DE3737002C1 - Device for precipitating fine particles of solids from waste water - Google Patents
Device for precipitating fine particles of solids from waste waterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abscheiden
feiner Feststoffpartikel aus Abwasser, insbesondere
Amalgampartikel aus dem Abwasser einer Zahnarztpraxis,
entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bei einer derartigen bekannten Vorrichtung (DE-OS 35 42 115,
Fig. 7) ist der Sammelbehälter für die Feststoffpartikel an
das Gehäuse angeschlossen, so daß er bei Stillstand der
Zentrifugentrommel durch die zentrale Durchtrittsöffnung
im Trommelboden hindurch mit abgeschiedenen Feststoffparti
keln von der Behältermitte ausgehend befüllt wird. Daraus
kann eine ungünstige Ausnutzung des im Sammelbehälter
vorhandenen Aufnahmevolumens resultieren. Darüber hinaus ist bei der
bekannten Vorrichtung am unteren Ende der Zentrifugennabe
das in den Sammelbe
hälter gelangende Wasser bei Inbetriebsetzung der Zentrifuge
wieder in die Zentrifugentrommel zurückzupumpen. Außerdem kann
bei der bekannten Vorrichtung die für den recht
zeitigen Wechsel des Sammelbehälters erforderliche Füll
standserfassung Schwierigkeiten bereiten, weil für eine zuverlässige
Erfassung eine ausreichende Sedimentation der Feststoff
partikel im Sammelbehälter erforderlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 bereit
zustellen, bei welcher die Ausnutzung des vorhandenen Auf
nahmevolumens des Sammelbehälters und die Füllstandserfassung
bei gleichzeitigem Verzicht auf besondere Vorkehrungen zum
Zurückpumpen des Wassers aus dem Sammelbehälter verbessert
werden.
Diese Aufgabe wird durch das Zusammenwirken der
Merkmale des Oberbegriffs des Patentanspruches 1 mit den
Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1
gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unter
ansprüchen angegeben.
Somit nimmt der
Sammelbehälter an der Rotation der Zentrifugentrommel teil,
so daß auch die abgeschiedenen und bei Stillstand der Zentri
fugentrommel unter Schwerkrafteinfluß in den Sammelbehälter
gelangten Feststoffpartikel und auch das im Behälter befind
liche Wasser unter Zentrifugalkrafteinwirkung stehen. Die ab
geschiedenen Feststoffpartikel bauen sich daher ringförmig
und bei fortschreitender Betriebsdauer mit zunehmender Schicht
dicke an der Innenwand des mitrotierenden Sammelbehälters auf,
während das in den Sammelbehälter gelangende Wasser ebenfalls
einen innen befindlichen Ring bildet, dessen Schichtdicke
durch den Durchmesser der zentralen Durchtrittsöffnung im
Trommelboden begrenzt ist. Überschüssiges Wasser wird unter
dem Einfluß der Zentrifugalwirkung ohne zusätzliche Pumpein
richtungen od. dgl. nach oben durch die Durchtrittsöffnung
hindurch in die Zentrifugentrommel verdrängt. Auf diese Weise
wird ein definierter Schichtaufbau der abgeschiedenen Fest
stoffpartikel im Sammelbehälter und damit eine günstige Aus
nutzung seines Aufnahmevolumens erreicht. Der definierte
Schichtaufbau erleichtert auch eine genaue Füllstandserfassung
wesentlich. Darüber hinaus ist die in dem Sammelbehälter ab
geschiedene Feststoffpartikelschicht besonders verdichtet, wo
durch das Sediment eine geringe Restfeuchte aufweist, die eine
Wiederaufarbeitung der abgeschiedenen Feststoffe erleichtert.
Die Sperrmittel sorgen sowohl im Zentrifugenbetrieb als auch
bei Zentrifugenstillstand dafür, daß Reinwasser aus dem Aus
laßraum nicht zur Außenseite der Zentrifugentrommel ge
langen kann.
Durch die Merkmale des Patentanspruchs 2 wird vorteilhaft
erreicht, daß der mitrotierende Sammelbehälter durch den
an der Rotation nicht teilnehmenden Transportbehälter
nach außen abgedeckt und nach dem Auswechseln mit seinem In
halt für den Transport zu einer Entsorgungseinrichtung sicher
untergebracht ist. Die Abdichtung zwischen Gehäuse und
Transportbehälter stellt sicher, daß etwaiges trotz der
Sperrmittel in den Gehäuseraum an der Trommelaußenwand
übertretendes Reinwasser nicht aus der Vorrichtung nach
außen gelangen kann.
Zur Herbeiführung einer lösbaren Verbindung zwischen Sammel
behälter und Zentrifugentrommel könnten diese Teile zwar mitein
ander verschraubt sein, indes wird vorteilhaft die im
Patentanspruch 3 angegebene Ausgestaltung verwendet. Diese
eröffnet auch zusammen mit den Merkmalen des Patentanspruches
4 die vorteilhafte Möglichkeit, den Sammelbehälter und den
Transportbehälter gleichzeitig und gemeinsam von der Vor
richtung zu lösen. Zu diesem Zweck ist lediglich der Transport
behälter anzuheben und zu drehen, wobei infolge des beim
Anheben eintretenden Eingriffs zwischen Transportbehälter
und Sammelbehälter die Bajonettverschlüsse beider Behälter
gelöst werden, so daß beide Behälter gemeinsam zur Aufhe
bung des Eingriffs mit dem Gehäuse bzw. der Zentrifugen
trommel nach unten abgezogen werden können.
