DE3733596C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3733596C2 DE3733596C2 DE19873733596 DE3733596A DE3733596C2 DE 3733596 C2 DE3733596 C2 DE 3733596C2 DE 19873733596 DE19873733596 DE 19873733596 DE 3733596 A DE3733596 A DE 3733596A DE 3733596 C2 DE3733596 C2 DE 3733596C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- piston
- control
- pump
- cam body
- drive
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000000126 substance Substances 0.000 claims description 9
- 235000011837 pasties Nutrition 0.000 claims description 6
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 5
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 5
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 4
- 239000003380 propellant Substances 0.000 description 4
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 3
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 2
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 description 2
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 2
- 241000538562 Banjos Species 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 description 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 description 1
- 238000005086 pumping Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000003584 silencer Effects 0.000 description 1
- 208000024891 symptom Diseases 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B9/00—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members
- F04B9/08—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid
- F04B9/12—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid the fluid being elastic, e.g. steam or air
- F04B9/123—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid the fluid being elastic, e.g. steam or air having only one pumping chamber
- F04B9/125—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid the fluid being elastic, e.g. steam or air having only one pumping chamber reciprocating movement of the pumping member being obtained by a double-acting elastic-fluid motor
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L23/00—Valves controlled by impact by piston, e.g. in free-piston machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Kolbendruckpumpe zur Förderung pastöser
Stoffe, insbesondere mit abrasiven Beimengungen, bestehend
aus einem Pumpenförderteil mit wechselseitig arbeitenden Rück
schlagventilen und einem sich anschließenden Pumpenkolben und
-Zylinder sowie einem auf gleicher Achse befindlichen Antriebs
kolben und -Zylinder mit einer zusammenwirkenden Pumpensteuerung,
wobei der mit dem Pumpenkolben auf einer Achse befindliche pneu
matisch antreibbare Antriebskolben auf einer mit einem Endan
schlag versehenen Zustange im Antriebszylinder gleitbar aus
gebildet ist, welche mit einem in gleicher Achse liegenden
Steuerschieber verbunden ist.
Kolbendruckpumpen dienen zur Förderung von meist inkompressiblen
Flüssigkeiten aus Räumen niedrigen Druckes in Räume höheren
Druckes durch die Verdrängerwirkung eines hin- und hergehenden
Kolbens oder rotierenden Verdrängers.
Nach der Art der Verdrängung werden Hub- und Druckpumpen unter
schieden.
Bei einer Hubpumpe erfolgt die Verdrängerwirkung durch Heben des
Kolbens, in dem sich das Druckventil befindet. Bei der Abwärts
bewegung des Kolbens tritt die unter ihm befindliche Fluidsäule
durch das Druckventil hindurch. Enthält der fluidische Stoff
starke abrasive Beimengungen, so unterliegt das Ventil wegen der
beidseitigen Einwirkung des zu fördernden Gutes auf den Kolben
einem starken Verschleiß, so daß eine Hubpumpe für diese Stoffe
nicht geeignet ist.
Zur Vermeidung dieses Problems ist es bekannt, für die Förderung
pastöser und abrasiver Stoffe Druckbehälter zu verwenden, welche
als Druckkessel ausgebildet sind und zur Förderung des pastösen
Stoffes mit einem Treibgas, beispielsweise Luft unter einem Druck
von ca. 6 bar beaufschlagt werden. Ein Druckkessel unterliegt
jedoch wegen seiner Gefährlichkeit einer besonderen technischen
Überwachung und muß daher von Fachleuten sorgfältig bedient
werden. Zu jeder Füllung mit dem zu fördernden Stoff muß der
Druck des Treibgases auf Außendruck reduziert und der Kessel
geöffnet werden. Nach der Füllung erfolgt ein sicheres Verschließen
und ein erneuter Druckaufbau auf den erforderlichen Treib
druck.
Neben der erforderlichen periodischen Überwachung des Druckbehälters
und seiner fachgerechten Bedienung durch Fachleute besteht
ein weiterer Nachteil darin, daß sich ein vollautomatischer
Betrieb wegen der notwendigen Handlung nicht durch
führen läßt.
