DE374652C - Kasten zur Behandlung des menschlichen Koerpers mit Gasen zur Vernichtung von Parasiten usw - Google Patents

Kasten zur Behandlung des menschlichen Koerpers mit Gasen zur Vernichtung von Parasiten usw

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DE374652C
DE374652C DEO12777D DEO0012777D DE374652C DE 374652 C DE374652 C DE 374652C DE O12777 D DEO12777 D DE O12777D DE O0012777 D DEO0012777 D DE O0012777D DE 374652 C DE374652 C DE 374652C
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gases
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human body
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MAX OSTERMAIER
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H33/00Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
    • A61H33/06Artificial hot-air or cold-air baths; Steam or gas baths or douches, e.g. sauna or Finnish baths
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H35/00Baths for specific parts of the body
    • A61H2035/004Baths for specific parts of the body for the whole body except the head

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Description

  • Kasten zur Behandlung des menschlichen Körpers mit Gasen zur Vernichtung von Parasiten usw. Der Vertilgung von Parasiten (Schrnarotzern) am menschlichen Körper, wie namentlich von Haut- und Kleiderläusen, Krätzmilben usw., sowie einer gleichzeitigen Heubehandlung parasitärer Hauterkrankungen stellen sich bisher noch viele Sch«-ierigkei,ten entgegen, um gleichzeitig eine sichere und ollständige Vernichtung der (widerstandsfähigen) Parasiten (Schmarotzern) zu erreichen, um die Behandlung ohne schädliche Nebenwirkungen zu ermöglichen, um dieselbe einfach, rasch, leicht und möglichst billig durchführen und um so auch Massenbehandlungen auf rasche Weise bewältigen zu können, was namentlich bei besonderen (verbreiteten) Verseuchungen von größter Wichtigkeit ist.
  • Die bisherige Behandlung mit Flüssigkeiten und Salben erfordert umständliche und teure Anwendung und Verbände, ist unangenehm bzw. lästig, ist nachteilig für die Wäsche, und verbürgt zudem meist keine sicheren, nachhaltigen Erfolge.
  • Es ist zwar bekannt, in Gegenständen, wie Kleider usw., sitzendesUngeziefer durchGase zu vertilgen, die in einen abgeschlossenen, zur Aufnahme der mit Ungeziefer behafteten Sachen dienenden Raum eingeleitet werden.
  • Die Vernichtung von Parasiten (Schmarotzern) am menschlichen Körper bzw. ein heilender Einfluß auf parasitäre Hautkrankheiten durch Begasung des Körpers ist aber erst nach Auffindung von dazu geeigneten, keine schädlichen Wirkungen für den Körper erzeugenden Gasen in Frage gekommen.
  • Es sind zwar kastenartige Vorrichtungen für die Behandlung des menschlichen Körpers mit Gasen, Dämpfen oder Preßluft bekannt; j diese Vorrichtungen sind aber nicht zu vorerwähnten Zwecken geeignet.
  • Mittels der Vorrichtung gemäß der Erfin-(iung dagegen ist eine Behandlung ermöglicht. (lie den weitgehendsten Anforderungen in jeder Richtung entspricht und wichtige Vorteile erzielt. Eine als Kasten zur Aufnahme eines ganzen Menschen (mit außerhalb freibleibendem Kopfe) ausgebildete Vorrichtung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsformen dargestellt. Von den Darstellungen zeigen die Abb. r und 2 die beiden Ausführungen im senkrechten Schnitt, während die Abb. g und q. die beiden Vorrichtungen in wagerechten Schnitten zeigen.
  • Entgegen ganz gewöhnlichen Gasleitungen, die lediglich dazu dienen, um Gas in eine Vorrichtung einzuführen und dessen Innenraum damit zu füllen, wird im vorliegenden Falle durch eine unmittelbar auf den Körper gerichtete Begasung eine förmliche Gasbe-#,trahlung des Körpers ermöglicht, um in erster Linie einen gründlichen Einfluß auf alle schädlichen Schmarotzer bewirken zu können, außerdem aber auch die Behandlung dadurch sehr kurz, einfach und überdies auf sehr wirtschaftliche Weise betreiben zu können, durch wiederholte Verwendung bz«-. Ausnutzung der Gase mittels einer Umlagerung derselben nach ihrer Einwirkung auf den Körper von unten nach oben oder umgekehrt, je nach Anwendung von sich senkenden Schwergasen oder emporsteigenden Leichtgasen.
  • Die Vorrichtung ist in ihrer äußeren Form wie die bekannten Vorrichtungen gestaltet, nämlich als ein luftdichter Kasten a mit eben -falls luftdicht schließender Türe h, und ist so ausgebildet, daß sie nicht undicht werden kann.