Durch die Maßnahme des Patentanspruches 5 wird sicherge
stellt, daß der Transportbehälter nicht unabsichtlich in
seine ein Anheben ermöglichende Position gebracht werden
kann. Die vorgesehene Rastung fixiert den Transport
behälter in definierter Lage am Gehäuse.
Im Patentanspruch 6 ist eine besonders günstige Anordnung
eines Deckels für das Verschließen des Transportbehälters
mit darin befindlichem Sammelbehälter angegeben, die auch
eine zweckmäßige Aufbewahrung des Deckels bei Nichtgebrauch
einschließt.
Die Merkmale des Patentanspruches 7 beziehen sich auf eine
zweckmäßige Anbringung einer Dichtung am Sammelbehälter, die
sowohl zur Abdichtung des Sammelbehälters gegenüber dem Ge
häuse als auch gegenüber dem aufgesetzten Deckel geeignet ist.
Die Sperrmittel, welche den das Reinwasser führenden Auslaßraum
gegenüber dem an die Trommelumfangswand angrenzenden Gehäuse
raum und damit auch gegenüber dem Spaltraum zwischen dem Sam
melbehälter und dem Transportbehälter absperren, sind gemäß dem
Patentanspruch 8 ausgebildet. Während die Schaufeln bei Rota
tion der Zentrifugentrommel, an der sie wegen ihrer Anbringung
an dem Sperrflansch mit derselben Winkelgeschwindigkeit teil
nehmen, das aus der Überlauföffnung austretende Reinwasser
radial auswärts fördern und damit eine wirksame dynamische
Abdichtung vorsehen, wirkt die Ringwand bei stillstehender
Zentrifugentrommel als Sperrwand innerhalb des Auslaßraumes
und verhindert einen Reinwasserrückfluß, auch wenn in dem
Auslaßraum ein erheblicher Wasserpegel anstehen sollte.
Zweckmäßige Ausführungsformen der vorstehend erläuterten
Sperrmittel gehen aus den Patentansprüchen 9 bis 11 hervor.
Die vorteilhafte Möglichkeit
einer exakten Füllstandserfassung des Sammelbehälters wird
durch die Merkmale des
Patentanspruchs 12 realisiert. Hierbei ist die Tiefe der Ein
buchtungen bemessend für den zugelassenen Füllstand im Sammel
behälter, d. h. die zugelassene Schichtdicke der ausgeschiedenen
und unter Zentrifugalkrafteinwirkung an der Wand des Sammel
behälters abgelagerten Feststoffpartikel. Sobald die Schicht
dicke so groß geworden ist, daß die gegenüberliegenden Flä
chen der Einbuchtungen von Feststoffpartikeln bedeckt werden,
wird mit Hilfe der Lichtschranke ein optisches und/oder
akustisches Signal ausgelöst, das den erforderlichen Wechsel
des Sammelbehälters anzeigt.
Anstelle der oder zusätzlich zu der vorstehend angegebenen
Füllstandserfassung durch Sensor kann auch
die durch den mitrotierenden Sammelbehälter
ermöglichte Auswertung des Motoranlaufdrehmoments gemäß
Patentanspruch 13 zur Erfassung des Füllstandes des Sammel
behälters herangezogen werden.
Durch die im Patentanspruch 14 angegebene Radienausführung
erfolgt wegen der vergleichsweise größeren Umfangsgeschwindig
keit an der Sammelbehälterwand und der dadurch eintretenden
größeren Zentrifugaleinwirkung auf die abgeschiedenen Fest
stoffe eine noch günstigere Verdichtung des Sediments.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in zum Teil sche
matischer Darstellungsweise in der
Zeichnung dargestellt und werden nachstehend
näher erläutert. Darin zeigt
Fig. 1 einen vertikalen Schnitt durch die
Vorrichtung zum Abscheiden feiner
Amalgampartikel aus dem in einer
Zahnarztpraxis anfallenden Ab
wasser,
Fig. 2 den abgebrochen dargestellten
Querschnitt durch das Gehäuse der
Vorrichtung entsprechend der
Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen abgebrochenen vertikalen
Schnitt durch die Zentrifugen
trommel,
Fig. 4 die abgebrochen dargestellte Drauf
sicht auf die Zentrifugentrommel
gemäß Fig. 3,
Fig. 5-7 abgebrochene Vertikalschnitte
durch unterschiedliche Aus
führungsvarianten für die
Sperrmittel,
Fig. 8 den abgebrochen dargestellten
Schnitt durch eine der Aus
führungsvarianten entsprechend
der Linie VIII-VIII in Fig. 5,
Fig. 9 die abgebrochene Ansicht einer
Gehäuseeinzelheit entsprechend
dem Pfeil IX in Fig. 1,
Fig. 10 eine abgebrochene Seitenansicht
des oberen Bereichs des Sammel
behälters mit einer Bajonett
kulisse,
Fig. 11 den Querschnitt durch den Sammel
behälter und den Transportbehälter
entsprechend der Linie XI-XI in
Fig. 1,
Fig. 12 den abgebrochenen Vertikalschnitt
durch den Sammelbehälter ent
sprechend der Linie XII-XII in
Fig. 11,
Fig. 13 die abgebrochene Seitenansicht
des Sammelbehälters entsprechend
dem Pfeil XIII in Fig. 12 und
Fig. 14 einen der Fig. 12 ähnlichen Vertikal
schnitt durch eine Ausführungs
variante des Sammelbehälters.