Mit der Erfindung wird daher vorgeschlagen, zur Förderung eines
pastösen Stoffes eine Kolbendruckpumpe einzusetzen.
Bei der Kolbendruckpumpe entsteht beim Saughub des Kolbens eine
Drucksenkung im Zylinder. Unter dem Einfluß der Druckdifferenz
zwischen dem Druck auf dem Saugfluidspiegel und dem Zylinderdruck
öffnet sich das Saugventil und eine vom Kolben freigegebenen
Raum entsprechende Pastenmenge tritt in den Pumpenraum. Bei
Bewegungsumkehr des Kolbens schließt sich das Saugventil durch
sein Eigengewicht oder durch eine Federbelastung, das Druckventil
öffnet sich, und das angesaugte Volumen wird in die Druckleitung
hinausgeschoben. Nach Beendigung des Druckhubes schließt sich das
Druckventil wieder, und der Vorgang beginnt von neuem.
Wird die Abnehmerseite unregelmäßig bedient, so werden an die
Steuerung der Pumpe besondere Forderungen gestellt.
Die Steuerung der Pumpe sichert den rechtzeitigen Ein- und Aus
tritt des Förderstromes in bzw. aus dem Zylinder. Sie erfolgt
entweder selbsttätig durch Ventile oder zwangsläufig durch
Schieber, wie beispielsweise aus der FR 23 58 565 ersichtlich ist.
Hierbei ist ein auf einer Mitnehmerstange gleitbares Steuer
element als Steuerschieber ausgebildet.
Wird das zu fördernde Gut beispielsweise nur in Intervallen aus
der Druckleitung abgenommen, so darf auch der Förderkolben keinen
unzulässig hohen Förderdruck aufbauen, sondern er muß seinen
Förderhub ebenfalls unterbrechen und ihn aus jeder Lage wieder
aufnehmen und fortsetzen. Der Pumpenmechanismus darf daher keinen
Totpunkt aufweisen und der Förderdruck soll keinen hohen Druck
differenzen unterworfen sein, so daß auf der Entnahmeseite beim
Öffnen des abnehmerseitigen Ventils stets ein gleicher Volumen
strom in der Zeiteinheit entnommen werden kann.
Zur Steuerung der Pumpenmechanik und Vermeidung von Totpunkten
ist es bekannt, elektrische Energie zu verwenden, beispielsweise
zum Antrieb einer Kurbel- oder Nockenwelle, welche ihrerseits
Steuerelemente antreibt oder Relais und Schalter betätigt. Hier
für sind elektrische Motoren mit Stromzuführungen und einer zu
überwachenden Stromquelle erforderlich. Eine solche Regelung und
Steuerung einer Kolbendruckpumpe ist somit aufwendig und jedes
zusätzliche Element erhöht die Anfälligkeit des Systems.
Aus der CH 5 73 543 ist es ferner bekannt, für die Steuerein
richtung einen Steuerstift zu verwenden, der an einer Schalt
stange befestigt ist bzw. diese in einer senkrechten Bohrung
durchdringt. Der Schaltstift wirkt beim Schaltvorgang gegen zwei
Rollenpaare, welche mittels Federkraft gegeneinandergepreßt
werden. Der kinematische Ablauf des Schaltvorganges unterliegt
hierbei einer nichtlinearen Beschleunigung und mit Ausnahme der
drehbar gelagerten Rollen erfolgen alle anderen Schaltkontakte
stets an der gleichen Stelle, so daß sich hierdurch Verschleiß
erscheinungen sehr früh bemerkbar machen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verschleißarme,
totpunktfreie und selbststeuernde Kolbendruckpumpe zur Förderung
pastenförmiger und abrasiver Stoffe anzugeben, welche zur Steue
rung ihres Hubkolbens nur das Kolbenantriebsmittel in Kombination
mit einer oder mehreren Federkräften verwendet, so daß keine
unmittelbar nichtregenerierbare Energie verbraucht wird.