  • Der obere Deckenabschluß c der Vorrichtung ist, wie ebenfalls bei ähnlichen Vorrichtungen üblich; mit einem Ausschnitt zum Durchstecken des Kopfes bzw. Halses bis zum Beginn der Brust versehen, der durch einen Abschlußmantel d mit einem besonderen Luftschlauchhalsring e (gleichfalls luftdicht) abgeschlossen wird. Damit der Raum vom Halsring bis zu den Füßen der Größe der im Kasten zu behandelnden Person angepaßt werden kann, d. h., damit es möglich ist, Kinder wie auch die größten Erwachsenen züi behandeln, isst in dem Kasten ein in der Höhe verstellbarer Zwischenboden f (Lattenrost) zum Daraufstehen eingesetzt.
  • Was die erwähnte besondere Zuleitung und Umleitung des Gases im Innern des Kastens betrifft, so ist die erstere so angeordnet, daß sie das Gas nicht nur in den Kasten einführt, sondern das Gas unmittelbar an den Körper leitet bzw. gegen den Körper richtet und diesen gewissermaßen allseitig, und zwar ergiebig bestrahlt.
  • Die in Abb. i (und 3) dargestellte Vorrichtung ist für (sinkendes) Schwergas bestimmt. Dieses Gas wird durch eine oben oder unten -in dem Kasten a. tretende Zuleitung g zu einem unter der Decke c des Kastens angeordneten, ringförmigen Rohr h geleitet, das innen mit kleinen Löchern versehen ist, so daß das Gas unmittelbar gegen den Körper strömt und diesen allseitig bespült, wobei es, allmähli;g herabsinkend, die an allen Körperteilen sitzenden schädlichen Lebewesen und Hautkrankheiten beeinlußt.
  • Bei dem in Abb.2 (und q.) dargestellten Kasten soll (emporsteigendes) Leichtgas verwendet werden. Die Gaszuleitung g ist am Boden unterhalb der durchlässigen Plattform fvorgesehen, und das Gasrohr i ist so ausgebildet und gelocht, daß das ausströmende Gas an dem Körperallseitig emporsteigt.
  • Um nun das Gas in sparsamer Weise voll ausnutzen zu können und dabei zugleich auch eine gleichmäßige Verteilung und ebensolche Einwirkung veranlassen zu können, kann das Gas, nachdem es in dem Kasten hinabgesunken oder emporgestiegen ist, z. B. mittels eines Preßbalgens k (Abb. i) oder zweier Preßbalgen k (Abb. 2) wieder nach dem oberen bzw. unteren Teil des Kastens zurÜckbefördert werden. Zu diesem Zweck ist bei der Vorrichtung gemäß Abb. i der am Boden angeordnete Preßbalgen k durch ein Rohr gi mit dem Rohr h verbunden, während beiß der Vorrichtung gemäß Abb. 2 zwei kleinere Preßbalge k durch zwei Rohre e mit der Leitung g verbunden sind. Die Preßbalgen haben einen beschwerten Deckel mit selbsttätigen Saugventilen, die durch eine beliebige Vorrichtung aufwärts bewegt werden, wobei das Gas in die Balgen tritt, um nach Freigabe der Deckel durch deren Gewicht raus dein Balgen gedrückt zu werden.
  • Der Deckel der Balgen kann z. B. mittels eines in einer Wand des Kastens drehbar (und abgedichtet) befestigten, also von außen nach innen geführten Hebels oder mittels eines durch die Decke des Kastens luftdicht hindurchgeführten Zugstranges i angehoben werden. Im letzteren Fall wird die Decke des Kastens mittels einer kleinen Treppe in mit Plattform zugänglich gemacht.
  • Der Halsringluftschlauch e kann durch aus einer Preßluftflasche ya durch eine regelbare Leitung zugeführte Luft aufgepumpt werden, und der Kasten kann mit verschiedenen, luftdicht verschließbaren öffnungen versehen werden, welche es ermöglichen, jederzeit Gasanalysen vorzunehmen. Nach beendeter Behandlung wird das Gas mittels eines Saugers durch ein außen mit Abschluß-Kahn versehenes Ableitungsrohr p abgezogen. An dem Kasten kann auch eine Frischluftzuleitung zur Erneuerung der Zellenluft nach einer Behandlung angebracht werden.
  • Endlich kann der Kasten so ausgebildet werden, daß einzelne Körperteile (Füße, Arme usw.) in ihm behandelt werden können.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜCIIE: i. Kastenartige Vorrichtung zur Behandlung des menschlichen Körpers mit Gasen zur Vernichtung von Parasiten usw., dessen obere, aus einem geschmeidigen Stoff hergestellte Wandung mit einer Durchtrittsöffnung für den Kopf versehen ist, dadurch .gekennzeichnet, daß im oberen Teil des Kastens ein oder mehrere von außen zu bedienende Balgengebläse angeordnet, durch welche die Gase, nachdem sie am Körper entlanggestrichen sind, angesaugt und zu der Stelle zurückgedrückt werden, an der sie in den Kasten eingeführt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Balgengebläse einen schweren, mit Saugventilen versehenen Deckel haben, der mittels eines Zugmittels von der Außenseite des Kastens her aufgezogen werden kann.
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