Die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung zum Abscheiden von
Amalgampartikeln aus dem in einer Zahnarztpraxis anfallenden
Abwasser ist links und rechts der Vorrichtungsmittelachse
auf noch zu beschreibende Weise teilweise unterschiedlich
ausgebildet und teilweise in unterschiedlichen Positionen
befindlich dargestellt. Das Gehäuse der Vorrichtung ist
insgesamt mit der Bezugszahl 10 bezeichnet, während die
Zentrifuge in ihrer Gesamtheit die Bezugszahl 11 trägt.
An einen im Gehäuse 10 quer zur Vorrichtungsmittelachse
verlaufenden Einlaßkanal 12 ist ein Einlaßstutzen 13 an
geschlossen. Unterhalb des Einlaßkanals 12 befindet sich
ein ringförmiger Auslaßraum 14 für aus der Zentrifuge 11
austretendes Reinwasser, an welchen ein Auslaßstutzen 15
angeschlossen ist. Wie Fig. 2 verdeutlicht, mündet der
Einlaßkanal 12 tangential in eine mit der Vorrichtungsmittel
achse konzentrische Einleitkammer 16 ein, an die sich ein
nach unten gerichtetes Einleitrohr 17 anschließt. Das
Einleitrohr 17 stellt die innere Begrenzung des ringförmigen
Auslaßraums 14 dar und reicht in eine die Zentrifuge 11 im
wesentlichen umschließende mit der Vorrichtungsmittelachse
konzentrische Mantelwand 18 des Gehäuses 10 hinein.
Mit radialem Abstand zu der zylindrischen Mantelwand 18
ist am Gehäuse eine noch weiter nach unten vorspringende
äußere Ringwand 19 vorgesehen, die einen ringförmigen nach
unten geöffneten Aufnahmeraum 20 außen begrenzt, dessen
innere Begrenzung von der Mantelwand 18 gebildet ist. In
den Aufnahmeraum 20 reicht das obere Ende eines auf noch
zu beschreibende Weise abnehmbar am Gehäuse 10 befestigten
Transportbehälters 21 hinein. Der Transportbehälter 21
weist die Form eines Zylinderbechers auf und trägt an
seinem Öffnungsrand eine Lippendichtung 22, welche der
zylindrischen Außenfläche der Mantelwand 18 dicht aber
höhenverschiebbar anliegt, wie ein Vergleich der linken und
rechten Darstellungshälfte der Fig. 1 zeigt.
Ein Elektromotor 23 ist oben auf das Gehäuse 10 so aufge
flanscht, daß seine Hauptachse mit der Vorrichtungsmittel
achse fluchtet. Die Antriebswelle 24 des Elektromotors 23
reicht durch eine Gehäuseabdichtung 25 hindurch und endet
unterhalb des Einleitrohres 17. Die Antriebswelle 24 trägt
auf die nachstehend beschriebene Weise eine drehfest an
ihr angebrachte insgesamt mit der Bezugszahl 26 bezeichnete
Zentrifugentrommel.
Die Zentrifugentrommel 26 weist eine zylindrische Trommel
umfangswand 27 und einen unten daran anschließenden konischen
Trommelboden 28 auf, der an einer zentralen Durchtritts
öffnung 29 endet. Die Durchtrittsöffnung 29 ist kreisförmig
ausgebildet und konzentrisch mit der Vorrichtungsmittel
achse angeordnet. Am freien Ende der Trommelumfangswand 27
und damit fest und abgedichtet, beispielsweise einteilig
verbunden ist ein kreisringförmiger Sperrflansch 30 angeord
net, der innen eine ebenfalls kreisringförmige Überlauf
öffnung 31 begrenzt. Die Außenfläche des Einleitrohres 17
bildet die innere Begrenzung der Überlauföffnung 31. Der
Sperrflansch 30 erstreckt sich von der Trommelumfangs
wand 27 auch radial nach außen um die Anordnung von noch
näher zu erläuternden Sperrmitteln zu ermöglichen, die
in Fig. 1 in der linken und rechten Darstellungshälfte
unterschiedlich ausgebildet gezeigt sind und dort insgesamt
die Bezugszahlen 32 bzw. 32′ tragen. Die Zentrifugen
trommel 26 ist über eine Mehrzahl von radial gerichteten
speichenartig angeordneten Leitflügeln 33 starr
mit einer Nabenhülse 34 verbunden, welche auf die Antriebs
welle 24 aufgeschoben und daran durch eine Schraube 35 be
festigt ist, so daß die Zentrifugentrommel 26 und alle
starr mit ihr verbundenen Teile drehfest von der Antriebs
welle 24 getragen sind. Die Leitflügel 33 erstrecken sich
zwischen der Innenfläche der Trommelumfangswand 27
und der Nabenhülse, wie aus den Fig. 1, 3 und 4 her
vorgeht. Im gezeigten Beispiel sind die Leit
flügel L-förmig ausgebildet und enden mit der Innenfläche
ihres vertikal nach oben gerichteten Lappens an der Kante
der Überlauföffnung 31. Ihr horizontal ausgerichteter
Lappen befindet sich dicht unterhalb des Öffnungsrandes
des Einleitrohres 17.