Die Lösung erfolgt dadurch, daß auf dem Steuerschieber pumpen
steuerseitig ein Kolbenanschlag und am Kopfende der Pumpe in
einem Steuergehäuse ein Kurvenkörper angeordnet sind, wobei sich
zwischen Kolbenanschlag und Kurvenkörper auf dem Steuerschieber
ein einteiliges Steuerelement gleitbar befindet, welches mittels
federbetätigbarer, auf den Kurvenkörper einwirkbare Kontakt-
Schubbolzen von einem auf dem Steuerschieber befestigten unteren
Mitnehmer in die obere und von einem oberen Mitnehmer in die
untere Steuerposition bringbar ist und an die Achsen der Kontakt-
Schubbolzen in einer Ebene senkrecht zur Achse des Steuer
schiebers liegen und zu dieser einen definierten Abstand aufweisen,
so daß bei Einwirkung einer Kraft auf die Kontakt-Schubbolzen ein
Drehmoment auf die Achse des Steuerschiebers bewirkt wird.
Hierdurch bewegt sich der gesamte Steuerschieber bei jedem
Schaltschritt schrittweise um seine Längsachse und ein nicht zu
vermeidender Verschleiß wird dadurch auf den gesamten Umfang der
Elemente verteilt. Dies gilt nicht nur für die Kontakt-Schub
bolzen und den Kurvenkörper, sondern auch für alle Dichtungs
elemente. Gleichzeitig bewirkt die Verwendung der kegelstumpfförmigen
Kurvenkörper eine ausgezeichnete Kinematik des Schaltvorganges,
da in beiden Schaltrichtungen eine (absolute) gleichgroße und
gleichmäßige Beschleunigung bewirkt wird.
Der auf dem Steuerschieber angeordnete Kurvenkörper ist vorteilhaft
axial- und rotationssymmetrisch ausgebildet und besteht aus zwei
spiegelbildlich gleichen Teilen, deren Spiegelebene in der Ebene
der maximalen radialen Ausdehnung des Kurvenkörpers liegt.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung weisen die federbetätig
baren Kontakt-Schubbolzen eine Kegelfläche auf, deren Neigungswinkel
mit dem Neigungswinkel der Außenflächen der Kegelstumpfkörper einen
rechten Winkel bilden.
In einem definierten Abstand (L) unter dem Steuerelement, bezogen auf
seine untere Steuerposition, ist auf dem Steuerschieber der als
Sprengring ausgebildete untere Mitnehmer befestigt, der bei Beauf
schlagung des Kolbenanschlags durch den Antriebskolben den Mitnehmer
bis an das untere Ende des Steuerelements führt, und der Mitnehmer von
dieser Position durch die nunmehr einsetzende Wirkung des feder
betätigten, auf den Kurvenkörper einwirkbaren Kontakt-Schubbolzens
beaufschlagt wird und das Steuerelement zur Umsteuerung der Antriebs
luft in seine obere Steuerposition gelangt.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Hierbei
zeigt
Fig. 1 die obere Hälfte der Kolbendruckpumpe im Längsschnitt;
Fig. 2 die untere Hälfte der Kolbendruckpumpe im Längsschnitt;
Fig. 3 die obere Hälfte der Kolbendruckpumpe in Längsansicht,
teilweise geschnitten und zur Fig. 1 um 90° gedreht, und
Fig. 4 die untere Hälfte der Kolbendruckpumpe in Längsansicht und
zur Fig. 2 um 90° gedreht.
In den Figuren sind gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
Die Kolbendruckpumpe weist als äußere Umhüllung einen Antriebszylinder
17 (s. hierzu Fig. 1) und einen Pumpenzylinder 30 auf, welche
miteinander verschraubt sind. Der Pumpenzylinder 30 läßt sich dabei in
beiden Richtungen verwenden, d. h. er kann bei der Montage in seiner
Längsachse um 180° gedreht werden. In dem Antriebszylinder 17 befindet
sich der pneumatisch antreibbare Antriebskolben 20 und in dem
Pumpenzylinder 30 der Pumpenkolben 34. Beide Kolben befinden sich auf
einer Achse, nämlich der Pumpenstange 33, wobei der Antriebskolben 20
auf der Zugstange 16 im Antriebszylinder 17 gleitbar ausgebildet ist.
