einzelnes Bit ist, das einen bestimmten logischen Wert erhält, wenn es gesetzt wird, und das den entgegengesetzten logischen Wert erhält, wenn es gelöscht wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei jeder individuell ausgewählten und zu erfassenden Seite zwei Speicherbereiche zugewiesen sind und wobei ein Schritt enthalten ist, der bewirkt, daß die beiden Speicherbereiche die Seiten abwechselnd speichern, so daß eine zuvor erfaßte individuell ausgewählte Seite bei der Erfassung der nächsten Seite im dazugehörigen Speicherbereich gespeichert bleibt.
8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei ein einzelnes Flag-Bit seinem logischen Wert entsprechend bestimmt, welcher der beiden Speicherbereiche die nächste individuell ausgewählte Seite erfaßt und welcher Speicherbereich weiterhin die vorherige individuell ausgewählte Seite aufnimmt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei das einzelne Flag-Bit lediglich bezüglich des Speicherbereichs wirkt, der eine höhere Priorität als der andere Speicherbereich hat, wobei die für die Vielzahl der Speicherbereiche geltende Priorität bestimmend ist.
10. Teletext-Dekodierer zum Empfang von Teletext-Informationen, die eine Vielzahl von Seiten umfassen, von denen jede einzelne durch eine entsprechende Seitennummer gekennzeichnet ist, und wobei der Teletext-Dekodierer Prozessormittel umfaßt und einen Mehrseitenspeicher mit einer Vielzahl von Speicherbereichen, wobei jeder Speicherbereich eine einzelne Seite speichern kann, und weiter Auswahlmittel zur Auswahl von Seiten anhand ihrer Seitennummer, um sie in durch Prozessormittel zugewiesenen Speicherbereichen zu speichern, und Mittel zur Erzeugung eines "Gefunden"- Signals in Abhängigkeit von der Erkennung der Seitennummer jeder empfangenen Seite, Mittel zur Zuweisung von empfangenen Seiten zur Speicherung in einem bestimmten Speicherbereich, Mittel zur Zuweisung einer individuell ausgewählten Seite zur Speicherung in einem anderen Speicherbereich, vorzugsweise oder zusätzlich zu dem vorbestimmten Speicherbereich, Mittel zur Erzeugung eines Seitenanfangssignals in Abhängigkeit von der Erkennung des "Gefunden"-Signals, das in Abhängigkeit von der Erkennung der Seitennummer jeder einzelnen ausgewählten Seite erzeugt wird, sowie Mittel zur Erzeugung des Seitenendesignals in Abhängigkeit von der Erkennung des "Gefunden"-Signals, das in Abhängigkeit von der Erkennung der Seitennummer der unmittelbar anschließend an die Erzeugung des Seitenanfangssignals empfangenen Seite erzeugt wird.
11. Teletext-Dekodierer nach Anspruch 10 mit einer Vielzahl anderer Speicherbereiche, wobei alle anderen Speicherbereiche so angeordnet sind, daß empfangene Seiten einer zugewiesenen Priorität entsprechend gespeichert werden, und wobei der Dekodierer Mittel umfaßt, um das Vorhandensein eines "Gefunden"-Signals bezüglich des vorbestimmten Speicherbereichs und bezüglich jedes anderen Speicherbereichs zu überwachen, der einer unmittelbar folgenden, individuell ausgewählten Seite zugewiesen sein kann, wobei die Seitenende-Erzeugungsmittel in Abhängigkeit von den "Gefunden"-Signalen wirken.
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