Ein zylinderbecherförmiger Sammelbehälter 36 ist drehfest
und über einen Dichtungsring 37 abgedichtet mit dem un
teren Ende der Zentrifugentrommel 26 lösbar verbunden. Zur
lösbaren und drehfesten Verbindung sind am Umfang verteilt
mehrere beispielsweise vier Bajonettverschlüsse vorgesehen,
von denen zwei an der Trommelumfangswand 27 befestigte
Bajonettstifte 38 aus Fig. 1 entnehmbar sind. Die Bajonett
stifte 38 wirken jeweils mit im Randbereich des Sammelbe
hälters 36 angeordneten Bajonettkulissen 39 zusammen, von
denen eine aus Fig. 10 entnehmbar ist. Die Verbindung des
Sammelbehälters 36 mit der Zentrifugentrommel erfolgt so,
daß die Bajonettkulissen mit ihrem nach oben geöffneten
Kulissenschlitz auf die Bajonettstifte 38 aufgeschoben
werden, bis die Bajonettstifte den horizontalen Bereich
der Bajonettkulissen erreichen. Durch eine Linksdrehung
des Sammelbehälters 36 wird sodann der Bajonettverschluß
verriegelt, bis die Bajonettstifte 38 in die kürzeren
vertikal gerichteten und oben geschlossenen Kulissenab
schnitte eintreten können. Nach geringfügiger Abwärtsbewegung
des Sammelbehälters 36 ist dieser drehfest mit der
Zentrifugentrommel 26 verbunden.
Die linke Darstellungshälfte in Fig. 1 zeigt den Sammel
behälter 36 und den ihn allseits berührungsfrei umgebenden
Transportbehälter 21 in der Betriebsposition der Zentrifuge.
Die rechte Hälfte der Fig. 1 veranschaulicht dagegen die
Relativlage des Transportbehälters 21 und des Sammelbe
hälters 36 bei dem noch zu beschreibenden Vorgang der gemein
samen Entriegelung der beiden Behälter von der Vorrichtung.
Hierbei ist der Transportbehälter 21 angehoben dargestellt.
Der Transportbehälter 21 ist ebenfalls durch einen Bajonett
verschluß mit dem Gehäuse 10 lösbar verbunden. Zu diesem Zweck
sind im gezeigten Beispiel am Umfang des Transportbehäl
ters 21 verteilt mehrere Bajonettstifte 40 befestigt, die
in Bajonettkulissen 41 eingreifen, welche in der Ringwand 19
angeordnet sind. Die Bajonettkulissen 41 haben die aus
Fig. 9 ersichtliche Konfiguration. Bei der Anbringung des
Transportbehälters 21 am Gehäuse 10 treten die Bajonett
stifte 40 zunächst in die nach unten geöffneten kürzeren
Kulissenabschnitte ein, von denen einer auf der linken Seite
der Fig. 9 dargestellt ist. Nunmehr wird der Transportbe
hälter 21 angehoben, bis die Bajonettstifte 40 den längeren
der beiden waagerechten Kulissenabschnitte erreicht. Bei
Rechtsdrehung des Transportbehälters 21 bewegen sich die
Bajonettstifte 40 in diesem waagerechten Kulissenabschnitt,
bis sie Rastvertiefungen 42 erreichen, von denen eine in
Fig. 9 dargestellt ist. In dieser Lage wird der Transport
behälter 21 an dem Gehäuse 10 durch die in die Rastver
tiefungen 42 eingreifenden Bajonettstifte 40, die zusammen
mit den Rastvertiefungen 42 eine Verdrehrastung bilden,
fixiert. Die Verdrehrastung läßt sich durch geringfügiges
Anheben und Drehen des Transportbehälters 21 aufheben.
Um den Transportbehälter 21 und den Sammelbehälter 36 gemein
sam von dem Gehäuse 10 lösen zu können ist es erforderlich,
daß beide Behälter drehfest miteinander in Eingriff zu bringen
sind. Zu diesem Zweck ist am Sammelbehälter 36 mindestens
ein Anschlag 50 vorgesehen, dem mindestens ein Gegenan
schlag 51 im Transportbehälter 21 zugeordnet ist. Beim An
heben des Transportbehälters 21 in die in der rechten Hälfte
der Fig. 1 gezeigte Position greifen Anschlag 50 und Gegen
anschlag 51 so ineinander, daß bei Rechtsdrehung der beiden
Behälter ein gemeinsames Lösen von den jeweiligen Bajonett
verschlüssen ermöglicht wird.