Auf der Zugstange 16 ist unter dem Steuergehäuse 42 ein Kolbenanschlag
66 fest angeordnet, welcher gleichzeitig als Verbindungselement zu
einem in gleicher Achse sich erstreckenden Steuerschieber 1 dient. Am
Kopfende der Kolbendruckpumpe ist in dem Steuergehäuse 42 der
Kurvenkörper 67 auf dem Steuerschieber 1 angeordnet. Zwischen dem
Kolbenanschlag 66 und dem Kurvenkörper 67 befindet sich auf dem
Steuerschieber 1 ferner das Steuerelement 8, welches in der Steuer
bohrung 69 und auf dem Steuerschieber 1 gleitbar ausgebildet ist.
Der weitere Aufbau der Kolbendruckpumpe ergibt sich vom Kopf- zum
Fußteil wie folgt.
Der Steuerschieber 1, welcher die Kopfplatte 3 durchdringt, ist mit
einem Abstreifring 2 versehen und in einer Dichtungsbuchse 4 gelagert.
Eine Innensechskantschraube 5 verbindet die Kopfplatte 3 mit dem
Steuergehäuse 42. In der Bohrung des Steuergehäuses 42 ist auf dem
Steuerschieber 1, welcher mit der Zugstange 16 im Bereich des
Mitnehmers 66 verbunden ist, der Kurvenkörper 67 befestigt, der aus dem
oberen Kegelstumpfkörper 67a und dem unteren Kegelstumpfkörper 67b
besteht.
In seiner unteren Position verbleibt zwischen dem unteren Kegelstumpf
körper 67b und dem Anschlagring 6 ein Luftspalt. Eine Verschlußschraube
7 verbindet einen Luftkanal 70 mit einem Schalldämpfer 43, wobei der
Luftkanal 70 in den Antriebszylinder 17 führt. Das in der Steuerbohrung
69 verschieblich gelagerte Steuerelemente 8 ist an seinen Enden mit
O-Ring-Dichtungen 9 versehen.
Der Steuerbohrung 69 schließt sich nach unten über eine Länge L eine
Bohrung 71 mit verringertem Radius an, wodurch sich ein Ringsitz 72
bildet, auf dem das Steuerelement 8 in seiner unteren Position als
Anschlag aufsitzt.
An der unteren Begrenzung der Bohrung 71 ist mit dem Steuerschieber 1
als Mitnehmerelement ein Sprengring 10 befestigt, welcher bei der
Auswärtsbewegung der Zugstange 16 und damit des Steuerschiebers 1 um
die Länge L das Steuerelement 8 an seinem unteren Ende erreicht.
Eine Dichtungsbuchse 11 dichtet den Steuerschieber 1 zum Steuergehäuse
24 ab, unterstützt von einem O-Ring 12.
Der Kolbenanschlag 66 besteht aus einer Dämpfungsscheibe 13, einer
Scheibe 14 und einer Mutter 15, mit deren Hilfe die Zugstange 16 mit
der Steuerstange 1 verschraubt ist.
In Fig. 1 ist der Antriebskolben 20 im Antriebszylinder 17 in seiner
unteren Position dargestellt ist, welcher auf der Zugstange 16 gleitbar
ausgebildet ist. Ein Endanschlag 73 der Zugstange 16 dient als
Mitnehmer für den Antriebskolben 20. Dieser Antriebskolben 20 ist mit
der Kolbenstange 31 mit Hilfe einer Befestigungsschraube 18 und einer
Scheibe 19 verbunden. In einem mit dem Antriebskolben 20 verschraubten
Zwischenstück 21 ist ein O-Ring 22 gelagert. Eine Dichtungsbuchse 23
und eine Stangendichtung 24 dichten zusammen mit einem Seeger-Ring 25
als Halterung den Pumpenzylinder 30 vom Antriebszylinder 17 ab. Eine
Antriebsluftführung 58 mündet unterhalb des Antriebskolbens 20 in den
Antriebszylinder 17, so daß sich dieser bei der Beaufschlagung mit
Preßluft durch die Antriebsluftführung 58 aufwärtsbewegt.
Am oberen Teil des Pumpenzylinders 30 ist eine Trägerplatte 29 mit
Hilfe einer Innensechskantschraube 44 versehen, an der ein Pasten
schlauch 65 befestigt ist. Hierzu dient ein Gewindebolzen 28 sowie ein
Schwenkringstück 62, eine Hohlschraube 63 und eine Schlauchschelle 64.
Das andere Ende des Pastenschlauchs 65 führt zum unteren Ende der
Kolbendruckpumpe und ist auf die Schlauchanschlußarmatur 37 gesteckt.
Damit läßt sich die Kolbendruckpumpe auch als Tauchpumpe verwenden.
Zur Stabilisierung der Pumpenstange 33 ist im Pumpenzylinder 30 ein
Distanzring 41 mit einem Führungsstück 45 verspannt, durch das die
Pumpenstange 33 geführt ist, wodurch ihre Knickstabilität vergrößert
wird.
Am unteren Ende der Pumpenstange 31 ist im Pumpenzylinder 30 der
Pumpenkolben 34 angeschraubt, welcher an seinem oberen und unteren Ende
jeweils eine Kolbendichtung 35 aufweist. Der untere Teil der
Kolbendruckpumpe enthält den Ansaug- und den Ausstoßteil mit den
entsprechenden Ventilen. Die Fußplatte 40 mit einem Distanzring 41
trägt den gesamten Aufbau, der mittels eines O-Ringes 36 von dem
Pumpenzylinder 30 abgedichtet ist. Die Ventilkugel wird mittels
einer Feder 46 in ihrem Ventilsitz 49 gehalten und hebt sich im
Ansaugfall gegen den Druck der Feder 46 von ihrem Ventilsitz 49, der
eine O-Ring-Dichtung 48 aufweist. In der Förderphase wird die
Ventilkugel 47 durch den entstehenden Überdruck in den Ventilsitz 49
gepreßt und durch die Feder 46 in ihrem Lager gehalten. Ausgangsseitig
ist ein Rückschlagventil 39 in entsprechender Weise gelagert und einem
Federdruck ausgesetzt, wobei die Ventilkugel 47 zum Rückschlagventil 39
wechselseitig arbeitet. Die Schlauchanschlußarmatur 37 ist durch den
Dichtring 38 gegen das Winkelstück 51 abgedichtet.
In einer Bolzenkammer 54 befindet sich ein Kontakt-Schubbolzen 52,
welcher mittels einer Feder 53 gegen die Oberfläche des Kurvenkörpers
67 gepreßt wird. Die Frontseite des Kontakt-Schubbolzens 52 ist
kegelförmig ausgebildet und weist eine abgerundete Spitze auf. Für die
Einführung eines Gewindestifts 55 ist eine entsprechende Bohrung
vorgesehen. Eine Winkelverschraubung 56 verbindet die Antriebs
luftführung 58 mit dem Steuergehäuse 42 und der vom Steuerelement 8
gesteuerten Öffnung.
Von einer nicht näher dargestellten Treibgasquelle wird das Gas bzw.
die Preßluft der Zuluftarmatur 57 zugeführt. Durch Regulierung dieser
Preßluft mittels eines nicht näher dargestellten Drosselventils wird
die Arbeitsgeschwindigkeit der Kolbendruckpumpe gesteuert.