Sollen die beiden Behälter abgenommen werden, so wird
zunächst der Transportbehälter 21 durch Rechtsdrehung
aus seiner Verdrehrastposition bewegt. Hierbei rasten
die Bajonettstifte 40 aus den zugehörigen Rastver
tiefungen 42 der Bajonettkulissen 41 aus. Die Rechts
drehung des Transportbehälters 21 wird fortgesetzt,
bis die Bajonettstifte 40 den mittleren vertikal ge
richteten kurzen Kulissenabschnitten gegenüberstehen,
welche die beiden horizontal ausgerichteten Kulissen
abschnitte der Bajonettkulissen 41 miteinander ver
binden. Nunmehr wird der Transportbehälter 21
angehoben, wobei die Bajonettstifte 40 sich in den
zugeordneten kurzen Kulissenabschnitten aufwärts
bewegen. Hierbei gelangen Anschlag 50 und Gegenan
schlag 51 in Eingriff. In der letzten Phase der
Aufwärtsbewegung wird der Sammelbehälter 36 in Auf
wärtsrichtung mitgenommen, wobei seine Bajonett
kulissen 39 relativ zu den feststehenden Bajonett
stiften 38 der Zentrifugentrommel 26 nach oben ver
lagert werden. Am Ende der Aufwärtsbewegung der bei
den Behälter 21 und 36 stehen die jeweils zugeord
neten Bajonettstifte 40 und 38 waagerecht ausge
richteten Kulissenabschnitten gegenüber. Bei
fortgesetzter Rechtsdrehung des Transportbehäl
ters 21 und des damit drehfest gekuppelten Sammel
behälters 36 gelangen die Bajonettstifte 38 und 40
schließlich in die nach oben bzw. nach unten
geöffneten vertikalen Kulissenabschnitte,
wodurch beide Behälter gemeinsam nach unten ab
gezogen werden können.
Zum Verschließen des Transportbehälters 21 ist
ein Deckel 52 vorgesehen, der an seinem Rand
Bajonettkulissen 53 aufweist, die so ausgebildet sind,
daß sie mit den Bajonettstiften 40 eingreifen kön
nen. Die Eingriffssituation ist dabei so gestal
tet, daß sich der aufgesetzte und verriegelte
Deckel 52 dicht auf die Lippendichtung 22 aufsetzt.
Zur Aufbewahrung des Deckels 52 am Transport
behälter 21 bei Nichtgebrauch des Deckels sind in
der Nähe des Bodens außen am Transportbehälter
Bajonettstifte 54 angebracht, welche mit den Bajonett
kulissen 53 zusammenwirken.
Zur Erläuterung der Sperrmittel, mit deren Hilfe
verhindert wird, daß Reinwasser aus dem Auslaß
raum 14 in den an den Gehäuseumfang der Trommelum
fangswand 27 angrenzenden und mit der Bezugszahl 55
bezeichneten spaltförmigen Gehäuseraum eindringen
kann, wird nunmehr auf Fig. 1 in Verbindung mit den
Fig. 5 bis 8 Bezug genommen. Der spaltförmige Ge
häuseraum 55 kommuniziert mit dem Spaltraum zwi
schen dem Transportbehälter 21 und dem Sammelbe
hälter 36. Zum Zwecke der Absperrung ist bei allen
Ausführungsbeispielen vorgesehen, daß die Mantel
wand 18 mit den zylindrischen Innenflächen
fluchtend an eine geschlossene Ringwand 56 bzw. 56′
anschließt, die nach oben in den Auslaßraum 14 bis
dicht unter den Sperrflansch 30 der Zentrifugentrom
mel 26 vorspringt. In der linken Hälfte der Dar
stellung gemäß Fig. 1 und in den Ausführungsbei
spielen gemäß der Fig. 5, 7 und 8 ist zusätzlich
zu der Ringwand 56 eine weitere Ringwand 57 mit ra
dialem Abstand zur Ringwand 56 vorgesehen. Die Ring
wand 57 springt aus der Bodenfläche 58 des Auslaßraums 14
nach oben vor und endet ebenfalls dicht unterhalb des Sperr
flansches 30. Die in der rechten Hälfte der Fig. 1 darge
stellte Ringwand 56′ ist ebenso wie das in Fig. 6 angegebene
Ausführungsbeispiel als sich nach außen abstufende Ringwand
ausgebildet.
An dem Sperrflansch 30 ist mindestens ein Kranz von radial
gerichteten sich nach unten erstreckenden Schaufeln befestigt.
Bei dem Ausführungsbeispiel entsprechend der linken Hälfte
der Fig. 1, das dem Ausführungsbeispiel entsprechend Fig. 5
sehr ähnlich ist, sind zwei Kränze mit Schaufeln 59 und 60
bzw. 60′ vorgesehen. Beim Ausführungsbeispiel gemäß der
rechten Darstellungshälfte der Fig. 1 entsprechend dem
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 ist nur ein Kranz mit
Schaufeln 61 am Sperrflansch 30 befestigt, hierbei sind
die Schaufeln 61 der Ringwand 56′ entsprechend abgestuft
ausgebildet. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 sind
prinzipiell zwei Kränze mit Schaufeln vorhanden, die Schaufeln
springen jedoch einteilig aus einem Schaufelquerteil nach
unten hervor, welches bis an die Trommelumfangswand 27 heran
reicht. Die Schaufeln gemäß Fig. 7 sind insgesamt mit der
Bezugszahl 62 bezeichnet. Die Ringwände 56, 56′ und 57 und
die Schaufeln 59 bis 62 sind jeweils relativ zueinander
so angeordnet, daß zwischen ihnen enge Spalträume vorhanden
sind.
Die Ringwände 56, 56′ und 57 sorgen dafür, daß bei still
stehender Zentrifuge noch im Auslaßraum 14 anstehendes Wasser
nicht in den Gehäuseraum 55 bzw. zwischen die Wandungen
der beiden Behälter 21 und 36 gelangen kann. Im Betrieb
der Zentrifuge bilden die Schaufeln 59 bis 62 eine dynamische
Abdichtung, weil sie dafür sorgen, daß das aus der Zentrifuge
austretende Reinwasser von der Zentrifugentrommel 26 radial
auswärts transportiert wird.
Aus Fig. 7 ist ersichtlich, daß die Trommelumfangswand 27
innen mit einer Verschleißschutzschicht 63 versehen sein kann.
In den Fig. 11 bis 14 ist dargestellt, wie zur Erfassung
des Füllstandes des Sammelbehälters 36 eine Infrarotlicht
schranke angeordnet werden kann. Zu diesem Zweck ist der
Sammelbehälter 36 mit zwei diametral gegenüberliegenden
radial nach innen gerichteten und abmessungsgleichen Ein
buchtungen 64 versehen. In der in Fig. 11 gezeichneten
Lage der Teile stehen der einen Einbuchtung 64 eine IR-Licht
quelle 65 und der anderen Einbuchtung 64 ein IR-Detektor 66
gegenüber. Lichtquelle 65 und Detektor 66 sind in geeigneter
Weise am Zentrifugenrahmen 67 ortsfest angebracht. Ihre
gemeinsame optische Achse ist auf die Einbuchtungen 64 aus
gerichtet, d. h. schneidet die Vorrichtungsmittelachse.
Der Sammelbehälter 36 und der Transportbehälter 21 können
insgesamt aus für Infrarotlicht durchlässigem Material her
gestellt sein. Es reicht allerdings aus, wenn die sich gegen
überliegenden Flächen der Einbuchtungen 64 des Sammelbe
hälters 36 und die der Lichtquelle 65 und dem Detektor 66
gegenüberliegenden Wandbereiche des Transportbehälters 21
für IR-Licht durchlässig sind.
Die Füllstandserfassung kann auch durch Messung des Anlauf
drehmoments des Motors 23 erfolgen, weil das Anlaufdreh
moment abhängig ist von der Masse der im Sammelbehälter 36
befindlichen Feststoffpartikel. Der Verlauf des Drehmoments
beim Anlaufen des Motors 23 kann durch geeignete elektronische
Mittel überwacht werden, wobei bei Überschreiten eines Grenz
werts ein optisches und/oder akustisches Signal ausgelöst
werden kann, welches zur Anzeige bringt, daß der Sammel
behälter den maximalen Füllstand erreicht hat.
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist
wie folgt:
Das durch Einlaßstutzen 13, den Einlaßkanal 12 und das
Einleitrohr 17 in das Innere der Zentrifuge 11 gelangende
mit Feststoffen beladene Abwasser aus zahnärztlicher
Praxis wird von den Leitflügeln 33 aufgenommen und
an den Leitflügeln 33 entlang zur Innenfläche der Trommel
umfangswand 27 transportiert. Hierbei lagern sich, wie bei
derartigen Zentrifugen üblich, die Feststoffe an der Trommel
umfangswand ab, während das Wasser aufgrund seiner geringeren
Dichte bezüglich der Rotationsachse weiter innen verbleibt.
Die ringförmige Wasserschicht baut sich soweit nach innen
auf, bis sie den Außendurchmesser der Überlauföffnung 31 er
reicht. Von Feststoffpartikeln befreites Reinwasser tritt
dann fortlaufend durch die Überlauföffnung 31 in den Aus
laßraum 14 ein und wird von dem mit der Zentrifugentrommel 26
rotierenden Sperrflansch 30 nach außen abgeleitet. Hierbei
sorgen die Sperrmittel 32 bzw. 32′ bzw. 32′′ für eine
dynamische Abdichtung des Reinwasserraums gegenüber dem
Gehäuseraum 55.
Wird die Zentrifuge abgestellt, so gleiten die abgeschiedenen
Feststoffe an der Trommelumfangswand 27 unter Schwerkraft
einfluß nach unten und setzen ihren Gleitweg auf der
konischen Innenfläche des Trommelbodens 28 fort, bis sie
durch die Durchtrittsöffnung 29 hindurch in den Sammelbe
hälter 36 gelangen. Die in den Sammelbehälter 36 abgegebenen
ausgeschiedenen Feststoffe und das in den Sammelbehälter 36
gelangende Wasser bilden im Zentrifugenbetrieb zwei
separierte Schichten, wobei selbstverständlich die Fest
stoffe an der Wand des Sammelbehälters 36 abgelagert werden,
während sich der Wasserring nach einwärts zum Rotationszen
trum hin aufbaut, bis überschüssiges Wasser durch die Durch
trittsöffnung 29 hindurch wieder in die Zentrifugentrom
mel 26 gelangen kann, von wo es durch die Überlauföffnung 31
hindurch als Reinwasser auf die beschriebene Weise in den
Auslaßraum 14 geleitet wird. Erreicht die im Sammelbehälter 36
abgelagerte Feststoffschicht, die nur noch eine geringe Rest
feuchte aufweist, eine Dicke, welche die Radialabmessungen
der Einbuchtungen 64 übersteigt, so kann das von der Licht
quelle 65 emittierte Licht nicht mehr vom Detektor 66
empfangen werden, wodurch Signalauslösung erfolgt.
Bei dem Lösen der beiden Bajonettverschlüsse der Be
hälter 21 und 36 ist selbstverständlich dafür Sorge zu
tragen, daß die Zentrifugentrommel 26 und damit ihre
Bajonettstifte 38 ortsfest gehalten werden, damit Relativ
verdrehungen der Behälter gegenüber den Bajonettstiften 38
möglich sind. Dies kann durch geeignete auf die Zentrifugen
trommel 26 einwirkende mechanische Drehsperrmittel er
folgen, aber auch durch eine elektrische Bremsung des
Elektromotors 23.