Befindet sich beispielsweise der Antriebskolben 20 in seiner untersten
Position, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, so verbindet das
Steuerelement 8 über die Steuerbohrung 69 die Antriebsluftführung 58
mit der Zuluftarmatur 57, so daß sich unter dem Antriebskolben 20 ein
erhöhter Druck entwickelt, welcher den Antriebskolben 20 aufwärts
bewegt. Da der Antriebskolben 20 mit dem Pumpenkolben 34 fest verbunden
ist, bewegt sich auch dieser aufwärts, die Ventilkugel öffnet und
saugt zu förderndes Material an, während das Rückschlagventil 39 in den
Sperrzustand geht. Der Antriebskolben 20 gleitet entlang der Zugstange
16 aufwärts, erreicht den Kolbenanschlag 66 und schiebt diesen nunmehr
ebenfalls aufwärts, und zwar um die Länge L, wodurch sich der
Sprengring oder Mitnehmer 10 in der Bohrung 71 und alle mit der
Steuerstange 1 verbundenen Elemente nach oben bewegen, nämlich der
oberen Mitnehmer 68 und der Kurvenkörper 67. Hierdurch wird der
Kontakt-Schubbolzen 52, welcher sich mit seiner Frontfläche auf der
Oberfläche des oberen Kurvenkörperteiles 67a befindet, über die größte
Ausdehnung des Kurvenkörpers 67 hinweg gefahren und die in seiner
Bolzenkammer 54 befindliche Feder 53, welche bei der Aufwärtsbewegung
des Kurvenkörpers 67 zuvor gespannt wurde, entspannt sich nunmehr und
drückt den Kontakt-Schubbolzen 52 gegen die untere Fläche des
Kurvenkörper 67, wodurch auf diesen eine Beschleunigungskraft in
Richtung nach oben wirkt, welche über den unteren Mitnehmer 10 das
Steuerelement 8 beschleunigt aufwärtsbewegt. Durch diese Bewegung des
Steuerelements 8 wird der Zuluftkanal 57 mit dem Luftkanal 70
verbunden, wodurch der Antriebskolben 2 von oben mit Preßluft
beaufschlagt wird und eine Abwärtsbewegung einleitet.
Der Schaltzustand des Steuerelements 8 bleibt solange erhalten, bis der
Antriebskolben 20 den unteren Anschlag 73 der Zustange 16 erreicht und
die Zugstange 16 um die Länge L herunterzieht, wodurch der
Kontakt-Schubbolzen 52 entlang der Fläche des unteren Kurvenkörpers 67
nach außen gedrückt wird, und dabei seine Feder 53 spannt, bis der
Kontakt-Schubbolzen 52 die größte Ausdehnung des Kurvenkörpers 67
überfahren hat. Hierbei kann sich die Feder 53 entspannen und treibt
den Kurvenkörper 67 mit dem oberen Mitnehmer 68 nach unten, wodurch
jetzt das Steuerelement 8 in seine untere Schaltposition beschleunigt
gebracht wird, womit ein Schaltzyklus abgeschlossen ist.
Bei der Aufwärtsbewegung des Antriebskolbens 20 entweicht die über ihm
befindliche Luft durch den Luftkanal 70 und den Anschlagring 6 in den
Schalldämpfer 43 nach außen.
Wie aus der Beschreibung des kinematischen Schaltablaufs ersichtlich
ist, wirkt in der Schaltphase des Steuerelements 8 stets eine
Beschleunigungskraft, welche von der Feder 53 erzeugt wird, die zuvor
von dem Antriebskolben 20 gespannt wurde.
Damit weist die Kinematik des Bewegungsablaufs des Steuerelements 8
keinen Totpunkt auf und der Antriebskolben 20 sowie der Pumpenkolben 34
können in jeder Phase und an jeder Stelle stehen bleiben, ohne daß ein
Wiederanlaufen behindert wird.
Als Fremdenergie, welche zur beschleunigten Durchführung des Schalt
vorganges und damit zur Vermeidung eines Totpunktes verwendet wird,
dient lediglich die in dem Bewegungsablauf zuvor gespannte Energie
einer Feder, welche in der sich unmittelbar anschließenden Phase wieder
gewonnen wird. Die Verwendung einer zusätzlichen Schalt- und
Steuerenergie wird somit vermieden. Darüber hinaus steuert sich das
System in einfachster Weise selbst.
Claims (6)
1. Kolbendruckpume zur Förderung pastöser Stoffe, insbesondere
mit abrasiven Beimengungen, bestehend aus einem Pumpen
förderteil mit wechselseitig arbeitenden Rückschlagventilen und
einem sich anschließenden Pumpenkolben und -Zylinder sowie
einem auf gleicher Achse befindlichen Antriebskolben und
-Zylinder mit einer zusammenwirkenden Pumpensteuerung, wobei
der mit dem Pumpenkolben auf einer Achse befindliche pneuma
tisch antreibbare Antriebskolben auf einer mit einem Endan
schlag versehenen Zugstange im Antriebszylinder gleitbar
ausgebildet ist, welche mit einem in gleicher Achse liegenden
Steuerschieber verbunden ist, dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem Steuerschieber (1) pumpensteuerseitig ein
Kolbenanschlag (66) und am Kopfende der Pumpe in einem Steuer
gehäuse (42) ein Kurvenkörper (67) angeordnet sind, wobei
sich zwischen Kolbenanschlag (66) und Kurvenkörper (67) auf
dem Steuerschieber (1) ein einteiliges Steuerelement (8)
gleitbar befindet, welches mittels federbetätigbarer, auf
den Kurvenkörper (67) einwirkbare Kontakt-Schubbolzen (52)
von einem auf dem Steuerschieber (1) befestigten unteren
Mitnehmer (10) in die obere und von einem oberen Mitnehmer
(68) in die untere Steuerposition bringbar ist und die
Achsen der Kontakt-Schubbolzen (52) in einer Ebene senkrecht
zur Achse des Steuerschiebers (1) liegen und zu dieser einen
definierten Abstand aufweisen, so daß bei Einwirkung einer
Kraft auf die Kontakt-Schubbolzen (52) ein Drehmoment auf
die Achse des Steuerschiebers (1) bewirkt wird.
2. Kolbendruckpumpe nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der auf dem Steuerschieber (1) angeordnete Kurven
körper (67) axial- und rotationssymmetrisch ausgebildet
ist und aus zwei spiegelbildlich gleichen Teilen besteht,
deren Spiegelebene in der Ebene der maximalen radialen
Ausdehnung des Kurvenkörpers (67) liegt.
3. Kolbendruckpumpe nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kurvenkörper (67) aus zwei Kegel
stumpfkörpers (67a und 67b) besteht, deren Kanten in der
Spiegelebene abgerundet sind.
4. Kolbendruckpumpe nach Patentanspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die federbetätigbaren Kontakt-Schubbolzen
(52) mit ihrer Feder (53) jeweils in einer Bolzenkammer
(54) beweglich gelagert sind, deren Achsen senkrecht zum
Steuerschieber (1) gerichtet sind und daß die Kontaktflächen
der Kontakt-Schubbolzen (52) eine abgerundete Führungsspitze
aufweisen.
5. Kolbendruckpumpe nach Patentanspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die federbetätigbaren Kontakt-Schubbolzen
(52) eine Kegelfläche aufweisen, deren Neigungswinkel
mit dem Neigungswinkel der Außenflächen der Kegelstumpf
körper einen rechten Winkel bilden.