Die für die Lichtschranke benötigten Einbuchtungen 64 müssen
nicht die aus den Fig. 11 bis 13 ersichtliche Form auf
weisen. Es reicht völlig aus, wenn Einbuchtungen 64′ ent
sprechend dem in Fig. 14 gezeigten Ausführungsbeispiel nach
Art von Zylinderhülsen ausgebildet und in die Wandfläche
des Sammelbehälters 36 diametral gegenüberliegend einge
lassen sind. Auch in diesem Fall müssen die sich gegenüber
liegenden Stirnflächen der Einbuchtungen 64′ aus einem
für Infrarotlicht durchlässigen Werkstoff bestehen.
Claims (14)
1. Vorrichtung zum Abscheiden feiner Feststoffpartikel
aus Abwasser, insbesondere Amalgampartikel aus dem Abwasser
einer Zahnarztpraxis, mit
einer von einem Gehäuse umschlossenen Zentrifugen trommel, bestehend aus einer Trommelumfangswand, einem damit verbundenen trommelauswärts vorspringenden konischen Trommel boden, der eine zentrale Durchtrittsöffnung aufweist, und einem vom freien Ende der Trommelumfangswand getragenen, radial nach innen weisenden ringförmigen Sperrflansch, der eine Überlauföffnung begrenzt, durch die hindurch das Innere der Zentrifugentrommel mit einem im Gehäuse befindlichen Auslaßraum für Reinwasser in Verbindung steht,
einer die Zentrifugentrommel tragenden Antriebswelle eines mit dem Gehäuse verbundenen Motors,
einem die Antriebswelle konzentrisch und in radialem Abstand umgebenden, gehäusefesten Einleitrohr, welches die Überlauföffnung unter Radialspiel durchsetzt und mit einem im Gehäuse befindlichen Einlaßkanal für Abwasser sowie mit dem Inneren der Zentrifugentrommel in Verbindung steht, und
einem abnehmbar angebrachten Sammelbehälter für die abgeschiedenen Feststoffpartikel, der durch die Durchtritts öffnung hindurch mit dem Inneren der Zentrifugentrommel in Verbindung steht,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sammelbehälter (36) lösbar und abgedichtet mit der Zentrifugentrommel (26) drehfest verbunden ist, und
daß bei Zentrifugenbetrieb und -stillstand wirksame Sperrmittel (32, 32′, 32′′) vorgesehen sind, durch welche der an den Außenumfang der Trommelumfangswand (27) angrenzen de Gehäuseraum (55) gegenüber dem Auslaßraum (14) für Reinwasser abgesperrt ist.
einer von einem Gehäuse umschlossenen Zentrifugen trommel, bestehend aus einer Trommelumfangswand, einem damit verbundenen trommelauswärts vorspringenden konischen Trommel boden, der eine zentrale Durchtrittsöffnung aufweist, und einem vom freien Ende der Trommelumfangswand getragenen, radial nach innen weisenden ringförmigen Sperrflansch, der eine Überlauföffnung begrenzt, durch die hindurch das Innere der Zentrifugentrommel mit einem im Gehäuse befindlichen Auslaßraum für Reinwasser in Verbindung steht,
einer die Zentrifugentrommel tragenden Antriebswelle eines mit dem Gehäuse verbundenen Motors,
einem die Antriebswelle konzentrisch und in radialem Abstand umgebenden, gehäusefesten Einleitrohr, welches die Überlauföffnung unter Radialspiel durchsetzt und mit einem im Gehäuse befindlichen Einlaßkanal für Abwasser sowie mit dem Inneren der Zentrifugentrommel in Verbindung steht, und
einem abnehmbar angebrachten Sammelbehälter für die abgeschiedenen Feststoffpartikel, der durch die Durchtritts öffnung hindurch mit dem Inneren der Zentrifugentrommel in Verbindung steht,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sammelbehälter (36) lösbar und abgedichtet mit der Zentrifugentrommel (26) drehfest verbunden ist, und
daß bei Zentrifugenbetrieb und -stillstand wirksame Sperrmittel (32, 32′, 32′′) vorgesehen sind, durch welche der an den Außenumfang der Trommelumfangswand (27) angrenzen de Gehäuseraum (55) gegenüber dem Auslaßraum (14) für Reinwasser abgesperrt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Sammelbehälter (36) innerhalb eines Transportbe
hälters (21) angeordnet ist, der den Sammelbehälter (36),
außer bei dessen Auswechslung, berührungsfrei umgibt und
mit seiner Öffnung abgedichtet und abnehmbar am Gehäuse (10)
befestigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zentrifugentrommel (26) und der Sammelbe
hälter (36) durch einen Bajonettverschluß (Bajonettstifte 38, Bajonettkulisse 39) mitein
ander verbunden sind, zu dessen Entriegelung der Sammelbe
hälter (36) anzuheben und anschließend zu drehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Transportbehälter (21) mittels eines
Bajonettverschlusses (Bajonettstifte 40, Bajonettkulisse 41) am Gehäuse (10) befestigt ist,
der gemeinsam mit dem die Zentrifugentrommel (26) mit dem
Sammelbehälter (36) verbindenden Bajonettverschluß (Bajonettstifte 38, Bajonettkulisse 39)
durch Anheben und anschließendes Drehen entriegelbar ist, wo
bei Transportbehälter (21) und Sammelbehälter (36) nach dem
Anheben des Transportbehälters (21) miteinander drehfest im Ein
griff sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß der Bajonettverschluß (Bajonettstifte 40, Bajonettkulisse 41)
des Transportbehälters (21) mit einer Rastung (Rastvertiefungen 42)
versehen ist, die aufzuheben ist, bevor der Transportbe
hälter (21) in seine ein Anheben erlaubende Position drehbar
ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß der Transportbehälter (21) mit
darin befindlichem Sammelbehälter (36) durch einen Deckel (52)
verschließbar ist, der an seinem Rand Bajonettelemente
(Bajonettkulisse 53) aufweist, die mit den am Transportbehälter angebrachten
Bajonettelementen (Bajonettstifte 40) des zugehörigen Bajonettverschlusses
eingreifen, und der bei Nichtgebrauch außen am Boden des
Transportbehälters (21) anbringbar ist, wobei seine Bajonett
elemente (Bajonettkulisse 53) mit entsprechenden in der Nähe des Bodens am
Transportbehälter (21) angebrachten Bajonettelementen (Bajonettstifte 54)
im Eingriff sind.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß an der Öffnung des Transportbehälters (21)
eine Dichtung (Lippendichtung 22) angebracht ist, die bei Anbringung des
Transportbehälters (21) am Gehäuse (10) einer Abdichtfläche des
Gehäuses (10) und bei Anbringung des Deckels (52) am Transportbe
hälter (21) dem Deckel (52) anliegt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sperrmittel (32, 32′, 32′′) aus min
destens einer mit der Zentrifugentrommel (26) konzentrischen
geschlossenen Ringwand (56), die von der Bodenfläche (58)
des Auslaßraumes (14) für Reinwasser nach oben vorspringt,
und mindestens einem ebenfalls mit der Zentrifugentrommel (26)
konzentrischen Kranz von radial gerichteten, der Ringwand (56)
mit engem Spalt benachbarten Schaufeln (60) bestehen, daß
sich der Sperrflansch (30) von der Trommelumfangswand (27)
auch radial nach außen über die mindestens eine Ringwand (56)
hinweg erstreckt, und daß die Schaufeln (60) nach unten
vorspringend am Sperrflansch (30) angebracht sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Ringwände (56, 57) und zwei damit eingreifende
Kränze von Schaufeln (60, 59) vorgesehen sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß eine radial nach außen abgestufte Ringwand (56′) vorge
sehen ist, der entsprechend stufenförmige Schaufeln (61) zu
geordnet sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß die Schaufeln (62) bis an die
Trommelumfangswand (27) heranreichen.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da
durch gekennzeichnet, daß am Sammelbehälter (36) mindestens
zwei paarweise gegenüberliegende, nach innen gerichtete
und abmessungsgleiche Einbuchtungen (64) od. dgl. aus licht
durchlässigem Material vorgesehen sind, daß ggf. der Trans
portbehälter (21) mindestens an zwei entsprechend
gegenüberliegenden Stellen lichtdurchlässig ausgebildet ist,
und daß am Zentrifugenrahmen (67)
eine Lichtschranke (IR-Lichtquelle 65, IR-Detektor 66) zur Füllstandserfassung befestigt
ist, deren optische Achse auf die Einbuchtungen (64) ausge
richtet ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da
durch gekennzeichnet, daß zur Erfassung des Füllstandes des
Sammelbehälters (36) das Anlaufdrehmoment des Motors (Elektromotor 23)
gemessen wird.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß der Innenradius des Sammelbehäl
ters (36) größer ist als der Innenradius der Trommelumfangs
wand (27).
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3737002A DE3737002C1 (en) | 1987-10-31 | 1987-10-31 | Device for precipitating fine particles of solids from waste water |
| CH3772/88A CH675549A5 (de) | 1987-10-31 | 1988-10-10 | |
| NL8802561A NL194266C (nl) | 1987-10-31 | 1988-10-18 | Inrichting voor het afscheiden van fijne deeltjes vaste stof uit afvalwater. |
| AT0259688A AT393669B (de) | 1987-10-31 | 1988-10-20 | Vorrichtung zum abscheiden feiner feststoffpartikel aus abwasser |
| SE8803860A SE502307C2 (sv) | 1987-10-31 | 1988-10-28 | Anordning för avskiljning av fina fastämnespartiklar ur avloppsvatten |
| IT2246588A IT1227444B (it) | 1987-10-31 | 1988-10-28 | Dispositivo per la separazione di particelle solide fini da acque di scarico |
| FR888814199A FR2622566B1 (fr) | 1987-10-31 | 1988-10-28 | Appareil pour separer de fines particules de solide d'une eau residuaire |
| US07/265,391 US4932933A (en) | 1987-10-31 | 1988-10-31 | Apparatus for separating fine solid particles from waste water |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3737002A DE3737002C1 (en) | 1987-10-31 | 1987-10-31 | Device for precipitating fine particles of solids from waste water |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3737002C1 true DE3737002C1 (en) | 1989-01-26 |
Family
ID=6339524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3737002A Expired DE3737002C1 (en) | 1987-10-31 | 1987-10-31 | Device for precipitating fine particles of solids from waste water |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3737002C1 (de) |
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|---|---|---|---|
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