6. Kolbendruckpumpe nach einem der voran
stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in einem
definierten Abstand (L) unter dem Steuerelement (8), bezogen
auf seine untere Steuerposition, auf dem Steuerschieber (1)
der als Sprengring ausgebildete untere Mitnehmer (10)
befestigt ist, der bei Beaufschlagung des Kolbenschlags (66)
durch den Antriebskolben (20) den Mitnehmer (10) bis an das
untere Ende des Steuerelements (8) führt, und daß der Mit
nehmer (10) von dieser Position durch die nunmehr einsetzende
Wirkung des federbetätigten, auf den Kurvenkörper (67)
einwirkbaren Kontakt-Schubbolzens (52) beaufschlagt wird und
das Steuerelement (8) zur Umsteuerung der Antriebsluft in
seine obere Steuerposition gelangt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873733596 DE3733596A1 (de) | 1987-10-05 | 1987-10-05 | Kolbendruckpumpe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873733596 DE3733596A1 (de) | 1987-10-05 | 1987-10-05 | Kolbendruckpumpe |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3733596A1 DE3733596A1 (de) | 1989-04-20 |
| DE3733596C2 true DE3733596C2 (de) | 1991-10-24 |
Family
ID=6337629
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873733596 Granted DE3733596A1 (de) | 1987-10-05 | 1987-10-05 | Kolbendruckpumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3733596A1 (de) |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR796608A (fr) * | 1935-01-07 | 1936-04-11 | Alsacienne Constr Meca | Perfectionnement aux pompes alternatives |
| FR1349263A (fr) * | 1962-11-08 | 1964-01-17 | Dispositif de pompage pour le déplacement de béton ou autre matière pâteuse | |
| DE2261323B2 (de) * | 1972-12-15 | 1974-11-21 | Specken Ag, Zuerich (Schweiz) | Luftmotor |
| FR2342409A1 (fr) * | 1976-02-27 | 1977-09-23 | Dieny Alfred | Moteur actionne par un fluide sous pression |
| FR2358565A1 (fr) * | 1976-07-16 | 1978-02-10 | Dieny Alfred | Moteur actionne par un fluide sous pression |
| DE3703529A1 (de) * | 1987-02-06 | 1988-08-25 | Rudolf Dipl Ing Goldin | Hubkolbenmaschine |
-
1987
- 1987-10-05 DE DE19873733596 patent/DE3733596A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3733596A1 (de) | 1989-04-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1628144C3 (de) | Saugdrosselsteuereinrichtung | |
| DE4042070C2 (de) | Druckmittelbetriebener Kraftschrauber | |
| DE3142230C2 (de) | Einrichtung zur Leistungsanpassung eines Mehrzylinder-Kältemittelkompressors | |
| DE3733596C2 (de) | ||
| DE2620698A1 (de) | Druckgasschalter | |
| DE1528582A1 (de) | Pumpe | |
| EP0767118B1 (de) | Spritzmaschine mit einer angetriebenen Rotorstufe | |
| CH659031A5 (de) | Druckluftnagler. | |
| DE2213244A1 (de) | Hydraulisches umschalt-sitzventil bzw. gesteuertes rueckschlagventil | |
| DE2906819C2 (de) | Druckgasbetätigbarer Doppel-Hubzylinder für insbesondere Lichtkuppeln | |
| DE2542392A1 (de) | Hochdruckmembranpumpe | |
| DE3117027C2 (de) | ||
| DE2554763A1 (de) | Vorrichtung zum schmieren von anlagen ueber zwei schmierleitungen | |
| DE19714100C1 (de) | Druckluftbetriebene Pumpe | |
| DE1943601C3 (de) | Steuervorrichtung für eine Axialkolbenpumpe | |
| DE3535865C2 (de) | ||
| DE2850837A1 (de) | Hydraulisches kraftschraubgeraet | |
| DE1814102C (de) | Mit Kolbenantrieb und zusätzlichem Handantrieb ausgestattete Strömungsmittelpumpe | |
| DE1652753B2 (de) | Hydraulische schere | |
| DE1528367C (de) | Einrichtung zum Druckausgleich am Steuerspiegel einer wahlweise als Pumpe oder Motor in gleicher Drehrichtung betreibbaren Axialkolbenmaschine | |
| DE2822475A1 (de) | Presse mit linearantrieb | |
| DE1908931B2 (de) | Vorrichtung zum Einstellen der Fördermenge einer Radialkolbenpumpe | |
| DE1453173A1 (de) | OElpumpe | |
| DE1653351C (de) | Flüssigkeitskolbenpumpe | |
| DE2240674C3 (de) | Presse zum Herstellen keramischer Gegenstände |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |